Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 15-16 (11.4.1930)
- Date
- 1930-04-11
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 bald verbindet er sich mit einem üblen Hurra«Patriotis« mus, dann sind es wieder soziologische und Wirtschafts« politische Argumente, aus denen er Nahrung zieht. Uebcr all diese Vermummungen antisemitischer Strömungen darf doch nicht vergessen werden, daß das religiöse Moment, das bei der Entstehung des Antisemitismus von ausschlaggebender Bedeutung war, auch heute noch nicht völlig überwunden ist. Bei den Vielen, Allzuvielen der Halb« und Ungebildeten ist der Glaube an die Minder« Wertigkeit der jüdischen Religion noch immer ein sehr beachtenswerter Faktor ihrer antisemitischen Einstellung. Der Aufklärungskampf gegen antisemitische Vorurteile darf daran nicht Vorbeigehen. Eine wertvolle Waffe in diesem Kampf bietet die vorliegende Schrift, die sich gründlich und überzeugend mit den religiös fundierten Argumenten des Antisemitismus auseinandersetztj Aus« gerüstet mit einer gründlichen• Kenntnis der einschlägigen Literatur hat sich der Verfasser der dankenswerten Mühe unterzogen, all die Schlagwortc der antisemitischen Ideo« logie, die sich gegen das Judentum als Religion richten, unter die kritische Lupe zu nehmen, ohne dabei in apolo« gotischen Uchcreifer zu verfallen. Er läßt die klare Sprache der Quellen des jüdischen Schrifttums sprechen, die noch immer die beste Abwehr judenfeindlicher Anschläge ist. Was von all dem Lügenwust der Judenfeinde übrig bleibt, die der Welt das Judentum als eine starre Gesetzes# religion darstellen wollen, die von einem jüdischen Rache« und Nationalgott, von jüdischer Doppelmoral und Eng« herzigkeit faseln, oder, wenn es ״wissenschaftlich“ her» gehen soll, die Originalität der jüdischen Lehre bestreiten und die geistigen und ethischen Werte des Judentums zu einem bloßen Abklatsch babylonischen Geisteslebens hcrabwiirdigen, — das mag man in der vortrefflichen Schrift selber nachlesen. Es ist zwar in erster Linie für christliche Leser bestimmt, um Vorurteile gegen die jüdische Lehre zu beseitigen und eine richtige und da« durch auch gerechtere Schätzung der jüdischen Religion anzubahnen. Aber man kann nur wünschen, daß auch recht viele jüdische Menschen das Buch in die Hand be« kommen und sich mit seinem Inhalt vertraut machen. Noch immer ereignet sich zuweilen der beschämende Fall, daß der eine oder andere antisemitischen Anwürfen gegenüber hilflos dasteht, sich von der ״Wissenschaftlich« keit“, mit der sic oft drapiert sind, verblüffen läßt und in seiner Ucbcrzcugung von den unvergänglichen geistigen und sittlichen Werten des Judentums irre wird. Die kleine Schrift kann Schwankenden Halt geben, Zweifelnde mit neuer Ueberzeugungstreue erfüllen. Dem Verfasser und dem Verlag, der seit Jahren den Kampf für das Judentum gegen seine antisemitischen Verächter führt, wird man für die verdienstvolle Arbeit Dank wissen. Die Juden und Judengemeinden Mährens in Vergangenheit und Gegenwart. Ein Sammelwerk. Herausgegeben von Hugo G o 1 d, Brünn, 1929. Endlich ist dieses lang erwartete Werk erschienen und es muß vorweg bemerkt werden, daß es so ziemlich alle Erwartungen erfüllt. Mancher