Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 41 (4.10.1929)
- Date
- 1929-10-04
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 JÜDISCHE PRESSE Nr. 41 ü NACHRICHTEN Predigten über den Sabbat an? allen Kanzeln der, Welf. (Sako.) Der Wettverband der Schomre Scliabbos hat durch die hiefiir geeigneten Organe die Rabbiner und Prediger aller Länder darum ersucht, am kommenden Rösch Haschanah nachdriicklichst auf die Bedeutung des Sabbat für das Gesämtjudentum hinzuweisen. Zahlreiche prominente Uabbinen haben erklärt, *daß sie der Aufforderung gerne nachkommen werden und in ihren Reden die Wesentlichkeit einer Überpartei־ liehen Organisation für den Schutz des Sabbat betonen wollen. In den westlichen Ländern soll eine solche Rede am ersten Tag. Rösch Haschanah — der in diesem Jahre auf einen Sabbat fällt —, in allen Synagogen gehalten werden. Kcnessiah Gedolah und Schomre Scliabbos. (Sako.) Der eben 7,u Ende gehende zweite Weltkongreß der Agudas Jisroel nahm eine Resolution an, in welcher er die Tätigkeit des Weltvcrbandcs der Schomre Scliabbos mit wärmster Sympathie begrüßt und der Hoffnung Ausdruck gibt, bald YVcge der praktischen Zusammenarbeit zu finden. Die rückhaltlose Anerkennung der Tätigkeit des Weltverbandes der Schomre Scliabbos wurde vor allem in Referaten und Debattenreden der Herren Jakob Rosenheim, Sejm-Dep. Oberrabbiner Lewin und Rcdakteur Slagter-Rotterdam zum Ausdrucke gebracht. Kirelieiikonfereuz und Katcndcrrcforin. (Sako.) Die internationale Kirchenkonferenz in Eisenach beschäftigte sich an ihrem letzten Vcrhandlungstag mit der Kalenderreform und der Festlegung des Osterdatums. Es gelang, dem Völkerbund durch die Kirchenkonferenz eine Erklärung zugehen zu lassen, in welcher kategorisch gefordert wird, daß Vertreter aller Religionen bei der Festlegung des Osterdatums mitwirkeu müssen. Zollermäßigung auf Lulovvim und Hndassim. (J. T. A.) Auf Antrag des ״Landesverbandes gesetzestreuer preußischer Synagogengemeinden“ und ,der ״Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums“ hat der Reichsminister der Finanzen die Priisidenten der I^andesfinanzämtcr ermächtigt, die zum diesjährigen Laubhüttenfest eingeführten Myrtenzweige und Palinzweigc unter Zollsicherung ausnahmsweise aus Billigkeitsgriindeu zum Satz von M. 75 für ein Dutzend verzollen zu lassen. Der Minister bemerkt, er verde sich zu seinem Bedauern nicht in der Lage sehen, die Vergünstigung in Zukunft weiter zu bewilligen, da § 108 der Reichsabgabeordnung nur für einzelne Fälle und vorübergehend Abgabenerleichterungen zu hißt. Die Bilanz der Palästina-Unruhen: 60 jüdische Waisenkinder. (J. T. A.) Die Angriffe der Araber auf den jüdischen Jischuw in Palästina und die Vernichtung vieler jüdischer Menschenleben hatten zur Folge, daß 60 jüdische Kinder verwaist wurden, und zwar sind 45 Kinder ohne Väter geblieben, 17 Kinder sind Vollwaisen geworden, nachdem sie Vater und Mutter durch die Metzeleien verloren haben. Allein in Hebron zählt man 29 Waisenkinder, ferner 15 in Safed, 11 in Jerusalem, 4 in Beer Tobiah, 5 in Tel-Awiw. Auch sind 25 jüdische Frauen Witwen geworden. Zur Versorgung dieser 60 Waisenkinder und der 25 Witwen bis zu einem Zeitpunkt, wo sie sich selbst erhalten können, ist ein Betrag von etwa 18.000 Pfund notwendig. Arabische Regiernngsbeamte nehmen an der Boykottbewegung teil. (J. T. A.) Die arabische Boykottbewegung gegen die Juden nimmt an Ausdehnung zu, auch arabische Regierungsbeamte. nehmen aktiv an ihr teil. In Zirkularen, die unter die Araber verbreitet werden, heißt es: ״Kauft nicht bei Juden, aber verkauft den Juden alles mit Ausnahme von Boden!