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Jüdische Presse · 1930-04-25 · 17 (25.4.1930) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
17 (25.4.1930)
Date
1930-04-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE PRESSE Nr. 1' Neue Sprachschule Montag den 3. Mürz 1$>30 wurde die neue, vom Wiener Stadtschulrat Konzessionierte Schule, für die englische und französische Sprache fiir weibliche Personen im ״Dr. Krüger-Heim“, Wien. II., Malzgasse 7, Tel R-43-5-40 (10 bis 12 Uhr und 3 bis 5 Uhr), eröffnet. Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene, an Nachmittagen und Abenden. Spezielie Kinderkurse. Erprobte, erstklassige Lehrerinnen. Billige Kursbeitrage, Pessach-Sammlung der Frauenhilfe. Nachtrag.!,rau Rosa Adler S 20, .Frau Herta F c i g c 1־ stock, II., Glockengüsse 5ז, S 30; Frau Helene Wert« haus er, ■II., Ob. .Donaustraße 49/9, S 39; Postsparkasse S 60; hierzu der bereits ausgewiesene Betrag von S 2706.70; zusammen S 2855.70. Agudah־Meeting im XX. Bezirk. Vor einer übet-־ aus zahlreich erschienenen Zuhörerschaft fand am Mon־ tag, den 21. ds., eine glänzend verlaufene Versammlung in der Toynbeehallc statt. Herr Alfred Stroh begrüßte namens der Ortsgruppe die Erschienenen, unter ihnen die Vertreter sämtlicher Bethäuscr des Bezirkes. Als Erster sprach Herr Markus Hornstein in meisterhafter Weise über die Notwendigkeit und Ziele der Organisation. An־ haltender Beifall belohnte ihn für seine Ausführungen. Es folgte ein Referat eines Vertreters der Jugcndorgani־ sation, das sich durch Schwung und Aktualität auszcich# ncte. Herr Elie Grünberg, der statt des indisponierten Redners Rabb. Moses Blech einsprang, wußte die Hörer durch ein geistreiches Referat von der Notwendigkeit eines systematischen Erztchungswcrkcs zu überzeugen. Mit einem Schlußwort des Vorsitzenden endete die Ver־ Sammlung in vorgerückter Stunde. הנרד ספר תורה. Familie Ilcrzka ladet auf diesem Wege alle Freunde, Bekannte und Verwandte zu den.(ר״ך^ am 3. Ijar d. J. (Donnerstag, den 1. Mai) um halb 5 Uhr nach# mittags im Lokale der Jugendgruppe, II., Obere Donau# Straße 69, stattfindenden ,חנ1ך ספר תורך höflicht ein. Sederabende im Rothschildspital. Auch heuer wur# den die Sederabende im Rothschildspital dank der fürsorglichen׳ Vorbereitung des rituellen Leiters, Herrn Hornstein, mit besonderer Innigkeit begangen. In mehreren Krankensälen versammelten sich die Patienten, um den Scderabend in traditionellem Geiste zu begehen. Es war ein besonderes Labsal für viele Hunderte reli# giöse Juden, die das Pcssachfest im Spital verbringen mußten, daß liier für sie nach allen Vorschriften der rituellen Küche gesorgt wurde. Diese Versorgung stellte selbstverständlich an die Direktion und •Verwaltung be# sonders hohe Ansprüche und es gebührt ein besonderer Dank allen Faktoren, die die klaglose Durchführung der Pcssachvcrköstigung ermöglicht haben. Tiszafüred. Am 19. ds. verschied hier die Gemahlin des in orthodoxen Kreisen rühmlich bekannten Jckusiel Weiß, geborene Blau, im Alter von 75 Jahren. Die hoch# I betagte, durch ihre Tugend hervorragende Matrone I wurde unter imposanter' Teilnahme zu Grabe getragen, Königsberg. Am vergangenen Sonntag