Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 46 (30.11.1928)
- Date
- 1928-11-30
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 46 JÜDISCHE PRESSE 7m יד fitere* Bachurhn-Verein iit Nove Zamky. Gl'etcb den früheren Jähreu veranstaltet der Jügeitdvereiit ״Tlteres Sachuflfii“ ln Növ6 Zamky Vortragsabende über kulturelle Fragen. Diese Veranstaltungen erfreuen sieh in allen Krei* sen allgemeiner Anerkennung. So hielt Herr Prof. Mor. Steiner vom staatlichen Realgymnasium ftber Asslmllation und Erziehungsfragen Vorträge, in denen er seine Ansichten über die Notwendigkeit des Ausbaues der jüdischkonfessionellen Schule und andere aktuelle Blldungs- Probleme darlegte. Besonders feierlich gestaltete sich der Pestabend zur zehnjährigen Jubiläumsfeier der Republik. Herr em. Schuldirektor Adolf Graf eröffnete das Fest mit einer gediegenen Rede. Darauf feierte Herr Prof. M. Steiner in seiner ausgezeichneten Festrede die Tugenden des Präsidenten Masaryk. Der auch auf ohilanthropischem Gebiete tätige Verein, er sorgt alljährlich für die Bekleidung und Verpflegung mittelloser Schulkinder, beabsichtigt auch In Hinkunft seinem hohen Ziele im vollen Ausmaße gerecht zu werden. In diesem Jahre wird der Verein 20 Schüler mit Kleidung unterstützen. An ■den Freitagabenden hält der Vortragende des Vereins. R. Chajini D ti X 1 e r wissenschaftliche .Vorträgo. Anläßlich der Jubiläumsfeier wurde vom Verein ein Htildigungstclegramm an den Präsidenten Masaryk gesandt, worauf ■von. dort ein Dankbrief anlangte. Von der Frauen« und Mädchen-Aguda in Nitra. Aus Nitra berichtet man uns: Jetzt ש״קויצא war es ein Jahr, daß sieh bei uns in Nitra die Frauen- und Mädchen- Aguda gründete. Zu diesem Beliufc wurde der große Prachtsaai der orthodoxen Gemeinde herrlich dekoriert und die orthodox-jüdischen Frauen und Mädchen strömten zahlreich zu den Vorträgen herbei. Als erste Rednerin figurierte Frau Öberrabbiner Katz. welche in einer meisterhaften Rede einen Rückblick auf die einjährige Tätigkeit des Vereines warf. Sie schilderte, wie sich der Verein entwickelte und spornte die Damen und Mädchen an, weiter in diesem Sinne zu arbeiten. Ferner sprachen die frühere Präsidentin Frau Blanka K 0 h 11 und die derzeitige Präsidentin Frl. Tcrka Königsberg und Frl. Iltis $ t e i n ׳b e r g e r. Nach dem Vortrage setzte man sich zu dem reichlich gedeckten Tische zu einer Jause, wo man sich gut amüsierte. Aus dem Anlasse der Jahreswende hat die Mädchen- ■und Frauen-Agudäh beschlossen, an Chanuka 25 arme Aguda-Mädchen (B-Gruppe) mit guten neuen Winterkleidern zu versorgen. Diese Kleider werden -durch die Aguda-Mädchen in eigener Regie angefertigt. , E. K. : Vortrag in der Bratjslavaer Aguda. Auf Einladung• der Agudas Jisroel-Orts- und jugendgruppe in Brat!