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Jüdische Presse · 1930-07-18 · 29 (18.7.1930) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
29 (18.7.1930)
Date
1930-07-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. 29 Bollinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten Fabrik: Wien, XV., Stagigasse 10 (bei Mariahilferstr. 148) Tel. R-35-8-47 und R-30-5-38 Filiale: Wien, VII., Burggasse 17, Tel. B 32-3-80 tiuug. Der Generalsekretär des Mimsierinirektorats. Herr Cruclu. ist in Suezawa eingetrorfen.“ Gegenüber dem Comtnunique der Regierung über die Vorfälle, die sich am JO. ,Juli in Suezawa abgespielt haben, erklären die Unterzeichneten Dr. Mayer Ebner, Senator und Obmann des Jüdischen Pa rlainriit.sklubs, und •Dr. M. Teich, Präsident der Jüdischen Kultusgemeinde von Stirzawa, folgendes: Trotzdem die Versammlung, welche am IO. Juli in Suezawa stattfinden sollte, seitens der Behörden verboten wurde, kamen doch am Morgen dieses Tages einige hundert ׳Bauern mit Gewalt in die Stadt, indem sie die Kordons der Sicherheitsorgane durchbrachen. Wir heben hervor, daß bei diesem Zwischenfall die Sicherheitsorgane ausgepfirren und geschlagen wurden. Wir stellen fest, dal! das Gebäude der Präfektur von den versammelten Bauern belagert wm.de, die die Leiter der zivilen und ■militärischen!Behörden, die sich in demselben befanden, auspfiffen und belästigten. Schließlich drangen ■sie ins Gebäude ein und erklärten, daß sie die Stadt so lange nicht verlassen werden, bis ihnen nicht Satisfikation gewährt werde, indem der Oberst Niculcca zu ihnen gebracht wird. Erst, nachdem sie vom Bezirkspräfekten eine schriftliche Zusicherung erhalten hatten, daß sie am nächsten Donnerstag ihre Versammlung abhalten ikönnen, entfernten sie sich. Ein Haufen von Exzedenten terrorisierte die ganze Stadt, plünderte Jüdische Wohnungen aus und verprügelte!mehrere jüdische Einwohner von Suezawa. Wir steilen fest, daß diese Zwischenfälle leicht vermieden ׳hätten .werden können, wenn die militärischen und zivilen Beiiörden mit der nötigen Energie vorgegangen wären und weun sie von Anfang an nicht zugelassen hätten, daß die ■Menge nach eigenem Gutdünken handle. Dr. Mayer Ebner lmt sich am II. Juli persönlich nach Suczawu begeben und die ausgeraubten Wohnungen besucht, wobei er sich persönlich davon überzeugte, daß die Berichte der Zeitungen vollkommen der Wahrheit ■־entsprechen. Er stellte auch fest, daß einige Bürger schwere Verletzungen aufwieseu, so daß auch die ■dieshezügliehen Meldungen der lokalen Blätter der Wahrheit entsprechen. * Der ׳allgemeine Eindruck, den er an Ort und Stelle empfangen hat, ist, daß die zivilen und militürisehen ■Behörden eine gefährlich werdende Schwäche gezeigt haben und daß die Staatsbehörden an diesem /Page ihre Pflicht ganz vernachlässigt haben. Die Ausschreitungeu hätten ganz bestimmt nicht .stattgefundcu, wenn rechtzeitig Maßnahmen, wie sie verlangt wurden, getroffen worden wären. Verhängnisvolle Aeußerungen jüdischer Wissenschaftler. In unserer Zeitung wurde schon oft auf die geistige Verwirrung hingewiesen, die viel־ fach bei zionistischen Schriftstellern (siehe ‘ z. B. das Buch Klausners!) in bezug auf den Stifter des',Christentums herrscht. Von ihrem ״nationaljiidischcn“ Gesichtspunkt aus ist cs׳ ja auch nicht zu verwundern, wenn sie denen die jüdische Religion kein ewiges und unbedingtes Merkmal des jüdischen Volkes und der jüdischen Volkszugehörigkeit ist, im Stifter des Christentums einen ״großen Nä־ tionaljuclen“ erblicken. Da aber Prof. Ein־ stein in seiner Fachwissenschaft ein Mann von Weltruf ist und die Zionisten nach dem ־ Vorbilde ihrer Vorgänger, dem Assimilantcn, sich angewöhnt haben, einen jeden berühm־ ten Mann, der zu ihrer Partei gehört, und mag er auch vom Judentum keine blasse Ahnung haben, als ״großen Juden“ auszu# rufen, ist zu befürchten, daß seine für die Juden wahrlich sehr gleichgültigen Ansichten ' über religiöse Fragen unter den A n h ä n־ ■ gern des Zionismus weitere Verwin־ rung stiften könnten. Wir glauben deshalb, den Ausführungen unseres Mitarbeiters Raum gewähren zu müssen. Die Redaktion. Es ist in letzter Zeit geradezu Mode geworden, jüdische Politiker, Wissenschaftler oder sonstige Person־ lichkeiten über Ansichten und Meinungen zu befragen, die mit deren Fachwissen in keinerlei Zusammenhang stehen. Diese Aeußerungen werden dann propagandistisch verwertet, und bilden nicht selten eine immense Gefahr, wenn sie auf ein Gebiet hinübergreifen, das außerhalb der jüdischen Sphäre und des jüdischen Interessen־ kreises liegt. Diesen Eindruck gewann ich wieder, als mir dieser Tage ein befreundeter Nichtjude freudestrahlend eine Zeitschrift mit den Worten überreichte, daß nun endlich auch die Juden zur Einsicht kommen. Ich lese darin — ״Der Wahrheitszeuge“ Nr. 27, herausgegeben von der Baptistenvereinigung Deutschlands — wie folgt1*•'): Professor Einstein Uber Christum. Ein Korrespondent der ״Saturday Evening Post“ .hat Professor׳ Einstein nach seiner Stellung zu J—u ge* fragt, Das Gespräch begann mit der Frage: ״In welchem Maße sind Sie vom Christentum beeinflußt?“ Einstein antwortete: ״Als Kind empfing ich Unterricht sowohl in der Bibel wie im Talmud. Ich bin Jude, aber das strahlende Bild des Nazareners hat einen ü b )e r wt üf 11 i g e n d e n E i n d r u c k i a u f mich g ,fe־/ mach t,“ ״Haben Sie Emil Ludwigs Buch über J. ge־ lesen?“ 'Einstein antwortete: ״Emil1 Ludwigs J. fst oberflächlich. J. ist riesenhaft für die Einfälle von Leuten, die Meister des Ausdrucks sind. Niemand kann mit Geistreichigkeiten das Christentum ab tu n.“ ״Sie nehmen also die historische Etistenz J. an?“ ״Ohne Zweifel! Niemand kann die Evangelien lesen, ohne das Gefühl der Wirk־ lichkeit J. Der Pulsschlag seiner Persönlichkeit klopft *) Alle Namenskürzungea stammen von uns. — Die Redaktion. Lebensversiciiernnijs - Gesellschaft II ff PH0N1X וווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווו!וווווווווווווווו!ו ן | Gegründet 1882 Gegründet 1882 VersidierongiliesfaDil Ende Juni 1930 2450 Millionen Sdiilling Garantiemittel Ende 1929 . 300 Millionen Schilling Prämien-uni Ziraeinnalwit im Jahre 1929 . 12572 Millionen Schilling Tätigkeitsfeld der Gesellschaft:! Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische | Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, | Italien,Ungarn, Polen,Jugoslawien, Bulgarien, Griechen- 1 land, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten in jedem Worte. Keine Fabel ist mit solchem Leben gefüllt. Wie ganz anders zum Beispiel ist der Eindruck, den wir von den Geschichten legendari־ scher Helden aus der Vorzeit, zum Beispiel von Theseus, empfangen. Theseus und andere Helden seiner Art entbehren der glaubwürdigen Lebendig־ k e i t J.