Leser wird vielleicht cinwenden, daß nicht jedes aufgonommene Bild auch seine Berechtigung hat und daß an den vielen Interieurs der neueren Synagogen, da sie einander oft so ähnlich sind wie ein Ei dem anderen, ruhig hätte gespart werden können. Wenn dadurch aber das Erscheinen eines solclien Werkes ermöglicht oder erleichtert werden konnte, mögen solche kleine Schönheitsfehler getrost nachgesehen werden. Es ist ferner wohl allzu viel des Guten, wenn die Bilder der LandosrahMner Ahraham Placzek und «eines Sohnes Dr. B. Placzek in dem Buche doppelt nu!'genommen erscheinen, und in manchen von Juden geschriebenen Beiträgen macht sich ein bei den mälirisehen Juden älterer Generationen wohl unmöglich g־ejüdische Gesangart zu lenken. Der Anspruch der Gemciiulcn auf geschmackvollen und den technischen Regeln der Tonkunst entsprechenden Gesang hat ja heute manche Berechtigung. Allein dies sollte nicht in cler Melodie fremder Kirchenmusik gesucht werden, sondern in der Kunstfertigkeit cles 1111 e r p 1־ e t a t o r s. Die -Schulung des jüdischen Yorbeters wird es erzielen, die jüdische Gesangskunst angenehm und genußvoll zu gestalten, um auch den heikelsten musikalischen Anfordevungen gerecht zu werden. Es sollte daher die nächste Aufgabe der jüdischen Gemeinden sein, fachtüchtige und geschulte Vorbeter zu erziehen, dann wird es nicht nötig sein, unsere Synagogen mit fremder Kirchenmusik zu entweihen. Run. Sobota, 27. Februar. M. II iiszman 11. Oberkantor. Ein unbekannter Soldat. Auch dieser Begriff gehört zu den Errungenschaften unserer Zeit. Begreifen kann ihn in seiner traurigen Wirklichkeit nur derjenige, der einmal unversehens die Gelegenheit hatte, auf freiem Felde, wo kein בית החיים ist, einige Gräber zu sehen; ohne Aufschrift und ohne Gedenktafel. Es ist die Ruhestätte jener armen, be« dauerns werten Geschöpfe, deren Namen nicht auf ge# zeichnet wurde, — er ist ein unbekannter Soldat, der hier zum Ruhm und zur Zierde der europäischen Kultur und Zivilisation zur ewigen Ruhe gebettet wurde. Vielleicht gibt es einen Ort, einen vergessenen Winkel in irgend einem Lande, wo ein altes Mütterchen noch seiner harrt. Täglich betet sic noch für seine Rückkehr — sie hofft noch, denn eine sichere Kunde liegt über ihn nicht vor; er ist verschollen, heißt es; er muß noch nicht gestorben sein. Und sie wartet seiner. Und indessen liegt er dort, auf offenem Felde — er ist der unbekannte Soldat. Solche Fälle sind nur infolge der riesigen Dimensionen des Weltkrieges möglich gewesen. Und meinen wir, daß nur die Jetztzeit solche unbekannte Soldaten aufzuweisen hat? Auch das Judentum hat seit jeher solche unbekannte Soldaten in seiner Geschichte zu verzeichnen. Und da denke ich nicht nur an jene kleinen unzähligen Brüder, die während der Jahrtausende durch ihr Leben Mekadesch Haschern gewesen haben, sondern an jene Helden des Geistes, an jene Fürsten des talmudischen Wissens, die ein ganzes Leben א" הלכה #T3 verbrachten, die in ihrer Zeit als Koryphäen galten, die ihr Können auch zu Papier JÜDISCHE PRESSE wesenes schlechtes Deutsch bemerkbar. Dieser Mangel, der vielleicht auf einen im letzten Jahrzehnt stärker gewordenen Einfluß des Tschechischen zuriick’ziiführen