Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 41 (4.10.1929)
- Date
- 1929-10-04
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 41 JÜDISCHE PRESSE Seite 7 Tschechoslowakei Wahlen. •Die Parlamente unseres Staates wurden aus Gründen, welche noch nicht alle bekannt sind, aufgelöst und Neuwahlen ausgeschrieben. Mitten hinein in den herzbe- ■klemmenden!Ernst der religiösen Rüstzeit zu den ״heiligen Tagen“ mischt sich also für uns Juden der tsehechoslowakischen Republik der hohe Ernst der staatsbürgerlichen Pflichten, die mit den Wahlen in die gesetzgebenden Körperschaften des Staates zusammenhängen. ׳Es soll nicht geleugnet ■werden: Wir—beschäftigen uns nicht gern mit den Problemen staatsbürgerlicher Pflichterfüllung an dieser Stelle. Pflichttreue gegen den Staat und peinliche Gewissenhaftigkeit bei allen Fragen, die Wohl und Wehe ■des Staates betreffen, sind längst von reli'giotiswegen Gerneingut aller Juden geworden. Auf •sie im allgemein;en nach■ .innen •hinzu weisen ist!überflüssig , und von ihnen zum Fettster hinaus zu sprechen, nur weil es immer noch Leute gibt, ■die unsere Vaterlandsliebe bemängelu oder an ihr zu nörgeln suchen, widerstrebt dern gesitteten Menschen aus Stolz und aus einem natürlichen Sauberkeitsgefühl heraus. Die Stellungnahme im einzelnen aber zu den Wahltagen und den Parteien und Gruppteruttgen, die sich um die Stimmen der Juden bewerben, wird einem in der Seele verleidet, seitdem ein frivoles politisches Strebertum sich auch att das Judentum heranzuschleichen und den jüdischen Namen für seine Zwecke zu mißbrauchen sich erdreistet. Vom Standpunkt des Judentums muß — wie dies hier bei allen Gelegenheiten unverblümt und offen atisge- ■sprachen wurde — die Zeit •herbeigesehnt werden, da es einer hochverehrten Demagogie nicht mehr mißfällig sein wird, wenn auch in der Judengasse nicht mehr nach leeren Schlagworten, sondern nach den ■Gesichtspunkten einer wahren politischen G c s i n n u n g zur Wahlurne geschritten wird. •Dort, wo es im politischen Leben sovieie Parteien gibt wie bei uns. in u ß es welche geben, bei denen nicht nationaler oder konfessiomelier Eigendünkel das politisch sammelnde und einigende Moment darstcllt, in •denen vielmehr die großen <p 0 ■1,1 tischen A n!sch a u u n ■gen der K u! 11 u rweit über Staat •und'Gesellschaft oder die Vertretung von Wirt schafts- oder auch eventuell K 1 a s s e 11 i 111 e r e ■s s e n ausschlaggebend •ist. Will der Jude nichts anderes im Staate als die Angehörigen dieser höhergearteten Parteien es auch wollen, so wird er eine Partei finden, •die der ׳Hauptrichtung seiner individuellen politischen Gesinnung oder seinen wichtigeren Gemeinschartsinteressen entspricht; er wird sich ■ihr anschlicßen und in ihr, paßt es ihm, sich politisch als guter Staatsbtirger betätigen. Das Judentum als solches wird er aber — aus d e m. S p i e 1 lasse 11. So .ist dies in allen Ländern des Westens und in Amerika der Fall, selbst dort, wo die Juden — wie in London.!Paris Berlin, Frankfurt, New York, Chicago — in einzelnen Landes- und Stadtteilen in dichten Massen wohnen und bei Wahlen ein gewichtiges Wort mitzureden haben; nicht einmal die Länder aus׳genommen, wo der Antisemitismus dem Juden ein 'Hervortreten in allgemeinen politischen Parteien nicht gerade erleichtert. Es ׳ist nicht bekannt, •daß ■die in der politischen Welt berühmt gewordenen Juden ■des Westens oder etwa vielleicht die Männer von Ruf, die sich aus Entfremdung von dem• Geist ■der angestammten Religion oder aus anderen Gründen als Sachwalter und Wortführer des ״National'juden.tums“ hervortun, wie Lord ■Melchett, Herbert Samuel in England, Leon Blum in