Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 12 (22.3.1929)
- Date
- 1929-03-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2629891-2630294-2630306--3261-2635234- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Goslar 1× ep/1044636
- Riga 1× ep/1000826
OCR text
Nr. 12 Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Sorgfältigste Ueferimo in plombierten Säcken von 1 Sack 50 kg ängefangen franko Haus, ebenso in Fuhren und Waggons K JULIUS HABER Kohlen- und KoksgroRhandlung Nordwestbahnrutsche Wien, II., Ob. Donaustr. 107 Fernspreoher R-47-1-88 Erhöhung: der Subvention bewirken wird, sondern unter Planmäßigkeit verstehen wir ein System, weiches festlegt, daß der Bethausverein, soweit er erwiesenermaßen die Stätte eines alitägliehen G-ttesdienstes, die Stätte von aiiäglichen Lernvorträgen ist, somit also den Ernst und den Umfang der religiösen Aufbauarbeit aufweist, einen A11־ s p r 11 c 11 auf einen p e r 1. e n t u e 11 e n Beitrag der K u 1111 s g e m e i n d e 7. n den Kosten des ßethaus Vereines b e s i t z t. Diese Siche r h e i t würde den• Bethausvereineir die Möglichkeit geben, bei der Besoldung ihrer Funktionäre den persönlichen Umständen, den!Leistungeu, dem Familien- Verhältnis und dem Alter Rechnung zu tragen. War wollen an dieser Stelle absichtlich keine ziffernmäßigen Vorschläge ,machen, ■wir wollen bloß an alle jene Kultusyorsteher, die sich in ihren Programmreden so sehr ׳für den •Ausbau und für die Festigung der religiösen Institutionen in Wien ereifert haben, darauf aufmerksam machen, daß der ,Bethausverein, eine der wichtigsten religiösen!Institutionen• in Wien, infolge der Vernachlässigung, die er seit Jahrzehnten erdulden muß, und infolge einer gedanken- und systemlosen Subventionierung, deren ,er sich in den letzten Jahren seitens der!Kultusgemeinde erfreut, seiner wichtigen rcligiösen Aufgabe nicht nachkoinmeii ,kann. Wir appellieren an alle Kultusvorstcher, besonders aber jene, die als Vortrete!• der orthodoxen Juden in den Kultus- Vorstand cingczogen sind, auf diesem Gebiete endlich d i c Grundlagen eine 1־ Gesundung zu schaffen.!Mit ■dem zweiten wichtigen Gebiet des; religiösen ׳Lebens, der Schule, ■wollen wir uns in einem zweiten Artikel beschäftigen. P. Die Frage der Mazzoth-Versorgun der russischen juden. Der LubawUscher Robbe in Berlin. — Bildung eines Zentralkomitees. — Ein Appell an die Wcltjudenheit. (J. '17 A.)׳ Die ׳.Hungersnot, die ■itn letzten Jahre große Teile 'Rußlands hcimgcsucht hat, verbunden mit!der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen!Lage, •bringt ,die russische Judenheit .in die ernste Gefahr, während der kommenden Pessachtage ohne Mazzoth zu ■bleiben und während ,neun Tagen buchstäblich Hunger zu!leiden. Unter der ׳Leitung von Oberrabbiner Sehne ersoh.n. ■dem!jetzt in ■Riga lebenden ׳berühmte« Lubawitschcr Rebbe, hat sich ein Interterritoriales Komitee gebildet, welches!sich die teilweise Versorgung der russischen׳ Juden׳ mit Mazzoth für die kommenden. Pessachtage zur Aufgabe gesetzt ׳hat. Gegenwärtig weilt der -!Luba;wi'tsch׳er ׳Robbe in Begleitung seines Schwiegersohnes, Herrn ׳Gur-Arie, in 'Berlin, ׳um die Hilfsaktion, deren Zentrum in Berlin liegen soll, zu regeln. Laut einer Mit- ־ teilung der russischen ■Botschaft in!Berlin an Herrn Rab-!b,Luder Dr. Meier »Hi!d e sine i m e r sind ■nämlich 50 Waggons, Mazzoth zur Einfuhr aus dem Auslände nach Rußland bewilligt. Herr .!Gur-Arje machte nun■ in einem Gespräch .mit dem Vertreter der ׳.