Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 9 (28.2.1930)
- Date
- 1930-02-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE PRESSE Nr. 9 Sijum in Mattersburg. מוצאו ש" ק בשלח fand in Mattersburg ein Sijum auf מיס כ ח ת ע״ז statt. Oberrabbirier S. E׳h r-enl eld sagte den Hadrau, worauf er in überaus eindrucksvoller 'Weise Erziehiingsprobleiuc besprach und seinen Gemeindeniitgliedern die Gefahren schilderte, denen ihre!Kinder auswe11״ sie den alten jüdischen Wog und die aite jüdische Schule verlassen. ׳Er würdigte dann die Verdicnste der!Gabbaiin ,David Sabel mann und Alexander Kolm, die sich ehrlich und erfolgreich um das Emporblühen der Sohusschewra bemühen•. Der Jazzsänger. Wie wir erfahren, ist ■es der Firma Hugo Engel Film G. in. •b. R, VE.. Neubaugasse, unter größtem Kosten- :auf wände gelungen, den großen Tonfilm .,Der Jazz-sänger“ mit Al Jalson in der Hauptrolle zu erwerben. Dieser Film, der größtenteils im jüdischen Milieu New Yorks spielt, wird eine Sehenswürdigkeit und Sensation dieser Saison bilden und ab 23. März d. J. in folgenden ■Kinos zur Urauftührung gelangen: Imstspielthealer-Kino, II., Prater. Ausstellungsstraße. Flottcn4Ki.no, VT., Mariahilfcrstr. 85/87. sowie •im Elite-Kino. 1.. Wollzeile 34. S. 13. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien Vom .Präsidium der Israelitischen Kultusgemcindc Wien wird mitgeteilt: Seit mehreren "Wochen werden fast täglich, teils in Zuschriften, teils auf telephonischem Wege, aus der Mitte der Gemcindcmitglieder bei der I s 1־ a e I i t i . s c h e n K 11 11 u s g e m e i n d e B e s c h w e rcl e ji duniber geführt, daß in der Auslage einer Parf ii m e r i e a ni G r a b e 11 Ankündigungen und Zeitungsausschnitte angebracht sind, deren gegen die Juden gcrieh toter gehässiger Inhalt öffentliches Aergernis erregt und geradezu zur Verfolgung gegen die Juden aufreizt. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemcindc Wien hat nicht ermangelt, hierüber die Anzeige bei den zuständigen Behörden zu erstatten, und es ist die Amtshandln 11g im Gange. Warnung. in einer Wiener Tageszeitung war jüngst ein Inserat erschienen, laut welchem ״aus der Kuhn- Stiftung z e 11 n L e g a t e ä 500 Rcic h s m a r k solchen j ii d i s c 11 e 11 F a 111 i 1 i c 11 übergeben werden sollen, die ihre 12- bis I4jäl1rigcn Töchter in christliche Pensionate geben wollen mit dem Ziel der laufe. Bewerbungen sollten an einen Hern־! Dr. Berger nach Aachen, Palast-Hotel ״Qucllcnhof“, gerichtet werden.“ Die sofort in Aachen an autoritativer Stelle cingclelteten Erhebungen haben ergeben, daß dort von einer solchen ״fC u 11 n - S t i f 111 n g־“ nichts b ekannt ist, daß ein Dr, Berger in dem im Inserat genannten Hotel überhaupt nicht eingetroffen sei, hingegen die Nachsendting seiner dorthin bestellten Post an ein kleines Hotel in Westfalen erbeten habe, so daß an der autoritativen Stelle in Aachen clie Auffassung besteht, es sei die Vermutung nicht von der Hand zu weisen, daß es sich bei dem Inserat vielleicht weniger um eine Mission.sangelcgoiilicif, als u m e i n e a 11 d c r e, das Li c!1 t der O e 1' f e 11 11 i c 11 k c i t s e 11 e 11 e n d e S a c h c h n 11 d o 11. Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. ■ Freitag, den 2S. Februar 1950, werden bei clem lun 5 11111• 40 Minuten beginnenden Abendgottes- (liebste in naehbenanuten Gemeinde- und Bezirks- Synagogen Predigten abgehalten, und zwar: L, Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. M. Grunwald); IX., Müllnergasse 21 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz); XVIII., Schopenhaurrstraße 59 (Rabbiner Dr. D. Feucht wang). Samstag, den 1. März 1930, find et beim Morgengottesdienste (Beginn 8 Uhr 50 Minuten) im Gemeindetempel, XXI., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dv. M. Rosemnami) ein exegetischer Vortrag