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Jüdische Presse · 1928-10-19 · 40 (19.10.1928) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
40 (19.10.1928)
Date
1928-10-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Nr. 40 Seite 260 JÜDISCHE PRESSE SEIDENHAUS S. WILLHEÜM WIEN I., TUCHLAUBEN 8 und umgeheurem, leider niie wieder rüakigänigig zu machendem Erfolg (die antisemitische Internationale!unterstützt hat.!Allein die ׳berüchtigten ״!Protokolle!der!Wieisen von Zion“ igaib er in vielen Sprachen ׳und in!Millionen von Exemplaren heraus.!Dann plötzlich kam ihm!die Erleuchtung. Er sah ein, wie unrecht er mit ■seiner verwerflichen Haßpropaganda getan hatte. Daß diese Umkehr ■zeitlich irnit der Verdrängung Fonds vom Weltmarkt!durah die General ■Motors Company zusammenfiel, veranlaßte böse Zungen!zu ׳der Behauptung, Fonds ״!Bekehrung“ sei nichts ■als ein ׳noch niciht einmal geschickter Cou!p, durch den er die jüdische Kundschaft ■anlocken ׳wolle... Wie dem a!uah sei — bisher hat Fond seine judenfneundliche Haltung noch nicht igeändert, und nach obigem Inserat zu urteilen, scheint ihm in Zukunft eher mehr!als ־wendiger an dem Wohlwollen der einst so verketzerten Juden zu liegen . . . NACHRICHTEN |0 Zur Beachtung I Auf vielfachen Wunsch, der aus dem Kreis unserer aus den Ostländer stammenden Wiener Leser geäußert wurde, werden wir fortab זמן הרלפח הנר עומצ״ש nach den מנהג ותיקי nach welchem unsere ostländischen Brüder sich richten, veröffentlichen. Die Zeitbestimmung wird uns allwöchentlich vom ״Hithachduth Jereim“ zur Verfügung gestellt. "התאחדות יראים" ווינה!,Hitachdut Jar&lm“ Vereinigung Thoragesetzestreuer Juden in Wien II., Heinestraße 30. T. 15. ב״ה פ׳ נח שעה 4 ע□ 45 מינו« שעה 4 עם 58 מינוט שעה 5 ע□ 57 מעוט זמן הדלקת הנר עש״ק זמן שקיעת החמה עש״ק זמן הדלקת הנר מוצש״ק Se. Ehrw. Großrabbiner Rabbi Moses Friedmann שליט״א aus Krakau in Wien! Die M’it'teiunig, daß Großrabbiner הרב הגאון הצי הפי מוהריו Moses Friedmann ׳ שליט״אam Dienstag פרשת לך zum Besuche seiner!greisen!Mutter לאוי״ט für einige Tage mach Wiien kommt, hat die orthodoxen!Kreise mit großer Freude erfüllt. Das.segensreiche wirken להרמת קרן התורה ויהחת während seines zehnjährigen hiesigen Aufenthaltes Ist■!all ׳jenen, die ׳für תורה ויראת ח׳ ,Verständnis haben,!noch lebhaft in! ■Erinnerung. Wi׳r!begrüßen daher die ■Herkunft dieses גמל בישראל ׳■als Mitglied der מועצת גדולי התורה ■dessen vierjährige Ab- Wesenheit■ so schmerzlich ■empfunden wurde,!aufs!herziidhste!mit ■dem!Zurufe ברוך בואך לשלום! Der Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien wird diesmal am 29. Oktober den (Reigen!seiner Vorlesungen mit ׳dem Vorträge des Rabbiner Dr. D. Feuchtwang: ״Sagengeschicht'liches über Adam“ eröffnen. Die ,Vorträge ׳des ׳Vereines sind!jedermann ׳unentgeltlich zugänglich und •finden vom 29. Oktober d. J. an jeden zweiten Montag, halb 8 Uhr abends, im Saale ■des Sport- *klu'bs ״iHakoah“, I., iW'ipp'lingers'traße 25, statt. Die Vorträge ,werden rechtzeitig ׳im Wege der!jüdischen und der allgemeinen Presse einzeln angelkündigt werden. Der Rabbiner von CPruszany ■88jährig verstorben. (J. T. A.) Am 11. Oktober ׳ist in Pruszany ׳der dortige ■Rabbiner, Rabbi Elijahu Feinstem, ein 'Gaon von Weltruf, 1m Alter von 88 Jahren verschieden. Scharfe ׳Brüsklerung einer Rabbinerabordnung durch den Lemberger Erzbischof. (J. T. A.) Vor einigen Tagen kam der Erzbischof von!Lemberg, Dr. Twardowslky, nach Brzeszani. 