ist, hätte gewiß leicht durch redaktionelle Nachhilfe behoben werden können. Diese allgemeinen Bemerkungen mußten vorausgeschickt werden, um die Vorzüge der einzelnen Arbeite!! um so deutlicher hervortreten lassen zu können. Qualitativ scheint mir ganz besonders Trpiks ״Das Eibenschitzer Buch cler Tempelsitze“ als gelehrte juristische.. Untersuchung hervorragend zu sein, die aber natürlich auf das jüdische ״Cliasaka“ — Recht — keine Rücksicht nimmt, da der Autor cs eben nicht kennt. Ilruschkas ״Geschichte der Juden in Altliart“ ■ist eine erschütternde Mahnung an das Ehrgefühl der mährischen Juden, wenigstens den Friedhof dieser verlassenen Gemeinde, dessen gegenwärtiger Zustand .eingehend beschrieben wird zu erhalten. Gleich ,diesem Friedhöfe dürfte noch mancher andere im Lande solcher Pflege harren und cs wäre wohl nicht unbillig, zu verlangen, daß der mährischjiiclisdie Landesinassafoucls, dessen Entstehen und Wirken Dr. Hugo Meißner im allgemeinen Teile anschaulich darstellt, sich dieser Aufgabe unterziehe. In dem sonst sehr .gediegenen Artikel über Nikolsbürg wird (S. 422) wohl nur irrtümlicherweise die Wiener Tiirkcnbelagerung mit dem Jahre 1663 angesetzt und Flesch, ״Die Einwanderung der Juden in Mähren“ (S. 4), meint, daß Markgraf Johann in seinen Er,blanden eine Judenaustreibung (1420) anbofahlen hätte. Hier dürfte eine Verwechslung mit Älbrecht vorliegen. Grünfeld, ״Aeußercr Verlauf der Geschichte der Juden in Mähren“ (S. 13), nimmt für Nikolsburg jene Versammlung der angesehensten Juden Mährens an, die die שי״א תקנית beschloß, während ich bisher immer geglaubt hatte, daß diese Versammlung־ in Austerlitz stattgef-unden hätte. Bekanntlich'behaupteten auch im alten Hellas sieben Städte, daß ihnen Homer entstamme. Ein ähnlicher Wettstreit scheint auch jetzt zwischen den mährisdien Kehilloth um die Ehre entbrannt zu sein, die Geburts• statte dieser Tekanoth genannt zu werden. Seite 22 wird behauptet, daß die politischen Judengemeinden bei der Einführung des allgemeinen Wahlrechtes in Oesterreich aufgelöst wurden. Tatsächlich war dies erst bei der Gründung der Republik der Fall. Es ist wohl auch nur auf einen Irrtum zurückzuftihren, wenn das Alter des Herrn Moritz Löw in Wall.-Meseritsdi mit 86 Jahren angegeben wird, während sein Vater, cler sei. Albert Löw, im Jahve 1928 im 91. Lebensjahre, starb. Alle diese Einwändc sollen aber natürlich nicht den Wert des Werkes beeinträchtigen, sondern nur clie Wci^ terverbroitimg von Irrtümer.n nach Möglichkeit vei> hindern. Spendet für den ■ . ■ ■ 1 ■ ן und der Adas Jisroel, Wien, II., Nestroygasse 11 brachten, während die Zeit und die Umstände den Schleier der Vergessenheit über sie gebreitet. Diese traurige Erfahrung hatte ich vor wenigen Monaten gemacht, als mir von einem meiner Baale Batim die in seinem Eigentum befindliche Handschrift eines גאין וג" כישראל gezeigt wurde. Der Verfasser ist ein Urenkel des berühmten צמח צדק• Er war דיין in Nikols« bürg. Die Handschrift beinhaltet שאלות ותש׳ die an ihn gerichtet wurden und auch Erklärungen zu den פרשיות חת׳ ונ״ך al pi Drusch. Er besitzt eine eigentümliche Art, die kleinsten Episoden der תנ״ך al Pi Drüsch mundgerecht zu machen. Er ist ein