Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 37 (21.9.1928)
- Date
- 1928-09-21
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2629891-2630244-2630280--3095-2635052- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 240 JÜDISCHE PRESSE Nr. 37 Sorgfältigste Lieferung In plombierten Säcken von 1 Sack 50 kg angefangen franko Haus, ebenso in Fuhren und Waggons K JULIUS HABER Kohlen- und Koksgroflhanclliiitg Nordbahnrutschen 3. Kohlenhof Nr. 372376־ Wien, II., TaborstraOe 9 Fernsprecher Nr. 41-0*22 Synagoge!im Wege!durch seine Wohnung verweigern würde. Oer erschrockene ׳Schames wagte nicht!zu widersprechen und!gewährte ihnen Einlaß. Alsbald fand sich die ganze Jewsekzia ein und veranstaltete in der Synagoge einen Bali mit Tanz!und!Gesang, ׳Den ״Oraun Kauidesch“ haben sie danach für!profane Zwecke verkauft. Die ׳jüdische Bevölkerung hat, ungeachtet der gegen sie ,geübten Pressionen,!bei der :ukrainischen Zentralregierung in Charkow!Protest erhoben. In B o b r i n e t z ist eine Synagoge!konfisziert worden.!Die Jewsekzia!ließ der Synagogenverwaitung!melden, daß sie!die Thorarollen!au!s der Synagoge entfernen könne. ,Alls diie Synagogenverwalter kamen, um die Thar.atollen zu .holen, fanden sic dieselben auf dem Boden hingeschleudert, •zerrissen und ohne Hülle. Im Städtchen wurde ein Fasttag ׳festgesetzt und ״!Kenia gerissen“ wegen de.r Entweihung der heiligen S׳i!f re-Thora. Im Städtchen Uswet, ׳im Gouvernement Pakow. erschien 1d׳ie ׳Polizei in der Synagoge, wo sie alle Sfonim konfiszierte; sie erklärte, daß in einer Synagoge nur gebetet, aber nicht gelernt •werden darf, und daß sich dort nur Gebetbücher ׳befinden dürfen. Alle S'fonim wurden hernach als!Makulatur verkauft. In Smolensk bemüht sich die Jewsekzia um nEteiigmung der Synagogen. Mit verschiedenen Drohungen und anderen Zwangsmitteln sammelt ,sie unter den Arbelfern Unterschriften.. ‘(Inzwischen hat!die Zentnailregierang Haut einer authentischen Meldung das Entelgnungsdekret annulliert.) tln Orscha sind sechs Synagogen konfisziert worden. v In (Loiknia hat d!ie Miliz, auf die Denunziation!der Jewsekzia hin, mit!Verfolgungen gegen den ■Religion׳sunterricht begonnen: In einem Hause, wo drei Kinder beim Lernen angetroffen worden waren, hat ■sie ein Protokoll aufgenommen, obgleich der Unterricht von drei■ Kindern gesetzlich gestattet ist. ln einem anderen!Hause, wo sie die!Kinder bloß beim Spielen angetroffen hat, hat sae trotzdem ein ׳Protokoll aufgenommen und als Corpus delicti ein Ghumesch!mitgenommen. In Minsk!wurde eine allgemeine!Revision in den Synagogen ׳durchgeführt, um!Kinder öder!junge Leute!beim Lernen zu ertappen. In einer Synagoge fand!man ein Stück Weißbrot, das izum!Beweis des!Aufenthaltes von Jesohiwo- Zöglingen mitgenommen ׳wurde; die Verwalter der Syna- ׳goge erklärten aber,!daß das!Weißbrot für das dritte Sabbatmahl;bestimmt war.!In Su■rasch wurden ■zwei Meflamdim vor!ein äffentlieh es Gericht gestellt׳. Einer wurde zu drei■ Monaten, der andere zu einem Monat Zwangsarbeit verurteilt. 