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Jüdische Presse · 1930-04-11 · 15-16 (11.4.1930) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
15-16 (11.4.1930)
Date
1930-04-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE PRESSE Nr. 15/16 hochachtbarer Seite kommenden Anregung die grüßte Aufmerksamkeit zuwenden werde. Nach kurzer Zeit erhielt ich ein Antwortschreiben des Herrn Rosen heim. des Inhalts, daß er muh Erhalt meines Briefes sofort iin Herrn Präses Franke! geschrieben und ilnn die Sache sein- «ins Her/, gelegt habe. Sollte es nötig sein, so werde mein Artikel gedruckt werden. Vor allem aber sollen wir dein endgültigen Bescheid des Herrn Frankel abwarten. Nach beiläufig zwei Wochen erhielt ich von der Bedaktion des ..fsraelif“ einem Bürstenabzug meines inzwischen in Satz •gegebenen Artikels und zugleich ein׳ Schreiben des Herrn Bosenheim mit der Mitteilung, (laß schon in den nächsten Tagen das gewünschte Wochenblatt orchoinen werde. Daher sei das Erscheinen meines Artikels überflüssig geworden. Und tatsächlich erschien einige Tage darauf (im AprHdes Jahres 1908) die erste Nummer des ...Magyar Zsidö“. Und da mir nun ein Organ zur Verfügung stand, hatte ich trotz alles mir winkenden ..Prophetenlohnes‘‘, worüber ich — wie bereits am Schluß(' der vorigen Ausfiihrungen erwähnt — aufs kräftigste und eindringlichste belehrt norden war. keine Kraft mehr, dem drängenden Geheiße in meinem •Innern Widerstand zu leisten. עצור במיליי מי יוכל. Denn wie ein heiliges Eener loderte auf einmal das Verlangen in mir auf. כאש בעצמוהי für die gefühydete Sache der Orthodoxie einzutreten, und so schrieb ich für die nächsten Jahrgänge dieses Organes eine Reihe von größeren und kleineren Artikein und Studien, die gesammelt ganze Bände füllen würden. Leider ist aber nur ein kleiner Teil derselben in Buchform erschienen, und zwar unter dem Titel: ״Dürfen «ich die Orthodoxen mit den Neologen voreinigen?“ (1912. Großoktav. 150 Seiten. Verlag B. Friedmann.) Später wurde dann noch eine Studie unter (lern Titel ..Orthodox('« und neologes Judentum“ (120 Seiten) von der orthodoxen Landeskanzlei in Budapest auch in Buchform horausgegeben. bei den zuständigen Stellen eingereicht und au die Gemeinden des Landes verschickt. ■Es Wäre ganz gewiß ungebührlich von mir, ■mich über den Wert und die Bedeutung meiner eigenen Arbeiten zu äußern, wenn ich auch diese Aeußerung auf so manche begeisterte Zuschriften von גדולי רלור •stützen könnte. Daher will ich ■bloß kurz erwähnen, was ein Rezensent in einem 11 i 0 h t orthodoxen Blatte gelegentlieb des Erscheinens der ersteren Schrift über meine Arbeiten geäußert: Fraglos ist es, daß diese Arbeiten schier unerschöpfliches •wissenschaftliches Material für jeden darbieten, ■der sich mit diesen .Fra,gen befaßt. Sie bilden zugleich ein unverwüstliches Arsenal, woraus ■sich di(v Orthodoxie stets Waffen zur Selbstverteidigung und zum Angriff ,holen wird. — Ein anderer wieder meinte, daß es tief ■zu bedauern sei. daß ich meine apologetischen Arbeiten nicht in deutscher Sprache geschrieben und nur einzelne Bruchstücke davon in dieser Sprache verüffentlicht habe. Sonst würden sie, in Buchform veröffentlicht, zu einer