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Jüdische Presse · 1929-04-05 · 14 (5.4.1929) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
15 (1929)
Issue
14 (5.4.1929)
Date
1929-04-05
Page
– (sequence 2)
Language
German
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 14 Seite 2 . SmtSSFlSSCb GBAMOPHONFREUNpE^ *tiSSFA* 4 ׳r•־ ist ÖERSCHIAGER W&kMEDWiEHAumwM '!'■ TEL, U<fS‘2-52 yyi:-f\ AUCH TEILZAHLUNG! Wir liefern 10 neue Platten mit S 10.— Anzahlung und S 2.— Wochenrate ohne Preiserhöhung leichtesten, aber auch, wie wir befürchten, am schädlichsten fiir die Kultusgemeinde selbst, denn eine Kürzung der Subventionen kann keinesfalls eine Sanierung bewirken, sie kann bloß einigen segens-!?eiche« und unentbehrlichen Vereinen und Institutionen am Lebensnerv rühren. Unter diesen Vereinen und Institutionen befinden -sich auch ■die B e t h ä 11 sei und die ,k 111111 r c 11 c11׳ Ln st.it 1.1t i o 11 e11׳ der 0 r 111 0 d 0 x c 11׳ J;11 d e n, die in Wien, geradc weil sic an allen Traditionen des Judentums fest-!halten, ׳die׳ größten, ihre Leistungsfähigkeit• weit iibersteigendeti Opfer bringen. ist nicht geschehen, mul so ist der Faustsehlag in -Tilieiias ein Faustsehlag in das Antlitz des Misrachi. Die psychologischen Grundlagen darzulegen, ist so schwer eben nicht. All diese Chahizim suchten den Weg aus vermeintlichen oder wirklichen Heimmmgen ins vermeintliche Freie. Sie empfinden die Traditionstreuen als neue Hemmung und, noch dazu aufgehetzt von unverantwortlichen Kanoim des Unglaubens und der Selbstsucht, begannen sie zu schlagen, und von dem Schul? auf de llaan bis zu dem Faustsehlag in Liberias führt ein gerader Weg. O der armen, irregeleiteten Jugend! O der Esuuhund in Jakobs Zelten! Möge aber in die Seelen der Verwalter der Keren-Hajessod-Gclder doch endlich der Gedanke Fingang finden, daf? der Faustsehlag in Tiberias sie zur Besinnung bringen .muß, sonst dürfte die JcwisR Agency eine wenig gute Ouvertüre haben. Dann vielleicht könnte der Märtyrer H. Moscheh Kliers. der mit jesaiunisehem Gemüt diese Schmähung erduldet hat, in seiner Größe die Bewunderung aller wirklichen Freunde eines heiligen Landes erzwingen und dem Schlag ihres Herzens sowohl wie ihrer offenen Hand die .richtigen Bahnen weisen. P. K. Was hat Sir John Chancellor der Misraciii-Delegation gesagt? Diese orthodoxen Juden erwarten von ihren Vertretern im Kultusvorstand, daß sie jetzt in dieser kritischeu Situation ihre Pflicht voll und ganz erfüllen. P. Im Aufrufe des Mazzotli-Comites für Rußland in der letzten Nummer unseres Blattes wurde die Postkontonumnier falsch angegeben. Wir bitten davon Kenntnis zu nehmen, daß dieselbe richtig lautet: 143.056 Keren Hathorah der Aguclas Jisroel Wien. Der Faustschlag in Tiberias. In Tiberias, am soimendurchfluteten Gestade des Kinercs-See's, blüht eine jüdische Siedlung seit unvordenklichen Zeiten. Dort blühte eine Hochschule, dort wirkten und lehrten die Tanarim, dort überragt die Grabstätte von R. Meir Land und Leute. Tiberias' Gemeinde ist eine der treuesten Hüterinnen der Tradition. Ihr Führer und Rabbiner, Rabbi Moscheh Kliers, ist eine ragende Größe des Geistes und der Ethik. An dem Sabbat, an welchem die Thora Vorlesung uns an die Erstellung ständigen Lichtes ins Heiligtum mahnt, sprach R. Moscheh Kliers zu seiner Gemeinde. Er