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Jüdische Presse · 1929-12-06 · 47 (6.12.1929) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
15 (1929)
Issue
47 (6.12.1929)
Date
1929-12-06
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 47 JÜDISCHE PRESSE Seite 5 notwendig, zwecks Verbesserung unserer Lebensbodingungen im Staate andere Rechtstitel heranzuziehen, wie etwa rein nationale oder rein Wirtschaftliehe. Denn alles, was wir zu fordern berechtigt sind, können wir noch besser und aussichtsreicher unter dem Titel unserer Eigenart als Volk, dem in erster Reihe der religiöse Bestand wichtig und mallgebend ist“. CJnd dann noch etwas klarer: ,.Das sind mir einige wenige Beispiele, die sonnenklar beweisen, daß unsere vitalsten L e b e n s f o r d e 1• u n g e n. für deren Erhalt und Bestand wir die Erlaubnis und Hilfe des Staates fordern, r e I i g i ö s e r N a t 11 r s i 11 d. Und so wie die aufgezählten Postulate in erster Reihe nach dem Mallstabe ihrer religiösen Wichtigkeit gemessen werden müssen, so wird bei uns Juden auch jede andere einzelindividuelle (?) und kollektivindividuelle (?) Lebensäullcrung vornehmlich von der religiösen Seite aus beurteilt werden müssen.“ Im Anschluß daran wird den Zionisten sogar ein klein wenig die Wahrheit gesagt: ..Die Initiatoren einer jüdisdumtionaleu Galuth- Politik, die Zionisten — und was wir hier sagen, trifft für die Tschechoslowakei ganz besonders zu — sind zu uns aus einem dem Judentum entf!־ e m d e t e u 1V1 i 1 i e u gekommen. Sie h a b e n d i e f r e in d e n A 11 f f n s s 11 n g c 11 v o 11 Nation u n d Kult 11 1• z 11 uns 11 i 11 c i 11 g e t r a g e n. Die natiirliehe Folge davon war, daß sich die religiösen Kreise mit aller Macht gegen eine solche neue Einstellung zur Weinsetzten.“ Das hörte sich vernünftig und beinahe, auch aufrichtig an. Wie stimmt dann aber all das mit der Pro- ])Uganda für die ״Jüdische Partei“, die Exponentiu dieser fremden Auffassung von Nation usw.? Wie soll nun ein Jude seine Stimme auf eine Partei abgeben, von der seit Jahren bekannt ist, daß sie das ganze öffentliche jüdische Leben vergiftet und Juden und Nichtjudcii gegen alle und jeden aufhetzt, die es wagten, sich gegen'die Erhebung dieser falschen und fremden Auflassungen .zu politischen Axiomen . in der Gestaltung der Verhältnisse zwischen jüdischen lind nichtjüdischen Bürgern des tschechoslowakischen Staates — auch nach der Darstellung des ״Familieublattes“ — mit 'Recht zur Wehr setzten? Zur Beschwichtigung dieser Bedenken greift das Blatt zu einer großen Offenbarung. Es wird zur Fanfare eines edlen Gesinnungswandels bei der jüdischen Partei und kündigt prophetisch an: ״Es wird 11 och r e c 111 z e i t i g v o 1־ d e 11 W a 111 e 11 Gelegenheit sein, das Publikum mit dem neue 1• lieh revidierten P r o g 1־ a m m d e, 1־ J ii d i s c 11 c 11 P a r t e i bekannt zu machen, in dem neu revidierten Programm ist alldem weitgehend Rechnung getragen, was wir bisher als eine conditio sine qnn 11011 eines echt jüdischen Parteiprogvammes gefordert haben״ ande.terseits ist clem Programm alles ferne geblieben, was schreckhafte Geister bisher als ein Hindernis zum Anschluß an die Partei empfunden haben. Wir können mit voller Berechtigung den vollkomm o 11 c 11 Sieg des religiösen G e da nkens in der als ״zionistisch“ verschrienen politischjüdischen Partei feiern. Wenn also die Jüdische Partei sowohl in p o s it