Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 22 (30.5.1930)
- Date
- 1930-05-30
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 JÜDISCHE PRESSE Nr. 22 Geschäftssperre am Erew-Schwuos. Die allgemeine Wirtschaftskrise fordert Opfer über Opfer. Kein Erwerbszweig bleibt von ihnen verschont. Was aber für die Allgemeinheit gilt, wirkt sich beim schabboshaltenden Kaufmann und Handwerker ganz he־ sonders aus. Diese Tatsache zwang die orthodxen Unter־ nehmer zum Zusammenschluß und so ist nun der ״Ver־ band der Sabbatfreunde. Sehomre־Schabbos“ in Wien, II., Leopoldsgasse 16, die Organisation aller schahboshaltcn־ den Kaufleute, Gewerbetreibenden und Handwerker ge־ worden, der den Schutz der Schabboshaltenden und der־ jenigen, die ihn beobachten, bezweckt. Dem Verband, dessen segensreiche Arbeit sich all־ mählich fühlbar macht, ward nun eine schwere Enttäu־ schung bereitet. Da heuer Ercw־Schwuos auf einen Sonn־ tag fällt, ergibt sich der Umstand, daß die schabhos־ haltenden Kaufleute vier aufeinanderfolgende Lage feiern müssen und — was noch betrüblicher ist — Maß die orthodoxen Konsumenten vier Tage lang keine frischen Lebensmittel werden haben können. W’״ in den Jahren 1923 und 1927 wurde auch diesmal die Wiener Landes־ regierung als zuständige Kehörde ersucht, den Lebens־ mittclhändlcrn und Fleischhauern die Sonntagssperre zu erlassen. Aber im Gegensatz zu den damaligen Entschci־ düngen verschloß sieh die Landesregierung allen Argu־ menten und bcharrte auf dem unverständlichen Stand־ punkt, daß die Sonntagsruhe gewahrt werden müsse. Die Behörde ahnt kaum, wie schwer dies den religiösen Vcr־ braucher trifft, den sie in eine Kollision von Gewissen und Hygiene treibt. Die jüdische Bevölkerung nimmt diese Unnachsich־ tigkeit mit begreiflicher Erregung auf, die in der am Sonn־ tag Erew־Schwuos stattfindenden Massenversammlung Ausdruck finden soll. מ Sonntag, den 1. Juni (Erew־Schwuos) findet im Saale .des Hotel ״Bayrischer Hof“, Wien, II., Taborstr. 30 (Ecke Obere Augartenstraße), um halb 11 Uhr vormittags eine* Protestversammlung: ״Der jüdische Kauf־ mann und seine Rechte“ statt. Es werden spre<־ chen die Herren: Rabbiner Dr. Joel P ö 11 a k; Kultus־ Vorsteher Kom.־R. Moritz L e i t n e r, Großindustrieller; Menny Rothschild; Samson Schneider und Siegmund Stern. — Erscheinen ist Pflicht! Amtliche Verlautbarungen der Isr. Kultusgemeinde Wien. Z. 3163/3876 ex 1930. Konkiirsaiissclireibung. Im Spitaleder Israel. KuJtusgemeimle, Wien, XVIII., Wcihringer Gürtel 97, gelangt an der I. m c d i z i :11 i s c J! e n und an der u r o 1 o g i s c 11 e n Abtei I 11 11 g’ j e e in e Sc k 11 11 d a r a 1• z t e n s s t e I I e zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: Die österr. Staatsbürgerschaft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde in der österr. Republik, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem der Vorstande der niediz. Abteilung des eigenen Spitales ausgestellten Zeugnis) und ein Alter von unter 55 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungs- Ordnung .für die Abteilungsarzte des Spitales der israel. Kultusgemeinde fixierten Barbezug die Beniitzung einer möblierten Naturalwohnung samt Beleuchtung, Beheizung und .Bedienung, sowie die volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Eigenkosten von dem Monatsbezuge in Abrechnung gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokuinenten (Geburtsschein, Heimatschein, Diplom, Nachweis der Zugehörigkeit zum Judentum, Zeugnisse über die bisherige fachliehe Verwendung) belegte Gesuche sind an den Vorstand der Israel. Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, Der Kommunismus ist unter die Bucha1־a־Juden nur wenig gedrungen, in ganz Buchara zählt man 113 jüdische Kommunisten, die meist Kleinhandwerker sind. Aber auch diese Kommunisten hüten die religiöse Tradition und be־ suchen die Gottesdienste in den Synagogen. Unter der kommunistischen Jugend (Komsomol) zählt man etwa 300 jüdische Knaben und Mädchen. Mehr als 1000 jüdische Kinder sind den kommunistischen Pionieren angeschlos־ sehaft des Emirs und des Zarismus; die Sowjetregierung, Organen. Im allgemeinen glauben sie an die Zukunft der Sowjetherrschaft. Einige der jüdischen Sowjetmandatare, die nicht Kommunisten sind, erklärten dein JTA.Wer־ treter gegenüber, daß die Juden sich unter der Sowjet־ herrschaft viel besser und freier fühlen als unter der Herr־ sehaft des Emir und des Zarismus; die Sowjetregierung, so sagten sie, läßt den Juden soziale Fürsorge durch Er־ möglichung konstruktiver Arbeit zuteil werden. Ist^der Rabbiner Geistlicher? (j. T. A.) Das Oberverwaltungsgericht hatte am (7. Dezember 1929 (IV D 479/28) über (len Antrageiner Synagogengemeinde auf Befreiung der Dienstwohnung des Rabbiners von der Hausziussteuer zu entscheiden. Der Antrag wurde gestützt auf § 5, Abs. I d, der Hauszinssteuerverordnung vom 2. Juli 1926, demzufolge die Dienstwohnungen der Geistlichen von der Hauszins- Steuer befreit sind. Das Gericht prüft nun in Fortführungder zu § 24, Abs. 1 k, Koinm.-Abg.-Ges. vom 14. Juli 1895 ergangenen Rechtsprechung, ob der Rabbiner als Geistlicher im Sinne dieser Verordnung auzusehen sei, und kommt zu dem Ergebnis, daß hierunter nur die Geistliehen der christlichen Kirchengesellschaften zu verstehen seien. Dies bedeute auch keinen Verstoß gegen Art. 157 der Reicbsvcrfassiung, dadurch Art. 157 landesrechtliche Steuerprivilegien der alten Kirchen und gewisse!- Religionsgesellschaften nicht auf andere erstreckt worden seien. Dazu wird der .,Frankfurter Zeitung“ von ju- bis längstens 15. Juni I 9 30, 1 2 Uhr ni i 11 a g s, zu überreichen. Wien, 19. Mai 1930. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Am kommenden Wochenfeste werden in nachbe־ nannten Gemeinde־ und Bczirkssynagogen bei dem um halb 9 Uhr beginnenden Morgengottesdienste Predigten abgehalten, und zwar: Montag, den 2. Juni (1. Festtag): I., Seiten־ stcttengassc 4 (Rabbiner Dr. M. Grunwald); Dienstag, den 3. Juni (2. Festtag): II., Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. M. Grunwald); V., Sicbcnbrunncngasse 1 a (Rabbiner Dr. M. G. Mehrer); VI., Schmalzhofgasse 3 (Rabbiner Dr. J. Drobinsky); VIIL, Neudeggergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Bauer); XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. I. Tag־ licht); XVI., Hubergasse 8 (Rabbiner Dr. J. M. Bach); XXL, Holzmcistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann). Am Vorabende des Wochenfestes, Sonntag, den 1. Juni, Beginn viertel 9 Uhr, IX., Müllncrgassc 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz). Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 51. Mai 1950. um 5 Uhr nachmittags, findet der Jugdcngottcsdicnst für die. isiaclitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks- Synagogen statt Bibliothek der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Der Lcsrsnal der Bibliothek wurde im Jahre 1929 von 052t Lesern besucht, die 17.287 Werke mit 24.422 Bünden benützten. Entlehnt wurden an J480 Personen 2059 Werke in 2625 Bünden, zurückgestellt wurden 2452 Werke in 5312 Bünden. D e r Z u w a c h s betrug 828 B ii n de, von denen 709 d u r c h Kauf erworben wurden. Von den restlichen 119 Bänden sind 10 Bünde Publikationen von Vereinen, deren Mitglieder die Bibliothek ist. wührene! 