Sensation auf dem ßüchermarkte der großen jüdischen Welt werden. Aber sehr charakteristisch ist auch folgender w o h I v e r b ii r g t e r Ausspruch, den einer der I lauptanführer der extremsten chassidischen Richtung, B. Mosis Grüuwald ז״צל, der Verfasser des □ש״רת ערוגת הביש vor einem vieljährigen תלמיד מובהק getan: .,Es ist ein מזל für uns ungarisch(' רבנים, daß ■wir den Devavan yd er (damals war ich noch in Deva van yd) רב unter uns haben, der verteidigt uns allen Angriffen der Neologen •gegenüber!“ Ich erhielt aber auch meinen ״Prophetenlohu“, wie vorausznsehen ■war, und zwar, wie es ebenfalls selbstverständlich ist, v 0 n r e e 11 t s u 11 d I i n k s! In jenen Jahren, da ich fast allein den wesentliebsten Teil des orthodoxen ■Blattes lieferte — oft füllten meine Arbeiten die Hälfte!sämtlicher Spalten aus —, traf ich mit einem Cousin zusammen, der gegenwärtig Rabbiner einer der grüßten orthodoxen Gemeinden in Siebenbürgen ist. Im Laufe unseres Gespräches ,sagte er nun zu mir, daß es mir materiell gewiß ganz wohlergehe, da ich (loch doppcite.s Gehalt beziehe: einerseits von meiner Gemeinde, dann aber auch ein fixes Schriftsteller- Jionorar für!meine Mitarbeiterschuft an dem Organ der orthodoxen Zentralkanzlei. Als ich ihm mit staunendem Lachen ins Wort fiel, beteuerte mir derselbe hoch und heilig, daß es im ganzen Lande s״ verlaute und daß auch er selber es von gut informierter Seite vernommen habe, daß ich ein jährliches Fixum (und er nannte mir eine schöne Summe) von der Kanzlei für.meine Arbeiten beziehe. Da sagte ich nun: .,Du bist doch אך עצמי יבשרי mein Blutsverwandter, du solltest mich besser kenneu! Du müßtest wissen, daß. wenn ich durch meine literarische Tätigkeit במול תירה (,V auf mich nehme, es nicht s c 11 11 ü d e n \ e r d i e n s t e s w e g e 11 geschiebt. Du, der du mich von früher Jugend her kennst, müßtest wissen, daß ich meine Arbeiten nicht 111 ברין*t Tinte, sondern mit dem llerzblute tiefster Ueberzeugung schreibe', und daß mein Herzblut nicht f iir Geld käul lieh ist. Nun sollt du den א סח erfahren. Mit Awrohom owi uu kann ich nusrufen:הרימותי ירי וכוי אם מחוט ועד שרוך G-tt weiß, daß ich nie und nimmer von der Kanzlei auch nur einen Kreuzer für meine literarische Tätigkeit erhalten noch verlangt habe! Nicht einmal meine Auslagen für Papier und Tinte, noch auch die Postspeseu wurden und werden je gedeckt! Ja, wisse es, daß nicht einmal die Ausgaben, die mir der infolge ׳,meiner literarischen Tätigkeit entstanden(' Preßprozeß. mit dem neologen Redakteur verursachte,- je beglichen worden sind, wie ich auch solche nicht verlangte . . . Ja, dies war mein ״Prophetenlohn" für mein מסירת נ5ש ,daß man im ganzen Lande herumkolportierte. daß ich nicht bloß wie die anderen □011 רבני דירש רמי□ bin, des Gehaltes wegen predige, sondern auch ein כיחב דמית Sl>', Geldes wegen schreibe!. (Ich betone hier aufs allerschärfste, daß diese Kolpor-;Mir gegenwärtiger u. ehemaliger Heimschiitzlinge,Dr. Krüger- J Heim (fr. Elisabeth - Heim) •; 1» Dl II Wien, II., Malzgasse 7 SÄS f;; Sabbathaltende fördert die Sabbathaltenden! ■! Das größte Spezialhaus für Damen-, Kinderu. Backfischmoden Julius Krupnik Wien, VII., Kaiserstraße 115 tation ח״ן