Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 45-46 (29.11.1929)
- Date
- 1929-11-29
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 6 Nr. 45/46 JÜDISCÜf PRCSSC Slowakei*, ergreift der Parteisekretär David Groß selbst das Wort und liest seiuen Führern, gleich jenem Kinde, das in der Wahl seines Vaters ein wenig fehl•' gegriffen hat, in schonender Weise die Leviten. ...אם האבו ושמעתם... ואם המאגי ומריהם ״Doch wir wollen es nicht verhehlen, wir haben keinen Anlaß allzusehr die Siegesfanfare anzustimmen. Die Tatsache, daß wir gegenüber den Parlamentswahlen im Jahre 1925 fünfundzwanzig Prozent der Wählerschaft eingebüßt haben, setzt unserem Siegesrausch einen Dämpfer auf. Und es ist gut, dies offen einzugestehen.“ . . . und dann weiter: ״Gewiß: der zehnjährige Kampf hat uns ein wenig lendenlahm gemacht und die bisherigen Wahlenttäuschungen haben einen großen Teil unserer Anhänger entmutigt. Doch, wir müssen es offen aussprechen, d i»e Hauptschuld der A n i in ositht der jüdischen W ah 1erschaft gegen die jüdischen Parteien trägt diesmal die Art und Weise, wie mail der jüdisehen ()Öffentlichkeit, ohne sich viel um ihre Wünsche zu kümmern, die Kandidaten präsentiert hat. Daß es bei den anderen Parteien ebenso zuging, ist kein Entschuldigungsgrund. —־ Wh leben heute im Zeitalter der Demokratie und es geht nicht an, daß man ohne viel Federlesens uns die Personlieh keifen, die uns vertreten sollen, einfach n 11f dem Präsentierteller vor* setzt. Wir bezweifeln nicht den redlichen Willen und die erforderliche geistige Einstellung, der gewiß mit Vorbedacht ausgewählten Kandidaten. Doch der Zeitgeist erfordert mehr Einfühlungsvermögen in die Mentalität der־ jüdischen Masse, die von den Männern, deren Stimme über schwierige Fragen des ׳Judentums und der Judenheit entscheiden soll, wohl mit Recht verlangen darf, daß selbe nicht nur Persönlichkeiten von schärfster Prägung, sondern auch mit dem Blute und dem Geist der Zeit verwachsen sein sollen. Unser Zeitgeist erfordert aber in erster Reihe mehr Demokratie und unsere vorderste Aufgabe muß es sein, innerhalb der Jüdisehen Partei diesen Gedanken zum Leitmotiv unseres Programmes zu erheben. Es genügt nicht, daß ein enges Kollegium jemandem die Befähigung erteilt, an der Lösürig jüdischer Gegenwartsaufgaben mitzuwirken. Es muß vielmehr ausgesprochen werden, daß . i ת Zukitfl ft nur ein auf breiter demokratischer Basis gestützter Kongreß die Persönlichkeiten zu entsenden bat, die, ausgerüstet mit dem Vertrauen der jüdischen Bevölkerung, berechtigt, und b e f a h i g t sind, uns nach außen zu vertrete n.“ Weil aber die ״auf dem Präsentierteller vprgesetzten“ Persönlichkeiten nicht einmal in der eigenen Partei mit diesem Vertrauen ״ausgerüstet“ erscheinen und weil namentlich dem glücklichen Inhaber des Vertraüens der slowakischen zionistischen ״Gesamtjudenheit“ zuzutrauen ist; daß . er in seiner bevorstehenden ,parlamentarischen Tätigkeit in den zahllosen Partei- Programmen seiner ״Jüdischen Partei“, denen er schon zugestimmt hat, sich nicht zurechtfinden wird, beeilt■ sich das Parteiorgan, ihm die erhabenen Verpflichtungen einzuschärfen, unter denen er sein Mandat vom ״Gesamtjudentum“ erhält, und das neueste und nunmehr allein seligmachende Parteiprogramm, auf das er jetzt schwört, in ewige Erinnerung zu bringen. Es ist wahrlich erbaulich, dieses Programm in seiner reichhaltigen: Gänze kennenzulernen. In dem betreffenden Protokoll heißt es (״Jüd. Volkszeitung“ Nr. 42): ״Ing. Frischer erstattet den Bericht über die Ergebnisse der Verhandlungen mit der ״J ii d isehen Partei“ für die Slowakei. Die Jüdisehe Partei für die Slowakei erklärt sich mit dem Bestehen einer einheitlichen jüdischen Partei in der Tschechoslowakei einverstanden. Sie verpflichtet sich, mit ihrem Einfluß dafür zu sorgen, daß ein entsprechender Beschluß auf; ihrem nächsten Parteitage gefaßt werde. Die zu schaffende einheitliche jüdische Partei macht, wie nochmals einmütig festgestellt wurde, zur ,Gr.