- slava .hielt am שבת שדש 3׳ ויצא Se. Ehr. Herr Oberrabbiner Spitzer ans Kirchdrauf, im Sitzungssaal« der orthodoxen Gemeinde, einen eindrucksvollen Vortrag über grundlegende Fragen des Judentums im Geiste der Agudas י Jisroel. Vor einem zahlreich erschienenen Publikum beschäftigte er sich mit den Motiven zur Anteilnahme der slowakischen Orthodoxie an der Agudas Jisroel und zeichncte mit scharfen Umrissen die Prinzipien, durch die sich der wahre Geist des Judentums von den Anschau־ ungcir unterscheidet, die den Lehren zugrunde liegen, die von den Zionisten und den Misrachisten propagiert1 werden. Der Vortrag fand reichen Beifall. Herr. Adolf Winter s. 1• Am 23. November verschied plötzlich Herr Adolf Winter in Brezova, im Alter von 71. Jahren. ■Mit ihm verlor diese altbcrühmte Kehilloh, die, .auf_pinen. kleinen. Rest ,zusammengeschrumpft ist, eine» ihrer Besten und er;hinter.Iäßt eine unersetzbare Lücke!. Herr Winter genoß in.. der Geschäftswelt. als Woügroßhändlcr Ansehen , und verstand es auch in der Leitung seiner Gemeinde und ihrer Intitutionen Wert- ־ voßes zu leisten. Er war bestrebt, sowohl sein Haus, als auch die Gemeinde im Sinne der Tradition zu leiten und gab auch seinen Kindern eitle fromme Erziehung. Um seinen Heimgang trauert seine gramgebeugte Gattin, seine Kinder und Anverwandten. Zur ל ןי ר׳ fand sich eine aus allen Konfessionen sieh rekrutierende zahlreiche Trauerversammlimg ein. Nachrufe hielten sein Schwager Herr Abraham Friedmann aus Waitzen namens der Familie, Se. Ehrw. Herr Öberrabbiner Joteef Broda aus Myjava und Rabbiner M. Habe r fei d תנצב״דז ח h ח י Ö an der PrcBburger Jeschlwab. Wie sonst fand auch diesmal die Semesiereröffiuing an der Prcßburger ישיבה• in feierlichem Rahmen statt. Die ישיבה fängt wieder 3n, •ihr früheres Gepräge zu. tragen; durch ■die Vcrsctiärfuhg der Aüfnäihinsbedinguiigen erlangen die älteren Baehurim ׳ allmählich die Ü0b6rzahl.'Das zeigte sich aucih aus .diesem Anlaß, da sämtliche Schüler •in der ״Schiur- Stube“ versammelt waren und •mit. ihnen ein großer Kreis von Freunden der JösChiwoh. Auf dem Almemor standen um den ehrw, Jcschiwahleiter $ö, Ehrw. Horrn Oberrabbiner Schreiber die Mitglieder des ביח ״ דין " צדק und eine Vertretung des Gemeiudo'vorständes. — In seiner דרשה behandelte Herr Öberrabbiner die Grundsätze, die für das Leben und Lernen auf der Jeschiwoh in unseren Tagen maßgebend sind, und begeisterte die Jünger für Opierfroudigkeit und. Entsagung itn Dienste des hohen Ideals der ת1ה״ק. Zum Schluß dankte er der Gemeindelcitung für . die j-üngst zum. Beschluß erhobene Beisteuer von tsch, K 800.000 zum Bau eines Jcschlwoh-Internates, wodurch den Jeschiwoh-,Baehurim ihr. kummervolles Leben bedeutend erleichtert werden wird. .Unter Jceh-i-Rufen wurde die Feier beendet. Einweihung eines Beshamidrasch in Galanta.