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Jüdische Presse · 1929-03-01 · 9 (1.3.1929) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
15 (1929)
Issue
9 (1.3.1929)
Date
1929-03-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE PRESSE Nr. 9 daß alle in der Gemeinde lebenden üruppem mögen ihre reI^ÖS61|, AnschauungCfK diamelrat^entgegengesetzt iinc von deni traditionellen jüdischen Religionskodex» genannt ״Schulchan Aruch“, abweichend seid, das Recht haben nach eigener Fasson 9e$g zu werden» Die Vertreter der Gemeindöorthodoxie sind selbstverständlich — das wollen wir ihnen als gesetzestreujen. Juden zugute hatten — nicht dieser Ansicht, aber ihr gemeindepolrtisches Streben löst solche., Konsequenzen aus und von einem allgemeinen Ge sichtspunkte aus m־uß man sagen, daß dasselbe Prinzip in der Gemeindeverwaltung obwaltet, wenn in der Ber liner Großgemeinde einerseits orthodoxe Rabbiner und Schpchtim angestellt werden» anderseits gestattet wird, daß die• Trennung der Geschlechter in einer, wenn auch Übe ralgn Synagogeaufgehoben wird. Wer wirklich die Ei n h e i tsge mO in de bc j a ht, der m u ß zugeb e n' d a ß sie j e d e r R i c h t u n g ׳gc r e c h t wird. Man. rettet die.Eintwits&emefode •und man gibt das ein(־: heitliche Judentum preis. Dann gibt es nur mehr jüdische Richtungen, ׳ aber nicht mehr ein einziges, auf dem offenbarten und mündlichen Gesetz begründetes Judentum. Das Propheten wort: ״Friede,. Friede! Es ist aber kein )Frieden״; dieses Prophetenwort findet eine erschüttemde Illustration, in dem Berliner Gemeindefrieden. Bericht des Joint Foreign Committee über die Lage der Juden in Rußland. Das Joint Foreign Committee in London hat eine Untersuchung über die Lage der Juden in Rußland!durchgeführt. Die Untersuchung wurde eingeleitet im! Zu sammenhang mit gewissen ׳Behauptungen, daß die Juden in-Sowjetrußland mit Bezug auf ihre bürgerlichen Rechte!und die freie Ausübung ihrer Religion gegenüber anderen religiösen Minderheiten!in RuWand schlechter gestellt, sind. Die. Untersuchung hat •aber erwiesen, daß die Juden Rußfands keineswegs Opfer irgend welcher nolitisoher, wärt schaft lieh er oder religiöser Au sn alinre v e rf iig׳u ng e n sind, die speziell :gegen, sie gerichtet seien. ,Das Gesetz kennt keine Unterschiede /bezüglich Rasse oder Religion, Doch läßt s'i c 11 " d i c Ta t sa c 11 e nicht leugnen, daß sich das Gesetz in politischer ׳und ökonomi sc!h er H i ns i c h t; s t ä r׳k e r gegen Juden ausw.i r k t, weil ein groß e r T e i 1!derselben nicht d ,e •n 1J3 a •11 e r 11׳- u..n, d!Arbeiterklassen a n g e h ö r t, die a 1J e in •die politischen Rechte genießen. F e r n c r . •h a b e n die Juden Schwierigkeiten, s ic h d e n r.a t i0!n a 1 is i e r t'e n!Methoden von H a n d e 1 11 nid. Industrie •a n z up a ss e!n. Das Resultat ist Armut und,Leid. . Wenn auch ikeine!besonderen Beschränkungen!in •der Anisübun'g.'dcr jüdischen Religion existieren, so ,leiden doch die Juden •gleich , den anderen religiösen Schichten unter der 1Beschränkung;• die*(•der, religiösen ,Erziehung auferlegt ist. Im!Hinblick ׳ aber auf die erwähnten Beschränkungen und;׳zum ׳Teil auch unter dem atheistischen 'Paratisntus der jüdisch-kommunistischen Scktionen sind die Juden nicht; in der' Lage, die. mit Bezug auf ,,den religiösen Unterricht immerhin , ,bestehenden gesetzlichen Erleichterungen sich ־zunutze zu •machen. ,Eine ernst6 Erscheinung bildet die .antisemitische •Propaganda •unter ׳!den!kommunistischen Arbeiterkreiseni ■'die, ■: obwohl von der Sowjet regle rung;scharf bekämpft, dem jüdischen Arbeiter den Anschluß •an die nationale Wirtschaft erschwert. ׳Das Komitee kommt auf Grund' der Untersuchung •zu dem ,Resultat,: daß ׳eine ausländische Einmischung nach dieser Richtung■ eine .!Kräftevergeudung bedeuten und vielleicht , die Leiden der Juden vergrößern würde.. Man .kann aber deVrussischen Juden dadurch helfen, daß •man ihnen Mittel zufiihrt und die׳ nach dieser Richtung bereits existierenden ׳Hilfsinstitute stärkt. . Bis.־ jetzt wurde am meisten die Landkolonisation .,gepflegt, es bledibtaber noch viel zu tun(' übrig auf dem Felde der kommunalen Institutionen, wie Hospitäler, öffentliche' Ausspeisungen,• Kinder- «heimc •etc. Dr. Datches . verliest, ein; Schreiben /des Rigaer Rabbiners Sclvmarjahu;, Gur-Arjah. in welchem die engfischen Juden aufgefordert werden, sich an der!Aktion!zur Versorgung-der, , russischen-: Juden mit Mazzoth zu betellfgen. Nach einer, eingehenden •Debatte, an der. .sich die Herren ,Herwald, Goodman, ׳Dr. Jochelmau. Jacobs,’ .Lazarus ■'ü. a. m. beteiligen» schlägt Präsident ■ d’Avigdor Goldismid. vor, einen , Appell an die ,.Juden.■ Englands .zu richten«,-.^ ,׳. jüdische Bevölkerung :■Rußlands zu ׳unter-;,stützen. ..Schließlich wurde der Bericht des Joint Foreign Committee angenommen. Fünfzig Waggoas Mazzoth für die russischen Joden. Seitens de* Berliner, russischen1 Botschaft in Berlin, ist item Berliner Komitee zur Versorgfing, der rilssisefien Juden mit Mazzoth die offizielle Mitteilung zugegangen,daß die Sowjetregierung die Bewilligung ^ir^^ltf0^־n.£>Q;^gK9jns ^azjspth z*ir yersorgu1»|i, kQnwnepden . Pes5aph^age; eri^lt haC״pas Komitee hofft,! daß das bewil|ig$^^ uindeh Maz7,othbed^rf von ung^ütK ^.OOO jüdisciieniFamllien zu .dec^'.jple!.•’ stellt und vp׳u( dort .?offtyt (traq$^$|ert*: ־ Ist und d»r^11L,Öne^yerzögerung Infolge vp«; lazzoth-transpone auch In den entlegeneren reilen Rußlands rechtzeitig elntreffe^ * . |f»ng aus Rigav aäB ’tHe lM^etregiej^hfi: die gmfitftr Von Mazzoth für die russischen Juden, aus* dem Auslände ver- »ach-Feie rkiuwi ■ *■vii chetd wegen der angesuchte״ MazzoftcEinfuhrbewüK gung nicht erteilt, die Angelegenheit steht aber sehr günstig, so daß man hoffen darf, daß in den nächsten Tagen die. angesuchtc Einfuhrbewilligung erteilt werden wird. Dais. Berliner Komitee für Versorgung der. russischen Juden mit Mazzoth versendet; •einen Aufruf an die jüdisenert Gemeinden Deutschlands»; zu diesem eminent . jüdrsehen Hilfewerk beizusteuern. Der Aufruf ist unterschrieben von den Herren Aron Hirsch,! Rabb. Dr, Weisse, Dr» Istttar Freund, Rabb. Dr. Baeck, Dr. Oskar Cohn, Prof. Mittwoch, Prof. Dr. M. Sobeifciheim, und Rabb: Df. Meier Hildesheimer. Aufruf. ב״ה Seit, jeher war ארץ ישראל der. Mittelpunkt des jüdlsehen Volkes und war es daher ein© Einrichtung der Größen ישראל׳ם alter Zeiten, bei freudigen und soustigen Anlassen ארץ ישראל zu bedenken. , Entsprechend diesen alten Einrichtungen, gab es in jedem Jüdischen Haus eine Sammelbüchse — קופת ר" מא'ר בעל חנם genannt, in die jede jüdische Hausfrau vor Ausübung ihrer Pflichten, wie Chaiohnehmen, Lichtzünden