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Jüdische Presse · 1930-03-28 · 13 (28.3.1930) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
13 (28.3.1930)
Date
1930-03-28
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 13 ___JÜDISCHE PRESSE _____ Seite 3 Nochmals Sieben Monate sind seit den traurigen Augustunruhen in Palästina verstrichen. Die Hilfst und Opferbereitschaft der Judenschaft aller Welt«! teile hatten mehr als 500.000 Pfund in kurzer Zeit zur Linderung der Not in Palästina aufgebracht. Auch die Wiener Judenschaft und die Wiener israelitische Kultusgemeinde haben zu dieser Hilfsaktion trotz der eigenen Not in reichem Maße beigetragen. Es ist unerhört, daß man bis zum heutigen Tage keine klare Rechenschaft über die Verwendung dieser Hilfsgelder erhalten kann. Denn die nachstehende, im Wege der ״ZionL stischen Korrespondenz“ (Ziko) verbreitete Aus־! lassüng der Leitung des Hilfsfonds ist eher als eine Verschleierung ,denn als Aufklärung zu betrachten. Wir wollen schließlich noch auf den Umstand ver* weisen, daß das Zionistische Aktionskomitee in seiner vorwöchigen Londoner Tagung sich eben* falls mit dem Palästiftahilfsfonds beschäftigt hat. Die J. T. A. berichtet folgendes hierüber: Harry Sacher gab eine Erklärung über die Po־! sition des Palestine Emergency Fund ab, worauf* hin das Aktionskomitee Beschlüsse über Verwendung dieses Fonds und über Wiederaufbau annahm. Dr. Hantke berichtete über die Arbeit des Keren Hajessod und führte aus, die Sammlungen für den Palestine Emer* gency Fund haben in einem gewissen Maße den Erfolg der Keren־־Hajessod־־ Sammlungen beeinträchtigt. Die Zionistische Korrespondenz (Ziko) erhielt von der Leitung des Hilfsfonds folgenden Bericht über die Tätigkeit des Hilfsfonds. Der Gesamtbetrag, der vom Hilfsfonds bei den Juden in allen Ländern, einschließlich Palästina, ge* sammelt wurde, beläuft sich auf Pfund 520.000. Bisher sind nach Palästina Pfund 205.000 überwiesen worden. Der Hilfsfonds betrachtet cs als seine Aufgabe, der jüdischen Bevölkerung Palästinas bei der Uebcr? windung der durch die Unruhen entstandenen Schwierig* keiten zur Seite zu stehen und bei der Wiedererrichtung der zerstörten Siedlungspunkte und Positionen zu helfen. Dabei galt als Prinzip, Hilfe nur denen zuteil werden zu lassen, die von den Unruhen unmittelbar gelitten haben. Bei aller S3׳,mpatl1ie für die Institutionen, die durch Ver? minderung ihrer Einnahmen indirekt durch die Unruhen gelitten haben, kann der Hilfsfonds ihnen kein Anrecht auf die von ihm verwalteten Mittel einräumen. Unmittelbar nach den Unruhen konzentrierten sich die Bemühungen des Hilfsfonds auf die allgemeine Hilfs־! arbeit. Die Anzahl der Flüchtlinge aus den Städten und landwirtschaftlichen Siedlungen, die am meisten von den Unruhen betroffen wurden (Hebron, Safed, Moza, Artuf, Hulda ü. a.) sowie aus den Vierteln, für deren Einwohner die Gefahren von Angriffen bestanden, erreichte 1 2.0 0 0. Für diese alle mußte Verpflegung, Wohnung, Bekleidung usw. sichergestellt werden. Ein Teil der Flüchtlinge ist nach dem Aufhören der Gefahr in ihre Wohnstätten zu? rückgekehrt, während andere für längere Zeit einer Unterstützung bedurften, insbesondere die