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Jüdische Presse · 1930-04-04 · 14 (4.4.1930) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
14 (4.4.1930)
Date
1930-04-04
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 14־ JÜDISCHE PRESSE־ i Seite 5. Übler •fflirtt abfiofeenö. &äfelld) ßcfftrbte 3&I)1te entflellen Dns ic&onftc ^Inttitv 'Selbe SdjönbeltsfeQlet •roetben oft fdfjon burd) einmaliges *hißen ■ mit öer fimlicö erfrifdjen&cn ^npaffe CTilorodont uefeitigt. _ 3ie 3ä[jne erhalten fdjon nad) lwt3em ©ebrand) einen unmbernollen g .ffilfenbeinglanj. Setfudje.n Sie es 3«näd)ft mit einer Tube 3u Ko. 4.— ©roße Titbe Kö- 6.־־ Ueberatl 3u fa&e״• » nusgow iesencn ,Beerdigungen wurden 74-3 unentgeltlich und 392 unter Ermäßigung der normierten, nicht einmal *die Eigenkosten erreichenden Mindestgelniln■ durchgeführt. Im Krematorium der Stadt Wien haben im Jahre 1929 3378 Kremationen stattgefunden. davon betrafen .236 jüdische Leichen, was einem l’ro/enfsal/ von 7,6־ Prozent entspricht. l’*ct 11a usspen den: In den 6 Clemeindebet- Jiäuseru und in den von der Kultusgomoinde errichteten temporären Bethüusern winden im Jahre 1929 insgesamt für verschiedene wohltätige Zwecke S 149.766 ׳.gespendet. Y e r s o r g n n gs 11 1! s t a I t: In derselben beträgt die Bettenanzahl 347, hievon 113 für Männer. 232 Tür!׳'rauen. 117 Insassen werden ohne jede Verpfleg-sko-sten- Zahlung verpflegt. Die Anzahl der \erpllegstage für die Insassen und das Personal beträgt 144.910, die Ausgaben für die Anstalt haben sich auf S 495.680 belaufen. Aus dem Ausweis über den Lebensmittel verbrauch seien her- 'vorgehoben: Milch 51.860 Liter, Eier 46.142, Kartoflelu 23.831 Kilogramm, Mehl 10.614 Kilogramm. Fleisch!2.686 Kilogramm. Dutch Tod abgegangen sind im Laufe cles Jahres 35 Männer und 33 Erauen. Spital: Im Jahre 1929 wurden 2636 Patienten ins Spital aufgeuommen. Die Zahl der gesamten Acrpllegstage für Palienten und Personal hat 103.659 bei ragen, die durchschnittliche Verpflegsdauer eines Kranken ist 137צ Tage. Von flau 'Verpflegstngeu entfallen!2.195 auf ■.Patienten der I. und II. Klasse. 39.068 auf das Personal, 36.868 auf die III. Verpflegsklasse und 15.528 auf uneutgeltlieh Verpflegte. Die Gesamtausgaben für das Spital haben S 977.082 betragen, die Kosten eines Patienten pro Kopf und Tag S 15.12. Aus dem Lebensmittelverbrauch seien hervorgehoben: Milch 59.154 Liter, Eier 131.112 Stück. Kartoffeln 28.771 Kilogramm, Mehl ()582 Kilogramm, Eleisch 15.526 Kilogramm und 460 Hühner. Zucker 7555 Kilogramm. J u g c n d f ii rsor g e: Das Jugend fürsorgeamt hat iui Jahre!929 in 19.821 Fällen interveniert, die sich wie folgt verteilen: Parteien im jugendfürsorgeamt 9778, Hausbesuche 2941, Geldbcihilfen 6133, Sachaushilfen 94S, 'Stellenvermittlung 21. Hievon entfallen auf Jugend• gerichtsfälle 1500, Vormundschaftsfälle 1011,. diverse Pllcgescluiftsfäile 17.510 Parteien. Tin Genüsse von ■Geldbcihilfen standen Ende 1929 472 Parteien. Davon erhielten 147 Parteien lleimbeiträge, 83 Parteion Kostgelder, 192 Pflegebeiträge, 14 Krankenaushilfeil, 25 sonstige Aushilfen, 5 Arbeitsentlohnung, 4 Sachnushilfen, 2 Parteien Beiträge für kulturelle Zwecke. Airgemeine Fürsorge: im Jahre 1929 war- •den verausgabt: Für Monatsgaben S 64.818, an laufenden •Unterstützungen durch das Wohltiitigkeitsamt S S8.279, Unterstützungen aus Spenden S 13.447, aus dem Präsidial- Tonds S 25.734, für die Kohlcnaktiou S I9.5S4, für Ferien- Fiktionen S 