i v c 1־ Form clcm religiösen Judentum mit einem riesenhaften Schritt e 111 g e g e 11gekommen ist, indem sie clem Kern des jüdischen Wesens in ihrem Parteiprogramm weitgehend Rechnung getragen hat, wie auch in negativer Form, da sie die S c 11111 g w o r t e wie ״j ü d i s,c 11 c N a t i 011“ 11 sw. aus dem Programm eliminiert hat, so ist damit die Bahn für eine rückhaltlose Teilnahme des ganzen religiösen Judentums an der Partei freigelegt und so ist auch zu erwarten, daß nunmehr das ganze tschechoslowakische Judentum sich wie ein Mann bei den kommenden Wahlen am 27. Oktober für die Partei erklären wird.“ Und wem ist diese große Abkehr der jüdischen Nationalisten von der politischen Fälschung der jtidischeu Wesensart und entscheidende ,,Durchbruch des religiösen Gedankens“ in der Jüdischen Partei zu •danken? Wem sonst als dem unermüdlichen Kämpfer für den ״religiösen Gedanken“, dem allbekannten, gesinnungstüchtigeu, unerschütterlich ewig treuen Kandidaten der Jüdischen Partei, Dr. Julius Reisz selber! Das ״Jüdische Familienblatt“ bczeugt's auf Treu’ und Ehr’: ״Herr Dr. Julius Reisz, Präsident der Jüdischen Partei für Slovensko, hat in jahrelangem, zähem und mühevollem Arbeiten seine Freunde dahin gebracht, daß sie allmählich und schrittweise zur Einsicht gelangten, daß das Judentum, zumindest in der Slowakei, nicht gewillt ist, ei n e a n d c r c Einstellung seines Wesens zu a k z e pt i c r e n, a l s w i e jene ist, w o r a u f das J 11 d e nt u m s e i t jeher g e s t a 11 d e n 11 a t. Dr. Julius Reisz kann mit großer Genugtuung auf den Erfolg hin weisen, der ihm in Form des n e u revidierte n Programmes gegönnt ist. Wir zweifeln nicht, daß bei nächster Gelegenheit dieser Erfolg seine sinngemäße Ergänzung darin finden wird, daß auch zur Vertretung eines solchen Programmes Männer berufen werden, die dieses Programm nicht nur in der Theorie, sondern auch in cl e V‘ P r a x i s d •u r c h ihr persönliches r e 1 igiüses Leben anerkennen. Doch bis dahin wollen wir einerseits den Männern, die ihre Arbeit und Mühen darauf verwendet haben, diese Erkenntnisse zum Gemeingut der jüdische n Partei zu macheu, andererseits jenen Männern, die sich solchen Erkenntnissen zugänglich erwiesen haben, unsere dankbare Anerkennung damit bekünden, daß wir ihrem Rufe bereitwilligst Folge geben und bei dem am 27. Oktober stattfindenden Wahlgang auf die Jüdische Partei unsere Stimme abgeben.“ . Das war’s also, worauf es in der Propaganda für die Jüdische Partei in der Slowakei ankam! Der Wahltag des 27. Oktober rückte heran, natürlich ohne das ,,neuerlich revidierte Programm“ der Jüdischen Partei für JSSSS Wien, II., Malzgasse 7 gegenwärtiger u. ehemaliger Heimschützlinge, Dr. Krüger- Heim (fr. Elisabeth - Heim) f ü r Sabbafhallende fördert die Sabbathaltenden! mit dem ״Durchbruch des religiösen Gedankens“, sotidern im Gegenteil, der große prinzipienfeste ״Durchbreeller des religiösen Gedankens“, der Schutz- und Schirmherr jener ״Einstellung des jüdischen Wesens, worauf das Judentum seit jeher gestanden hat“, unterstellte sich — wie wir oben gezeigt haben — dem Mandat zuliebe vollständig der ״Reichskommission der Zionistischen Organisation“ innerhalb einer Partei, die zur ״G r 11 n cl l a g e i h r es P 1־ o g וויו in m e s“ macht, ״daß die Juden in der Tschechoslowakei eine n a t i 0- 11 a 1 e Minorität da!,stellen, welche um Gleich- Berechtigung unter den anderen Völkern