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Jüdische Presse · 1930-03-21 · 12 (21.3.1930) · page 3

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Nr. 12 Seite 3 JÜDISCHE PRESSE AUS D£R W£LT D£S BUCH£S LITERATURBLATT DER ״JÜDISCHEN PRESSE'* Jüdische Verleger in Frankfurt. Im Hinblick auf den im September dieses Jahres siattgefundeneri Tag־ des jüdischen Buches dürfte es für den ' Leser dieses Blattes von großem Interesse sein, einen kurzen Ueberblick über das jüdische Verlagswesen unserer Mainstadt zu geben. Während mit der Einführung der Buchdruckerkunst Italien der Mittel- [Hinkt des jüdischen Buchhandels wurde — es sei nur an die fliegenden Buchhändler in Cremona, Mantua, Venedig und Padua erinnert —, verschob sich dieser Zustand mit der Zunahme der Druckereien in Deutschland im 16. und 17. Jahrhundert immer mehr und bereits um die Mitte des 17. Jahrhunderts würde Frankfurt am Main das Zentrum des jüdischen Buchhandels. Es sind hier zwei Frankfurter Buchhändler, Gabriel Liiria und Jakob Hameln, zu erwähnen, und auch späterhin, bis zur ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, zur Zeit, da sich der Haupthandel für jüdische Bücher nach Amsterdam verzogen hatte — der Name des Druckers und Verlegers Propes spielt hier eine große Bolle —, blieb für Deutschland Frankfurt am Main der Mittelpunkt des Handels mit jüdischen Büchern. Tn der Folge nahm er in unserer Stadt allmählich ab und erst mit dem Auftreten der Buchhandlung Kauffmann inr ersten Drittel des neunzehnten Jahrhunderts kann wieder von einem Aufschwang gesprochen werden. Zu Beginn «Jpr Dreißigerjahre des 19. Jahrhunderts kam Tsaak Kauffmann, der Großvater des jetzigen Inhabers der Firma, aus dem Elsaß nach dev freien Reichsstadt Frankfurt, um daselbst einen kleinen Buchhandel anzufangen. Das Geschäft bewegte sich anfangs nur in bescheidenen Grenzen und verlegte vor allen Dingen die Bibelerklärung des Begründers der Israelitischen Religionsgesellschaft Samson Raphael Hirsch. Zu hohem Ansehen und allgemeiner Geltung auch in nichtjüdischen Kreisen gelangte die Firma erst, als im Jahre 1894 der älteste Sohn des Begriinders, Ignaz, sie auf eigene Rechnung übernahm. Besonders um die Verbreitung guter Schulbücher, wie z. B. der Jugendbücher von Gut und Einstädter, hat sich die Buchhandlung große Verdienste erworben. Aber auch die Herausgabe wissenschaftlicher Werke ist dem jungen Verlag zu danken, es seien nur die Schriften von Stein- Schneider und Zunz, dessen ״Gottesdienstliche Vortrüge“ liier ihre zweite Auflage erlebten, genannt. Auch der jetzige Inhaber der Firma, der von Fach Orientalist ist, läßt sich besonders die Pflege wissenschaftlicher Literatur, unter der die Veröffentlichungen der. Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums einen hervorragenden Platz einnehmen, angedeihen. In diesem Zusammenhänge dürfte auch die lite-!־arische Verlagsanstalt Riitteu und Loening, die von einem Juden, dem Mitglied des Gemeindeausschusses, Josef Rütten, am I. Juli 1844 begründet wurde, erwähnt werden. Dort erschienen die Schriften von Ludwig Boerne. der sich hervorragende Verdienste namentlich um das Bürgerrecht der Frankfurter Juden erworben hat, und auch die Werke von Karl Gutzkow, der in seinem bedeutendsten Drama ״Uriel Acosta“ ja auch jüdische Probleme behandelt hat, wurden hier zum ersten Male veröffentlicht. In späteren Jahren hat sich dann