[. T. A. ■die wichtige Mitteilung, daß außer diesen 'Waggons noch weitere Quanten eingeführt werden .dürfen. •Er habe soeben aus sicherer Quelle die■ :Nachricht erhalten, ׳ daß die ■russische 'Regierung, ■einem Komitee nrssisoher ■Rabbiner gegenüber erklärt hat. sie ■erlaube die Einfuhr von!Mazzoth über die bereits bewilligten fünfzig Waggons!hinaus, vorausgesetzt,!daß es sich nicht •um ei n;H a n!d e!1 s o b j ek t. s 0 u ׳d ■er :n •u m e 'i 11 e W o h 1׳-, .t ä t•i g k e 11 s a k 11 0n ■lv a ת •d e 1׳ .t. Diese Tatsache, fügte Herr Gur-Arje!hinzu, ist darum von!besonderer Bedeutung, weil mit fünfzig Waggons nur 20.000 Familien hätten ver- .sorgt werden können, ■also •nur der kleinste Teil •der Jüdi- 'scheu Bevölkerung. '..ln Rußland״ selbst freilich bes-teht eine nur sehr minimale Möglichkeit, sich Mazzoth zu beschaffen. .. Die ■gesetzliche Seite ■der '!Mazzoth ein fuhr aus dem Auslände, sagte ■Herr 'Gur-Arle, ■ist also geregelt: es bleibt tiün ■die Regehing der finanziellen Seite übrig. Das!Berliner Komitee, an dessen Spitze Persönlichkeiten wie Dr. Meier Hd ■1 d e s h ei m e r. Dr. Istnar Fr ■e u n d!. Dr. Aron Hirsch stehen,!hat es übernommen,!in Deutschland einen Beitrag von 40.000 ■Mark aufzubringen. Die ׳jüdische ,Gemeinde Berlin hat.bereits für ׳diesen Zweck 5000 Mark bewilligt, einige andere Gr öligen leindcu werden sich mit entsprechenden Summen beteiligen. lM׳an maiß aber ׳bedenken, daß die Kosten für nur fünfzig Waggons Mazzoth!mindestens 45.000 Dollar (190.000 Mark) betragen werden, wozu noch Transportkosten usw. du der Höhe von 20.000 Mark kämen. Seitens des ׳Zentralkomitees hatten sich die Herren Gur-Artje und Du'biu-Riga nach Paris und London begeben. In. ■London haben Chief-Rabbi Dr. ׳Hertz und ■da:s ukrainische Hilfskomitce eine Geldsammlung eingeleitet, ׳ln ,Frankreich!intercssicrt sich der Grand •:Rabbin ׳Israel ■L e v y sehr für die Aktion und ,unter der Pariser russisch-jüdischen!Gemeinde werben •Advokat Sliosberg,'!Rabbiner Eiivsenstadt sowie die!Herren Schaiit und Polak.!In!Hallaind ׳is׳t Oberrabbiner Dr. O■n■derwyzer für die Sache tätig. In Polen!hat sich auf Iinitiat'ive dos Herrn׳ M. Rutstein ein!Komitee gebildet, und ׳die Warschauer jüdische Gemeinde mit den! 'Gemeinde- Präsidenten Farbstein •an der 'Spitze 'hat!bereits eine *Werbeaktion begonnen. Trotz ■alledem ist׳ sogar die Summe für die zuerst bewilligten fünfzig Waggons ■Mazzoth noch lange!nicht aufgebracht. Inzwischen ,nahen die 'Pessachtage heran und ׳die Transporte müssen bis!in :■entfernte'Winkel Rußlands gebracht werden. Zur 'Bewältigung der großen Aufgabe ist die schnelle Hilfe der ■Judenheit der ganzen Welt ■erforderlieh. Es wird dem Judentum ׳zu:m ■großen Schaden! sein, wenn ׳die Gelegenheit, ׳di'ck russischen Juden!mit!Mazzoth zu versorgen und sie an den ׳Pessachtagen nicht hungern ■zu lassen, nicht im weitesten'Maße •ausgenützt werden sollte.