1In Samarkand sandte d!i,e Jewsekzia ׳Miliz- Solldaten in die Synagoge. Kinder wurden dort wohl angetroffen, jedoch kein Melamed. Die Milizsotdaten suchten darauf ׳erfolglos unter den Tischen und Bänken, und ungeachtet ׳des Protestes der Synagagenbesucher rissen sie | Der Herbst-Verkauf beginnt! ( g Sie ■müssen schon jetzt Ihren Bedarf decken, weil M H wir wieder vergrößern und während des Umbaues j§ H unser Lager reduzieren müssen. Alle Herbstneu- |§ H heiten in reichster Auswahl zu beispiellos billigen jg Ü Preisen! s I Stoffs s | Ü Mode-Bordüren-Kasha.S 2.90 1 M Kleiderstoffe, 100 br.S 2.90 M §§ Kieider-Popeline, 100 br.. . S 3.90 f§ §j Mantel-Flausche und Veloure, 140 br. . . . S 9.80 1 H Double für Mäntel, 140 br.S 9.80 H Zibeline, alle Farben, 140 br.S 12.90 §j ff Seide, PSfische» Samtes 1 §§ Faille de chaire, 80 br.S 2.90 ₪ §§ Brokate, alle Farben, 80 br.S 2.50 ff ₪ Crepe de Chine, alle Farben, 100 br. . . . S 4.90 1 §§ Samt-Chiffonet. 90 br.. , . S 4.90 ₪ g Plüsche für Mäntel, 120 br.S 9.80 1 g Velour-Chiffon, alle Farben, 90 br.S 9.80 M Sixicte״ und Wirkwaren s 1 Orig. Pullman-Kappe .S 3.90 §§ §f Mode-WoH-Jacke .S 6.90 i Bobby-Weste, rein Wolle.S 9.80 §j §|: Ia Flor-Strümpfe.S 1.25 1 f§ Mode-Socken , . . ..S—.59 §| Ü 5m Vaefparterre * §f M Wäsche-Flanelle, 80 br. . . ..S —.98 1 m Velour-Barchent, 75 br.S 1.50 s M Franz. Mode-Veioure, 80 br.S 1.98 1 M Franz. ModerWäsch-Samte, neueste Dessins. j§ ü 80 breit.. , S 3.90 g H Franz. Wasch-Sainte, alle Farben . . . . S 2.90 |j II Ul WUI1UHH U1UUUI HUU4UUHUU) II•) lUWUlWII» lü | ProvInzv׳e;sand per Nachnahme!“Jeder Käufer eihält ein Geschenk! die heilige Lade ■auf, um auch dort nach einem sich etwa verbergenden Melamed zu suchen. Die RayonverwaJtung der Jewsekzia in Weliki Luki ׳hat den Beschluß gefaßt, einen speziellen Bevoll-!nächtigten im ganzen ׳Rayon auszusenden, um den Religions'unterricht aufzuspüren und ihn unmöglich zu machen. In Romni •wurde ein Melamed zu fünf Monaten Zwangsarbeit ׳verurteilt. In Kriwojreg und in Bachmatsch;ist es der Jewsekzia gelungen, ein Verbot, auch nur einem einzigen Kinde Unterricht zu erteilen, zu erwirken. In Kiew schleppte man die Kinder, die am Religionsunterricht teilgenommen hatten, nach der G. P. U. In Bra.ilow hat die Jewsekzia vom örtlichen Sowjet ein striktes Verbot jedes Religionsunterrichtes verlangt* obgleich der Sowjet ■den Standpunkt vertrat, daß ■der private Unterricht in einer Familie gestattet werden ׳darf. Schließlich wurde d׳ic Forderung der Jewsekzia von ׳dem örtlichen Sowjet ■als;berechtigt anerkannt. In Unesc'hti traf man einen alten Mann, der neun Kindern, von denen vier seine Enkel waren, ׳unterwiesen 'hatte. Er wurde ■da mit den ׳Eltern ׳der vier Kinder verhaftet und dem Gericht üb ergeben. II. Neues Leben in Sowjetrußland. Nach der soeben veröffentlichten neuesten Statistik leben in den Ländern der Sowjetuinon 2,600.945 Juden. Seit 1897, also in einer Periode von drei Jahrzehnten, hat sich die jüdische Bevölkerung in den genannten Ländern um kaum 4 Prozent erhöht, während der allgemeine Bevölkerungszuwachs fast 40 Prozent beträgt. Dies erklärt* sich daraus, daß zahlreiche Juden in den letzten Jahrzehnten nach Amerika und Palästina abgewandert waren. Von 1897 bis 1923 z. B. wanderten 550.000 Juden nach Amerika,,. 