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Jüdische Presse · 1929-06-13 · 24 (13.6.1929) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
15 (1929)
Issue
24 (13.6.1929)
Date
1929-06-13
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 23 JÜDISCHE PRESSE Seite 7 einer anderen im Orte!befindlichen (jüdischen)?Kultus« gemeinde anzuschMeßeir oder eine neue (jüdische) Kirltusgemeinde zu gründen — verpflichtet s!ind, alle Lasten der verlassenen Kultusgemeinde fünf Jahre hindurch vom Austritte an gerechnet in einem solchen . Maße zu tragen, als ob sie noch deren Mitglieder wären •: Weil aber der!Beschwerdeführer nach seiner Behauptung aus der orthodox-jüdischen Gemeinde in Bratislava im Jahre 1921 ausgetreten ist, 1belastet ihn die strittige . Verpflichtung Ibis!inklusive 1926 und es!kann die gerügte Ungesetzlichkeit im Vorgehen des ׳belangten' Amtes nicht : erblickt werden, ohne daß erst geprüft werden müßte, ob der Austritt aus ׳der orthodoxen Gemeinde irn Jahre 1921׳ in einer rechtsgültigen Art. erfolgt ׳ist oder ab'die Vor- ' schrift des § 8 des!Ges. Nr. 96/25 —« wenn es für den - strittigen Fall überhaupt gelten würde — auch befreit hat von der Beitragspflicht für die ■vor der Wirksamkeit dieses Gesetzes liegenden Jahre. . ■Desgleichen war es nicht erforderlich, zu prüfen, welche Bedeutung das ,Gesetz!Nr. 96125 für die weitere Gültigkeit der Vorschrift des § 25!des Ges. Art. XL/liM/1895 ■hat, weil einerseits, wie schon angeführt, für den gegebenen Fall die Vorschriften des Ges. 96/25 überhaupt nicht gelten, ־ anderseits auch § 25 des Ges. Art, XlLHU/1895 bezieht sich, eventuell hat sich ,bezogen laut der Fassung seines ersten Absatzes nur auf solche Fälle, wenn jemand aus einer rezipierten ,Religionsgesellschaft austritt, auf die Zeit, 7bis er sich einer anderen rezipiertet! oder gesetzlich anerbannten :Religionsgeseilschaft nicht anschiießt. ■Deshalb wurde die!Beschwerde abgewiesen.! ׳' Prag, am 15.: Mai 1929• j ■L. S. .'LjRa,t des.Obersten Vervyaltungsgerichtes: : 'Jariotä in? p. •־״.. Sevcik. Im gleichen "׳Sinne hat das 'Oberste Verwalttings- : gerieht am 4. Juni d. J. in einem neuerlichen Beschluß, auf - ־־!die Beschwerde der aus der IP i e s t a n y e r orthodoxen Gemeinde zum Zwecke ׳der Gründung einer neuen neologen!Sepäratgemeinde ausgetretenen Mitglieder ־ endgültig entschieden. Das Armenwesen. ~; Vorbemerkung. /;•״., v'v : :׳ •■־•־׳!w!iv bringen ■die ׳nachfolgenden, sicherlich •gutgemeinten Ausführungen zum AbÖTuak,;obgleich wir voraiisschicken müssen, daß eine ׳Lösung des Pro-; ■blerns, 1wi!e der beispie Hosen Armu t iPodkarpaska Russ. auch . nu׳r״ einigermaßen gesteuert werden könnte, keineswegs so einfach ׳und־ •so. leicht ist, wie sie uh- ■senem geschätzten; Mitarbeiter erscheint. ,Absolut aus- ■geschlossen ist jedoch eine ׳systematische! Hitfetei- stung allsalange, als ■die jüdische Bevölkerung dieses Landgelbietes sich nicht selbst auf«uraffen und ■ihre: Lage mit der gebotenen Nüchternheit zu׳ lbe!u׳rteilen,!vermag. In all den Jahren׳ seit Krie!gss׳chiuß hat es die; ׳ arme orthodoxe jüdische!Bevölkerung von׳ Podkarpatska iRuss nicht zuwege gebracht, sich ■v 011: i h׳ reu u׳!ngeb e t erie n u-nd u ng er uf ene n•;■ ihnen i ••. vo l'.tljsl t ä,nid1!g g 1e׳:si;i n niu .ng.s■ tf r|emid• e u ׳u!