Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 23 (6.6.1930)
- Date
- 1930-06-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE \ Nr. 25 Das Weißbuch beeinträchtigt die Freiheit der Untersuchung Simpsons. (J. T. A.) Die Zionistische Exekutive Palästinas veröffentlich! soeben ein Kommuniquee, in welchem sie ih rer Ueberraschung über gewisse Ausführungen im Weißbuch der britischen Regierung, betreffend die brith sehe Palästinapolitik Ausdruck gibt und feststellt, daß das Weißbuch Hinweise auf Einwanderungs- und Bode »fragen in Palästina enthält, die dazu angetan sind, die Freiheit der von Sir John flope Simpson geführten Untersuchungen zu beeinträchtigen und die aus der Untersuchung zu ziehenden Schlußfolgerungen zu bceinf hissen. ln einem in der Palästinapresse veröffentlichten offenen Schreiben an die Regierung weist die palästinensisch-Zionistische Exekutive die von dev Shaw-Konimission aufgestelltc-Behauptung, daß die Auswahl von Einwanderern gemäß der Arbeitersehedule der jiiilisehen Arbeiterkonfödcration anvertraut ist, mit Entschiedcnheit zurück•.1׳ Die Exekutive erklärt, daß die. Behauptung des flnupteinwandeimigsbeamten. es wiirden hinsichtlich der politischen Einstellung der Einwanderungsanwärter Unterscheidungen geübt, jeder Gruudläge entbehrt; die Arbeit der Konföderation hat mit der Verteilung der Zertifikate au Einzelpersonen nichts zu tim, sondern die Zertifikate werden an die Palästinabüros in den verschiedenen Ländern versandt. Die palästinensische zionistische Exekutive protestiert mit allem Nachdruck gegen die von einem Beamten der Pälästinaregicrung an die Shaw-Kommission gegebene ungenaue Information über die Art, wie die palästinensiscli-zionistisehe Exekutive sieb einer ihrer wichtigsten Pflichten entledigt. Nach Darlegung des bei Verteilung der .Einwandererzertinkate geübten Verfahrens erklärte die Exekutive, daß der Haupteiüwandorung.sbeamte, Herr Hyamson, durch seine falschen Darlegungen gegenüber der Kommission die jüdischen Interessen' sehr geschädigt hat, indem die (Jntersnrliinigskommission seine Information zur!Basis ihrer Schlußfolgerungen gemacht hat. Die Exekutive möchte gerne wissen, heißt es zum Schluß des offenen Schreibens, welche Schritte die Palästinaregierung zu ergreifen gedenkt, um die Wirkung solcher falscher Beschuldigungen aufzuhebcu; die Exekutive hat kein Verständnis dafür, daß Herrn Hyamsons Aussagen in geschlossener Sitzung entgegengenommen wurden, ohne daß den jüdischen Autoritäten die Möglichkeit gegeben war, sich über Richtigkeit oder Unrichtigkeit der Aussagen zu äußern. Die palästinensische hebräische Presse über das Weißbuch. (J. T. A.) ״Haare/“ äußert sich zu dem Weißbuch u. a.: Die Arbeiterregierimg, deren Führer die Natur unseres Unternehmens in sozialer wie in moralischer Hinsicht durchaus kennen, hat die Verleumdung unserer Feinde gutgeheißen: aber cs fehlt der Arbeiterregierung der Mut, die Balfour-Deklaration zu annullieren. Obwohl der Premierminister sofort nach Erscheinen des Berichtes der Shaw-Kommission die sögenannte ״zionistische Politik“ iin Parlament neu bestätigt hat, werden die falschen Schlüsse der .Mehrheit der Kommissionsimtglieder gegen Herrn Snclles Ansichten akzeptiert und die Bedürfnisse des jüdischen Volkes sowie die von den Juden gemachten großen Wiederaufbauanstrcng'ungen vollkommen ignoriert. Das jüdische Volk fordert nun, daß die Situation geklärt werde; die Regierung möge sieh entschließen, entweder das Mandat nach Geist und Buchstaben zu verwirkliehen oder die gegenüber dem jüdischen Volk hinsichtlich der Schaffung des Nationalheimes itberuommenen Verpflichtungen als zuriiekgenommen zu erklären. ״Dawar“ schreibt: Es ist unmöglich, anzunehmen, daß die Unterhaltungen mit dem Großmufti und Herrn Nashashibi die britische Regierung davon überzeugt haben, daß die Araber im Rechte und die Juden im Unrecht sind. Das Zaudern in der erhabenen Aufgabe der Erfüllung einer Indien menschlichen Mission hat die britische Regierung dazu gebracht, ihre Pflicht zu vergessen und den Schwachen dem