18.000 nach Palästina, 31.000 nach anderen Ländern aus. Bei diesen Zählungen sind die Juden in den jetzt selb“ ständig gewordenen Gebieten Polen, Lettland, Litauen usw. nicht berücksichtigt worden. Diesen bald drei Millionen Juden soll mit Handwerk und Landwirtschaft geholfen werden. Der jüdische Handwerker ist in Rußland kein Typ, der erst geschaffen werden muß, er muß nur mit modernen Mitteln auf größere; Höhe gebracht werden. Bei den agrarischen Judensjed- Jungen handelt es sich um Versuche, um Hoffnungen und Erwartungen. Der Förderung beider Zweige, der Landwirtschaft wie des Handwerkes, dient der Verband ״Ort“. Sein Aufbaufonds, der seit 1925 besteht, soll vollständig reorganisiert werden. Wie auf der Berliner Konferenz Ende Juli berichtet wurde, hat der Fonds bis Ende 1927 folgende Kreditei gewährt: 1. Landwirtschaft (Darlehen für Beschaffung von Saatgut, Hausvieh, Pferden und für verschiedene Ameliorationen) in Rußland, Polen, Rumänien Lettland, Litauen: 159.393 Dollar; 2. Investition bei der Einkaufsgesellschaft (Cooperative Tool Supply Company) in Berlin und Lon־■ don zwecks Versorgung der Handwerker und Landwirte in den Ländern Osteuropas mit Werkzeug und Rohstoffen: 54.101 Dollar. Das Fondskapital betrug am 1. Jänner 1928 265.669 Dollar. Es soll eine Umwandlung des Fonds, der jetzt als Aktiengesellschaft eingetragen ist, in eine andere' Art Körperschaft, die den sozialen Aufgaben des Fonds mehr entsprZechen würdLe, durchgeführt werden.! 1 Die jüdischen Kolonien in Südrußland erfreuen sich weitgehendster Unterstützung von seiten der Regierung. Die Organisation ״Komzet“ hat erreicht, daß die jüdischen K04 lonisten in der Krim und der Ukraine, die Ernteschädei^ erlitten haben, Saatgut und Finanzhilfe aus dem allgen meinen Regierungsfonds unter der Bedingung erhalten, daß sie ihre neue Ernte der Regierung zum Kaufe anbieten) ״Komzet“ instruierte seine Bevollmächtigten in der Krim und in der Ukraine, schon jetzt mit der Verteilung von, Saatgut und Darlehen an die jüdischen Kolonisten zu beginnen. Jeder Kolonist erhält pro Hektar 12 Rubel als Vorschuß auf das an die Regierung abzuliefernde Ge־• treide. Diese Abmachungen mit den Kolonisten tragen keineswegs einen Zwangschärakter, sondern den eines freiwilligen Abkommens. Bis jetzt haben jüdische Kolonisten solche Vorschuß-Abkommen mit der Regierung über Bodenflächen von insgesamt 9200 Hektar getroffen. Die autonome Verwaltung in den jüdischen Kolonien entwickelt sich und greift auf weitere Gebiete über. Außer dem in der Ukraine bereits bestehenden autonomen jüdischen Verwaltungsrayon mit dem Hauptsitz Kalinihj dorf (früher Sede Menuchä) wird demnächst in dem DP strikt Zaporoschje, wo sich