׳nd. i' »h: re!m׳ Leben in. je de r 1B eizi e h u11■ ׳ g •v e •r-: i ständnislos g e g׳e n ü b e׳r s t e h e n d e n pol'itischen Vormündern zu׳ befreien. Das ׳ist. die!Quelle aller wirtschaftlichen sozialen! ■Untätigkeit in diesem Lande.אץ החבוש! מתיר א״ע מביס האסורים aber der Wille ziir Befreiung muß '!lebendig sein׳ und lebendig ■werden, wenn ein allgemeines altruistisches, Interesse für die 1Hilfsbedürftigen geweckt werden: ■soll. Wae׳ soll׳ ein ernste r Kreis!!von! reifen Juden sich zur Beratung über die wahrlich schon längst un-• erträglich gewordene wirtschaftliche ׳Not unter her- >vorra׳gende׳r Beteiligung ׳der : notleidenden׳ Bewölke-: .,rungsschichten se$>er '■zusamm!e׳nfin׳den, ’!wenn׳ man' seit Jahren jede•, und׳ sei es auch nur die ■ge ring s t e, ,In i t!i a ti<v e ■n ac׳h d iese r R i c h t'Urn.g aus ■d i es eZt Be v ö lfc er11׳!ng se l׳b s t! v ermiß t!und; man lbe׳i jedem!Interesse für die Juden in diesem Lande sogleich auf ein »Häuflein von etlichen Advokaten stößt, die ■sich ä!ls Vormünder der Juden ohne Auftrag und ohne Vollmacht!zur Stelle melden, um ■sich der Not und ■U nb eh off e nh ei t der!K.arpathor u ss i sc hen. f iir ■ihre eigenen gewagten ■p o 1 ■i t i s c ׳h■e ri: s!e׳ l״b s t i s c h׳׳e׳׳n־׳ Z w ecke ־,zubedienen!? Solange die• orthodoxen Führer der ■jüdischen Bevölkerung ■in Karpathorußland nicht selbst, die• Rihrung ■der jüdischen! ׳Angelegenheiten! in der •Hand haben׳, wird.auch,■die Kenessio. Gedauloh zur Lösung der wirtschaftlichen!!Fragen; dieses Landesgebietes;־ ' nichts Zweckdienliches beitragen׳ ■können. Das liegt- » auf der ׳Hand. : D׳a׳ß ■die ׳vom geschätzten ׳Artikelschreiber de׳r Er-; iwägung empfohlene׳ Zentralisierung der Zedokoikasseti; und. die Verwendung ■der!Gelder'für Industrieiinter-! nehmungen weder ,vom relligiiös^moralischeni .noch;; vom praktischen ׳Gesichtspunkt ■durchführbar und vielleicht .nicht׳ einmal durchführenswert ist, soll nur nebenher erwähnt werden. Die Redaktion. Eine jede Stadt, ein jeder Staat hat ׳die Aufgabe, für; die Armen zu sorgen.!Diese Sorge ist e׳in schweres Pro-; blem, •welches schon seit jeher ׳viele ■denkende Menschen be- . schäftigt.!Denn man ist. bedacht •darauf, daß den! wirklichen! Armen geholfen! werde und daß inan mit der Unterstützung der Armen das Laster nicht ■fördere. Die Sorge, wie man am zweckmäßigsten die Armen unterstütze, hat auch die . jüdische!Gemeinde. Wfenn auch .gegenwärtig die •Führer vieler Gemeinden die Frage 'beschäftigt, wo man die Deckung für die Armemuiterstützung heruehiue, wie man diese Last unter den Mitgliedern der Gemeinde verteile, ob!man ■von Fall zu Fall Kollekten■ veranstalten׳, ob man die ׳Beiträge für diesen Zweck im Verhältnis zur •Kultiissteuer bestimmen oder sich mit freiwilligen Gaben in die Armenkasse begnügen solle, so sind dies allerdings ernste ■und wichtige Fragen. ׳Aber die schwersten •und die wichtigsten sind sie nicht.!Denn ׳mit ihnen wird die׳ eigentliche Armenfrage nicht gelöst. ׳Bei der Lösung dieser Frage ׳ist die. Tatsache nicht ohne •Bedeutung, daß ein großer Teil des Geldes, das zur Unterstützung der Armen ausgegeben׳ wird, ■für Reise- und andere Spesen ausgegeben wird. Die Armut wird damit nicht gelindert. Es. wäre vorteilhaft, das Armenwesen i׳tn ganzen Lande einheitlich!zu regeln! und