der Verlag in den Dienst der Goethe-Literatur gestellt; unter anderen Schriften sei hier das Goethe- Jahrbuch genannt, während in. der letzten Zeit sich das Interesse des Unternehmens auch dem jüdischen Revolutionär Gustav Landauer zugewandt hat, dessen Revoiutionsbriefe neben seiner epochemachenden Shakespeare-Biographie von hier aus ihren Weg in die Welt unternahmen. Das Interesse unserer Glaubensgenossen wird auch vor allem die sechsbändige Ausgabe der von M. I. Berdiczewski herausgegebenen ״Sagen der Juden“ beanspruchen, die vor allem vom ethnographischen Standj)unkt aus wertvoll sind, während die unter Leitung Martin Bubers seit dem Jahre 1906 erscheinende Sammlung ״Vertreter der modernen Soziologie“, vor allem den um das Judentum so verdienstvollen Professor Dr. Franz Oppenheimer zu Worte kommen läßt. Unter den jetzigen Autoren der literarischen Anstalt Rütten & Loening, deren einer Inhaber Adolf Neumann dem Judentum angehört und ein warmes Herz für die Schicksale unserer Glaubensgenossen hat, sei vor allen Dingen Martin Buber erwähnt, dessen hauptsächlichste Werke hier veröffentlicht wurden. Namentlich die Arbeiten dieses bedeutenden jüdischen Gelehrten über den Chassidismus erschienen hier, allen voran die bekannten ״Geschichten des Rabbi Nachmanns“, und mit ihnen hat sich die literarische Verlagsanstalt auch in den Reihen der An-!länger unserer Religionsgemeinschaft einen bedeutenden Namen erworben. Als weiterer jüdischer Verlag darf in diesem Zusummenhange der Besitzer der Buchhandlung Josef Buer & Co. genannt werden. Im jahre 1785 hatte der 1767 in!Hanau geborene, später nach Brockenheim übersiedelte Josef Baer die Firma unter ungünstigen Verhältnissen gegründet; sie sollte .sich unter seinen Kindern und Enkeln bald zu einer ansehnlichen Handlung, namentlich auf dem Gebiete des wissenschaftlichen Antiquariats, entwickeln. Schon die Söhne des Gründers erweiterten, das Geschäft in der eisten Hälfte des 19. Jahrhunderts und gaben ihm eine führende Rolle im deutschen Antiquariatsbuchliandel; dem Enkel Simon Leopold Baer gelang es mit Hilfe seines umfassenden Wissens und seiner unermüdlichen Tätigkeit, dem großen Hause die Geltung in der ganzen zivilisierten Welt zu verschaffen. Durch seine literarischen Kenntnisse und seine vornehme Gesinnung ist er l'reund und Berater manches hervorragenden Gelehrten gewesen, von denen ihm namentlich der Nationalökonom Gottlieb Schnapper-Arndt, der Lite- •rurhistoriker Ludwig Geiger und der Zoologe Otto Biitschli näheigestanden haben, im Jahre 1911, in dem er sein 30jähriges Geschäftsjubiläum beging, traten seine beiden Söhne Dr. Leo und Edwin Baer in die Firma ein und führten sie, der Tradition ihrer Väter getreu, fort. Schon zehn jahre vorher hatte er in seinem langjährigen Prokuristen Moritz Sondheim einen die Ziele des Unternehmens kräftig fördernden und durch seine feinsinnige Bildung und warme Menschlichkeit bedeutenden gleichgestimmten Teilhaber gefunden. So konnte er sich im Jahre 1916 in dem Bewußtsein, daß die hohen ethischen Ziele der Firma, eine Zierde der deutschen Wissenschaft zu sein, auch von dem jetzigen Inhaber verfolgt werden, von den Geschäften zurückziehen. Heute, unter der zielbewußten Führung der Herren Leo und Edwin Baer und Moritz Sondheim, darf sich die Finna stolz als eine Antiqunriatslnichhandlung von internationalem Rufe bezeichnen. Neben dem Antiquariat betätigte