־ : Am 14. November (2. Kislew) wurde in Galanta ein Behamldräsch in feierlicher Weise eingewei'ht und seiner Beshamidrasch ln feierlicher Weise eingeweiht und seiner heiligen Bestimmung übergeben. Das Beshamidrasch ist eine Stiftung von Herrn Gemeindesekretär M. Preßburg e r mit seinen -Brüdern in Gemeinschaft mit der Familie Fried mann als Kren Kajemes zum Andenken an Frau M. H. Preßburger ע״ה Herrn Zwi Friedmän-n ז״ל und Herrn Alexander Friedmann זצ״ל Sohn -und Enkel ■des Rabbi Schimon Friedmann זצ״ל früheren Öberr-abbiners in Galanta, die im vergangenen Jahre versefoieden sind. Die Weiherede hielt Se. Ehrw. Herr Öberrabbiner Benjamin Seidl, der in meisterhaften Worten die Bedeutung dieser Stiftung schilderte und dabei bewegte Worte der Würdigung ■den Dahingesclifedenen widmete, zu deren Andenken das Beshamidrasch von ihren Angehörigen errichtet wurde.: Darauf übergab. Herr Max Preßburger im Namen der Stifter das Beshamidrasch im. Rahmen, einer mit דברי תורה gewürzten Ansprache in die Verwaltung der Gemeinde, wofür Herr Gemeindepräses Ignaz Stern herzlich dankt«. Bs sprachen ferner die Herren Leopold[ Deutsch ads!Freund der Familie, Adolf Mandl als Verwandter, Liehtma 11 n-Stern Im Namen der Ohewra Kadischa und Franz L i c 111 n e r. Während der סעודת מצות hielt Herr Oberrabbiner Seidl abermals eine wir- •kungsvollc Rede und wurden von den Anwesenden größere Gaben und Heizmaterial für Talmud Thora gespendet. Im Beshamidrasch wird täglich gebetet und von der ש״ס״חברה Schiur gelernt. An die verehrten Rabbiner ביי! Brief an die Redaktion להסירמכשול Ich habe dieser Tage ln Erfahrung gebracht, daß ein hiesiger GMnsehändier das Äbrupfei! der Gänse mittels eines Bügeleisens bewerkstelligt. Er gibt nänilieh einen nassen Leinenfetzen auf die Gans und führt dann ein glühend heißes Bügeleisen darüber. Dadurch werden die Federn locker und kommen viel -leichter und reiner heraus. Wahrscheinlich machen das andere Gänsehändlcr ebenso. Darum fühle ich mich.veranlaßt, כרי להסיר מכשול die ehrw. רבנים הגאונים שליצ&״א auf diesen Umstand aufmerksam zu machen und verweise auf TV פתחי תשובה ס״ח פ״ק א׳ und auf דרכי תשובה daselbst .פיק מיו ריק׳ א פ ר י ם ג ר י נ פ ע ל ד אבר״י ר׳ סעטש Schonirc-Scliubbos-Stelleiivorinittlimg der Agudasjisroel-Jugendgruppe, Bratislava, Turnergasse 14—16. Offene Stellen: Nr. 19. Buchdruckerlehrling (Provinz). Nr. 21. Uhrmachergehilfe (Provinz). Nr. 22.• Schneiderlehrling (Bratislava). Nr, 24. Kommis für Wirkwaren (Provinz). Nr. 25. Kommis für Kurz:- •und Textilwaren (Provinz). Nr. 26. Lehrling für Kurz- •und Textilwaren (Provinz). Nr, 27. Lehrling für Leder waren (Provinz). ' Stellengesuche: Nr. 123. Holzbcamter. Nr. 131. Kommis für Mode- und Kurzwaren. Nr. 132. Zwei Arbeiter. . Nr. 134. Buchhalter. Nr. 135. Zwei Lehrlinge (Branche egal). Nr. 138. Geschäftsdiener. Nr. 140. Kommis für Buch- und Papier-handUinr׳•. Nr. 141. Lehrmädchen. Nr. 142. Kommis für Lederwaren. Nr. 143. Bäckerlehrling. Nr. 144. Chauffeur. Nr. 148. Kommis für Galanterie- und Spielwarcn. Nr. 150. Kommis für Schnittwaren. Nr. 151. Schriftsetzer. Nr. 152, Optikerlehrling.; Nr. 153. Kommis für Konfektion und Textilwaren. Nr. 154. Kommis für Schnitt- ■und Modewaren. Bewerber berufen sich auf Anmeldungsnummer. Wiir ersuchen, jedem Briefe Rückporto