« n d 1 a g e i h r e s Prograranics, daß die Juden in der Tschechoslowakei eine nationale Minorität dar stellen, welche um Gleichberechtigung unter den anderen Völkern der Rep ub 1 i k und um die'Erhaltung. ihrer nationalen und kulturellen Eigenart kämpft und welche auch dafür zu sorgen hat, daß die Freiheit der religiösen Uebung und die Gleichberechtigung der Religionen im Staate gewährleistet ־wird. Bis zur Konstituierung der neugeschaffenen einheitlichen Partei wurde ein organisatorisches Provisorium geschaffen. Die Leitung der politischen Arbeit untersteht d e r P o 1 i t is che n R e i c 11 s k o m m i s s i o n der Z i o n i s t isehen Organisation, zu welcher hingezogen werden usw.“ ״. . . Dr. Julius Rcisz dankt für die Erteilang des Mandates und.erklärt, daß er dieses Mandat nicht als den Auftrag eines Einzelnen, sondern als das Mandat des Gesamtjuclenttims in. diesem Staate ansehe und mit jeder Taser י seines Herzens sich dem Dienste an der jüdisehen Gemeinschaft widmen werde.“ Dr. Barueh Tomaschoff schlägt in derselben Nummer der ״Volkszeitung“ einen anderen Ton an. Ihm sind die erlangten zwei Mandate für sein ״Ge- Samtjudentum" viel zu wenig. Was die anderen erreichen, müßte er auch können. Weshalb sollte Dr. Reiß ihm eine Wahllänge ״vor“ sein? Er neidet auch Dr. Margulies die Lorbeeren von 1925 und tritt beherzt in seine Fußtapfen. Es regnet nur so herab auf die bösen Rabbiner; Orthodoxen und Agudisten. Hier eine kleine Zitatensammlung: Die Wahlen sind vorüber. Der jüdische Einheitsgedanke hot über den Zersetzungsgedanken gesiegt. Der Orthodoxie im Lande gebührt unsere vollste Anerkennung. Sie hat dem Druckender Behörden einerseits, dem von rabbiuischer Seite gekommenen Ruf zum Verrat an der jüdischen Sache andererseits, mit Erfolg Widerstand geleistet. Ja, auch die nicht sehr erbauliche Rolle der Rabbiner darf nicht verallgemeinert werden, denn auch da gab es viele, die den für den Verrat von ״oben" zu- ־ gesagten ״Segen“ ihren Gemeinden, trotz Befehles, s nicht vermittelt haben, die den Tempel mit dem Schmutz der Politik nicht verunreinigen wollten . . . ... Beschämend und betrübend muß es verzeichnet werden, was sich der Hort des Parteihasses, die Ag.udapresse, auch diesmal an Angeberei geleistet hat. Während des ganzen Wahlkampfes wurde aus voller Kehle der Welt verkündet, die Jüdische Partei habe sich — horribile dictu — mit einer ״Minderheitsnationalität“, mit den Polen vereinigt! Zwischen den Zeilen wollte man damit zu verstehen geben, daß die Jüdische Partei also etwas Illoyales im Schilde führte, was die ״hohe Regierung“ doch mit größerer Vehemenz vereiteln sollte! . . . Wns hat nun diese, von der haßerfüllten Agudakanzlei geleitete militante Orthodoxie durch die wüste Bekämpfung der jüdischen Vertretung im Parlament erreicht? Vor allem hat sie wieder einmal an Prestige viel eingebüßt. Die Judenschaft wird ihr gewiß nicht mehr Glauben schenken. Und den nichtjüdischen politischen Parteien gegenüber haben sie ihre politische Bedeutungslosigkeit dokumen־ tiert. Wird es wohl