Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 9 (1.3.1929)
- Date
- 1929-03-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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A ״ JÜDISCHEPttESSE Seite 3 Eliesef Kftiser; Am .11.אדר ראש\ן, am letzten שוככים/an seinem 82. Geburtstag, wurde in Mattersburg der durch seine vorbildliche Frömmigkeit, große Gelehrsamkeit und patriarcna-. ■ lischen Charakter in der jüdischen Welt bestbekannte Rabbi 1 Leser Kaiser •זצ״ל zu Grabegetragen, Trotz Kälte und!Frost haben viele, viele aus nah und fern diese echt ׳biblische Gestalt zur letzten Ruhestätte geleitet. ׳ iDer ףJ3Q3 ■war ein Enkel des großen 3און und ,צדוק Rabbi •הרב מיח״ר ליזר דרעזניטץ זייע welcher als חלסיר ותיק ומוכהל׳ des חתם סו־פר זצ״ל nach dessen Rabbonusanrritt in Preßburg als ליין ומצויין bis .zu Seinem Ableben fungierte. Eigentlich hieß der Verblichene ״Hönigsber“ und nicht ,;Kaiser“, doch die nichtjüdische!Bevölkerung hat den jßhreittiamen ״Kaiserjud“ geprägt. Hiemit wollte selbe ihre höchste Verehrung für den nicht alltäglichen Mann ausdrücken und so!blieb auch dier Name ״Kaiser allgemein!bekannt‘. •Der Verblichene war (Kaufmann!und trotz seines eingeführten Geschäftes niemals ein!besonders vermögen־- der Mann. Denn er rechnete sich stets den!bescheidensten Profit aus und es wagte auch (keiner seiner!Kunden allzu-!viel mit ihm zu feilschen. Es •würde auch nichts genützt haben. Es kam auch sehr oft vor, daß der ,;Kaiserjud“ nach Verkauf dem einen odier anderen!Kunden einen gewissen . Betrag riiokerstattcte, da er ׳nach abermaliger genauester Kalkulation die!jeweilige Ware billiger in!Händen z!u haben glaubte, als ursprünglich angenommen. Die תורה הקדושה ganz תהילים und ganz ששה סדרי משנת beherrschte der נ5טר auswendig. Er saß stundenlang ah seiner Nähmaschine, arbeitete und rezitierte dabei ununterbrochen seine Psalmen. Sein Laden war gleichzeitig ein כית המדרש eine Lehrstätte der heranreif.enden jüdischen Jugend. Es war auch dort gar oft mancher Groschen ku verdienen. Eine משנה oder einige פסוקים auswendig erlernt, wurde seitens des Verblichenen oft , durch eine!kleine Münze belohnt. Daher, wenn das Spielglück beim ,;Nussenspiel“ in der ״Gasse“ dem einen׳ oder anderen Jungen nicht hold war, mußte man-bloß zu Rabbi Leser Kaiser •in den •Laden laufen ׳und ernle halbe Stunde lernen ׳und der Schaden war oft bald wettgemacht. Jeder Sah ritt!des ׳Entschlafenen war eine heilige עבודה -, wie war er doch מהר in bezug auf קדושה,.טהרה ונקיות wie achtete er auf כמדי התורה auf allen seinen Wegen! Ln Bogen wich er jieder Ansammlung von Menschen aus, um auch nicht חל י ל ה nur אבק לשון הרע hören: zu!müssen..Um Mitternacht vergoß er beim חצות Machen; heiße Tränen;ע לח ורבן הכיח Auch im strengsten Winter suchte er zeitlich morgens die Mikwah auf, um seinij: 'ילה S ת •mit דטעוח שליש •in echt - jüdischer ■טהרה־ verrichten zu können, — Vor seiner פטירה wusch er sich selber die ,Hände נ׳ פעמים דסרונץ küßte innig-!!ich diie; Abbildung;der מנורה im ספר עמדת הקודש von חיד״א verrichtete mit außergewöhnlicher מנה das. קריאת , שמל betete noch inbrünstig