sprach von der Not, von der seelischen Not der Zeit, vyelche von jedem jüdischen Menschen in Palästina besonderen Bekennermut erfordert. Da drängte sich — es war am Sabbat — ein zionistischer Jüngling in die Synagoge, die brennende Zigarette im Munde, und versetzte R. Moscheh Kliers einen Faustsehlag. Das ist eine sehr ernste Episode in der Geschichte des ■Aufbaues von Palästina. Mit dem entarteten Jiingling rechten wir nicht. . Wir werten seinen Schritt, und seine Untat als Symptom. Erhellt doch diese Tat blitzartig die ganze Situation. Zwar zweifeln wir nicht daran, daß man im ganzen Lager von Poale Zion an bis Misrachi nach Entschuldigungsgründen für diese Entartung sucht. Aber kann es denn •anders kommen, wenn mau jahrzehntelang die Jugend gegen jede Autorität revolutioniert? Kann es anders kommen, wenn man für jede Ausbuchtung nach links das milde Lächeln der Verzeihung hat und alles Religiöse dem nationalen Phantom teils lächelnd, teils mit ohnmächtigern, zur mannhaften Tat nicht reifendem Bedauern preisgibt, während man die Entschlußkraft der T1־aditionstreue begeifert? Ist denn der Faustschlag in Tiberias etwas anderes als eine Explosion des Chaluzismus? Aus Palästina ergeht der Ruf an uns, wir machten zu diesem Ereignis Stellung nehmen! An wen ergeht der Ruf? An jeden. Aber nicht etwa nur, um inhaltslose Proteste zu erwirken. Das ist so leicht. Auch nicht, damit etwa von dieser oder jener Seite die Sache irgendwie beschönigt, wird. Denn auch das ist so leicht. Vielmehr bedeutet dieser Ruf eine ernste Mahnung an die jüdischen Menschen der Gola, die in iiberströmpnder Liebe zum heiligen Lande Mittel zur Verfügung stellen, ohne zu überlegen, welchen Menschen, welcher Anschauung diese Mittel zugute kommen. So lange der Groschen, der für Erez Jisroel gespendet wird, nicht auch dem Geber als ein heiliges Instrument zu einem heiligen Zwecke erscheint, so lange dürfte es schwer sein, solchem Unfug vorzubeugen. Und alle die, welche Wahllos spenden, sind mitschuldig an dem Faustschlag in Tiberias. Ist ja doch in Europa ' eine allgemeine ‘ Müdigkeit der Geber Herr geworden, nicht etwa in bezug auf das Geben selbst, sondern man ist zu miide, um nur auch noch zu überlegen, wie die Gabe wirklieh im heiligen Sinn verwendet wird. Wenn wir früher im Hegelschen Sinn an eine Betrachtung des von dem Misrachi sich selbst gesetzte{! Zweckes herangingen,. so dachten wir immer, er hätte, sich dies zur Aufgabe gemacht, daß er allmählich zum Treuhänder der religionsmäßig orientierten Verweur düng der Keren-Hajessod-Gelder sich durchringt. Das!In der jüngsten Nummer -des Frankfurter ,,Israelit“ finden wir aus der Feder seiner Jerusalemer Korrcspoii- ׳deuten eine interessante •Darstellung des innerjüdischon Kampfes in Palästina. .Wir bringen die Korrespondenz ohne irgend einen ,Kommentar zum Abdruck. D. 1Red. Nach seinem Amtsantritt ׳hat der neue iHigli Com- ׳rnissioner!verschiedenen ׳Delegationen aus allen ,Bevöl'kcrimgsscliicliten Audienzen gewährt, ihre Begrüßungen entgegeugenommen and ׳in seinen Erwiderungen gau!z bedeutsainc!programmatische Aeuß errungen!vernehmen׳ lassen, die ihren günstigen ׳Eindruck nicht ׳verfehlten. Mau merkte es dem neuen Regierungschef an, daß er in seinen Reden von einem hohen ׳sittlichen Ernst sich leiten läßt und!daß er in knappen, aber