Starken auszuliefern. Das britische Imperium ist mächtig und die Juden sind schwach. Der Kampf wird auf einer unproportionierten Basis geführt, aber es ist unsere Hoffnung, daß die öffentliche Meinung in England doch aufgcrüttelt werden wird. Unser Recht wird sich der Gewalttat nicht beugen. Wir werden die den letzten Regie rimgsclokumenten zugrundeliegende Unwahrhaftigkeit enthüllen, denn, wenn das, was jetzt geschieht, die britische Politik in Palästina bleiben soll, wird das Mandat morgen nicht mehr bestehen. י ״Donr Hayom“ schreibt: Die Lage ist klar, die Axt wird gegen die jüdische Einwanderung und die jüdische Kolonisation erhoben. ״Times“ über die Palästinapolitik der Regierung. (J. T. A.) ״Times“ schreibt im Leitartikel: ln Befolgung der Wünsche der Permanenten Munclatskommission des Völkerbundes nach einem ׳klaren Statement betreffend die Politik der Regierung in Palästina hat die Regierung einen ungewöhnlichen Schritt getan und das vom britischen Vertreter in der nächsten Sitzung der Mandatskommission vorzulegende Statement schon vorher veröffentlicht. Es soll gleich gesagt werden, daß die ׳Bezeichnung des am Dienstag veröffentlichten Weißbuches als ein ״Statement über britische Politik eine Mißbenennung ist. Ein Paragraph dieses Dokuments nach dem anderen enthält das ebenso stillschweigende wie . nachdrückliche Geständnis, daß die Regierung immer noch nicht jenes ,;klare Statement ihrer I olitik betreffend die größeren Probleme des heiligen Landes äu geben in der Lage ist, das die Shaw-Kommission^, in ihrem Bericht dringend empfahl. Kein fair gesinnter Leser des Berichtes oder des Weißbuches wird au dem Wunsch, die höheren Probleme Palästinas an Hand ausfiihrlicherer Daten, als gegenwärtig verfügbar, zu stu- *♦♦♦«♦♦׳ u. ehemaliger elmschützlinge, Dr. Krüger- (tr. Elisabeth - Heim) < I 0 r ׳JSIÄ Wien, II., Malzgasse 7 r'ÄTo Sabbathaltende fördert die Sabbathaltenden! piUüllBültülHIIIlffilHlMiniBffiBBBMirBinilllBniHIIIBI mm Lebensyersicherungs-Gesellschaft ii וווווווווווווווווווווווווו!וווו!וווווווווווווווווו!ווווווווווווו!וווו Gegründet 1882 Gegründet 1882 1 MfimgsMDd Ende Mai 1929 2000 Millionen Schflilng i fintHltei Ende 1928 . 238 Millionen Shilling I Prämiennnd ZMonaOmen im Jahre 1928 ■ 9772 ׳ Millionen Sdrilling j Tätigkeitsfeld der Gesellschaft: | Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische j | Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, | ן Italien, Ungarn,Polen,Jugoslawien, Bulgarien, Griechen- I | land, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten I Bi1u₪muifl1111m1mmu111nnn11111m1mm111m1mmHm1nmtfflHH1BnH1m1mnnm1m₪1111m1mmn1mn1n1iT dieren, etwas auszusetzön haben. Aber dieser Leser wird t)as Gefühl haben, daß die Regierung allzusehr bei diesen Schwierigkeiten und bei diesem Dilemma öffentlieh verharrt und daß die extremeren Elemente unter den Zionisten und den Arabern auf diese Weise in Versuchung kommen, der Mandatarmacht neue Schwierigkeiten zu bereiten, um eine die eine oder die andere Partei nicht zufriedenstellende Lösung verzögern oder verhindern zu helfen. Der Leser mag es ferner bezweifeln, ob die offenbare Absicht der Regierung, ihr politisches Statement allein auf der Basis der Vorsehläge der Shaw-Kommission und des von Sir John Hope Simpson vorzulegenden Berichtes auszuarbeiten, überhaupt klug ist. Sir Walter Shaw und seine Kollegen haben es in ihrem sonst so umfassenden Bericht unterlassen, des Hauptfaktors des bescheidenen Wohl- Standes, dessen sich Palästina gegenwärtig erfreut, Erwühnung zu tun. Die Natur der Mission Sir John Simpsous läßt es nicht erwarten, daß er sich mit dem Hauptfaktor des Wohlstandes befassen wird; vielleicht wird er ihn beiläufig erwähnen. Dieser Faktor ist gegründet auf dem Interesse der Juden in der ganzen Welt an dem zionistischen Experiment, ein Interesse, das seinen Ausdruck findet in großen Geldausgaben für Unterricht, landwirtschaftliche und industrielle Unternehnnmgen und Experimente, Urbarmachung von ׳Boden, Bauten und Gehältern. Hiezu kommen die Beiträge für jüdische