• •lieber alle einschlägigen 1■‘iF'fägeiiW!i:ixl״.!D׳r7Meier.7 Hildesi heimer •(:Berlin ,N 24, Lihieustraße 111) gern Auskunft geben.: Das Arbeitsprögrämm des Weltverbandes der Schomre Schabbos. (J. T. A.) Der Arbeitsausschuß des Welt v e rb a 11 d e s ׳der Scho m j e Sch ab ׳b 0 s veröffentlicht den folgenden Aufruf: •׳ ■Unser Verband war. eine aus •der Not der Zeit geborene Forderung des Tages. Der Sabbat, ■die altgebeiligte Einrichtung unserer Religion, droht;im Tempo unserer Zeit für eine große Zahl unserer Glaiibeiisbrüder in seiner unbestrittenen heiligen ■Bedeutung verloren zu gehen;!Haus und Familie, die geweiht/.werden durch die Stimmung'-des Sabbat, •das Berufsleben,! das durch ihn versittlicht wird■, steheu in!Gefahr, diesen; unschätzbaren Besitz jüdischer Ueberlieferung zu verlieren. Um diese!Gefahr ׳zu!bannen, habe« wir einen überparteilichen Weltverb and ׳zur Wahrung und zum Schutze des Sabbat begründet. Führende!Männer des jüdischen Geistes- und Wirtschaftslebens verschiedener politischer Schattierungen haben sich uns abgeschlossen; Rechnitz. Von L. Moses. (Schluß.) ׳Dieses Werk erhielt Approbationen von R.. Gerson Chajes,!dem!damaligen ,mährischen Landesrabbiner in ■Nikölsburg, R.!Meier!Barbi, Rabbiner von Preßburg, und R. iLemel Lcvi (Glogau), Rabbiner in Eisenstadt. Zuletzt folgt ׳aber als wichtigste eine Empfehlung ■seines Vorgängers im!Amte, R. Sleasar Kalir,!die aus Kolin, 5. Ab 1785 (5545) datiert ist. Mit dieser Approbation reicht!dler Meister der Halaciia dem Virtuosen auf ׳dem Gebiete der agadischen Auslegung, seinem!Nachfolger die Bruderhand, denn beide, (Eleasar ׳und Aron, Hohepriester derselben göttlichen Idee, fühlten sich nicht nur durch den Ort. an dem sie einander folgten, sondern auch durch Gemeinsamkeit ihres Zieles einander verbunden. Als Prediger von so hohen Qualitäten, wie wir ihn oben nach Möglichkeit schilderten, war R. Aron naturgemäß auch ein klein wenig!Schwärmer. Er predigte aber nicht nur anderen, sondern setzte ,seine Worte an sich selbst in Taten um und so .ging er denn nach zwanzigjähriger Tätigkeit in Rechiuitz nach Erez Jisrael, ׳um sein Sehnen nach dlem heiligen Lande zu befriedigen und dort zu sterben. Im Jahre!1804 folgte R. Aron wieder ein Talmudgelehrter ersten!Ranges, R. Alexander Meiseis, der bis dabin!Rabbiner dn D.-Szerdahely gewesen war. Sein Vater R. Rafaiel!Meisels, war Verfasser des in Zölkiew 1800 gedruckten Werkes תוססת שבח und zählte •zu seinen Ahnen zwei der führenden Geister Polens, den ,Bach“, R. Jod Sinkes •und den ״Remo“, R. Moses Jssenls. Auch die Tat- Sache der Berufung ׳R. Alexander!Meisels spricht für die Bedeutung der Rechnltzer Gemeinde. Das Grab des R'. 'Alexander Weisels auf!dem großen Recbnitzer Judenfriedhof befindet sich an einer durch dichtes Gestrüpp fast unzugänglich gewordenen Stelle der Mauer. Ich *konnte daher bei ׳der Kürze der mir zur Verfügun'g stehenden! Zeit die Inschrift nur. ■soweit sie aus gewisser Entfernung leserlich war, kopieren und gebe sie hier vorläufig wieder: פ״נ אד[ונני] מור[נו] הה״ג מרה אלכסנדר אב״ר דקהלתנו בחרב המחבר תוספת שבת זצ״ל אראלים גברו.מצוקים במלחמה .... לחושך נהפך אור ... ' כסה צלמות עטרה הנעימה ... סנולת החמרה על..