Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 2 (11.1.1929)
- Date
- 1929-01-11
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2 JÜDISCHE PRESSE Seite 3 Spendet für den 11 uni; der Adas Jisroel, Wien, H., Nestroygasse 11 t!Der Verfasser wendet sich Kegen ■den Pessimismus des .Herrn •Dr. Jsma,r Freund mit Bezug auf die Zukunft des religiösen Judentums in Rußland und berichtigt einige von Dr. Freund vorgebrachte Tatsachen, schreibt aber: ״Es ist •eine stumme Tragödie, die sich im russischen ,religiösen Judentum abspielt; eine Stille, die mit tausend •Zungen redet . . . Die Revolution!hat den!jüdischen Mittelstand zerschmettert, sie hat die Erziehung einer religiösen Jugend erschwert. Aber es gibt auch eine religiöse Er- Ziehung und cs ist auch wahr, daß früher dem Kommunismus •zugewandt gewesene Jugend!jetzt zur Religion zurüokkehrt . . . Das 'heißt aber nicht, daß wir in einem untätigen Optimismus verharren sollen. Denn jeden Tag, den man;ungenützt verstreichen läßt, gehen unwiederbringliehe Werte verloren. Die deutschen Juden als die fast unmittelbaren Nachbarn der von wirtschaftlicher und religioser!Not bedrängten russischen Brüder haben als erste "die Pflicht, zu helfen; zu!helfen sowohl den Juden in Rußland selbst־ als auch denjenigen, die unfreiwillig zum Wand erstab hahen greifen müssen und die nun zu einem großen Teil in Deutschland ein •Leben tiefster Armut fristen müssen. Helft ihnen mit derselben Warmlierzigkeit und Begeisterung, mit der d!ic bedrängten und vertriebenen ausländischen!Brüder stets zu helfen gewohnt waren! Der Schreiber dieses war lebendiger Zeuge!jener Woge begei׳ste,rt׳er Hilfsbereitschaft, die die russische Judenschaft ergriff, als in den Kriegsjahren tausende österreichische Brüder nach Rußland als Evakuierte und Flüchtlinge gebracht wurden. Die Begeisterung war nicht weniger groß, als es galt, das •Los der!jüdischen Mitglieder der deutschen Besatzung, namentlich in der Ep’oche der deutschen Evakuatiion zu lindern. Mau! setzte sich ׳unter Gefahr für Leben oder Freiheit der eigenen Person für die Besserung des Loses der ׳Unglücklichen ein. Und ■keiner •derselben durfte übergangen werden.“ Herr Markus Hornstein ׳berichtet über einige weitere Episoden, die die begeisterte Hilfsbereitschaft, deren die russischen Juden fähig waren und sind, :illustrieren und schließt ״!Etwas von dieser Hisslahawuß“ — ia. ein geriitteltess Maß davon wünsche ich meinen!Brüdern.“ Volks!!!«!!!; Wiener Knie, 1. Uraiiaitraße 1 Mittwoch (Beginn 16. Jänner), halb 7 Uhr. ׳Klubsaal. Dr. Leo Deutschländer: Mit besonderer ־Berücksichtigung Goethes. Vier Vorträge: I. Die, Wurzeln des Faust-Motives i11׳ der Bibel: Koheleth als Urbild des faustischen Denkers; ׳Hiob, der faustische Kämpfer. Auswirkung im nachbiblischen Schrifttum. — II. Die Faust-Sage im frühen Mittelalter: Der historische Faust •und seine!Einwirkung auf Volkssage und Dichtung. Die Volksbücher vom Doktor Faustus (1587 usw.). •Die Dramen von Marlowe, Müller, Lessing. — III. und IV. Goethes Faust. Entstehungsgeschichte: Ur-Faust,. Fragment, das vollendete Werk. Gang der Handlung unter Hervorhebung