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Jüdische Presse · 1930-06-27 · 26 (27.6.1930) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
26 (27.6.1930)
Date
1930-06-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. 26 Israel abzugehen, durch unser Büro dem Waad leuini 16 2 11 solcher Erklärungen übergehen worden sind, und zwar aus Jerusalem 10.922, aus Tiberias 1766, aus TebAwiw 1195, aus Safed 82-4, aus Petach Tikwah 533, aus Haifa 490, aus Hebron 290, aus Bne Brak 102, aus verschiedenen anderen Plätzen 108, im ganzen 16.211. Kopien dieser Er־ Klärungen wurden in Uebcreinstimmung mit dem Gesetze den Distriktsgouverneuren übermittelt, deren Empfangs־ Bestätigung in der o b c n a n g e g e b e n c n Anzahl in unserem Besitze s i n d. Die Angaben der Jcwish Agency dürften ungefähr der Zahl derjenigen entsprechen, die tatsächlich ״g c־ striche n“ worden sind, denn die für die Aufstellung der Listen verantwortlichen Instanzen hatten absichtlich die große!Majorität der orthodoxen Jude n, von denen sie als sicher voraussetzten, daß sic die Streichung v e r 1 a n g c n w ii r d e n, von vornehcrcin in die Listen gar nicht m ehr a u f g e n o m m c n, denn diese orthodoxen Juden hatten solche Erklärungen schon im Jahre 1928 abgegeben. Durch dieses Verfahren bestand dann kein Bcdiirf־ nis, ja sogar keine Möglichkeit, die Namen der Ausge־ tretenen in den Listen zu ״s t r c i c h e n“. Trotzdem ist die Angabe der Jcwish Agency eine grobe Verletzung der Wahrheit, sobald man, was die Agency offenbar wünscht, die Ziffer benützt, um den Prozentsatz zwischen den aus der Knescs Israel Ausgeschiedenen und den bei ihr regi־ strierten Wählern fcstzustellcn. Der w i r k 1 i e n e Pro־ zentsatz zwischen den Ausgetretenen und den der Kncses Israel ungehörigen Wählern ist gemäß den obigen Ziffern nicht 5,7 Prozent, s o n dorn 18 P roze n t. Es muß auch darauf hingewiesen werden, daß es viele orthodoxe Juden gibt, die mit Rücksicht auf die oben angegebene Tatsache der Auslassung ihrer Namen aus den Listen, cs nicht mehr für nötig hielten, formelle Deklarationen abzugeben und wenn die Namen dieser Personen hinzu־ gefügt werden, so beträgt der Prozentsatz der Ausge־ tretenen Li her 20 P r o z e n t. Zu diesen müssen weitere 1066 Erklärungen zugefügt werden, die dem Waad leutui durch uns im Monat fjar dieses Jahres übergeben worden sind. Damit keine irrige Vorstellung über die Zahl und die verhältnismäßige Stärke der aus religiösen Gründen aus der Waad Ieumi־Gemeinschaft ausgeschiedenen Juden entsteht, bitten wir, diese Bemerkungen dem Memoran־ dum der Jcwish Agency hinzuzufügen. Vollversammlung der jugoslawischen Orthodoxie in Subotica. Sou 11 tag׳, den!5. d.!M.. fand die* dreijährige Voll- Versammlung der Udruzenje (des Verbandes der ortlmdox-israel. KiiUusgomeiiult'ii im Königreich Jugoslawien, mit dem Sitze in Subotica) stall. Dies war die erste Gelegenheit, nach dem inslebcntrctcn des neuen jugoslawischen Jndengesctzcs, bei' der die!Delegierten sämtlicher orthodoxen Gemeinden zusammentraten, um über die wichtigsten ,Probleme des jüdischen Lebens zu beraten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Neuwahl des ■Präsidiums lind der Rabbinersynode vorgenommen. Sr. Elirw. Herr Oberrabbiner ,Moses Deutsch, Subotica, ■Präses des