Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 12 (21.3.1930)
- Date
- 1930-03-21
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 12 JÜDISCHE PRESSE Seite 5 echo§lowakei : Oberrabbiner Salamon Schreiber Beregszasz זצ״ל» Dienstag, den!8. Adar, ist Oberrabbiner ׳Saiamon Schreiber, Beregszasz, nach mehrwöchiger Krankheit, im Alter von 76 Jahren verschieden. Oberrabbiner Schreiber war ein Sohn des berühmten Preßbnrgcr überrabbiners Ksaw Sofer זצ״ל Er hatte seine rnbbinische Ausbildung im Lehrhause seines Vaters in Preßburg gewonnen und wurde schon in jungen Jahren in ■Derecske in Ungarn zum Rabbiner gewählt. Seit mehr als 35 Jahren wirkte er als Oberrabbiner der großen Bercgszaszer Gemeindc. Oberrabbiner S. Schreiber hat nebst seiner hervorragenden rabbinischen Wirksamkeit auch eine beachtenswerte historisch-literarische Tätigkeit entfaltet, die ihm in der jüdischen Gelehrtenwelt einen dauernden Namen sichert. Er war der erste, der durch die Herausgabe des ״Chuth Hamscliulosch“ genannten Werkes eine Biographie des Chassam Sofer geschrieben hat. Ihm ist auch die Sammlung der Briefe der Familie Eger-Sofer zu verdanken, die er mit großer Liebe und Sachkenntnis •vorbereitet und in dem berühmt gewordenen Werke Igroth Sofrim“ in Druck legen ließ. Das Ableben dieses würdigen ׳Enkels großer Ahnen hat überall tiefe Trauer liervorgerufen. Die Bestattung fand unter riesiger Beteiligung der Gemeinde Beregszasz und der ganzen Umgebung am Donnerstag den 20. Adar statt. תגצב״ה Die Juden im Auslände zum 80. Geburtstage des Präsidenten. In allen Ländern cler Welt wurde der Präsident Masaryk anläßlich seines 80. Geburtstages als eine der rasendsten geistigen und politischen Persönlich- Reiten der Gegenwart gefeiert. Insbesondere bot dieser Tag ■den' jii ■di •sehen Zeitungen Gelegenheit, seines mutigen 'Eintretens für den seinerzeit wegen ״Rihialmordes“ gerichtlich verfolgten Leopold Hilsner dankbar zu gedenken, Der ״Israc־ 1 i t“ würdigt in seiner ״Wochenr1tndsch.au“ die Verdienste des Präsidenten um die Aufklärung der europäischen Oeffentlichkeit bezüglich der ״Ritual- ׳mordhetze“ von Polna und schließt mit den Worten: .,Die j 1'i d i s c 11 e 0 r t h 0 d 0 x i e in der Tschechoslowakei dankt Masaryk die volle Bestätigung all ihrer von der ungarischen Zeit ׳herstammenden •autonomen Rechte. Einer der wahren חס*די אומות העולם ist Masaryk in einer Zeit, in der Haß und Bosheit walten, treuer Hüter ewiger Friedensgüter. Er möge sie noch weiter in ungeschwächter Kraft 'hüten.“ Festg-ttesdienst in Jerusalem. Wie aus J e r u s a le m ׳berichtet wird, hat auch dort die tschechoslowakische jüdische Gemeinschuft an ־den 1Feierlichkeiten aus Anlaß des 80. Geburt'stages des Herrn Präsidenten Masaryk regen Anteil genommen. Der K 0 1 e 1 ״Scho in r e H achomoth“ veranstaltete zu ׳Ehren des׳ ׳Präsidenten im Bethaus ״Beth Samuel“ in Gegenwart des tschechoslowakischen Konsuls Dr. Fr ic einen Festg-ttesdienst. ׳bei welchem Gebete' für das Wohlergehen des Herrn Präsidenten und des englischen Königs verrichtet wurden und der greise Obe rr a b ׳b •j n e r R a b b i C h a j i m!S 0 n n e n t e 1 d eine wirkungsvolle Festrede hielt. Versicherungen jeder Art durch die