Flüchtlinge aus Safed, wo das jüdische Viertel stark zerstört wurde. Zunächst mußte der Hilfsfonds eingreifen, um den Flüchtlingen eine Unterkunft zu verschaffen, ihnen Klei־! düng zu geben und möblierte Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Der Hilfsfonds war bemüht, diese Art Unter? Stützung so schnell als möglich einzustellen, indem er den Flüchtlingen Anleihen zum Wiederbezug der vor? lassenen Wohnungen oder zum definitiven Bezug neuer Wohnräume gewährte. Die lokalen Kommissio? n c n s i n d i in Laufe des letzten Monates auf? g e 1 ö s t w o r d e n. Mit ’ der Einstellung der Tätigkeit dieser ״Hilfs* komitees erhielten die Flüchtlinge aus Safed, Hebron und den zerstörten Siedlungen Geldbeträge, die für ihren Unterhalt bis Ende März genügen werden. Die für diese! Unterstützung erforderliche Summe wird schließlich 45.000 Pfund betragen. In dieser Summe ist die Hilfe an die Jcschiwah in Hebron, die 4200 Pfund erhalten hat, inbegriffen. Der Betrag soll der Jeschiwah in Jerusalem eine neue Entwicklung ermöglichen. Die ärztliche Hilfe, die durch den Hilfs? fonds allen von den Unruhen Betroffenen, einschließlich der Flüchtlinge, gewährt wurde, umfaßt folgendes: Aerztliche Hilfe für die Verwundeten in den Kranken? häusern und Sanatorien, Unterstützung der Familien der Verwundeten und ärztliche Hilfe für Flüchtlinge. Die Ausgaben für diesen Zweck betrugen zirka 8 00 0 Pfund. Eine umfangreiche Tätigkeit wurde aus den Mitteln des Hilfsfonds auch für die K i n d e r d e r F I ii c h t? linge geleistet. In Tel?Awiw wurden neue Kindergärten zur Aufnahme der Flüchtlingskinder eröffnet. Ferner wurden für die Ernährung der Kinder u. ä. in verschic? denen Kindergärten Beträge zur Verfügung gestellt. Die verausgabte Summe beläuft sich auf 2 16 0 Pfund. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Fürsorge für Wit w e n und Waisen geschenkt. Sie erhielten Wohnungen, Kleider, Ernährung und Hilfe in verschie? denen anderen Formen; ein Betrag von 25.000 Pfund wurde für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Der Hilfsfonds unterstützt die Witwen ferner bei der Gewin? nung einer neuen Existenz. Witwen, die infolge ihres Alters nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu er? halten, bekommen eine laufende Unterstützung. Die . Waisen erhalten Schulunterricht und eine Fachaus? bildung bis zu dem Alter, wo sie sich selbst erhalten können, Auch die Fürsorge für die Invaliden fällt in den Bereich der Tätigkeit des Hilfsfonds. Ein Teil der Verletzten wird nach einigen Monaten oder nach einem Jahr die Arbeit wieder aufnehmen können. Bis dahin werden sie aus den Mitteln des Hilfsfonds unter? stützt werden. Den. dauernd Inwaliden wird die Möglich? keit gegeben werden, zu einem anderen Beruf überzu? gehen oder ihre Angehörigen erhalten entsprechende Unterstützung, damit sie ihrerseits die nötigen Schritte tun können, Apnähernd 1000. Anleihen wurden durch den Hilfsfonds an Kaufleute und Handwerker ge* geben, die durch die Unruhen gelitten haben und eine Auszahlung von Entschädigungen durch die Regierung 1« * erwarten. Der Betrag dieser Anleihen beläuft sich auf zirka 40.000 Pfund. Die Anleihen waren notwendig, weil die Regierung ihren ursprünglichen