der R c p u b I i k mul um die Erhaltung ihrer n a t i o n a 1 c!1 1111 cl k 11 I 111 r e I 1 e n E i g e n a r t kämpft“ usw. Das störte aber das ״Jüdische Familienblatt“ anfänglich sehr wenig. Denn seinem Dr. Reisz fielen vom Tische der großen Herren der zionistisch-polnischen Wahlgemeinschuft einige Brosamen zu und er erhielt nach recht gemütlichen Auseinandersetzungen mit seinen ״Gesinnuugsfreunden“ ein Mandat. Das ״Familienblatt“ überströmte vor Glückseligkeit in seinem Siegcsartikel ״Es ist erreicht“ an der Spitze der Nummer 22 vom I. November und schrieb: ״Sie allein sind jetzt die Berufenen, Wohl und Wehe der Juden heit dieses Staates vor clem Pariament, der Regierung und der breitesten Oeffentlichkeit des Staates zu vertreten. Sie hören auf, Vortrete!• einer Partei zu sein, in clem Moment, da sie die geheiligten Hallen der Volksvertretung betreten. Sie sind die Vertreter der Gesamtjucleuheit des Staates. Diese •letzte• •Feststellung gilt nicht soweit den entsendeten jüdischen Parlamentariern, als vielmehr jene n J u cl c 11, die, an alten Gepfloge nh eiten starr f e s t h a 11 0 n cl, sich bis h e r gegen clie J ü cl i s c 11 e Partei schroff g׳ es t e 111 habe n. Die parlamentarischen Vertreter, die von der Jüdischen Partei entsendet wurden, betrachten . sich als clie Vertreter des Gesamtjuclcntums und werclen dafür das V e r t r a neu der Gesamt j u d e tiheit erhalten müsse u.“ ,Ueber das Verhalten der orthodoxen Nichtnationalisten gegenüber der zionistischen Wahltäuschung, der wackeren Tat des großen Siegers Dr. Reisz, weiß das immer noch nicht enttäuschte Blatt nur festzustellen: ״Die Jüdische Partei hat bei diesem Wahlgang e i n i g־ e t a 11 s c n cl Stimmen zu Gunsten der Handelsuncl Gewerbepartei, die von einer orthodoxen Gruppe stark unterstützt wurde, und an die sozialdemokratischen Parteien abgegeben. Dank der ges c 11 i' ekten Uebe r w i 11 cl u n g de r W a 111 g e 0־ metric durch das Wahlbündnis mit clen Polen hat die Jüdische Partei das Versanden der jüdischen Stimmen verhüten können.“ Erst eine Nummer später entschließt sich das ״Familienblatt“, clen Wahlbetrug offen einzugestehen uncl in das Lager cler Enttäuschten und Gefoppten hinüberzusegeln. Es wird auch unseren Lesern interossant sein, einige seiner Auslassungen kennenzulerncn. Da heißt es: ״K a u in ist d e r W a h 1 g a n g v o r ü b e r, 1• ii c k e n cl i e II e r r e n m i t cl e r w a h r e 11 F a r b e 11 c r a u s ... ״D a s ist eine U e b e r r a s c• (1 u n g. E ine peinliche U e b e r r a s c 11 u n g. Man sollte . sich { einmal darüber klar werden, welche Motive clen jiidisehen Wähler dazu bestimmen, daß er seine Stimme auf eine jüdische Liste gibt. Kciuesfall s, u m damit seine Zustimmung zu einer j ü cl i s c h n a t i o 11 a 1 e 11 M i n cl e r h e i t s p o 1 i t i k zu geben, die sich endlich nach zehn Jahren so gnädig erweist, auch der Religion in ihrem Tätigkeit«- Programm ein Winkelchen einzuräumen. Wenn man es nimmt, so ist im Tätigkeitsprogramm cler nunmehr wieder zu einer 11at i o 11 u 1 e n M i n cl e r h c i t s p a r t e i g e w o r cl en e u Jüdischen Partei absolut nichts Positives enthalten, was die Partei zur Führung des Titels ״Jüdisch-nationale Minderhcitspartci" berechtigen würde. In concreto wird da nur von cler bürgerlichen und religiösen Gleichberechtigung gesprochen. Hiezu ist aber um Himmelswillcn doch nicht notwendig, sich z u einer nationale n M i n cl e r h e i t z u m a r k i e r e n, u m• nicht zu s a gen zu s t i g׳ m nt i s i e r e n . . .