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Jüdische Presse · 1928-11-16 · 44 (16.11.1928) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
44 (16.11.1928)
Date
1928-11-16
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 44 Seife 381 J0D1SCHE PRESSE Tschechos I © w a kei j reich« Fremde und nie ging er am Sabbat ohne ein Minjam von Gästen zu Tisch. Auch den letzten Freitag Abend nahm er die erste Sabbatmahlzeit in Gesellschaft von zahlreichen Sabbatgästen ein. Nachher absolvierte er wie gewohnlich seinen Gemorosohiur und während des Lernens raffte ihn der Tod hinweg. Sonntag wurde et unter großen Ehren zu Grabe getragen. Das polnische Judentum trauert tief ob dem Heimgange dieses großen edlen Mannes חנצב״ה NACHRICHTEN Zur Beachtung I Auf vielfachen Wunsch, der aus dem Kreis unserer aus den Ostländer stammenden. Wiener Leser geäußert wurde, werden wir fortab זמן הרלהח הנר עומצ״ש nach den מנהג ותיהי nach welchem unsere ostländischen Brüder sich richten, veröffentlichen. Die Zeitbestimmung wird uns allwöchentlich vom ״Hitbachduth Jereim“ zur Verfügung gestellt "התאחדות יראים" ווינה ״Hitachdut Jareim“ Vereinigung Thoragesetzestreuer Juden in Wien II., Heinestraße 30. T. 15. ב״ה ס׳ חולדות זמן הדלקת הנר עש״ק שעה 4 עם 03 מינו? זמן שקיעת החמה עשיה שעה 4 עם 16 מינוט זמן הדלקת הנר מוצש״ק שעה 5 עם 15 מיניט Mitgliederversammlung der Schomer Schabbes- Sektion der A. J. J. G. Wien. Wo ein Wille, da ist auch ein Wieig! Dieses Sprichwort bewahrheitete sich so recht bei d׳er Mitgliederversammlung der Schomer-Schaibbes- Sektion. Denn ein ernster unbeugsamer Wille gehörte dazu in diese so schwierige Frage einizugreifen, wo schon so viele sich vergeblich versucht haben. Alber die Jugend scheint den richtigen Weg gefunden zu haben, denn wie man vom Referenten Herrn S. S p i t z e r erfahren konnte, hat diese junge: Sektion zirka 20 bis 25 Posten an Angestellte und Arbeiter vermittelt. Eine respektable Ziahl in Anbetracht der jetzigen Wirtschaftslage. Das richtige Verhältnis zwischen Chef und Angestellten zeichnete treffend! der Vorsitzende Herr, Sam. Stern mit den Worten: .,Wie wir von dem Chef erwarten, daß er jüdisch denlct und darum auch seine Angestellten jüdisch sozial behandelt, so wollen auch wir jüdische, das heißt ehrliche, arbeitsame Angestellte sein.“ In d׳er Diskussion, an welcher sich die Herren Sigii Stern, Krakawski und Josef Keßler beteiligten, konnte m׳an gär manch Neues׳ und Originelles vernehmen. Insbesondere' die Anregung Keßlers, intensiv Propaganda zu treiben, daß,' orthodoxe Juden nur bei Gleichgesinnten kaufen und arbeiten lassen mögen,. verdient ernste Beachtung. lieber ״Das Prager GHetto44 wird der unseren Lesern wohlbekannte Prager Arzt und jüdische Gelehrte Herr Dr. S. Lieben, Sonntag, den 18. November 1928, um 3 Uhr nachmittags, im Central-Kino, Wien, II., Tab0rstr.8, einen Vortrag halten. Das Reinerträgnis soll dem Verein ״Krankenbesuch“ ״Bikur Chaulim“ in Wien, I., Seiten-' siettenga s2 4,; zufließen. Karten von S 1.50 bis S 4.—׳ sind in den jüdischen Buchhandlungen Schlesinger, Belf und Hirschler zu haben. Szombathely. Nach langem schweren Leiden ist derallgemein geächtete Holloser Gutsbesitzer Rüben s t e i n e r 66!