“ ״ln einem seiner Bücher behauptet Ludwig Levison (Emil Ludwig), daß viele Ausdrücke J. einfach Umschreibungen anderer Prophetenworte seien.;“ Ein־ stein antwortete: ״Niemand kann die Tatsache ver־ kennen, daß J. gelebt hat und daß seine Worte w u 11 d c r b a r sc h ö n s i n d. Selbst wenn sich früher einzelne ähnlich geäußert haben, so hat sich doch keiner von ihnen so göttlich a u s g c d r ü c k t w i e c r.“ Wenn es richtig sein sollte, daß diese Zeitschrift in Deutschland eine ganz enorme Verbreitung haben und selbst in der kleinen Schweiz etwa 5000 Abonnenten zählen soll, so kann man sich ein Bild von der ungeheuren Verwirrung machen, die ein solches Interview in den Köpfen tausender Nichtjuden — und vielleicht auch in denen von Juden — angerichtet hat. Wenn ich auch weit davon entfernt bin, die irrigen Folgerungen zu teilen, die der befreundete Nichtjude aus den Aeußerungen Ein־ steins gezogen hat, so kann ich mich doch der natiir־ liehen Deutung nicht entziehen. Von der ״glaubwürdigen Lebendigkeit“ des christlichen Stifters ist kein weiter Weg zur Anerkennung seiner Glaubensverkündungen. Einstein fügt ja sogar noch hinzu, daß sieh niemand ״so g ö 111 i ch“ ausgedrückt habe. Einstein erklärt zwar eingangs seines Interviews, daß er Jude sei, das hebt aber die Wirkung seiner übri־ gen Worte in keiner' Weise auf, sondern bestärkt sie nur. Selbst wenn das Interview nicht wortgetreu wiederge־ geben sein sollte, so ist es doch bedauerlich, daß sich Juden überhaupt zu solchen Fragen äußern. Schließlich wird man unsere Gelehrten fragen, was sie über Moham־ med oder gar über den Katholizismus denken. Es stört ja niemand die ,Privatmeinung Einsteins, aber solche Aeußerungen werden als die Ansicht des jüdischen Volkes betrachtet. Das sind sie aber nicht. Und so sehr jeder Jude sicherlich nur mit größter Verehrung vor den wissenschaftlichen Leistungen Einsteins in seinem Fache stehen wird, so werden doch die meisten, wenn nicht alle, Worte, wie ״das strahlende Bild des Nazareners hat einen überwältigenden Eindruck auf mich gemacht“, oder ״keine Fabel ist mit solchem Lehen gefüllt“ (J. Lehre ist also keine Fabel), jederzeit entschieden ablehnen. ■־;. Abstrahiert man von den kritisierten Aeußerungen Einsteins, so bleibt als Grundgedanke die historische Existenz des christlichen Stifters. Daran aber hat noch kein Jude gezweifelt. Vielmehr bestätigt die jüdische Ge־ schichte, daß der christliche Stifter von einer jüdischen Mutter geboren wurde —, sie erklärt damit aber gleich־ zeitig laut und deutlich, daß er ein Mensch wie alle anderen war, nichts Ucbevirdisches und noch weniger Göttliches. Man denke sich einmal den umgekehrten Fall, ein Nichtjude würde, von einer jüdischen Zeitung interviewt, was er vom Judentum halte, wie er davon beeinflußt wäre (!) und ob er an die historische Existenz der Pro־ pheten und ihrer Verkündungen glaube. Klänge das nicht lächerlich? Und Nichtjuden müßten sich etwa die Be־ stätigung für den Stifter ihrer Religion bei Juden holen? Durchaus nicht. Aber: Wenn schon einmal der bedeu־ tendste Reformrabbiner Amerikas direkt