u. a., ihre Spende gegeben hat. Durch die Entwertung der österreichischen Währung wurden in der Kriegs- und Nachkriegszeit die Sammlungen vernachlässigt. Da nun wieder stabile Verhältnisse eingetreten sind, erlauben wir uns, auf die eminente Wichtigkeit dieser größten und erhabensten Einrichtung aller Zeiten hinzuweisen und jedes für ארץ ישראל warm schlagende Herz aufzufordern, nicht nur eine Büchse für sich zu verlangen, sondern solche auch in Bekanntenkreisen unterzabringen und so fiir die heiüge Sache zu werben. Zentralkomitee der vereinigten Kolleiin. Büchsen werden über telephonischen Aufruf zugestellt: - Ignaz Klei h, II., Schiffamtsgasse 17, Tel. A-17-8-68. B. S c h i f I S ö h n e, I.; Neutorgasse 5, Tel, U-22-0-17. Leopold Lederer, II., Nestroyg. 11, Tel. R-43-5-83. RflCHRiCHTEfl 1® Zur Beachtung! Auf vielfachen Wünsch, der־ aus dem Kreis unserer aus den Osfcländer stammenden Wiener Leser geäußert wurde, werden wir fortab הדלקת הנר עסיצשיק IDT nach den מנהג ותיקץ nach welchem unsere. ostländdschen Brüder sich richten, veröfefntlichen. Die Zeitbestimmung wird uns allwöchentlich vom ״Hithachduth Jereim“ 2ur Ver׳ fügung gestellt. "חתאחדרת יראים" ווינה ״Hitachdut Jereim“ Vereinigung ,Thoragesetzestreuer Juden in Wien , II., Heinestraße 30. T. 15. ב״ה . פ׳ תשא pi הדלקת הנר עש״ק ׳.שעה .5 עם 29.טינוט זמן שקיעת החמה עשיק שעה 5 עם 42 סינוט זמן הדלקת הנר סוצש׳ק שעה׳ 6 עם 41 מעוט 15. ordentliche . Generalversammlung des Vereines ״Einheit“ zur. Errichtung und Erhaltung von Volksspeisehallen und Mitteistandskücheii in Wien, II., Malzgasse 12. Wir hätten, gewünscht* •daß Vertreter ■weitester jüdischer Kreise . dieser 'Generalversammlung ibeiigewahnt hätten,!um zu hören, wie ׳diese jetzt allein bestehende Volks«peisehaile ihrer ׳großen Aufgabe, , die sie niMime'hr 23 Jahre .ausübt, ״ ,nachkoirumt. ilhr Fürsorgewerk ist ein jüdisches im besten Sinne. Sie erhält eine a'lUgemeine Aus- Speisung und eine IMittelstandsküahe, •sie gibt der mensa academica judaicä ritualls in, II., Im Werd 13, Mittagessen und;beliefert den ,Kindergarten in XX., lOtbmärgasse und׳ den ,des :Vereines Jessod ■Hathora!in 1BI., ־Nestroygasse. Sie liefert der 1Podizei und den Geriohtep Speisen für Inhaftierte. Mit besonderer Feierlichkeit: werden die Saiblbate und Festtage!begangen; Das Essen ..,ist ipimer und für ,alle Abnehmer reichlich und gut.'Keine (Klage erhebt sich und -wurde laut.!Nach der (Begrüßung־:ider Erschienenen־• durah den vicl'beJiebten־ und verdienstvollen ,Vereinspräsidenten Herrn Bernhard iHo'flbauer und. nach. Erledigung der ׳üblichen Formalitäten wurde nachstehender Rechenschaftsbericht erstattet. Der Erlös aus der )Ausspeisung war im Jahre 1927 46.202.47, im Jahre 1938 •'S 52.944.34. Da der Gesamtauf wand 1927 S :85-593.73;und: 1928 S 90.772.13 betrug, so wurden durah den Erlös , aus dem Verkauf der Speisemerken 1927.fast 54 Prozent, 1938 fast.• 58 Prozent des Gesamtaufwandes gedeckt. Es wurden 1927!260.589 Portiönen. 1938 286.423 Portiönen verabreicht, 1938/um rund׳ 36.000 -Portionen mehr als 19127. Den restlichen Aufwand ivon<S,39.39L25 für 1927־ und von ,E:37.827,79 für 1928 deuten., die spenden, •die •Sammlungen und die Aktionen, vsowieeine-Kinövorsteilung;׳־Versen<h1ng‘'!;eines1Kalende1rs.und1i BikÜkarten mit 54 bez»w. 52 Prozent,, so daß noch immer 46t be!zw.,48,־. •P4!02(ent;des restlichen Aufwande&'Ztfcdedken waren; ׳Undidarin »bestehi ■die Schv^eriglkött <wnsexer״Lage. y/k hAbep; ibls. attf 3. 