altte (ulid neue ICA-Kolonierf befinden, ein zweiter jüdischer Verwaltungsrayon proklamiert werden, der 54 Siedlungen (37 jüdische, 15 ukrainische und 2 deutsche) umfaßt. Der Rayon wird 3651 jüdische^ 935 ukrainische und 82 deutsche Bauerngehöfte einschließen. Die jüdische Bevölkerung wird 72 Prozent der allgemeinen Bevölkerung betragen. Der Kreissowjet hat der Einrichtung des jüdischen Rayons bereits zugestimmt. Die Proklamation hat sich infolge der Mißernte, die die Stimmung unter den jüdischen Kolonisten herabgedriickjt hat, verzögert, wird aber in kurzer Zeit erfolgen. Das religiöse Leben gedeiht dabei nicht schlecht. Das klingt deutlich aus den Klagen und Besorgnissen der Kommunisten heraus. Die Minsker jüdische kommunistische Zeitung ״Oktiabr“ stellt mit Bedauern fest, daß die Religion unter den Juden!besonders der kleineren Städtje'Weißrnßlands sehr tief verwurzelt ist. Die jüdischen Institutionen der Gemeindesteuer, Chewra Kadischa usw. stehen auf fester Basis. Die Kinder werden in Chedarim unterwiesen, die Schüler wechseln alle drei Stunden ab. Die? Rabbiner organisieren die Massen für religiöse Arbeit. ב״ח לגמח״ט• ברכחא מזלא טבא מזלא טבא וגדא טבא ויאי מעימקא דליבא נמטי לראש ידידינו הנעלא‘ והנכבד וכר מ״ר יצהר, שטעמבוך שליטיא לאריסתו עם בת ההי׳ג מאנטווערפין תחי׳ והבורא עולם בקנין ישלים זה הבנין לעדי עד במנין, ובבכור ירום קרנם, לנגיח בת עמם, בהון ועושר בביתם, וימלא אחרי משאלוחם כטוב בחפצם וכחפץ. אהרן רבינוביטש ורעיתו ווינא בין כסא לעשור התרפ״ט♦ גמר חתימה טובה wünscht allen Freunden und Bekannten Familie Siegmund Bondi Wien, II. גמר חתימה טובה wünscht allen Freunden und Bekannten Zahnarzt Dr. Adolf Luria 11., Schiffamtsgasse 7 נמר חתימה טובה wünscht allen Freunden und Bekannten Max Lazar und Frau Selchwnrenrestaurant II. Untere Augartenstraße Nr. 19 ״Oktiabr“ fordert eine Verstärkung und Systematisierung der antireligiösen Propaganda. Das gilt ■für die Provinz und die Städte. In den autonomen Niederlassungen ist den Juden Gelegenheit geboten, ihre religiösen Institutionen nach Bedarf üngestört auszubauen. Erfreulich ist die letzte Nachricht aus Bir-Bidschan, die die Mitteilungen über große Verwüstungen als stark übertrieben erscheinen läßt. In Wahrheit sind bei der katastrophalen Ueberschwemmung, von der das Amurgebiet im Fernen Osten, darunter auch das jüdische Siedlungsgebiet Bir-Bidschan, heimgesucht worden ist, die jüdischen Versuchsfelder verschont geblieben. Freilich sind die Heuwiesen, auf denen das Heu schon geschnitten dalag!, überschwemmt worden. Die Heuernte ging ganz verloren. Die Arbeit auf den Feldern der jüdischen Kolonisten wird noch einige Zeit ruhen müssen, was von großem Nachteil sein kann, da wegien des späten Eintreffens der Pioniere die Arbeit verspätet in Angriff genommen worden ist. Im allgemeinen ist, wie sich1 der Vorsitzende der unparteiischen Gesellschaft für jüdische Kolonisation ״Ozet“, S. Diamantstein, in der Sowjetpresse ausspricht, das Kolonisationswerk in Bir-Bidschan ein sehr schweres Unternehmen, aber