Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 46 (30.11.1928)
- Date
- 1928-11-30
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ו* JÜDISCHE PRESSE Ife.46 m €5 lm ® o Im o s 1 o ־wir (Misere Jeschiwohs. Von einem Jeschiwabachur in der Slowakei, dessen aufrichtige Liebe zur D 10 ה ״ uns bekannt ist, erhalten wir folgende Zuschrift mit der Bitte um Veröffentlichung. Da die ״Jüdische Presse“ schon öfters auf die Jugendprobleme des orthodoxen Judentums hingewiesen hat und die ernstliche Beschäftigung mit ihnen als eines der dringendsten Gcbote der jüdischen Gegenwart hält, erscheint es uns zweckmäßig, diese Zu* schrift unverändert der Oeftentlichkeit zu übergeben. Die Red. De ehrwürdige Jeschiwohleitcr und Oberrabbiner von Huueovee hat anläßlich der JubiläumsfcierUchkeiteta in de׳• FesUnummer der ״Jüdischen Presse“ Erfreuliches über die Jeschiwoh zu berichten gewußt. Er wollte stehenlieh, wii er es selbst schreibt, die Feststimmung durch! unangenehme Feststellungen nicht trüben und hat solche für später anderen überlassen. Heute, da die Feststimmung bereits verklungen ist, sei es mir gestattet, zu beweisen!, daß auch bei den Jeschiwohs ״nicht alles Gold ist, was! glänzt“, daß leider auch dort, so manches auf Ordnung^ beziehungsweise Verbesserung wartet. Der ehrwürdige Jeschi wohleiter konstatiert, daß während der zehn Jahre tschechoslowakischen Regimes! die Zahl der Bachurim sich — bli ajin horo — vielfach erhöht hat. Ein Beweis, daß der Wille• zum Lernen in! gesteigertem Maße vorhanden ist. Vergleichen wir aber den •Bachur von heute mit dem der Kriegs(־ i^rid Vorkriegszeit, dann werden wir eine große Enttäuschung erfahren. Während früher, wenn1 ihre Zahl auch nicht so groß war, die Bachurim bis zu! ihrem 24. bis 25. Jahre fleißig gelernt haben, verlassen die heutigen Talmudjünger ganz früh, kaum noch 18 Jahre alt, die Jeschiwoh. (Die wenigen älteren Bachurim sind Söhne von Rabbinern, Schochtim etc.) Versuchen wir, die Gründe dafür zu finden. Liegen sie beim Bachur, der vielleicht den Willen zum Lernen verliert und deswegen die Jeschiwoh vorzeitig verläßt, oder sind andere daran schuld? Vor noch nicht allzu langer Zeit gehörte es gal nicht zu den Seltenheiten,• daß reiche, .wohlhabende Leute die Jeschiwohlcifcer aufsuchten und sich die besten Bachur tim zu Schwiegersöhnen nahmen. Es entstand dadurch קנאה סופרים Heute, je reicher und vermögender einet* ist, desto größer siudMtüe.1 materiellen Ansprüche, die er an den Schwiegersohn stellt. Da solche Fälle heute bei״ nahe gar'nicht Vorkommen, verläßt sich der Bachur nicht darauf und sucht seine Zukunft anderwärts. Der Gesetzeskodex der tschechoslowakischen Repu” blik. besitzt ein Gewerbegesetz, das jeden Erwerbsuchenden zwingt״• die sogenannte ״Lehrlingsfortbildungsschule“ zu besuchen. Es schont kein Alter und berücksichtigt keine! Bildung.; Was das für einen 23jährigen Bachur. bcdeut'ct; braucht nieffc erst geschildert zu werden. Ist; es nu^ ein Wunder, wenn die Talmpdjünger ganz früh di«( Jeschiwoh verlassen, um sich eine Zukunft zu schaffen? Und die Folge ist: Die