״< ביום נ׳ פ׳ לך לך ~ ע״ה. Lebensjahre hier sanft verschieden. Das Wahlabkommen ln der Slowakei I« der S1 o w a k e i wird cs anläßlich der bevor־•!Stehenden Landtagswahlen zu einer Auseinandersetzung zwischen den divergierenden weltanschaulichen politischen Parteien im Judentum nicht kommen. ln tagelangen Verhandlungen wurde die Möglichkeit eines gemeinsamen Vorgehens der jüdischen Parteien erwogen, bis dann in allerletzter Stunde, Sonntag( morgens, 4 Uhr, zwischen der ״Jüdischen Partei״ und der ״Jüdischen W i r tfs c h a f t s p a r t e i“ ein Wahlabkommen für die Landhagswahl getroffen und von den Präsidenten beider Parteien unterzeichnet wurde. Nach diesem Vertrag verzichten beide Parteien auf selbsdjändige Kandidierung und treten unter Aufrechterhalltung ihreer separaten Programme gemeinsam als ״Wahlgemehiscbaft der ״Jüdischen Partei“ und der ,Jüdischen Wirtsohaftspartei" für die Landtags wähl in Slovensko“ in den Wahlkampf. Im Wahlabkommen wurde festgesetzt, daß der Spitzenkandidat (Listenführer) eine neutrale Persönlichkeit zu sein hat und in gegenseitigem EinverständH nis beider Parteien zu nominieren ist. Die folgenden Kandidaten werden in der Reihenfolge 2, 4, 6 etc. und 3, 5, 7 etc. abwechselnd von den beiden Parteien be*־ zeichnet. I Gleichermaßen für beide Parteien verpflichtend ist die Bestimmung des Abkommens, wonach jeder der auf der Liste genannten Kandidaten zu Händen des Parteibevollmächtigten als Voraussetzung für seine Kandidatur einen Revers zu unterzeichnen hat des Inhaltes, daß er sich für den Fall seiner Erwählung verpflichte, ״*Me j üd is c h n a t i o n a 1 en Tendenzen aus seiner im Landhag und auf den Landtag bezug׳* habenden politischen Tätigkeit aus zuschallen“. Ferner enthält der Revers eine Erklärung, wonach! der Kandidat für den Fall seiner Erwählung sich der Disziplinarentecheidung einer gemeinsam zusammengestellr ten paritätischen Disziplinarkommission, welche diesbezüg“ lieh als Exekutivkomitee zu gelten hat, unterwirft. Der Kandidat erklärt auch in diesem Revers, daß er als Gewählter die ״divergierenden ׳ konfessionellen A•־ gelegenheiifeen“ aus seiner politischen Tätigkeit in bezug auf den Landtag ausschaltet. Zum'S pit z e 11 k a n d i d at e n wurde Herr Generaldirekter Albert Gesteteer in Bratislava bestimmt, der die Kandidatur auch annahm. Herr Gestretner״.ist'.י Generaldirektor der Land“ wirtschaftlichen und Escomph-Bank und spielt i!m Wirt־' schafteieben der tschechoslowakischen Republik eine führende Rolle. In jüdischer Beziehung entstammt er einer angesehenen Familie, die sowohl in der Preßburger orthodoxen Gemeinde als auch im Gesamtjudentum des Landes Trägerin großer Traditionen ist. Von der Preßburger Jeschiwa. Seit einiger Zeit werden in Zeitungen und münd* liehen Berichten im In- und Ausland allerlei tendenziöse( Nachrichten über’ irgendwelche bevorstehende Aenderungenl im Lehrplan und der Organisation der Preßburger Jeschiwa verbreitet. Im besonderen wird kolportiert, die Jeschiwa!- leftnirig hätte sich bereit erklärt, in bezug auf die profane Ausbildung der Schüler von den bisherigen Traditionen: 1111 ...11 1 .. Min 1111 11 1 ■־־-r- ׳ "־.־ -!■ ■—r "■■■■!- der Jeschiwa abzuweichen. Wir werden von zuständigster Seilte gebeten, alle, diese tendenziösen Nach!