Aguda. Infolge eines Vertrages, den die Agiulns jisroel- Weltorganisation und nunmehr auch die La 11 deso 1־ g iiiiis a t i o n der A g u tl a s jisroel in der S 1 ow a k e i mit der altbekannten Versiehe r u n g s g 0- Seilschaft ״Phönix“ abgeschlossen hat, erhält jeder Jude die Möglichkeit, Lebens- und Sachschaden- Versicherungen!jeder Art unter günstigen Vorzugsbedingungen mit dieser Gesellschaft nbzuschlieficn und dabei — ohne die geringste direkte Leistung seinerseits — gemeinnützigen jüdischen Zwecken beträchtliche Vorteile zu sichern.!Man wende sich daher, bevor man irgend welchen Versicherungsvertrag’ abschließt, in der Slowakei und Podkarpatska Uns an die A g 11 d a s - j i s r o e 1 - Z e nträte (V evsi c h e r u 11 g־ s a b t e i 1 u 11 gj in Brat is l a v a, T u rite rgasse l 4 - l 6, P o s t f a c 11 t 4 0, oder an die Orts-J11g׳e1ulgruppeu und Vertrauensmänner der Aguda in den einzelnen Orten bezw. an deren Vertreter, sofern sie eine Legitimation der Versicheruugsabteilung׳ der Aguda vorweisen. Vertrauenswürdigen und gewandten Personen in allen Orten der Slowakei und Podkarpatska Rus wird Gelegenheit geboten, durch Beschäftigung mit Werbetätigkeit Nebenverdienst bezw. dauernden Erwerb zu linden. Eiue Nitraer Gemeindeangelegenheit vor dem Obersten Verwaltungsgericht. Das ״P r a g e r T a g bin 11", die .,J U tl i s c 11 e V o 1 k s z e i t u n g“ und andere Zeitungen verbreiten seit einigen Wochen tendenziöse und irreführende Nachrichten über eine Entscheidung des Obersten Vorw'altungsgcrichtes in einer Streitsache zweier Mitglieder der Nitraer orthodoxen Gemeinde gegen die Gemeindet. Diese Zeitungsnotizen geilen die ׳Entscheidung des Obersten Verwaltungsgerichtes so wieder, daß es den Anschein hat. als 1״> dieses die Kompetenzen des orthoeloxen Schic'dsgon־htc\s irgendwie ei »ge sell ra nl t und Angclegenheiten, die nadi bisheriger Anschauung und Praxis durch ein konlessicnielies Schiedsgc*rieht ausgetragen wurden, nunmehr in die Kompetenz der stautliehen administrativen Behörden gewiesen halte. Was mit diesen a b s e l n t I >11 S* U o u Berichten Itczwedct wird, ist nicht schwer zu erraten: Verwirrung in die ort h o d o x e n (.1 e m e i 1! .1 e u;׳. u l> r i n g c 11 u 11 cl s t r e i t e n cl e P a r 1 e i e 11 v o r k o m in e 11 d e nfalls zur 11 eil i t c 11 z g e g o 11 die E 111 s c h c i d 11 11gen der Statuten m ä ß i g e n i 1111 c r k o 11 f e s s i o- 11 e 11 e n F o r u m s zu e r m u t i g e n. Das wird den Verbreitern der irreführenden Berichte diesmal ganz bestimmt nicht gelingen! Wir werden die be- I treffende Entscheidung des Obersten Verwaltungsgerichtes in ihrem Wortlaut veröffentlichen und den Nachweis erbringen, daß die Kompetenz des konfessio- Hellen Schiedsgerichtes durch sie nicht im entferntesten a 11 c 11 11 u r b e r ü 11 r t w i r cl, ebensowenig wie im Meritum der Klagesache selbst, nämlich bezüglich des Ausschließungsbeschlusses der Nitraer Gemeinde gegen die beiden klagefühvenclen ausgeschlossenen Mitglieder, irgendeine Entscheid 1111g gefallen ist. Vorläufig sei nur kurz folgender Sachverhalt mitgeteilt: Die Nitraer orthodoxe Gemeinde hat zwei ihrer Mitglieder mit befristeter Dauer