von der Kanzel herab für das Christentum predigen durfte, ohne von der zionistischen Organisation ausgeschlossen zu werden, und der Sohn Herzls sogar mit praktischem Beispiel voran־ gegangen ist, braucht man sich nicht zu verwundern, wenn in nichtjüdischen Kreisen kausale Zusammenhänge zwischen rein nationaler (zionistischer) und christlicher Anschauung konstruiert werden. Die zionistische Doktrin ״Religion ist Privatsache“ leistet solcher Denkart Vor־ schub; sic erweckt beim Nichtjuden die Anschauung, daß der Zionismus mit der Tatsache der ewigen Ver# bundenheit des jüdischen Volkes mit seiner Religion gebrochen hat. Darüber also braucht man sich nicht zu verwun־ dem. Verwundern muß man sich nur, daß siyh jüdische Persönlichkeiten und besonders ein so hervorragender Wissenschaftler vom Range Einsteins Für Interviews her־ geben können, die später das Motto der christlichen Missionsschriften bilden. Deswegen allein schon müssen solche Aeußerungen entschieden verurteilt werden. Elias S t c r n b u c 11, Basel. Zur Frage der Agunotli. Das AgimotUproblem beschäftigt seit Kriegsausgang die jüdischen Kreise sehr lebhaft. Im Osten infolge der anhaltenden Judenwaaderung immer schon ein reiches und trauriges Kapitel des jüdischen Lebens, rückte die Frage in den Mittelpunkt des jüdischen Interesses und der jüdischen Sorge nach dem Kriege. Ünzählige jüdische Männer sind vom Felde nicht mehr כשר ש^טנז״פרייע כשר איי יערער אויספיהתנג ליעפערט מע פירמא Jakob Teichmann und Comp. Hunyatuch- und Hunyaschuhfabrik Ke^ttiarok ^יבערשריינען זיע איהרע א יי ס ט רע גע פראססטעכט, דאמיט זיע איחרע קונדעי איייף דיע האהאן פייערטאגע מיט-כשר פאטשען בעייע-ען קעננען• zurückgekehrt und es kam kein Lebens- oder Todes- Zeichen .mehr von ihnen, es sei denn, daß sie in den Listen der Vermißten und Verschollenen nufgcfülrrt wurden. In mehreren Fällen, ־wo man den Tod des Mannes mit Sicherheit festgestellt zu haben glaubte, so daß der Frau der Weg zur Wiederverheiratung frei; wurde, ergab es sich, daß der ■Mann aus langer Vorscholleii'heit plötzlich ins neue Heim der Frau wiederkehrte und als tragischer Hold eines ■Ehedreiccks U11glück über sich und die Seinen brachte. Die brennende Frage der Agunotli beschäftigte auch die Frauenverbände, aber nicht minder ׳ die Agudainstanzen. Auf der letzten Hamburger Tagung des Frauenbundes wurde in einer »Resolution und einer Eingäbe an den Rabbinischen ■Rat der Agudas Jisroe! die Erwartung ausgesprochen, daß sich die berufenen rabbinisclien Führer die Sache angelegen sein lassen und Wege״ suchen, der verlassenen jüdischen Frau und Mutter in ihrer Not beizustehen. Diese Erwartung wurde nicht, getäuscht, wie aus der Agunotli-Rcsolution des Rabbinischen Rates auf der zweiten Kcnessio Gedaulo in Wien klar zu ersehen ist. Im Warschauer Rabbinat arbeitet eine eigene Kommission emsig, unter Ausnützung aller halachischeu Möglichkeiten und unter Aufrechterhaltung einer gut organisierten und weitverzweigten Auskunftei, zur Lösung von Agunotlifesseln, wo und wie sie irgend zu lösen sind. Trotzdem wird von gewissen Seiten mit Vorwürfen gegen die Rabbinen, sie gingen gar zu angst!ich zu Werke, nicht gespart. Sie scheuten sich, heißt cs, mit Rücksicht auf ganz undenkbare Eventualitäten häufig, erleichternde Entscheidungen zu treffen. Wie