“ richten als absolut unwa hr zu dementieren. Die Jeschiwa wird unverändert auch in Zukunft in demr selben Geist, nach demselben Lehrplan und nur für die״ selben Lehrgegehstjände geleitet werden, wie in all den Jahrzehnten zuvor. Alle gegenteiligen Nachrichten sind' glatt erfunde,n. Ein Internat für die Preßburger Jeschiwa. Die Repräsentanz der Preßburger Gemeinde faßte in ihrer Sitzung vom 4. November den Beschluß, an die Errichtung eines Internates für die Schüler der Jeschiwa — dessen unabweisliche Notwendigkeit in der ״Jüdischen Presse“ seit Jahren unzähligemal dargelegt wurde — in kürzester Zeit heranzutreten. Aus Gemeindemitteln wird für den Bau des Internates ein größerer Betrag in der Höhe von tsch. K 600.000 bis 800.000 zur Verfügung gestellt. Damit geht ein Wunsch seiner Erfüllung entgegen, der von allen אוהבי תורה im Interesse der thorabeflissenen Jugend innigst gehegt wird. Die Verwirklichung dieses Planes, um die sich die Jeschiwaleitung tatkräftig bemüht, kann —wenn sie mit der nun erst recht notwendigen Umsicht und von den hiezu geistig gerüsteten und vom hohen Ernst der Aufgabe erfüllten Männern durchgeführt wird — zum Markstein in der Geschichte desjcschiwalebens werden. Oberrabbinerwahl in Tacevo (Tecsö). Wie uns m'itgeteilt wird, ist Herr Mayer Grünw a 1 d, der jüngere Sohn des Ungvarer Oberrabbiners זצ״ל in Tacevo zum Oberrabbiner gewählt worden. Zugleich hat sich der •neugewähltc Oberrabbiner mit der Tochter seines vor einigen Jahren verschiedenen Vorgängers זצ״ל verlobt. Aus diesem Anlasse war auch Se. Ebrw. Herr Oberrab'biner Joel Te'itelbaum aus Nagykäroly in Tacevo. Von anderer Seite Wird uns berichtet, ■daß gegen die Gültigkeit der Wahl bei der zuständigen Behörde Protest eingelegt wurde. Vom Emunah-Mädchenverein in Topolcany. Aus Topolcany wird uns geschrieben: Das Vereinslokal des hiesigen Etnutiah-Mädchen- Vereines war Samstag, den 3. d. M. abends Schauplatz begeisterter Ovationen. Die seit der Gründung des Vereines an der Spitze stehende ׳Präsidentin Fräulein Elle Linkenberg, die sich nunmehr in den Hafen der Ehe begibt, hielt ihre Abschiedsfeier. Im Rahmen eines Teeabends erörfnete Fräulein Linken ■b erg die Sitzung, indem sie den Werdegang des Vereines schilderte und auf die Bescheidenheit ihrer eigenen Leistungen hinwies. Fraulein Mirjam Kornfein, Leiterin und Dolmetscherin der ״B“־Gruppe, wartete, hierauf, mit einer formvollendeten Ansprache auf, die sämtliche Anwesende׳ zu Tränen rührte. Von aufrichtig׳ empfundenen Glückwünschen begleitet, überreichte der Verein der verdienstvollen, agilen scheidenden Präsidentin einen wertvollen Ehrenpokal und gedachte all dessen, was sie innerhalb und außerhalb des Vereines auf jiidisch-charitativem Gebiete während ihrer Jugendjahre •geleistet. Die Absctoiedsfeier zog sich bis in die späten Nachtstunden hin und endete ■mit unvergeßlichen Eindrücken in gehobener Stimmung. Von der Aguda-Jugendgruppe in Piestany. Die ״AgudasJisrocl-Jugendgrüppe“ hielt am 21. d. M. ihre ordentliche Generalversammlung ab. Herr Präses Leo L e i t n e r gab seiner Freude über die zahlreiche Beteiligung Ausdruck. Sodann schritt man zur Wahl. Es erschienen als gewählt die Herren:, Leo Leitner (!Präses), Theodor Mannheimer