3600 heuer!unseren Gebmfth t«e• <ddbiet. - ihfreh■׳׳ iMffegffWza-Mungen brachtenAwlr hur. S »;735! auf. 1200'?Mit1g׳!iede[rALtehen auf unserer ,liste, 300 haben nur;»den mihhtiaie^44^resft}e׳itra«!Von!je Sk3.g0zahlt, nur wenige Wh^ Alis dem-vGesagten ergibt skÄ.Ldäß;;der Vorstand^:׳ Jn seiner ^F^r$orgeT{sk}herlich׳ Großes leistet, daß er aper £&!&>>> aHg^n^iiten jildlsehen!Hilfe bedarf ( כשר SEIFE Marke; ALEFBETH "*»,הכשר dei ■orth. R^binatsas8eS80rs, KoSiee, erzengt 0*״UO*« FRIEDMAHM & CO. [. Seifen- und Kerzenfabrik, KOälCE; Die GesdiÜStsfükrung des das *u^iden^KeriÄiriViiieAh; präskleot. Morita , F^senburg, Oekonbm Aidotf׳ iKsch!^* rat Direktor Dr. Sajomoo Krenlberger ,besteht. Dieses Viererkomitee ׳flberwaoht die.ganze Anbeit der braven Angestellten •und -•ordnet, einträchtig-und einhellig . alles an, was ®um: Betriebe und,für. die Aufbringung der. Mittel notwendig Hst; Diese großen!Bemühungen fanden auch afllgemeine Anerkennung; nur ,wünscht© Herr Medfeinailrat Dr. Isidor ׳Reiniger, daß der Rechenschaftsbericht;;mö׳$ichst weit verbreitet ׳werde, und Herr Jakob Fuchs trat für die größte!Anstrengung :zur!Gewinnung vieler (Mitglieder, namentilicli jüngerer* ein. Beide ,Anregungen wird der Vorstand erwägen. iDie Wahlen ergaben die Wiederwahl der Frau Henny 'Schreiber und der Herren ,Dr. Josef Bondi, Adolf Fischer,!Bernhard!Hofbauer,׳ 'Rögierungsrat!Dire׳ktor Dr. Sal. IKrcnberger, 'Medizina'lrat Dr. ,Isidor Reiniger». Arcbitekt-ilgnaiz Reise und!Nathan Schiff ■als Vorstände wie der ׳Herren Jakob Fuchs, Emii ׳Kritrier und Jakob Stern als Revisoren. ,Bei der folgenden Konstituierung würden wiedergewählt als Präsident Herr!Bernhard iHoflbatter, als Vize- Präsident!Herr!Moritz Felsenlburg, ,als Kassier '׳Herr Max Höfbauer, als iKassiersteflvertretcr ׳Herr!Hermann Kuner, als erster Schriftführer Regierungsrat Direktor Dr. Saiomon Krenberger, als ,zweiter Schriftführer Reahsanwalt Dr. Dagobert Rybaczewsiki, izu Odkonoinen Frau Henny Schreiber;.■und!Herr Adolf Fischer. Tiferes Bachurim Wien. 1Am jüngsten Sonntag ■fand ׳das alljährliche Bankett der תפארת כהורים im Restaurant Nagdl statt. Die Mitglieder dieses Vereines, der das •ganze religiöse^Erziehungswerk krönt, indem er Mattel bereitstellt, ,die es dem בני עניי□ שמהם תצא תורה!ermöglicht, ,jenes Maß von talmudischem Wissen an den verschiedenen Jcschiwoth zu erringen, o'hue welches ,der Religionsunterricht Stückwerk bleibt,!legen Wert darauf, einmal dm Jahre ,zusammenzukommen und •sich über ihr Wenk berichten zu lassen. Nachdem der Obmann;Herr Salamon Schreiber ■in ebenso geistreicher als tiefgründigen Thoraworten die großen Aufgaben des Vereines ׳skizziert hatte und den Mitgliedern und Freunden desselben (Dank sagte, feierte Herr Öberrabbiner!Fürst in gewohnter packender •und anregender Weise die Tätigkeit des Vorstandes und die ausgezeichneten Erfolge unserer Jünger, die allenthalben nach •jeder!Richtung •zu!den besten!Hörern zählen. Herr •Rabbiner Dr. Ko hu, •Präsident der ,Welt-Agudas spraöh über die schönen ׳Leistungen des Vereines und über ׳die überragende!Bedeutung ■des Thoralermens •für •die Erhaltung ,des echten Judentums.!Herr Kultusvorsteher David Doh ann drückte• im ■Namen;der Gemeinde!die lebhaften Sympathien des 1Vorstandes, die er jxersönlich aus vollstem Herzen teilt, zum Ausdruck. ־ ׳ Herr Medizinalrat Dr. I. Reiniger. ObmannstcH- Vertreter der iSchiffschui und Herr ,Rabbiner Fleisch־, manu würdigten, die Verdienste des Verednes. r Unter den anwesenden 200 Personen bemerkte inan noch die ׳Herren Rabbiner B e n e d i ׳k t. ,H a b,e ir f e 1 d und' Tauber,!Herrn Schulinspektor O e hl e r und ■zahlreiche Vertreter von Vereinen.!Der •Abend verlief •in •biester Stirnmung und der Verkauf des ,!Benschen, ergab ein• rundes■ Sümmchen für den notleidenden;Vereinsfo-nds. Me, Anwesenden erklärten sich bereit, angestrengt für die notwendige materielle Stärkung .des Vereines zu wirken. Verein ״Blktir Cholim“, Wien. XX. Bez. Bei der am 23. Februar stattgüfundehen konstituierenden'Sitzung des Vereines wurden folgende Herren einstimmig in die Ver-' waltung gewählt*. H. J. S c h a f f e r, Obmann; M.’Pf eff e r< und J. Kolin, Obmannstellvertreter, als Sekretäre Doktor J. ׳K ratz und H. ,Glück. ' ״ י י; להסיר מכשול •..: Die Mißbräuche beim Verkaufe von TeflHin «nd Mesusoth haben in jüngster leiit solchen Umfang an ge-; nonimen (es würden sogar; gedruckte' TeBUni verkauft), , daß ich mit verpflichtet: fühle* (ohne irgend welche Kompetenz), dringendst zu warnen, daß man behn Kaufe von Tefllim und Mesusoth ausschließlich von bewährten gesetzestreaen Schreibern kaufen darf, da alle ־ ändere■• Quellen keiiie Gewähr für Verläßlichkeit bieten.;;־ Wolf pappephiejoi. Sijumieier In Baden bei Wiea;'Die Schass-Chewra in׳ (Baden wo allabendlich unter־ der Leitung von Rabbiner S. F r i e d m a n n ein Gemorohschiur abgehalten, wird,׳ yöranstaltete dieser Tage ,einen Sijum auf den Traktat־ Cbullmv Die Teilnehmer dieses Scthiurs sind ׳!hauptsächlich •die in׳ Baden ansäßigen Ostjudem! die; sehr viel züritf Aufschwung: des Thoralernens׳ beigetragen haben. Bei der Feier,{!die in gehobener Stimmung ■bis ,in die späten (Nachtstunden,dauerte, haben Öberrabbiner R eJ c h und Rabbiner F r i e.d.m.a h.n die ׳Bedeutung.,des;Tages in begeisterten׳ Reden .gewürdigt,; Sijumfeier dos Tlferes Bachurim-Vereines in Deutsch«, ׳ Kreuz (Zehlem). Sotmtag ,abends חצוה ,D fand im Lokale* des Tiferes BachurimWereimes eine סיום auf שבת ,D statt;׳ Der ־ ׳שיעור ,der ,von Herrn Chajim Ungaf geleitet: wird, ist hauptsächlich von jungen JJeuteu!besucht, die tagsüber ge־' schäftlich tätig sind und abends ihre freie Zeit äusschiießi,. Höh dem לימודהתורה Widmen. Herr Öberrabbiner K 0 h m hob in seiner Rede besonders die אהבת התירה deT;.:hiesigen> Jugend hervor, die im •Kreise ׳Gleichgesinnter »־am׳Börn der pH חורה Sich erfrischt. Alls nächster Redner sprach Herr L. ׳Goldmaimu Sodann .ergriff.!:der Leitendes Schiars*.;,Herr .Ghäjim»>Ungär:das Wort, der auch diesmal ein׳ beredtes Zeugthis seinles'sprlchwötthdjen ScHdrfsÜnrfs׳vgab;rhf1Namfen. der Jugend verspraahen Herr Armin Golds chmhd t alai,‘ Prä^,,,sowie Herr J. ׳B o heu^üky. als Vorstand’^auelvK( weitearijü yerbreitupgrdur יחוירת׳־' חק׳!'# s׳prgeaatn;4 ׳: 0wa»idbt4׳b״^.ais Erricf»tu«g*;^lne.s ..Zieial: .*^t;^ertehii j. sondern im Gegenteil, diesen als Ansporn für weiteres^ fleißiges «Lernen zu betrachten. _ < ■' Spendet für d^n rfif:;'. 40r Adgt iibrötl, Wiin. M., Nat^oyJmr#

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