nicht von der' Kanzlei ausgegangen war, die sich im Gegenteil stets aufs korrekteste benahm.) Ich hatte aber auch noch (,inen anderen ..Prophcteulohn“. Wie bereits erwähnt, hatte ich einige meiner polemischen Arbeiten auch in deutscher Sprache, und zwar in dem 1' rankl urtcr ״Israelit“, veröffentlicht. In einer Fußnote zu einem solchen Artikel hatte ich auch das Gebühren des früheren Redakteurs des neulogeu Wochenblattes zum Gegenstand einer schürfen Kritik gemacht. Zuerst erfolgte nun ,seitens des Herrn Redakteurs ein wütender Braudurtikel gegen den ״blutjungen Rabbiner“, in dem ich geradezu zum liignerischen Ehrabschneider gestempelt wurde: dann aber reichte derselbe, wie er es schon in seinem Artikel ankündigte, die Klage wegen Ehrenbeleidigung und Verlenm,düng gegen mich ein. Mit Toten läßt sich1 nicht streiten! Aber noch heute isl's mir ein Rätsel, wie. es zu dieser.Zeit Iiir jeden ein unlösbare,s Rätsel war. warum der Herr Redakteur gerade mich zum Siindeubock für einen Preßprozeß uusersehen hat. Hatte doch der verautwortliche Redakteur ״Magyar Zsidö“. Herr wärtig Vizepriises der Wbiche für Yvoche solche neologen Redakteur 1111 den denen meine Aeußeriui'geii des orthodoxen Wochenblattes Hartstein. damals Beirat, georthodoxen Laiideskanzlei, last reu rührige Aeußerimgeu dem Kopf geworfen, gegenüber ein gelind wehender Zefir Es!gibt nur daß nämlich meine allen persönlichen .a n g׳ r e i f b a r e m Tu t.saeh eil material, waren, und doch wurde ihm kein Prozeß an den Hals geliiingt. Ja. sogar jene .meine ,scharfe Aeußerung, die zum Gegen,stund des Prozesses gemacht worden ist, war wesentlich bloß die Wiedergabe eines bereits vor Jahreu in dem früheren orthodoxen Organe ״Zsidö Hiradö“ von einer früheren Persönlichkeit der ungarischen. Orthodoxie veröffentlichten Artikels, wie ich ,mich denn tatsächlich auch auf jenen Artikel bezog. Und doch wurde auch jene Persönlichkeit mit keinem Prozeß bedacht?! die eine Lösung für dieses Rätsel, Arbeiten, die ansonsten sich fern von Angriffen hielten und nur mit 11 11historischen und wissenschaftlichen also eben auf die w i r k u 11 g svollste Weis(' operierten,' de,11 Herren von der anderen Seite allzu lästig geworden sind, und ■daß sie nunmehr froh waren, dem lästigen Partner eines um Z(,H1!g flicken, ja dcMisclben eventuell ■ vor der OelTeutlichkeit an den Pranger stellen zu können. Genug, der Prozeß ging seines Wege!s:■ es «ollte. bereits zur ■SchlußVerhandlung kommen, ■da auf einmal kam es ׳wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich erhielt nämlich von dein Herrn, der der Kronzeuge für die Richtigkeit jener meiner Behauptung, die den Gegenstand der -Anklage bildete, und aus dessen bereits früher erwähntem Artikel im ״Zsidö lliradö“ ich diese ■Behauptung einfach übernommen habe —, also von diesem ■'Herחח, auf dessen Zeugenaussage ich bis dahin wie auf den Berg Zion baute, erhielt ich kurz vor der Scbliißverlmiulliing ein Schreiben, das mich in diesem Glauben und Vertrauen plötzlich wankelmütig Der neueVerJ rag mit der״ Phönix-Wiener“. Die Agiulas Jisroel lmt Himmeln• auch mit der ״Phönix-Wiener". Vereinigte Vcrsicherungs-A.