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Jüdische Presse · 1929-11-29 · 45-46 (29.11.1929) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
15 (1929)
Issue
45-46 (29.11.1929)
Date
1929-11-29
Page
– (sequence 7)
Language
German
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r Nr. '45746 _ Das Programm des Tages wird auf diesem Wege «!F MifcteiHmg gebracht: 1. Dienstag den 15, K׳fslev (17. Dezember), 10 Uhf vormittags, Begrüßung durch den Ehrw. Leiter der Je* scfolwa, Dberrabbiner A. Schreiber ״ אtö ש ל י Im Bah״ men eines Sugjo-Vorträges (מקויכח) hi der ״ScWurstube“, 2. 11.30 Uhr: Korporativer Besuch des Bes-HachaHm, dorfeselbst Ansprachen zweier Rabbopim. Talmide Sehewet- Sofer s. z. I. 3. Mittagspause. 4. 3.30 Uhr: Konferenz, iti deren Rafomett fügende Referate erstattet werden: a) Historischer Werdegang der Jeschiwa!!, begiU* nettd. vom C h a s a m - S 0 f e r, . b) Die Leistungen der Jescßiwa fair den Klall Jisroel, c) Zweck und Ziel der Z׳u׳sa׳mmenten1ft חיזוק לימוד ההורה בכלל d) . Moralische und materielle Förderung der Jeschiwa,, , 5. 6 Uhr: Si'junvfeier im Rahmen eines Bankettes. Die Referate werden von prominenten Persönlichkeiten des öffentlichen orthodoxen Lebens gehalten. jubiläumsfest der Chewra ״Agudas Reim״, Preßburg. Vergangenen Dienstag חשדי )TD veranstaltete . die ח: רח א3רח רעים in Bratislava in dem festlich deko» rierten Saale der Mensa eine Jubiläumsfeier verbunden mit einem Sijum auf ביצה •DD anläßlich ihres 25jährigen Bestandes. An ihr nahmen das Besdin mit Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner A. S c h r e i b e r an der Spitze, samt« liehe Vereinsrabbiner, die Vertreter der Kultusgemeirtde und der Schwestervercinigüngen, .wie auch eine .anseKn# Hebe Anzahl Baale Batim teil. Auch fanden sich zu dieser Feier die ehrw. Herren Oberrabbiner I, Schill, aus Pczinok und Koppel Singer aus Samoryn ein, die seinerzeit bei der Vereinsgründung mitgewirkt und' Jahre hindurch Sich in hervorragender Weise daselbst betätigt haben. Der Vereinspräses Herr G6za Weisj? ergriff das Wort, be». grüßte alle. Gäste, schilderte in eindrucksvollen Worten, den Werdegang ,der Chewra und forderte alle Mitglieder zur weiteren gedeihlichen Mitwirkung auf. Der Vor# tragende des allabendlichen Schiurs, Herr L. D. Ungar beendete sodann die מסבתא Hierauf hielt Se. Ehrw. Herr Obprvabbjner Schreiber eine zündende An# spräche, die darin gipfelte, daß jeder junge jüdische Mensch die. Pflicht habe, täglich eine gewisse Zeit dem Limud.Hathora zu opfern und es besonders emp# fehlenswert ist, an dem שיעורים dieser ׳ altbewährten' Chewra teilzunehmen. Herr Rabbiner Wessely erfreute die Gäste mit seinem tiefdurchdachten הדרן »Vortragauf: ׳ ביצהDD• Hernach sprach Herr Oberrabbiner Schild Namen der gründenden Mitglieder, gedachte unter anderem der leider großen Zahl hoffnungsvoller Jünglinge, Mitglieder des Vereines, die in •ihren besteh Jahren ver*' schieden• sind und eiferte ׳die ׳ Mitglieder zum.-v *לימור תירה רשמה an. Vorstandsmitglied Herr'Nathan' Knöpf e-1*'׳ macher (Kopenhagen) erläuterte die Bedeutung des Titels אגורת רעים und forderte die Mitglieder züm. Zu?,! sammenhalten auf. Mit großer ,Spannung wurde den Worten des Herrn Oberrabbiners Singer gelauscht, der eingehend die Entstehungsgeschichte aes Vereines schil# derte, wobei sich alle Zuhörer um ein Vierteljahrhündert zurückversetzt wähnten. Das Benschen wurde versteigert, und nach Mitternacht ging' die Gesellschaft mit dem hehren Bewußtsein heim, an einer echten, schönen שמחה של סציה teilgenommen 7.’u haben. Generalversammlung der Preßburger Aguda#Jugend# gruppe. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung der Aguda»Jugendgruppe fand unter zahlreicher Beteilig gung am 7. Cheschwan statt. Aus der Fülle des Be# rjchtsmaterials, das der Präses; Herr A. J. Weiß, in seinem Generalreferate unterbreitete, . in welchem er Stand und Bedeutung der alle Zweige’agudistischer Tätig# keit umfassenden-Arbeit der Jugendgruppe eingehend be* handelte, sind besonders hervorzuheben, daß sie im Laufe der Berichtsperiode einen starken . Mltgliederzuwacha erfahren hat, daß ferner eine, nunmehr blühende, B#Gruppe etabliert, ein Schassverteüungsverein innerhalb der Gruppe gegründet und ein Schiur für junge BalQ»Batim auf Initiative der Leitung ins Leben gerufen wurde. Mit besonderer Genugtuung konstatiert Referent, daß das ge# samte Element der thoralernenden Jugend sich unter dem Banner der Aguda sammle. Referent bespricht die Lokalfrage und erwähnt die in diesem Zusammen# hange von der zionistischen Presse geführte Hetzkam» pagne und stellt fest, daß die Jugendgruppe sieh trotzdem in progressivem Aufstiege befindet, Nach den Gedenk» Worten nach den Märtyrern von Hebron und den verstor# henen MitgliedernPinchas P app enhe im und M, E.Katz עיה knüpfte Redner an die verflossene 2. Kenessio an und forderte die konsequente Einhaltung der von ihr aus# gegebenen Richtlinien. Kassier Herr N, Kohl man er״ stattete den Kassabericht der Jugendgruppe des ״Koffer Nefeseh“, des Kenessigfqnds usw., der dankend zur Kenntnis genommen wurde. Die Jesehiwo#Aktion unter» breitete der Generalversammlung einen gedruckten Tätig« keits«. und ,Kassabericht, in welchem die lebenswichtige Notwendigkeit dieser Aktion an Hand statistischer Daten erwiesen wird und der Kassaumsatz die Rekordziffer zirka 29.000 t s eh. K aufweist. Ferner bereitet die Aktion eine geordnete Herausgabe der ״M u s c h 0 g e Ovassam Sofer“ vor, deren Redaktion in der fach* kundigen Hand des Ehrw. Herrn Oberrabbiners SibiH P e z i n o k liegt, für dessen Mühewaltung auch auf die* sem Wege der anerkennungsvolle Dank ausgesprochen werden soll. Herr A, Z imm ermann hält einen Spezial# berioht über die Tätigkeit der Sohroiras»Seh«bos». Sektion der Jugendgruppe, welche die absolut bedeu# tungsvollen Erfolge hervorhebt, jedoch betont, daß ange» sichts der großen Not der Stellensuchenden die Erfolge nicht als zumedenstellen bezeichnet werden können. Herzlichst begrüßt von ailen, ergreift Herr J, J, Braun das Wort zu seinem Referate über die 2, Keneseio#Ge# daulo. Als wichtigstes Regultat der K. G, kennselch« net der illustve Sprecher die Konstituierung des Rabbini* sehen Rates und hebt in plastischer Weise die absolute Souveränität der Thora über die Kenessio durch den» selbon hervor. Aguda opferte Pestige und Parteiinteressen jüdische PRESSE Körperliche Geschicklichkeit und' geistige Fähigkeit in Sporte und Berufe erwerbeh Sie leicht durch Massage mit Menthol-Fr^nzbraniitwein ALPA Reibeil Sie Ihren Körper mit ״Alpa“ ein, er stärkt Ihre Muskeln und macht Ihre Nerven elastisch. dem durch den Beschluß des Rabbinischen Rates in bezug auf J e w i s h Agency kuhdgegebenen Willen der Thora. Stürmischer Beifall dankte für das tiefschürfend und doch klar herausgearbeitete Referat. In der stürmischen Ge« : neraldebatte sprachen die Herren Max Sigmund^ und ל Gcza W ei ß, Adolf1 und Armin K o h n, Arnold Koth, P. S t e r n f e.l d, N, K ö h 1 th a n n,. Heinr. Adler, G. König, J. J. B ra u n und andere. In der Spczialdebatte ) über die im Brennpunkt stehende Lokalfrage wurde der : Antrag