Jeschiwoh, die den Bachdrim den Geist, der!Thora beibringen will, hat diesen ihren Zweck nicht erreicht. Denn der Bachur ist noch zart und jung, kennt die Lebenskämpfe noch nicht, hat die Ideale derf תוה״ק noch nicht erfaßt — verläßt dje Jeschiwoh und ist gezwungen, die auf sein Leben einflußreichsten Jahre in einer der Thora fernsleheriden Gesellschaft zu verbringen. Das Resultat sehen wir daun leider allzu, oft an der Erscheinung des שגלו ופירש Rabbiner und Jeschi wo hleiter! Sorget für die Zukunft des Bachur, erleichtert ihm den späteren BroUcrwerb, damit er Wille, Lust und Geduld nicht ver* liere und damit er der Thora erhalten bleibe! Ein J e s c h i w o 11 b a c h u r. Das Jubiläumsfest der tschechoslowakischen Republik in der orthodoxjüdischen Konfession. Mit der heutigen Nummer schließen wir die Veröfentlichung der Berichte über die Veranstaltungen anöffentlichung der Berichte über die Veranstaltungen ankönnen nicht inehr berücksichtigt werden.*) Rimavska Sobota. In der hiesigen orthodox-israelitischen Kultusgemeinde wurde das zehnjährige Jubiläum des Bestandes der tschechoslowakischen Republik in würdiger Weise gefeiert. Sämtliche militärischen und politischen Behörden ließen sch durch Deputationen vertreten. In der Synagoge hielt unser ehrwürdiger Oberrabbiner Rudolf Singer eine slowakische und ungarische Festrede und Oberkantor Moritz Sfiszma n n sang die Festpsalmen und Gebete. Vranov. Am 28. Oktober um 10 Uhr vormittags begann in u׳nserem reichgesciirmidkten, festlich beleuchteten und beflaggten Tempel de<r F e s t g-t11 e s d i e ij s t. ÄHe Piäfize waren dicht besetzt; die ׳Ehrenplätze waren ׳von den Spitzen *) Die Veröffentlichung der Berichte geschah nach der Reihe ihres Einlagens in unserer Redaktion. Siehe auch Fesümmmer (!41 a). Nr. 42. 43. 44 und 45. I unserer sämtlichen Körperschaften tind den Behörden eingenommen, bei denen die seltene Feierlichkeit tiefen Eindruck ■machte. Der Festg-ttesdienst wurde •mit Absingen des אין כטוך von Oberkantor K eie men begonnen. Dann wurden die Psalmen rezitiert und Herr Oberrabbiner Lazar Ehrengrnber bestieg die Kanzel und hielt eine reichhaltige, schwungvolle Rede, welche auf alle Zuhörer großen Eindruck machte. Darauf wurde vom Qberkantor das übliehe הנותן תשועה vorgetragen und zum Schluß wurde der Hymnus gesungen. Die Zuhörer verließen den Tempef in Begeisterung und׳ gehobener Stimmung. Trnava. Donnerstag den 25. Oktober hielt die Leitung der orthodoxen .israelitischen Gemeinde in Trnava eine Pienarsitzung ab, in welcher das Programm der Veranslaltungen •aus Anlaß des Staatsjubiläums festgestellt wurde. Auf Antrag des Herrn Gemeindepräses Herrn. Koth wurde einstimmig beschlossen, ,eine Masaryk-Stiftung ins Leben zu rufen, aus deren Zinsen alljährlich die zwei besten Schüler der Trtiavaer Jcschiwa Stipendien erhalten sollen. Der Fcstg-ttcsdienst am 28. Oktober war in überaus festlicher Stiumfung gehalten. Die Synagoge war dank dem Mii'hewalten des Herrn Josef Kaiser und der Schontrc-Thora-Jugend sehr geschmackvoll dekoriert. Vormittags 9 Uhr versammelten sich die Gemeindendtglieder