• נסש הכל בנסש עגומה ...; דעה וחיים משסט ועזר ... ראה וידע אך לו תחלה ... מפיו יצא ידידי הסשיבו נאור.... זה לו לתהלה לא יותר ... , י״נ יום ו׳ עש״ס ר״ח ארר ה״ט״וית ל״ח״ס״י״ד״יץ לפ״ס הנצב״ה Die schon mehrfach ■erwähnte Gedenktafel besagt über R. Alexander Meisels: הרב הגאון הגדול מו״ה אלכסנדר מייזעלם בנו של הרב המחבר תוספת שבת מת יום עש״ס חח אדר תקע״ט לפ״ק. Er starb also nach dem übereinstimmenden Zeugnisse dieser beiden Quellen׳ Freitag den 1׳. Adar 6579 (26. Februar 1819). Während seiner Amtszeit wirkte in Rechnitz als Dajan R. Jehuda Löb לן״מ (Kaufmann) und nach 'diesem der Jan Jahre!1832 gestorbene R. Serach, Sohn des R. Meir קום קריש aus Prag, der Verfasser eines pädagogischen Werkes ־״אוצר החיים). Auf R. Alexander Meisels ׳folgte wie ein letztes Aufleuchten des Thoralichtes in Rechmtz ein!Mann, den die Nachwelt in *bewußter Anspielung auf seinen Namen den ״engelgleichen“ ■nannte, R. Gabriel1, Sohn des R. Rüben Israel ha Kohen Engelsmann. Er war in Waag-Neustadtl geboren und verfaßte ein Werk, das er seinem Vater zu Ehren ״ עיני ישראלDie Augen Israels“ nannte. Als der!letzte große Rabbiner von Rechnitz, galt er auch in ganz Mitteleuropa als Autorität ersten!Ranges und wurde *) Ueber den ziemlich selten vonkommeniden Namen קים רמחקרי קדש siehe טיב ניטיו Zoikiew 1822. נשי של פסח KERNSEIFE Marke. ALEFBETH mit הכשר des orth. Rabbinatsassessors, Koäice, erzeugt ״POLIO“ FRIEDMANN & Co. SEIFEN- UND KERZENFABRIK, ,K O § 1 C E aus allen Teilen, Europas und der anderen!Erdteile sind uns bereits wärmste Znstiminnags- und Beitrittserklärungen zugegaugen. Welche Aufgaben stellt sich der!Verband? 1. Wir wollen allen■ jüdischen!Kreisen ■die Forderung der Sabbatruhe als Grundidee jüdischer Lehre ■und jüdischen Lebens ins •Gedächtnis zuriickrtifen.!Der Sabbat soll wieder lebensgestaltend wirken und seinen Trägern •den ursprünglichen Idealismus ׳wiedergeben, der sie befähigt, der ganzen Menschheit ■den Weg zu reiner Sittlichkeit und wahrem Menschentum zu ■zeigen. 2. Wir wollen■ die Schomre- Schabbos-Vercine aller . Länder und gleichgerichtete Voreinigungen zusammenfassen lind ihre Arbeiten fördern. 3. Wir wollen die Gesetzgebung der Länder, soweit sie sich ■auf' •Arbeitsruhe (Sonntagsruhe, Arbeitszeit. Angestelltenischutz, Lohnzahlung ustv.) bezieht, zu beeinflussen suchen. Auf staatliche und städtische Behörden wollen wir einwirken,''■daß sabbattreue Beamte angestellt werden, die Sonntagsdienst verrichten. 4. ׳Wir wollen selbständige,, sabbathaltendc Existenzen stützen und Schomre Schabbos׳ zu •Existenzen verhelfen. 5. Wir wollen: Betriebe, die am Sabbat arbeiten,!beeinflussen, •einen Prozentsatz sabbattreuer •:Angestellter und!Arbeiter zu beschäftigen, eventuell bei verlängerter täglicher!Arbeitszeit. 6.־ 'Wir •wollen den günstigen Abschluß von •Versicherungen sabbattrencr ■Kreise gegen •Arbcits- und Stellenlosigkeit ׳erleichtern und ermögliehen. 7; Wir •wollen Kreditinstitute zur Förderung von Schomre Schabbos auf streng!kaufmännischer ■Grundlage schaffen. 8. Wir wollen■ sabbattrenc Kaufleutc und Handwe.rlkcr zu Genossenschaften zum Zwecke der Sabibathilfe zusaimnenschließen. 9. Wir wollen •durch Austausch von Kräften und lErfähritngen׳ von ,Land zu!Land die Unterbrihgung sabbattrencr!Angestellter erleichtern. 