“ Es werden Legendeu verbreitet, wonach die Juden in Schokolade und Obst, die sie den Arabern verkaufen, Gift gesteckt haben. Die Regierung in Jerusalem gab der Polizei strikte Order, dieser Propaganda entgegenzuwirken und die Grundlosigkeit der ’Legenden darzutun. Allem Anscheine nach glauben die Araber diese Legenden, da sie gegenüber Waren, die aus dem jüdischen Handel stammen, eine durch Angst betonte Zurückhaltung üben. Bollinger-Eiskasten sind seit 1870 die besten! XV., STAGLGASSE 10 (BEI MARIAHILFERSTRASSE 148) VII., BURGGASSE 17 Tel. R-30-5-38, R-35^8-47 u. B-32-380 Zuschriften an die Redaktion. Die jüdische Schule in Wien. Wir veröffentlichen nachstehende Zu־־ schrift der darin behandelten wichtigen Pro־: bleme halber unverändert, wenn auch die Heftigkeit des Tones befremdlich wirkt. D. R. Sehr geehrter Herr Redakteur! Die Notiz in der vorwöchigen Nummer der ״Jiidi־ sehen Presse“ über die Schulvcrhältnissc in Sachsen gibt mir die Feder in die Hand, um einige Zeilen über dieses in Wien leider so wenig beachtete Problem zu schreiben. Zunächst will ich feststellen, daß Rabbiner Dr. Goldmann, der den Kampf für die Sabbatfreiheit des jüdischen Schul־־ kindes so heroisch .geführt hat und der sich dreimal verurteilen ließ, weil er sein Kind am Sabbat nicht in die Schule schicken wollte, kein orthodoxer Rabbiner ist. Seine persönliche, religiöse Einstellung kenne ich nicht, er wirkt in Leipzig bei der Großgemcinde, ist also kein orthodoxer Rabbiner, doppelt schätzenswert daher seine Handlungsweise. In Wien sind mir viele orthodoxe Rab־־ biner bekannt, aber keinen einzigen kenne ich, dem das Schicksal des jüdischen Kindes — nicht einmal des eigenen — so nahe gegangen wäre, um sich diesbezüglich zu exponieren. In Schulsachen ist noch kein Rabbiner in Wien hervorgetreten. Es ist mir wohl bewußt, daß in Wien eine jüdische Schule existiert, also von vorhinein dem jüdischen Kinde die Möglichkeit geboten wird, den Sabbat schulfrei zu begehen, es ist mir aber ebenso be* kannt, daß unsere Herren Rabbiner nicht einmal für diese Schule sich besonders exponieren, denn ansonsten wäre es nicht zu verstehen, daß sie es für selbstverständlich finden, daß der größte Teil der jüdischen Jugend auch aus orthodoxen Kreisen die nicht jüdische Schule be־־ sucht, wo er selbstverständlich am Sabbat dem Unter־־ rieht beiwohnen muß. Und wenn auch in Wien das Schulkind von der werktätigen Arbeit in der Schule am Samstag befreit ist, so ist cs doch jedem nur irgendwie psychologisch geschulten Manne klar, daß der Glanz des Sabbats in der Seele des Kindes verdunkeln muß, wenn es an Samstagen wie an allen übrigen Wochentagen sieh in.die Schulbapk setzen muß. Nun, sehr geehrter Herr Redakteur, ich habe noch nicht gehört, daß unsere ehrwürdigen Rabbiner, gleich־־ viel ob orthodox oder nicht, sich für die Sabbatfreihclt des Kindes in einen Prozeß eingelassen hätten. Ich meine G*tt behüte nicht in einen Prozeß vor einem nichtjüdi־־ Esset nur F.l.KA-Rrat aus der unter Aufsicht der Adas Jisroel stehenden DAMPftßKCIK&Ea 8.EDESSES2 Betrieb: Wien II, Hollandstraße 7 Telephon R-47-4-95 Verkaufslokal: II, Große Schiffgasse 16 Telephon A-41-7-45 sehen Gerichtshof, sondern in einen Prozeß mit der eigenen Gemeinde, in einen hartnäckigen , .Prozeß'., den man nicht nach