Verbandes, erüffnele die Sitzung und begrüßte die Delegierten und Gäste. Besondere Feier־ liehkeit verleihle der Eröffnung die Anwesenheit des Graiulrabbiners Dr. I. Alkalay. der zur Verabreichung des königlichen St. Suva-Ordens IV, Klasse au Sr. Eltrw. Herrn Oberrabbiner Griin mul des St. Suva-Ordens ,Hl. Klasse an Herrn Hermann Deutsch, goschäftsführenden Präses, erschien. Oberrabbiner *Deutsch wirft einen Rückblick auf die Entwicklungsgeschichte der hierläiulisehen Ortliodoxie, die trotz ihres kaum!■2jährigen Bestehens die heißesten und gefährlichsten Kämpfe hinter sielt hat, aus denen sie בע״ה gekräftigt mul gestählt hervorging. Der ■Präses hebt hervor, miler welch schwierigen Verhältnissen sie ihre ■Selbständigkeit verfochten hat. Nach vielen schweren Stunden mul unzähligen heißen Debatten, die am Verhandlungstische des Jiistizministers, unter dessen Vorsitz eine Enquete der Führer beider Richtungen stattl'a 11(1, ihren Gipfelpunkt erreichten, gelang es fast ■.in der letzten Stunde, den Prinzipien der Orthodoxie ■auf der ganzen Linie zum Siege zu verhelfen. Das von wahrhaftester Demokratie erfüllte judengesetz sichert dem hierläiulisehen Judentum, bezw. der Orthodoxie die weitestgehenden autonomen Beeilte. Die!Udruzenje (ortli. Verband) mit der Rabbiner- Synode, die behördlichen Charakter besitzt, an der Spitze, ist in allen' orthodox-jüdischen ■Angelegenheiten das allein kompetente Forum, dessen ׳Beschlüsse und 'Verfügungen inappellabel sind. Beeil 11*1־ dankt herzlich dem anwesenden Grandrabbiner für sein besonderes Wohlwollen, das er beim Zustandekommen dieses Gesetzes der Orthodoxie eiltgegengehrucht hat, und gedenkt auch der wertvollen Mitarbeit des Generalsekretärs. Oberrabbiners Griin, mul des Herrn geschäftsfülirenden Präses, ■Hermann Deutsch. Hierauf beantragt Redner, zwei 1 luldiguugstelegrummc an Se. Majestät mul den Jiislizminister abgehen zu lassen, weichem Anträge einmütig beigestimmt wurde. Nun dankt der Präses für das dem Präsidium mitgegengebraelde Vertrauen und schließt mit den Wörtern der Sid roh :ח ת ח ז מ ת ם ולקחתם מסרי הארץ man stärke und stähle di(' Kräfte durch Frieden mul u. ehemaliger eimschiitzlinge, Dr. Krüger- Heim (fr. Elisabeth-Heim) f ü r Telephon Telephon Sabbathaltende fördert die Sabbathaltenden! SflJOüSüfcVS KilVb 5n öiejüötscfye Schule TSoChs ■atßauphdu&/arJ{naSav MJtd Madde/1 milOfeidtMeihrecfil ' //. Matzgasse /ff sich mit Eintracht, damit von den פרי הארץ von den Erhellte״ des erdenklich demokratischesten und liberalsten jiidisehen Landesgesetzes ruhig und unbehelligt gepflückt werden kann, wodurch dem steten Gedeihen und Entwickeln des thoratreuen Judentums gedient werden soll־ Hierauf besteigt der von den Anwesenden Ihm/- lieh applaudierte Grandrabbiner die Rednertribüne. Der Graiulrabbiuer dankt gerührt für die ihm heleiteten Ovationen mul gibt seiner innigen Freude Ausdruck, die Führer und Vertreter bei dieser begeisterten mul ernsten Arbeit versammelt zu sehen. Fr weiß, unter welch schwierigen Verhältnissen insbesondere der orthodoxe Jude für die heiligen Ideale der Religion zu kämpfen hat. Redner hebt hervor, mit welchem Löwen- •mut die Führer der Orthodoxie mit ihrem verdienstreichen Präses. Oberrabbiner Deutsch an der Spitze, sich fiir die;Interessen der Orthodoxie eingesetzt