Adolph Kolm akzeptiert, einen ״Heimfonds“ zu schaffen und sämtliche‘ Mitglieder zur Bcitragsleistung zu verpflichten. Einem Komitee, bestehend aus den Herren Max Lang, Bola K a 9 p n e r und Ad. K 0 h n, wurde die! Erledigung der Heimfrage anvertraut. Ferner wird der An# ׳ trag zur Herstellung der Koptipuität zwischen den älteren ,und jüngeren Mitgliedern ein Senat von fünf älteren Mit#; gliedern als beratendes Organ angenommen. Aus der Neu* wähl gingen die Herren A:• J, \V piß als Präses, Max; Weiß und Armin K o h n als Vizeprasis, Emil Koth als Kassier, Gcza W e i s z und Artur Zimmertna nn als Kontrollore, Alexander H 011 a n d e r als Schriftführer,; Bernat Schreiber, Josef.Fischer,.״Gustav König, Jakob . Danzig, Ernö Ungar, Bela Katz, Benö Kohlmann, Paul Sternfeld, Aron Koß und Josuav Schönberger .als Aus«, schußmitglieder hervor, ־— Am Freitag abends des Scha# bqs Breschiß vereinigten sich. Mitglieder und Gäste zu einer geselligen Zusammenkunft bei reich gedeckten ׳ Tischen im Saaiö 'de^ Aguda,׳ ׳Dör. Abend verlief überaus stimmungsvoll unter .;'cliassidischen und agudistischen Klängen, Die Herren J, J/ B;raün und A. J. Weiß , hielten beifällig ' aufgenommene■ Ansprachen. Für das überaus gelungene Arrangement sei gedankt den Ober# zerempnienmeistern Dcsider We 1 ß, H; Glück, A. Ro» senzweig und E, Weidmanns ' * Ph. C. B. Das Beshamidrasch des ״Mächzls Haschekel“ ln Boskovic«, Aus B .0 s k o y i.e e, wird uns geschrieben: Vor wenigen Wochen, wurejej hipr das •uralte Beshamidrasch, wo vor 100 ■Jahren der große Verfasser des מחצית השקל י־-י gelehrt •hatte, restäuriart, und 5 eihgeweiht. Bei der Durchführung der ^Arbeiten wurde ein ganz merkwürdiger Fund gemacht, der die jüdische Oeffentlichkeit interes* sieren dürfte. Seit zwei Menschenaltern herrscht in unserer Gemeinde die folgende Ucberlieferungi Bevor der Machzis Haschekel verschieden ist,, }unterließ er, daß kein Lob auf seine Mazewoh angebracht •werde, nur der Name und der Titel seines Werkes. Die Nachwelt ließ es sich jedoch nicht nehmen, errichtete einen schönen Grabstein: :und hob ajjch »eine Größe in חילה hervor. Doch ist der Stein in der Nacht seiner Errichtung in zwei Teile gebrochen.. Da stellte man einen neuen Stein auf, diesmal im Sinne.' des großen Machzis Hasch'ekel ohne Lob. Dieser Stein.1 stellt heute auch noch auf seinem Grabe. Es war aber niept möglich, diese Sage auf ihre Richtigkeit zu prüfen, ob s:e auf Wahrheit beruht, öder nur das Produkt der Volksphantasie ist, Diesen Sommer jedoch,, bei der Restaurierung des ältpn. Beshamidrasch, in •welchem der große Machzis Haschekei lehrte, fand man ,;auf dem öden zu unserer größten Ueberraschung eine schöne, kunstvoll ausgeführte alte Mazewoh entzweigebrochen, die den, Namen des großen. Rabbi זצ״ל führte,. wo aber auch sein HTH3 נדלות gerühmt wird, Diese Sage ist'also kein Produkt der erhitzten Phantasie, sondern eine Ueber# liefrung. der .Wahrheit. In diesem Beshamidrasch nun werden die. Sehiurim abgehalten, die •bisnun in anderen Räumen geleitet -wurden, Vor allem das Scha88#Lernen das von Sr. Ehrwürden, .dem Herrn Rabbiner Isidor Reich geleitet wird, wo an Wochentagen nach מעריב den Sachkundigen, die für Gemoro Interesse bekunden, vorgelernt wird. Aber auch die Sidravorträge, die sicht einer großen Beliebtheit erfreuen,' die an Schabbosnach» mittagen abgehalten werden, werden nun in diesem Beshamidrasch von Sr. Ehrwürden wie alljährlich4 fort# gesetzt. Dieses Beshamidrasch ist geeignet, den Mittel» Punkt des, jüdischen Lebens in unserer Gemeinde zu bilden und es möge uns vergönnt sein, zu sehen, wie diese ersprießliche Tätigkeit ihre Früchte zeitigt, להגריל תורה ד. .