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Jüdische Presse · 1930-04-04 · 14 (4.4.1930) · page 2

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
14 (4.4.1930)
Date
1930-04-04
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE י Seite 2 שרט כשי של 5סח (תחת השגחת הרב ר׳ ישעי סורסט שיסשוהל) . Erzeugt unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Oberrabbiner J esa i a-Für s t (Adas Jisroeli Ueberail erhältlich! Blaimsdieins Carl Vereinigte Margarine- und Binteriainik Her Ausschuß begründet dann die Fiuseizniig einer Kommission, die die Rechtsansprüche au der Kkigemauer feststcHen seih Die Garnison in Palästina soll in Zukunft vorläufig nicht weniger als zwei Lja t ui I lon-o betragen, und es soll eine Reserve ans Schutzleuten .int der Zivilbevölkening gebildet werden. Diese Feststellungen sind von allen vier Mitgliedern der Koiinniissioii 11nterzeiclt11-et. Das Mitglied 11 e r Arbeit e r Partei S n e 11 stellt jedoch fest, daß ,nach seiner Ansicht die Schuld den mohammedanischen 1 Autoritäten und der arabischen Exekutive an dem Ausbrach der Unruhen v i e 1 g r ö ß e r s e 1, a 1 s v 0 n d e r R e g i c v u n g a 11 e 1־ k a 11 11 t sei. Die Befürchtung der Araber bezüglich ihrer wirtschaftlichen Zukunft sei von der Kommission überschätzt worden und cs käme in erster Linie darauf an, zwischen Arabern und Juden eine bessere Einstellung ciinziileiten, indem man die Araber davon überzeugt, daß iilire Existenz durch die Juden nicht bedroht sei. Die Bedeutung des Eiuwauderangsprobloms und die Frage des Landankaufes sei gleichfalls nicht v o 11 ei n c r s o a 11 s s c 111 a gg e b e. 11 d e.11 B c d e u t u njr. olnvohl auf dem Bcde'ngebiet Reformen notwendig seien. Su.ell macht den Vorschlag.־ daß einige Führer der Juden und Araber in einer gemeinsamen Ausspräche den Versuch machen sollen. Richtlinien für *5’die Hut Wicklung des Landes auszuarbeiten. Denn mir durch die friedliche Zusammenarbeit beider bevölkernugsu'ile könne das Land gedeihen. Ohne jüdische Einwanderung und jüdische Landwirtschaft sei eine wirtschaftliche Lutwiekhmg des Landes nicht denkbar. c * V Macdonald über die Bedeutung des Shaw-Berichtes. London, 25־. März. (J. T. A.) In Erwidern 11g auf die 1'rage von Ma jor Elliot im Unterhaus, ob die Regierung il״•(' Meinung aiifreeliterlmlte. daß die Fragen höherer Politik mit bezug auf Palästina außerhalb des Aufgabenkreises der Shaw (’.oinmission gelegen sind und von deren Bericht nicht berührt werden können, erwiderte der Premierminister Herr J. Mainsay Macdonald: Ueber!,'ragen höherer Politik iial einzig und allein die Regicruug zu entscheiden. Die Regierung hat schon im September 1929 bekanntgegeben. daß sie nach Erhalt des Berichtes der Shaw Commission darüber Erwägungen ausleHen würde, nach welchen Richtlinien innerhalb der Bestimmungen des Mandates die zukünftige Politik in Palästina geleiiel werden kann. Ich möchte aber nicht behaupten, daß die Schlußfolgerungen 'der Regierung nicht von dem Bericht der Kommission werden berührt werden. VVardlaw Milne fragte: Beabsichtig! die Regierung, nach Erhalt des Berichtes eine Royal (.'oinmission (wie si(> in dem Appell von Balfoiir. Eloyd George mul Sin 111s gefordert wurde. Anm. d. Red.) eiuzusetzen oder selbst eine Entscheidung zu treffen? Maedonald antwortete: Möge das Haus sich gedulden, das ist eben