der ersten Niederlage verloren gibt, son־־ dern in allen Instanzen führt. Ist es nicht merkwürdig, daß diese einzige jüdische Schule in Wien bloß von 300 Kindern besucht wird? Das soll der Nachwuchs der so stolz gerühmten Wiener Orthodoxie sein? Meine Fest« Stellung, die ich. vor einiger Zeit gemacht hatte, ließ mich nicht ruhen. Ich wollte'"der .Sache auf den Grund kommen und bin den Dingen nachgegangen. Mein erster Eindruck war erschütternd. Zunächst habe ich von den meisten Leuten einerseits überschwengliches Loh, andererseits vernichtende Kritik gehört über einen Mann, der für die Existenz dieser Schule sorgt, über ein und dieselbe Person, der allein die Existenz dieser Schule zu verdanken ist. Ich will mich zunächst weder auf das Lob noch auf die Kritik einlassen. Ich will nicht prüfen, wieweit die Lohredner oder die Kritiker recht haben, mich packte die Tatsache, daß die Leute über die einzige jüdische Schule in Wien nicht als über d i e jüdische Schule, über die Schule der Gemeinschaft, über die Schule der Ge־־ meinde, über die Schule der Gesamtheit sprechen, für deren Existenz, Für deren Ausbau, für deren pädagogische und finanzielle Erweiterung jedermann sich kümmern muß, sondern als über die Schule, für deren Bestand X und Y zu danken ist und für deren Mängel X und Y zu verdammen sind. Ist das nicht eine Anklage gegen unsere Führer, gegen unsere Rabbiner, die es nicht verstehen, die Bedeutung einer jüdischen Schule zu würdigen? Einer Schule, die allerdings nur dann auf der Höhe sein kann, wenn sich die Gesamtheit um sie kümmert. Bei meiner : Umfrage wollten die Leute das ganze Problem mir nur von der geldlichen Seite aus verständlich machen. Sicher« lieh ist Geld ein großer Faktor in unserer heutigen Welt. ' Es wäre aher falsch zu glauben, daß das Problem der jüdischen Schule in Wien bloß ein finanzielles Problem wäre. Eine Schule bleibt ׳ immer ein geistig־kulturelles Probfcm. Und wenn in Wien noch immer Tausende und Tausende jüdischer Kinder dem Judentum erst religiös und dann überhaupt verlorengeilen, wenn in Wien von 10.000 jüdischen Schulkindern der Volks־־ und Hauptschule nur 300 die jüdische Schule besuchen, so ist das kein finanzielles, sondern ein geistiges Problem, zu dessen Erfassung und Lösung unsere Führer und unsere Rab־־ biner sich nicht aufraffen wollen. Was man mit Mut und Entschlossenheit erreichen kann, das hat uns der Fall Dr. Goldmann in Leipzig gezeigt. Ein einzelner Mensch setzt sffch in Widerspruch mit einem Staatsgesetz, weil er dasselbe mit der Gewissensfreiheit des jüdischen Kindes in Widerspruch befindlich erachtet. Der Richter, der nach dem Wortlaut des Gesetzes Recht spricht, muß den Widerspenstigen verurteilen. Der moralische Ein/ druck des um die Gewissensfreiheit seines Kindes kämpfenden Vaters ist aber im ganzen Lande so groß, daß der Unterrichtsminister sich veranlaßt sieht, dem jüdischen Kinde seine Sabbatfreiheit zu geben. So in Sachsen. In Wien wohnen 200.000 Juden, Wien ist ein jüdisches Zentrum, Wien ist eine Hochburg der Ortho* doxie — in Wort und Bild. Wenn aber zu Taten ge« schritten werden soll, da bietet sich uns ein jämmerliches Schauspiel der Feigheit, der Pflichtvergessenheit, der Un־־ bekümmertheit dar. Und das jüdische Kind muß cs büßen. Josef Zimm ermann. »waM««nflBgBagB»BngB»EreHB0J1BMgsaa1aBCT^ Die nachgelassenen Schriften von Rabbi Chajim Hirsch Mannheimers זצ״ל Es gäbt beklagenswerte Erscheinungen in unserem jüdischen geistigen Leben, über die man nicht zur Tages- Ordnung übergehen sollte. 