abend (2. Nissan) konnte der hierorts bestehende Verein ״Chowewe Talmud Thora“ das schöne Fest eines DP□ auf ganz ששה סדרי gelernt worden waren. Die Feier begann im Anschluß an das Mnariw-Gebct und hatte folgenden Verlauf• Zuerst trug Se. Ehrwimlcn Herr Itabhiner Pe ritz die letzten drei. משניות vor und verband mit diesem Vortrag einen scharfsinnigen הדרן. der in kunstvoller Weise das Ende mit dem Anfang der Mischnah in Zusammenhang!)rächte. Das überaus za 111 reich erschtenenc Publikum lauschte mit angespannter Aufmerksamkeit den nahezu eine Stunde lang dauernden geistreichen Ausführungen des Redners. Sodann fand in den Räumlichkeiten der Adas Jisvoel die סעידה של מצוה slatt, bei der die etwa liundcrt anwesenden Teilnehmer dank der Gcbefreudigkoit vieler unserer Mitglieder aufs׳ gastfreundlichste bewirtet werden konnten. Nach den einleitenden Worten des Vorsitzenden Di׳. Pevlmann ergriff Herr Rabbiner Peritz noch einmal das Wort. Er gedachte zunächst in bewegten Worten des unlängst dahin geschiedenen הרב הגא1ן הצן־וק Rabbiners Salomon Sc 11 r e i b c! 1׳ aus ■Boregsznsz זצ״ל uncl ehrte sein Andenken durch die Wiedergabe von חחשי חורה des נפטר die von den Anwesenden stehend augehört wurden. Mit eindringlichen Worten malmte er sodann die Anwesenden, auch fernerhin für die Verbreitung der Thora. 0.״,‘!Pr״d0|'s1)(ינ de!׳ hcranwachscndcn Jugend, mit allen Kräften tätig zu sein. Sodann sprachen noch eine Anzahl Redner in ähnlichem Sinne. Verschiedene Gesänge, die von den anwesenden Kantoren vorgetrngcu wurden, beendeten das überaus harmonisch verlaufene Test, das von einem erfreulichen Aufschwung der Thora in unserer יק“לה Zeugnis ablegte. Panik bei einem Anti־Seder#Konzert des ״Bund“ in Lodz. (J. T. A.) Ein Unglücksfall, der sich am zweiten Scderabend in Lodz ereignete, hat in der Stadt außer# ordentliches Aufsehen erregt uncl wird von der jüdischen religiösen Bevölkerung der Stadt als Gottesgericht ge# deutet. Der jüdische Arbcite1״#־Bund“ veranstaltete de# monstrativ^ am zweiten Scderabend im Philharmonie# Saal ein Konzert mit einem Arbeiter־Chor, der haupt# sächlich ־ aus Frauen bestand.. Während des Konzerts stürzte plötzlich die Bühne, deren Stützpfosten morsch waren, ein, so daß die Sänger mitgerissen wurden und unter die Trümer kamen. Es entstand eine unbeschreib# liehe Panik. Die Feuerwehr griff ein und zog aus den Trümmern die zahlreichen Verletzten, darunter mehrere Schwerverletzte, hervor. Ruhige PessachsTage in Rußland. — Die Synagogen über# füllt. (J. T. A.) Die ersten zwei Pessach#Festtage sind j überall in Rußland ruhig verlaufen. Zusammenstöße zwischen religiösen Juden und Atheisten, die in den letzten Jahren ,eine Regel waren, sind in diesem Jahre nirgends zu verzeichnen gewesen. Die Sederabende wur# den überall traditionell gefeiert, die Synagogen und Bet# stuben waren von Andächtigen überfüllt. Entsprechend! der Anordnung der Sowjetregierung, keine antireligiösen Demonstrationen zu veranstalten, übten auch die jtidi# sehen Kommunisten Zurückhaltung und beschränkten ihre antireligiöse Kampagne darauf, kleine Antipessach# Versammlungen abzuhaltcn. In den jüdischen staatlichen Schulen wurde den,•Kindern, die erschienen waren, Unter# rieht erteilt. Es fiel auf, daß die Zeitung ״Emeß“ zum ersten Male seit ihrem Bestehen in der Pessach#Zeit ohne einen Antipessach#Artikel erschienen ist. In Minsk, Kiew, Odessa und in den kleineren Städten Sowjetrußlands hat sogar ein großer Teil der jüdischen Arbeiterschaft das Pessach־Fest traditionell gefeiert. 