noch eine Partei geben, die sich zweifelhaften 6000 Stimmen zulieb mit ihnen verbinden wird? Selbst die Gewerbepartei wird einsehen, daß eine Unterstützung seitens vier bis fünf jüdischer Stimmen im Parlamente für sie mehr bedeutet, als die zweifelhafte Unterstützung während der Wahlagitation, wobei sie im Kreise der Ihrigen noch der Gefahr der ״Vcrjudung“ ausgesetzt sein müßte ... . . . Damit und nur damit werden wir unsere gegnerischen Machthaber besiegen Und dies ist es, wovor sie die größte Angst haben Nicht vor dem Schaden fürchten sie sich, welcher durch die jüdische Vertretung im Parlament etwa laut einem hirnverbrannten Schädel entstehen könnte, sondern vor der wirksamen Vertretung der G e s n m t j u d e n h c i t, welche der Jüdischen Partei die jüdischen Massen zuwenden kann. Dies die Angst der Machthaber! ... . . . Die orthodoxen Massen verstehen schon — so lauten sämtliche Berichte vom Lande ך־■ was ihnen ihre Führer angetan haben, indem sie sie um weitere zwei bis drei jüdische Mandate gebracht haben. Bei den nächsten Wahlen werden sie ihnen nun die Antwort des einheitlichen jüdischen Auftretens geben, und mehr jüdische Abgeordnete. werden noch mehr für das Juden- . tum leisten können... Wen diese Enunziationen nicht überzeugen, der wird wohl sein Lehen lang aus dem mit national jüdisehen Minderheitsabgeordneten beglückten ״Gesamtjudentum“ des Dr. Tomaschoff ausgeschlossen bleiben. (Schluß folgt.) Die Aufgaben der nächsten Zukunft. Von Samuel Reiner, Presov. Die nachfolgenden Ausführungen un* seres geschätzten Mitarbeiters dürften als Material zur Diskussion über die nunmehr hoffentlich einsetzende politische Organisie* rung der nichtzionistischen und nichtnatio* nalistischen jüdischen Wähler in der Slowakei in den Kreisen unserer Leser die größte Be* achtung finden. Die Red, Die jüngsten Parlamentswahlen, welche zwei mandatshüngrigen Führern der Jüdischnationalen endlich־ die Befriedigung ihrer langjährigen Aspirationen brachten, haben die slowakische Orthodoxie vor zwei Aufgaben gestellt, von deren rechtzeitigen und richtigen Lösung wohl und Wehe des orthodoxen Judentums — und dies ebenso in materieller wie in religiöser Hinsicht — in großem Maße; abhängt. ' Die erste •Aufgabe, welche auf allerrascheste Erledi* gung drängt, wäre meines bescheidenen Erachtens die Abschwächüng des ungünstigen Eindruckes, den der Ein* zug der Repräsentanten der ״jüdischnationalen Minder* heit" als solche in die Hallen der tschechoslowakischen Gesetzgebung bei den wichtigen Faktoren hervorgerufen hat. Es ist vqr aller Welt zahlenmäßig der Nachweis zu erbringen, daß das überwiegende Gros der slowakischen Orthodoxie, welches den zwei jüdischen, Abge* ordneten ent schieden das Recht ab spricht, in ihrem Namen irgendwie oder irgendwo sprechen zu dürfen, in konsequentem Verfolge der von der Orthodoxie stets verkündeten Ablehnung^ des jüdischnationsden Minderheitsprogrammes auch bei' den jüngsten Wahlen der polnisch»jüdischen Liste Nr. 5 i h r e S ti m m e n d e f a c t o v o r e n t h i e 11 e n. Glücklicherweise ist die Erbringung eines derartigen Nachweises gar nicht so schwer, wie dies im ersten Mo» ment den Anschein hat. Es genügt vollkommen, einen ungeschminkten, jeden Kommentar erübrigenden Vergleich zwischen den für unsere Frage Bedeutung besitzenden Stimmenzählen mv Jahre 1925 und 1929 aufzustellen. Auf Grund dieses- Ver* gleiches kann man die Feststellung machen, daß über 42.0PQ jüdische Wähler, die noch im Jahre 1925 ״jüdisch“ stimmten, heuer bereits