einer der Punkte, die wir nach Beendigung des Studiums des Berichtes einer Prüfung unterziehen werden. Jewish Agency-Tagung in London Von unserem Eoncloncr Korrespondenten. Sonntag den 24. März begann unter Vorsitz seines Präsidenten Felix M. YV a r b 11 r g die Tagung׳ des Ad־ ministrativkomitees von Jewish Agency. Die ,Tagung׳!)rächte eine ausgezeichnete Rede des Herrn Felix YVar־ bürg, der. sich 'hauptsächlich mit administrativen und wirtschaftlichen Fragen beschäftigte. Aus der Rede YVarburgs ist folgender Passus als politisch bedeutsam hcTvorzuheben: ״Es ist wahr, daß dauernd interne politische Pro־!deine auftauchen, die die Juden in Palästina betreffen, aber wir vertrauen darauf, daß diese Probleme im Vcr־ lauf der Zeit mein־ und mehr durch die palästinensische Judenheit selbst und ihre Vertreter — wie dies in anderen!.ändern der Fall ist — erledigt werden.“ Wir möchten ferner folgende Acußcrungcn des Herrn Felix VVarburg über die Finanzgebarung der Je־ wish Agency hervorheben: ״Wenn das für das erste Jahr festgesetzte Budget .in Höl\e von Pf. 750.000 aufgebracht sein wird, so wird ein .Viertel desselben zur Deckung der von der Zioni־ stischcn Organisation oder dem Keren Hajcssod eilige־ gangenen Verpflichtungen verwendet werden müssen. Ein Drittel des Budgets wird für erzieherische und so־ ■ziale Tätigkeit reserviert!)leiben. Demnach verbleiben nur etwa zwei Fünftel des Budgets für wirtschaftliche Arbeit übrig.“ Herr VVarburg gab dann Bericht über die Tätig־ keit des P a 1 e s t i n c F. m e r g e n c y F 11 11 d, für den innerhalb eines kurzen Zeitraumes etwa 2,600.000 '.Dollar, davon, rund 2 Millionen Dollar in den Vereinigten Staaten, aufgebracht wurden. Von dieser Summe sind rund 2,455.000 Dollar bereits durch das amerikanische Komitee in Ucbereinstimmung mit den englischen Kura־ torcu des Emergency Fund den Zwecken des I'und zu־ geführt worden. Präsident l)r. YV c i ־/. m a n n begann sein politi,־ sclies Expose mit folgendem Stoßseufzer: ״Seit ihrer Gründung wurde die Jewish Agency von einem bösen Geschick!,erfolgt. Wir alle haben Zü־ rieh voll der schönsten Hoffnungen verlassen, wir sahen eine glänzende Zukunft vor uns und erhofften ein , schnelleres Eortsclirittstempo in unserer Arbeit. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel trafen uns die Ereignisse in Palästina, denen das Ableben von Louis Marshall folgte; daun kamen die l'manzielleu Zusammenbrüche überall in der Welt, und heute trauern wir über den Tod l.ord Balfours.“ ln dem weiteren Verlauf seiner Rede war er etwas optimistischer. Er meinte, daß die 160.000 Juden, die jetzt in Palästina leben, nur eine Vorhut darstellen und Palä־ slina biete Raum für weitere 50.000 Bauern und 50.000 Stadtfamilicn. In seinen Acußerungen zu der Araberfrage!erlangte er, daß die Araber sich auf dem Boden des Palästinamandates stellen. Am Schlüsse seiner Rede ward Präsident l)r, YVcizmann, wie in der letzten Zeit öfters, rcligiös־gläul)ig. Man möchte fast sagen, a g 11־ d i s t i s c 11. ״Immer wieder stehen wir den! Problem gegen־ über, dem schon Neliemia begegnete: mit der einen Hand bauen und mit der anderen unsere Familienangc־ hörigen und die Früchte unserer Arbeit, unsere Ehre und unsere Würde schützen. Dies werden wir mit Hilfe des Gottes Israels vollbringen!