es in einer Zentrale ■z׳usammenzufa׳ss׳en. Diejenigen Armen, die entweder nur gelegentlich oder auch ständig •uuterstützungs- 1bedürftig sind, müßte man genau in Evidenz nehmen׳, somit würden ■die!Scheinarmen ׳und Arbeitsscheuen von der Unter- Stützung ausgeschaltet sein. Diejenigen hingegen׳, welche die Unterstützung verdienen, würden eine solche dann ohne Miihe und!Plage und ohne viele Unkosten erhalten1. Dort, wo es sich um Arbeitslose handelt, müßte• man Anbeitsgelegeniheiten־ schaffen. Wenn man! Existenzen■ gründet, verhindert man die ■Armut, wenn ■man!Almosen gibt, ■lindert man si!e!bloß. Es ist daher ׳viel wichtiger, Aubeitsmöglichkeiten ®u ■gründen.!Bekanntlich herrscht in Karpatho Russ die größte Armut. Von dort kommen׳ ■die!meisten Unterstützungsbedürftigen!zu uns.!Es ■wäre׳ eine unschätzbar große. Wohltat, dort Unternehmungen ׳zu gründen, •welche der ■Bevölkerung!Beschäftlgunig geben!!könnten. Rechnen׳ wir einmal ׳zusammen, welchen) ׳Betrag die!einzelnen!Gemeinden für das Armenwesen׳ ^öft für das Unwesen) kn Laufe eines Jahres ausgeben.!Diese■ Beträge ■zusammengefaßt׳, ergeben׳ eine■ Summe, mit welcher ■man schon ein oder mehrere Unternehrnngen begründen könnte. •Diese Unternehmungen! könnten Fabrtks-׳ Oder ־ ■Hausindustrie, seih. ׳In Karpatho Russ sind viele Waldungen^!folglich ist dort )Holz genug vorhanden. Wäre es. nicht praktisch, 1Holzvecbrauchsindiistrien׳ zu gründen? Aus Holz werden sehr vfelartige Gegenstände gemacht Wie: Möbel, Fässer,; Stöcke» Haus- und Küchen- .gerätej Wlrtschäftsgeräte, Spiel waren, Wagnerzugehör:tr.;;v.‘ a. Unberechenbar sind ■die■• Folgen einer Beschäftigung. י" solcher arbeitsloser Leute.!Der wirtschaftliche׳ Aufstieg der. 'Bevölkeriing''würde bald ibemerkbär Weihi. 1Man '.kann' wohl• mididamit rechnen, daß solch altmlstjisoh'e;''Untetu׳ertmu:n-j gen ■auch vom Staat auf jede mögliche Art gefördert würden.־ Wehrt die ׳.Gemeinden) die' Beiträge,-1welche■ sie׳ heutie auf das', ArmenWesen" Verwenden, ■zehn Jahre nhcheinander zur Förderung'dieser Unternehmungen■!verwenden würden׳, so wür-; den die&e dann•durch ihren eigenen. Ertrag immer größer: werden. Die Armut würde ■von den! Leuten'schwinden, ein: allgemeiner Wohlstand■ würde iPlatiz greifen, Falls aber die slowakischen Juden 'sich ׳zii .schwach fühlen׳, ■dieses Pro- •blem zu lösen, so empfehle ich folgendes:!Bringen) wir diese Frage■ auf •die.Tagesordnung :der.IL Kenessio Gedauloh! Dort »möge!man über ■das 'Armenwesen׳ in Karpatho Russ verhandeln• und!eine Lösung durchsetzen. Diese Frage ist nicht ,bloß eine wirtschaftliche׳, sondern auch eine religiöse. Denn: es 1i׳st allbekannt, ■daß die׳ wirtschaftliche Not ,zumeist ■den ■religiösen Abfall ■zur Folge hat.!Es ist! daher nur ganz natiirlich, ■daß es■!zur Aufgabe der Agitdas׳ Jisroef gehört, sich ■mit den wirtschaftlichen Verhältnissen der'Juden: ׳zu be-: fassen.; - :: Nove Samky, 3. Juni 5689. Herrn. L ö w y. Chewra Kadischa-Feier in Piestany. Nach'18 Jahren veranstaltete ■die Chewra Kadischa in •Pjestany am Rösch Chddes! Siwan eine Feier, die. ihre - Mitglieder in freudiger' Fc׳s.tesst1i׳m;m:ung für die ■erhabenen ■ Ziele ■der Chewra begeisterte/'־Die Feier begann •'■mit einer Festsitzung. Zunächst hielt der nach dreijährigem: Interregnum an Stelle des heimgegangenen R. Mosche