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Jüdische Presse · 1930-05-30 · 22 (30.5.1930) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
22 (30.5.1930)
Date
1930-05-30
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 22 JÜDISCHE PRESSE Seite 7 Annehmer findet, als die Parias der jüdischen Gesell־ schaft ansehen müssen, die kein Menschenkreis als ihre wertvollen Glieder betrachtet und behandelt? Täuschen wir uns nicht! Der anfängliche Aufschwung unseres J c s c h i w o 1 e b e n s ist in Gefahr, flügellahm zu werden! Die Stellung der aufrech־ ten Jercim als Minoritäten in den orthodoxen Gemeinden ist seit Jahren schon an sich nicht sehr danach angetan, der Jugend als Ansporn zu dienen und in den Augen moralisch unkorrumpierter jüdischer junger Menschen ein zukünftiges Wirken für ״״ תליהd ייאח ד׳ als erstrebens* wertes Ziel erscheinen zu lassen. Der Ausblick auf die Zukunft ist heute hier dem Jcschi\va־Schüler in morali־ scher ebenso, wie in materieller Beziehung alles andere eher als rosig. Wie können wir da mit gesunden Sinnen untätig zuschcn und ohne sträfliche Leichtfertigkeit oder lächerliche Selbsttäuschung erwarten, daß unsere Jugend mindestens solange auf den Jeschiwos ausharren werde, bis Reife der Jahre und Gründlichkeit des erworbenen Thorawissens ihre Ucberzeugung und ihre Thoratreue in dem Maße gestärkt haben werden, wie cs heute nötig ist, um das wahre, d. h. im ganzen Leben w i r k s a m e orthodoxe Judentum und sei es nur noch für die nächste Generation zu erhalten und das jüdische Leben auch in der Slowakei — חו׳יח — nicht in sehr kurzer Zeit auf die Stufe sinken zu lassen, w׳ie wir sie schmerzerfüllt in Böhmen und Mähren vor uns sehen? Deshalb fordern wir seit Jahren und wollen nicht aufhören zu fordern und immer lauter und ungestümer zu fordern, bis wir nicht sehen, daß das mahnende Wort seinen Weg gefunden hat zum Gewissen all derer, die es angeht. — daß unsere orthodoxen Jugendprobleme von großen Gesichtspunkten aus als der brennendste Teil unserer ureigensten inneren slowakischen orthodoxen Gesamtheitsfragen betrachtet werden, deren Lösung unter Anspannung aller Kräfte im Lande bei Ausschaltung jedes kleinlichen Sonderdünkels ausschließlich mit Hinblick auf das große Ziel der praktischen Verwirklichung des Thora־ judentums sofort radikal in Angriff genommen werden müßte. Den 1' Li h r e r n obliegt es allerdings, sich mit einer so wichtigen Lebensfrage des Judentums, ־wie es die Erhaltung der Jugend beim Thoralernen ist, unausgesetzt mit dem gebotenen Ernst zu beschäftigen und ihre Lösung nach allen Richtungen hin zu prüfen und in die Wege zu leiten. Das öffentliche Gewissen aber darf nicht ruhen, bis nicht eine befriedigende Lösung gefunden und tatsächlich auch durchgeführt ist. Vorläufig hat ein weitblickender, unbekannter, edler Einzelner einen Versuch gemacht, der . bewiesen hat, daß bei guten! Willen und einiger wohlwollender Initiative auch auf dem Wege zur radikalen Lösung des Problems ״Thora und orthodoxe Jugend“ durchaus Erspießlichcs geleistet werden kann. Im vorigen Jahre konnten wir von der Verteilung der ersten Hälfte der Prümienstiftiing — an Jeschiwa־ Schüler, die ganz מם' חולין beherrschten — berichten. Am letzten 11. Ijar fand nun auch die Verteilung der zweiten Hälfte — tsch. K 6000 — in Surany statt. Die Prämie sollte unter denjenigen Schülern