andere Parteien, die auf die Aus* hänguiig des ״jüdischen“ Firmenschildes verzichteten, mit ihren Stimmen unterstützten. . Vor mir liegt eine amtliche Tabelle, welche besagt, daß die Liste ‘der mit den Polen vereinigten ״National» juden“ gegenüber den im Jahre 1925 erreichten 115.654 im heurigen Wahlgange bloß 102.694 Wähler auf sich ver? einigte. Dem derart feststehenden StimmenenffaU vöp 12,966 Wählern muß aber auch ein Minus von 29.884'־ך־ insgesamt also ein Stimmenverlust von 42.844 hinzu* gefügt werden, als die Zahl der Polen, wie sie: in de*1 Tabelle vom Jahre 1925 ausgewiesen wird, die aber, weil doch die Polen heuer mit den Juden stimmten;־: in <fer Stimmenzahl von 102.694, die Liste Nr. 5 erhielt,5mitein* begriffen ist. / Wir dürfen uns wohl ersparen, des Ausführlichen darzulegen, daß die jüdischen Wähler, welche sieh noch im Jahre 1925 bemüßigt glaubten, ihre Stimme einer jüdischen Liste zu geben, inzwischen aber ihre politische Ueberzeugung gründlich geändert haben, in der Slow&k#} fast ausnahmslos Orthodoxe waren, die sich über das wahre Wesen der ״Jüdischen Partei“, trotz der schönen . Momentprogfamme und hochtrabenden Versprechungen, mit welchen ihre Sendboten operierten, nicht hinweg* täuschen ließen und sehr gut verstehen lernten, Schein vom Sein zu unterscheiden. Die zweite, nicht minder wichtige Aufgabe aber wäre, nicht wie dies bisher sehr zum Schaden der guten Sache Gepflogenheit war, knapp vor den Wahlen, son» dern schon jetzt mit der Propagandaarbeit zu begin« nen; schon jetzt Mittel und Wege zu suchen, das auf dem Gebiete der politischen Aufklärung zwischen unseren Brüdern und Schwestern bereits Erreichte nicht bloß zu erhalten, sondern in die weitesten jüdischen Kreise zu verpflanzen und zu verbreiten. Wir wollen uns nicht der eitlen Hoffnung hingeben, auch nur einen Zionisten zum Aufgeben seiner Politik, wenn auch er selbst sie als verfehlt erkannt haben sollte, bewegen zu können. Es soll dies auch nicht Ziel und Zweck unserer Tätigkeit sein. Was wir anzustreben haben und durch ausdauernde, rechtzeitig begonnene und ehrlich empfundene ״ Aufklärungstätigkeit auch m. G. H. er? reichen können, ist die Vermeidung dessen, daß Juden und Jüdinnen, die.vollkommen zu uns ge? hören und vom Zionismus und der von ihm ins Schlepptau genommenen ״Jüdischen Partei“ כרחיק מזרח ממערב entfernt sind und bloß zufolge Unkenntnis der Verhältnisse einerseits und irregeführt durch die jüdi? sehe .Firma der ״Jüdischen Partei“ und vet? hetzt von gewissenlosen Demagogen ande* rerscits durch ihre Stimme zur Stärku n g eines politischen Glaubensbekenntnisses beitragen, welches ihnen, wenn sie reeh t? zeitig und richtig aufgeklärt waren, ein Seelengreuel bedeuten müßte, wie wir dies gelegentlich der verschiedenen Wahlen zu konstatieren tmzähligemal die traurige Gelegenheit hatten. Es muß bereits jetzt eine große, alle Gesinnungs? genossen von Bedeutung in sich schließende Partei? exekutive ins Leben gerufen werden, die allein bc? rechtigt sein wird, politische Abmachungen zu inaugu» rieren und zu perfektuieren, damit sich der allerdings be* klagenswertc Fall nicht wiederholt, daß gleichgesinnte Freunde eben infolge Mangels einer derart zusammen? gesetzten Exekutive gezwungen sein sollten, anstatt mit? einander, bloß nebeneinander zu arbeiten. Es muß aber auch eine der vornehmsten Aufgaben dieser großen Parteiexekutive bilden, die bereits skiz* zierte Propagandatätigkeit zu initiieren, wachzuhalten und für Propagandastoff allzeit Sorge zu tragen; sie muß den