haben. Das רץ כצבי וגמר כארי ist ihr!Motto, wenn es darum handelt, für Thornideale zu kämpfen. Die Anwesenden feiern den Grandrabbi minutenlangen begeisternden Jechirufen. Hierauf ergreift Herr Alex. Herskovits. Präses der orthodoxen Gemeinde Agram (Zagreb) das Wort, der im Namen aller Delegierten dem verdienstvollen Präses, Herrn Oberrabbiner Deutsch, die höchste Anerkennung und den tiefsten Dank für seine wertvolle mul erfolgreiche Arbeit an dem Zustandekommen des Judengesetzes zollte. Unter 'Leitung des Alterspräsidenten Oberrabbiner Griin wurde die Wald vorgenommen. die folgendes Resultat ergab: Präses: Oberrabbiner Moses Deutsch. Subotica: Gescliäftsfiilireiuler Präses: Hermann Deutsch, Subotica: Vizepräses: ■Saiulor .PoIlak, Senta: Wirtsclial’tsrat: Mavro Vilim Fried. Huk: Generalsekretär: Oberrabbiner Josef Griin, Mol: Vcrwaltmigsrat: Wilhelm Glied und Isak Fugliinder. Subotica: L. Ungar und A. Kolm. Senta: Sandor Stern. Ilok: David Hubert, Ada: Isidor Fischer, Petrovoselo; ß. Menezer, Star« Kanjiza': . Rabbiner-Synode: Oberrabbiner Moses Deutsch, Subotica, und Oberrabbiner Griin. Mol, mul Rabbiner L. Lebowitseli, Senta. Die Verkündigung des Wahlergebnisses wurde durch Jechi rufe begrüßt. Hierauf ergreift dev Präses tiefbewegt das Wort, dankt herzlich Iiir das neuerdings in solch imposanter Weise bekundete Vertrauen und zeichnet in großen Zügen den Wirkungskreis des Präsidiums und weist auf das durch die neu eingerämnteii Rechte vervielfachte Arbeitspensum hin und bittet um ernste Mitarbeit und innige Zusammenarbeit, um den verantwortungsvollen Aufgaben entsprechen zu können. \m Nachrichten Ferialkurse an der Jesod-Hathora. In den Ferialmonaten Juli und August finden für Knaben Ferialkurse in Chumisch Rasehi, Gemoroh und Mcforschim statt. Eltern, die diese Kurse durch ihre Kinder besuchen lassen wollen, mögen diese von Montag, den 4. bis Mitt־ woch den 6. Tamus (30. Juni bis 2. Juli) in der Schuf־ kanzlci, II., Nestroy־Gassc 1t, zwischen 8 und 12 Uhr vormittags anmcldcn. Die Leitung. Ferienheim der TalmudsThora. Mittwoch, den 25. d. M. ist die erste Gruppe er־ holungsbediirftiger Kinder in das Ferienheim St. Georgen bei Prcßburg abgegangen und an Ort und Stelle wohl־ behalten angelangt. Gastpredigten. Im Pazmanitentempcl hält Freitag, den 27. Juni um 7.15 Uhr eine Gastpredigt und Samstag, den 28. Juni um 9 Uhr vormittags eine Dcraschah Sc. Ehrw. Herr Rabbiner Dr. B c n j a m i n M u r m e 1־ stein. Die Hinrichtungen vollzogen. (J. T.) Heule, den 17. Juni, morgens, wurden die drei im Zusammenhang mit den Unruhen im August 1929 zum Tode verurteilten Araber, die wegen mehrfachen Mordes in den Begnadigiingsakt nicht einbezogen'waren, in der Zitadelle von Akko hingeriehfe(. Die Muezzin! auf den Minaretts der Moscheen zu Haifa und Akko riefen während der Hinrichtung die Moslems zum Gebete, auch die Glocken der katholischen Kirchen läuteten eine Viertelstunde laug. Der Polizeiinspektov Mavrogordato weilte persönlich in Akko, um den Ilinrichtungsakt zu überwachen, während Major Saunders in Haifa die Vorbereitungen traf, um eventuell aulkomineiule Unruhen im Keime zu ersticken. In Haifa ist es zu einem Zusammenstoß zwischen Demonstranten und Polizei gekommen, in Jaffa hat die Polizei eine Araber.Demonstration gesprengt. Am Damaskus((!!