Wohlfahrtsanstalten, die seit dem Kriege in wachsendem Umfang nach Palästina strömen. Noch ist keine Schätzung der jährlich in Palästina verausgabten jüdischen Gelder veröffentlicht worden. Aber man schätzt, daß diese'Ausgaben seit 1920 jährlich oft ׳die, Ziffer von 2 Millionen Pfund überschritten haben. Die jüdische Einwanderung muß natürlicherweise gemäß der Aufnahmefähigkeit des Landes geregelt werden, aber es besteht die Gefahr, daß das Ausland den Eindruck erhält, daß diese Regelung so streng gelmndhabt werden wird, daß sie fast' einem Verbot der Einwanderung gleichkommen wird. Die Erregung und die Unruhe in Jerusalem, die durch die Zurücknahme der Zertifikate für 2300 jüdische Ein- Wanderungsanwärter verursacht worden sind, dürfen durch die Minister ,Sr. Majestät nicht ׳unbeachtet gelassen werden. Sollte die Befürchtung Verbreitung finden, daß ■Palästina faktisch den jüdischen Einwanderern verschlossen werden würde, so könnte dies unangenehme'politische Folgen haben; noch unerfreulicher würden die finanziellen Konsequenzen sein. Würden die jüdischen Portemonnaies geschlossen bleiben, so würde Palästina fast mit Sicherheit in seinen natürlichen Zustand zurücksinken: eine der ärmsten Regionen im Nahen Osten sein. Der britische Steuerzahler würde einen Teil der Last tragen müssen, das Land mit einer bescheidenen Verwaltung zu versehen, und sogar die nntizionistischen arabischen Führer würden sich mit Beduuern der Moral einer alten populären Fabel erinnenn wenn sie der unvermeidlichen Entwertung ihrer Besitztümer gegemiberstehen werden. Mgr. Barlassina tritt in den Ruhestand. (J. T. A.) Die italienische Presse bestätigt die schon in clcr Auslan1dspres.se verbreitet gewesene Nachrieht, daß der päpstliche Legat in Jeraisalem Mgr. Louis Barlassina demnächst in den Ruhestand tritt ׳und daß auch sein Assistent, Bischof Fellinger, Palästina _ verlassen und midi Rom zumickkehren wird. Ein Teil der italienischen Presse ,greift die Zionisten an, weil diese angeblich ihren Einfluß bei der britischen Regierung ausnutzen und diese veranlassen, die Rückber׳ufun.g Barlassina« zu fordern. Vor einigen. Tagen meldeten amerikanische Zeitungen, daß die ׳britische Regierung den!Kardinal-Staatssekretär in Rem ersucht hat, Mgr. Barlassina und!Bisdiaf Fellinger von ihren Posten abzuberufen; dabei erklärte dev britische Gesandte beim Vatikan, daß Barlassina und Fellinger eine Wiederannäherung der Araber an die Juden in Palästina zu verhindern sudien. — Von Barlassina wird auch behamptet, daß er eine!geheime Verbindung zu den a1־abischen Führern unterhält unkl sie in ihrer Unnadugiebigkeit gegenüber dem jiidisdien Standpunkt ermuntert. Barlassina sprach sidi.audi gegen die Ernennung der in Art. 14 des Palästi na-Mandates vorgesehenen Kommissiou zur Untevsudufng ׳der •Frage der Heiligen Stätten aus und brachte seinerzeit den englischen Vorschlag zum Scheitern. Die Klage 111auerkommission des Völkerbundes Ende Juni in Palästina. Wie die j. T. A. erfährt, wird die von der engisdien Regierung vorge.schlagene und vom Völkerbunds- •at bestätigte ׳Kommission ׳zur Festsetzung der jüdischen urcl ein• ׳arabischen Redite an der Klagemauer, die sich ms den Herren Eliel Löfgren, Charles Bardo und Van!Ce.mpen zusainmensefczt, gegen Ende Juni in Jerusalem 'intreffen. Dr. Cyrus Adler, Vorsitzender des von der [owisli Agency ernannten Klagemauerkomitees, der das jüdische Material für die internationale Kommission jearbeitet, wird gleichzeitig mit der Kommission nach [ei usalem kommen. Dem von Dr. Cyrus Adler gewählten!Comitee gehören mehrere bekannte Gelehrte!und lechtsanwälte in Palästina an. Die antisemitischen Exzesse in Rumänien. Dr. Fildermann interveniert. — Senator Dr. Meyer Ebner ׳ ־־ interpelliert. Der Präsident der Union der rumänischen Juden Dr. Wilhelm Fildermann besuchte die Mitglieder des Hohen R.egentschaftsrates, die bis zur Großjährigkeit des jungen Königs das Land regieren, und legte bei ihnen Protest gegen die nnaufhörlichen antisemitischen Exzesse in den Städten unc! auf clem Lande ein. Dr. Eildermann überreichte