611011^זמשנה, die tagtäglich in dev Synagoge Adas Jisroel nach beendetem Morgengottcsclienst vom Rabbiner ניר??il Einzige jüdische Piiial - fraüiflieweriesdiiile für Weißnähen und Kleidermachen mit Öffentllcfikeltsrecht Wien» II.» Malzgasse 7, Dr. Krüger •Meint Staatsglltlge Zeugnisse OehUflnnenrecht Samstag geschlossen Jüdische Neukolonisten kehren in die Städte zu־ rück. (J. T. A.) Ein bedeutender Prozentsatz der jüdi# sehen Neukolonisten, die in diesem Vorfrühling in die jüdischen . Kolonien gezogen sind, kehrte nach wenigen Tagen in die Städte zurück, weil nach ihrer Meinung in# folge der milderen Politik gegenüber den Deklassierten in den Städten eine bessere Existenzmöglichkeit für sie vorhanden ist, als in den Kolonien, in denen infolge der mangelhaften Vorbereitungsarbeit seitens OZET das Leben für die Neukolonisten schwer ist. Diese Neu# kolonisten hoffen, daß sie nunmehr in den städtischen Kooperativgenossenschaften als Arbeiter Unterkommen werden, wobei ihnen gleichzeitig die Möglichkeit gegeben wird, in der Umgegend der Städte kleinere landwirt# schaftliche Flächen zu bebauen. Bevollmächtigte der Re־ gicrungskommission KOMZET erheben öffentlich gegen OZET^die Beschuldigung, die Vorbereitungsarbeit für die jüdischen Neukolonisten nur sehr mangelhaft geleistet zu haben. ' Das unbeständige Frühlingswetter bedeutet für die Gesundheit des Sorglosen eine stete Massage mit Menthoi-F ranzbranntwein schützt vorVerkühlungen, erfrischt und stärkt. Beachten Sie den Original-Ver- Schluß mit Plombe! Die jiddische kommunistische Presse äußert Unruhe darüber, daß ein großer Teil der jüdischen Jugend in den Kolonien in die Städte zieht, um Beschäftigung in der Industrie zu suchen. Die Zeitung ״Emeß“ druckt einen Appell ah, der die Ucbcrschvift trägt: ״Fesselt die Jugend an das Dorf!“ Die Sowjetregierung hat 400.000 Rubel dem Komzet fiir Zwecke der Hilfeleistung an Juden, die ihre alten Heime verlassen müssen, um anderswo Erwerbsmöglich# keit zu suchen, zur Verfügung gestellt. Sechs jüdische Arbeiter der staatlichen Fabrik ״Die rote Fackel“ in Stalingrad, die infolge einer Denunziation nichtjüdischev Arbeitskollegen, daß sie Sabotage durch Beschädigung von Maschinen üben, drei!Monate im Ge# fängnis zugebracht hatten, wurden befreit, nachdem sich ihre volle Unschuld herausgestellt hat. Die Denunzianten wurden zu Gefängnis verurteilt. Israelitisches Kur־I־Iospital, Franzensbad. Tn das der isr. Kultusgemeindc in Franzensbad gehörige Hospital werden arme Israeliten, welche die Franzensbader Kur benötigen, für die bevorstehende Saison 1930 in einer der fünf Perioden für je 28 Tage auf genommen. Die Bewerber haben ihre Gesuche nebst ärztlichem Zeugnis und genügend bescheinigtem Mittellosigkeits# nachweis an den Vorstand der gefertigten Kultusgemeinde ehestens einzusenden. Eine eventuelle Aufnahme in das