der• Urmotive. ״Faust“ in der Gegenwart. ■ Teilnehmergebühr für sämtliche vier Vorträge S 4.70. Eiuzetkarten S 1.30. Mitgliederermäßigiing 25 Prozent. — Kartenverkauf an der Tageskasse im Uraniagcbäude von halb 9 bis 1 Uhr lind von 2 bis 5 Uhr. Tel. R-48-2-46. (J. T. A.) Eine in'New York abgehaltcne Konferenz der jüdischen religiösen Organisationen der Voreinigten Staaten sprach sich nach Anhörung eines Referates des Kongreßmitgliedes Sol. Bloom gegen die von der internationalen Liga für Kalendcrrefonn vorgeschlagenen Aenderungen des gregorianischen Kalenders aus, wonach sich das Jahr in 13 Monate zu je 28 Tagen teilen soll. Bei Durchführung einer solchen Reform würde sich der jüdische Sabbat in jedem Jahre auf einen anderen Tag der Kalenderwoche verschieben, wodurch dessen Beobachtung durch die Juden erschwert wird. Andererseits beschloß die Versammlung, der vor einigen Tagen vom Kongreßmitglied Stephen G. Porter, Präsidenten des Komitees für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses, in den Kongreß eingebrachten Resolution, die den Präsidenten der Vereinigten Staaten ersucht, eine internationale Konferenz für Vereinfachung des Kalenders einzuberufen, keine Opposition zu machen. Porter, der die Einführung eines Dreizehn-Monate-Jahres ähnlich dem Kalendcrrefonnplan des Völkerbund-Komitees befürwortet, schlägt vor, die Konferenz im Jahre 1929 stattfinden zu lassen, und glaubt, daß der neue Kalender 1933 in Kraft wird treten können. Seit einigen Jahren macht sich eine jüdische Opposition gegen jeden Plan einer Kalcnderrcform bemerkbar, die den Sabbat tangieren könnte. Vor einigen Tagen gab Dr. Jonas Simo 11, Präsident der neubegründeten American Lcague for Creative Jewishness, eine Erklärung ab, daß seine Organisation sich jeder Reform, die den Sabbat entthronen wolle, widersetzen wird. Anfang 1923 unterbreitete bekanntlieh eine Abordnung der jüdischen Gemeinschaften verschicdener Länder, bestehend aus dem Bevollmächtigten des rabbinisclien Rates der A g u d a s - J i s v o e 1, Obcrrabbinev Fürst, dem Züricher Rabbiner Dr. F. Löwe 11 st ein und dem britischen Reichsrabbincr Dr. J. I־J. Hertz, der auch die jüdischen orthodoxen und Reformgenieinden der Vereinigten Staaten vertrat, ferner aus dem Oberrab’biner von Frankreich Israel Levi, dem Generalsekretär;.des britisch-jüdischen Joint Foreign Committee ׳Lucicn Wolf, dem Völkerbundkomitee zum Studium der Kalenderreform, eine Erklärung, in der gegen den Plan des Komitees betreffs der Einführung der sogenannten ״weißen Tage“, wodurch der jüdische Sabbat stets auf einen anderen Tag der Kalenderwoche fallen würde, protestiert wurde. Oberrabbiner Fürst schlug einem Memorandum der Agudas Jisroel gemäß vor, das Jahr anf 364 Tage oder 52 Wochen festzusetzen und alle fünf oder sechs Jahre eine Woche einzuschieben. Oberrabbiner Levi erklärte, daß die Abordnung im Namen der religiösen Juden der ganzen Welt spreche, daß der Sabbat für die Juden eine göttliche Einrichtung und eine Grundfeste ihrer Religion sei. Das Judentum werde sich jeder Reform widersetzen, die die Bcobachtuug des Sabbat irgendwie kompliziere und