ולהאדירה Familienfeier in Sehica, Aus Senica kommt uns folgender Bericht zu: Am *erstenp$n!״״VTage fand in\ Hause des Hotelier» Herrn Ludwig Kohn eine seltene schöne Feier statt, Seine Schwiegereltern, Herr Bernat W e i t\ b e r g e r und Frau Jenny geh. Preis feierten das Fest ihrer diamantenen Hoehzeit in rüstiger und geistiger Frische, Von nah und fern eilten die zahlreichen Ver# wandten herbei, Auch der Bezirkshauptmann Herr Doktor Proöke erschien, um im Aufträge des Präsidenten Dr. Masa.ryk das Jubelpaar zu begrüßen und die besten Wünsche ln einer schönen Ansprache zu über« mjttelr»; Der ehrwürdige Herr Rabb. Marmorstein ließ es sich trotz seines leidenden Zustandes nicht _;_ SefoT״ nehmen, bei dem Festmahle zu erscheinen und in einer mit דברי חורה gewürzten Rede das Jubelpiar 2u feiern. Herr Präses Schönfeld gratulierte im Namen der Kultusgemeinde. Schöne Ansprachen hielten die Herren Eman. Stärk und Sandor \v einberger. Letzterer aus Wien, ein Neffe der Gefeierten. Zur Hebung der Feier trugen nicht wenig bei Frl. Rozsi Kohn aus Myjava, die Enkelin des Jubelpaares, Frl. Aranka Kohn und ein Groß* neffe der Gefeierten, Herr Erich Weinberger aus Wien. Der ehrwürdige Herr Rabbiner verdolmetschte den Veranstalterh aes Festes, dem Herrn Ludwig Kohn und seiner Frau, Frieda geb. Weinberger, der Adoptivtochter des Jubelpaares, den Dank der Anwesenden. Den Teil# nehmern wird diese schöne Feiet in steter angenehmer Erinnerung bleiben. Beniamln Wolf Wosner זצ״ל , Der Präses der orthodoxen Israelitischen KuHus«remeinde in Dunaszerdahcly. Herr Beniamln Wosner, ist im Mt er von 75 Jahren verschieden. Oberrabhiner Hillel Weinberser würdtete in einem ergreifenden Hesoed die Verdienste des Verbliohcnen. Ein großes Fest der Tyrnauer Jeschhva. Aus Trnava teilt man uns mit: Unsere Jeschiwa rüstet sich zu einem schönen Doppelfest. Die Schüler der Jeschiwa ließen für das, Bethaus. ein neues Sefer Thora schreiben, das nun eln׳geweiht werden soll. Außerdem wurde an der Je:schi>Va .. נימין 'DD beendet und das Sijumfest soll zu gleicher Zelt mit der Sefer Thora-iEinweihunig in einem großen Rahmen festlich begangen werden; Der Zeitpunkt ist noch nicht genau festge&etzt. Den Veranstaltern schwebt aber eine große Feier vor, die allen Schülern nuseres verehrten Rabbi, Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Ungar die lange ersehnte Gelegenheit bieten soll, ihm ihre; Verehrung, Dankbarkeit und In’sbesondere ihre Freude über den großen Aufschwung dqr Jeschiwa ln würdiger Form *um. Ausdruck zu bringen. Nicht nur die gegenwärtigen Schüler der Jeschiwa, sondern auch zahlreiche früherer Jahrgänge werden ’ es selibstVerstündlich begrüßen, . wenn das bevorstehende Doppelfest, sie allesamt wieder in Freuden um ihren Lehrer vereinigen wird. Wer.. Näheres zu erfahren wünscht, wende sich an ,den Vorsitzenden des Komitees per Adresse: Art u r Trat t n er, Trnava. Die Mutter tmd Schwester von; Phitlon Halsmann in Merano; Die schweren־ seelischen Erschütterungen und GemtU'saiüfregungen '׳ über־ das tragische Geschick ihres Sohnes beziehungsweise Bruders haben Mutter und Schwester des unglücklichen, unschuldig im Kenker schmachtenden Halsmann so hart; mitgenommön. daß , diesielben dringend,.einer Erholung, bedürftig.; waten. Dank den! freundlichen Entgegenikornmen der. Kurverwaltung, in, M e r a n ö. welche keine wie immer geartete Abgaben Jän; Kurürid Au׳fe'n.th'altstäxen vön "den Damen' beanaprü'cht;' des italienischen Konsnlales in ׳Innsbruck, •welches, ein ge*׳ s bührervfreies. Vlsum. zur Verfügung-stellte, noch mehr aber, durch die hochherzige Tat des , ׳durch seine, menschei!