statt. ׳ * " Israelitischer Jugendgottcsdienst. Am Samstag, den 1. März 1930, um 5 Uhr nachmittags, findet der Jugendgottesdienst für clie israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bczirkssynagogen statt. * Lieferungs-Vergebung. Seitens der israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangt nachfolgende Arbeit zur Vergebung: Auswechslung־ des elektrischen Hauptzuleitungskabels und die Herstellung einer neuen elek- Irischen Steigleitung samt clcn dazu gehörigen Nebenarbeiten im Hause, 11., Tempelgasse 5. Jene Firmen, welche zur Offertstellung herangezogen werden wollen, werden eingeladen, dies bis längstens 3. M ä r z 1930 dem Technischen Amte der Israelitischen Kultusgemeinde, I, Seitenstettengasse 2, IV. Stock, bei welchem auch während der gewöhnlichen Amtsstunden (Samstage ausgenommen) alle näheren Auskünfte erteilt werden, schriftlich bekannlzugebeii. Die freie Auswahl unter den sich meldenden Firmen zwecks Heranziehung zur Offertstellung für obgenaimte Arbeiten, behält der Vorstand der Israelitischen ' Kustüsgemeinde seinem alleinigen Ermessen ,vor; Die ״Tal1nnd־Thora“־Volksscl1ule in Wien. Ein Beitrag zur inneren Geschichte der Wiener Jtideiigemeinde. Von L. Moses. (Fortsetzung.) Salman Bendicner war nicht nur für seine Zeit ein guter Lehrer, sondern überhaupt war die ״Talmud־Thora“־Volksschule auch darin ihrer Zeit weit voraus, daß dieser ihr Hauptlehrer nie Körperstrafen anweiidete. Einer der bereits erwähnten Schüler, Herr M. S. Knöpfehnacher, der Nachkomme einer angesehenen, aus Nikolsburg stammenden Buchdrucker- und Buchhändlcrfamilie, weiß davon zu berichten, ׳welchem dringenden Bedürfnisse die Schule damals gerade für die jüdische und namentlich für clie gesetzestreue jüdische Bevölkerung Wiens entsprach, einem Bedürfnisse, das die offizielle Vertretung der Judengemeinde, trotzdem sie damit auch den Wünschen• der obersten Schulbehörden nachgekommen wäre, nicht sehen wollte, bis diese Behörden im November 1863 die Kultusgemeinde dieser Verpflichtung enthoben. K. k. Statthalterei Nr. 856 cx 1863. müßte, weiterhin und insolange auf sich zu beruhen, als in Niederösterreich. Nr. 43224. Laut .Eröffnung des hoben k. k. Staatsministeriums vom 18. v. M., Z. 11128 B. U., hat gemäß der über das Majestätsgesuch der israelitischen Kultusgemeinde Wien um Enthebung von der Verpflichtung zur Errichtung eigener Volksschulen herabgelangten Allerhöchsten Ent־ Schließung vom 10. Oktober d. J. die bezügliche Anord־ nung des bestandenen Unterrichtsministeriums vom 3. Juli 1856, Z. 3918, intimiert mit dem hierortigen Erlasse vom 20. Juni 1856, Z. 25706, deren Durchführung wegen der Verhältnisse des Volksschulwcsens in Wien jedenfalls eine vollständige Austragung der Kostenfragc vorangehen nicht das Bedürfnis eigener israelitischer Volksschulen in Wien dringend hervortritt. Hievon werden clie Herren Vertreter in Erledigung des diesfälligen Majestätsgcsuches vom 13. November 1856 in die Kenntnis gesetzt. Wien, am 12. November 1863. Für clcn Statthalter: Unleserlich. An die Herren Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien. Pinrtolnmlf am nB \1/ז\ו־ Die jüdischen Kinder mußten die damals ganz unter klerikalem Einfluß, der oft nur allzu sein־ mit judenfeindlichem Einfluß gleichbedeutend war, steherde Schule, die noch lange als ״Koiikordatschule“ das Schreckgespenst späterer Generationen bildete, besuchen,, soferne ihnen nicht •die gegen die ״Vertreter“ ihrer Eltern endlich ■durchgesetzte ״Talmud-Thora“ die ärgsten Gewissens- und sonstigen Nöte ersparte. So ließen denn auch, die jüdischen Eltern nicht nur im eigentlichen Wien, sondern auch in den ehemaligen Vorstädten und Vororten ihre Knaben, wenn s׳ie nicht Privatlehrer halten konnten, gerne in die Sterngasse gehen, wo in den sehr bald unzulänglichen lind ungeeigneten Schulräumen doch wenigstens