man werde der Schwierigkeiten Herr werden. Man werde immer mehr schaffende Kräfte heranziehen! und immer weitere Mittel von der an der Kolonisation im Fernen Osten stark interessierten Regierung sowie von den jüdischen Organisationen im Sowjetreich erlangen. Es handelt sich' um ein großes Unternehmen, das große Perspektiven eröffnet, so auch 'die Perspektive einer jüdischen Autonomie in einem w'eiten Gebiet. NACHRICHTEN |© Gemeindeversammlung der Israelitischen Religionsgesellschalt ln Frankfurt a. M. Die ordentliche!Geme!in׳deVersammlung am letzten Sonntag nachmittags in der Aula ׳der Realschule Am ׳Tiergarten war sehr zahlreich ׳besucht.!Nach!kurzen ■einleitenden Worten des Vorsitzenden,!Herrn ׳Naftali Schwabacher, verlas der Gemeindesekretär,!Herr ,Bergmann, den Jahresbericht, in dem manches!bereits überholt ■anmutete, der aber im ganzen ׳mit Aufmerksamkeit ׳und ׳Interesse von der Versammlung entgegengenommen wurde. Zur Diskussion :meldete sich zuerst ■Herr Seidel, deT sich darüber beklagte, daß bei Vergebung von Arbeiten ■jüdische ■Handwerker, ■die Sabbat!halten, nicht genügend ׳berücksichtigt werden. Darauf ■nahm ■Herr Sigmund Katzen- :stein das Wort zu ׳einer Erklärung in ■Sachen der Rabbinerwähl. Er steht zur Minorität, die für den Asohaffenburger Raw einige treten ist und sagt, daß ■sich diese im ■Interesse des Friedens und des weiteren Gedeihens der!Gemeinde der ׳am Wahltage von der!Mehrheit der Gemeinde g׳etroffenen Entscheidung fügen werde. Er •müsse es ■aber miß- ׳billigen, daß man ׳keinen Weg ■gefunden hätte, den Wahl- •kämpf auf friedlicher Basis ohne!persönliche Voran- ׳glirnpfuugen zu führen. ■Die;Anhänger der Minorität, ׳die er mit 40 Prozent der Wähler angibt, hätten •beschlossen, sich der Ergänzungswahl für Vorstand und Gemeinderat zu ■enthalten. Die ■Erklärung schließt :mit einer Sympathiekundgebung für den Aschaffenburger Raw und die Familie Breuer. Eine ,Antwort vom Vorstandstisch oder ׳aus der Mitte der Versammlung erfolgte nicht. Somit war die Diskussion ■geschlossen und man trat zu ■den Wahlen.!Ohne Gegen- Vorschläge wurden die Herren Dr. Simon Bamberger und Jakob iRosenheim in den Vorstand wiedergewählt. Die Er- ■gänzungswahlen für den Gemeinderat bestätigten die vorgeschlagene Liste mit. den Herren Siegfried •A. Löwenthal, Dr. ■Herrn. •Oppenheimer.!Leopold Opp'enheimer. 'Leopold Schwab und Leo Wreschner. Nachtrag. Wir erhalten folgende Zuschrift: Löbliche Redaktion! Wollen Sie freundlichst zur ׳Geschichte des hochwichtigen Vereines zur ״Aus spei sang armer, kranker Israeliten“ nacht ׳ragen, daß ■Herr •Siimon G'o/l'd s t ■ein׳ g. A. an ■der Gründung des Vereines großen Anteil ׳hatte. Dem ׳ausgezeichneten Mann gebührt diese Anerkennung. Wien, 19. September 1928. ׳Ein altes •Mitglied des Vereines. Rabbinerwahl in Satoraljaujhely. An Stelle des vor zwei Jahren verstorbenen Oberrabbiners, des berühmten Gaon Rabbi Joel Fellner, hat man Se. Ehrwürden ■Herrn Rabbiner Hermann Künstlicher aus ׳Hermannstadt zum Rabbiner gewählt.