Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 42 (18.10.1929)
- Date
- 1929-10-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 JÜDISCHE PRESSE N.r. 42 Die ״Tal1nud־TI1ora“־V0lkssclH1le in Wien. (Ein Beitrag zur inneren Geschichte cler Wiener Judengc'tneimle.) Von L. Moses. (Fortsetzung.) Leider klafft in den Akten eine große Lücke und wir wissen nichts Genaueres über die Sei! icksale unserer Schule in den ersten Jahren ihres Bestehens. Dieser Ungewißheit über ihr äußeres Geschick stehen nur wenige und sehr weit auseinandergehende Angaben über ihre innere Entwicklung gegenüber. So w ird erzählt, daß die Schule in die Schiffamtsgasse übersiedelt sei und dort auch Hebräisch schrei heil in ihren Lehrplan aufgenommen habe. Sicher ist nur, daß die Talmud-Thora bald nach außen in allen Akten durch Ignaz Deutsch vertreten erscheint und der eigentliche Gründer J. L. Freistadt immer im :Hintergründe verbleibt, so daß die Schule bald als die Schule des l g n a z D e u t s c h gilt. Nachdem die Talmud-Thora schon einige Jahre bestanden hatte, taucht sie — zum erstenmal in den Akten — im Jahre 1856 in zwei anscheinend von der Hand Josef Wertheimers l) herrührenden Schriftstücken auf. Das zweite dieser Schriftstücke, das ein für den internen Gebrauch des Vorstandes bestimmtes Konzept gewesen sein dürfte, spricht zwar von .,Unterzeichneten“, weist aber, wie in einem Nachtrag Dr. Engel׳־) selbst «bemerkt, keine Unterschriften auf. Diese Schriftstücke •bilden den Auftakt zu dem Kampfe gegen die Talmud Thora-Schule und sollen hier vollinhaltlich w iedergegeben werden.3) da sie den Standpunkt der Gegenseite schon deutlich kennzeichnen: L Von dem mir in 3 Paare zugesandten Entwürfe zu einer Talmud Toraschule. die H. lg. Deutsch begründet und sanctioniert haben w ill, sende ich 2 als überflüssig zurück. Es ist dieser Gegenstand an und für sich und noch mehr durch die Persönlichkeit des Pro- Jectanten viel zu wichtig, um solchen obenhin und unvorbereitet einer jedenfalls inconipetenten Sitzung der Schulsection zu übertragen. ' ' Jedenfalls wünsche ich, daß solche Dienstag oder Mittwoch abends an einem mir zu bestimmenden Orte zu einer mir zu bezeichnenden Stunde stattfinden möge. Inzwischen aber wären meines Erachtens folgende Erhebungen und vorbereitende Maßnahmen gefälligst zu besorgen. 1. Ein Pare H. Breuer4) zur gefl. Berichterstattung womöglich bis Dienstag zu übersenden. 2. Die Verordnungen auszuheben, welche über Winkelschulen bestehen und das israelitische Schulwesen der Controlle der Vertreter überantworten. 3. Ueber den factischen Bestand der gedachten Talmud Toraschule und die sich daran heftenden Ausstellungen Erhebungen zu machen. 