7500, für arme Bräute S 12.059, für Speisemarken S 5600. K u 1 t 11 s s t e u e r: Im Jahre 1929 sind insgesamt 59.116 Kultussteuerbemessungen ergangen, hievon 4100 Fülle erstmalig־. Im Jahre 1929 wurden beim Steueramte 7400 Rekurse eingebracht, wovon sich 5450 gegen :■die Kultussteuervorschreibiing für das Jahr 1929 richte־' teil. Die Zahl der überreichten Exekutiousansuchen hat :pro' 1929 8700 Stück betragen. Nach erfolgter politischer Exekution wurde in 430 Fällen die gerichtliche Exolcution durcl\gefüh1־t. G e m e i n d e v e r w a 11 u n g: Der Gesamtauf- •wand für personelle Auslagen hat für das Jahr 1929 S 2,477.000 betragen. Am Schlüsse des Jahres 1929 waren bei der Kultusgemeiude insgesamt 522 Personen heschäftigt, davon sind 268 pragmatisiert, bezw.. nach dem Schema Besoldete, 255 nach Kollektiv Verträgen und SpezialVereinbarungen Angestellte. 11t Personen waren im Genüsse von Pensionen oder Versorgungsgeuüssen, 58 im Bezug־ von Gnadengaben, welche aus einem, be- . : staudenen •Dien.stverhäitinsse herrührtem Der. Dienstbetrieb (ler?Kultu.sge1neinde umfaßt 31 Aemter Und Anstallen. An I’ostporto wurden im! Jahre 1929 S 51.678 verausgabt.» fti der''.Ein Lauf stelle der Amtsdirektton wurden in dem Berichtsjahre 8826 neue Eintaufstücke verzeichnet. Verhaltungsmaßregeln für ע*־ ב פסח am 1930—5690 שכח. Verlaiitlmrt von der ortli. isr. KuUusgemeinde Bratislava. }בריקה חמי — Aufsuchen des Chomez — geschieht Donnerstag nacht (ro. April) in gleicher Weise, wie sonst am Abend vor ערב פסח,. und wird das כל ל1מירא nach der בדיקה gesagt. Die בבורים — Erstgeborenen — fasten am Don־ nerstag (to. April). Freitag, den 11. April wird das bei der בל יק ה am Vorabende gefundene חמץ um 945 Uhr vormittags verbrannt, und dürfen nur die für die Mahlzeiten am Freitag und שבת f'־iih m׳•!wendigen j^)2n*,Speisen, jedoch in einem separaten Raume zurückgehalten werden. Das 2־te בל חמירא wird erst am שבת a*s° am ערב פסח nach dem Frühstück, spätestens aber um 9.45 Uhr gesagt. Der in jedem Hause übliche חמץ Verkauf hat am Freitag, den 11. April 8.45 Uhr vor sich zu gehen. Ge־ schäftsleute, die mit חמץ“ Ware handeln, müssen wegen des Verkaufes in jedem einzelnen Falle eine שא ל ח machen. Besondere Vorsicht ist geboten bei Bereitung der Speisen am Freitag, da an diesem Tage schon Pessach־ kost für Samstag gekocht werden muß. Ehe man mit dem Kochen für Samstag beginnt, muß die Küche für Pessach פסח vollkommen in Stand gesetzt sein und muß der Ofen schon am Freitag, wie sonst am Erew Pessach ערב פסה gekaschert (geglüht) sein. ־ ח מ ץGeschirr, das für Freitag abend und Sams־ tag früh noch benötigt wird, stelle man außerhalb der gereinigten Küche, damit dieses mit dem Jomtow יום טוב- Geschirr nicht in Berührung komme und darf selbstver־ stündlich auch kein יום טוב Geschirr auf den Tisch oder sonstwohin, wo sich ח מ ץ befindet, gestellt werden. Aus dem ־ יוםGeschirr, das auf dem Herde steht, in welchem gekocht wird, darf nicht direkte in’s ־ חמץGeschirr geleert werden. Man gieße daher das im טוב □ ),®Geschirr Gekochte, wie Suppe, Kaffee, Milch usvv., zunächst mit größter Sorgfalt in ein kaltes יום ט1ב Geschirr und aus diesem sorgfältig in das חמץ *Gefäß, ohne daß beide Gefäße mit einander in Berührung kotnnicn. Feste Speisen, wie Fische, Fleisch usw., nehme: man mit ־,(□ טובGabel oder Messer aus dem Topfe und lege diese vorsichtig auf das חמץ *Gefäß. Samstag, Erew־Pessach, darf ח מ ץ *Speise nur bis 8.45 Uhr früh genossen werden. Nach