Mordchaj. Mannheimer •׳זצ״״ל zuni Obergabba j neugewählte!Herr. Akiba Holzer eine ■schöne Ans׳prache über die Bedeutung! des Tages. Der Vereinskassier Herr Jeremias ׳Stern•; referierte in lichtvoller Weise über die Entwicklung der; ':Chewra. Nach dem ׳Minchagebet begann das Festmahl im ■ geräumigen Schuisaai, an dem. fast ■alle Mitglieder des' :Vereins teilnahmen. Im Mibtelpuhikte des Fes'teä •stand׳ die denkwürdige Rede sr, lEhrw. ■des Herrn Oberrabbiners W e b e r. Er gedachte .vor. allem der verstorbenen. ,,Gründer des Vereins, der רבנים גדולים וצדיקים und der g-tfcesfiirchtigen frommen Baaiebotim, ■die der Chewra Kadischa und der Gemeinde den. (Geist der wahren Orthodoxie eingehaucht haben, nach dem sie bis!in alle Zukunft zu wirken haben. Sodann entwickelte er das Tätigkeitsiprogramm einer Chewra Kadischa im Geiste der חוה״ה und eiferte ׳im besonderen zur Fortsetzung und Erweiterung ׳der Wohltätigkeit an. Es wurde darauf ein größeres Komitee eingesetzt, dem die Aufgabe zufällt׳, das zur. Erinnerung ■׳an■ ■das־ Staatsjubiläum ins Leben gerufene jüdische Ma- ' sa ry k-Al t e r s v e r s 0 r gu n gs h a 11 s zu komplet-; tieren. ׳Eindrucksvolle Reden hielten während ■des Mahles ' noch ■die Herren Rabbiner T e i c h t h a 1, Ak׳i׳ba Holzer, Leopold Weitiberger!und Jo!sef Vogel. Tiefen ,Ein- ■druck machte der verlesene Brief von Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbi n er.Ungar aus Trnava, eines Kindes der ׳Piestanyer Gemeinde,;in welchem er für die!Einladung zur Teilnahme an dem Feste in herzlichen Worten ■dankt und die Mitglieder der Chewra unter Hinweis auf die jüngsten!Ereignisse in der ׳Gemeinde an ■das Wirken ■ihres früheren Oberrabbiners, seines jung verstorbenen Vaters זצ״ל erinnert und sie zum Ausharren anspornt.' Zuin Schlüsse erfreute Herr Religionslehrer I. A. Weinberge r in formvollendeter Weise, mit דבלי תורה. So hielt dieses schöne Fest ■die Teilnehmer bis zur Mitternachtsstunde in gehobener Stimmung beisammen. Dieses Gelingen •des Festes ist nicht in letzter Reihe den Herren Arrangeuren Eugen Abel es, Josef Vogel, Julius Vogel, Eugen Mannheimer und Aron W e 1 d 1 e r zu danken. Wollen Sie bei großer Hitze leichter Ihren ׳Berufs- 'Pflichten nachkommen, bestreichen Sie Stirn und Schläfen mit Franzbranntwein ״Alpa“. Erschlaffte Nerven werden dadurch, wieder ■erfrischt. Von der Hunsdorf Jeschlwaheim-Aktion. Alle diejenigen, •die Sammelblooks übernommen haben oder sich sonst ׳wie an der Aktion zur Errichtung eines ׳Heims für die ׳Jeschiwa in Hunsdorf beteiligten, werden von der Jeschiwa'hleitung gebeten, sofort genauen Bericht über den Stand Ihrer Arbeit zu erstatten und eine Verrechnung der Blocks einzusenden. m^₪₪₪₪₪am₪₪₪m Große Hitze verursacht allgemein Ermüdung und Nervenerschlaffung Wollen Sie Ihren Berufspflichten leichter nachkommen bestreichen Sie Stirn und Schläfen mit v Franzbranntwein A ALFA ״Aipa“-Massage Verschafft Ihnen an? .. /,genehme Ah k ü h l u h g, der Blut- >. kreislauf wird lebhafter und Sie fühlen ־ erfifiöehtv^-l:n^ ••1•'iU;ii!'■־ :_• 4:־;;__1 . V.i'lJ■ .. - Wir Jeuken die Aufmerksamkeit der Leser auf die ■heute beigelegte Kundgebung der!Rabbiner, :bezüglich des Gebränbhs von Zahnpasta... : . Die Oberrabbinerstelle in Sobratice. W(e uns be-;••-richtet״'wird,'• ist wegen!Neubesetzung der seit׳׳ längerer; Zeit vakant: :!gewordenen/ Öberrabbitiersfelle״ itt •jüngster Zeit ein entscheidender Schritt getan, worden.