4. Den Entwurf bei den Sectionsmitgliedern inzwischen circuliren zu lassen. Soviel einstweilen und nur keine Zeit zu verlieren. Wien, 29. August 1856. Wertheimer m. p. Es verstellt sich, daß Dr. Ludwig Frankl der Sitzung der Schulsection beizuziehen ist. Talmud Torasehulc des lg. Deutsch. ir. Die von II. D. angeregte5) sogenannte Talmud Torahschule stellt sich durchaus nicht als Bedürfnis dar. Die an der hiesigen Religionsschule errichtete Vorbereitungsklasse ohne beschränkende Aufnahme sorgt durch angestellte und kontrollierte Lehrer dafür, daß der Unterricht in Bibellektiire etc. gehörig platzgreifc. Eine Talmud Thoraschule, wie sie hier dargelegt ist, fällt mit dem Begriff des sogenannten Cheders zusammen, Jener mittelalterlichen Schulen, ׳in'־ ־welchen die israelitischen Kinder mit Beseitigung Jedes deutschen Elementes einseitig zur Kenntnis des Hebräischen angeleitet wurden. Schon seit vielen Dezennien haben diese veralteten Einrichtungen in Ungarn schwere Mühe und selbst Galizien einem wohl organisierten Elementarschulwesen den Platz räumen müssen und es müßte geradezu als eine Schmach für die Israelit. Cultusgemeinde zu Wien bezeichnet werden, wenn eine von den anerkanntesten Autoritäten perhorreszierte Einrichtung unter derselben Platz griffe. ” Weiterhin erlauben sich die Unterzeichneten fölgdndes zu 'b'ernerken.י ־: Zu dem vorzüglichsten Wirkumgskresie des Vorstandes gehört die Aufsicht über das Schul- und Unter rieh tswesen und im Geiste dieser Anordnung ist demselben schon früher die Aufsicht über alle Winkelschulen zur Pflicht gemacht worden. Aus dem vorgelegten Statutenentwurfe geht aber hervor, daß die hier angeregte Schule sich der Kontrolle und Oberaufsicht der Vertreter entziehen will. Gegen Jedes solches Ansinnen müssen sich die Unterz, sorgfältig verwahren und ־würde zu einer in dieser Richtung sich darlegenden Verpflichtung die bedauerlichste Verwirrung in allen Verhältnissen entstehen müssen. Abgesehen von diesen Umständen im allgemeinen ist die Persönlichkeit des Antragstellers am wenigsten eine solche, um nach dem unmaßgeblichen Erachten der Unterzeichneten die hohen Behörden zu veranlasse״, von den aufgestellten Normen abzugehen. Außer dem, daß dessen Bildungsgrad durchaus nicht von ׳der Art ist, um denselben irgendeiner Schule vorstehen zu lassen, waren ■die Unterz, schon früher in der Lage, über dessen Umtriebe zur Erzeugung von Zerwürfnissen iu der Gemeinde zu klagen. Nur der allgemeine gesunde Sinn, welcher diese Gemeinde beseelt, und der äußerst geringe Anhang, welchen H. D. zu werben vermochte, hat diese für die Homogenität der Gemeinde höchst bedenklichen Versuche zu nichte gemacht. Das Benehmen des H. D. bei Gelegenheit einer zu Jerusalem zu errichtenden Schule") ist aber wohl zumeist geeignet, in Vertrauenswesen gegen ihn vorsichtig zu machen. Da nun endlich die Gemeinde vielfältig für (unleserlich) und anerkannte (unleserlich) in Anspruch genommen wird, so wäre es bedenk lieh,' Sammlungen für Zwecke zu veranlassen, die nicht nur kein Nutzen, sondern nur Nachteil Aväreu. Aus diesen Gründen müßten die Unterz, cnt.gegcnrath.en. Der hier ausgesprochenen nicht Unterzeichneten, aber an Schrift und Ausdruckweise ■den tüchtilgen Gemeindevertreter kennzeichnenden Ansicht tritt unbedingt bei 4/9 856. י ־ Dr. Engel. Außer vorstehenden und anruhenden wichtigen Belegen gegen den Talmud-Thora-Verein wäre noch geltend zu machen, daß die Bewilligung zur Gründung eines solchen Vereins der Anfang zur Trennung der bestehenden Religions-Gemeinde sein wird. Heute sind es 91 Gemeinde-Mitglieder, die einen T. Th. V. gründen, ehestens werden wieder andere