90 geschenkweise und 9 Bünde durch Tausch mit den Yeröffentlielumgen der Bibliothek in ihren Besitz gelangten, weitere 10 Bünde sind Werke, deren Herausgabe durch Subventionierung seitens der Kultusgemeinde ennöglicht wurde. Zu erwühnen ist noch eine Schenkung des Herrn Josef Lomber gor, aus dem von ihm erworbenen Büchernachlasse des sei. Obcrrabbiners D1-. II. P. C h a j e s. ^BBBBBBflBBBBflBBBBfiBBBBBBBBBflBBBBBIIflBBaBBBflflBflBaflflBanBBBBIBBflBBBNHflBBBBBBBBBBBBU | Tschechoslowakei f ^BflBBBBBBBBBBBBflBBBBBflBBBBBBBflBfllBBBBBBBBBBBMBBBBBBBBBBBBBna1BBIDnMBannMBBBaBBaB^ Sitzung des orthodoxen Verwaltungsausschusses. Von Sonntag, den 27. bis Dienstag, den 29. Ijar fanden in den Räumen des orth. Zentralbüros in Brati־ slava Sitzungen des orthodoxen Verwaltungsaussehusses und des Rabbincrkomitccs unter Heranziehung einiger Rabbiner aus der Nähe Preßburgs statt. Auf der Tages ordnung stand die Fortsetzung der Beratungen über den in Vorbereitung befindlichen Statutenentwurf. Diese sind ein erhebliches Stück weitergedichcn, so daß der Entwurf in kurzer Zeit den anderen Instanzen der orthodoxen Konfession zur Beschlußfassung vorgelegt werden kann. Die Trauer um Oberrabbiner Katz ז״צל. Im Nitraer großen Tempel hielten während der שבעה außer Rabbiner S e h a p i r o aus Piotrkow am Montag Herr Oberrabbiner B. S n y d e r s aus Gvör und am Dienstag Herr Oberrabbiner Benjamin Seidl aus Galanta wirkungsvolle □‘הספד in denen sie die große Persönlichkeit des Entschlafenen und sein Wirken ■für das Judentum im Rahmen treffender דברי תורה ומוסך schilderten. Ein Lelirsaal auf den Namen des Oberrabbiner Katz זצ״ל Die Agudas JisroeLJugendorganisation in der Slo־ wakei erläßt soeben den folgenden Aufruf! ב״ה Das thoratreue Judentum trauert um Oberrabbiner Rabbi Awrohom Aharon Katz s. A. und gelobt, sein An־ denken zu ehren und in dauernder Erinnerung zu be־ wahren. Die Agudas Jisroel ־ Jugendorganisation in der Slo־ wakei beschloß, hiezu eine Gelegenheit zu bieten, wie sie dem großen Lebenswerk und den idealen Lebenszielen des teuren Heimgegangenen angemessen ist. 4 In der heiligen Stadt Jerusalem wird demnächst mit dem Bau eines Schuihauses für die unter Patronat des Rabbi Ghajim Sonnenfeld stehende orthodoxe ״Beth Jakob“־Mädchenschule der palästinensischen Agudas Jisroel begonnen. Der Baugrund zu diesem Gebäude wurde ristischer Seite geschrieben: Diese Entscheidung ist sehr anfechtbar. Die Reichs Verfassung stellt doch heute grundsätzlich auf dem Standpunkt der Gleichberechtigung aller Religionsgesellschaften und es ist deshalb nicht einzusehen, weshalb, die Geistlichen der einen nicht dieselben Beeilte haben sollen wie die der anderen. Aber ein weiteres. Der Senat stützt sich bei seiner Begründung wiederholt auf die zu dem früheren Komm.- Abg.-Ges. ergangene Rechtsprechung. Die 11 eräugezöge neu Entscheidungen verstehen unter den Geistlichen im Sinne dieser Vorschrift diejenigen der ״öffentlich“ oder ״ausdrücklich“ aufgenommenen Kirchengesellschäften. Hier übersieht nun aber der Senat, daß heute auf Grund des Art. 157 der ReichsvexTaissungdie Synagogengemeiivdqn und israelitischen Religionsgesell-- scluiften ebenfalls Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind. Hieraus ergibt sich nun — wie der Senat richtigausführt — noch nicht, daß fiir diese Körperschäften auch dieselben Steuerfreiheiten gelten, wie für die anderen Kirchengesellscliaften. Wold aber ergibt sich hieraus der Begriff des Geistlichen, wie ihn das Gericht auffaßt, als den Geistlichen einer öffentlichen Religionsgenieinschaft. Wenn mau einerseits den Geistlichen als den einer ״öififentlicheii“ oder ״anerkannten“ Religionsgesellschaft definiert, anderseits die Synagogengemeinden aber Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind — und um eine solche handelt es sich bei dieser Ent- Scheidung — so sind ihre Rabbiner folgerichtig- ״Geistliehe“ im Sinne des § 3, Abs. 1 d, der Hnuszinssteuer- Verordnung- und!nässen dieselben Steuerprivilegien ge-!ließen, wie die Geistlichen der anderen Kirchengesellschäften. Spendet für den der Adas