erschwere. Reichsrabbiner Hertz erklärte, daß sich die Judenheit prinzipiell einer Kalenderreform nicht widersetzen würde, insofern die Kontinuität der gegenwartigen Kalenderwoche ungebrochen bleibt. Lucicn Wolf gab zu bedenken, daß die geplante Reform eine nioralischc und materielle Konfusion in der Judenheit erzeugen würde. Auch die Warschauer jüdische Gemeinde und der New Yorker Rat der jüdischen Geistlichen erklärten, nur einer solchen Reform zuzustimnien, die die Festigkeit des Sabbat nicht tangiert. Josef Hyman über das bevorstehende Abkommen zwischen Agrojoint und Sowjetrußland. Unglaublich jüdische Not in den Städten. (J. T. A.) Herr Joseph C. Hyman, der Sekretär des Joint Distribution Committee, der vor kurzem in Rußland geweilt und mit der europäischen Leitung in Berlin und mit ׳den Behörden in Moskau Besprechungen über das jüdische Aufbauwerk gepflogen hat. teilte der Jüdischen- Telegraphen-Agentur nach seiner Rückkehr nach New York mit, daß die von ihm und dem Direktor des Agro-Joint in Rußland, Dr. Joseph Rosen, mit den maßgebenden russischen Stellen geführten Verhandlungen über ein Abkommen betreffend •das• neue jüdische Siedlungswerk der American Society for Jewish Farm Settlements, in Russin (amerikanischer Agro-Joint) sehr befriedigende Fortschritte gemacht haben, so daß in kurzer Zeit der Agro-Joint eine definitive Erklärung über die Einzelheiten des Abkommens und die Richtlinien der neuen ׳jüdischen Kolonisation wird geben können. Bekanntlieh soll ׳das Abkommen unter anderem darauf basieren, daß der Agro-Joint 10 Millionen Dollar (darunter die fünf Millionen von Julius Rosenwald) zur Verfügung stellen, wobei sich die russische Regierung •ihrerseits zur Leistuug ׳der gleichen Summe verpflichten soll. Hyman erstattete dem Präsidenten •des amerikanischen Agro-Joint, Herrn James •N. Rosenberg, •Bericht über seine ׳Eindrücke in den jüdischen Krim-Kolonien. 214 Siedlungen ׳mit 9849 Landparzellen und insgesamt 230.617 Hektar Boden unterstehen ׳der direkten Fürsorge des Agro-Joints. In den Städten und Städtchen aber, erklärte Herr Hyman, leben die Juden in 1111 g 1 a u b 1 i c 11 j ä mm e r 1 i c h e n V e r h ä 1111 •i s s e n; •im kommenden Frühli.ng wird die Not am höchsten gestiegen sein, ohne daß Aussicht auf Hilfe vorhanden ist. Die lokalen jüdischen Hilfsgenossenschaften haben' öffentliche Speiselokale ,eröffnet, es fehlt ihnen aber an den notwendigen. Mitteln. Die Gesellschaften, die früher 80 'Prozent der lokalen Fürsorge aus'eigenen Mitteln bestritten hatten, haben ihre Tätigkeit einsclirä.nken müssen, weil zahlreiche ihrer r2!uL9JäiL9J 355SÖ2 DER SCHLAGER /Ti . 11 1 ״ - '' voa/ ׳*n 2׳ n Alrroimrfaorlncm^ AUCH TEILZAHLUNG! »v/V *yiCy» n^L/tvM/1CIvl%vH»■i4׳iiu V'.:׳■:'׳: WENJV.WIEDNERHAUPTSTR.79 TEL: C/Vö-2-52 . . Wir liefern 10 neue Platten mit S 10.— Anzahlung und S 2 — Wochenrate ohne Preiserhöhung reichen wird, um euch, meine Lieben, das Geständnis abzuringen: Fürwahr ein Großer ist von dannen gegangen. Eine herrliche Zeder des Libanon ist mit dem .heimgegangenen Thorafürsten ins Grab gesunken. Ein Glaubensheld, ein Mann von heiligem Lebenswandel hat uns verlassen. .. .. I. ״ אחר שקור אין לו אביו ואמוDell einen Namen erhält der Mensch von Vater und Mutter.