sowie, korporativ in geschlossenen Reihen alle ׳Bachurim der hiesigen Jcschiwa — über 200 an der Zahl —. die Mitgliedcr -des Schomre-Thora-Jugendvcrcins, der Agudas Jisrocl-Jugendgruppe und die Schüler ■der Talmud-Thora in der dichtgeifirllten Synagoge. Auf den Ehrenplätzen saßen die Vertreter der Behörden und die Mitglieder des Gemeindevorstandes und des׳ Schulstuhls. Herr Oberkantor Wolf Fein sang mit seinem Ghor besonders schön die vorgeschricbenen Psalmen und Gebete, worauf Sc. Ehrw. Herr Oberrabbiner Ungar die Kanzel bestieg und'•in .einer vollendeten Rede, die im vollen Wortlaut veröffentlicht werden sollte, die Herzen für Treue zum Staat und für Verehrung gegen die Person des Staatsoberhauptes erwärmte. Sowohl die behördlichen Vertreter als auch alle anderen Anwesenden waren von der Festrede ׳begeistert. Nach dem G-ttcsdienst wurde in der orthodoxen jüdisdien Volksschule eine Feier für die Jugend veranstaltet. Hier sprachen Herr Direktor 0 e s t e r r e i c 11c r und die Lehrerin Fräulein Deutsch über die Bedeutung des Tages, und die Kinder trugen Gedichte und Gesänge vor, ׳die die Versammelten entzückten. Bei •dieser Gelegenheit dankte Henr Direktor Oesterrcichcr dem Gemeindevorstand und besonders dem Schuipräses Herrn,.Salomon G r o ß für die Sorgfalt; die sie.auf die erfolgreiche Entwicklung.der• Schule ׳ verwenden. Darauf ließ der bekannte•־ Philanthrop Herr Großgrundbesitzer Wilhelm R c i c 11 zur Freude des Tages die Kinder bewirten, wofür ihm auch an dieser Stelle Dank gesagt werden soll. .;> :..־ .'׳■׳■״. '׳ ' Die Gemeinde sandte auch^cin •Begrüßutigstclegramm .. an Herrn Präsidenten M a׳s a r yk. Gelhica. Die orthodoxe, israelitische Kultusgemelndc veranstattete am 28. Oktober d. J. anläßlich der Jubiläumsfeier •des zehnjährigen Bestandes ׳der Republik einen Festg - 11 e s d i c n s t. Sämtliche Mitglieder.• unserer Gemeinde. Vertreter der Behörden und andere zahlreiche Gäste cr־.: schienen beim G־ttesdiens׳t. Im Tempel, dessen Eingang festlich mit dom, Laudeswappen und Blumen geschmückt;war, hielt Herr Obcrrabibincr Franz Stein ׳die Festrede. Der Herr 0,berrab׳binö!r gedenkt in seiner Rede unseres von edlen, humanen und liberalen Gesinnungen weltbekannten Herrn Präsidenten-T. G. Masaryk. Nach : •der Festrede , wurde von sechzig Schülern der .hiesigen Jeschiwaschule■ ׳die Staatshymne In• ׳;wirkungsvoller Weise vorgetragen. Zinn Andenken an diese Jubiläumsfeier wurde auf Initiative des Präses der orthodoxen israelitischen Kultus- Es frage sich ein jeder Kaufmann, Gewerbetreibende usw., dem der Sabbat noch etwas bedeutet, ob er seine soziale P f 11 i c h t seinen Gesinnungsgenossen gegenüber erfüllt hat, wenn er andere als sabbathaltende Angestellte beschäftigt in einer Zeit-, da Hunderte von jungen, tüchtigen und arbeitswilligen Menschen in allen Branchen arbeitslos dastehen, nur deshalb, weid sic den Sabbat nicht preisgeben wollen. ein jeder Kaufmann, Gewerbetreibende usw., ob er seiner Pflicht der Thora und der Sabbatheili* g 1111g gegenüber Genüge tut, wenn er herzlos zusieht, daß unzählige junge Menschen den schwersten Versuchungen ausgesetzt sind, da sie des Sabbats wegen vergebens nach irgendwelcher Anstellung suchen und nicht finden. Es melde sich ein jeder, der irgendwelche Anstellung zu vergeben hat, dort, wo bereits eine ganze Anzahl von Steilen- Vermittlungen unentgeltlich mit gutem Erfolge durchgeführt wurden, nämlich bei der!!