und Hermann Groß (Vizepräses), Marzel Eisler (Kassier), Moritz ankamen, sofort abzuschieben —, gelang es einer mehrgliedrigen moldauischen Deputation, beim Kaiser in Audienz zu erscheinen. Unverrichteter Dinge mußten die jüdischen Vertreter Wien verlassen. Fünf Jahre ruhte das Verfahren. Im Jahre 1811 erschienen wiederum zwei Ven• treter der moldauischen Judenschaft beim Kaiser, um die Abschaffung der jüdischen Familien hintanzuhalten. Sowohl das Czernowitzer Kreisamt als auch das galizische Landesgubernium zu Lemberg sprachen sich in ihrem Gutachten f ü r die Beibehaltung der Juden in der Bukowina aus. Die Petition wurde daher in günstigem Sinne erledigt. Interessant sind die Gründe, welche für die Belassung der Juden in der Bukowina sprachen: ״... u!nter des A b zuschaf fendenwärensehr viele Gewerbetreibende, die unentbehrlich wären, außerdem würden sie vertrieben, zu unerlaubten H an d I u n ge n .v.e r I e i t e t werden.“ Ab 1812 gewannen-schon mildere Anschauungen die Oberhand und es wurde bestimmt, daß nur jene Juden abzuschaffen seien, die. sich mit verbotenen ״Nahrungsw zweigen“ befassen würden. Den moldauischen Juden wurde es nun freigestellt, ״sich mit den im Judenpatent vom Jahrel7 8 9 erlaubten Nahrungszweigen z u befasse n“. Aus den übrigen Erbländern war die Eiiv r^se.J.n .^'e. Bukowina gesperrt. Hingegen konnten ausf■ ländische Jude n, die ein Vermögen von 10.000 fl. G.-M. hatten, unbeschränkten Aufenthalt erhalten. Im Jahre 1816 wurden die moldauischen Juden wieder einer ״Juden« beschreibung“ unterworfen. Sie wurden nunmehr in zwei Klassen eingeteilt. Die erste Klasse enthielt diejenigen Juden, welche schon in den Jahren 1 783 und 1 78 6 klassifiziert worden waren; sie wurden ״alte in!־ gesessene“ benannt. Die zweite Klasse enthielt diejenigen, welche nach 1786 in die Bukowina gekommen waren und kreisämtliche Aufenthaltsbewilligungen erhalten hatten. Sie wurden als ״eingewanderte Juden“ bezeichnet. Diese ״z e i 11 i c h e n k r e i s ä m 11 i c h e n A u fenthaltsbewilligungen“ wurden dann in ״dau!- e r n d e D u l d u n g s s c h e i n e“ umgewandelt. Fassen wir nun alles zusammen, so sehen wir, daß im ganzen eine fortwährende Ein- und Auswanderung der Juden in das moldauische Ländchen stattfand, die bald begünstigt, bald mißhandelt, bald gerufen, bald verjagt wurden. Die Geschichte sder moldauischen (bur kowinaischen) Juden ist wie die ihrer Glaubensgenossen in den andern Erbländern ein trauriges Kapitel in der Weltgeschichte. Trotzdem waren die moldauischen Juden weniger den Bedrückungen ausgesetzt als in den zivili» sierten westlichen Ländern. Die rechtliche Stellung der moldauischen Juden ist durch das Josephinische Jad€nr patent vom Jahre 1789 festgesetzt. Jedoch konnte bis 1844 kein Jude Staatsbürger werden. Bis 1846 war kein jüdischer Arzt und kein jüdischer Ad* 1־ v o k a t in der Bukowina zu finden. In Staatsdiensten wurde kein Jude geduldet. So trug die Verwendung eines Juden als Schreiber in dem Czernowitzer Kreisamte demselben eine Rüge ein, ״weil es nicht in Ordnung war, einen Juden mit Schreibarbeiten zu be־׳ traue n.