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Jüdische Presse · 1930-04-25 · 17 (25.4.1930) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
17 (25.4.1930)
Date
1930-04-25
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 17 JÜDISCHE PRESSE Seite 3 Die ״Talmnd'TI10ra“־V01ks8clmle in Wien. Ela Beitrag zar inneren Geschichte der Wiener Judengemeinde. Von L. Moses. (Fortsetzung.) II. Der Hohvechsler Ignaz Deutsch. Das von ihm mit Hilfe seines ältesten Sohnes Sigmund geführte Verwechslungs-Comptoir ist von minderer Ausdehnung und läßt sich anderen derlei größeren Firmen auf hiesigem ■Plaze keineswegs gleichstellen. Es gelang ihm bisher nicht, in geschäftlichen Kreisen nachhaltig Vertrauen zu gewinnen, obschon er es nicht fehlen läßt, sich dasselbe namentlich durch Hinweisung auf den Umstand zuzuwenden, daß er mit dem Titel eines k. k. Hofwechslers׳ ausgezeichnet ist. Die Wechselfälle, denen der Handel mit Wertpapieren ausgesetzt ist, haben den Bittsteller angeblich bestimmt, die Zukunft seiner Familie durch den Ankauf einer Realität zu sichern. Demzufolge hat er unbekümmert um die die Besitzfähigkeit der Israeliten beschränkende kaiserl. Verordnung vom 2. Oktober 1853 unterm 9. April v. Js. das Haus Nr. 177 zu Oberdöbling aus der Demeter Zimmerschen Konkursmasse um den Kaufschilling von 22.000 Fl. C. M. an sich gebracht, im verflossenen Sommer zwei Stockwerke dieses Hauses׳ selbst ,bewohnt und das erste Stockwerk um tausend •Gulden Conv. Mze. vermiethet. . •Die bezeichnete Realität ist ein luxuriös ausgestatteter Landsitz und umsoweniger zur Etablierung einer Fischbeinlabrik, welche er vorgeblich dort eröffnen will, geeignet, als auch die benachbarten Villenbesitzer zweifelsohne gegen den •Betrieb einer derlei Fabrik Einsprache erheben würden, worüber namentlich das hier angeschlossene Gutachten des Gemeindevorstandes zu Oberdöbling sowie der beziigliche Rapport des dortigen Bezirks-Commissariates nähere Aufschlüsse geben. Bittsteller scheint daher bei dem Kaufe dieses Hauses seine Spekulation vielmehr auf die Mietzinse und einen vorteilhaften Wiederverkauf gerichtet zu haben. Die Unternehmungen und Projekte desselben zeugen mehr oder weniger vom Schwindel und nach dem Rufe, der von ihm geht, gewährt der Charakter des Bitt- Stellers weder in persönlicher noch in finanzieller Beziehung solche Bürgschaften, die eine wie immer geartete Unterstützung von Seite, der Behörde zu begründen geeignet wären. Was jedoch die politische Haltung des Bittstellers anbelangt, erweist sich dieselbe nach den Erhebungen in jeder Beziehung als correct. ׳Die k. k. Polizeidirektion ist daher in Rücksicht auf die erhobenen Umstände und da sich aus denselben weder die Notwendigkeit des von lg. Deutsch nachgesuchten bücherlichen Besitzstandes des Hauses Nr. 177 zu Ober-Döbling noch eine besondere Verdienstlichkeit des Bittstellers ergibt, nicht in dem Falle, das Gesuch desselben um die gnadenweise Erteilung der Possessionsfähigkeit und die Besitzanschreibung zu befürworten.