“ Im weiteren Verlauf der Tagung erstattete Oscar \V a s s e 1־ m a n n den B u d g e t b e r i c h t. Herr Wasser# mann referierte über das bereits׳ in Zürich angenommene Budget. Er halte es, sagte er, für nötig, daß der Keren Hajcssod allen übernommenen Verpflichtungen prompt Neue Sprachschule Montag den 3. März 1930 wurde die neue, vom Wiener Stadtschulrat konzessionierte Schule fiir die englische und französische Sprache fiir weibliche Personen im ,.Dr. Kriiger-Heim“. Wien. II., Malzgasse 7, Tel. R-43-5-40 (10 bis 12 Uhr und 3 bis 5 Uhr), eröffnet. Kurse für Aniätiger und Vorgeschrittene, au Nachmittagen und Abenden. Spezielte Kinderkurse. Erprobte, erstklassige Lehrerinnen. Billige Kursbeitrüge uachkommt. Wegen der ungenügenden Eingänge in den ersten fünf Monaten des neuen vom 1. Oktober!9-9 bis 30. September 1930 laufenden Finanzjahres konnte der Keren Flajessod der Exekutive nur Pf. 81.000 statt Pf. 194.000 zur Verfügung stellen, leine solche Situa־ tion ist für die Dauer unerträglich. Als Vorsitzender des Keren Hajcssod hätte er vielleicht Anlaß, pessimistisch zu sein, .aber er sei es doch nicht;!veil ja das für den' Pa lest i 11 e E m e r g ency F u n d aufgebrachte Geld die Arbcits־ und Erwerbsmöglichkeiten des Jisclunv he־ trächtlicli vermehrt hat. Es sei damit zu rechnen, daß, die Eingänge für den Keren Hajcssod hinzugerechnct, im Verlauf des Budgetjahres voraussichtlich mehr Geld in das Land kommen wird, als ursprünglich im Budget־ vorgesehen war. Jeder müsse nun sein Acußcrstes tun, um den Keren Hajcssod in den restlichen Monaten dieses' Jahres zu fördern, damit das festgesetzte Budget voll gc> deckt werde. Er hoffe, daß man in wenigen Jahren von früheren Verpflichtungen frei sein und alle Gekleingänge der Immigration und Kolonisation wird ziuvendeu können. Es ist mit diesem P a 1 ä s t i n a 11 i 1 f s f o n d s eine ganz e i g e n t ü m 1 i c 11 c Sache. Sowohl das zioni־ stische Aktionskomitee wie die Jewish Agency rechnen mit den verhältnismäßig großen Stimmen der ’Hilfsgelder, nichl etwa als Hilfe für die schwer getroffene palästinen־ sische Bevölkerung, sondern als hülfe für die Lücken der Kercn־Hajessod־Eingänge. YVir glauben, daß diese Art Verwendung der Hilfsgelder die Spender sehr ent־ täuschen wird. Sie glaubten in der Stunde der Not einem Herzensbedürfnis zu genügen und das Unglück der schwer Betroffenen zu lindern und siehe da, auf dem Umwege des Mitleides mit den Opfert! des Araberauf־ rulirs leisteten sie einen erklecklichen Beitrag für den Keren Hcjessod. Für uns Agudisten hat diese Tagung auch eine große Bedeutung: Wie wir hören, hat die Tagung des Adminis strativkomitees der Jewish Agency beschlossen, im Prinzip beschlossen, der Anregung Louis Marshalls Folge zu leisten und eine Kommission zu Verhand־ lungen mit der Aguda zu erstellen. In dieser Hinsicht ist es bedeutsam, daß Felix Warburg, der Präsident dieses Administrativkomitees, auf dem Standpunkt steht, Jewish Agency soll sich lediglich mit ökono־ mischen Fragen befassen, während Erziehungs־ und Kulturfragen den einzelnen Organisationen über־ lassen bleiben sollen. ."'—י־ I Telephon 319 Streng rituell Telephon 319 פסח in baden im Hotel-Restaurant Schey Baden bei Wien, Annag. 