sich die Firma aber auch auf dem Gebiete des Verlages; neben allgemeinen Werken über Frankfurt, die aber auch für die Geschichte der Juden interessant sein dürften, wie z. B. die ״Veröffentlichungen der historisclien Kommission“, verlegt sic 11. a. das grundlegende und scharfsinnige Buch des ehemaligen Stockholmer Rabbiners Ludwig Lewysolln .,Die Zoologie des Talmuds“ (1858) und die bedeutsame Schrift des französischen Gelehrten und Sekretärs der ״Alliance Jsraclite Universelle“, Isidore Loch, mit dem Tiitel ״La Situation des Israelites en Turquie. eil Serbie et cn Rumanie“ in der Pariser Filiale des Geschäftes (1877). Auch erschienen bei ihr Schriften von Mitgliedern des mächtigen Frankfurter Bankhauses Rothschild, so im Jahre 1855 ein kleines Erbauungsbüchlein für die israelitische Jugend aus der Feder der Freifrau Ilanna Von Rothschild, Und im Jahre IS91 wurde das Lesepublikum mit den Erinnerungen aus Spanien bekannt, den Aufzeichnungen, die der Baron Henry de Rothschild während einer Reise durch die iberische Halbinsel in den Jahren 1889 und 1890 niedergeschrieben hatte. Im Jahre 1904 übernahm die Firma den Vertrieb der Festschrift zur Jahrhundertfeier des Philanthropins, der Realschule der israelitischen Gemeinde; ferner kaufte sie Restauflagen von Werken der hervorragenden jüdischen Gelehrten Michael Greizenach, Eljakim Carmoly und Josef Derenbourg sowie diejenige des ״Katalogs der hebräisclien Handschriften der Leidener Universitatsbibliothelc“ auf, den der berühmte Biograph Moritz Stein- Schneider mit eisernem Fleiß im Jahre 185S zusammengestellt hatte. Noch ein anderer Verlag — obwohl ׳Verhältnismüßig noch jung an Jahren (er wurde zu Anfang des Jahres 1923 gegründet) — verdient hier kurz erwähnt zu werden, der sich namentlich um die Verbreitung jüdischer Ritual werke große Verdienste erworben hat: der orthodox eingestellte Hermonverlag. Ihm verdanken wir neben der Bekanntschaft mit dem Werk ״Josef Omez“, des bedeutenden, zu Beginn des 17. Jahrhunderts lebenden Frankfurter Rabbiners Josef Jospe Hahn Nordlinger, hauptsächlich die Romane des Redakteurs der Zeitschrift ״Israelit“ S. Schachnowitz. Neben diesen größeren jüdischen Verlagsbuchhandhingen gibt es auch eine ganze Menge kleinerer, die für die Entwicklung des jüdischen Buches A׳on einiger Bedeutung sind. Au erster Stelle sei hier die Buchhandlung Ra wer erwähnt, der seit dem Jahre 1928 ein Verlag angegliedert ist. Zu diesem Zeitpunkt erschien das erste Heft eines wichtigen bibliographischen Hilfswerkes des Schriftstellers und genealogischen Forschers Bernhard Friedberg ״Bet Elced Sefarim“, das die erste vollständige Uebersicht der gesamten hebräischen Literatur darstellt. In demselben Jahre erschienen die Gutachten des Würzbnrger Rabbiners Seligmann' Baer Bamberger unter dem Titel ״Netia schel Simcha“. Als neuestes Werk dieses Verlages ist der Kommentar des im 12. Jahrhundert in Frankreich' lebenden Bibelkommentators und liturgischeu Dichters Josef Bechor Schor zu nennen. Als weiterer Verlag־ kommt auf dem Gebiete der hebräischen Literatur derjenige der Finna Saenger und־ Friedberg, welcher im Jahre 1906 gegründet wurde, in Betracht. Außer Werken aus dem Gebiete der jüdischen Erzählungsliteratur, wie Lelnnann, Golde usw., und li~ turgischen. Abhandlungen erschienen hier die Schriften des verstorbenen Rabbiners der Frankfurter israelitisehen Religionsgesellschaft Samson