isr. Kur#Hospital erfolgt gegen vorherige Entrichtung eines Regiebeitrages von tsch. K 750. Dafür erhält der Aufgenommene unent# geltlich folgende Begünstigungen durch 28 Tage: Wohnung im Kur־Hospital, entsprechende Verköstigung (Frühstück, Mittag# und Abendessen) und ärztliche Behandlung. Außerdem Ermäßigungen auf die Bäderpreise und Kurtaxe. Bei Vergebung der Plätze werden Bewerber der# jenigen Gemeinden so weit als möglich berücksichtigt, die dem Hospital angemessene Spenden oder Subven# tionen zuwenden. I HAterflBKtofflt 1. IHi18!}8iUt larta lar» ( ES 8םי *ES W -. - - (französische Schweiz) moderner Komfort, In allen Schlafzimmern fließendes Wasser Gründliche Ausbildung in Sprachen, Wissenschaften und Haushalt, sorgfältige Erziehung. Strengrituell.Referenzenu.Prosp.z.Verfügung Büchar ספר מגיד משרים ובו ביאורים שונים על חמשה חומשי תורה, מגלת רוח, וס׳ ישעיה, תהלים ומשלי שנמסרו לאיש תם יושב אוהלים וכוי כסוהר״ר י ו ם ף ס א ר ו זלה״ה, הובא לבית הדפוס ע״י ר׳ ישכר דוב ג ר י נ ם ע ל ד מפעסט חרש. פיוטרהוב חרס״ט 148 עמי 4° Dieses vielbesprochene, dem großen Verfasser des בית יוסף und ש״ע /!!geschriebene Werk bleibt ein Problem, das wohl niemals gelöst werden wird. Wir müssen es nehmen wie es vorliegt und wollen den unstreitig־ tiefen, manchmal zum Erstaunen ergreifenden Geistesscliatz, soweit er sich nicht in die unendlichen Wege des סור ך verzweigt, als Lichtstrahlen in die dunkeln Kammern menschlicher G-tteserkenntnis nelimen. Daß eine neue Auflage, und zwar diesmal eine ganz gute, notwendig geworden ist, darf vielleicht ebenfalls als ein Merkmal unserer Zeit verzeichnet werden. B• מדרש היי פיאה כולל כל חורת הרפואה ושמירת הבריאות בתלמוד בכלי וירושי^מי, מכילתא, ספרא, ספרי ותוספתא משה פרלמן. חלק שני, H מדרשים וזוהר ובו׳. סודר ע״י 117-1 עמי. viii תל־אביב חרפ״ט Wir haben bereits (1929 Nr. 4, 5) auf den ersten Band dieses außergewöhnlichen Werkes hingewiesen. Nun liegt auch der zweite Teil vor und bestätigt unsere Anerkennung für den Verfasser, M. Perl mann in Telsiai (Lit.), aufs neue. Welche Fülle des Wissens, welche Gründlichkeit der Behandlung und welch Bienen־ fleiß beim Zusammentragen des Stoffes aus dem un# ermeßlichen ״Meer des Talmuds“! Die Heilkunde und alles, was mit der Gesundheitslehre irgendwie zusammen# hängt, findet die mannigfaltigste Ausprägung in den halachischen und agadischen Materien der talmudischen Literatur, vielleicht mehr als jeder andere Zweig mensch# liehen Forschens, mit Ausnahme natürlich der jüdischen Gesetzeslehre und ihrer direkten Beziehungen zum Schriftworte.. Hier zeigt sich die hohe Wertung des menschlichen Lebens, von der Bibel, Talmud und alle literarischen Dokumente der jüdischen Weltanschauung erfüllt sind. In der Bearbeitung, in der die vielen tausend Zitate hier dargeboten und in Kapiteln sachgemäß ge# ordnet werden, erscheinen sie wie aus einem Guß ge־ flössen und man merkt sehr oft nur an den Belegstellen, die mit peinlichster Genauigkeit angeführt werden, daß es gründlicher Studien bedürfte, um aus zahlosen מאמרי חן*ל ein solch feines Mosaikbild der Medizin im Tal־ mud zusammenzustellen. Der kurzgefaßte, aber voll# ständig ausreichende, in der Regel an Raschi angelehnte, hebräische Kommentar