10. Wir wollen jüdische Organisationen׳, wie Agro-Joint, Ort und andere, im Sinne unserer Bestrebungen beeinflussen und die Gründung ■von Schomre-Schabbos-Sicdlungen auregen. 11. Wir wollen׳ die Wochenend- und ähnliche auf Fünftagewochc abzielendcn Bew׳e:gungen fördern, damit auch der Sabbat neben dem. Sonntag arbeitsfrei wird.!12. Wir wollen durch!Anregungen ■geistiger Art zur Vertiefung und Verbreituug ■der Sab'batidee •beitragen. Gelber die endgültigen Mittel und Wege ׳zur Verwirk- ■licliung dieser!Ideen und ׳Aufgaben •wird, so G־tt will, ein zu diesem ׳Zweck ehestens einzuberufender Weltkongreß beraten. Daraus ,ist zu ersehen, welche Fülle von •Aufgaben ׳unser harrt■!und dem Sabibatideal ,Erfäi'11 ungsmöglichkeiten bietet. Allerdings können wir das Ziel n11׳!r erreichen, wenn wir ■die Unterstützung.aller derer finden, ■denen■ •die religiöse, nationale und .soziale Bedeutung des Sabbat Herzensüberzeugitng ist.•Wir richten ■daher ׳unseren Appell ׳an die gesamte jüdische׳ Öffentlichkeit, •durch Mässenbeitritt . zur .Verwirklichung unserer Ziele!beizutragen. ,Wir!bemerken! jedoch, daß die Mitgliedschaft unser es :■Ve-rbandes. .tkeine ■Ablösung ■der Beitragsleistung .zu den , Stellenvermittlungsvereinen Schomre Schabbos •bedeutet, da ■diese ■Vereine ihre wertvolle Tätigkeit unverändert .weiterführen. Die Organisierungsarlbeit unseres 1WeltVerbandes in allen Ländern ist ■im :Gange. Beitrittsanmeldungen■ sind an das Sekretariat, ^Berlin,!NW. 40, Thomasiusstraße 7 pt., Geldsendungen auf •das Postscheckkonto 49.814 ,(Abramczyk für Weltverband) •zu adressieren. Der Arbeitsausschuß: Dozent!Dr. Samuel Grünberg, Vorsitzender; Dr. Emil (Hirsch. ׳Dr. ■P. Sulzberger, : stellvertretende ■Vorsitzende; Rabbiner Dr. H. Klein, Alfred ׳Marcus, Dr. Werner Sii'berstein, Ministerialrat ■H.'!Goslar, ׳H. Abramczyk ׳(Schatzmeister). Spendet für den der Adas Jisroel, Wien, II., Nestroygassa 11 noch, ganz wie in ׳der guten alten Glanzzeit, nm Empfehhingen für neu erscheinende Werke angegangen. Wi,1 kennen so von ׳ihm eine Approbation zu einem Buche א1ח ברית •das R. Simon ben Jehuda!Kunitz ans Nädas über "ולבית מילה נרים ו5דיון הבי in Preßburg 1850 herausgab. •R. Gabriel ,Engelsmann, dessen׳ Enkel: Hof rat ׳Gabriel ׳Engefsmann in Wien als bekannter Publizist wahrscheinlich viel vor seiner Veranlagung dem großen Ahnen verdankt, Start am 24. Tebeth 5611 (29. Dezember 1850). Wir ׳lässen seine Grabinschrift wegen ihrer vielen biographischen Hinweise, aus denen beispielsweise ׳hervorgeht, daß ׳R. Gabriel erst in vorgerücktem Alter beamteter Rabbiner wurde, während er schon von früher Jugend an ehrenamtlich lehrte und Wegen des Grundtones aufrichtiger Verehrung, der sie durchzieht, nicht nur im Original, sondern auch in Uebertragung folgen: הצדיק אבד ביום א׳ כ״ר טבח ע״ד מ״ו״ת ה״כ״ה״ן ה״נ״ר״ו״ל ק׳ מצבת הכהן הגדול ואשכול הביפר זרע קרש מצבתו מעזרע הסופר גבריאל איש מלאכי בן ישראל גביר חייל בשדה חורת יקיתיאל בעיני ישראל האיר עיני ישראל רבץ הורה משמנה עשרה שנה יחד חלפו בו ימי ערבב וצרה אחרי בלותו הית׳ לי עדנה לרב ומיד מקהלה קדשה נל׳רא עי שהניע לשנות הגבורה נלקח מאתנו ארגז התירה נאון עולם הלך ילמנוחה עזב אותנו ליגין ואנחה לא כהתה עינו ולא נס לחה מושל היה ער אחריתו ברוחו אך נחמתנו שעלה לשמים נשמתו תה׳ צרו׳ בשנות החיים. D#r Gerechte wurde verloren am Sonntag den 24. Te