kernigen Worten darauf hitiwcisen wollte, daß ׳Wahrheit und Gerechtigkeit die •Richtlinien seiner ׳Politik ׳bilden. Audi ■die Vertreter •der jüdischen Bevölkerung wurden der!Reihe nach •vom Hochkommissar empfangen. Und merkwürdigerweise wurde jedesmal über die 1Beziehungen jenes •Teiles ׳der!palästinensischen Judenheit gesprochen, die unabhängig vom ׳W!aa.d :1 eiltn׳i ein eigenes Gcineiniwesen repräsentieren.!Kurzum, man sprach von der!Aguda. Die beiden 0:berrabbiner Me-ir und •K׳uk bildeten die erste jüdische ׳Delegation, die bei ihm in London Vorgesprächen. Er ׳bemerkte, daß er unterrichtet sei, ■ daß ׳ihre Anhänger aus!prinzipiellen Gründen der offiziellen!Gemeinde nicht beitreten können. Oberrabbiner Kuk reagierte auf diese Bemerkung, ■indem •er seiner zuversichtlichen lUeber- Zeugung Ausdruck gab, daß schließlich auch die Aguda־ Anhänger der iKneseth Jisroel sich ansohließen werden. ■Als zweite jüdische Delegation waren die Vertreter des Waad 'leumi!im iRegienuigshause ■erschienen. Der oifizielle Bericht über diese Audienz in den hebräischen Zeitungen gab keinen Anlaß zu kritischen Bemerkungen. In Agudakreisen hatte man auch ׳damit gerechnet, daß die 'Wortführer ׳des Waad le׳umi, mit Rücksicht auf die damals noch schwebenden 'Verhandlungen mit •der Aguda, sich loyale ׳Zurückhaltung auferlegt haben. Doch, es wäre zu schön!gewesen, cs hat nicht sollen sein.!Nach ■der Begriißungsdeputation ■des Waad hair Aschkenasi bezw. der Land'esorganisafcion der Agtidas Jisroel-, von der noch später die ■Rede sein soll, wurden die rabbinischen Vertreter des Misrachi von!Sr. Exzellenz empfangen. Die Herren beeilten •sich, auch!über den Ver- •lauf dieser Audienz ein offizielles Communique ■zu veröffentlichen- Es ׳ist nicht uninteressant zu erfahren, was die Misrachiführer vom!High Commissioner verlangten. ׳Nachdem ׳Rabbiner ׳Fischmann ׳das!zionistische Treuebekenntnis abgelegt -hatte, sprach Rabbiner Usielvon der ,hohen!Bedeutung des einheitlichen Qberrabbinats, während die ׳Rabbiner ׳Ostrowski und 'Kaniel die (Melodie von der ׳Einbeltsgemeiiide amgestimmt ׳hatten׳. Alle Mitglieder der Deputation — so heißt es in dem offiziösen Bericht des Misrachi — wiesen hin auf die Gefahr i(?!), die eine Spaltung der -Gemeinde durch die Möglichkeit des Austrittes im Gefolge halben!könne. Die ׳religiösen Anliegen können auch im!Zionismus und in der ׳Gemeinde des Waad •leumi ihre iHut finden. •Aus der!Antwort ׳des ‘High Commissioners an die!Misrachiführer erfahren wir zunächst, daß auch die Delegation des Waad leumi nicht so harmlos sich gab, als es nach außen hin den Anschein batte. Trotz der gleich- ׳zeitigen Verstaudigutigsversuche• mit der Aguda. forderten׳ ■auch ׳die Zionisteniführer nichts Geringeres, als ׳daß die Anhänger, dr Aguda ׳bezw. die!Mitglieder des Waadhair Aschkenasi aufs neue gezwungen werden sollten,;in die Gemeinde des Waad leumi ׳einzutreten. Das wies ׳der. Hochkommissar rundweg ab. •Im weiteren Verlaufe soll aber Se.!Exzellenz die •Misrachisten beruhigt haben, daß die Trennungsleute sich nach ׳und nach von selbst auflösen und schließlich ׳doch ׳in •die einheitliche iKneseth Jisroel eintreten werden. In jedem :Falle werde ׳die Regierung diese!Zerstörungsbestrebungen 1(sic!) nicht fördern und den!Austretenden keine Gemeinderechte zuerkennen.!Kann der ׳High