dem Regentschaftsrat ein Memorundum, in welchem auf die Gefährlichkeit der antisemitischen Hetze für die jüdische Bevölkerung des Reiches wie für das Reich selbst hingewiesen wird. Die Mitglieder der Regentschaft, Patriarch Miroti und Oberstrichter Sereceanu, gaben gegenüber Dr. Fildermann die Versicherung ab, daß sie die zuständigen Stellen der Regierung ersuchen werden, Ordnung zu schaffen und die jüdische Bevölkerung zu schützen. Sie erklärten, die jüdische Bevölkerung sei arbeitsam, friedliebend und bringe clem Vaterland großen Nutzen. — Senator Dr. Meyer Ebner richtete in der Sitzung des Senats am 27. Mai an den Ministerpräsidenten eine Interpollation, in der zunächst festgestellt wird, daß von der Ministerbank aus bisher keine irgendwie befriedigende Antwort betreffend die bedrohliehen antisemitischen Exzesse erteilt wurde und der Wunsch ausgesprochen wird, daß die Juden von Rumänien endlich von der Regierung dieses Landes hören, ob sie auf ernste und wirksame Maßnahmen zum Schutze ihrer Ehre, ihres Glaubens, Lebens und Eigentums rechnen können. Seit Jahren, führt Dr. Ebner aus, wiederholen sich die antisemitischen Exzesse in stereotyper Form. Stereotyp ist, daß die Polizei immer zu spät kommt; stereotyp ist, daß ergriffene Attentäter sofort freigelassen werden, während man andere bekannte Täter überhaupt laufen läßt; stereotyp ist, daß die Justiz gegen die Uebeltäter nicht einschreitet oder, wenn sie einschreitet, sie sie von Sduild und Strafe freispricht; stereotyp sind die Anfragen im Parlament und stereotyp ist auf der Ministerbank entweder das Schweigen oder die Antwort: die Regierung werde Maßnahmen ergreifen. Wir sind satt dieses stereotypen Wechselspieles von Missetaten, pariamentarisehen Anfragen .und ministeriellen Antworten, die uns schmerzlich berühren und bitter enttäuschen, und darum bestehen wir'darauf, daß der erste Ratgeber der Krone, der Herr Ministerpräsident selbst, mit der ganzen Autoritat der Regierung seine Stellung zum Antisemitismus und zu den antisemitischen Exzessen erkläre, damit wir Juden wissen, ob wir noch etwas zu hoffen haben oder nicht. Die antisemitische Hetze im Zeitpunkt der schwersteil ökonomischen Krisis bedeutet •eine große Gefahr für uns Juden, aber auch für den Staat. Die geschiehtliehe Erfahrung lehrt, daß die anarchische Gewalt bei den Juden nicht Halt macht. Das Cuza-Organ ״Stralucitorul“ fordert offen zur Niedermetzelung der Juden und zur Konfiskation ihres Vermögens auf und veröffentlicht gleichzeitig die Liste einer cuzistischen Regierung. Aus Similautzi werden die jüdischen Einwohner vertrieben und an verschiedenen Orten des Reiches werden Juden blutiggeschlagen. Die Agitation Cucas führt zur Verrohung der studentischen Jugend, die sich straflos gege.n die Juden austoben darf. Merkwürdigerweise wird die Lex Marzescu, die bestimmt war, clem Radau-Antisemitismus zu wehren, nur gegen Juden angewendet, die sich, wie in Targu-Frumos, gegen Angriffe verteidigen. Die antisemitischen Verbrecher laufen frank und frei herum, aber hinter Schloß und Riegel sitzen die angegriffenen Juden. Wir erwarten von der Blüte der rumänisehen Gesellschaft, von den Denkern, Dichtern und Politikern dieses Staates, eine machtvolle Kundgebung gegen die gefährliche antisemitische Welle. Eine Million Juden Rumäniens, schloß Dr. Ebner, ein ganzes, zu unrecht gequältes Volk, wendet sich durch mich an den Ministarpräsidenten mit der Anfrage: Welche ernsten und wirkungsvollem Maßnahmen gedenkt die Regierung zu treffen, damit der antisemitischen . Kulturschande ein Ende gemacht und der Judenschaft die volle Sicherheit garantiert wird? Justizminister Nitzescu erklärte:, er müsse die gegen die Justiz gerichteten Insinuationen entschieden zurückweisen. Dr. Ebner erklärte, er wolle die Justiz nicht, beleidigen, sondern nur Tatsachen Vorbringen. David Fallik wurde ermordet, sein Mörder Totu wurde freigesprochen. Es ist Tatsache, daß die Angreifer frei herumlaufen und die Angegriffenen eingesperrt werden. 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