'Zu seiner!Begrüßung!hatten sich an ׳der Ein- Filiale: Graz, Bismarckplatz Nr. 5 Die große Mode Velour-Chiffon imprime, Velour-Chiffon fa?onne in kolossaler Auswahl zu fabelhaft billigen Preisen. — Ferner: Crepe Fahle, Crepe Flesch, Crepe Satin, Crepe Georgette in den neuesten Modefarben. Crepe de Chine, alle Farben . . S Crepe Oeorgette, alle Farben . . S Crepe Satin, alle Farben.S Crepe Lavable, alle Farben . . . S roile de Soie, alle Farben . , S Japan-Pongis, alle Farben . . . . S Ia bchnütlsamt .. S Seidenfutter*Brokate . . . . . . S Ja Kleidersamt, alle Modefarben . S Feinster Velour-Chiffon, in allen Farben, 100 cm.S Velour-Chiffon imprimä, heri liehe Dessins . . . . S 13.50, 13.80, 9.80, 11.-, 19.-, 4.90, 11.80, 7.80 9.80 16.- 13.50 6.80 2.90 3.50 3.80 9.50 19.- 28.-!fahrt ׳in die Stadt auch ׳die!Mitglieder der jüdischen Gemeinde unter der Führung der!beiden!Rabbiner, mit Thorarollen unter dem Baldachin, ©ingefunden. Der Erzbischof wurde von seiner Umgebung darauf aufmerksam gemacht, daß ׳die!jüdische Gemeinde ihm den ■religiösen ׳Gruß anbieten ׳wolle, er aber ׳winkte!alb und wollte ׳mit den Führern der Judenschaft nicht sprechen. Diese iBrüslkieritng ■des Judentums!hat unter der!jüdischen Bevölkerung große Empörung ihervorgerufen. Die Sejmwahl in Lettland. Sonntag, den 6. d. Mji, fanden die Wahlen zum lettländischen Sejm statt. Untqfr fünf jüdischien Mandaten erhielt die Aguda eines. Dia Gründung einer jüdischen Schule in Amsterdam. Aus Amsterdam kommt die wichtige Nachricht, daß dort nach ׳langer Vorbereitung nunmehr eine höhere jüdische!Bürgerschule (Realschule) ■ins Lehen gerufen wurde. Diese •Gründung ist von großer Bedeutung in •der Entwicklung •des ׳jüdischen Lebens in ׳Holland, ׳insbesondere für •die Erziehung der heran׳wachsenden Jugend. Die Schule steht, wie alle, öffentlichen!jüdischen!Institutionen in!Holland, .auf streng gesetzestreuer ,Grundlage, und es ist ■zu hoffen, ׳daß es ■der Schule gelingen wird, Generationen thoratreuer, selbstbewußter Juden z׳u ■erziehen. Staatshilfe für die jüdischen Schulen Salonikis. (J. T. A.) Auf Intervention der beiden jüdischen Depur tierten von Saloniki beim Finanzminister hat sich die griechische Regierung entschlossen, auf Rechnung der schon von der vorigen Regierung Zaimis für die jüdischen( (,Schulen von Saloniki und Jannina bewilligten Subvention ein Drittel, d. s. 400.000 ,Drachmen für Saloniki und 100.000 Drachmen für Jannina zur Auszahlung zu bringen. Die Jeschiwa ״Ez-Chahn" In Montreux. Von L. W., Zürich. ln Montreux, •an den ■blauen Ufern •des ׳Genfersees, da, wo alljährlich viele unserer Glaubensgenossen, um ®ich von den Strapazen des Jahres auszuruhen, hinkommen, da,, wo man noch vor Jahren umsonst nach jüdischem Wirken •suchte, da hat Herr Botschko aus Montreux aus Privatinitiative eine Jeschiwah, ׳die einzige in ׳der Schweiz, ins Leben gerufen. Dank seiner unerschütterlichen Willenskraft, dank seines riesigen Tatendranges hat die Jeschiwah all die schweren Prüfungen, die bei jedem •neuen Unternehmen zutage treten, glücklich überwunden ׳und sich fest •behauptet. Es ist erfreulich, zu sehen, welchen Aufschwung diese ,kaum anderthalb Jahre bestehende Thoralehranstalt genommen :hat. Von allen Gauen der Schweiz strömen ׳die Jungen dorthin, um in der dortigen •Kulturstätte der Thora jüdischen Geist zu schöpfen. •Es wurden Dozenten aus •der Elite der weltberühmten Telscher Jeschiwah (Litauen) berufen, ■die mit musterhaftem ׳Eifer und hoher