Entschluß, Vor* schüsse auf Konto der Entschädigungen zu geben, nach? träglich wieder aufgehoben bat. Darlehen im Betrage von zirka 15.000 Pfund wurden an Händler, Industrielle und Handwerker, die durch die Unruhen mittelbar ge? litten haben, gegeben. Für Rechtshilfe war ein Betrag von 7500 Pfund im Zusammenhang mit der Vertretung von Entschädigungsforderungen usw. erforderlich. Der Hilfsfonds nahm sich auch der Familien der während der Unruhen wegen Selbstverteidigung Verhafteten an. Für die Errichtung von zentralen W o h n g c? b ä u (1 c n, S p c r r 7. ä u n e n, Straßen bauten, Tele? p 11 o 11 e n i n d e n Siedlungen wurde ein Betrag von 26.500 Pfund bestimmt. Ein weiterer Betrag von 10.000 Pfund wurde für den gleichen Zweck zur Verfügung ge? stellt, da auch die Regierung für den Bau von Verbin? dungsstraßen der abseits gelegenen Siedlungen mit den Hauptchausseen einen entsprechenden Betrag ausge? worfen hat. Alle diese Maßnahmen dienen der Verbesse? rung der Sicherheitsverhältnisse im Lande. Der Hilfsfonds, der seine Tätigkeit, soweit sie die dringliche allgemeine Hilfe betraf, nahezu abgeschlossen hat, behandelt nunmehr die weiteren Fragen der Rekon? struktionsarbeit, insbesondere das Problem des Wiederaufbaues der zerstörten Siedl un? gen und städtischen Viertel. Ein Betrag von 25.000 Pfund wurde für die Aufbauarbeit in Safed be? stimmt; der Betrag soll für die Errichtung eines Ge? schäftsviertels und Aufbau eines jüdischen Viertels sowie zur Reparatur der herstellungsbedürftigen Häuser dienen. 65.000 Pfund wurden für die Wiederaufrichtung der zer? störten landwirtschaftlichen Siedlungspunkte — Moza, Artuf, Ber?Towial1 u. a. — und zur Umsiedlung der Flüchtlinge aus diesen Kolonien in andere Siedlungen bestimmt. 50.000 Pfund wurden für Anleihen zwecks Häuserbau in Jerusalem und Haifa und zur Stärkung der unter Aufsicht des Herrn Bezirksrabbiners $. Ehrenfeld zu Matiersburg wird das Speisefett Kunerol hergestellt. Kunerol ist reines Kokosnußfett und kann von jedem Strenggläubigen ohne Bedenken zur Zubereitung von Milch- und Fleischspeisen verwendet werden. KfCDfll IMcKUL 100% REINES KOKOSNUSSFETT bestehenden vorstädtischen Viertel in diesen Städten be* reitgestellt. Das Komitee des Hilfsfonds berät zur Zeit über die Art und Weise der Wiederaufrichtung der j ü d i* sclicn Kolonie in Hebron. tm *»*®.ס• - Vir der Erötlauig ier" " ׳ ii Limiii. Nach dem Beschluß ,des RabbiniscJheTi Rates der Agudas Jisroeli auf der U11. Keivesstion• Gedaulö soLl die feierlidie Eröffnung der Weitljesohiwah!i!n Lublin ׳am 16. l'jar (14. Mai) d. J. statt finden. Die Vorbereitungen sind so weif gediehen, daß dieser Zeiftpnnikt, der Jaihrzeitstag des Ma׳haram Lublin, alliier Voraussicht nach wird eingehalten werden :können. Man verspricht sich 1allerseits■ von!der iWeltliesohiiwah eine religiöse Renaissance des 1polnischen und darüber hinaus des gesamten europäischen Judentums. So :haben auch bereits alle bedeutenden Thorafürsten ihr Interesse an -diesem •Ereignis durch Zusage ihres persönlichen Ersoheinens bekundet. lUeber den Stand• der Vorarbeiten in Lublin äußerte sich der Pietrkower Ra׳w, Oberrabbäner Meier Sohapiro, gegenüber einem Berichterstatter de& ,JLubliner