111 diesen Blättern wurde schon oft die schmachvolle Tatsache zur Sprache gebracht, daß auf Dachböden oder bestenfalls in!Bibliotheken und in den Schränken engherziger Nachfahren hunderte bedeutende handschriftliche Werke der hervorragendsten □גאוני אדירי התורה der vorangegangenen!Generationen nutzlos verwahrt werden oder auch der Vernichtung anheimfallen, während ׳fragwürdige Geistesprodukte zeitgenössischer Mechabrim jeder Art den jüdischen Büchermarkt ■überfüllen und die äußerst geschwächte!Kaufkraft der Freunde unserer Literatur mit empörender Zudringlichkeit für sich in ■Beschlag nehmen. Diese Tatsache ist so bekannt und wird so allgemein ■als beschämend empfunden,, daß sie nicht erst bewiesen zu werden braucht. Wir sprechen!jetzt nicht von den Manuskripten, die in den Jahrhunderten!vor der Erfindung des Buchdrucks (der im allgemeinen nicht ■mehr eine ״Buchdruckerku 11 s t“ ist, ebensowenig wie die Schrift nicht mehr eine ..׳Schreibiku ns t“l) entstanden sind, weil man da mit einigem Recht den Einwand er- 1heben könnte, daß die Herausgabe ■der noch •unverörfentlichten Werke der גאונים קדטאי oder gar der zahlreichen, erst in den letzten Jahrzehnten ans Tageslicht gelangten handschriftlichen גרסאיתהש״ס und selbst der!Schriften ■von Raschi, Ram'bam usw. an das ׳literarische ׳Wissen der Editoren und an ihre Arbeitskraft ■allzu hohe Ansprüche stellen würde. Mag sein. Daß aber beinahe ■druc'kf er tilge Handschriften des Cliasam Sofer זצ״ל und seiner Zeitgenossen und Schüler, des!Rabbi M 0 r d c h a j!B e 11 e t זצ״ל seiner Vorgänger und Nachfolger, der polnischen, holländischen und zahlreicher sef ardi'sch e n גאונים גדולי□ זי״ע aus den letzten zwei J a h r h u!1derte.n. die unserer gegenwärtigen geistigen Arbeit noch fast unmittelbar nahe sind, deren Namen wir täglich beim ליסוד התורה bewundernd erwähnen,, immer noch auf den ׳Herausgeber harren, liegt nur an der!Gedankenlosigkeit und der Unbekümmertheit, die unseren geistigen Schätzen gegenüber in sehr bedenklichem Maße!Platz gegriffen hat. Wir haben immer noch kein vornehmes Mäzenatentum, keine talmudischen Buchgeselfcchaften. keine Buchverleger, keine gewissenhafte Buchkritik, die eine richtige Ausw a h 1 der auf den Büchermarkt zu bringenden Werke treffen würden und besitzen nur eine schändliche Schnorrerei mit!hebräischen Werken, wobei die aufdringliche Geschicklichkeit allein und nicht der innere Wert ■des Buches für ■den Erfolg ausschlaggebend ist. Unsere ■jungen Leute auf den Jeschiwos. ׳die Talmide Chachomim in den Lehrhäusern jammern über den Mangel der notwendigsten!Behelfe zum .״Lernen“ und bei uns geht der leichtfertige Schlendrian Jahr um Jahr weiter, ohne daß sich ׳die zunächst geistig interessierten Kreise zu gemeinschaftlicher Abhilfe zusammeniinden. W׳ir leben ■in einer Zeit großer Aufgaben auch auf dem geistigen Gebiete des Judentums und wir, die einen ■Berg von geistigen Schätzen zu bewachen ■und ihn ungemindert unseren Kindern zu iiberant- ‘״Worten haben, schauen der fortschreitenden Verwahrlosung tatenlos zu. Diese Gedanken mußten in jedem rege werden, als man im Inseratenteil ■der .vorigen Nummer die Bekanntmachung von Rabbiner Teichthal in iPiestany wegen Herausgabe der Handschriften eines der Größten der vorigen Generation, Rabbi Chajim Hirsch!Mannh e i m e r זצ״ל las. Man hat es vielfach bedauert, daß von •diesem Meister des talmudischen Wissens, der viele hundert Schüler zählte, fast nichts gedruckt ist (eineתשובה ist im אמרי יעקב abgedruckt). Nun hören wir, daß ein Stoß von Handschriften,- darunter ein grandioses Werk auf הלכות מקואות und zahlreiche תש ובית also Werke, die für die religiöse Praxis von höchster Wichtigkeit wären, auf einen Herausgeber warten. Wir sind heute in der Lage, einen Brief von Rabbi Chajim Sonnenfeld in Jerusalem, •der ein תלמיד מובהק dieses גאון ist. über diesen Gegenstand der Oeffentlichkeit zu übergeben, der auf Lehrer ■und .