Ehrgeiz besitzen, während der Zeit, die uns Voraussicht? lieh von den nächsten Wahlen trennt, in der Slöwakei eine solche AtmosoHäre zu schaffen, daß sich gelegentlich der nächsten Wahlen — mögen sie früher oder später' kommen — auch unsere Brüder in den historischen Ländern die klare Ueberzeugung holen werden müssen,' durch ihre fiktive ״Jüdische Partei“ ebenso# wenig unter einen Hut mit dar slowakischen Orthodoxie gelangen zu können, wie durch ein ,.nationaljüdisch“ ver* kümmertes ..Judentum“, das sich immer breiter als unüberbrückbare Kluft, zwischen uns und ihnen dehnt. Spendenaüsvveis zur Aushilfe für die Geschädigten in Erez Israel. Die Landesorganisation der Agudas Jisroe! in der Slowakei (Bratislava, Turnergasse 14/16, Geldsendungen zu Händen des Kassiers, Herrn Berthold Donnebaum, Bratislava, Bergigasse 6) quittiert hierdurch die Beträge,*' die bei ihr zur Aushilfe für die bei den letzten Ereignissen geschädigten Juden in Erez Jisroel eingingen. Die Beträte werden prompt ihrer Bestimmung zu«' geführt. Allen Spendern Dank im Namen der Empfänger! 4. Ausweis. Bratislava: Hochzeit Donnebaum־Spiegel tsch. K 100.׳ Pieätany: Durch Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Weber: David Quittner tsch. K 500. V ־.׳■■■! Myjava: Simon Weiß, Adolf Braun, Dr. Mäx Schild, Adolf Grünwald, Brüder Haberfeld; Türa, tsch. K 100; Ignatz Jakobovics, Sandor Rosenzweig,, Adolf Alt?, mann, Samuel׳ Grün, Türa, Markus Kohn, Julius Fried* mann, Ignatz Weiß, Dr. Bauer, Dr. Balkany», Ing. Stefan Fainor ä tsch. K 50; Ignatz• Altmann 40, Nathan Schreiber, Isidor Rosenzweig, ■Nathan Grünhut, Julius Weinet,• Joachim Fixl, Dr. Samuel Grünwald, Jakob Grünwald,. Jaszinger B2k ä 30; Leopold Altmann, Heinrich Haber* feld ä 25; Jnkob Sommer, Viktor Deutsch, Adolf Seidler, Leo Singer. Eduard Rosenzweig ä 20; Arnold Kohn, Georg־ Guttman, Salamon Mandl, Johann Grünwald, Jakob Brüll,. Lazar Rosenfeld. Samu Nathan, Julius Grimhut, Wwe.׳ Bäck ä 10; N. Stern, 5, zusammen 1565. ־ Heutiger Ausweis zusammen tsch. K 2.165 . früher ausgewiesen . . . . tsch. K 11.365 una Zloty 19 Zusammen tsch. K 13.500 und Zloty 19. Gedenktag der Preßburger Jeschibä״ Der Ruf, •der seitens der Initiatoren an. die ehemaligen Schüler der Preßburger Je-schiba'h ergangen ist,: hat in allen Kreisen der Schüler den erwarteten Wider»; hall gefunden. Bei dem Vorbereitungskomitee sind bereits: h u aderte Voranmeldungen eingelaufeh und . überall wird dieser bedeutsamen Zusammenkunft spannungsvoll- : entgegenigesehen. Aus dem Kreise der dem Rabbiner-' stände angehörenden Talmidim allein, deren' segens— reiches Wirken selbst ein im Leben des Klall emsezeichnetes Zeugnis für die Jeschäwa und ihre Meister dar-, stellt, liegt die imponierende Anzahl von ü b e r b un de r t Anmeldungen vor, E$ dürfte das •Beisammensein von' גדולי תודח und תלמידי חבמים e1ne!־ Geistes-.' r’iichtaing in so hoher Anzahl recht ersprießliche. Re-' sultate für die Stärkung und imposante Kraftentfaltung der Chasam S.ofer-Note zeitigen. . Es werden all diejenigen ehemaligen Schüler, denen' .wegen Mangelhaftigkeit des Adressenmaterials keine Ein-׳ ladung zugesandt werden konnte, nochmals gebeten, ehestens ihre Anmeldung erfolgen zu lassen, damit das Arrangement seinen würdigen Rahmen erhalte'u׳nd das Komitee in die Lage versetzt werde, für alle Bedürfnisse entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Die Verwaltung der tschechoslowakischen Staatsbahnen hat eine beträchtliche F a h r p r e i s e r m ä ß •igung in Aussicht gestellt.