‘ zu Jerusalem versuchten Sdiulkiiaben zu demonstrieren, die Polizei zerstreute sie und verhaftete vier Araber, unter ihnen den als Agitator bekannten Lehrer der Saint George-Schule. Von den Hingerichteten waren zwei Hebron-Araber und einer aus Sn feil.___ Spendet für den K dar Adas Jisroel, Wien, II., Nestroygasse 11 Neue Sprachschule vom Wiener Stadtschulrdt konzessioniert, für die enellsche und franzäslsehe Sprache für weibliche Personen Im ״Dr. Kriiger-Heim“ Wien, II., Malzgasse 7, Tel. A-48-0-77 (!0 bis 12 Uhr und 3 bis 5 Uhr). Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene, an Nachmittagen und Abenden. Soezielle Kinderkurse. Erprobte, erstklassige Lehrerinnen, Billige Kursbeitrüge. Tschechoslowakei. Orthodoxe Landesrepräsentanz. Auf den 5. Tamus und die folgenden Tage ist die orthodoxe Landesrepräsentanz für die Slowakei zu einer Sitzung nach Bratislava einberufen. Es ist eine sehr reichhaltige Tagesordnung für die Sitzung vorgesehen. Wir erwähnen nur folgende Punkte: Ergänzung der Undesor g a n i s a t i o n s s ta t ü t e n, Stellungnahme zur K a I e 11 d e r r c f o r tu, Beratung wegen der Sonn־ t a g s r tt 11 e, Aufnahme von neue n G c m e i!ul c n in den Verband der Orthodoxie, Ergänzungswahl in das Rahhincrkomitcc u. a. Die Landesrepräsentanz besteht aus 65 — 25 rabbinischen und 40 weltlichen — Mitglie־ dem. Die rabbinischen Mitglieder sind schon für den Vorabend zu einer S o n d e r b c r a 111 n g ii 1) c r h a 1 a־ c h i s c 11 e E rage n d c s v o r 1> e r c: i t e t e n St n־ t 11 t c n c ״ t w 11 r f e s cinbcritfcn. Man sieht den Be־ ratungen und den Beschlüssen diesmal mit besonderem Interesse entgegen, schon deshalb auch, weil die Landes־ repräsentanz seit annähernd drei Jahren zu keiner Sitzung unberufen wurde. Eine separate orthodoxe Organisation für Podkarpatska-Rus. Es ist den Lesern bekannt, claß die orth.!.״indes־ Organisation für die Slowakei vor etwa acht Jahren über einhelliges Verlangen sämtlicher orth. Gemeinden und Rabbiner von Karpathorußland (mit Ausnahme des Munkacser Oberrabbiners, der damals in Widerspruch mit der Ansicht aller orthodoxen Autoritäten den Stand־ punkt vertrat, man könne orthodox sein, auch ohne der offiziellen orthodoxen Organisation anzugehören) mit Zu־ Stimmung der Regierung auch auf das Gebiet dieses Lauclcsteiles ausgedehnt wurde. Zur Leitung der ortli. Angelegenheiten dieses Gebietes wurde in Uzhorod eine Expositur der Prcßburger Landeskanzlei errichtet, der ein eigenes Landcskomitcc und eine freigewählte Landes־ repräsentanz für Karpathorußland Vorstand. Diese Ex־ positur hatte sodann infolge der Munkacser Streitigkeiten, mit denen sich kein Mensch unter den Orthodoxen in der Slowakei identifizieren wollte, ein ungemein schweres Feld und wurde schließlich von der Regierung suspen־ diert. Das Landeskomitee für Podkarpatska־Rus pro־ testierte seinerzeit einstimmig gegen diese Suspendie־ rung. Der Protest liegt jedoch bis zur Stunde unerledigt unter den Akten der Behörden, ln der Zwischenzeit ge־ cliehcn die Zustände in der Munkacser Gemeinde so weit, daß es auch ihr Oberrabbiner für ratsam erachtete, den Wiederanschluß an die Orthodoxie zu suchen. Um nicht seinen früheren Irrtum eingestehen zu müssen, erstrebt er dies jetzt — durch die G r ii ndung einer