להבחל״ח!Schüler zugleich ein herrliches Licht wirft und in diesen Taigen der Selbstbesinnung von den Lesern der ״Jüdischen Presse“ sicherlich 'begrüßt werden wird. Er ist .an Rabbiner Teichthal׳ gerichtet und lautet: כעזה״י י רו שלם עה״ה תיבב״א. יום: שנכפל בו כי טוב מעושה שמים ואי ץ בעשור לחדש הגאולה נשיא אחיעזר. חיים ברכה ושלום ובל טיב סלה מציון לכבוד הרב הגאון בעל המחבר ספרים נעימים משנה שכיר וטוב יגאל כש״ת מויה ישכר שלמה טייבטהאל ג״י יושב על מדים כק״ק פישטיאז וירבה חיילים בחירה. . מכתב ג־עימות ימינו. הגיעני ושמחתי על הבשורה הטובה מכבוד בני תלמיד מובהר! לו בינו מאור הגולה צללה״ה אשר נקרא מרה משה מרדכי מאננהיימער בן אחיו. של רבינו הגדול אשרובהייו התמרמר הרבה ייעל שלא נדפס שים חיבור מרבינו ־ הגדול והקדוש אשר תפארת גרולחו וצדקתו וענוהו חריפתו בקיאתי הי׳ לתחלה מעירו בנעיריי לבני מדינתנו והעמיד הלמיוים רבים ותיהי לי שגם אני מעודי תמהתי איך לא מרחו מה תלמידיו רעורד את האהבה ואמרתי אני ער לבי שהוא בחינת אור הגנה שאין העולם כדאי ליהנות ויש רבים מהצדיקים שישנם בבחינה זי שכן שמחתי מאד שיגלה תורתו של רבינו הגדול זצ״ל והוא סימן לסירוב הגאולה במהרה ממיני ותמה אני על נדיבי מדינתנו שלא השתדלו מה אמנם כאמור הוא כעין כל ננזי התורה ההתשה שומן נותן להם להכלות לפי זכיתו של התר• והנה נצטיינתי בתוארים הנאמרים במכתב בבית שאי בי מהם וכמת יראני בתור האדם המעלה ואני ידעתי מיעוט, ושפלית ערכי אבל זכיתי לקבל פני! השכינה ללמוד בימי נעורי שלש שנים ומחצה וחיבה יתירה נודעה לי מפי רבינו הגדול שאפילו על תלמוד קטן כאפתח שלא נפתחו עיניו שם לב• להראות לו חיבה יתירה לזרזו על ההורה הקרושה. וירעהי שיש. בגנזי ר בינו הגדול תשובה אחת רבעל שערי הורה כ ע ני [ ע נ ו נ ה לרוחב ולעומק כקינטרס מיוחד שזכיתי להעתיק רובה רובה ולא כולה. גם בסוגיא רמומין נשאר אצלי העהק מקונטרס שערך בסוניא זו פלאי פלאים. הלואי יתעוררו כל תלמידי רבע י ובפרט נתבי מתנחינו להוציא לאורה חמדה גנוזה ׳ תיררו ש רבעו הקדוש זצלה״ה ומחכה ומצפה אני בגעגועים לראות דיבורן של רבעו הקדוש על ה׳ מקואות שכ) כבות שהוא ערוך ומסודר ’ רדפיס להתבשם מתורתי של רבעו הקדוש. ונפלאתי כי באותו הזמן שבא מכתב כבות באותו הזמן נם אני ערכתי מכתב לכבוד הרר״ג ובקשתי סליחה על אשר לא השבתי תיכף בקבלת ספרו לפני שנה עם ברמת הדיוט כמוני שהשי״ת יהי׳ בעזרו להגריל חורה ולהאדירה גם בחלק פ שהכין עם על חיבורו י,טוב יגאל“ עברתי תיכף מתחלתו עד סופו ויש בו ררהורי דברים לפלפל כפי מיעוט ידיעתי ומחמת טרדותי לפי שעה אניח זה בל״ג לעת הפנאי. השי״ת יחזיהו לתורתו ועבודתו ולהשיב רבים לחירחו ולקרב לבן של ישראל לאבינו שבשמים. גם על המכתב א׳ם כי אינו נקרא השבת אבירה כי הלא עי־כהיו לכבור חותנו הגאון המנוח זצ״ל שמחתי בו שבאמת לא הי׳ לי העתר׳ ממנה כי לא הי׳ מררכי להניח לי העתק כ״א לפעמים, ואם כבות ימצא בו תיעלח חלילה לי מלהקפיר וכבר מלתי אמורה פטפוטי אורייתא טבין איגון. ואחתום כברבת שמחת הג הקיוש הבא עלינו ועכ״י לטובה ומעין הפתיחה ברכה י; יזכה להגדיל תורה ולהאדירה ונזכה לראות בישועה קרובה ובהדרה של תירה הקרושה בעתירת לב ונפש ת״ש וש״ת המחכה לישועה קיובה. הק׳ יוסף חיים זאננענפעלד. Möge das Unternehmen der Nachkommen und .Verwandten zur Herausgabe der Handschriften R. Chajim Hirsch Mannheimers recht bald zum Ziele führen. B.