*) Wien, den 31. Jänner 1857. (Fortsetzung folgt.) *) Nichtsdestoweniger befand sich das in Rede stehende Haus im Besitze Deutsch’ bis zu dessen Lebensende und noch mehrere Jahrzehnte später im Besitzer sei r*nn»mflnr 11׳ Drei Jahre Jeschiwah Ez Chajim Montreux. Durch die Initiative von Herrn E. Botschko, Mitglied des Zentralrates der Agudas Jisroel, ist im April 192? in Montreux, einem berühmten Kurorte der schweizerischen Riviera, eine Jeschiwah nach litauischer Lehrmetliode ins Leben gerufen worden. Diese Lehranstalt, die von Herrn Botschko ehrenamtlich selbst geleitet wird, befindet sich in dem bekannten Schloß Quisisana, das mit den modernsten Einrichtungen versehen und Von einem prächtigen Park umgeben ist, woselbst die Schüler auch wohnen und verpflegt werden. Die Gründung erfolgte unter äußerst schweren, kaum zu überwindenden Bedingungen.״Niemand schenkte ursprünglich diesem sehr gewagten und kühnen Unternehmen Vertrauen öder glaubte an seine Existenzmöglichkeit, da weder ein Großteil der jüdischen Eltern in der Schweiz noch deren Kinder den Begriff einer Jeschiwah kannten und dafür absolut kein Verständnis hatten. Die Schweiz ist bekanntlich ein stark iitilitaristisch ausgeprägtes Land. 14- bis 15jährige jüdische Knaben widmen, sich, sobald sie die Schule absolviert haben, dem geschäftlichen Beruf. Von geistiger Betätigung ist kaum etwas zu spüren. Dank der Aufrichtung der Jeschiwah Montreux gelang es, auf dem harten, steinigen Boden einen Weg zu bahnen, den Jeschiwahgedanken unter den breiten Massen populär zu machen und die Jeschiwah nach kurzer Zeit ihres Bestehens zu hoher Blüte zu bringen; Die Jeschiwah, die rnit einer Teilnehmerzahl von nur (0 Schülern eröffnet wurde, zählt heute, nach, dreijährigem Bestehen, bereits 55 Zoglinge, darunter mehr als die Hälfte aus der Schweiz und die übrigen aus Deutschland, Oesterreich, England, Frankreich, Ungarn, .Belgien und Amerika. Unter den 11er Erben. illllllillHIIIIIII 11 Hl Zöglingen befindet sich auch eine Anzahl von Hörern verschiedener Rabbinerseminare, welche sich ein bis zwei Semester ausschließlich und intensiv dem Thora- Studium widmen. Die Jeschiwah zeichnet sich in ihrer Eigenart dadurch aus, daß sie ihre Zöglinge nicht in erster Linie zu ״Berufs'Tabbinern, sondern zu jüdisch zielbevyußten, geistig und sittlich hochstehenden Menschen erziehen will, die den in der Jeschiwah genossenen Geist und das erworbene Wissen später in das jüdische Leben hineintragen, mm dadurch eine .neue, jüdisch denkende und fühlende Generation z« ei'tiichtig'en, Wodurch die tiefverankerte goldene Brücke geschaffen ist, die zur geschichtlichen Ueberlieferung führt. Die Schüler rekrutiereji sich im Gegensatz zu den östlichen Jeschiwaus größtenteils aus gutbürgerlichen Kreisenfl^^V^D^niH שמהם תצא תורה und verteilen sich auf vier Haupt- und zwei Unterklassen. Der Lehrplan umfaßt גמרא ותוספות Kommentare, Poskim, Sclmlchan-Aruch, Tenacli, Mussar und hebräische Sprache. Der Unterricht beginnt mit ״Hadsch01 as Gemara“ und erstreckt sich bis zum selbständigen Lernen von גמרא עם מפרשים. Profane Fächer sind in den Lehrplan nicht aufgenommen, es ist aber den Schülern anheimgestellt, in ihrer freien Zeit — außerhalb des achtstündigen Tagespensums in der Jeschiwah — profane Studien