s e p a r a־ ten orthodoxen G emeindeorganisation für K a r p a t h o ־ R u s, einen Gedanken, mit dem er auch früher sein Fernbleiben von der allgemeinen ortho־ cloxen Organisation und seinen Gegensatz zu den anderen orthodoxen Rabbinern des Landes zu decken pflegte. Es gelang ihm mit der Zeit, für diesen Plan auch den in den weitesten orthodoxen Kreisen der Slowakei hocliange־ scheuen Oberrabbiner von El u s t als Mitarbeiter zu ge־ winnen. Ihm schlossen sich dann in zahlreichen Vorbc־ ratungen fast alle anderen Rabbiner und auch eine Anzahl von Gemeinden an. Die slowakische Organisation ver־ hielt und verhält sich auch weiter in dieser Frage streng passiv, weil ihre rabbinischen und weltlichen Führer clie; organisatorische Einverleibung der podkarpatsko־ russischen, von allerlei zersetzenden Elementen und zio־ nistischcn Einflüssen arg verheerten Gemeinden in die slowakische Organisation eigentlich niemals vorbehaltlos für einen Segen hielten und es jetzt erst recht zweck־ mäßiger erschien, die Entscheidung über ihre religiöse Zugehörigkeit vollständig der Einsicht und dem freien Entschlüsse der dortigen Führer zu überlassen. Am 19. Juni fand nun in Uzhorod unter Führung des Munkacser Oberrabbiners .und unter Vorsitz des Herrn E c u c r s t c i 11 aus Benedikovce eine Vcrsainmlung statt, an der mit Ausnahme der Oberrabbiner von EI u s t und Scvljiis (die Rabbinatssitze von Bcregsas und U z 11 o r o d sincl leider vakant) fast alle Rabbiner des Landesgebietes anwesend waren und zu der außerdem auch der überwiegende Teil der zumeist kleineren Mutter־ und Filialgcmcinden ihre Delegierten entsandt haben. Von der provisorischen Leitung wurde ein Statuten־ entwurf vorgelegt,, der mit geringen Modifikationen clie Zustimmung der Majorität derjenigen Anwesenden fand, die grundsätzlich für den Plan des Munkacser Ober־ rabbiiiers sind. Die entscheidende Abstimmung über die Elatiptfragc, ob eine separate orthodoxe Organisation laut der Initiative des Munkacser Oberrabbiners Spira geschaffen werden soll, rief verschiedene Vorbehalte und einschränkende Bedingungen hervor. Im großen und ganzen ergab sich folgendes Bild: Alle anwesenden Rabbiner (mit einer Ausnahme) sind für, ebenso sind die Gemeinden Munkacs (natürlich ohne die B e 1 z e r Chassidim!), B e r e z n a, V y 1 o k, K r a 1 o v o, Scrcdn c, B c n e d i k o v c e, A p s a, T e r u o v o, R o z־ v i g o, V e r c c k y, B o c k o v, L i p s a, Ganic, So k y r־ n i c a, El orinco v o, T c reso v a, B o g d a n und K e r e c k y f ii r; cla g e g e n sind die Gemeinden U z־ 11 o r o d, B c r c g s a s z, S e v 1 j 11 s, EI u s t, Irsa v a, K o s i 11 o, S 1 a t v i n a und D o 111 a. Das Verhalten einiger Gemeinden schwankt noch. Dem Vernehmen nach soll der in der Versammlung angenommene, aus den orthodoxen Statuten dev Slowakei, Transsylvaniens und Ungarns kombinierte Statutenentwurf mit guter Aus־ sicht der Regierung zur Genehmigung unterbreitet wer־ IplIllltllillltlllllllllllllltlllllllllM I Einzige jüdische j | Primi•' . | für Weißnähen und Kieidermachen | mit Öffentlichkeltsrecht I Wien, II., Malzgasse 7, Dr. Krüger •Heim Staatsgiltlge Zeugnisse Gehllfinnenrecht H Samstag geschlossen i_-___l äUlllllllliilllllllUM 992552441977

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