23 unter persönlicher Leitung des Besitzers David Schey Ganze Verpflegung: Frühstück: Kaffee, Mazzes Mittagmahl: Suppe, Braten nach Wahl (eventuell Geflügel), Beilage, Mehlspeise Jause: Kaffee, Mazzes Nachtmahl: Fleischspeise (nach Wahl), Beilage per Tag 10 Schilling Große Portionen Anerkannt beste Küche!! Größtes jüdisches Etablissement Badens!! Schöne Zimmer: einbettig von S 4.—, zweibettig von S 6.— aufwärts Anmeldungen werden bis ll. April entgegengenommen Die Generalversammlung der Agudali. in ׳dom übei iüilteu ׳großen ■Vorfrags-saal: der Agudas- .!,isruel-jugendgnip'pe fand a׳m Sonntag den l. Nissan d׳. J. d׳ie Genera Iversam'.m.iniig der Agu-tlas-Jfsr o-el-Or tsgru ppc Wien unter Vorsitz des Herrn Wolf Pappenheim statt. N a chde-m ein ige S t!a t nt en ä nd e nnngen. in׳sbc׳s qm d e re d'i'C Auflösung des •Partei ra!tc׳s, beschlossen ,wurden mtid Herr Alfred Stroh .den!Ka'ssabcricdit des Jahres J929 ,vcrlesen hatte, der m;ü zfrtka S 30.000 ׳a.bsclrließt, ergriff!Herr Siegln and. Stern das Wort zu .seinem tiefschürfenden!Rcferat üibcr ״Pchlfk und!Enzieibnng“. ■Ziehen wir uns zurück aus unserer Reserve, sagte der ׳Re׳d׳n-er. Weiden wir ׳uns darüber '׳kikir, daß wir unseren ׳Gegnern ׳mit dem gleichen Waffen begegnen •müssen, die diese ans gegenüber verwenden.!Die Orthodoxie:!darf niicbt ruhig izusehen, wieni! von dem Geld, das «Mi aölcr Weit für ׳die iPaiäislinanipfer gesammielt wurde, heute noch ein Großteil in •Engilamd ,mild Amerika liegt, ׳wenn ׳von diesem Geld lÖU.öOO-'D'Gi&ir dem NaiiamiMond.s zugewiesen wurden.!Die Spender, die vom ihremtügilichibn׳ •Brot gespart!haben!, u׳m!,Irren Brüdern• •in Ereiz lisi oel zu :helfen׳, halben du« Recht, zu verlamgerf, daß die ,Gelder!;ihrem ׳Zweck i;:iiig׳eriih:׳!t werden.!Der .Redner ging sodann zu den: ,Wiener Verliäituks'seu über. Bei'tV.'i bewies die Riclntig'keit seiner Worte, daß •die fckler noch, beste-!!•enden ׳Me!ii1uug׳s׳ver׳sehiieder:ih,eiten, nur auf iMißversbätid- -Hisse ׳zuirüekizuituhren sind, uud der!Referent brachte •auch einen־ treffcmidten!Beweis: d)i׳e Jiigerdgiiinppc. .Dort gibt es keine Mißverständnisse. Ikeiive׳ >Meh1uugsverseb:iedemheiiitcn ttiud '.keine -Differenzen, ׳nur 'Eiiiiigkelit ,mild gern eins annes Arbeiten an •der Verwirklichung ׳des hehren fdeafs, ID ■er (Referent fegte!der!Geii1erafiv.ers.ami:11iliiwiig ■die fo'jgende Reso- {4!tion vor, die einmütig •augeuramnen wurde: ״L'im die ,noch ■aaiif MlißverstäudoiLs'se zurücikizulfübreti- •den!Differenzen ׳immcrihaillb der Orthodoxie Wiens gämz׳!i;c!1 •aus dem Weg ׳zu raumem wird der izmküliiiftfge Vorstand der Aguda:s-J!isree:l-Oirt.sgrnppe -verplüolitet, Verhandlnugen ein zuzeiten u!iid mög!l,iahst ■rasch -zu diu am iged'eiihfidheii Schluß zm bringen, id*aiin!it diese■ izurn großen׳ Teil! auf irrtürncru!beruhenden Auserinandcrsevzumgetv endgü'Aig versimmcr-ca.!Bei dieser!Gelegenlheif wird! auf die grandiosen Friedeixwerhaiiidhiingen -i-ii ׳Pollen mnter ׳Führung.!uns.er.es allseits!verehrten Führers, des Chofeiz-Oheim שליט״א ihiimgewiesen, damit dieser Sieg der •Agudas-Jlisirocf auch ■in Wien Nachahmung binde. Der Vorstand ■Ist weiteres ,verpflichtet, ein iPnog-ramim ’ auszuarbeiteü, aulf dessen ״Biasis das VcvbäiHms der (Agudah zur iKu'Husgemeiiude Ikiirnftighin zu r'eigelu ■ist.“ ,Herr •Ralblb. Dr. P. 1K׳c!h:n •begrüßte■ die Versiamirnluiig mumems d'es G. A. der •Aguld'a-s Jisrodl.