•!In der jüngst ־ stattgefundenen! Generalversammlung .der!Gemeinde und der iBezirksgemeinden wurde.-beschlossen, die Stelle demnächst zu besetzen und zuvor mehrere Rabbiner zu Probevorträgen zu'■!berufen.• '• *' י ־ ׳.'Für. ■die Jeschiwa-Mensa ln Presov. Aus Presdy /berichtet man 11 ns : Auf Asuchen Sr. Ehrw. ׳des : Herr Oberrabbiner M׳/ Gh. V1L a u .,bewilligte der /Gemeindevo^- stand, daß ■die נדרים ונדבות!an dem!!Saibbat vor שבועות!d’er htesigen Jeschiiwa-tMensa ,gewiidimet. werden. Der Erfolg "war auch sehr zufriedenstellend. Nachdem Herr Oberrablbiner Lau. ■mi!t edlen und opferwilligen׳;Beispiel vorangegangen war•, spendeten zahlreiche' Gerheindemitglieder recht ansehnliche Beiträge. Am. Nachmittag desselben Tages ׳fänden sich die :Gemeindemitglieder fast vollzählig •beim ,Perek-Vortrag ein. Herr 10berrabb.in.er La|1 benützte •die Gelegenheit, um der Gembindeleitung und alleii Spendern.' in seinem und im Namen der 65 Schüler ׳ dej Jeschiwa fiür׳ d'iesie!miusterglültige Förderung des; Thonar Studiums zu danken;:״• ־. ■•■• ••׳::• •;■•׳ ״•: ׳•!•• ■;׳ ׳׳;•׳־׳; ׳ '1Hferr Pinkais Pappenheim s.' A/Am 27׳. Maii y’ersclhted nach• sehr schwerem Leilden!Herr Pinlkas ■Pappenhielm׳ 's. Ä.;im27 ׳. Lebensjahre. Die Beerdigung fand ׳unter großer׳. BÖteiligung, besönders der Mitglieder der ׳Chewra' Mewaksche 'Thora, statt. Die Trauerrede ■hielt!Herr Vereinsrabbine'r \U nisd o׳r!f e r: Sonntag׳ ,׳den1 2;.!Juni';, veranstaltete ■ ׳der Verein Mewaksche Thora ׳eine Trauerfeier zur ־Ehrung־des Verstorbenen, ■an welcher sich der genannte Verein b<£• ■teiligte. Die Trauerrede '!hielt ■gleichfalls ׳Herr Rabbiner ■jUnSdorfen!In sehr ergreifender Weise schilderte׳ er die •besonderen Verdienste *des Verblichenen -um' ■die Ghe'wrtf, ■sowie seinen ehrlichen, religiösen ׳Lebenswandel und stellte seine ■Charakterfestigkeit und Frömmigkeit ■den Mitgliederh als’Vorbild hin. : / Amtliche Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Z. 3949 ex 1929. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien beabsichtigt für die jüdischen Bewohner des 21. Bezirkes eine Koscherfleischbank unter Aufsicht des Rabbinates der Israeltischeu Kultusgemcinde Wien zu stellen. ־״ : Fleischhauer, welche bereit \vären, ihre Fleischbank unter ritueller Aufsicht der Kultusgemeinde zu betreiben, mögen ihre Gesuche an den Kultusvorstand, Wien, I., Seitenstettengasse 4, bis spätestens 28. d. M. richten. Predigten. Am Wochenfeste finden bei dem uni 8 Uhr 30 Minuten beginnenden Morgengottesdfcnste Predigten .statt, lind zwar: I., Seitenstettengasse 4 (Rabbiner Dr. Max Grunwald), am 14. Juni; II.. Tempelgasse 5 (Rabbiner Dr. Max Grunwald), ain 15. Juni; XV., Turnergasse 22 (Rabbiner Dr. I. Taglicht), am 15. Juni; XVI;, Hubergassc 8 (Rabbiner Dr.- J. M. Bach), am 14. Juni; XXL, Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann), am 15. Juni. ülsella Fettmann Emanuel Dauiclouits Bratislava Sir, Apsa ־־ Verlobte Zur Verlobung meines hochgeschätzten Chefs des Herrn Max Friedmann mit Fräulein Eva Mermelstein wünsche Ich herzllchst מזל טוב Aron Morgenstern mm₪m₪₪₪m₪ammm₪m₪mm

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