Commissioner diesen scharfen Ausspruch getan haben? •Vorerst׳ sei ifestg&stellt, -daß die Vertreter der Aguda, im Gegensatz zu den gehässigen ■Reden der gegnerischen Brüder, weder die ׳Zionisten, noch die Misrachisten bei der!Regierung verklagt hatten. Die (Begrüßungsansprache war eine durchaus versöhnliche. Der!Redner fand warme Worte für die jüdische Aufbauarbeit in dem Nationalheiin!und für die Autorität de9 Thorageseüzes bei der gesetzlichen Regelung des jüdischen Gemednsohaftslebens. Rabbiner ׳H o r o v i c z betonte wohl, daß die palästinensische Judenheit, ganz sowie ׳in ׳den Gemeinden der Diaspora, in ihren religiösen Grundsätzen unter sich nicht einig sei und daß eine organische!Verschmelzung der Adas Jisroel, Wien, II., Nsstreygaeee 11 ten and Jessode Hatftora "שי ־ל־־= KERNSEIFE Marke: ÄLEFBETH mit הכשר des orth. Rabbinätsaösessors, Koäice; erzeugt ״POLIO“ FRIEDMANN & Co. SEIFEN-UND KERZENFABRIK, K0S1CE nur unter dem Zwange einer Gewissensbedrückung oktroyiert werden •könnte. Er sagte aber zugleich, daß es viele gemeinsame Ziele gebe, in denen - die gesamte Judenheit einig sei und bei denen trotz der wcltanschaiiliehen Gegensätze in religiösen Dingen d-cr Einheit'׳- Charakter der palästinensischen Judenheit gut gewahrt werden könnte. ׳Und Sir John Chancellor versicherte in seiner offenherzigen Antwort, daß er •es nicht zulassen werde, daß in ■Gcwissensfragcn irgendwie gesündigt werde. -Daß die Vertreter •des Waad leumi ihm die Bitte unterbreiteten, den allgemeinen Zwangscintritt in die KneseMi Jisrael aufs neue zu dekretieren, •erwähnte der Hochkommissar wiederholt auch vor den Vertretern der Aguda. ,Wohl um joden ׳Mißt 0:11 zu ve um erden, hat ■der Korrespondent des ״Israelit“ in seinem!Berichte diese deutliche Zurechtweisung unserer zionistischen‘ Wortführer unterdrückt. Wenn aber der ׳B!׳gh Commissioner expressi» verbis hinzufügte. daß es ihm -klar geworden sei, daß die grundsätzlichen Differenzen viel tiefer liegen, als er cs sich ■vorgestcllt hatte, daß er den Plan aufgegeben habe, eine organische ■Vereinigung der Parteien zu versuchen und die Mitglieder der Deputation bat, ■die vorgebrachten Gravamina in klarer Zusammenfassung ihm schriftlich zu überreichen: so kann ׳derselbe Sir John Chancellor den Misrachifirhrcrn nicht gesagt haben, daß ׳die Trcnnungsleute ״!Kräfte der!Zerstörung“ seien, sich nach und nach auflösen und in ׳die Kticscth Jisrael eintreten werden. Sicher nicht in dieser Fassung. Offenbar haben wir cs hier mit einer parteimäßig gefärbten (Kommentierung oder Ueberbewertung einer loyalen• ׳Acußeriing des über den Parteien stehenden ׳Regierungschefs ׳zu tun. Wir fragen aber unsere gegnerischen!Brüder im Waad leumi, noch mehr aber unsere gesinnungsverwandten ׳Misrachiführer: wie lange noch soll diese Unglückselige, gehässige Taktik unsere Beziehungen zu einander verbittern und vergiften? Wollt Ihr tatsächlich, daß auch in Erez Jisrael die ׳Saat der friedlichen Verständigung erst nach jahrzehntelangen Kämpfen, wie in den Galuthländern, auifigehe? Wie lange •noch sollen die Gegner des jüdischen Nationalliei.ms an diesem 1B׳ruderz1wist s;ic!h •ergötzen■? Die Chacham-Affäre. Die in dien׳ jüngsten Wochen vielfach erörterte C h acha.m -,Aff ä r ■e hat׳ ׳die Leitung der Wiener Jugemdgnippe veraallaßt, eine ׳Broschüre •z׳u