׳ ׳An ■1der 11a׳cil:lloigenden ■!lebhaften :Debatte n-ahmen teil die;Herren: •Froiir.imer, •M. lHor׳nste1i41, ׳Med׳. R. IDr. Reiniger, M. Rothsoliüldi. Red. Sch. Schciiife'd itiud• Erwin Stroh. Eine . van ׳Herrn Rotbsc'hiid ׳v׳orge׳s־ch:l,a!s׳,le11e ,Resoilmtiiom 'betreffe-nd die iBildnng ׳von Seiktionen im! Vorstand־ wurde angeucirnmeii. Die Ncii'Wahl iiafte!folgendes ,Ergebnis: Hin. ׳den Vorstand wurden gewülhi'it die Herren: Saudor lAdfer, Saliammi A'schkeumzy, ׳Rabb. •Moses (Biech, David!Boudy, *Ncohiemjc Diekmann, ,Nathan •Eilsentbail׳, iMoritz iFeilsenibairg, ,Maises Fränlkcl', •Isidor Froimmer, IL. ■Geldwert!!!, Giremiiailirai Jaikob Hal.'ipern, Nafhiati Herzka, Raifclb. Abr. Hesci!׳e׳I, Joisof ׳Hornsteliin, Ma׳rk!ns ,Ka,1!1im1•, •Kcm.imcrzii'dirat׳!Meirvaz Leiitnier, Saniuci Niissenbaiimi, Moritiz 'Pa:p1pc;׳.he׳i!n1, Weif ipaipip-aniheim, HersCh 'Prcminger, IMed1izi111׳aüra׳t •Dr. i. Reiniger, Siegfried Ri einer, Abr. •Seh.a־pirä, 1H. ,F. Scbecihter, Akilhla Schirciüber, David• Seid,man hi, Moritiz ©patzet־, Juifius SteOnfeld,, Jhkob Stefiiiihof, Siegim'iiii'd Stern, A1!lf־red• Stroh■, Eiini.l •Stroh, Jaik'ob 'reiteibamn, Liiipe 'I'ü1׳!ki und׳ Sa!l׳0׳n1o!n Ti'irkl. Zn Reivtsoren wurden gewiählit d׳ie!Herren: Albert iBrearer, 1N. ■Pan!!׳er, Jakob Schaffer. :Es war 2 'Uhr, ais die gfähizend ,veriaufene• Versa;!!!!:!- hing endiefe nnd ijed'er b'1ef!ied1i!g־,t den Heim!!weg: aiiiitnat.;Möge •es 40m ,neuen Vorstand ,gdiugen. die■ •iihnn 'gesetziteii Auifgialben izu vo’liIläthJmnen umid ׳־eine gediMiidhe 'l'ä'tiigke'it ׳zu entwiche•!!!!._ Die Sowjetregierung gegen Ungesetzlich־־ keit im antireligiösen Kampf. Die Zahl der ohne Genehmigung •der Regierung geschlossenen Synagogen wir-d amtlicli Sestgestellt; eigemnäclitiges Vorgehen bei Beschlagnahmungen soll bestraft werden. ׳ (;J. T. A.) •Das Zentiaiexdlviitiivikoiiuitee der Soiwijet- Ukraine hat an die Dbepsitaa'tsainwaiiiiv.'h.aft die Weixsumg ergelren *lus-s-c«!!׳. •amitiMch testzjusteile 11, xvievieie Syoagcgen und Kirchen durch!okuie Sovvijc־i:h־e;hörden •ohne vorher ,eiligehohe Gene11!׳n11igam<g ■der 1Zen׳t׳ra!l,r,e־g4eru,t:1g gcschicissen vvorden sind. Be.hördiiche 1Personen, die Andaciusstätten ohne Rcg!erLiugissa 11k:ti1!0׳ für gcseii-Oosseu emklärten, ■soik׳ ■!!׳wegen Ueberscihreiitnug der iRegiernngsordcr vcr Gericht gestekt werden. Laut Gesetz ■dürfen Audachtisstütten ■mtir d-a1׳M1 geschiosseM!, heizieihungs׳weise boschilugmahnit auid a41der׳en Zwecken ■nutzbar gemacht werden, •weiim ■das Zentrailexekutivkcmiitee der Soiwijetreg'ienm.g di'eise!Maßnahme geibiilkgi hat. In ■der Weisung des Zen!tralt>xc׳ku:ti!vlkcimiitecs am die Oiberstaatsamwaltschari wird ׳tcstgestei'it!, daß in uneihreren Gegenden der Ukraine iPclkale ׳Behörden .sieh »in HMigeisefiz- 1:1,eher Weise in •das innere religiöse Leiben eiiugenmisdhit rt-tid Synagogen gescb'losse■!! halben, ohne ivoiher die Eriaubmis des Zentraiexekiitivikcmnitees eimg׳,e!h׳o:l׳t ■z׳u!}naben. Inn affigemeinen ist diese Anweisung ,sy'iPipr.'onuvtiscli für ■e!me PaliLtk der Mäßignmg gegenüber den! ReOigioiiien. Das!offizieilie Organ ■der ,Soiwijet!־■cgier 1111g ״Isiw-estij“ ruft in eiueim Leitartikel ׳den Komiimuiitisten zu, ■das Volk in der reiliig'iösen Uebu.ug ni'cht zu isitören. פסח in Vöslau ■! Beste Verköstigung, streng orth. כשר> zivile Preise, per Tag (5 Mahlzeiten) S 12.— samt Zimmer , . Restaurant Josef Hacker, Gainfarn, Hauptstr. 37 Anmeldungen bis spätestens drei Tage vor י׳ט erwünscht

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