ן Schomre-Sdiabbos-Stellenvermitt׳־ lung der Agudas Jisroe! - Jugendgruppe in Bratislava,Tumerg.14 /16 gemeinde, Herrn Dr. Nathan Engel, auf den Namen unseres hochverehrten Präsidenten ein A r m e n f o n d s gegründet, welcher ׳den Zweck hat,!hierortige ׳bedürftige Arme zu unterstützen. Trebisov. Aus Anlaß der Jubiläumsfeier war unser Tempel reichlich hiit Fichtenroisig, Blumen ■und Fahnen dekoriert und mit allen elektrischen Lampen beleuchtet. Vor dem Tore war ein schöner Triumphbogen errichtet. Der G-ttesdienst begann um II Uhr vormittags.' Zur Hebung des feierlichen G-ttesdienstes haben war Herrn Oberkator Zoltan Widder und seinen Ghor aus Micha- Io׳vce hierher berufen, der zur allgemeinen Zufriedenheit die Gebete und religiösen Gesänge — darunter auch das ״Hanosen T‘schuoh“ mit der Melodie der Nationalhymne — vortrug. Während des Hanosen T’schuoh wurden drei Thorarollen mit weiß-blau-roten Mänteln bekleidet ausgehoben. Unser Rabbinatsverwescr Herr Matthias Rose!1b I ii t h hielt eine schöne, gelungene Festrede. Nach Beendigung der Gebete hielt der Gemeindepräses Herr Anton Dan z i g e r eine Festrede ■in slowakischer Sprache, in der er die Liebe und Treue der Gemeinde zum Staate zum Ausdruck brachte. Darauf saugen die Kinder den Hymnus. Der Tempel war während der Feier voll besetzt. Es wohnten der Festlichkeit bei außer der gesamten jüdischen Einwohncrschaft aus dem •Bezirke d׳ic Vertreter des hiesigen 10. Regiments, fast sämtliche Amtspersonen und Deputationen aller Körperschaften, Stadt'behörden und Notariate. Für. die Ordnung sorgten die Arrangeure Präses Anton D a n z i n g e r, Tempelvorsteher S. Breuer und Kontrollor B. Ungar in vorzüglicher Weise. Perbenik. im Sinne!der Rundschreiben de׳r orthodoxen Zentralkanzlei wurden;bei uns aus Anlaß des Jubiläums sowohl Samsta׳g ׳als Sonntag Fe׳stg-tte׳sdienste abgehälten. Jubiläumsfelerlichkeiten und antisemitische Hetzen! Wie sehr auch die Jubiläumsfeiorlichkciten im. Lande in allen jüdischen Gemeinden ihren . schönsten Widerhall fanden, so tief verletzend war es. wenn in manchen Gemeindeti gerade bei diesen Anlässen Juden slowakischster Gegend, wo es in nationaler Hinsicht gewiß keinen Unterschied zwischen den jüdischen und nichtiüdischen Bewohnern gibt, in Festreden grob und roh insultiert warden. In Nadas (,bei Trnava) tat .sich darin bedauerlicherweise sogar ein hochoffizielles Organ hervor. In einer öffentlichen Festversammlung richtete ein Schulinspektor des Trnavaer Kreises iirseiner Festrede an die Versammelteil u. a. die Frage: ״Ob man etwa die Schuljugend in die Sauschulc der Juden schicken wolle“ etc. — In ähnlicher Stimmung verlief auch eine Festversammlung in. Smo- 1 c n i c e (Szomolany). Dort wurde der Bevölkerung1 in einem Schauspiel