Jisroel, Wien, II., Nestroygasse 11 aus den Erträgnissen der Koifer Nefesch־Sammlung in der Slowakei erworben. In dieser Schule soll ein Lehrsaal den Namen des ersten Präsidenten der Agudas Jisroel in der Slowakei, Oberrabbiner Rabbi Awrohom Aharon Katz, für ewige Zeiten tragen. Dies soll ein äußeres Zeichen des Dankes sein, den die gesamte gesetzestreue Judenheit diesem be־ geisterten Vorkämpfer der Aguda־Idee in der Slowakei schuldet. Ehren wir sein Andenken, indem wir ein Scherflein zu diesem Zwecke beitragen! Wir bitten alle Gemeinden, Vereine, Gruppen, Körperschaften und einzelnen Verehrer und Freunde des verewigten Nitraer Oberrabbiners s. A. um reichliche Spenden zur Errichtung eines Lehrsaales in der Jeru־ salemer Beth JakobsSchule auf seinen Namen. Dieser Lehrsaal wird den thoratreuen Töchtern und künftigen Müttern in der Stadt des jüdischen Heiligtums von dem Wirken eines Großen in Israel erzählen, der all sein Sinnen und Trachten der Ehre der Thora und dem Wohle des jüdischen Volkes geweiht hat. Geldspenden werden auf das Konto: Slowakische Allgemeine Kreditbank für Agudas Jisroel erbeten. Alle Eingänge werden in der ״Jüdischen Presse“ quittiert. Bratislava, im Ijar 5690. Agudas JisroeLJugendorganisation in der Slowakei, Bratislava. Prämienverteilung in Surany. Unsere Leser erinnern sich noch jener großartigen Prämienstiftung, die ein ungenannter Spender vor zwei Jahren in die Hand Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiners Meier Frey in Surany nicderlegtc, um sie unter den־ jenigen Schülern slowakischer Jesehiwos zu verteilen, die bis zu einer befristeten Zeit über bestimmte Pensen vor einem rabbinischen Priifungskollcgium mit Erfolg Prüfung ablegcn würden. Dieser Versuch der Anspornung unserer Jeschiwa־ Jugend zur Ausdauer in ihrem Studium und der ernste Wille, der den edlen Stifter auszeichnete, den Erfolg־ gekrönten unter der thoralernenden Jugend für manche Entbehrung, die sie sieh durch das Thoralcrncn auferlegcn müssen, in Form einer Prämie einen kleinen materiellen Ersatz zu bieten, war interessant genug, um seinem Re־ sultat mit großer Spannung entgegenzusehen. Wer die wirtschaftliche, noch mehr aber, die moralische Not unse־ rer Jeschi\va־Jugend kennt, mußte die Initiative und die Intention, die dieser Prämienstiftung zugrunde lag, auf das freudigste begrüßen. Die Jeschiwa־Jugeml sieht sich seihst von den. Besten unter den Thoratreuen vernach־ lässigt. Sie leidet materielle Not, weil die kleinen Zu־ schlisse, die von den Jesehiwas den Schülern geleistet werden kann, für die Kosten eines menschenwürdigen Lebens nicht hinreichen. Die jungen Leute leiden aber tausendfach unter der seelischen Situation, in der sie sieh in unseren Tagen befinden. Man schaue sieh ein* mal die Jesehiwos in unserem Lande etwas genauer an. Wer kümmert sich eigentlich um diese Jünglinge im ge* fährlichsten Alter, daß sie nicht die letzte Spur von Selbstachtung einbüßen? Welche gesellschaftliche und moralische *Stellung bieten wir ihnen, die die besten und unverdorbensten jungen Juden sind, die unser Land besitzt, selbst in den Kreisen der Jereim und der Bne Thora? Welche Ermutigung erfahren sie von seiten der orthodoxen Gemeinden oder mindestens von denjenigen Balebatim, denen die Thora noch etwas gilt? Was wird überhaupt von seiten der Orthodoxie — abgesehen von stümperhaften Anläufen, um nach abgebrauchten Methoden neue Almosen zu sammeln — unternommen, um der Jeschiwa־Jugend die Wider־ standskraft zu steigern und ihr zu zeigen, daß das thoratreue Judentum ihrer bedarf und seine geistige Zukunft ausschließlich auf ihren Lernerfolg gründen kann? Was nützt aller Eifer und alle liebevolle Sorge mancher rab־ binischer Jeschiwaleiter, wenn die Jeschiwa־Schüler sich in unserer Zeit, da selbst der letzte Gassenbub seine