ausgeschlossen. Gegen . diese Ausschließung wandten sich die beiden Ausgeschlosseuen mit einer Klage an das Bezirksamt. Dieses erklärte sich mit Hinweis auf die Verordnung cles gewesenen ungurischeu Kultusministeriums Nr. 4249/Präs. I vom 27. Oktober 1905 zur Entscheidung in dieser Sache als i n k o m p e t 0 n t. Gegen diese Inkbmpctenzerklürung appellierten die Betreffenden au das Zupanatsamt. Dieses bestätigte die Entscheidung des Bezirksamtes mit deren Motivierung vollinhaltlich und fügte die Beleb rang hinzu, daß gegen diese zweitinstanzliche abweisende Entscheidung im Sinne cles § 2 des G. A. XX:190J ein weiterer Rekurs nidit. mehr zulässig sei, daß demnach die staatlichen administrativen Instanzen damit erschöpft seien und in cler Klagesache selbst nunmehr das konfessionelle Schiedsgericht im Sinne cler orthodoxen Landesstatuteii zu entscheiden habe. Darauf wandten sidi die Klageführendcn sowohl in der eigentlichen Sache (nämlich Jn der Frage, ob die staatlichen administrativen .Behörden oder die orthodoxen Foren zur Entscheidung kompetent seien) als auch wegen cler Belehrung des Zupanatsnmtes (daß in cler Kompetenzfrage eine Appellation nicht mehr zulässig sei) an das Oberste Verwaltungsgericht. Das Oberste Verwaltungsgericht behandelte nun zunächst die rein formale Seite des Verfahrens und traf die Entscheidung, daß es selbst nodi nicht befugt sei in cler Frage der Kompetenz (nämlich ob staatliche administrative!Behörden oder ein konfessio- ״Teiles Schiedsgericht über die Klage gegen die . Nitraer Gemeinde zu entscheiden haben) zu urteilen, weil die Belehrung des Zupanatsnmtes bezüglich cler U11־ Zulässigkeit eines Rekurses gegen seine Entscheidung eine irrige war. Eine Appellation an das Ministerium gegen .die -Inkompetenzerklärung des Zupanatsnmtes sei im Sinne cler Verordnung des gewesenen ungarischen Kultusministeriums No—97929 vom 25. November 1904 wohl zulässig. Das ist der gegenwärtige Stand dieser Angelegenheit. Die Klageführenclen haben nach dieser Entscheidung cles Verwaltungsgerichtes allerdings clus Recht,' gegen den abweisenden Bescheid cles Zupanatsamtcs an das Sch ulministerium zu appellieren.!Es ist aber wohl a u ß e r Z w e i f e 1, daß das Ministerium und in weiterer Folge eventuell auch das Oberste Verwaltungsgericht gleich den ersten zwei Instanzen die Angelegenheit im Sinne cler klaren Verordnung des gewesenen ungarischeu Kultusministeriums Nr. 4249/Präs, vom 27. Oktober 1905 und der orthodoxen Organisationsstatuten in die Kompetenz des konfessionellen Schiedsgerichtes weisen wird, wr i e dies in verschiedenen Fällen (wie zum Beispiel mit Erkenntnis Nr. 50014/28 vom 10. Novemher 1928 u. a.) s c 11 on geschehen i s t. Dajanwahl in Humenne. Herr Oberrabbiner Cli. L. E 11 r e u 1־ c i c 11 aus Dev a, der . als Verfasser bezw. Editor 'zahlreicher Werke, wie cles ספר הפרדס von Itaschi, cles □ס0ר אכודרה U. n. sowie als Redakteur cler wissenschaftlichen hebräischen Monatsschrift א1׳ הח׳ in rabbinischen uncl jüdischen Gelehrtenkreisen sich eines guten Rufes erfreut, wurde vor einigen Tagen zum Dajan der Hummemier orthodoxen Gemeinde gewählt. Hoffentlich erhält er in seinem neuen Wirkungskreis erhöhte Möglichkeit, seine