“ ״. . . Warum aber bei Geltendmachung unserer im Gesetze verbrieften Rechte auf Gleichberechtigung unbedingt die Deklarierung als nationale Minderheit notwendig׳ ist, läßt sich kaum begreifen. Hingegen ist es sicher, daß durch diese n e u e Metamorphose die Sympathien für die J ü d i s e 11 '0 P a r t e i noch'mehi׳ einsch r u m pfeil werden. Es hat sich ja bei dem letzten Wahlgang gezeigt, daß der Heerbann der Jüdischen Partei 1 langsa m, aber sicher schmäl e r w i r cl. Der Ausfall von 57.000 Stimmen ist nicht auf clie jüdischen Gegenaktionen znrückzufiihren. Dahinter stecken viel tiefere Motive, solche M o t i v c, die in k ii n ft i g׳ e n Wa h lgä nge 11 f ü r cl ie Jüdische Pa rtei katastrophal werden könnten, derart, daß die Jüdische Partei Gefahr laufen wird, selbst bei W a 111 g e m e i 11 s c 11 a f t e n re s u 11 a 11 o s zu ende n.“ Das ist das Gesicht, das der Heerbann cler jüdisch-minderheitsnationalistischen Jüdischen Partei 11 ach d e n W a h 1 e 11 zeigt. Täuschung und Enttäuschung auf der ganzen Linie. Uncl trügt cler Schein nicht, so spürt er selber, cler große Sieger Dr. Reisz, der immer dorthin gravitiert, wo er die Mehrheit wähnt, nachdem er das jubelnde ״Heureka“ des ״Jüdischen Fmnilienblattes“ ausgekostet hat, einige Lust, mit einem starken Eklat in clie Reihen cler Getäuschten uncl Enttäuschten cinzutroten. Darf man einer Nachricht des ״U j K ״ z 1 ö n y“ Glauben schenken, so besteht zwischen clen beiden Abgeordneten cler Jüdischen Partei schon jetzt ein Zerwürfnis wegen der Hospitiorung. Dr. Singor will sich au clie Sozialdemokratie anlchnen, während es clem Multimillionär uncl Bankier Dr. Reisz und seinen ״Interessen“ nicht recht ]lassen will, den ״Proletariern“ zugezähit zu werden. Ueberdies sollen — wiecler nach ״Uj Közlüny“ Nummer 275 vom 28. Oktober — jetzt, da die Wahlkosten bereits bezahlt sind, die Mährisch-Ostraucr Zionisten die Absicht haben. Dr. Reisz infolge seines Fernbleibens von . der Bratislavaer Stildentenvcrsammlung während der jüngsten Um'uhen abermals — wie das vor einigen Jahren schon einmal cler Fall war —1 aus cl e r J ii cl i s c h e n Partei a u sz 11 s c 11 1 i c fi e n unter clem interessanten Vorwand des ״f c i g c n V e r h a 11 e 11 s v or de tn F e i n cl“. Wir wissei! nicht, was daran wahr ist. Sollte dieser Ausschluß tatsächlich durchgeführt werden, so wird der Abgeordnctc Dr. Reisz ganz bestimmt von cler Wirkung seines neuesten Parteiprogramms — e n t t ü u seht sein. Gedenktag der Preßburger Jeschiwa. Das Komitee teilt mit: All diejenigen ehemaligen ״Talniiclim“, deren Anmeldung dem Komitee bereits vorliegt, erhalten eine offizielle Einladungskarte zugesnndt, welche dem lnhaber eine Fahrpreisermäßigung auf den tscheehoslowakischen Staatsbahnen gewährt. Diejenigen, deren Anmeldung dem genannten Komitee nicht vorliegt, können clie zur Fahrpreisermiißigung berechtigenden Eintrittskarten bei nachstehenden Stellen beziehen: Für Inland: Iglodi Berkovits, Kosice, Hauptg. — Isak Weiß, Berehovo, sklad hlavny Tabakti. — Rabbinntshochschule, Bratislava, Schloßstrafie 74. Für Ungarn: Fülöp von Freudiger, B1111!1־ p e s t, Desseffyg. 