“ In. der Geschichte dieses Ländchens lassen sich selten jene Bedingungen finden, diediejüdischen Einwohner in der vor märzlichen Aera zur Liebe an dasselbe hätten aneifern können. Das Land, in welchem sie lebten, war ihnen durch die. ״habsburgischen Reformen“ fremd geworden. Außer der innigen Anhänglichkeit an ihre Familie konnten sie nur dort eine gewisse Zuneigung haben, wo sie einen sicheren Schutz für ihre Existenz fanden. Erst mit der Revolution des Jahres 184 8, wo auch bukowinische Juden auf den Wiener Barrik ade n kämpften, änderte sich der Zustand der Bukowinacr, früher moldauischen Judenschaft. Aus Vergangenheit u. Gegenwart Das Grab Jösuas. Die Grabstätte Josuas, Sohn Nuns, befindet sich, nach einem alten Glauben oder Aberglauben der Mohammedaner, nicht, wie wir wissen, auf dem Berge Efraim in Palästina, sondern gar auf einer der Höhen in der Nähe• des Bosporus, unweit des Schwarzen Meeres. Unzählige Pilger besuchen dieses Grab und verrichten dort ihre Gebete. Der Aufgang ist sehr schwierig. Mitten in einer furchtbaren Oede bildet die nächste Umgebung des Grabes! eine kleine 02*23־ mit einem Quell, der ״Brunnen des heiligen Josua“ oder ״Lebensquel!“ genannt wird. An diesen Brunnen knüpft sich feilende arabische Legende: Wie Josua einmal auf hoher See war, entstand ein Sturm, der das Schiff zum Sinken brachte. Josua allein wurde gerettet und gelangte, sich an ein Schiffsbrett klam־׳ mernd, an dieses Ufer. Tagelang litt er unter Hunger und׳ Durst in dieser unwirtlichen Gegend. Da erschien plötzlieh ein Vögelchen von ungeheurer Farbenpracht und lockte den Durstigen mit himmlischem Gesänge. Der Vogel flog singend und blieb endlich auf einem Stein stehe!. Dreimal wiederholte der Vogel seinen Flug, um immer wieder auf diesem Felsen Halt zu machen. Josua verstand casi Zeichen und ging näher an den Stein. Kaum aber, daß e« ihn berührt hatte, hob sich der Stein von selbst und das1 unter schoß frisches, labendes Wasser hervor. Das Wasser ergoß sich ringsherum, so daß die ganze Umgebung plötzlieh wie ein Paradies ׳ aufblühte. Josua selbst gab dem Wasser den Namen ״liebensquelle“. Am Grabe selbst befindet sich eine Moschee, dtie irgend em Sultan in alter Zeit erbauen Heß. Ura Mc^cbso und Grabstätte dehnt sich eine Umfassungsmauer aus Eisengitter und mächtigen Altanen. Eine andere Sage erzählt: Als der große Josua in diese Wüste gewozten wurde, lag er in einer Höhle und betete sechs Mor.ate jt:vgt ohne Unterlaß. Darauf verschwand er, denn Gott hatte! ihn zu sich genommen. Erst nach vielen hundert Jahren kam ein frommer und rechtschaffener Schafhixte mit Nairren Achmad Dada an diese Stelle. Er führte seine Schafe an die heilige Quelle, indes er selbst sich auf den Boden zum Gebete warf. Da kam plötzlich ein Lichtstrahl von oben, daß die Ziegen und Schafe wie geblendet aufsprangen. Aber statt zu flüchten, verharrten sie auf dem lichtdurchfluteten Boden und gruben beständig mit den Füßen in den Sand.. Da fing auch Achmed an zu graben, bis er einen Denkstein entdeckte, der den Mogen-David-Stern trug. Seitv dem ist diese Grabstätte ein heiliges Ziel für unzählige fromme Pilger, die alljährlich zum Grabe des ״Schija Effendi“ wandern, d. h. zu Josua, dem jüdischen Helden und Eroberer. Spendet für den dar Adas Jisroei, Wien, IL, Nsatroygasss 14

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