slowakischer Jeschiwos zur Verteilung gelangen, die vor einer rabbini־ sehen Prüfungskommission über den Teil דעה nVP nämlich ק״י סימנים mit gutem Erfolg die Prüfung be־ stehen. Am genannten Tage wurde die Prüfung im Beisein mehrerer Gäste vorgenommen. Das Prüfungskollegium bestand aus den ehrw. Herren Oberrabbiner Josef Tiger mann aus Nove Zamky, Israel׳ Reich aus Batorkeszv und Meier E r e v aus Surany. Von 15 Ange־ meldeten wurden folgende acht Jeschiwa־Schüler aus dem ersten 'Peil ין״ך mit dem ganzen Rüstzeug der משאי כלים gründlich geprüft und sämtliche im gleichen Maße mit Preisen ausgezeichnet: Jeschiwa Preßburg: Mordchaj und Bezalel Stern (beide Söhne des Herrn Rabbiners Abraham Stern) aus Nove Zamky und Selig Weisz aus Nitra. Jeschiwa Surany: Mcnachem Schön fe ld aus ZI. Moravce und Mordchaj S.׳ Spiegel aus Presov. Jeschiwa Galanta: Eeiwcl Weisz aus Hust״ Jeschiwa Piestany: Israel Groß aus TereSva, ferner: ,Mordchaj Perl mann aus Durkov b. Kosice Man sieht daraus, daß es immer noch junge Baehurim in unserem Lande gibt, (der älteste der Präihi־ ierten zählt 23 Jahre), die zu Hoffnungen berechtigen. Wird die' Orthodoxie unseres Landes die Schaffenskraft aufbringen, diesen Kreis durch umfassende, voraus־ blickende Maßnahmen in! Interesse der thoralernenden Jugend zu erweitern? Wenn ja, wäire noch vieles zu retten! j. j. ß. Oberrabbiner Meier Sehapiro in der Slowakei. W'ie aus unserem vorwüchentliehen Berichte zu er־ sehen war, bildete Sonntag, den 20. Ijar der Hesped des berühmten P i o t r k o w e r R a w, Rabbi Meier S e h a p i r a, das große Ereignis in Nitra. Der illustre Gast fühlte sich zu der Reise nach Nitra aus aufrichtiger Verehrung für den verewigten Präsidenten der slowaki־ sehen Agudas Jisroel bewogen. Während seiner Durch» reise an der Preßburger Bahnstation wurden ihm von dei agudistischen Jugend große Ovationen bereitet. Als Ver־ treter der österreichischen Aguda und als persönlicher Freund des Dahingeschiedenen nahm an der Reise in be־ wundeinswerter jugendlicher Frische auch der greise Aguda־Führer Herr Wolf P a p p e n h e i n! aus Wien teil, ln Preßburg und den folgenden Zwischenstationen schloß sich eine große Anzahl weiterer Teilnehmer an. In Leo־ poldow empfing die Gäste eine Abordnung der Nitraer Agudas JisroeLJugendgruppe. In Zlochv wurde Ober־ rabbiner Sehapiro von einer Delegation jüngerer Nitraer Balebatin! begrüßt. In Nitra stiegen die Gäste im Trauer־ hause ab, wo sie vom Gemeindepräsidium mit Herrn Gemeindepräses Kobi Adler an der Spitze begrüßt wurden. Auf die Nachricht, daß der bekannte Aguda־ führet* in Nitra weile, eilten aus der ganzen Umgebung Hunderte von Juden per Autos spontan;herbei, aus To־ polcanv allein etwa hundert an der Zahl, um den Hesped auf sich wirken zu lassen. Ueber den Hesped berichteten wir bereits kurz. Der Eindruck dieses Nachrufs auf die Zuhörerschaft war so gewaltig, daß er auch jetzt noch den allgemeinen Gesprächsstoff in der ganzen Gegend bildet. Auf der Heimreise unterbrach Herr Oberrabbiner Sehapiro seine Reise in Trnava und stattete Hern: Oberrabbiner U n g a r und seiner Jeschiwa einen kurzen Besuch ab. An der Bahnstation in Trnava wurde er vor Herrn Oberrabbiner Ungar und seinen Schülern herzlich empfangen und später in seiner Wohnung gastlich hc־ wirtet. Bald fanden sich dort auch die נכבדי הק הלה und die Leiter der Agudas JisroeLOrts־ und Jugend־ gruppe, sowie selbstverständlich ein großer Teil de! Jeschiwa ein. Nach Besichtigung der Jeschiwa־Räumlich# keiten und einer innigen Aussprache über Lehrweise und Konstitution der Jeschiwa richtete Herr Oberrabbiner Sehapiro auf Ersuchen des Herrn Oberrabbiner Ungar eine brillante Ansprache an die versammelte Jeschiwa über die Bedeutung des hingebungsvollen לימ1ד דתורה der jüdischen Jugend au den Jeschiwos und ließ zun! Schlüsse die Trnavacr Jeschiwa, von der er die besten Eindrücke mitnehnic, begeistert hochlcbcn. Inzwischen wurde es in Preßburg bekannt, daß Herr Oberrabbiner Sehapiro auf der Rückreise bis zur Abfahrt des Zuges nach Lundenburg einige Stunden in Preßburg Aufenthalt nehmen werde. Die Aguda־Juge1!d bereitete ihn! einen würdigen Empfang vor, während im Sitzungssaale der orth. Gemeinde und im anstoßenden Tempel sich Hunderte aus. allen Kreisen versammelten, um seinen Worten zu lauschen. Durch den unvorgesc» heilen Aufenthalt in Trnava traf aber der verehrte Gast erst um halb 11 Uhr nachts in Preßburg ein und die tausendköpfige 'Versammlung mußte gegen jede Erwar» tung eine bedauerliche Enttäuschung erfahren. Nach einen! kurzen Imbiß im gastlichen Hause des Herrn Lazar Kohl־ mann setzte Herr Oberrabbiner Sehapiro seine Heimreise nach Polen fort. F1*n!1 Rabbiner Moses Weisz ע״ה. Aus Trnava berichtet man uns: Montag, den 14. Ijar verschied hier unerwartet die Gattin des seit einigen Jahren hier ansässigen ehrw. Herrn Rabbiners Moses W c i s z aus Kostolany und wurde bei großer An־ tcilnahmc Dienstag zu Grabe getragen. Sie war als אשה ח׳ , im besten Sinne bekannt und mit den vornehmsten Eigen» -schäften einer wahren jüdischen Gattin und Mutter aus־ gezeichnet. Sie teilte alle Sorgen ihres Mannes und stand ihm zur Seite, ihre Söhne und Töchter zu guten Jehudim zu erziehen. Sie sorgte unter Entbehrungen der vcrschic־ densten Art dafür, daß ihre Söhne ישיבית besuchen konn־ ten und es war die Freude ihres Lebens, daß sie dabei den besten Erfolg hatte. An der הללו׳ konnte der tiefge־ beugte Gatte krankheitshalber nicht teilnehmen. Herr Oberrabbiner S. W. Ungar hielt einen ergreifendcn'SDn und ebenso der Bruder der Verblichenen Herr Oberrab־ bincr K r a u s z aus Acs. Darauf gaben ihre beiden Söhne und ihr Schwiegersohn, Herr Emanuel Neu hause r, dem Schmerze der Familie Liber den herben Verlust Ausdruck. Möge die edle Verblichene vor den! himmlischen Vater eine Fürsprecherin sein für den schwer heinigesuchten Gatten und die ganze trauernde Familie חנצב״ה. Mazewoh für Rabbiner Kurzweil ןצ״ל in Triesch. Am 21. Ijar wurde in Triesch auf das Grab des jüngst verstorbenen, als צריה גדול) 'DD ת״ח bekannten Rab־ biners R a b b i A w r o 11 o 111 A r j e Kurzweil זצ״ל im Beisein der Gemeinde und vieler auswärtiger Teilnehmer die מצבה gestellt.. Herr Rabbiner Reich aus Boskowitz hielt einen eindrucksvollen הספד in welchem er den Ver־ lust der Gemeinde, der Familie und besonders der Thora־ treuen in! Lande beklagte. Der Agudas־Jisroel־Landes־ verband für Böhmen war durch die Herren Gustav und Wilhelm Springer aus Boskowitz und Bernhard Hirsch aus Prag und ebenso der frühere Wirkungskreis des Ver־ ewigten durch eine Abordnung vertreten Trenüin Teplice (für Rheumatiker), Dr. S. Löwy (gew. Arzt der Wiener Kliniken), Villa Zemanyi. Vortrag Dr. P. Kolms in Bratislava. Auf seiner Heimreise von der Nitraer