35. — Armin Reiner, Holzhandlung, Miskolcz. — Schreiber Samuel, •N y i 1• cg y h az a, Karoly-ter. — Adolf Zimmermann, G y Ö r, Hid-ti. Für R u m ä 11 i e 11: S. B. Löffler, Gemcindesekr., Cluj. — Rabb. Moses Pollnk, Oradea. Für Oesterreich: Wolf Pappenheim, Wien, II., Kl. Pfarrgasse 1. — ״Jüdische Presse“, W i.e n, II., Leopoldsgasse 26. Für Deutschland: ״Israelit“, Frankfurt a. Mai n, Rechneigrabenstr.?. Eventuelle Reklamationen sind ebenfalls an die genannten Adressen gcfl. zu richten. Die tschechoslowakischen Konsulatsämtcr in Budapest und Cluj gewähren gegen Vorweis der Eintrittskarte eine beträchtliche Visaermäßigung. Das Komitee hat an maßgebender amtlicher Stelle wegeii visafreier Einreise aus den letztgenannten Ländern angesucht, deren eventuelle Bewilligung als auch etwaige Informationen die Herren Fülöp von Freudiger, Budapest, S. B. Löffler, Cluj, bereitwilligst Auskunft erteilen. Bei den Ankunltsstationen in Bratislava am 14. und 15. Kislev (16. und 1”. Dezember) werden die Gäste von einem Empfangskomitce erwartet, welche über sämtliche, den Aufenthalt betreffenden Angelegenheiten mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Eine wichtige Publikation über den ״Chasam Sofer״ s. z. 1. In den nächsten Tagen erscheint ein hochinteressantes Wevkchen auf clem Büchermarkt, auf das schon jetzt die Aufmerksamkeit gelenkt werden soll. Auf Ersuchen der Agudas J i s 1■ o c 1 - J u g e 11 cl g r u p p e in B 1־ a t i s 1 a v a sammelte Herr Oberrabbiner Josua Schill,' P e z i 11 o k, aus den Werken des ״Chasam Sofer“ s. z. I. uncl den beglaubigten Mitteilungen seiner Schüler uncl Nachkommen alle Daten Uber clie persönliehe, g-ttzug'ewandte L c b e 11 s f ii 11 1• u 11 g• des großen Thorafürsten und vereinigte sic, in eine Reihe von Kapiteln übersichtlich geordnet und mit zahlreichen Quellenbelegen, Parallelstellen, Ergänzungen und Anmerkuiigen versehen, zu einem sehr wertvollen Werk, das einen herrlichen Einblick in das Leben und Wirken des ״Cluisam Sofer“ s. z.!.־gewährt uncl zu g-ttgefälligem Lebenswandel anspornt. Das Werk wird unter clem Titel ״הנהגית בעל החת״ם סופר״ von der Aguclas Jisroel- Jugendgruppe lierausgegeben uncl erscheint auf feinstem Papier gedruckt uncl fest kartoniert, noch rechtzeitig zu dein am 15. Kislew stattfindenden Gedenktag cler Preßburger Jeschiwa. Als Anhang׳ wird am Schlüsse zum ersten Male aus cler Originalhanclschvift das Testament (צוואה) des Clmsam Sofer s. z. 1. veröffentlicht. Der Reinertrag׳ cler Publikation fällt der Jeschiwa- Aktion zu. Der Verkaufspreis dürfte etwa tsch. K 10 bis 12 betragen. Bestellungen auf das in kleiner Auflage erscheinende Buch sind unter Voreinsendung׳ des Beträges an clie Agudas J i s r o e 1 - J u g c n cl g 1׳ u p p c, Bratislava, Turnergasse 14/1/6, zu richten. Frau Elsa Weiner ע״ה. Montag den 29. Marcheschwan verbreitete sich in der Gemeinde Preßburg die erschütternde Trauerkunde vom Hinscheiden der allbeliebten Lehrerin an der orth. Volksschule Frau Elsa Weiner geb. Fuchs, Gattin des in allen Kreisen hochgeachteten und wegen seiner um erschütterlichen Ueberzeugungstreue als ילא ה׳ וחרד על דבריי besonder geschätzten Lehrers Herrn Martin Weiner•. In* mitten ihres treuen Schaffens, im Alter von 48 Jahren, riß sie der unerforschliche Wille des Schöpfers aus dem Kreise ihrer Lieben, aus der Schar ihrer Schüler und aus einem Leben, das unermeßlich reich war an edler Seelen* güte und treuer Hingabe an alles Wahre,: Schöne, Jüdische und Menschliche. Sie war eine wahre אשלו חשובה ■in des!!P@!?"

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