Raphael Hirsch. Als letzter in der Reihe der kleineren jüdischen Verlage unserer Stadt sei derjenige der BuchhandluDg Wöhrmann erwähnt, der — im Jahre 1921 von Moses Aron Wahrmann gegründet —!jetzt unter der Apgide des Herrn Samuel Wahrmann steht. Auch er befaßt sich mit der Herausgabe von Werken aus dem Gebiete dev jüdischen Literatur: liier wurde z. B. in der Bearbeitung des ehemaligen Posener, jetzt Berliner Rabbiners Dr. Jakob Freimann das ״Buch der Frommen“ des um 1200 lebenden Begründers der jüdischen Mystik in Deutschland Jehuda Cluissid veröffentlicht. Zur Feier des 50jül1rigen Geburtstages des bedeutendsten Vertreters der neuhebrüischen Literatur Chaim Nachman Bialik veranstaltete der "Verlag eine Gesamtausgabe seiner Werke, die auch seine Uebersetzungen von Werken der Weltliteratur enthält. Ferner erschienen liier im Jahre 1923 die gesammelten Aufsätze des 1899 gestorbenen Begründers des Berliner orthodoxen Rabbinerseminars Israel Hildesheimer. In diesen Ausführungen sollte gezeigt werden, einen wie großen Anteil die alte Gemeinde Frankfurt nm Main an der Entwicklung und Verbreitung des jüdischen Buches gehabt hat, und es ist aus ihnen ersichtlich, daß die alte Mainstadt mit Recht die deutsche Metropole des jüdischen Schrifttums genannt werden kann. ספר מליצי אש על חדשי ניסן ואייר, כולל תולרות תהלכות וקירות חיי גדולי ישראל וכף מסודרים על סדר ימי השנה כל גאון וצדיק ביומא הלולא שלו וכף מאת הרה״ב ר׳ אברהם שמעדן, דומ״צ דקה״י גאווע זאמקי גאלאנטא חר״׳י שע״א עט׳ 8° Herr Rabbiner Abraham Stern in Nove-Zamky (Tschechoslowakei) bereichert seit Jahre 11 die rabbinisehe Literatur mit erstaunlicher Fruchtbarkeit. Eine ganze Reihe von inhaltsreichen Werken erscheinen aus seiner Feder und erwarben sieh in kurzer Zeit Heimatsrecht bei den לומדי תורה• Jetzt liegt abermals ein neues Werk von ihm vor, der erste Teil eines originellen Buches, das geeignet erscheint, ein Volksbuch der breitesten Schichten zu werden. Das ספר מליצי אש stellt ein rabbinisches biographisches Lexikon in chronischer Folge der J a h r z e i 181 a g e dar. Beginnend mit dem ersten Nissan, nach der Tradition dem Todestage 1נדב יאביה. werden die ragenden Persönlichkeiten des Judentums, die an diesem Tage und ebenso weiter an allen Tagen des Jahres starben, aufgezählt und zugleich ihre Lebensgeschichte in sehr populärer hebräischer Sprache erzählt. Der Verfasser begnügt sich aber mit 0444 das mit dem Zeichen der streng rituellen Erzeugung versehene Kunerol. Das Verschluhsiegel bürgt Ihnen dafür, dah Kunerol von jedem Strenggläubigen ohne Bedenken genossen werden kann. Kunerol ist reines Kokosnubfett und kann sowohl zur Zubereitung von Milchspeisen als auch zur Zubereitung von Fleischspeisen verwendet werden. 100% REINES KOKOSNUSSFETT der Biographie allein nicht. Er fügt in dankenswerter Weise auch fast von allen genannten 'Thoralehrern einige דברי תורה in אגדה «der הלכה Hei, so c!״ß das Werk auch für praktische religiöse und erbauliche Zwecke gute Verwendung finden kann, zumal das Lernen der ד״ח eines צדיק seinem Jahrzeitstage von verschiedenen בעלי מוסרי sehr empfohlen wird. Einigermaßen störend empfinden wir es, daß der Verfasser diesen דברי תורה bei zahlreichen Stücken seine eigenen, wenn auch meistens treffenden Scholien und Bernerkungen ansehließt. Das wirkt verwirrend und hindert zuweilen den Leser, sich in die Gedanken und Denkungsart des geschilderten גאון וצדיק zu versenken und vergrüßert unnötigerweise die Ausdehnung des ohnehin umfangreichen Werkes. Dieses ״Zuviel“ zeigt aber zugleich, wie sehr der Verfasser in seiner Materie lebt lind mit ihr verknüpft ist. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß bei manchen Namen auch historische und biographische Daten auf Grund der Quellen oder Nachvechnungen berichtigt werden. Ob die gebotenen Lebensbeschreibungen auch wirklich — wie es im Interesse der geschichtlichen Wahrheit zu wünschen wäre — aus primären Quellen auf Grund kritischer Sichtung geschöpft sind, kann an dieser Stelle nicht nachgeprüft werden, ist bei einem Volksbuch auch nicht von entscheidender Bedeutung. Die Hauptsache ist, daß durch das Buch ein warmer Geist weht, der zur Hebung der יראת שמים beizutragen vermag. Dieser erste Band erstreckt sich nur auf die beiden Monate Nissan und Ijar und enthält etwa 300 Artikel, die sich wahrschein־ lieh um viele vermehren ließen, wenn es dem Verfasser auf Vollständigkeit angekommen wäre. Am Schlüsse des Bandes sind Approbationen von Rabbi Cliajim Sonuenfeld seh. 1. j. t. und anderen angesehenen Rabhinein, Anmerkungen, Notizen, Korrekturen und Register angefügt. Druck und Ausstattung sind gut. B. ספר "ח ק ישראל" חלק שני, קובץ מכל דיני ערב פסח שחל בשבת וכר מאת (הרה״ג ח) ישראל וועלץ, סדאפעשט 8° .וס׳ עם vi.,תר״צ . Herr Rabbiner Israel Welcz in Budajmst (Adresse VII., Kertesz-ucca 27, I., 12) bringt gerade zur rechten Zeit den zweiten Teil seiner Dinim-Sammlung heraus. Er behandelt die Fortsetzung der in diesem Jahre aktuellen Vorschriften für Erew Pessach am Sabbat. Der erste Teil ist sowohl von Rabbinern als auch von sonstigen n'H beifällig aufgenommen worden, so dürfte denn auch dieser zweite vielen willkommen sein. Der Verfasser versieht die Dinim mit reichem Quellennachweis und gründlichen Erörterungen über die einschlägigen Materien in den פוסקים, sowie mit zahlreichen Bemerkungen von vielen anderen rnbbinischen Autoritäten. Ein gutes Sachregister erleichtert die Benützung des Werkcheus. Saggio degli Scritti degli eccellentissimi Rabbini David Abraham Vivanti dl v. an. ed isacco Raffaele Teideschi di v. in. Pubblicato a cura della Universita Israelltica d’ Ancona, 1929. AnMlÜftch ■dies .100. Jahrestages 1de׳r ״דובר Ernennun!g cte's R.!DaM'ld Abraham Ghaj-Vii'vantii!ulnd ■des 100. Geburtstage« seines NachfoJIgers 'R, Isacco •R-ai&faeKe׳ Te- »diesethi erscheint mit efoner liteinangeschicMiciben Emleittuife van Dr. H. Rosenberg ׳eine Saanmfllung!der Re!d׳en ׳uurd Schriften •der Rabbiner David Abraham ,VÜvanti (gesit. 1876) und. Isacco R!a&faeJ׳’e Tedesdhii (gest. 1908) mit d.en!Porltir'äts ■dieser Rabbiner. Diese Slamimlmng!ist1 ann!s eiin׳ willkommener Gruß aus eilner noch nicht lailteu fernen׳!Zeih ab ide!r aiuch din Lt'ailien ׳die Thora, noch ,klassische )Vertreter ,besaß u.־n*d< in edlem I׳t'ai1ienisch echtljiiUdiiscbe iKanizelberedsamkeit bföhtie. Wir lesen da׳ Rekten wie ״L'IAimor ■di! iDio“, ׳״׳S,ervo di Dia“, ׳״Lia vertu saipientzta“ oder Glut achten über iiidi׳sohe Tages- ■fraigen, die uaiis einen Einblick i׳n , die Ansch'auungs weit dieser /uns räuttnüch nn׳d) zeitlich sonst so sehr entrückten ‘Volks- /und Gla/ubensgencstsen gewähren,;und) sind׳ ׳den!Her- *ai11sgebe.n1 der SamjnOümg ■jedenfalls ׳fiir ■diesen (Lnhaits-. .reichen Band re!ic!M5cib Danlk schüMig.!L. ■M

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