beizulegen. * Bücher ©0© ס׳ מגיני ארץ'מאד נעלהש״ע או״ח עס הנדכ הט״ז מנ״ד, מנא יבה״גר^ דמשק אליעזר והוא קיצור מחצית השקל, יד■ אסרים, ולבו״ש ושא נרולי אחרונים מהרה״ה ד א ל י ע ז ר ל ע־ באוויטש זצ״ל, יויל ע״י נכדו הר, יהישע לעכאוויטש, אבד״ק רעטיאג, רעטיאב חרפ״ח, קל״ו ע׳ 2°: In diesem großangeiegteii Werke, dessen erste Heft ׳— bis Ende. הלכות קיש־ reichend — vo.rhegt, kommt eine mächtige wissenschaftliche Leistung an die Oeffeutlichkeit. Es ist bekannt, auf welche Schwierigkeiten die Durch- , dringung des reichen Stoffes stößt, der im unvergleichliehen Kommentar אברהם pD zum ארח■ aufgestapelt ist. Scharfsinn und immenses Wissen sind , da in eine solch knappe Form gefaßt, daß es beinahe unmöglich ist, ohne die bekannten Superkommentare מחה״ש und andere auszukommen. Jüngere Lernende oder solche, denen zum Shudium der פוסקים uur eine beschränkte Zeit zur Verfügung steht, stoßen dann aber auf , ein neues Hin־ derilis. Der מהר״ש u״d die anderen Hilfskommeniiare erfordern auch ihrerseits die Aufwendung׳ von solch vieler Geisteskraft und Zeit, daß der Lernende nicht von der Steile kommt, was gerade beim ארח, ^er *hr ^en tagliehen Gebrauch bestimmt .■ist, als sehr schmerzlich empfunden wird.? Die hier gebotene neue Ausgabe des אףןץ ■ der außer deu üblichen Deziaofcn em neuer Kommentar unter dem Titel דמשק אליעזר beigegeben ist, sucht in ganz!vorzüglicher Weise dieser Schwierigkeit abzuhelfen. Der Kommentar ריא stellt eine mit klarem Blick und reichem Wissen aufgebaute Kompilation aus dem ״״ מחצית השקל, יד אפרים, למשי שרדd anderen supcrkommcntarcn zürn נ1גן אברהם und ist mitten in den Text des סג״א (durch besonderen Druck kenntlieh gemacht) hinemgeflochtcn. Der ם!;«!א wird auf solche Weise jedem ב| ת1רה ohne viel nachschlageii zu müssen, verständlich. Der ־ דמשק אליעזרFPH ui.aup ui!sx vollen klaren Stil geschrieben und wird jetzt aus dent handschriftlichen Nachlasse des Verfassers von seinem En״*־ kel Oberrabbiner J. L c b o v i c s »n R e t e a g (Jud. Somes, Rumänien) mit der Approbation von hervorragenden נאונים וגדולים herausgegeben. Mit diesem Werke wird dem לימור התור,"לן ein großer Dienst erwiesen und zahlreiche Lernende werden es sicherlich zu ihrem geistigen Vorteil;anschaffen. Möge der Herausgeber bald ln die Lage versetzt werden, das Werk zu vollenden. Dana aber sollte er auf ein besseres und ge f ä 11 i g e r es P a p i e r mehr Gewicht legen. Es geht nicht an, ein Werk von dauerndern Wert auf solch einem unbrauchbaren Papier zu drucken. Wer ein פ ר D kauft, will cs auch benutzen können. B. 1 . ס׳ מ ה ר״ם ס ו ס ר, ח״ר פרו״ס על חמשה חומשי תורה מרח״ג המפורס׳ מרה מ ש ה סופר זצ״ל אב״ר בק״ק ס ע נ ד ר א 1ק״ק טיסא־סירעד•. הובל״ר ע״י הד יעקב פאבער. טאדנא תרפ״ח רלב״ע — ״4 | Der. *Herausgefer dieses Werkes, Herr Rabbiner Jakob Faber in Bra'dslava (Slowakei), aus dem Nachlasse des Verfassers und Aufzeichnungen von Schülern! *verewigt dadurch wertvolle Gcistesschäue seines großen , Lehrers, des als גאון der vorangegangenen