Intelligenz die ihnen übertragene heilige Aufgabe ausfiihren!und den anderen Bachurim ein gutes Vorbild geben, ln der Jeschiwa ist der ׳litauische Derech-Halimut eingeführt, der sich dadurch auszeiclmet, daß er stets bestrebt ist, durch Logik und Klarheit über manche Stelle im Talmud aufzuklären. Eben deshalb hat die Jeschiwa bereits auch .einen großen Lernerfolg zu verzeichnen. Prominente Persönlichkeiten des Ostens wie auch des Westens, welche die Jeschiwa mit einem!Besuch erfreuten, unterhielten sich mit den Bachurim in Thauro, verhörten einige Schweizer ׳Schüler' und waren erstaunt von den großen in so kurzer Zeit erreichten!Erfolgen, an die sie nie geglaubt hätten, wenn sie •es nicht selbst festgestellt hätten. Die Gefahr, die der Schweizer Jugend drohte, von ihrem Volke ganz entfremdet zu werden, ist nun behoben. Die jüdische!Kultur und Wissenschaft hat nun auch in der Schweiz eine gesegnete Pflanzstätte gefunden. Während man in der Schweiz bald von einem ״Dauer ascher ■lau joda awausov“ hätte sprechen können, kann man heute mit ׳Stolz auf ein Dauer, von welchem man sagen kann ״aschreinu j’Iidausefnu, sehe1}au bischu es singneinu“, hinweisen. Mit der Gründung der Jeschiwa hat Herr Botschko dem schweizerischen Judentum eine güldene Krone aufs Haupt gesetzt. יי■ 'י Wenn heute ein Fremder Montreux besucht, so sieht er außer dem schönen See und den ■prächtigen Alpen noch das tiefe jüdische Talmudmeer, an dessen Strand der wirkliche Bz Hachajim emporsteigt- ■und in voller ,Blüte steht, er sieht die jüdische Burg der Zukunft, in welcher die Jeschiwa Bachurim, unsere heldenhaften Thorasöldaten, in ihren :Schützengräben verschanzt, in den unendliehen Tiefen des Talmuds. liegen.. Die Jeschiwa, welche momentan 35 Studierende zählt, bedeutet eine wahre Zierde für die Schweiz. Hoffen wir, daß sie weiter aufblüht und, zu einer wahren Zierde für ganz Westeuropa emporsteigt. Minister Anghelescu über den Sabbatdispens. :(JP1Z.) ׳Bukarest. Der!Oberrabbiner von Bukarest, Scharr, überreichte ׳dem :rumänischen' Unt׳err:ichtsmin׳iste׳r Anghelescu eine von 15.000 jüdischen Bürgern unterschriebene!Petition, ln welcher gebeten wird, •die jüdischen Kinder in den öffentlichen Schulen von Schrei bearbeiten '׳an Sabbat- und ■jüdischen Feiertagen zu dispensieren. Der Minister wies ׳in seiner Erwiderung auf ■die Petition darauf hin, daß z. B, der!Präsident ׳der •jüdischen 1Kultusgemeinde von Bukarest, Ely iBercpv.ici, de׳r auch ■als Vertreter ׳der Juden ׳dem Senat angehört, ׳die, von ihm geleitete B׳ank an Sabbat tagen ■geöffnet!hält. Ely Bercovioi, fuhr der Minister fort, ist •doch sicherlich •eine von ׳allen Juden ■geächtete Persönlichkeit-,-dennoch verrichtet er selbst Schreibarbeitenam Sabbat und!hält seine Angestellten dazu an, ■am Sabbat, zu ■arbeiten. Wie ■könnt!ihr Juden dann fordern, daß ׳die jüdischen Schulkinder von Schreibarbeiten am Sabbat dispensiert werden? ׳Rabbi Schorr erwiderte, Ely Bercovici mag eine hochgeachtete Persönlichkeit sein, ׳allein vom Standpunkt •der gesetzestreuen Juden ist er ■ein Jude minderer ■Art. Keineswegs ׳dürfe ■er ׳bei Behandlung religiöser Forderungen ■als ׳Beispiel herangezogen werden. Der Minister erklärt sich ׳bereit, in der nächsten Versammlung der ■rurrnäbiscihen Sc׳h!u!li:nspektaren!die Frage ׳dei Befreiung jüdischer Sühuikinder vom Schreiben am Sabbat aufzuwerfen. schmerzlos behoOen Erzeuge für Frostballen, empfindliche, leidende sowie Senkfüße leichte orthopädische