erleichtert die Benutzung des Werkes auch demjenigen, der nicht aus talmudischen, sondern aus medizinisch־\vissenschaftlichem oder aus kul־ turhistorischem Interesse über das Verhältnis unserer Weisen zur Heilkunde auf Grund eigener Nachprüfung wahrheitsgemäßen Aufschluß erlangen will. Man nehme aus dem reichen Inhalt dieses zweiten Teiles z. B. bald den ersten Abschnitt תחלואי הראש והשדרה (Kopf־ und R ü c k g r a t erkrankungen) mit seinen 77, den unge־ mein interessanten zweiten Abschnitt תחלואי העיגים (A u g e n krankheiten) mit seinen 108 Zitaten, den sie־ benten über D a r m erkrankungen (75 Zitate), den zehn־ ten über Wund Behandlung und Haut krankheiten (73 Zitate), den zwölften über מחלות המחרבל«ית infek־ tiöse Krankheiten) mit 51 Zitaten, den dreizehnten über מעשי נחוח (operative Eingriffe) mit 96 Zita* ten u. s. w. durch und man wird überall von der Reich־ haltigkeit und Vielseitigkeit der Beobachtungen und me* dizinischen Erfahrungen überrascht sein, denen wir hier begegnen. Der Verfasser hat mit dieser wissenschaftlichen Sammei־ und Sichtungsarbeit ein Werk geschaffen, das ein jeder, der es besitzt, immer wieder dankbar zur Hand nehmen wird. Die Anmerkungen zweier medizinischer Fachmänner, Dr. I. L. K a t z e n e 1 s o h n und Dr. A. M. M a s i c ergänzen und berichtigen den Kommentar wert־ voll. Möge es dem Verfasser gegönnt sein, recht bald auch den dritten (letzten) Teil herauszubringen. B. והרי זהר אסף אמרות מדברות משלים ופתגמים מספר הזוהר יהנלויס עליו: הבהיר, מדרש הנעלם, רעיא מהימנא, חסיני הזוהר מוארים ע״י השואות בתלמוד בבלי, ירושלמי ומדרשים; וע״פ ני מחאות ובאורים מספרים שונים עם הערות והוספית מאת (ר׳) חיים שמעון נ יי ה ו יזע ן ''מחסידי וקפסט ־. סט• לואיס מא. ה׳ תרפ״ט ה״ס עט׳. Eine fleißige Sammelarbeit, 1975 Sprüche, Senlenzen 11. dergl. aus dem Solmr und der ihm angeglicderten Literatur mit korrektem, zum Teil korrigiertem Text, verglichen mit den Parallelstellen in den Talmüden, Midroschim etc. Man wird dieses Werk mit Nutzen zur Hand nehmen und auch an diesen kurzen Zitaten erkennen, welch einheitlicher Geist das heiligste Werk der jüdischen kabbalistischen Literatur beherrscht und wie oberflächlich neuerliche Behauptungen erscheinen, die auch im Solmr, wie in allem, was das Judentum besitzt, den Einfluß fremden Geistes wähnen. Die Ausstattung ist außerordentlich splendkl. Im Vorwort knüpft der Verfasser in bezug׳ auf die Er- Stärkung und Verselbständigung des religiösen jüdisehen Geistes Hoffnungen an den — Zionismus. 011, Amerika! B־ Erziehungsprobleme der Gegenwart. Ein pädagogi־ sches Lesebuch. Ausgewählt und herausgegeben vott Wilhelm Albert. Verlag Albert Langen, München, 182 Seiten. Wir leben in einer Uebergangszeit, die ihre Fühler in die Zukunft ausstreckt. Die Problematik der Gegen־ wart ist der Zweifel voll und wäre trostlos ohne den Ausblick in eine Zukunft, die wir selber mitgestalten wollen. Unser Platz am ״Webstuhl der Geschichte“ gibt erst unserem Schaffen Sinn und Bedeutung. Da heißt es vor allem und nach allem: Erziehungsarbeit leisten. Aber gerade diese Erziehungsarbeit, die bewußte Gestaltung des zukünftigen Menschen, ist so sehr mit

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