ungerecht diese Behauptungen sind und wie man auf der anderen Seite in solchen Dingen bei den unbegrenzten Möglichkeiten unseres modernen komplizierten Verkehrslebens gar nicht genug־ Vorsicht üben kann, beweist uns das Schreiben eines bekannten Rabbiners, Rabbi David Pinchos Monich Babat, Rabbiner von Tatnopol. Der uns in Abschrift vorliegende Brief ist an die Weltzentrale des Keren Hathora in Wien gerichtet und besagt in wörtlicher Uebersefzung aus dem Hebräischen folgendes: ״In Beantwortung ■Ihres Briefes kann ich den Berieht meines Enkels voll und ganz bestätigen, und Sie erhalten anbei die Adresse des Rabbiners, der mich über das ■betrübliche Ereignis fragte. Der Sachverhalt ist folgender: Der betreffende Mann wunderte noch vor dem Kriege nach Amerika aus. 1920 wurde von dort durch Zeugen bestätigt, daß der ■Mann gestorben sei. Die Zeugenaufnahmc geschah durch ein Besdin auf Grund peinlicher Ausforschung, und nachdem die Zeugen ihre Aussagen im Bes Hamidrasch feierlich beschworen hatten. Darauf wurde der Frau im Jahre 1921 erlaubt, sich wieder zu verheiraten. Das Kollegium, das diese Erlaubnis erteilte, bestand aus Rabbi M. Arak in Tarnopol, Rabbi S. Engel aus Radomischl in Kaschau und dem Rabbiner aus Mahd in Ungarn. Die Frau heiratete darauf. Aber der Mann starb uncl sie verheiratete sieh ein drittes Mal. Nun wurde •mit aller Sicherheit ■festgestellt, ■daß der erste Manu noch am Leben ist, in Chikago wohnt■ und־ bereit sei, der Frau einen Get zu geben. Ich werde nun gefragt, ob eine Möglichkeit bestehe, daß die Frau nach Empfang des Scheidebriel'es beim dritten Manne bleiben könnte. Soweit dev Sachverhalt, und es dürfte sich empfehlen, den Vorgang in die Oeffentlichkeit zu bringen, auf daß ■der Mund derer, die gegen Talmud und Dezisoren ankämpfen, verstumme.“ Es folgt Unterschrift. Dieser Brief bedarf keines weiteren Kommentars. Was von rabbinischer Seite zur Linderung des Agunotlielends geschehen kann, soll natürlich geschehen — und geschieht auch. Von Rabbinern verlangen, daß sie über den Scliulohan Aruch hinausgehen, hieße ihnen eine Autorität zuerkennen, die sich •kein Rabbiner von Ruf mul Bedeutung beimessen würde. Aber gerade von Leuten, die es in sonstigen Fällen mit der Achtung vor dom Rabbiner nicht so genau nehmen, wird da, wo es ihnen dient, den Rabbinern eine Macht verliehen, zu binden und zu lösen. ״SCHOMRE SCHABBOS“, WIEN H., Leopoldsgasse Nr. 16, Fernsprecher R-40-0-E0 Offene Stellen. 1 Schuhmacherlehrling, 2 Schneiderlehrlinge, ein Buchbinderlehrling, 1 Glaserlehrling, Praktikanten in ver־ schiedenen Branchen, Vertreter, 1 Herrenschneidergehilfe, 1 Damenschneidergehilfe, 1 Schneiderin für Kostüme, x Ajournäherm, 2 Spulerinnen. Ins Burgenland: 1 Lehr־ ling für Schuhoberteilerzeugung, I Gehilfe für Schuhober־ teilerzeugung, 1 Stepperin für Schuhoberteilerzeugung. Stellengesuche. Kontoristen, Verkäufer, Vertreter, Hilfsarbeiter׳, Hauslehrer, Kontoristinnen, Verkäuferinnen, Hilfs־ arbeiterinnen, Zeichnerin, Kinderfräulein, Stubenmädchen, Lehrmädchen usw. Wir vermitteln tüchtige und verlaß־ liehe Angestellte und Arbeiter jeder Art, für Handel, Ge־ werbe und Industrie, sowie für Haushalte. Spendet fär den dar Ados JJsrotl, WIm, II., Nestroygusa 11

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