Schuhe. ׳ Was auf Grund meiner langjährig erpiobten Praxis eingebaute Einlagen, daher von normalen Schuhen nicht zu unterscheiden ist. Garantie für Heilung und jedePaßform und angenehmes Gehen. Komme auf Bestellung Ins Haus• HANS VEI G L vorm. Bubenicek Spezialwerkstätte für orthopädische Schuhe IV., Starheniberggässe 5/7, Parterre falls auf nur äußerlich dem eigentlich ■dem .Ausdruck des Pschat dienenden Text angehängten!Besonderheiten ׳beruht, sondern — nach Ansicht ßiberfelds — der rationalste, beim genauen ׳und, dem Ursprung ׳der Thora vom מקור התורה entsprechenden, minitu Ösen Studium des Textes in ihm notwendig ׳zu!findender eigentlicher Sinn, gleichsam der ■rational angemessen vertiefte Psch'at sei. Zu diesem Zwedk werden wir!zunächst 'belehrt, ■daß auch ׳der Pschat nicht richtig definiert ist, mit dem 'Schlagwort ״einfacher Wortsinn“, wonach der Drasch dann eben ״als •eine exegetische!Methode, die ■dem einfachen Wortsinn ,widerspricht, und daher ׳mit dem ׳Stigma logischer Widersinnigkeit und unnatürlicher Künstelei belastet ist, sich darstellen mußte“. ■Nein, vor ׳dem ■Pschat noch liegt als einfachste, naivste Exegese der משמע. Schon •in der umfangreichen Einleitung, ■die uns in längeren Ausführungen!mit dem :Begriff der Exegese im allgemeinen, ■den Aufgaben und!Gefahren der halachischen Bibel-Exegese i׳m besonderen bekannt ׳macht, werden uns, «also ׳drei Exegese-(Methoden 1'vorgeführt. Mi schm a (M.), Psc'hat,!Drasch, entsprechend den drei Aufgaben der Thora: 'bei den ׳ תינוסות של בית רבוbei den Massen ■der ,Ua'ien“, bei ׳denתלמירי הנמים. Der in diesem Hefte ■veröffentlichte erste Teil ׳der Durchführung ,bringt uns zunächst die schlagende Legiti- 1n׳i׳en1ng des M. als eines selbständigen, neben ,Pscihat und Drasch seine!Bedeutung ׳beanspruchenden Faktors in der Exegese durch die ■in *Raschis Thorakommentar uns mehrfach ׳begegnende Wendung: פושטו במשמעו. Hier ■ist der Pschat wie der M׳ ״also nur ausnahmsweise geht der Pschat nicht über M. (hinaus. ,Sonst ■ist der Pschat nicht identiel ׳mit IM., in dem ׳sich nur ״die Eindrücke, die das Gehörorgan beim lauten Lesen des Textes empfängt, und dem ׳Inteliigenzzentrum vermittelt, ׳zum ׳Worte •melden". In den halachischen Midraschim ׳und im Talmud wird ׳dieser ״erste Wörtverstand“ •als Ausgangspunkt der halachischen Diskussion nachgewiesen. Wir finden ihn in der substantivischen ׳Form ממשמע שנאמד, (משגה קידושי׳ ס׳א) יש במשמע USW., weiterhin in Verbformen des Stammes שמע wie שומע אני oder in aramäischen Wendungen, . wie רחובה מעיפרא משמע beziehungsweise רחובה רהשחא נמי משמע (Sasch. 112 a). Die!letztzitierte Talmuds teile ■ist auch gleichzeitig ein Beweis für das, was'iBiberfe'ld in ■dem nun folgenden Abschnitt durch mannigfache 1•Beispiele erweiternd belegt: Die Subjektivität des M. Wir;müssen uns leider versagen, die ׳zahlreichen׳ ״diese Feststellung nach •den verschiedensten Seiten erweiternden, ■erhärtenden, schiagenden!Beispiele hier in extenso anzuführen. — 1Das noch im vorhergehenden Abschnitt ׳dafür angeführte!Beispiel aus Hör. 9 מאחת משמע לה ובו׳ gehört nach •der Diskussion der גמרא dort, aber wohl nicht hierher. — Erwähnt ׳sei die Verständlic'hmachung der ׳Differenz zwisehen ■dem!landläufigen und ■dem gelehrten, von ׳der Haiacha rezipierten m.!bei לא תחמד לאינשי בלא רמי משמע להו Auch ׳den -Ausdruck <משמעית דורשין(איכאבנייהו will Biberfe'ld als ׳Plural von משמע mit ״die •verschiedenartige, subjektive Einstellung ■der