verdienstvollen Editionen cler Werke unserer Großen zu vermehren uncl unsere rabbinischc Literatur mit seinem reichen Wissen und seiner vorbildlichen Gründlichkeit zu bereichern. Im Bürgerhaus wie im Palast Ist ״Chine“ allzeit ein lieber Gast. (Siehe Inserat.) Gastvortrag in Bratislava. Ani ,תצוד *Ö ש״ק weilte Herr David Schreiber aus Boryslaw zu Gaste bei seinem Schwager Sr. Elmv. Herrn Oberrabbiner Schreiber in Bratislava. Am Nachmittag hielt er vor einer großen Zuhörerschaft einen fast zweistündigen halachischcn und agndischen Vortrag, in ■welchem er seine außergewöhnliche rednerische: Begabung und• Geistesschärfe aufs neue bewies. Die Versammelten dankten dem Redner den Genuß, den ihnen seine glünzenden Ausführungen bereiteten, mit begeisterten Zurufen. י *®offis ■ulßauphcAule./ÜrJwaSm, und fläddui mdOfentiMktdsrecfit ' //. Malzgasse. /6 Mattoni’s GleßhUbler mit heißer Milch oder Molke vermischt, ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Heilmittel bei Katarrhs» des Aachens und ׳ der Bronchien. Wirkt schleimlösend. 1 Anwendung: 1 V» Glas heiße Milch, '/־ Glas Gießhübler. ן Früh und abends 1 bis 2 Gläser. Fragen | Sie Ihren Arzt! Sijum in Nove Zarnky. In der hiesigen Jeschiwa werden in jedem Semestcr außer den ständigen Schiurim unter den größeren Bach ur im einige מסכות ausge teilt, die sie im Laufe cles Semesters auslernen. In diesem Winter wurden zwölf größere nVTDD verteilt, ausgelernt und verhört. מיצש״ק פרשה משפטים war ein großzügiger Sijum ■auf diese י מ 0כ יה au dem außer unserem ehrw. Herrn Rabbiner über fünfzig angesehene Bulebatiin tcilnahmen. Vom ״Bikur Cholim“־Verein in Kosice. Der Verein zur Versorgung der jüdischen Kranken in den Kosicer Spitälern mit ritueller Kost ״Bikur Cholim“ in Kosice zählt zu den Wohltätigkeitsvereinen, deren segensreiches Wirken im Dienste der jüdischen Krankenpflege allgemeine Anerkennung findet. Bekanntlich werden die Kranken» häuser in Kosice gerade von den ärmsten und von Juden am dichtesten bevölkerten Gemeinden des Landes stark frequentiert. £ast keine Gemeinde gibt es in der ganzen Ostslowakei, die nicht für ihre Kranken die Wohltaten des Vereines ״Bikur Cholim“ öfters in Anspruch nehmen würde. Um so schmerzlicher ist es, daß die tatkräftige und umsichtige Leitung des Vereines ihre anstrengende Arbeit Jahr für Jahr mit einem beträchtlichen Defizit leisten muß. Sie ist genötigt, dfen Großteil ihrer Kraft und ihrer Zeit ihrer eigentlichen direkten Aufgabe, nämlich der Fürsorge um die Kranken, zu entziehen uncl auf die Aufbringung der Geldmittel, die für die edlen Zwecke des Vereins unentbehrlich sind, zu verwenden. Alle Gemeinden und die gesamte jüdische Oeffentlichkeit sollten es sich angelegen sein lassen, diesen Verein zu fördern und die Vereins» leitung zu ermutigen, zumal sie selber in der Tat nichts unversucht läßt, um die Mittel zur Weiterführung der Vereinstätigkeit zu beschaffen. Diesem Zwecke diente auch das schön verlaufene Festbankett, an welchem zahlreiche Mitglieder der Koäicer Gemeinde teilnahmen. Nach der Begrüßung durch den Vereinspräses hielt Herr Rabbiner Samuel J u n g r e i s z eine schöne Droschoh, in der er der Vereinsleitung für ihre mühselige aber erfolgreiche