Gemeindcnritglieder auftreten, denen dieser Verein noch lange nicht fromm genug ist und es werden sich noch andere Vereine bilden. Alle Mitglieder dieser einzelnen Vereine glauben, ihrer Pflicht gegen ׳die bestehenden R. G. sich entledigt zu haben, da sie für den Unterricht ihrer Kinder gesorgt zu haben glauben, wodurch eine größere Last für die •übrigen Mitglieder entsteht, die dann weniger in der Lage sind, einen g I e •i e h m ä ß i g e n Religionsunterricht den Jetzigen Anforderungen angemessen einzuführen; ״ Lieben. Gesehen mul als Beilage zur Berichterstattung sehr geeignet befunden. 10. Okt. (Fortsetzung folgt.) Wertheimer. l) Vorstand der Isr. Kiiltiisgemeinde bis 1868. Näheres über ihn s. G. ׳Wolf, Joseph Wertheimer. — -) Dr. Max Engel war langjähriges Vorstandsmitglied. — :>) Für die frdl. Ueberlassung dieses und späterer Schriftstücke sage ich dem Vorstand der Israel. Kultusgemeinde und dem 11. Archivar Cluijcs an dieser Stelle lierzlichst Dank. — ף Leopold Breuer war Lehrer an der Retigioiisschule der Gemeinde (1835—1S57). — ם) Wahrscheinlich wollte Deutsch im gegebenen Zeitpunkt eine Legalisierung der Talmud-Thora-Schule erwirken. — ״) S. Ludvv. Aug. Frankl, Nach Jerusalem! 1. Teil, S. II: 2. 'Peil, S. 39 ff. . Fiukeistcin. ein TOjä'lmger Jude, vernommen. Er erzählte, er habe gesehen. \v!ie acht Männer Mamaatt angritfen und ihn m'it Dolchen und Knüppeln bearbeiteten. Er erkannte ,die drei Angeklagten als diejenigen, die sich in der Batfde befanden und an den Angriffen auf Marnaan teilnahmen. ׳Der nächste Zeuge, ein jünger Gcilügclhändler namens Namoiis. der — ebenfalls e׳i!1 Opfer der. Unruhen — •im Hadassah-Hospital neben ■Marnaan zu liegen kam, sagte •aus. er habe deutlich gehört, wie Marnaan gegenüber seiner Frau die Namen von vier Arabern nannte, die ihn angcgriffen und ihn seiner Barschaft in der Höhe v.:n dreißig Pfund beraubten. Unter den vier Namen waren die der drei Angeklagten. Auch der Koch des Hadassah-Hosrlitals in Safcd sagte als Zeuge aus. er habe gehört, wie •der tödlieh verletzte Marnaan seiner Gattin die Namen der Angeklagten als seiner Mörder fünfmal wiederholte. Und zwar nannte er die beiden Brüder Rane'im, ■die auf der Anklagebank sitzen, und den ebenfalls angcklngten Ahmed Jadour. Als Vierten der Mörder bcze'ichnete er den geflüchteten Ahmed Tapisch.!Nach •dieser Zeugeneinvernahme vertagte ■der Oberrichter den Prozeß bis zur Namhaftmachung der netten Verteidiger.!Der Anwalt Moghanan Efend'i. der zuerst die Vertddiigung niederlcg-te. ist du bekannter Nationalist und Sekrctär .der arabischen Exekutive. Er erklärte dem J.-T.-A.־ Vertreter Herrn Agronsky. er halte cs für wahrscheinlich, daß die arabischen Anwälte sämtlich in den Streik treten werden, und zwar wegen ■der vom Rechter L'iitt bisher gefällteh Urteile sowüe wegen der jetzt den arabischen Anwalten seitens des Oberrichters zugefügten Beleidigung. Er habe übrigens rn'it ciinem Freispruch der drei Atige- 'klagten selbst rächt gerechnet, er ‘hätte •sVich mir bestrebt, eia Todesurteil zu verhindern, es hätte bei einer 1.5׳jährigen Gefängnisstrafe sein Bewenden haben körnten. ,Oberrichter Sir Michael MacDonnell ׳machte die Vertektiger darauf aufmerksam, daß c׳s unverantwortlich für ihn sei, ihre Mandanten im Stich zu lassen, wo nicht gleich andere Anwälte zur Stelle sind, die bereift wären, die Verteid'igung zu übernehmen. Scheitelt Ka׳ssab, den er zur Uebernahme •der Verteidigung aulfforderte. habe abgcle'hnt. . Advo'kat Asfottr bemerkte, es sei dies kein gewöhnlichcr Mordiprozeß. Darauf erw’idertc der Oberrichter, es sei an diesem Falle nichts Außergewöhnliches, •ausgenommen das ,außergewöhnliche Verhalten der Verteidigung. Unge- •wohnlich ist auch die Atmosphäre, au's der diese Verbrechen hervorgegangen slind; das is׳t aber ke'in Grund, daß nicht Rühe , und Anstand vor Gerücht beobachtet werden. Die Bewachung der Klagemauer in den Rosch- Haschanah-Tagen. (J.'T. A.) Wilhrend der Rosch Haschanah-Tage war die Klageipauer, an der eine große jüdische Gemeinde betete, miHtärisch sehr scharf ,bewacht. •Schon am Freitag, den 4. Oktober, 10 •Uhr vormittags, wurde eine •mit Maschiiiengcwehren und •Handgranaten ausgerüstete starke Infanterie-Abteilung zur •Verstärkung der •Polizeiwache au die Kiagemauer •beordert. Sie •riic'kte von drei Seiten •an und nahm au der David-Zitadelle Aufstellung. Alsum 4 Uhr ׳nachmittags •die Juden sich!zum Gehet an die Klagemaucr begaben, umsäumten Abteilungen Soldaten mit Stahlhelmen die •zur,. .,Kiagemauer. führenden. Straßen, und ,Wege. Die kürzlich aus •Aegypten eingetroffenen ׳Panzerautos ׳haben an den IHaupttoren •der Altstadt strategische •Positionen eingenommen. Am 1Freitag •vormittags ׳wurde eine ־!militärische Verfiiguug betreffend •die jüdischen :Gottesdienste an •der Klagematter veröffentlicht, in •der •die Juden daran gemahnt werden, daß an •der!Kiagemauer •nur •diejenigen «Gegenstände benutzt werden können, die in der Verfügung der Regiernung umschrieben ׳worden, sind. •Das von den 'Moslenvitcn neu geöffnete, •zur Omar-IMoschee 1führende Tor an «der rechten Seite der «Kiagemauer bleibt ■während der ׳jüdischen!Feiertage geschlossen. Auch wurde den Arabern verboten, «ihre Maultiere an der;Kiagemauer vorbei'zmtreiibeni, 'w.ie sic dies •an jüdischen Feiertagen in früheren Jahren ׳zu tun pflegten. ,Ueborhaupt wurde jeder Durchgangwerkehr •an der •Kiagemauer während •der •jüdischen «Feiertage ׳verboten.!Der Marsch •der Truppen, die!Feldküchen ■und!Munitionskisten ■mit sich führten, zur Kiagemauer lockte große Menschenmassen aus den •Häusern auf die Straßen, insbesondere au'f die zur Altstadt ׳ führende Jaffa-Straße. ln der Luft kreuzten ,mehrere Aeroplattc.!Es ׳war offenbar Absicht der Regierung, die militärische Kundgebung so eindrucksvoli •wie möglich zu gestalten. zirk als Bauern und Handwerker; ihre soziale!Entwicklung ist •durch den allgemeinen!Fortschritt in Abessinien bedingt. Da gegenwärtig ein starkes und freies '׳Regime in Abessinien herrscht, ist namentlich den Gebildeten unter ihnen •Gelegenheit •gegeben,' auf der sozialen Leiter emporzusteigen.!Der iNijegus Tafri von Abessinien, der zu Prof. Faitlovitch freundschaftliche Beziehungen unterhält, ein vornehmer und geistig hochstehender Herrscher, ist ein Freund •der Falaschas, ein in 'Europa erzogener!junger Fa- ■lascha ■ist bei ihm persona grata. Der N,jcgus unterstützt clie Fafascha-Zentraischule in• der Hauptstadt. Diese Schule und die in Europa ausgebildeten Falaschas haben sich als «Kulturträger •int besten Sinne •bewährt. Von ungeheurer Wichtigkeit wäre cs, wenn weitere junge Falaschas iu Italien, Deutschland. Frankreich usw.. «und zwar nicht als Lehrer, sondern auch als fAerzte ausgebildet ■werden, da es. in Abessinien au Aerzten im •umodischen Sinne fehlt und eine 'jüdische Aerzteschaft das jüdische!Ansehen und die jüdische Position iu Abessinien sehr •festigen!könnte. Bezeichnend fiir die Erstarkung des «Falascha'judentums ist cs, daß viele «Gruppen Marannen-iFalaschu, die noch vor Generationen den :jüdischen Glauben verlassen haben, jetzt zu jüdischem Bewußtsein zuriiekzukehren beginnen. •Noch, schloß Professor!Faitlovitch, ist das Falaschajudentuni nicht für alle Zukunft gesichert, noch •ist es notwendig, an das iWelt'jiidentum zu appellieren, daß es weiter zur religiösen und ,kulturellen Erhaltung dieses isolierten Teiles des Judentums beiträgt. Notwendig bleibt es, •die Falascha-'Gemeiuden mit religiösen .Schriften zu •versorgen und weiterhin junge Falaschas iti Europa ausbilden zu lassen. «Es •würde sich empfehlen, ein Fa!ascha-!Heim in Pa- •lästina zu schaffen. Mit dem Problem der Ausbildung der Falaschajugend steht und fällt die Falaschabeweguug. Damit verbunden ist auch die Frage der Schaffung von Mög- Jiichkeiten für europäische Juden, in Abessinien. «Professor Faitlovitch schloß mit einem Ausdruck des Dankes an deutsch-jüdische Persönlichkeiten, w׳ie!Professor Mittwoch, •Mayer Hildesheimer, Hersch Hildesheimer u. a. in., die für die ■Sache der Falaschas׳ Wertvolles geleistet haben, und sprach die Hoffnung ans, daß die deutschen Juden sich ihrer Pflicht, zur Erhaltung einer großen jüdischen Gemeiusekaft beizutragen, bewußt bleiben werden. Gründung einer orthodoxen Jugendvereinigung in Wiener-Neustadt. Am 8. Oktober fand« •irn .Restaurant «Gerstl :die «konstituierende Sitzung des ״Ti'feres Bachunitn“, israelitische Jugeudvereinigiirig in W'iener-Neustadt, statt. Nach Eröffmuiig •durch :Herrn ,Leser ׳Rosenberg hielt /Herr Menny ׳Rothschild:'(Wiien) einen einleitenden Vortrag, in dem er iu kunzeti Umrissen! das Arbeitsfeld der Jugend in Wiener- Neustadt au׳f ׳Grund der durch «die (Kenessio ׳Gedankt vorgezeichneten!RiehHinien schilderte. D«ie :hierauf erfolgte 1Wahl ergab die. Herren Leser Rosenberg als Obmann,;Ernst Koppel als Obmaunstellvertreter, Hans Jaul als Schriftführer und• David Kohn als Kassier. Der 'Beitritt zum Landesverband •der Jtigendve reim gütigen Oesterreichs in der A'gudas Jisroel ׳wurde .'beschlossen. ״Schmiras Schabbos“, Verband sabbathaltender Kaufleute Oesterreichs, Wien. Der Verband versendet an alle /Ralbbiner und Prediger!in Oesterreich eine Aufforderunig, am:שמיני עצרת in einer Ansprache uadhidr üok'llchst auf die ׳Bedeutung des שבת hinzuweisen und die Wesentlich- •keit einer überiparteiHchen Organisation für «den Schutz des שבת •zu betonen. Die Leitung (Sitz: W׳ien. I«I., ,'Körnergasse 7/23) ersucht ׳um Beitritt. Es harren wichtige und bedeutende Probleme der Verwirklichung.