veröffentlichen, in der mit aller Deutlichkeit!und mit Anführung der •beanständeten Stehen der Nachweis dessen gebracht wird, wessen 1R. Josef ׳B a 11 in g a r t e n seinerzeit :in seiner ׳viel Aufsehen erregenden ׳Rede -die •Herausgeber und! Verfasser jener Druckschrift des ברית העלמית של צעירי החלוץ והפועל המזרחי• beschuldigt! hat. Zu der Chacham-Affäre •hat. inzwischen R. Ghai׳m Sonne nf eld mit nachfolgendem!Brief Stellung •genom- •mem: ב״ה יום ט׳ לחדש שבט שנת תרפ״ט פעה״ק' ירושלם ת״ו. שלום וברכה וכ״ט למע״ב הנאהבים והנעימים צעירי אגדת ישראל היץ בעי״ה וינה, אחרשה״ט. בתשובה על מכתבם החשוב מיום ו׳ שמוח הנני מתכבד להודיעם כי חקרתי פה עד כמה שהי׳ אפשר לו ונודע לי שהמרציא בעצמו דר• נ. הכם מכחיש בכל תוקף את הדברים שנתפרסמו בשמו בהרצאות הללו. ואמנם איי זה משנה את המצב בנוגע להמזרחי בכלל, אשר בזה איין ספק שדברי מינות וכפירה הללו יצאו מהם ונתפרסמו י בעולם ע״י החלוץ והפועל המזרחי, וזה מראה ומוכיח די על הפרצוף הנכון של הסתדרות זו• עד כמה רחוקה היא מ״חורת ישראל", אולם אם באנו בזמננו זה למחות על דברי מינית אין אני מספיקין, ואשרי המתרחק מהם כמטחו קשת, ומתחבר אל יראי ד׳ וחושבי שמו.' כדברים האלה בערך בחכתי גם לידידי הגאון מוהר״ר פירשט שליט״א בתור תשובה על מכחב בענין שהזה שהגיעני ממני. והי׳ זה שלום וברכה להסחרותכם הנאמנה. חדות ד׳ תהא מעוזכם להרבות תירה ויראה ולאמץ ברכים כושלות וחפץ ד בידכם יצליח להשיב לב אבות על בנים ולראות בישועת ישראל בכ״א כעתירת המחכה לישועה קרובה יוסף חיים זואננענפעלד רב ואב״ר לקהלת האשכנזים בעה״ק ירושלם תובב״א Uc Versetzung. Gh. J. Sonnenfelid Ob er r abbin er ׳der aschk. Gemeinde Jerusalem. Ihr wertes-Schreiben vom יו□ ו' שמות beamtwortenjd, ׳beehre ach ,mich. Ihnen mitzuteilen, daß ich hier nach Möglichkeit Informationen emgeholt •habe. Ich habe erfahren, daß der Vortragende selbst, 'Herr Dr. Ohacham, mit Entsscihiedenheitl die Worte dementiert, -die in •seinem!Namen in diesen Druckschriften veröffentlicht worden. Doch ändert dies nichts an ׳der Lage hinsichtlich •dies Misrachi im allgemeinen, denn ohne allen Zweifel1 sind •diese־ Aeußerangen voll Minus und.׳;Kefirab ans ihm hervorgegangen und vom Heohaluz und!Hapoet hamdsrachi verbreitet worden. Dies rückt das wahre Antlitz dieser ■Organisation ins rechte Lieht, ,wie weit sie von ״Torath Israel“ entfernt ist. Wenn wir jedoch in!unseren Zeiten gegen alles Minus protestieren wollten; dann würden unsere Kräfte mehrt: •ausreichen. Hell! dem, der sich von jenen weit, weit entfernt ׳hält und sich den wahrhaft G-ttesfürobtigen anschließt. In diesem Sinne habe ׳ich auch •an meinen Freund Ehrw. Rabbiner S. Fürst wegen dieser Angelegenheit :geschrieben. Mit den herzlichsten Wünschen an Eure Organisation itsw. )(Stampiglie) (Unterschrift) Es ist ׳begreiflich, ׳beißt es weiter in der Broschüre, daß diese Angelegenheit in Kreisen: ׳des Misrachi ׳die pein- ׳liebste Verlegenheit ׳ausgelöst hat. Man w!ar anfangs geneigt, zu vermuten, Misrachi werde :mit flammender Entrüstung die Zumutung von sich weisen, jemals auch nur im entferntesten thorateugnerische Druckwerke zu produzieren •und; zu׳ verbreiten, doch im Laufe der Zeit 1(es waren schon!Monate vergangen!) •gewannen׳ wir die Erkenntnis, hier auf eiben empfindlichen• ׳Punkt getroffen zu haben, den ׳die Misrachi am liebsten mit Totschweigen übergangen hätte. Die auf eine öffentliche Erklärung ■begierige Menge

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