jüdischer Geist und jüdisches Herz ׳herrschten. In ׳der Konkordatsschule galt ׳zu jener Zeit § 80 der ״Politischen Verfassung der deutschen Volksschulen für die k. k. österr. Provinzen“ (Wien 1859), der besagte, •daß während des Schuljahres der tägliche Unterricht in allen ׳deutschen ■Schulen, in welchen dieselben Schüler vormittags und nachmittags die Schule besuchen, auf vier Stunden, zwei vormittags lind zwei nachmittags, bestimmt sei. In der ״Talmud- Thora“־Schule dagegen war dieses Ausmaß von Unterrichtsstunden fast ׳genau ׳verdoppelt und die so gewonnenen Stunden blieben dein intensiven Unterricht in Hebräisch ■Vorbehalten. Wir ,besitzen leider keine Lehrpläne oder Klassenbücher der ״Talmud־Thora“ aus jener Zeit; sicher ist äber, daß trotz dieser erhöhten Belastung der Schüler oder vielleicht ■gerade ihretwegen, die jüdischen Eltern auch aus Gegenden, die bei dem Mangel anderer Kommunikationsmittel nur durch Steilwagen schwer erreichbar waren, wie etwa Irrzersdorf, ׳Döbling usw., die Kinder in diese einzige jüdische ■Schule, die sich, wie schon erwähnt, im Hause ״zum weißen Stern“ und zwar im rückwärtigen Geschoß befand, schickten. Vorne waren in demselben Hause einige ׳Gewölbe und das jüdische Gasthaus des Herrn Tamieles. des Ahnherrn der bekannten jüdischen;elierfamilie Tonello untergebracht. Dieser Gastwirt Tonneles ׳stak noch ganz in den gutjüdischen Traditionen seiner Heimatgevneinde .Nikolsiburg und war Vorsteher -der mit der ״Talmud-Thora“־Schule verbundenen Synagoge. Mehr noch aber als er sorgten für die. Schule selbst, die ja auch abgesehen von dem Kampfe um־'־ihre An-, erkeimimg ׳und Duldung immer ׳mit materiellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte und ihre Lehrer nicht nach Gebühr bezahlen konnte, Koppel, Austerlitz, Heinrich Berger, Anton (Anschel) Bing aus ׳Nikolsbürg und L. H. Löwy, in dessen Seidenhandlung die Brüder Adolf und Bernhard Hofbauer ihre gesc'häftlicheii Kenntnisse erwarben. Diesen Männern, von denen sich namentlich Berger und Bing mit aller Energie für die Schule entsetzten, gesellte sicli in der Sorge und Arbeit noch ehre Persönlichkeit hinzu, die durch Amt und Anlagen ganz besonders ׳zum Schulfreund bestimmt war und ihre treue Fürsorge ■für diese Institution auch auf ihre •Nachkommen in der dritten Generation bis• auf den heutigen Tag vererbte. Diese Persönlichkeit war der Rabbinatsassessor und Rabbiner des im Jahre .1853 er-, richteten Bethauses in der Schönlaterngasse Rabbi־ M. L. Kolm. In St. Jörgen bei Breßburg geboren, war er ׳ יSchüler des Chatam Sof&r gewesen und in Wien ay der Seite des׳ Rabbiners Lazar Horowitz im Rabbinat tätig. Beispielgebend für seinen berühmten Sohn, den Maler David Kohn, dessen ■Namen wir in den Annalen der ״Talmud-Thora“ noch öfter begegnen werden, besuchte er die ■Schule fast taglieh, wohnte gerne dem Unterricht bei und sorgte für einzelne Schüler, die oft nur notdürftig bekleidet waren und Hunger litten.' Und ■dieser Sorge um das körperliche Wohl der armen Schüler entsprang dann die von dem mit ihm befreundeten hebräischen Schriftsteller Steinherz' ins Leben gerufene S c h ii 1 e r a n s s p ■e i s u n ■g, die noch heute nach ihrer Reaktivierung segensreich wirkt. ׳Dieser Schriftsteller Steinherz war — nebenbei bemerkt — auch der Gründer der allgemeinen Wiener Tee- und Suppenanstalt und nimmt als solcher einen Ehrenplatz in der Geschichte des Wiener öffentlichen Fürsorgewesens ein. Neben Salman Bendicner, der bis zum Jahre 1870 Unterricht erteilte und im Jahre 18S3 starb, wirkten in dem in diesem Abschnitt behandelten Zeiträume auch schon eine Reihe anderer Lehrkräfte an der Schule, deren eingehendere Würdigung von berufenerer Seite erfolgen soll. An dieser Stelle sollen nur die Namen dieser bis zur Aufopferung selbstlosen Jugendbildner •genannt werden und zwar vor allem der des