dieser Zeit wird das Chomez־Geschirr nur mit kaltem Wasser abgespült, vom Chomez gereinigt, das Tischtuch vom המץ gehörig ausgeschüttelt und dies alles zum חמץ *Geschirr gegeben. Ist etwas חמץ nach den Speisen übriggeblieben, schenke man es einem nicht zum Haushalte gehörigen Nicht־ juden. Das Zimmer, woselbst חמץ gegessen wurde, ist sorgfältig zu fegen. Am Samstag, ערב פסח darf keine Mazzoh gegessen werden. Am Samstag dürfen keine Vorbereitungen für den Seder getroffen werden. חלופת Salzwsser, Ei und (gebratenes Fleisch auf dem Knochen), müssen daher schon am Freitag vorbereitet werden. Am Freitag erkundige sich jeder Hausherr ein־ gehend, ob man in seinem Haushalte von den Sabbat־ broden, בלבות die ח לח, abgenommen hat, da eine Unterlassung desselben viele Schwierigkeiten bieten würde, und müßte in jedem einzelnen Falle eine שאלה gemacht werden, weshalb diesbezüglich genaue Vorsicht geboten ist. |IHIIlllllllli!!IIIIIIIHn1illll1n1l1niEI1n1illllllllilllllllllllllllllll!IIHIIIII1!1lllillllllllllllllllllllllll!lllllllllllilllllH | Die Brigittenauer Molkerei S.&G.Pisk § | Wien, XX., Nordwestbahnstraße Nr. 71 || :S . : bringt Milch für פסלן unter Aufsicht Ej des ehrwürdigen Rabhinates der Adas Jisroel ■«,. | jin geschlossenen Kannen und FlaschetP in |:Handei; Jedes1 Gefäß ist mit der Marke : Es (Plombe) der Adas Jisroel (Schiffschul)• •versehen, Die Aufsicht bezieht sich nur §= j= . ,auf den Vertrieb; in ־ eilen r geschlossenen ‘;!־nij der Plombe versehenen Gefäßen. Für.; 3. H den Einzeiverschieiß nach der Eröffnung;des Gefäßes übernimmt das Rabbinat |=- Ü keine. VerantwQrtüttg;, . ■ \T:';-• ■,!,!י ’,V י'"“ יי‘“ "י*”''', י' י 47;&T$issah 5690 ,•.,V•:;/'''1 '<! S : WIEN, am 2 April ■1930־ Ijv in braunen Schachteln laut Attest Sr. Ehrwürden des Herrn Oberrabbiner Simon Schreiber aus Erlau verläßlich koscher auch heuer wieder in garantiert reiner und ausgiebiger Qualität zu haben bei Heinrich franch Ine 1.1 Korke Diese Fabrik steht unter Oberaufsicht des Herrn Oberrabbiner Simon Schreiber aus Erlau und unter ständiger Kontrolle von Sr. Ehrvviirden ernannten jüdischen Auf- Sehern, so daß sä in 11 i e h e Erzeugnisse verläßlich koscher sind und also von jedem Glaubensgenossen das g a ti z e J a h 1־ hindurch gebraucht werden heinnen Beachten Sie beim Einkäufe im eigenen Interesse recht genau: die braune Farbe der Schachtel die Schutzmarke: KAFFEEMÜHLE und die Unterschrift: FRAN CK בבם ן für פסח nehmen? | ן wäm₪amBm₪₪₪₪mm₪m₪m₪₪B₪₪Hm₪m.^§ 1 Hochfeine Palästinaweine von verlaß- | 1 liehen Produzenten § | Ungarische Weine מבים של ישראל edle | g Sotten von den renommiertesten Weingegenden• ן 1 Diese sind im Restaurant ״WIENEA“, | 1 81,, Obere Donaustr. 91, erhältlich. Daselbst 1 | werden feierliche ^□״Abende abgehalten i § Nur gegen Vormerkung I 1 Verkauf von feinsten Selchwaren und I 1 Bäckeieien של פסח | tonal 11. MONTREUX, CLÄRENS (französische Schweiz) moderner Komfort, in allen Schlafzimmern fließendes Wasser | Gründliche Ausbildung in Sprachen, Wissenschalten und Haushalt, I sorgfältige Erziehung. Strengrituell.Referenzenu.Prosp.z.Verftigung | Schnupfen Husten und Grippe kurz, alle V erkiihlimgen werden durch die Massage mit AL PA Menthol-Franzbranntwein vermieden. Wollen Sie stets gesund und widerstandsfähig sein? Massieren Sie Ihren Körper dauernd mit Alpa! Beachten Sie den Original-Ver- Schluß mit Plombe! ■u.lßauphcAu&.fiirJinaSen■ <6 u. /

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