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Jüdische Presse · 1928-09-07 · 35 (7.9.1928) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
35 (7.9.1928)
Date
1928-09-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 3 5 Seite m Insbesondere bat es den Herrn Bnndesprasidenten erfreut, daß Sie auch seiner von ihm so sehr verehrten Mutter in Ihrer Adresse Erwähnung getan haben. Der Herr Bundespräsident wird Ihre Glückwunschadresse als ein dauerndes Zeichen der Erinnerung an seinen 70. Geburtstag, der infolge der vielen Aufmerksamkeiten, die ihm erwiesen worden sind, wirklich ein Freudentag für ihn war, stets in Ehren halten. , Empfangen Sie, sehr geehrter Herr Präsident, den Ausdruck der vorzüglichsten Hochachtung Ihr stets sehr ergebener Löwenthal m. p. Trauerfeier nn?h Rabbiner N. Friedmann זצ״ל Auf die Kunde, daß nach Rabbiner הה״צ 1 נחסח סריערמאו זצ״ל pin הספד abgehalten wird, versammelte sich am 2. September um 6 Uhr abends im Bethaus ״Marpe Lanefesch“ eine große Trauergemeinde. Die Kultusgemeinde entsandte als• ihren Vertreter Herrn Kultusrat Breuer, die Adas Isroel Herrn Wolf Pappen heim. d’e Talmudthora Herrn Rabbiner Schenk und Obmann Leopold Hirsch, der Stumperfempel Herrn Ben au er, Wiener- Neustadt Herrn Siegmund Deutsch, Öhel Jakob Herrn S i 1 b e r m a n n, Lasenhoftempel Herrn Bernat Hofb a u e r u. v. ä. Herr Qberrabbiner S n y d e r s aus Raab schilderte in hinreißenden Worten die Persönlichkeit •des Verstorbenen. Sodann sprach Herr Isak Thum im im Namen der Mitglieder ■des Vereines und legte besonders den Andächtigen ans Herz, die צויאה des Verewigten einhalten zu wollen, bei ׳dessen näherer Beschreibung!kein Auge trocken blieb. Herr Kantor Irritzer schloß die Trauerfeier mit einem לו״ל מלא רחמים , welcher allgemein besonderen ׳Eindruck machte. Die feierlich« Sclilußst&lnlegung des Zoremonlengebäudes am neuen israelitischen Friedhof findet Sonntag, den 9. September präzise 10% Uhr vormittags statt. Der prunkvolle' Bau, dev nach den Projekten des Architekten Ignaz Reiser aUSgefiihrf jsf, wurde itp Juni 1926 begönnen und kostete S 1,800.060. Der neue •Friedhof wurde im Jahre 1926 ׳dem Gebrauch übergeben. Die traurigen Kriegsverhältnisse haben die Kultusgemeinde bisher daran gebindert, eine würdige Zereruonienhaile zu errichten. Während ׳der verflossenen zwölf Jahre diente die proviso rische Zeremonjenhalle. die trotz der Errichtung des neuen Zeremoniengebäucles ln Verwendung bleiben wird, ajs Stätte, wo man Toten die letzte Ehre erwies. Der feierlichen Schluüsteiulcgung sieht mau in allen Kreisen der Wiener Judenschaft mit großem Interesse entgegen. Die Festrede wird Rabbiner Dr. Taglicht halten. Bethausvcreiri ״Mqutefjpre“, Wien, II., Taborstr. 