die , ersten •vier Kapitel vom חהלים .Seine letzten Worte •waren ‘ בשלום יחדו אשכבה ואישן מ ׳אתה ה! לבטח תושיבנו dann hauchte er seine נשמה טהרה ohne jedwede שנף aus.!Der נפטר wurde im altehrwürdigen בהמ״ד des , י ם ר זי״ 9׳־ Ö חתם והחן getragen. Dort wurden herzerschütternde, הססדים gehalten. Es sprachen Oberrabhiner Ehrenfeld •־und der Mattersburffer Dajan, ferner , die Söhne״ des Dahin ge g ang e nen, Josef iHönigstoer, Nitra, Mendel i Hönigsber, ..Wien, äiißerdem noch iRabb.!Benedikt, Wien, i und Öberrabbiner Dr. Hillefl Weiß, Wr.-Neustadt. Es war : bereits,der. Abend hereingebrochen, . als man nach den!ה^פוו den ארון in ’׳das altlehr würdige בית חיים 'führte. " Jsficht bloß die fünf Söhne und die einzige Tochter /חחי sondern alle, die dem ארון folgten, fühlten •sich : als IfÜhdfer :׳und 1Schüler dieses׳; großen-Mannes; Untier ״den : zahlreich :Anwesenden׳; bemerkte ,man Qberrabbiner־: Fney . שליט״א aus Surany, Rabb. Rosen נ״י Wien, die Ver-־ tretuagen der ׳Kultusgemeinden W!r.-1Neustadt. Baden•־ Oedenbu׳rg und zahlreiche!Mitglieder des Vereines dier ,,!Matter- 1 burger in Wien“','■sowie viele Baale-Batiim aus Wien aind umliegenden Gemeinden. ׳Möge die •edle, erhabene .Persönlichkeit!des Ver- ־' Wichenen beispielgebend wirken! תבצב״ה tt rr A*S\ ״der gesetzestreuen Angestelltenbeweguag. \ 4'1 * ״T’j lvor'' wenigem• Wochen gegründete ־‘‘Angei steWtenbund iyAgudas ■Jisroed^ hat bereits mit seiner Tätigkeit. begonnenyV ■Die ׳ Gründungsversamrrilung . der' Frankharter 'CKrtsgtüpife mit Herrn־ Hartog iHärtogsöhn-'Köln als Redner findet״am 10. Mänz statt. Die Gründungsversamm-; lung der •in (Bildung begriffenen Ortsgruppe!Berlin is t gleich-־ ׳ talis für Mitte SManz vorgcsethetuBie!RechtsSchutzstelle des .J***®®®?''• 1 frdre׳its* in. ׳den ersten Wochen ihrer Arbeit Erfolge״: ■erzieiU Vorarbeiten •zur - Schaffung ׳,eines neu tralen <■ Schiedsgerichtes.zur. Erledigung. von Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und :Arbeitgebern sind •im Gange Die erste Nummer des ׳BundesorgariS' ״Der Jüdisclie Angestellte“ er- ־scheiti&'mit!•.^־׳•^•עסמו^ג Großrabbiner-Konlereuz In Warschau. Durch Einsteimng der■, amefikanischen' Unter s t ützuhg 'der" Jeschiwöth seitens des Zentralrdiefkomitees sind ■•eile Thoralehrahstail־ ten ln Polen in arge Not geraten. Um die schwer bedrohten Thora leb raustalte n zu •retten,!fand Montag den .15. und Dtenstag den 16; Adar-J eine •große RabbineHconferenz •in. t , Wla&gasse /ff '/[fsh/1/! j / •, ׳,<'/׳' ־.;ל-•:;.,:••. | ... ■•, j׳: . ׳ ׳'י »־־ . Warschau :■statt,[ an der alle rtfbmihenteti ׳Gltassidmiraibbis und!Rabbiner des Landes teilgenomimen •haben. Es wurde btfsdhilosscn. in einem Aufruf äh die jüdische Bevölkerung: sich zu wenden, um sie zur Rettung der Thoralehranstaiten auf zu rufen. Außerdem!haben r sich . alle Rabbiner ver- .pf^chtet, ׳je für eine Woche eine Propagandareise zur Aufbrihgung der nötigen Hilfsgelder ־zu unternehmen. Die britische Regierung und die geplante Kalenderreform. (J. T. A.) Ministerpräsident Baklwin erwiderte im UntferhauSe auf eine Anfrage von Robert Young bezüglich der geplanten