fortzusetzen, wovon aber die Schüler bei ihrem ungeheurem Lerneifer meistens keinen Gebrrnidh machen. Es passiert ■auch oft, daß מתמירים die ganze Nacht durchlernen. Seit dem Besteheu der Jeschiwah haben bereits über 120 Jünger, und . zwar 60 Schweizer und 60 aus verschiedenen Ländern Westeuropas Thorabildung in der ausgiebigsten Weise bei ihr genossen. Das Budget der Jeschiwah betrug im ersten Grünsich freiwillig zu den schwierigsten und gefährlichsten Un# ternehmungen und war berühmt durch seine Kühnheit und Gewandtheit. Er hatte als Auszeichnung vier Medaillen vom hl. Georg und drei Georgskreuze und hatte Ah־־ Spruch auf das Großkreuz 1. Klasse, aber der Korpskom# mandant meldete mir, daß er sich nicht getraue, den Mann für diese hohe Auszeichnung vorzusqhlagen, da ihre Ver# leihung mit der Ernennung zum Fähnrich verbunden sei und die Ernennung eines Juden zum Fähnrich sei verboten. Und so war der Mann, obwohl er auf Grund seiner Aus# Zeichnungen schon längst zum Unteroffizier hätte er# nannt sein wollen, weiter gemeiner Soldat geblieben. Zur Charakterisierung dieses jüdischen Soldaten ist noch hin־ zuzufügen, daß ihn diese Ungerechtigkeiten keineswegs verbitterten, sondern daß er auch weiterhin tapfer und ehrenvoll seine soldatische Pflicht erfüllte. Es ist begreif# lieh, daß ich diesen Mann vor der Front umarmte und küßte und ihn, wenn auch vielleicht gegen das Gesetz, so# fort zum Fähnrich ernannte und ihm das Großkreuz I. Klasse anheftete.“ Einwanderungsmöglichkeiten für Juden nach Chile. (J, T. 1A.) In der s'iklamerikaiiisdien Repaiblik Chile leiben etwa 1200!jüdische,!unter!ihnen rund 200 se!p!hardisc11׳e, Familien. Der größte Teil!dieser *jüdischen •Familien •ist in der!Hauptstadt Santiago •de Chile und in •der 'Hafenstadt Valparaiso konzentriert. Auf Initiative von 1Hias-lCA־!Emi׳S־ direct entsandte der Eiiiwanderiitigsschutzvereiw in Buenos Aires •sein Mitglied Josef Lutzki!nach ,Chile ■zum Studium der Frage der Eiirwianderungsmöglicihkeit von Juden in diesem!Lande. Herr Lutzki •bildete aus den angesehensten jüdischen!Persönlichkeiten!von Chile •sowohl in ׳Santiago als auch in Valparaiso Einwanderungsschutzvereine und besprach •mit dein Präsidenten der •Republik und mehreren!Ministern die'!Frage einer Einwanderung von Juden•.!Er kam zu dem Schlüsse, daß für ■nidtt qualifizierte Wanderer :keine iM'ögficfhkeit ׳vorhanden •ist, in Chile ihren Unterhalt zu •verdienen; mit Schwerarbeitern zu kankiirrieren ist aber in Chile für .׳jeden Europäer unmöglich. Dagegen •besteht Bedarf nach ausgebildeten־ Handwerkern, wie z. 13׳. Zuschneidern, Damen- und!Herrenschneidern, Schuhmachern, Tischlern, Malern, 'Schmieden, Glaisarbeitern us׳w., ferner!Elektrotechnikern, •■׳Zahntechnikern u. a. m. Auch für!Sattler!mild!Kürschner ׳bestehen gute Möglichketten.!Das!Kleinhändler- und ׳Hausierer׳tu-m steht dort auf einer sehr •niedrigen 'Stulle. IKaufleu'ten ohne .Kapital .isit •die Einwanderung!entschieden nicht anzuraten; •solche werden auch vom W an de r er s chu• t zv e r c in 1 nicht gefördert werden. Dagegen werden gut qualifizierte Arbeiter moralische und materielle 'Hilfe,— auch!seitens der (Behörden — erhalten‘. Ueber!Einzelheiten des!Reiseweges, •der!Reisekosten, •der Beschaffung •der Schiffsikarte ׳und der Visaformalitäten erteilen •die!Komitees von •HiasJICA-1Emigdirect ׳Auskunft. Neue Aufhellung in der Affäre Dreyfus. (J. T. A.) Dr. Bruno Weil, dessen Buch über den ״Prozeß des Hauptmannes Dreyfus“ demnächst erscheint, hat in seinem Vortrag׳ in der Singakademie den Brief erwähnt, den der frühere Militärattache Oberstleutnant von Schwartzkoppen an den Pariser Botschafter Grafen Münster gerichtet hat, um sich gegen den Vorwurf zu rechtfertigen, daß er unter Wortbruch die Beziehungen zwischen dem deutschen Militärattache und dem französischen Generalstaboffizier Esterhazy verschwiegen und dadurch die amtlichen Erklärungen des Botschafters diskreditiert habe. Schwartzkoppen wurde am 15. November 1897 aus Paris abberufeu und meldete kurz darauf die Spionagetätigkeit Esterhazys seinen Berliner Vorgesetzten. Am 18. Mai 1898 gab Sehiieffen dem Reichskanzler die Auskunft, daß sich aus den militärischen Akten die Schuld Esterhazys nicht erweisen lasse. Diese Auskunft ist offenkundig falsch, wie sich aus dem Schreiben Schwartzkoppens ergibt. Dieses Schreiben wird jetzt in der Zeitschrift ״Europäische Gespräche“ (Verlag Walter Rothschild) im Wortlaut veröffentlicht. Es heißt darin u. a.: ״. . . Ich habe gleich nach Rückkehr von Paris meinen nunmehr Vorgesetzten Behörden über meine Stellung* zur Dreyfus-Angelegenlieit die volle Wahrheit gesagt. Ich habe verschiedentlich Gelegenheit gehabt, mit Seiner Durchlaucht dem Fürsten Hohenlohe, mit Seiner Exzellenz dem Herrn Staatssekretär v. Bülow SEIDEN- ״.WOLLSTOFFE Flamenga, klein getupft, pepita und englische-0 Muster.S ■9* Crepe de Chine imprimö, exklusive Dessins . ... . . ........ .s15‘~ Mousseline imprimö, in duftigen Farben- *■i Stellungen.S 1^' Crepe de Chine Rayö» ganz feine Satin-^ - _ streifen. S ■Rr Englische Waschseide, 90 cm, Tweed 0 aa Dessin ..S g* Parisette Bemberg-Waschseide . . . . S 6*־ Toile de soie, Kleider-, Blusen- und Futter- _ -- färben. 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Der Lehrkörper besteht außer dem Jeschiwahleiter, der in den oberen Klassen unterrichtet, noch aus vier hervorragenden litauischen Dozenten. Der Ausbildungsgang der Schüler umfaßt 4 bis 6 Semester. Die Erfolge, die die Jeschiwah in den ersten drei Jahren ihres Bestehens erzielte, sind über Erwarten groß. Selbst ihre einstigen Gegner oder Skeptiker zählen heute za ihren größten Gönnern und Förderern und allgemein wird ihr die größte Sympathie entgegengebracht. Ein Großteil der Schweizer jüdischen Jugend betrachtet es heute schoir als selbstverständliche Pflicht, einige Semester die Jeschiwah zu besuchen. Die zweite Keucssioh gedauloh begrüßte einmütig in einer spezielleti Resolution diese neue Schöpfung lebhaft und betonte derengewaltige Bedeutung für die westliche Judenheit. Sie drückte ihren Gründern und Leitern den tiefsten Dank und ihre Anerkennung aus und knüpfte daran die Hoffnung, daß die Jeschiwah als Vorbild fiir die übrigen Länder des Westens dienen möge. Erfüllt von Hoffnung, tritt die Jeschiwah vertrauensvoll.in das vierte Jahr