Tagblatt“ vor einigen Tagen ausführlich. Wir .entnehmen dieser Dar- Stellung folgende interessante ׳Einzelheiten: ׳Pessach wird der;Bau so G-tt will vollendet sein. Es beginnt sodan n die ,Inneneinrichtu ng u nd Möbel ausstattung. Man rechnet zunächst mit einem Belag von 1120 Schülern und laßt die hiefiir nicht benötigten!Räume bis zu einer Steigerung des Besuches frei. Die Jeschiwah, ein monumentaler Bau von sechs Stockwerken, ist für!eine weitere ׳höhere Frequenz berechnet. Man will eine stetige EntwicMUng von mäßigen Anfängen aus vorziehen. )Dieser!Grundsatz .der verantwortungsbewußten Arbeit prägt sich in .allen Einzelheiten aus. Schon ibeii der Werbung wurde auf autfgebausohte Pläne!verzichtet. Was der Pietrkower •Raw damals dar ׳Legte, ist nun Tatsache geworden. Daß man anderwärts andere!Methoden gewohnt ist, zeigt folgende Episode: Der Rabbiner von IPtttsburg (Amerika) .schreibt nach seinem Besuch ■in Lublin: ׳״Ich bin, offen gesagt, ׳sehr erstaunt. Der Pietrkower Raw sprach von •100 Zimmern, und fiehe, ich fand 100 Zimmer!“ Amerika wäre nämlich bei 100 Zimmern in der Rede mit 10 Zimmern in der Wirklichkeit zufrieden gewesen . . . Doöh die Lublin er Jeschiwah ist mit!Wahrheit ׳und Verantwortung gebaut! Auch bei der Wahl der 1.20 Hörer ist!peinliche■ Sorgfatt erstes Prinzip. Und das will hier etwas heißen. Liegen doch allein aus Polen bereits 600 (Meldungen außer den aus anderen Ländern ((Deutschland, England, Oesterreich, Amerika, Tschechoslowakei, Ungarn^!Rumänien u. a.) vor. Ein Prüfungsauschuß bereist die betreffenden Städte und prüft die Kandidaten eingehend. •Neben .den ersten 120 Schülern werden schon jetzt weitere, entsprechend jüngere für den zweiten Jahrgang ausge׳wählt. Das Aufnahmealter ist 14!bis 20 Jahre. Die Leitung der Jeschiwah wird der pietrkower Raw, dessen -pädagogische ,Begabung bekannt ist, zunächst persönlich übernehmen, und zwar unter Mitwirkung einiger bedeutender Rabbiner. ׳Im •Laufe der ersten 'Jahre erwartet man •das Kommen des Rogazower Gaons, R׳aw Josef Rosen, bekannt unter dem Namen ״Raw Josze Düneburger“! Die gesamte rabbinische Welt anerkennt Josef Rosen als die bedeutendste Tihioraautorität. Seines Alters wegen wird der Gaon nur einmal wöchentlich einen engeren Sahinr lernen. Die Finanzierung der Jeschiwah soll, wie der Pietrkower Raw weiter erklärt, aus dem laufenden Erlös von 100.Ö00 Büchsen )(täglicher Einwurf 1 polnischer Groschen) und durch Stipendien einzelner Gemeinden für die Schüler ihrer Stadt erfolgen. Ueber die Gesamteinnahmen und -ausgaben ׳für den Bau ׳und die Einriohtung der Jeschiwah wird ein Bericht ausgearibeitet, der nach der Eröffnung veröffentlicht werden soll'. Die schnelle •Verwurzelung des Gedankens der 1״Weltjeschiwah“ in den ׳jüdischen Massen zeigt die Entwicklung der angegliederten ״Wedtbibillothek“. ,Schon letzt zählt die Bibliothek mehr als 10.000 Bände, darunter 4000 Einzelexemplare. Sie wird!durch •die verschiedensten• Zu- Wendungen, wie testamentarische (Verfügung usw., ständig vergrößert. So hat ein amerikanischer Rabbiner, Raw Benijamin Gut, 4000 Bände übersandt und׳ für die Instandhaltung dieser Bücher 1000 Dollar hinzugefügt! ,Eine der interessantesten ׳Einzelheiten des