Frankreich, Dr. Wise u׳mdl andere!in Amerika, •auch •nur den Versuch gemacht hätten, ihren Zionismus zu m Vorwand polit i s c 11 e r P a r t e i b i 1 d u n g . zu nehmen und dadurch alle anderen Juden, denen das iieuerfundene politische ״Nationaljudentum“ als Unding erscheint, entweder zu entmündigen oder zu einem politischen Parteikampf zu nötigen, •den sie niemals gesucht haben. Uns tschechoslowakischen Juden ist das hohe Glück ,beschieden geworden, ״jüdisch-nationalistisches ״Experiment“ zu sein und ein ganzes Jahrzehnt von dieser natürlichen Bahn der politischen Entwicklung abgedrängt zu werden. Es. geschall dies; anfänglich mittels der gefährlichsten politischen Schlagworte, die großsprecherische, aber ■dem Judentum ebenso fernstehende wie politisch völlig unerfahrene Advokaten aus der politischen Rüstkammer mancher anderer ,,Miiiderheitsnationalisten“ wahllos entlehnt haben, und später durch ausgeklügelte Parteiprogramme, deren Arm- Seligkeit und Hohlheit •die einmal aus dein politischen Zu- - sainmenhang herausgerissenen und ins Schlepptau genommenen jüdischen Wähler in ihrer Isoliertheit auf den ersten Blick unmöglich erkennen konnten. )Einen Erfolg hat diese Politik glücklicherweise nicht aufzuzeigen; auch nicht einen einzigen während eines Jahrzehntes! Aber die große Sünde dieser sogenannten ,J ii d i sc he 11 Pa rtei“ wider das Judentum, .bleibt, es. daß sie den jüdischen Namen in einen politischen Zusammenhang brachte mit einer Sache, die im Gegensatz zu alldem steht, was in der erfahrungsreichen jüdischen Geschichte unter ״jüdisch“ bezeichnet wurde. Zu Nutz und Lehr späterer Zeiten wird die ״Jüdische Partei“ diese große Sünde umsomehr ■bekennen müssen, als sie sich jetzt nach so vielen Mißerfolgen vielleicht doch entschließen wird, die politische Bildfläche der Slowakei endgültig zu verlassen. •Von diesem Augenblicke an wird die weitere politische Betätigung ihrer!Drahtzieher und Glücksritter dem Judentum gleichgültig sein. Werden sie in anderer poli- ■tischer Umgebung,!von ihren! :bisherigen Enttäuschungen gewitzigt, Gutes stiften, so wird das orthodoxe Judentum ihr Wirken segnen. Wissen werden sie aber, daß eine •jede wie immer geartete ׳Lebensbekundung — und sei es auch nur die Stimmenabgabe an der Wahlurne —. die alis ״jüdisch“ gelten will, von orthodoxen Juden jederzeit als ein Akt angesehen werden muß. der mit dem ewigen Wahrheitsgehalt ׳jüdischer Moral und jüdischer Gesinnung im ,Einklang zu sein hat. Diese Wahrheit auch im politisehen!Leben zu vertreten und für :sie sich mit politischen ׳Mitteln einzusetzen, ist uud ,b!1• e i b t ein jüdischer Kidusch Haschern hier auf Erden und auch — vor ■dem richtenden Allvater 'in den Höhen. Ohrts Judaeus. Verband der gewesenen Schüler der Preßburger Jeschiwah. Wie die ״Jüdische Presse“ bereits kurz berichtet bat, fand während der zweiten Kenessio auf Anregung der Herren Reiner (Miskolcz), K u p f e r s t c i u und Schreiber (Nyiregyhaza), Rabbiner Zit r o n (II. Dorog) eine Zusammenkunft der gewesenen Schüler der Preßburger Jcschiwah in Wien statt. Seine Ehrwürden Herr Oberrabbiner Akiba Schreiber hat in einer längeren Ansprache die Notwendigkeit der Gründung eines solchen Verbandes dargclegt und beleuchtete zunächst diese Frage von ihrer geistigen mul moralische'u Seite aus. Ein Zusammenschluß der gewesenen Schüler wird das Z u g c h ö r i g k e i t sg e f ii h l zueinander und zu der Schule, der sie angehörten, wesentlich festigen. Solch ein Verband kann aber auch in dem schweren finanziellen Kampf der Jcschiwah materielle Vorteile bringen. Daher bittet er alle Schüler der Preßburger Jcschiwah, diesem Verband beizutreten. Unter