Oberlehrers■ Wilhelm Löwit und seiner Kollegen Simon, Gabriel!und ׳Emauiiel Deutsch, Emanuel Groag und Ignaz Löw. Und somit können wir dieses ׳erste, der Schilderung der Gründling und des Kampfes ■um clie Anerkennung und Duldung unserer Schule •gewidmete Kapitel mit der Veröffentlichung jener Dokumente a׳bsch׳ließen, die ■die Krönung des Werkes ihrer Freunde und Förderer bedeuteten; der Aktenstücke über die im Jahre 1867 endlich erwirkte Zu e r ׳k e n n u n g des Oef'fentFich'keitsrechtes. Im Anhänge folgt dann noch das einzige aus diesem Abschnitt er- .halten« Schulzeugnis der• ״Talmud-Thöra“. das dem Leser eine Vorstellung von •dem Lehrstoff vermittelt und als Zeitdokument auch allgemeines Interesse bietet. 1 fl. Stempel. Hochlöbliehe k. k. n.־Ö. Statthalterei! Mittels hohen Bescheides vom 14. Juli 1866,*) Z. 22318, wurde dem ergebenst gefertigten Vorstande gnädigst bewilligt, die seit Jahren bestehende Talmud־ Thora־Schule fortzuführen, auch diesem Vorstände auf־ getragen, nur geprüfte Hauptschullehrer anzustellen, die verantwortliche Leitung einem derselben zu übergeben, sowie sich heim Unterricht der vorgesehriebenen Lehr־ mittel und Lehrbücher zu bedienen. Diesem hohen Aufträge sind wir gewissenhaft und getreulich nachgekommen, das Gesamt־Lehrpersonalc wurde laut Beilage A*) bei der hohen Schulbehörde recht־ zeitig angemeldet; auch ist die öffentliche ׳ Semesterial־ Prüfung über Anordnung und im Beisein des hochwürdi־ gen Herrn Canonicus und Schuldistriktsaufsebers v. Zenner P. T. bereits abgohalten worden, welcher auch außerdem die Schule zu inspizieren und über die Leistu11־ gen sich anerkennend und lobend auszusprechen die Gnade hatte. Ebenso' hat das hiesige ehrwürdige Rabbinat, der ehrwürdige Herr Rabbiner Lazar Horowitz, die ehr־ würdigen Herren Rabbinats־Assessoren Salomon Spitzer und Rubin Baruch bereitwilligst und unentgeltlich die Oberaufsicht über die Religionsgegenstände an der Talmud־Thora־Schule und die Leitung der in diesen Ge־ genständen erfolgenden öffentlichen zwei Semesterial־ Prüfungen übernommen und haben die diesbezüglichen Leistungen der Talmud#Thora־Schule nicht nur das höchste *) Bisher nicht auffindbar. Lob dieses ehrwürdigen Rabbinats cingeerntet, sondern auch sich bestimmt gefunden, in seiner Eigenschaft als hiesiges Rabbinats־Collegium diesem Gesuche anzuschlie־ ßcn und zugleich das Gesagte zu bestätigen durch Beilage B.*) Die ergebenst Gefertigten eingedenk ihrer Pflicht, die Talmud־Thora־Schule nach jeder Richtung hin empor־ zubringen, können nicht auf halbem Wege stehen bleiben, sie müssen für den Unterhalt von ,4 Hauptschullehrern, 1 Hilfslehrer und 1 Talmud־Lehrer sorgen und kostet das Lehrpersonale, dev Zins und diverse 4300 bis 4500 Gulden jährlich, welche zumeist durch milde Spenden in unseren Synagogen und durch sonstige Gaben edler Menschen־ freunde" aufgebracht werden. Unmöglich aber können sie noch für die Schüler der Talmud־Thora*Schule die großen Taxen bezahlen, welche, um staatsgiltige Zeugnisse zu be־ kommen, von den dazu autorisierten Schulen abverlangt werden, zudem entgehen unserer Schule, dadurch die Kinder aus besseren Häusern, welche die Schule erhalten könnten und es uns ermöglichen würden, unsere so schlecht bezahlten Lehrer besser zu stellen. Noch weit höher schlagen sie aber die moralische Einwirkung des Rechtes, staatsgiltige Zeugnisse ausstellen zu dürfen, an, wenn sie bedenken, wie dies heilbringend auf die Schüler und in erster Linie die Lust und Ermutigung dev Lehrer selbst fördern würde. Wir stellen daher an Eine hochlöbliche n.#ö. Statt־ halterei die ergebenste Bitte, der Talmud־Thora־Schule in Anbetracht der angeführten Gründe und in Anbetracht des Zweckes dieser Schule, welcher nur darin besteht, auch armen Kindern es möglich zu machen, pinen gedi^* genen Schul־ und Religionsunterricht erhalten zu können,