Tätigkeit dankte und sie sowohl wie alle Anwesenden zur unermüdlichen Weiterarbeit aneiferte. Inhaltsvolle und anerkennende Reden wurden weiter gehalten von den Herren M. Guttmann, Ludwig Wiesenberg und dem Gemeindepräses Herrn Herrn. S c h w e i d. Dieser hob mit besonderer Wärme die Leistungen des Vereines hervor und forderte die Erschienenen auf, sich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Der moralische Erfolg der Veranstaltung war sehr gut; in finanzieller Beziehung ergab sie einige tausend Kronen, was noch lange nicht ausreicht, um den Verein in die Lage zu bringen, den täglich sich steigernden Anforderungen zu entsprechen. Gute Menschen in allen jüdischen Gemeinden mögen sich nach Kräften an der verdienstvollen Tätigkeit des Vereines durch Spenden und Beiträge beteiligen. Generalversammlung der Jüdischen Kreditgenossenschaften Bratislava. Sonntag, den 16. d. M. fand im Saale des Handels» gremiums die Generalversammlung der jüdischen Kredit» genossenschaft unter Beteiligung einer großen Zahl ihrer Mitglieder statt. Herr Isidor K n o p f, Präses der Genossenschaft, cröffnetc die Sitzung. In seiner schön aufgebauten Begrü» ßungsrede, welche von allgemeinem Beifall und Applaus begleitet war, wies er auf die Beweggründe, die die Grün» düng dieser •Kreditinstitution notwendig machten, hin. Nach Erstattung der Berichte des Verwaltungs» und Aufsichtsrates wurde zur Neuwahl der Funktionäre ge» schritten, welche über Antrag des Herrn Ludwig M ensch per Akklamation einstimmig gewählt wurden. In den Vcrwaltungsrat wurden gewählt die Herren: Arie Oskar, Bleiweiß Harry, Buchwald Ludwig, Fleisch» mann Israel, Dr. Füredi Eick, Giinsbergcr Albert, Kämpf» ner Arnold, Knopf Isidor, Kraus Armin, Leuchter Erna» nuel, Neumann Filip, Neurath Ernö, Neurath Friedrich, Reiß Sandor, Seidncr Eugen, Dr. Sipos Leo, Schaar Josef; Geschäftsführer: Blum Josef. In den Aufsichtsrat die Herren: Dr. Füredi Karl Robert, Fürst Markus, Grünwald Juda, Landau Josef, Lustig Artur, Roth Arnold; Treuhaft Armni; Ersatzmit# glieder: Goldstein Geza und Klein Leo. Um das Gebaren der Genossenschaft in verstärk» tem Maße überwachen zu können, hat die Generalver» Sammlung einen Mitgliederausschuß gewählt. Demselben gehören nachstehende Herren an: Julius Wollner, Emanuel Katzburg, Leopold Neufeld, Ludwig Mensch, Geza Käst» ner, Israel Neugröschel, Bcla Knöpfmacher, Sandor Lie» bennann, Moses Müller, Moritz Schönfeld, Salamon Hör# nik, Leopold Rosenbliith, Dr. Geza Fisch, Brenner Baron Götzel, Ludwig Mayer, Oskar Kornfeld, Friedrich Hör» schotz, Eugen Neuwirth, Jakob Diamant, Ignaz Rosen» blum, Filip Mayer Dr., Samuel Rosinger, David Zinsen» heim, Salamon Blau. Nach Erledigung sämtlicher Agenden wurde die Ge» neralversammlung vom Vorsitzenden geschlossen. Der neugewählte Verwaltungs» und Aufsichtsrat tritt zu einer konstituierenden Sitzung zusammen, welche folgendes Er» gebnis brachte: Präses: Isidor Knopf, Vizepräses: Arnold Kämpfner und Ludwig Buchwald; Präsidialmitglieder: Philipp Neu» mann und Dr. Leo Sipos; Ersatzmitglieder: Alexander Reiß und Oskar Arie. Als Präses des Aufsichtsrates wurde Herr Markus Fürst, als Vizepräses Herr Dr. Robert Karl Füredy gewählt.