Generation) bekannten Öberrabbiner« R. M6ft«9 Sofer מ; |ציל Tisza-FÜred. Das צעירות das hier geboten wird, darf zu den vorzüglichsten Geistesprodukten dieser Gattung gezählt werden{ es sind exegetische und homiletische Abhandlungen, in denen unermeßliches Wissen und מוסף sich zur Vermittlung des Thorageistes vereinigen. Das Werk erstreckt sich auf den ganzen.. Pentateuch, Am Schlüsse sind das Testament des Verfassers und 1י6* 51די חורת zum Pentateuch und seiner Sonstigen agadischen und Ausstattung sind gut. Die beigedrtiekte Suoskribehtenliste beweist, welch große# Interesse das Erscheinen dieses Werkes überall fand. Das ist seine beste Empfehlung, B. ס׳ ישמח 'משה מאת הגה״ק מוה״ר משה טייטל־ זצוקל אכרקיק אוהעל בהוצאת «פרדס״ ברלין, ח״ר בראשית - שמות דח דף - ה״ש ויקרא במרבר״דברים קנ״ד דף וג׳ עם׳ 44 Ein bekanntes und hochgeschätztes Werk eines Großen in Israel! Dem Maggidus-Werk des Rabbi Mos c h e T e i t e Iba u m זצוק״ל eine Würdigung zu schreiben, ist wahrlich überflüssig. Wer Verständnis hat für die religiöse Deutungsliteratur des Judentums, wird dem Verlag ״Pardes“ in Berlin nur Dank wissen י für die prachtvolle Gabe, durch die er dieses Sefer wieder zugänglich gemacht hat, nachdem es längere Zeit vergriffen war. Die neue zweibändige Ausgabe ist ein unveränderter Neudruck der ־ von R. Mosche David Teitelbäum im Jahre 5658 veranstalteten zweiten Ausgabe dieses Werkes, das erstmalig aus dem Nachlaß des V6rfassers — זצוק״ל »m Jahre 5609 von seinem Enkel R. Jektisiel Jehudoh ediert wurde. Am Ende des zweiten Bandes sind, wie bei der zweiten Auflage, ausführliche St’ellenregister, die die Benutzung wesentlich •erleichtern, abgedruckt. Die neue Auflage ist auch buchtechnisch tadellos und präsentiert sich in Ihrer guten Ausstattung als ein PrachtJwerk, das in keiner jüdischen Bibliothek fehlen dürfte. . B. סי הר צבי על התודה וחידושי סוגיות הש״ס מאת'הר׳ צבי דיי כ מ אן חוגה בק״ק נאח־אירא והנליל. טאהנא חרפ״ו, ק״כ דף — י>8 Oberrabbiner R e i c h m a n n in Nagy-Ida veröffentlicht in obigem Werke eine Auswahl seines מגירות zum Pentateuch und seiner sonstigen agodischen und halachischen Novellen zu diversen סוגיות nebst einigen Responsen. Die Erklärungen sind gediegen, das Mussar vornehm, die ש מעת ת א tiefgründig und die Response!* fachkundig. Das Werk verdient ohne Zweifel die größte ^Verbreitung. , B; ׳ ס נר מ צ ו ה, כולל כל. עניני חנוכה, מלוקט מהרבה ספרים יקרי הערך ע״י הד אשר. א נ שיל נרינוואלד. שו״ב דק״ק אוננוואר. אווהאראד-אונגיואר חרפ״ט. קי״ב עם* -6° : Gerade zur rechten Zeit, vor dem Chanuka-Feste stellt sich .Herr: Ant. Orünwald, Schächter in Ungvar^ : mit einem .recht fleißig und .mit.gutem Blicke, ausgewänlten!Werke über Chanuka ein. Der Verfasser hat sich bereits; mit seinem Kommentar 2 םעף, אשףuß* שמלה הלשה in allen Fachkreisen einen güten Namen gemacht und be-־ ■wiesen, daß er eine reiche־־Belesenheit besitzt in unserer; talmudischen und rabbimschen Literatur{ eine Erscheinung,; die in seinen