Jeschiwahbau es ist das Modell des!Beth tHamikdasclh!, das nach neuerliche.r Prüfung in allen Proportionen den tailnuidisoben Vorschriften entspricht. Während der Eröffnung wird die ,Besichtigung dieses Modells allein einen vollen Tag in Anspruch! nehmen. ׳Man erwartet mindestens 100.600 Gäste aus dem In- und; Ausland. Der Schöpfer ׳dieses grandiosen Werkes, Raw Meder Sohapiro, i!st mit seinem Lebensideal soweit verwachsen, daß er den Gedanken erwägt, sich auf die Jeschiwah zu konzentrieren und• das Rabbiner amt eventuell zu suspendieren. Wir •hoffen, daß es dem genialen Manne •gelingen möge, die vollendete Form mit ,blutvollem Leben zu erfüllen ׳und so dem •schwer geprüften •polnischen Judentum einen Lichtblick auf eine!bessere Zukunft zu schaffen. Werbearbeit für das Beth - Jakob-Schulwesen in Deutschland» (J. T. A.) Am 18. März d. J. fand im Hause der Frau Eugen Mittwoch, der Vorsitzenden des Berliner Beth« Jakob?Komitees (Komitee für (Schaffung jüdischer reli* giöser Mädchenschulen), eine Sitzung des Komitees Berlin statt, an der auch Delegierte aus Oberschlesien und Oesterreich teilnahmen. Der pädagogische Leiter des Beth?Jakob?Werkes, Dr. Deutschländer, erstattete zunächst Bericht über seine Inspektionsreise und hob insbesondere die Bedeu« tung der Warschauer Konferenz hervor, an der über 200 Delegierte als Vertreter von insgesamt 120 Anstalten teilgenommen hatten. Die Schulen in den größeren Städten nehmen eine normale Entwicklung, während sie in den kleinen Städten und Dörfern einen harten Existenz« kampf führen müssen; ihr Weiterbestand ist infolge der unbeschreiblichen wirtschaftlichen Krisis schwer ge* fahrdet. In Lodz ist die Schaffung von Gewerbeschulen für den ganzen Bezirk in Aussicht genommen und der Referent besichtigt zurzeit mit Erlaubnis und Förderung der zuständigen preußischen Ministerien alle derartigen Anstalten, die den in Polen zu schaffenden Schulen als Vorbild dienen sollen. Der Minister des Auswärtigen, sowie ein Vertreter des Unterrichtsministeriums haben das Präsidium der Warschauer Konferenz, sowie die ausländischen Delegier« ten in längerer Audienz enmpfangen und dem besonderen Interesse der polnsichcn Regierung an dem Gedeihen des Beth?Jakob?Werkes Ausdruck gegeben. Aus den anderen Ländern — Rumänien, Litauen, Lettland, Jugoslawien» Oesterreich, Palästina — liegen Berichte über ein erfreu» liches Wachstum der Beth?Jakob?Schulen vor. Dr. Deutschländer berichtet weiterhin über die voll Frl. Dr. Judith Rosen bäum im Rheinland durchge* führte Aktion. Die Werbeaktionen in Köln, Düsseldorf, Dortmund, Rheydt, Gladbach, ferner Kassel, sowie die gleichfalls in diesem Winter durchgeführten Aktionen in Frankfurt, Leipzig, Hamburg, erbrachten ein Ergebnis von zirka 24.000 Mark. Eine im Februar durchgeführt• Aktion in Bielitz erbrachte 500 Dollar; im oberschlesischen Gebiet wurde eine Vortragstournee vorbereitet. Rabbiner Tobias Horwitz, Mitglied der Exekutive des polnischen Rabbinerverbandes, ist in Paris und London tätig. Es gelangen die Schreiben der Herren Max M* Warburg?Hamburg und Alfred Leonhard Tietz?Köln zur Verlesung, die ihre Sympathien für das Erziehungswerk 12341962

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