-: freundliche Tätigkeit ‘ bekannten Franzensbäder Arztes־ Dr, Alfred A. Lustig, welcher seinen ärztlichen Beruh im Winter in Merano aus übt und in der lieben1$׳wüf׳digsten Weise־ den beiden;vom• Schicksale‘so־ furchtbar getroffenen• Damen in seinem Privatheime Gastfreundschaft gewährt,־; wurde, e{j ehpögUoht, den Damen eine Erholung an,Geist, : Körper find’ Seele zu i׳e\^äfireh, Körperliche Geschicklichkeit und geistige Fähigkeit; im Sporte und Berufe ׳etwerben• Sie dvirch Massage׳ mit Franzbranntwein ״Alpn“. Dadurch werden die ..Muskeln gestärkt und die Nerven elastisch’. R, Jlzchök Elsik Singer זצ״ל. ' . ,! Wegen der טובים P’CF erhält! die jüdische Öeffeh’t»; Iichkeit erst jetzt Kunde Vom Hinscheiden des Herrn Isidor Singer זצ«!ל in Ung;׳ Brod; des bekannten Hote# Iiers lind Restaöf&teürs im Kurort LuHacevice. Er ver# schied plötzlich im 71. Lebensjahre inmitten seiner Be* schäftigung'1t1.it .,ליסיר החי am yorabende des 6, Tischri, als er yom Beshamidrasch' heitnkebrte und zu Hause das Lernen fortsetzte, dem er dort oblag. Er entstammt einer der ^angesehensten Rabbinerfamilien, Er war der jüngste Sohn des Kirchdraufer Rabbiners, des. als Gaon bekann» ten Rabbi Pessach Singer זציל. und Nachkomme der Verfasser des ״Schüare Thora“ und ״Schemen Rokeach“ זא״ל• Er war auch selbst ein großer Talmid Chochom. Zuerst lernte er bei seinem Vater und dann, bei seinem Großvater, dem Treneiner Oberrabbiner Rabbi Ahron Joöef Samuel B e r ׳, זצ״ל später bei Rahbi Jizchok Nathan L i p s c h i t z זצ״ל in Szdpta und Rabbi Mosche P o 11/a k זצ״ל in Bonyhäd. Seine aufrichtige Frömmigkeit, seine Gewissenhaftigkeit und sein reiches Wissen gewannen und erhielten ihm die Freundschaft vieler גאוניס וצדיקים Trotzdem er Kaufmann war, benutzte er jede freie Zeit, um in der Thora zu forschen, bis er 0!1“1®בקרשה יבטחרח einen Laut des Schmerzes verschied. Die Halwojoh fand unter Beteiligung der ganzen Gemeinde am עש״ק• שיבה statt. Seine irdische Hülle wurde zunächst ins Beshami« drasch gebracht, wo die üblichen הקפות unter Schofar# tönen gemacht wurden. Hespedim wurden auf Wunsch der Familie nicht abgehalten, bloß sein Schwiegersohn, Herr Jakob Langer, und sein jüngerer Sohn, H, Eleasar Singer, nahmen• in ergreifenden Worten namens der Familie rührenden Abschied, Rabbiner Dr. N ü r n# b e r g e r widmete ihm am K01*Nidre#Abend einen war# men Nachruf. Der Verblichene hatte den Wunsch, die nachge* lassenen handschriftlichen Werke seines großen Vaters dem Drucke zu übergeben, Die Hinterbliebenen wollen sieh bemühen, diesem Wunsche ihres Vaters zu ent# sprechen. Dem Kuitusvorsteher Herrn Markus Fuchs ge* bührt Anerkennung für seine aufopfernden Bemühungen bei der Beistattung im Sinne des Heimgegangenen Frau Moses Frankel 8. A. Donnerstag, den 13, Tischri verschied in Koöice die Witwe des R. Mosche Fränkel ״צ״ל in ihrem 34. Lebens* jahr und wurde unter großer Beteiligung der jüdischen Bevölkerung zu Grabe getragen. Die Heimgegangene war im besten Sinne des Wortes eine אשת ףו*ל und zeichnete, sich durch reiches Wissen, wie selten eine Frau, und durch Ideale Frömmigkeit, Herzensgute und eehtjüdische Wohl* tätlgkeit aus. Ihr Name wird unvergeßlich bleiben. Wegen!י 0י רצי konnte bloß einer ihrer Söhne, Herr R. Fränkel aus!,Tokaj. dem Schmerze über den Verlust der Mutter in einem ergreifenden Nachrufe Ausdruck geben

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