Meister in dieser Hinsicht. Hier folgt ein Beispiel. אז תבאנה שתים נשים זנות אל המלך es kamen zwei Frauen vor den König Salomo und sprachen: אני והאשה הזאת וישבות בבית א und diese Frau wohnen in einem Hause und ich gebar mit ihr zur selben Zeit usw. Da sprach der König; ״נזרו״ zerschneidet es. ־ Hier werfen unsere חכמים folgende Frage auf: das Urteil• Salomos war aller« dings genial — er gründete seinen Spruch auf die Psyche, auf das Gemüt des Menschen lind der Erfolg blieb auch nicht aus. Sicherlich war das Urteil genial, ein wahrer salamonischer Spruch, doch war er gegen den Din. Denn der Din ist; המוציא מחבית עליו הח wenn jemand Anspruch erhebt auf etwas, welches zur Zeit im Besitze eines an# deren sich befindet, so muß er seine Forderung mit irgend einem Beweis bekräftigen, sonst wird seine Forderung als grundlos betrachtet und abgewiesen. Und auch Salomo, wollte er nach dem דין urteilen, so wäre es nicht notwendig gewesen, ~ einen solchen außerordentlichen Spruch in Anspruch zu nehmen, ja noch mehr, er hat das jüdische Recht verletzt, denn nach dem jüdischen Rechte war das Kind der zuzuteilen, die das Kind in der Hand hielt, insolange die andere keinen Gegenbeweis erbringt. Hier gibt uns der Verfasser, jener unbekannte Soldat, eine merkwürdige Antwort. Er sagt, wir kennen einen Din in הרם V"&: Wenn zwei gemeinsam ein Haus mieten und gleiche Rechte an dem Hause besitzen, so gehören die Gegenstände, von denen man weiß, daß sie das Eigentum des einen bilden, Nr.15/16 ־ Zu den: berjSEits erwähnten mustergültigen Beijträgen ist der von Dr. Jos׳. Fisef über Mähr.-Budwitz zu. rechnen,'der in klassischer Weise den Nachweis dafür erbringt, daß es Mort nur eine Judenvertreibung gegeben haben könne, ebenso die äußerst gründliche und ausführliche Arbeit von Dr. Mor. Brünner über die Geschichte dei• ■Juden in Brünn. Zu dem Artikel über Jänt-־ nitz wäre zu bemerken, daß Izdrael Ziel, der 1612 sein :Haus vertauscht, vielleicht mit dem 1621 im Niederlaghuch Krems genannten Israel Jud von Jarnniz und Mar- Lus Zid (1610) wahrscheinlich mit dem in diesem Niederlagbuche vorkommenden Marx Jud von Jarnniz identisch ist. (Siehe. Jud. Archiv, Jahvg. 2. S 52.) Bei dem Artikel über die mährischen Landesrabbiner fällt auf, daß die Anmerkungen den Text nicht nur erläutern und ergänzen, sondern oft ganz widerlegen. Zum Artikel über Kojetein wäre zu bemerken, daß Issacliar Bär Bloch nach Mattersdorf kam und nicht in Szenitz, sondern in Mattersdorf beerdigt ist (Grabschrift in Grünwalds Jahrbuch für jüdische Volkskunde 1925). Es scheint dem Autor auch unbekannt zu sein, daß Moses Perles Rabbiner in Bonyhad war. Ebenso ist zu Grunwalcl, ״Wiener jüdische Familien aus Mähren“, anzumerken, daß nach einer anderen Version Austerlitz deshalb Ir laban Hieß, weil dort der Handel mit Kalk und Stärke blühte. Den schönsten Zug an dem Gesamtwerk bildet entschieden die ausreichende Berücksichtigung cler Schulgeschichte vieler Gemeinden. Wie nicht anders zu erwarten ist, kann so ein in seiner Art vielleicht erstmalig auftretendes Unternehmen nicht gleich allen Wünschen entsprechen und es fehlen auch noch manche Gemeinden, wie Eiwanowitz, Wessely und Teltsch, die sich mit verstreuten