demonstriert, ״wie die Juden immer ■das Volk verraten“. Die Darstellung schloß mit dem belehrenden Satz: ״Daß das Volk nicht eher gedeihen könne, bis nicht alle Juden hinaus sind“. Auch diese Festvcrsamnilung war von offiziellen Organen, der Ortsbehörde usw., besucht. Es liegt gewiß nicht in der Absicht der Regierung, ■daß ihre Arntsorganc d!ic Volksseele vergiften, anstatt dahin zu wirken, daß solche Staatsfeste zur Heran- ׳ crzieliung aller Bürger für die Staatsidee beitragen. Und eben deshalb sollten diese von ihren Vorgesetzten Be'־ ׳borden: die verdiente wirkungsvolle Belehrung erhalten.: Vom Bratislavaer jüdischen Spitalbau. Von der orthodoxen Chewra Kadischa in Bratislava erhalten wir folgende Mitteilungen: . Das Zentralkomitee für den Bau des jüdischen Spital es in Bratislava, hielt am 21. November 1928 die konstituierende erste Vollsitzung ab. Herr Heinrich Stahlei begrüßte in Vertretung des am Erscheinen verhinderten Herrn Vorstehers Isidor Engel die zahlreich anwesenden Delegierten, prominente Mitglieder der orth. Chewra Kadischa und des Krankenhausvereines. Hierauf verlas Herr Oscar Adler das vom Sekretariat ausgearbeite Referat und wurde der Vorschlag für die systematische Einteilung der vorzunehmenden Arbeiten sowie die Ernennung^der einzelnen Subkommissionen einstimmig angenommen. Herr Generaldirektor Adalbert Baan setzte alsdann in zu Herzen gehenden Worten die hervorragende Bedeutung und dringende Notwendigkeit der Spitalbauaktion auseinander und versprach in seiner begeisterten Rede, sich mit ganzer Kraft in den Dienst dieser heiligen Sache zu stellen. Redner erklärte sich bereit, schon in den nächsten Tagen mit der Arbeit zu beginnen. Der Vorsitzende dankte Herrn Generaldirektor Baan für seine spontane Bereit- Willigkeit und ist dessen sicher, daß dieselbe noch zahlreiche Nachahmer finden wird, die sich mit derselben Begeisterung und Wärme diesem philanthropischen .Werke widmen werden. Nach Erledigung einiger geschäftlicher Angelegenheiten schließt der Vorsitzende die Sitzung und ein jeder Teilnehmer derselben nahm das freudige Bewußtsein mit, n einer Angelegenheit mitarbeiten zu konnen, für die es sich verlohnt, jedes Opfer zu brmgem und jede Mühe darauf zu verwenden, um dieses gemein־ nützige Projekt seiner baldigen Verwirklichung entgegenzuführen. Anläßlich der feierlichen Grundsteinlegung zuni Neubau des jüdischen Spitales in Bratislava, hat das Festkomitee an den Herrn Präsidenten der Republik ein Huidigüngstelegramm gerichtet, welches von der Präsidialkanzlei mit folgendem Schreiben beantwortet wurde: Kanzlei des Präsidenten der Republik. Prag, den 8. November 1928. An die Orth. Isr. Heil-Bruderschaft ״Chewra Kadischa“ Bratislava, Turnergasse 14-16. Auf Befehl des Herrn Präsidenten der Republik, dankt die unterfertigte Kanzlei dem Festkomitee zur Grundsteinlegung des jüdischen Spitales in Bratislava, für die Huldigungskundgebung, die dasselbe anläßlich der zehnten Jährung des Bestandes der Selbständigkeit der tschechoslowakischen Republik zum Ausdruck brachte, Kanzlei des Präsidenten der Republik. Unterschrift.