“ Das Beispiel der Eltern Ist das erfolgreichste ׳Erziehungsmittel für die Kinder. Wer waren nun die Eltern des R. Süßmann Sofer s. A., daß ihr Beispiel hinreichend genug war, um solche große •Lehrer in Israel •hervorzubringen, wie es unser viel beklagter Meister und seine Brüder waren? Hierfür besitzen wir einen zuverlässigen Zeugen in der!Person .eines der hervorragendsten Schüler des ׳großen Verfassers des Werkes ״Chaszatn Szofer“. Es ist dies der berühmte Autor des ״Likutö ChowSr' ben Chaiim“. Derselbe berichtet nun folgendes: In Preßburg gab es einen blutarmen Talmudlehrer. Namens R. Fischl. Diesen Mann segnete Gott mit einer großen Kinderschar. Alle seine Söhne hatten ausgezeichnete. Köpfe und widmeten sich ausschließlich dem Thorastudium. Einst machte ihm ein jüdischer Arzt Vorwürfe hierüber, warum er keinen ein- Z'igen seiner glänzend veranlagten Söhne eine praktischere und mehr irdisches Glück versprechende Laufbahn einschlagen läßt, als die eines armen Talmudjüngers. Der fromme R. Fischl entgegnete aber hierauf folgendes: Ich lege alltäglich Tefillin ohne zu fragen, was für einen materiellen Zweck ich hierdurch erreichen werde. Mir genügt es vollkommen, daß Gott es also befiehlt, wie es geschrieben steht:יהקשרחםלאיתוכף«Und knüpfe sie zum Zeichen an deine Hand usw.“ Dortselbst aber befiehlt mir auch ׳Gott: □ולמרתם את בניב .,Und belehrt eure Kinder.“ Auch hier ׳habe ich nicht zu grübeln, sondern einfach meinem Gott zu folgen.“ Dieser glaubensstarke R. Fischl *) war der Vater unseres tiefbetrauerten Meisters. Es gab in damaliger Zeit in Preßburg auch ein jüdisches Biederweib, das trotz seiner großen Armut sich nicht nehmen ließ, sich im Winter täglich vor ■die Lernstube *) Ueber denselben siehe auch אבני בית היוצר von Weiß. zu stellen und den •das Lehrhaus verlassenden armen, frierenden Talmudjüngern einen' Löffel warmer Suppe reichen, ' . Dieses arme ׳Biederweib mit dem goldenen Herzen, die fromme iLeah, war die Mutter meines Großvaters. Wollen wir uns noch darüber wundern, daß solche Eltern die זכייה gehabt haben, solche Söhne als die ihrigen zu nennen, wie es R. Chajim Sofer, der ׳hochberühmte Verfasser des Machneh Chajim u. a. W.. R. Naftali, Verfasser des Mateh Naftali und R. Jakauv. Scholaum waren, die alle Männer von heiligem Lebenswandel und lauterer Gottesfurcht gewesen sind und ihr ׳ganzes Leben ausschließlich •dem Studium der heiligen Thora und der Erfüllung ihrer göttlichen Gebote weihten?! Wollen wir uns noch darüber wundern, daß solche Eltern die זכייה hatten, einen solchen Sohn als den •Ihrigen nennen zu dürfen, wie es unser viclbeweinter Meister gewesen ist. um dessen Hintritt all diejenigen aufrichtig klagen, die es noch ehrlieh mit der Jiidischkeit, ehrlich mit der Thauroh undjiroh meinen?! Ich erinnere mich noch des überwältigenden Eindruckes, den eine am zweiten Tage des Schowuausfestes, an welchem mein Großvater s. 1. auch den Jahrzeitstag nach seiner Mutter hatte, gehaltene Deroschoh desselben auf mich, der ich damals ein Knabe von 