ihrer Existenz und spricht allen Gönnern und Förderern, Gemeinden lind Vereinen, die ihr in den schwersten, kritischen Tagen treu zur Seite standen, insbesondere den Herren Kuratoren und dem קרן הת1רה ihren tiefsten Dank aus. Möge ein g-ttliehet Stern auch weiter über diesem Werke walten, zum Glück und zur Freude der schweizerischen und der ganzen westlichen Judenheit. Briefkasten. Ign. Kaiser, N. Zamky: Ihren Brief an die Schoinre Schabbos St'ellenvcrmittlungszentralc weitergeleitet. — GrammophonsPlatten: Wenn Sie Ihren Namen bekannt# geben, könnte Ihre Zuschrift evtl, veröffentlicht werden. Die erste rituelle Kochschule (Dr.-Krüger-Heim, Wien, II., Malzgasse?) veranstaltet im Monat Mai — die nötigen Anmeldungen vorausgesetzt — unter persönlicher Leitung des bekannten Diütetikers Universitätspröfessor Dr. W. Schl esinger einen Kursus für Diätkost Anmeldungen von 9 bis 12 und von 3 bis 5 Uhr (Telephon A-48-0-??). und mit Seiner Exzellenz dem Herrn Chef des General- Stabes über die besagte Angelegenheit zu sprechen. Stets wurde mir befohlen, in keiner Weise in den Verlauf der Angelegenheit eiuzugreifen, möchte die Forderung dazu kommen, von welcher Seite es auch sei! Schon bevor ich aufgefovdert wurde, meine Mit- Wissenschaft an dem petit bleu aiizugeben, war ich bei Exzellenz v. Bülow gewesen, um zu fragen, ob nicht von meiner Seite irgend etwas zugunsten des Unglückliehen Oberst Picquart geschehen könne. Exzellenz hefahl mir, nichts dergleichen zu tun, da ein Eingreifen meinerseits in den Gang der Untersuchung gegen Piequart diesem sowohl wie mir nur schaden könne. Euer Exzellenz wollen aus dem vorstehenden ersehen, daß ich selbst das Gefühl gehabt hatte, in der Angelegenheit Picquart etwas zu tun, daß ich somit nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, wenn der betreffende Offizier verurteilt worden wäre oder wird. Der unglückliche Hauptmahn Dreyfus steht mir übrigens als Offizier und Kamerad ebenso nah wie der Oberst Picquart, und fiir ersteren ist von unserer Seite doch auch niemals etwas geschehen, um ihn aus seiner traurigen Lage zu befreien; auch liier war es ein höheres Staatsinteres.se, welches jegliche Einmischung untersagte. Was nun das petit bleu anbetrifft, so habe ich deren verschiedene an Esterhazy geschrieben und ist es daher sehr wohl möglich, ja sogar wahrscheinlich, daß das in den Unlersuchungsakten befindliche petit bleu von mir herstammt. Bestimmt versichern kann icli dies natürlich nicht, da ich es nicht gesehen habe und in der Angelegenheit bekanntlich viel gefälscht worden ist, es ist aber w. g. sehr wahrscheinlich! Da Euer Exzellenz schreiben, daß Euer Exzellenz von dieser meiner Erklärung׳ eventuell die Verteidigung unter dev Hand verständigen wollen, so kann ich aber meine Verantwortung für die Folgen, die das weitere Bekanntwerden dieser meiner Erklärung, die ich ohne Genehmigung־ meiner Vorgesetzten Behörden abgebe, haben könnten, nicht übernehmen und bitte Euer Exzellenz ganz gehorsamst, gegebenenfalls erklären zu wollen, daß Euer Exzellenz mir diese Erklärung ausdriicklich abverlangt haben.“

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