Andeutungen begnügen müssen. Wer aber weiß, wie im benachbarten Oesterreich alle Hilferufe eines ähnlichen Zwecken .dienenden Organs, cles einzigen Fachblattes für Geschichte der Jaden in cler ehemaligen Monarchie, ungehört verhallten, wird den mährischen Juden und dem Herausgeber aus ganzem Herzen Glück wünschen. Sie alle haben sich selbst in diesem Werke geehrt und es wird wenigstens dort nie dazu kommen, daß, wie es in Oesterreich der Fall ist, sogar ein christlicher Gelehrter י in einem Provinzblüttchen sich über den mangelnden historischen Sinn cler Juden auslassen konnte. Auch die Geschichte ihrer Geschichtschreibung kann zum Strafgericht über die Ehre der Judenschaft werden. L. Moses. Wäös Neuerscheinung] איץ ישראל. במדרש ותלמוד nach den Talmud# und Midrasch#QuelLen aus der Von Prof. Dr. Michael Guttmann, Breslau. Die erste umfassende Monographie über Palästina Feder des besten Kenners dieser Literatur. Dem Buche ist'ein ausführliches Sachregister beigegeben. Preis Mk. 5.50. Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder direkt vom Verlag Buchhandlung Rubin Maß, Berlin*Charlottenburg, Kantstraße 46. dem einen usw. Gibt es aber solche Gegenstände im Hause, von denen wir nicht wissen, wem von beiden sie angehören, so gehören sie beiden im gleichen Maße; es steht nicht einem das Recht zu, besondere Ansprüche geltend zu machen. Und in einem Streitfälle müssen diese : Gegenstände zwischen ihnen , aufgeteilt werden. Und so war es in diesem Falle. Die eine Frau hielt das Kind in der Hand und die andere behauptete: es gehört ihr. Das Eigentumsrecht war hier zweifelhaft,' und hier konnte nicht angewendet werden המוציא מחבית עליו הר׳ weil nicht eine Frau מוחזקתwar. Und deshalb sagte die Frau אני והאשת יושבת בבית א׳ wir beide wohnen in einem Hause, niemand hat ein erwiesenes Eigentumsrecht auf das Kind und in einem solchen Falle ist der Din יחליבי Und deshalb sagte der König נןןיץ l Diese Erklärung wirft ein Licht auf seine Denkart. Er versuchte die kleinsten Episoden der durch seine Art tMYJ ע״פי zu klären. So tief und klassisch sind seine מגידיה» noch lehrreicher aber seine תשיב׳! Und wer weiß von ihm? Auch er gehört zu den unbekannten Soldaten der jüdischen Wissenschaftlern, den ת״ח die it1r ganzes Leben 'fa ## /בך verbrachten, nicht zu den alltäglichen gehörten und trotzdem ihr Name in gessenheit geraten sind. Und wer weiß, wie viele solche גדולים im Laufe der Jahrhunderte . in Vergessenheit ge# raten sind, Fürsten der תורה» deren Werke irgendwo, auf einem Boden verstaubt, vergilbt, verwesen. מנחים בס׳ זדות♦ Niemand liest sie, diese herrlichen Schätze des jüdi# sehen Geistes. Und daß solche herrliche Schätze des jüdischen Geistes, an denen sich der Jehüdi ergötzen könnte, das Licht des Tages nicht erblicken; daß Früchte eines ganzen Menschenlebens in ewigem Nebel bleiben, wecken in einem unheimliche Gedanken. וי לחאי שופרא רבוע בעפרא : Schade um diese Schön# heiten, die im Staube zugrunde gehen. Die Handschrift ist in jüngster Zeit von einem namhaften Rabbiner käuflich erworben worden. Wenn ich durch meine Zeilen nur eines erreichte: דובב שפתי ישנים verursacht zu haben, so habe ich mein Ziel erreicht. R, Bezirksrabbiner Boskowitz.