internationalen Kalenderreform, die (britische Regierung sei dafür, daß die Frage der Vereinheitlichung und Vereinfachung des;!Kalenders der 'privaten Initiative und der privaten Bemühung überlassen bleiben solle. Die Frage sei npeh nicht reif für eine Regiemngsa'ktion ■im Sinne der Ernennung eines nationalen!Komitees oder der Ergreifung' der!Initiative zur Einberufung einer Internationalen Konferenz.!Bekanntlich (hat die Frage der Kalenderreform •große!Bedeutoihg für das Judentum im Zusammenhang mit der. Forderung der religiösen Juden, den Sabbat im Rahmen der Woche unverändert •zu lassen. Schwere Strafen gegen palästinensische Kommunisten. CJ. T. A.) Der in Td-Awi.w ■stattgefundene Prozeß gegen eine Anzahl wegen •kommunistischer Betätigung und GRAMOPHONFREUNDE! /ST DER SCHLAGER VON 1Q2Q. .. Q)teunädadhaus ‘ WIEN. IV WIEDNEQ HAUPTSTR.?9 AUCH TEILZAHLUNG! Wir liefern 10 nette Platten mit S 10.» Anzahlung and S 2.— Wochenfate ohne Preiserhöhung Propaganda angeklagte Personen endete •mit!harten Strafen für die •Angeklagten. Itzikowsky, 1Zandbank und Gutmari wurden!zu je zwei Monaten Gefängnis und je zehn Pfund Geldstrafe •sowie!zur ,Landesverweisung nach Verbüßung׳ der Strafe verurteilt. ScWartzmann, Ben-Jakob und der Araber •Achmed Achdi erhielten je fünfzig Tage Gefängnis; diese Strafe 1kann in eine Geldbuße von zehn Pfund •umgewandelt werden. ־ B . ■ . י ׳■ .... ■v! Ts eh ec ho slow akei Zur Revision des öffentlichen Kaschruswesens. בעזה״י פה ק״ק סע״ה יע״א פ לס׳ ואתה תדבר אל בל חבמי לב תרפיט לפיס• Offener Brief an die geehrten בעלי בתים היראים החשובים הי״ו Es dürfte!ihnen bekannt sedn, daß im .Jahre חלפ״ן ln Marienibad ein aus den!größten רבנים גאונים וצדיקים des Inlandes. Polens ׳und!Ungarns bestehendes בית דין tagte, welches das (בשרות . -Wesen der Kurorte zum Gegenstand hatte.!Dasselbe hat nach' genauer!Untersuchung konstatiert und ׳ בתורת פסק פדausgesprochen, daß <1ie bisherige השגחה durch die Eigentümer der Gasthäuser weder in Beziehung des בשרות ׳ der speisen noch ■bezüglich הילול שבת רודש und ebensowenig'(bei der (Beaufsichtigung der מקואות verläßlich ist. Sie stellten fest, daß ein jeder Kurort, resp. eiu jedes Gasthaus : ständig unter der persönlichen השגחה eines vollkommen zur Ausübung' raibbinischer Funktionen befugten רב מיבהק ומוסמך להוראה זמפירםם לירא די מרבים stehen ■müsse, so־ daß alle deii דת ,betreffenden Angelegenheiten unter seiner unbeschränkten .Aufsicht geschehen müssen und er während seines tAmtswaOtens dasselbe Verfügungsrecht haben •müsse wie ein jeder אב בית דין in seiner!Gemeinde. - < -.!Auf Anregung der. Vorbereitungs/kommission des מחזיקי הדת-Vereines, die sieb d!ie"!Behebung dieses Uefbels!zur;׳Aufgabe an achte,'.wurde nun i׳m vergangenen Sommer ein den Anforderungen des בית דין pOÖ entsprechender משגיח entsendet. Derselbe hat jedoch leider seiner Aufgabe nicht durchwegs entsprechen!können, da die Restaurateure einen solchen ‘nicht ‘ gerne sehen■ und 'dulden ׳wollen. Auch ist seine Entsendung zu spät •ge- . sch eh en; und er konnte;seine Position nicht genügend sichern. 