dem Eindruck der Ausführungen von Oberrabbiner Schreiber, die von Herrn Wolf P a p p e n 11 e i m (Wien) kräftig unterstützt wurden, beschlossen die Anwesenden einstimmig, den Verband der gewesenen Schüler der Preßburger Jcschiwah zu gründen. Das provisorische Komitee bestellt aus folgenden Herren: Rabbiner Ernst Ehrentreu (München), Rabbiner Klein (Nürnberg), Rabbiner Spitzer (Hambürg), Jakob Großmann (Hamburg), Rabbiner Frankl (Hatberstadt), Rabbiner Peritz (Königsberg), Rabbiner Dukes (Altona), Rabbiner S. Griinsfelcl (Köln), Rabbiner Jiikobovits (Berlin), Oberrabbiner Altmann (Trier), Rabbiner Kunstnclt (Fulda), Rabbiner M. B. Kraus (Baden, Schweiz), Rabbiner Juda Grumvald (Luzern), Rabbiner Kornfein (Zürich), Wolf Pappenheira (Wien), Rabbiner Duschinsky (London), Rabbiuer Epstein (London), Samuel Kalma (Budapest), Dr. Ad. Deutsch (Budapest), Armin Reiner (Miskolcz), S. Bernfeld (De- •brecen), S. Schreiber .(Nyiregyhaza), Rabbiner Czitron 11. Dorog), Fiilöp Friedmann (Oradea mare), Ign. Kaliseh (Galanta), Rabbiner Fürst (Csuz), Rabbiner Jungreis (Zdana), Rabbiner J. Fleischmann (Bratislava), Fülöp Benedikt (Bratislava), I. Berkovits (Kosice), Oberrabbiuer L. Spitzer (Kirclulrauf), Rabbiner Sußmann (Budapest), Oberrabbiner Deutsch (Subotica), Rabbiner Schill ,(Pezjnok). Rabbinerinstallation in Vel.-Palad. Aus Vel.־ Pa lad berichtet man uns: Am 5. Elul fand hier die Vermählung des Herrn Rabbiners Samuel Jecbiel Mosk o w i t s c h, Sohnes S1־. Elmv. des Herrn Oberrabbiners G. M oslco w i t s c 11 in Secorce, mit der Tochter unseres verewigten Herrn Oberrabbiners Mordeclmj Reinitz unter Teilnahme zahlreicher Gäste, Angehörigen der angesehenen Rabbinerfamilie Jungreisz-Reinitz und anderer statt. Gleichzeitig wurde der Bräutigam in das Amt des Oberrabbiners als Nachfolger seines Schwiegervaters installiert. Vor dem Tempel begrüßte Gemeindepräscs Herr A. M a r k o w i t s c h den jungen Oberrabbiner. Neimens des Vereines ״Tifcres Bachuriin“ wurde ihm ein Geschenk überreicht. Nach der Trauung hielt er seine Antrittsrede, die sein reiches Wissen und seine vorzügliche Begabung bewies und auf alle Zuhörer einen guten Eindruck machte. Grabsteiusetzen in Nove Zamky. Im Nove Zamkycr orth. Bes Almin wurde am 15. d. M. auf dem Grabe der vor einem Jahre dahingeschiedenen Frau Lazar K o 11 ע״ך, ״ die Mazewoh gcstellt. Sie war gleich ihrem ihr in den Tod ^vorangegungenun Mann eine aufrichtige, fromme Frau, deren Heimgang• von der ganzen Gemeinde betrauert wurde. Von ihr und ihrem Mann ging die Initiative zur Gründung der separaten orth. Chewra Kadischa aus, die dann von ihrem Sohne, Herrn Rafael Koli n, in die Wirklichkeit umgesetzt wurde. Zu dem pietätvollen Akt entsandten die orthodoxe Gemeinde und alle Institutionen ihre Vertreter. Der Schwiegersohn der Betrauerten, Herr Oberrabbiner Josef Rubinstein ans Janosluiza, Herr Dajon A. Stern und zuletzt Herr Rafael Kolm hielten eindrucksvolle Gedenkreden. Markus Bernfeld I•» Schottenring 35 (Ecke Kai) Atelier für erstklassiges Haarschneiden, Bartstutzen und Aurumleren. Spezialist im Schneiden von Bubiköpfen für Damen u. Kinder NANCY FRANKREICH PENSIONAT ISRAEL 7, RUE EMILE GALL& PROSPEKTE REFERENZEN ן הוטפאבריק ליטאל HU rFABRIK LITALi - WIEN - I II., PRATERSTRASSE Nr. 18 g VII., MARIAHILFERSTRASSE 88 a | SPEZIALHAUS FÜR FEINSTE jj HERRENHÜTE ( Amtliche Verlautbarungen der israelit. Kultusgemeinde Wien• Lehrkräfte für israelitischen Religionsunterricht. Mit Schluß des Schuljahres 192811929 haben 22 Kandidaten und Kandidatinnen an der ״Bildungsanstalt für israelitische Rcligionslehrcr in Wien“ nach vierjährigem Studium die Reifeprüfung mit gutem Erfolge