Forscher“ übersetzen. Zusammenfassend kann man sagen, daß es ׳Biberfeld gelungen ist, von •der Wichtigkeit des von ihm erst :ins rechte Licht gerückten Begriffes der MAExegese zu überzeugen; allerdings wäre eine stänkere Betonung der Einschränkung, daß •die M. allein niemals im ׳Zusammenhang einen durchgängigen vernünftigen Sinn geben, eben nur den תינוקות של ב*ח רבן •genügen ■kann, wünschenswert gewesen. Voller Erwartung sehen wir nunmehr den weiteren Teilen der Arbeit entgegen. _ —,v. בית עקד ספרים, לקסיקון ביבליוגרפי, מאת חיים דוב נעריש פריעדבערג, א. אנווערפן! תופ״ח 64 עמ׳♦ B, Friedberg ׳beginnt mit diesem •Heft die Herausgabe eines großangelegten bibliographischen Lexikon׳s, das einem seit Jahrzehnten in allen literarisch und bibliographisch interessierten Fachkreisen empfundenen Mangel ab'helfen will und, das sei vorweg bemerkt, auch abzuhelien geeignet ist. S§it Ben Jakobs איצר הספרים dessen zweite Auflage immer ׳noch aus׳steht, ist ein Verzeichnis der hebräischen Drucke von solcher Vollständigkeit nicht erschienen. Während aber ׳Ben Jakob auch eine große Anzahl von ׳Mss, beschreibt, dafür aber auch ■in den Druckwerken große Lücken!aufweist und nur ׳bis zum Jahre 1863 reicht, .beschränkt, sich, F r i e d b e r g auf die ,h e'b r ä i s ch e n' Druck w e rk e. Diese':nimmt' er ׳dann allerdings :im weitester! Umfange;auf, denn er verzeichnet alle •in hebräischen T y p e n gedruckten Werke einschließlieh der in ■deutscher, arabischer, griechischer, italienischer, samar.itanischer, spanisch-portugiesischer, persischer und tatarischer Sprache geschrieben und׳ gelangt bis zum Jahre 1900. Anlage •und Druck s'ind gut und übersichtlich. Am Schlüsse des Werkes sollen ׳Indices die Benutzung erleichtern. ׳Das vorliegende erste ‘!Heft behandelt bloß •den Buchstaben A1 e f und weist 1553 'Nummern auf, welche 64 zweispaltige Quartsei'ten!füllen, obgleich Friedberg bei Werken m'it zahlreichen unveränderten• Auflagen nur die ersten fünf Auflagen verzeichnet. 'Reiche, ,bibliographische Kenntnisse und ׳jahrzehntelange ■'buch'händlerisc'he Erfahrungen befähigen den Verfasser,, ein Werk zu ׳bieten, das den wissenschaftlichen und praktischen!Bedürfnissen entspricht. Fast von ' ,allen verzeichne ten Werken sind außer genauem Titel,!Untertiteln einzelner Anhänge u. ׳dgl.Verfasser, ,Druckort, Druckjahr, auch Format und ׳Seitenzahl angegeben. Zahlreiche bibliographische vergleichende (Hinweise kommen sehr zustatten. ׳Es ,kann hier nicht der Platz sein, die fleißige und sachkundige Arbeit Friedbergs auf Einzelheiten sorgfältig nachzuprüfen, zumal Mängel und Unvollständigkeiten■ bei;Nachschlagewerken dieser Art erst bei jahrelanger ׳Benutzung zutage treten. Nur einige Werke aus einem!Gebiete, mit dem ich mich gerade beschäftige, die 'bei Friedberg fehlen,:; sollen hier ergänzt werden. אבל כבר, הר׳ גרשון שטערן, הספר על הג״מ חיים u .סופר, סאקש הרמץ 2) א ל ו ן ב כ ו ת, הר׳ אברהם חיים אפעגהיימר, הספד על הג״מ וואלף באסקאוויץ, אויבן תפע״ח, 3) אמר1ות ד׳. דרושים, הר׳ משה ליב סג״ל ליטש ראזעג" בוים, לביב תול״ט. Bei einzelnen Werken ,ist der Name der Verfasser richtigzustellen, so z. B. heißt der Verfasser des Werkes 1 א בני כיח היוצר(Nr. 129) nicht הר׳ שמואל sondern- D D ־ הרי י צ ח ה ו1ו י י,ferner ‘Nr. 1453׳ nicht צ י נ נ ע ר sondern ־־־ ג י נ צ ל ע ר Das alles sind *aber nur geringfügige Aus- : Stellungen, die dem '׳Gesarhfwefte־: des Werkes keinen Atn bruch tun. B.

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