60 ist .!leider alles.beim alten.gebliebenL Solange die ,בעלי בתים היראים הי״ו diesem Ihimmelschreienden Uefel$tand!mit untätiger ,Ruhe zusehen, solauge sie. die רבנים הגאונים הצדיקים ש״י ün ihrer diesbezügliehen Bestrebung nicht!mit aller ׳Kraft unterstützen werden, ist gegen dieses sahandhafte Treiben ׳keine Abhilfe zu erhoffen.' Wie dürfen wir zu einer solchen (Newoloh schJweigen? Wie dürfen wir •einem solchen חירום הדת einer solchen absichtlichen Verletzung des jüdischen!Lebensgesetzes ׳ mit verschlungenen Armen zusohäuen? שומן ׳..שמים. על זאת Es liegt ein rechtgültiger פסק ב*ת דין der hervorragendsten jüdischen Autoritäten vor, wo sie בכל הוקף־ ועוז דק חוה״ק aussprechen, daß die jüdischen Gasthäuser der Kurorte bezüglich כשרוח המאכלים bezüglich שמירת שבח nicht verläßlich sind, und trotzdem müssen., tausende und abertausende <אנשים כשרים ליראי ק infolge äer Indolenz und aus. Mangel’der entsprechenden Aufklärung an diesen איסורים־ ח סירים Jahr für Jahr נכשול werden! 'Dürfen w5r denn unser heiligstes דח קדשינו dem (Hochmut und der Gewinnsucht gewisser Interessenten preisgeben?• (Es ist' schon 'die höchste Zeit, daß in dieser hochwichtigen' Gflaubensfräge gründlicher Wandel geschaffen weide״ daß die!Umtriebe dier נאמנות-losen ein Ende nehmen אם לא: עכשיו• אימתי? Es wäre •am izwedkmäßigsteti, ״ in dieser wichtigen: Sache ferne öffentliche Besprechung zu veranstalten.• Wer ־ u\lbhiKc/diesei׳׳ Uebeis״einen!a!weckdienli<3hen: Rat; oder einen ׳gu^en-iPlan!•!hat,!möge *seine Meinung’ durch - .׳die orthodoxen!jüdischen Zeitungen in ■die •-.-Oeftentliohkelt•' bringen, die orthodoxe ,Presse •wird :sich>«erne •in; den;Dienst <HeseT heilige»^aq'he^stede^'DSe חברת מחזיקי הדת wird sich "als Stütze der ׳רבנים נאיני^ ונהל,0־ mit voller Hingeibung der Lösung die$fs;;Proltäerns' wid'pieh. •וכל הםזכה^ד1-הרמם#וו}ז^פם תלוי מ! r - ' -1 יDas Vorbereitungskomitee' י ׳. •■;■■’V ׳'■׳■•־׳<״:י י •י• •י1ז'-" - jschir^erabafte •^^^{fcm"-Kötper‘ <les or:jlhddoxen Judentums. jZttstämde •htowies W>4 >n forderte. Orthodoxe Juden aus allen Ländern, ■die in ihxecn eigenen (Haushalte; auf die peinlichste!Beobachtung der Kaschrusvorschriften achten, sind nach tausenden, a'ltjährlieh genötigt, die g-ttgesegneten HeiJqudlen in der tschcchoslowakischen Republik auftzusuchen. .!Staat und Kur- Verwaltungen kommen, den Kurgästen ohne Unterschied der Konfession und der nationalen Zugehörigkeit in allen Dingen, die der Heilung und Genesung förderlich sind, im Geiste einer edlen• Humanität, aber ׳auch aus eigenem wohlverstandenem Interesse in weitestem (Maße entgegen.. Nach Millionen •zählen die Menschen ln allen ■Weltteilen, die mit Gefühlen der!Dankbarkeit an die Kurorte ln unserem Staate denken,!wo. ■sie ׳Linderung und ..