Berufskreisen, leider immer seltener wird. Mit diesem kleinen, aber inhaltsreichen Werke, kommt er all denen entgegen, deiien es an Zeit uiid vielleicht; auch an Kenirtnissen gebricht, sich über einen eihzetnen , Gegenstand, wie das Ghanukafest, aus der gesamten weit-; verzweigten Literatur aus erster Quelle zu informieren. ' Solche Sammlungen haben Ihren Wert in einer kurzlebigen Zeit, wie die unsrige. Da finden wir schön geordnet .beisammen fast ׳alles,1 was in der älteren Literatur der גמלא bis in den ספרים nah'e äri unsere Zeit heran :Wesentliches über Chanuka vorhanden ist,מאמריחך׳ל* Oe-' . bete, Dinim, ישירים ופיוסים Mussar, eine kleine Aus- 1 wähl eigener und fremder Erklärungen und ■ auch׳ histo- , rische Darstellungen der Ereignisse, die mit Chanuka zu- , sanimenhängen, freilich ohne den Versuch zu machen, die historischen Angaben kritisch zu sichten und auf ihre Verläßlichkeit ’zu prüfen. Das Kapitel אורה ושמחה : (Lieder und Poesien zu Chanuka) ließe sich ganz gut : vermehren. Es wäre vielleicht doch am Platze gewesen, das bekaannte Lied אכלו משמניס von ד אברה־ם אבן י עזרא. trotz mancher Abneigung gegen dessen beißenden und schnurrigen Ton der Vollständigkeit halber nicht wegzulassen. Alles in allem wird das Buch vielen sehr willkommen sein. B.! Literarische Mitteilung. Herr Öberrabbiner M. T a n 11 e n b a u m in. Müldava (SIov.) begann soeben mit der Drucklegung der druckbereit handschriftlich!Unterlassenen לרשות seines vor kurzem verschiedenen Schwiegervaters, des הגה*צ Rabbi Meier Tenn' e n bau m יזצוק״ל י Ö!B e r r a bb i n efr s i ון P u 111 o k, unter dem Titel . אמרי 0איר) das Werk kann auch subskribiert werden zum Preise von isch. 1< 20 exkl. Porto (Inland 2.20, Ausländ 5.50 tsch. K) a1׳ Adresse: Oberrabbiner M. Tannenbaum, M 01 d a v a (S 10 w a k e i). 1 ״Das Zelt“, Zeitschrift für die jüdische Jugend. Verlag B. H e,l le r, ,München. - Das 11. Heft * der Jugendzeitschrift ״Das Zelt‘״ liegt bereit^ vor und bietet wie seine Vorgänger seinen! Lesern eine Fülle jüdisch interessanten und anregenden Lesestoffs. Ein illustrierter Artikel über ״Jüdische Höhtejibe־ wohner“ erzählt von den sonderbaren jüdischen Troglodyten in Tripolis und Tunis, eine Skizze des bekannten amerikanisch-jüdischen Schriftstellers Urva Porah schildert eine Familienfeier bei den Negerjuden von New York, mit der Persönlichkeit des Rabbi Meir von Rothenburg beschäftigt sich ein kurzer Aufsatz. Ferner enthält .das Heft eine Plauderei über ״Aberglaube bei den Juden“ und über die Einrichtung der Signalfeuer in alter Zeit in Palästina. Die Erzählungen ״Der Meister von Granada“, ״Der lockende Glanz“, ״Schlqme Levi“, ״Der Gaon von Wilna und der Dubnower Maggid“; ferner die Fortsetzung des :״Abner“ befriedigen das Bedürfnis nach ־ jüdischerzählenden Stoffen in ausgezeichneter Form. Das Heft ist durch Spiele, Rätsel, Bücherecke, ein jüdisches Frage- und Antwortspiel, Briefkasten und zahlreiche Illustrationen wirksam ergänst. ,,