-G״ einen Vertrag abgeschlossen. Das Tätigkeitsgebiet der ״Phönix-Wiener44 beschränkt sieh auf Elementarvcrsiclicrungcn jeder Art, wie Feuer-, Einbruch-, Hagel-, Haftpflicht-, Glas-, Unfallversicherung usw. Es ist Pflicht jedes Juden, Versicherungen jeder Art nur bei der ״Phönix-Wiener44 abzuschließen, um so mehr, als größtes Entgegenkommen zugesichert ist und die Agudah aus den Abschlüssen Vorteile zieht. Daß die ״Phönix-Wiener44 zu den größten und kulantesten Versicherungsgesellschaften zählt, brauclit wohl nicht erwähnt zu werden. Informationen erteilt das Sekretariat der Agudah, II״ Leopoldsgasse 16 (R-40-Ö-S0). 5n öie jüötsctye ,Schule t§>otAs ulSauptscAulfür finalen, ■und Tlädc/Ufi mdOfenlidkalsrecßl //. ‘ffladzgasse. /6 » machen mußte'. Au einem שבת לןלש erhielt ich diesen Brief, sofort nach מי״ש reiste ich nach Pest ab und legte Sonntag vormittag das betreffende Schreiben dem Kanzleipräses Frankel vor. stellte ihm die nunmehr geänderte Sachlage dar, und da Avußte auch Herr Präses Frankel keinen anderen Rat als — den R ii c• k w e g anzutreten! Und so erschien nun mein in äußerst g e m e ss 1' 11 e in Tone gehaltener Widerruf im ..Fgyenlöseg“ und im ..Israelit“. (Der Vermittler, der selige Rabbiner ׳Doktor Elias Adler ע״ה in Budapest, wollte wohl eine in viel wärmerem Tone gehaltene Erklärung, ich verstand mich aber zu keiner solchen.) In der hierauf erscheinenden Nummer des ..Magyar Zsidö“, also in dem Organ, in dem ich seit Jahr und 'Pag mit מסירת נפש und in uneigeii-!witzigster Weise für die heiligsten Interessen der Orthodoxie kämpfte, wurde mir ״Feigheit!“ vorgewerfen. Als״: Nachdem כשל עולר ונפל עזרך, nachdem ich im Stiche gelassen worden, sollte ich mich einfach als Elireiibeleicliger und Verleumder eventuell zu einer Freiheitsstrafe verurteilen lassen?! Nein, solchen ,.Prophetenlohn“ mochte ich doch nicht! Jene ■Bezeichnung ..Feigheit“ tat mir wohl sehr wehe, um so mehr, als ich ja nach vorheriger Rücksprache mit Herrn Präses Franke! und mit dessen ausdrücklicher Zustimmung vorgegaiigen war. ich dachte aber an die Deutung unserer heiligen Weisen zu den Worten der Heiligen Schrift: ומשמע דומה ומשא und — schwieg! ich legte auch diese Erfahrung zu meinem übrigen Botenlohn, zu meinem שכר für meine literarische Tätigkeit im Dienste der heiligsten Interessen und zu meinem עונש für den dadurch verursachten ע ו י בטול י•!תורה Und lange, lange Jahre hindurch hatte M o r d e c 11 a i 11־ a j e h u d i keine Ursache zur Klage gegen mich: ich ließ, denselben gewähren■. Nur noch einmal grollte sein Zorn wild und heftig gegen meine Wenigkeit auf. Aber solches geschah mehr auf äußeren Anlaß und amlerseitige Beeinflussung. In den ersten Jahren meines hierortigen Wirkens nämlich wollten die modernen Elemente meiner Gemeinde gegen den Willen der Konservativen die Einführung der Predigt in der Landessprache von mir erzwingen, und da ich mich standhaft weigerte, ■ihrem Wunsche luielizukommen, veranlaßten sie das neologc Wochenblatt, einen Leitartikel zu bringen, der geradezu Gift und Galle gegen mich spie und mich samt dem ganzen orthocioxen Uabbinerstand fast der Staatsmacht denunzierte! Audi dies war der Nachklang jenes Preßprozesses. richtiger: der Veranlassung desselben, gehört(' also ebenfalls zu meinem Botenlohn, wie auch all die übrigen schönen Bezeichnungen, womit ich in jenen kumpfesschweren Jahren vor und zu Anlang der letzten zwei Jahrzehnte von verschiedenen Seiten der Neolog'ie geschmückt worden war. So stempelte mich z. B. der Rektor des Poster Seminars in seinem Organ ״Magyar Zsidö Szemle“ zu einem ״Raubritter‘. Der frühere neologc Rabbiner in Stuhlweißeiiburg. eine dev ersten Kapazitäten! im eigenen Lage!