12 Jahren war, gemacht hatte. Im Laufe seiner Ausführungen erwähnte mein Großvater auch ׳der Vorzüglichkeiten seiner Mutter und da rief er mit hinreißendem Pathos seinen Zuhörerinnen zu: Ja, meine selige Mutter hatte die זכייה solche Söhne wie meine Brüder — die heilige Männer waren zu Kindern ׳zu haben, weil sie es ehrlich gemeint hat, weil sie hierfür מישר נסש gewesen ist, sich aufgeopfert hat. . , . In dem köstlichen Werke meines Großvaters Damessek Elieser wird im Abschnitte zur dieswöchentlichen Sidrah folgender Midraschausspruch zitiert: ויצא שם דור בכי הארצית יצא לו ביניט־ן שלו מקל ותרמיל מכאן ומנדל מכא ״ ער שס כמגדל ריר ציאחיDer Name Davids verbreitete sich in •aller Welt“. Das heißt, die *ihm zu Ehren geprägte Münze. Auf dieser Münze war auf der einen Seite ein Stab und eine Reisetasche, auf der anderen Seite wieder ein Turm abgebildet, wie es heißt: ״Und wie ׳der Turm Davids ist dein Hals.“ Diese Münze vergegenwärtigte, daß David in seiner Jugend viel Ungemach durchzumachen hatte, der Wanderstab und die Reisetasche waren seine Rüstung, und erst späterhin errang er sich hochgeachtete Stellung, die das Bild des Turmes darstellte. Auch, der Lebenslauf R. Siißmann Sofers s. A. verdient eine ähnliche Denkmünze. מקלו ותרמילי מכאן . Gar früh mußte er zürn Wanderstabe greifen, um in die unwirtliche Fremde zu ziehen. ׳Denn schon als Knabe bewahrheitete sich an ׳ihm auch das auf der Denkmünze des Mordechai ausgeprägte Bild, welches einen Sack und Asche darstellte. שק ואפר מבאן •Früh ward er ׳durch •den Tod seines vorzüglichen Vaters1״) in Trauer gehüllt. Auch bald nach dem Hinscheiden seines Vaters ergriff unser tiefbeklagter Meister •den Wa.nderstab, um hinzupilgern zu dem berühmten Verfasser des ״Mehram Schück“. ׳der damals noch in St. Georg amtierte, um zu dessen Füßen zu sitzen. Nach kurzer Zeit aber kehrte er nach seiner Vaterstadt zurück, um von nun an lange Jahre hindurch aus dem Munde des großen. Verfassers des ״Kcssaw Sofer“ Belehrung zu schöpfen. Und mit welch glänzendem Resultate vernahm er •die Lehren seiner großen Meister! Mit größten •Entbehrungen hatte er wohl im Laufe seiner ganzen Jugend-!zeit zu kämpfen, am Ende aber gelangte auch er zu dem auf der Davidsmünze abgebildeten Turme der Anerkennung seitens seiner Meister. Das war ein herrlicher!Lorbeerkranz, ׳den ihm der größte Rabbi von ׳Preßburg reichte, indem er ׳in seinem Empfehlungsschreiben zur Herausgabe des von meinem Großvater verfaßten ״Jalkut Elieser“ bemerkte, daß derselbe der einzigartige unter seinen tausenden Schülern ist: האחר המיוחד שבחלמידים Außer von diesen Meistern hatte mein Großvater auch von seinem Schwiegervater, dem ׳gefeierten Gaon R. Joel Ungar s. 1.**), an dessen Seite er Jahre hindurch als Stellvertreter amtierte, sehr vieles gelernt. Ja, an meinem Großvater hatte sich auch der herrliehe Einfluß gezeigt, den seine Lehrer auf ihn geübt. Und dies ist der Name, welchen andere ihm verliehen hatten: ואחר שהראו לי אחרים (Fortsetzung folgt.) *) Ein הספד Über denselben befindet sich im כחב סופר zu לך רך **) Siehe dessen biographische Skizze, die wir in diesem Blatte veröffentlichten.