abgelegt. Deren Heranziehung für den öffentlichen Schuldienst in Wien kommt nur jeweilig nach Maßgabe des Bedarfes in Betracht and es konnten für das Schuljahr 1929/1930 ■nur 5 Kandidaten seitens der Wiener israel. Kultusgemeinde in Verwendung!gestellt werden, Durch die Verfügbarkeit •dieser sorgfältigst ׳für das;Lebrmamt vorbereiteten Kandidaten ergibt •sieb für die ׳auswärtigen israelifischen ׳Kultusgemeinden die Möglichkeit, wissenschaftlich!und päd!agogiscli geschulte Kräfte für •die (Erteilung des Religions- Unterrichtes zu gewinnen. Aber auch die Bibelsdhiufen, die •jüdischen Fürsorge- ■tiudl Erziehunigsiinstitute ׳werden g-uttun, im .Bedarfsfälle ׳auf diese Lehrkräfte zu• greifen. Schließlich empfiehlt es sich, für den ׳Privatunterricht, der vom Besuche ■des öffentlichen (Religionsunterrichtes disp'ensierten ׳Sc'hulkm׳dier solche Lelhramtskandidaten heranzuzieben. (Nähere Auskünfte erteilt das Schulfeiiro ׳der israel. Kultnsgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4. Der Jagendgottesdienst ini Schuljahr 1929/1930. Wogen ׳der kalendarischen Verhältnisse hlnsio'hitilicihi der diesjährigen hohen!Feiertage w-ird •dier Jiugendgottesdienst in diesem Schuljahre erst am 2.!November 1929 aufgenommen werden können. An.!die ■Elternschaft ergeht das di r i n g •e:n׳d e Ersuchen, •die!Kinder!z׳u ׳den hohe« Feiertagen ■auch!ihrerseits über den Sinn ׳der Feste!z!u belehren,!sie .z11׳!veranlassen, die Festtage!in Andacht zu begehen u-nd;soweit ׳dies;möglich .ist, ■auch ׳am ׳öffentlichen Gottesdienste ׳teilnebmen!zu lassen. Die Hilfsaktion für die Opfer der Ereignisse in Palästina. ׳Die ■unter der Ae:g;idie •der;Israel. •Kultusgemeinde■ Wien vom ״Zentralhilfskornitee für!die ׳Opfer :der Ereigmisse •in;Palästina“ •d.urcbgeMibrte!Zentralisierung der Sammelaktion hat ׳sich bestens!bewährt. Das bisherige!Gesamterträgnls •der Sammlungen beläuft sieb auf rund! S 82.500. In diese Ziffer scheinen, einbezogen:!Die 1Widmung ■der •Israel. Kultus,gemeinde Wi!e!n und! ׳der ״Israelit. Allianz zu Wien“ per;je S 10.000, das Erträgnis der Sammlungen der ״Neuen Freiem Presse“ mit zirka S 15.000, vo!m ״Zionistischen Lamdeskomitee für Oesterreich“ gesammelte S 8396 und die. Widmung dies ״Verbandes der Israel. iHuman׳ität!svere.ine B’nai (B’rith für Oesterreich“ vorn S 3000 sowie das Ergebnis einer Sammlung der ׳Israel. iKultusgemeinde aindl ׳der .Ziomi- ׳stischen Ortsgruppe St. Pölten mit S 1060. Die Sammelaktion wird ׳elfrigst fortgesetzt und >es ergebt an die• Ge-!meindemitglleder die ׳Bitte, ■ihre Spenden, soferme dies noch nicht, ,geschehen ist, ehestens!an die Kassa dar Israel. Kuitusgcmemde ,als Zahlstelle ׳des Zentral hilf sko mit e׳es ge-!langen zu;lassen. ׳Die •ansg׳eschic!kte;n ״Amtlichem Sammellisten“ wollen tunlichst!in!dien .nächsten Tagen, spätestens aber bis 15. Oktober d.' J., ,zur Abrechnung gebracht werden. Statistisches über Bevölkerungsbewegung in den Monaten Juni, Juli und August d. J. T!r a •Li u •n g•e״rv wurden ,vorgenommen: Mona(: . A) (n Gemeindebefhäusern B) In den Vereinsbethäusern Zusammen Juni 84 115 199 Juli 75 39 104 August 38 33 71 197 177 ■374 Ehes clhe i du nigie n. Vior idem!Rablbimate der Israel. Kiiltusgemeinde Wien wurden ■i׳m Monate Juni 27, •i׳m Juli 30, im August •24, zusammen 81 rituelle Ehe- Scheidungen!vorgenommen. Beim Matrikenamte der Israel.!Kultusgemeimde ׳wurden;G •eb 11 r t e m e Ln.t/r a gu n g e n vorgenommen•, wie!folgt: . Im Monate männlicli weiblich Zusammen Juni 92 80 172 Juli 63 52 115 August 1 39 47 86 194 179 373 An Sterbefällen gelangten zur Eintragung: im Juni 193, im Juli 210, im August 157. zusammen 560. Anzeigen von Austritten aus dem Juden-