־Genesung;׳., von eualvoMen körperlichen Leiden gefunden ׳haben. ■Ermißt man dabei die schwere Verantwortung, die uns Juden in der Tschechoslowakei trifft, wenn festgestellt wird, daß viele tausende frommer Glaubensgenossen nur deshalb die Kurorte unserer Republik aufsuchen,' weil sid der Meinung siqd,!hier die Erlösung von körperlichen Leiden nicht um den Preis der Belastung ihres r e l׳i g i ö s'e n Gewissens erkaufen!zu müssen, und alle diese' 1Menschen Sn ihrem Vertrauen « rg getäu seht Verde n? . ' •v ... . . IZ u m T e il hat die Aktion, die durch die Versaatitn* lungert■ der Hetzten Ja!hre :während ,der •Kursälsön.:/• ln Marienibad ׳'eingeleitet wurde, bereits: beachtenswerte - Erfolge gebracht.:Die orthodoxe Landesikartzflei in (Bratislava,1 die von -diesen Versammlungen •mit den Verhandlungen 1 zur Herbeiführung religiös einwandfreier Zustände in den Gasthäusern und den anderen von!jüdischen Kurgästen benutzten.!Institutionen betraut wurde, entsandte •im Einvernehmen mit dem ,Raibbinerkaimtee Herrn; ׳Raibbitier S. S c h i cki e r a׳ls aufsSchtsführenden ר א ח in 10 לה nach Mariertbad. Diesem ist. es auch bereits ׳gedungen, nach mancher Richtung hin bessernd und regelnd zu wirken. Das ist ־,jedoch Iblöß :׳ei1i schüchterner Anfang ■ und - betrifft ~ unseres Wissens — nur 1M a r i e n 1b a d. Da darf nicht stehengeblieben werden. Eine ׳ganze Reihe stark besuchter Kurplätze entzieht.sich beharrlich •jeder Eiufhißnahime.der orthodox-jüdischen iOe'Bfentildchkeit auf die Kontrolle-des;* KasOhruswesens durdh Organe, die das 'Vertrauen des or thodoxen Judentums genießen. Das eine Mal sind es die. Gastwirte selber, das andere Mal •die lokalen nicht-■ orthodoxen Gemeinden und ihre Rabbiner,-die ganz uugerechtfertigte Schwierigkeiten bereiten.. Die erster«» möchten am liebsten ihre!Betriebe als Privatgeschäfte betrachtet wissen, iin die sich kein lUnbeteHligter einmengen sollte;‘ wer ihnen: nicht!!Windes Vertrauen ׳ schenkt,.י mag■■ zur •!Nachbarschaft gehen. Die nichtorthodoxen Gemeinden und Rabbiner hihwiedierum übertragen das Monoiipolrecht, das ׳Ihnen von Gesetzes wegen auf die rplfgiösen־ Einrichtungen eingeräum't ist, die den Bedürfnissen ihrer rev gulären Gemeindemitglieder dienen, auch auf Einrichtungen,. die mit der!Gemeinde, keinerlei Bewandtnis haben und ausschließlich von den. Juden benützt werden soHflen, die dort während der Kursaison voriibergeheudert Aüjfenthalt׳ nehmen und• in ihrer religiösen Gesi nnu ng und ihren religiösen ,Bedürfnisse a ganz a nders ge a.r te׳t; sind. Es ist nicht •immer• eine leichte Sache, den! böhmischen und mährischen ׳Kultusgemeinden und ihren Rabbinern Verständnis •für. die Ungalieuerlichikeit beizubriugen, die darin liegt, daß sie , wünschen, die ׳ orthodoxen .Gäste der Weltkurorte ׳ solltet!:■:! sich-während der . Badesaison!m!j.t jener Art ׳vou Religiosität ׳ begnügen^ die •sie ihnen zu . bieten Vermögen.׳ ■•Wo. diese•5•1 Gemeinden 1und. ihre Rabbiner ein (Mindestmaß von reU-•׳' giöser ■T o 1 e ranz gegen- Tigorosere 'Gesetzes'treüe als• ׳dlf eigene aufbringen, steht ־ einem :;friedlichen Ueberejnkommen־; urid .einer befriedigenden, Lösung1 der Kaschrusfrage in den . KurOhten äußer!äefn ^wlderetättd. •der ׳betreffenden‘ GastwfrteV.kein Hindernis Im' Wiege. Wo jedooh',’,die' Restau-, , rajfeüre mit; den -!Kttltu »nd..;1hreuv vom, ortho^ doxe»' G^chts^'iwftte ';'hlchtv'ן־ן^ח1<1^»מ:ד!' itä , Bimde shid, unt' sTcih der' glatf^ tief aw*.■^der* Maßnahmen dafür treffen, daß die jüdische Oeffentiiohfcdl I