•, ließ mir sagen, daß ich der ״Kloakenputzer“ der Orthodoxie sei. der die Orthodoxie von allem reinzuwaschen strebt, um (laiin all den gehäuften Schmutz auf die Neologie zu;wälzen. Der liebe Herr.Dr. Kecskemeti in Großwardein erklärte wieder in bündigster und würdigster Weise, daß icli einfach ein ..unruhiger Raufbold“ sei, durum kämpfe ich gegen die Neologen. F ii r w a 11 r, i c 11 k a 11 11 m i 0 h ii b e 1׳ m e i 11 e n ״P r o p 11 e t e 11 1 o 11 11“ 11 i c h t beklagen! ה ש כ ר י I מ 3 ל ע מ ל י O du m ein t e u r e s S e 11 i I d u! O d u m ein ten r e s K r ii h w i 11 k e l! O s u u c t a s i m p I i- C i t a s! _ Pessach-Aktion der ״Frauenhilfe“. Wir erhalten von der ״Frauenhilfe“ der Adas jisroel, Wien, folgenden Speiuleuausweis: Wie in jedem Jahr, so haben wir uns auch in diesem Jahr an unsere Schwestern gewendet', damit sie uns helfen, den Aermsten unter den Armen die Mögliclikeit zu geben, das Pessachfest^ wenigstens in bescheidenem Umlang zu leierii. Die frage war angesichts der wirtschaftlichen Lage doppelt schw er und Imvt. W u־ haben keine Fehlbitte getan. Es haben uns gelndleii die Damen (Beträge in Schilling): Mosa Adler 75.50, Ernestine Boiuli 295, Hilde Boiidi 23, llcnmne Breuer 15, Reella Dauziiiger 45, Erna Deutsch 50, LiIi Engelsrath 70, Frau Rabbiner Fürst 70, Rosa Eeigelstock!00, Gisela Eeigelstock 50, Fanni Fischer 50, Frau Rabbiner Fleischmanii 45, Ella Freund 15, Margit Grün wähl 10, Sei 111a Griinwald 21, Anna GriinwaUl 22, Mizzi Herzog 30, Julie 1 lerzka 58, Mizzi Hoflmuer 20, karolme Ho zer 59, Rosa Höuigsbeer 32, Hilde Höchberg40 ׳, Ernestine Krakauer 20, Katlii Kolm 20, Therese Kolm 30, f nda Leitne 150 ־, Nata Lemberger 35, Jenny Löwin gor - - י Charlotte Nasch 25, Hanna Pappeuheim 25, Sophie Pappen heim!20, Postspn rknssenausweis 400, Mum Proßnitz!15, Jetti Raab 23, Amalie Reichner 20 Louise Spitzer 132, Rosa Spatz 15, Frau Steinhol 4.50, Johanna Schiff 40.50, Lolla Schiff 39, Julie Rosenberg 20, Stella Schiff 73, Elsa Schick 10, Olga Schlesinger 32 1'rau Rabbiner’ Schenk 40, [Jenny Schreiber 70, Therese Schreiber 27.20, Mina Schwarz 27, Rosa Steinoerg 10, Grete Ticho 25, Berta Tomaschof 22, Frau Wachsbcrger 17, Hermine Weiner 40, Berta Weiner 22, zusammen S 2706.70. Wir danken allen Sammlerinnen und Spendern im Namen der Menschenliebe und im Namen der Annen, in deren sorgenvolles Heim wir wenigstens einen Schimmer festlichen Lichtes bringen durlten. Das Hewußtsein, dazu beigetragen zu haben, sei der reichste Lohn der Gehenden. Einzige jüdische Privat - fraienpwerbesdiula für Weißnähen und Kleidermachen mit Öffentlichkeltsrecht Wien» II«» Maizgasse 7, Dr. Krüger •Heim Staatsgiltlge Zeugnisse Gehitiinnenrecht Samstag geschlossen

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