הל<וי׳ weilte der Präsident des G. A. der Agudas Jisroel, Rabbinei Dr. Pinchas K o 11 n, über שבת in Bratislava. Er benützte die Gelegenheit, mit den Leitern der slowakischen Aguda־ Organisationen Beratung zu pflegen. Am Nachmittag ver־ sammelte sieh eine zahlreiche Zuhörerschaft in der Ju־ gendgruppe, um aus einem Vortrag Herrn Dr. Kohns Auf־ Schlüsse über das Wesen der verschiedenen Fragen zu er: langen, mit denen die Aguda sich gegenwärtig beschäftigt. Der Vortragende beleuchtete mit der ihm eigenen Grlind־ lichkeit den schweren Kampf, den die jüdische Religiosi־ tä in unserer Zeit zu bestehen hat, und erörterte die Möglichkeiten, die vom orthodoxen Judentum für einen günstigen Ausgang dieses schweren Ringens ins Auge gefaßt werden müßten. Die Versammelten dankten. den! verehrten Redner mit rauschendem Beifall für seine Auf־ klärungen und die zuvorkommende Art, mit der er ihren!׳ Wünsche nachgekommen ist. Der Neubau der berühmten Jeschiwah in Huncovce. (J. T. A.) Die historische Talmud־Hochschule in Huncovce (Hunsdorf. Slowakei) mußte, wie seinerzeit gemeldet, wegen Baufälligkeit behördlich gesperrt werden. Die Gefahr, eine so hervorragende, von 200 Hörett! be־ suchte Anstalt gänzlich sperren zu müssen, veranlaßte ein Komitee von Gönnern, ein neues Lehrhaus mit anschlie־ ßenden! Internat samt jeglichen! Komfort zu bauen. Der Rohbau ist nach kurzer Unterbrechung fertiggestellt und die Dachstuhlarbeiten werden diese Woche in Angriff genommen. Am Sonnabend, den 7. Juni findet anläßlich des Jahrzeittages des weltberühmten, vor einigen Jahren ver־ schiedencn Rabbi Samuel Rosenberg ein feierliches Treffen aller ehemaligen Hörer der Hunsdorfer Jeschiwah aus den verschiedensten Ländern des Kontinents statt, an welchem auch der ncugcwühlte Frankfurter Rabbiner Horowitz (früher Hunsdorf) teilnehmcn wird. An! 8. Juni findet die Besichtigung des Neubaues und eine Sitzung des erweiterten Baukomitees statt, um die Details für die Fertigstellung endgültig festzulegen. Jnlirzeiistag in Hunsdorf. W׳io uns aus Hunsdorf 1nitgeUM.lt wird, werden in diesem Jahre am I I. Siwan ans Anlaß des Jahrzeitstages des weltberühmten נא([ (צדיק 7״ל R a b bi Sa m 11 e l 11 o se n b e r g sehr zahlreiche Gäste erwartet. Insbesondere werden voraussichtlich die ehemaligen Schüler der llimsdorfer Jeschiwa in großer Zahl un.wesen.rl sein, zumal auch der frühere Leiter der Jeschiwa, Herr Rabbiner Josef Horowitz aus 1׳ rankl'urt a. M.. sein Erscheinen avisiert hat. Am 12. Siwan wird die. Baukommission des Jeschiwaheiines über d!ie W'eiterfilhriing des Baues beraten. Herr Rabbiner Horow׳itz als Vorsitzender des \ereins בית שמואל beruft die Vereinsniitglieder ׳ Für ש״ק י״א סיון und!י״ב סיו zu einer Sitzung ein. Leiden Sie an Rheumatismus? ״Alpa“#Massage ver־ schafft Ihnen Linderung, belebt den Blutkreislauf, ge־ währt dem Körper die erforderliche Nahrung, stärkt die Muskeln und wirkt wohltuend auf die Nerven. Verlangt A l p a in Originalpackung mit Plombe. Die nach Solowki verbannten Rabbiner am Ver־ hungern. (J. T. A.) Aus zuverlässiger Quelle in Rußland traf in Riga die Nachricht ein, daß die nach den Solo'wki־ Inseln verbannten Rabbiner, nämlich Rabbi Lazarow aus 'Leningrad, der frühere Leiter der Jeschiwah in Newel Rabbi Nemanow und der frühere Leiter der Leningrader jüdischen Gemeinde Rabbi Jasnogorodsky unter dem im Konzentrationslager herrschenden harten Regime furcht־ bar zu leiden haben. Die hochbetagten Rabbiner sind buchstäblich am Verhungern, da sic nicht in der Lage sind, sich :mit .Koscher»Nahrung zu versorgen. Ihr phy־ sischcr Zustand ist ein sehr schlechter, trotzdem werden sic gezwungen, die harte Arbeit der Lagerinsassen zu tun. Mattoni’s Kurort Gießhübl Sauerbrunn bei Karlsbad und seine weltberühmten Mineralquellen. Gießhübl Sauer־ brunn, von herrlichen dunklen Fichtenwäldern umrahmt, spiegelt sich in den! sanft geschwungenen Band des Eger־ flusses. Der Ort, fast vollständig aus den Quellen־Anlagen und den zum Kurbetrieb gehörenden Kurhäusern und Brunncn־Etablissen!cnts bestehend, liegt etwa 13 Kilo־ metcr von• Karlsbad entfernt und zeichnet sich durch seine überaus idyllische Lage und wunderbare Ruhe aus. Die Saucrbrunn־QueUen dienen zu Trink־ und Inhalations־ kuren. Gießhübl Sauerbrunn besitzt eine Wasserheil# anstalt, Warmbadeanstalt, elektrische Bäder usw. Der Weltruf, den der Name ״Mattoni“ genießt, ‘ beruht auf den! Versand des allerorts bekannten Heil־ und Tafel# wassers ״Mattoni’s GießhLibler“. Mattoni’s Gießhtibler ist der Hauptrepräsentant jener Quellen, der bei ausge־ sprochcn kräftiger Heilwirkung eine seltene Reinheit des Geschmackes und einen derartigen Gehalt an freier, natürlicher Kohlensäure besitzt, daß er auch als diätetisches und Erfrischungsgetränk Verwendung findet. Nach zahl# reich vorhandenen ärztlichen Attesten von wohlbekannten Kapazitäten bewährt sich Mattoni’s Gießhiibler als ein kräftiges alkalisiercndes Mittel vorzüglich bei allen katarrhalischen ׳Erkrankungen der Atmungs# und Ver# dauungsorganc, bei Husten und Heiserkeit (mit heißer Milch vermischt), sowie bei Nieren# und Blasenleiden. Der Vorkriegsabsatz betrug etwa 14 Millionen Flaschen. Auch nach den! Kriege hat sich das Unternehmen bald wieder erholt. Die Quellenfassungen, die in Gießhübl Saüerbrunn vorgenommen wurden, stellen die letzte Er# rungenschaft auf diesen! Gebiete dar und haben auf den! Kontinent nicht ihresgleichen. Mariska Bonyhädi Jenö Spitzer Senec Nagycsäkäny (Ungarn) _ Verlobte._ Unserer lieben Schwester Fräulein Bctti Blech anläßlich ihrer Verlobung mit Herrn Abrahatn Rosen־ garten, Zürich, sagen wir herzliehst Maseltow. _Rabbiner Moses Blech und Frau. Agmlns Jisroel Jugendgruppe (vormals Ateres Baehurim jugendvereiu), Surany, gratuliert herzliehst seinen! verdienstvollen 'Mitglic.de, Herrn Saum Schwarz, anläßlich seiner Verlobung mit Frl. Sophie Wiener aus Vrable.__ Für intelligentes Mädchen, Ende der 30er, mit ein־ gerichteter Wohnung in der Stadt und Bargeld, wird passender Bewerber gesucht, der שומר ש״ק ist. _Anträge, an S. F., Postamt 64, Postfach 11. Fachmann für Familienforschung reist demnächst in die Slovakei und übernimmt Recherchen gegeii Spesen# beitrag und kleines Honorar. Briefe unter ״Jichüs“ 'an die Wiener Administration. Sommerwohnung. Zwei schöne Gassenzimmer mit orth. כשר Verpflegung bei Adolf G r u b e r, Kantor, Gattendorf (Burgenland). In! Orte Strombad, Wald und Parkanlagen, Eisenbahn und Autobus nach allen Richtungen. יו״ל מרי חדש בחדשו' הירחה -שעיי אייה׳ קומי תלמידי לח״ת, רלכה, פלפול וסברא שו״ת ואגדה וכף ושפתי רשנים בהשתתפות גאוני דורגו שליט״א.^ מחיר החתימה לשנה ילחףל 2 דולר. kc 40־ ■ --־": Rabbiner B. Mali Fried, Mltbalovce, Hodväbna ul. 11, l. S. l

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