38. Anläßlich der vollständigen Renovierung des Bethauses findet Sonntag, dpn 9. September 1• J., 6 Uhr abends, eine feierliche Einweihung statt, wobei (die kautorale Funktion der bekannte Oberkantor Emanuel Frankel, mit verstärktem Chor, versehen wird. Der Vorstand der israelitischen ^«iRusgemeindö Wien veranstaltet an den kommenden hohen Feiertagen im Dlympiasaal (1״ Rothgasse 5) ,einen Festgottesdienst, der hauptsächlich für dip reifere Jugend beiderlei Geschlechtes (im Alter von 15 bis 2Q Jahren) bestimmt ist. Der Zutritt zu diesem Gottesdienste für Jugendliche srfolgt auf Grund unentgeltlich ausgegebener Karten und soll dio Ausgabe derselben tunlichst im Wege der Jugendorganisation erfolgen. Die Verteilung der restlichen Karten erfolgt gh' Sonntag den 9. September 1. J. zwischen IQ und 12 Uhr vormittags im Büro des Jugendreferates (L, Seitenstetten-; gasse di 3. Stack) gegen Vorweisung einer Legitimation Ein Teil der Logen und Balk0usit׳ze wird auch für Erwachsene (Männer und Frauen) abgegeben und gelangt zum Preise von S 10, 7, 5 und 4 an der Bptsitzkartenkassa, L, SeUeustetteugasse d, 1׳ Stock, ab 9, September täglich zwischen 9 und 1 Uhr vormittags zum Verkauf י Rasch Hosehan soll man süßen Wein trinken, denn Rabbi Efipzer sprach am Rosch-Hosphana nach dem Lehrvortrag zu seinen Schülern also: ״Gehet, esset schmackhafte Speisen und trinket süßen Wein . . Letzterer zu haben hei David Steinhof, Wien, IL, Haidgasse 5, Tel. A-41-7-90. ןוווו!ווווווווו!!!וווווו1(1וווווווווו!וווווווווווו!וווווווווו1ווו!ו1וווו!וווו!וווו1ו!ווווזוווו!ווו!ו!ו11]ווווו!וווווווו11ווו!!ו1[1וווווווווזוו1[1ו| | Der Herhst'Verkauf beginnt! I Sie müssen schon jetzt Ihren Bedarf decken, weil 1 wir wieder vergrößern und während des Umbaues g unser Lager reduzieren müssen. 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Die Weitkonferen? der Misracbi-OrsanisaHon. Vom IQ, bis 22, August tagte iu Danzig die WcUkguicrenz des Misrachi, an der 140, Delegierte,, darunter 17 Rabbiner, teilnahmen. '35 Prozent 4er Delegierten gehörten den Jugend- Organisationen des Misrachi an. De׳r Eröffnungssitzung wohnte auch das diplomatische Korps bei. Der Präsident des Merkws Olami, Rabbi Berlin, wies in seiner Eröffn nungsrede unter anderem ׳darauf hin, daß der Misrachi in Palästina nicht nur ökonomische Werte schaffe, sondern auch ein Netz von Schulen unterhalte״ das vor ■acht Jahren mi't drei Schulen ׳und 400 Schülern begonnen würde und heute 65 Schulen, darunter d׳rei Mittelschulen mit 230 Lehrern und über 6000 Schülern *mnfiaßt und ein Budget von über Pfd, S׳t.. 40,000 hat. In dem Hapoel Hamisrachi seien Tausende von jungen Leuten organisiert, die als Chaluzim nach Erez Israel •kamen. Wenn der Misrachi in den letzten Jahren aus •rein *rniisriachisüschen und zioivistisehen Gründen ati der Opposition zu der zionistischen Le׳itun« steht, so sei er doch der Zionistischen Organisation treu ergeben. Die Misrachlsten arbeiten überall eifrig für den Keren Hajessod und ׳den Keren Kaiemcth. Wenn auch d׳e1r Keren Hajessod nicht ׳immer im Einklang ,mit dem, was dem Misrachi teuer *und heilig ist,!arbeite, so könne man Rokov-Rabka, (Zmn 4. Fortbildungskurs ״Bois Jakob“ In Rahka.) Rpbow, Jordaipow I, Jordanow II, Rabka: Das Ist 4er Entwicklungsgang der Fortbildungskurse van Bajs Jakob, pter symnolisoh ‘ist für die ganze 'Bewegung, für ״bTen Aufwuchs, für iure Ausbreitung. * Schon der äußere Aufschwung, den die Bewegung seit 1925. dem ׳ersten Kursus, genommen hat, ■ist offensicht־ lioh. Von einem primitiven Dorf zu einem kl-ciUdP polnischen Städtchen. zu ׳einem Kur- ׳und Erholungsort. * ג Kleine Bauernhäuser, schmale, sumpfige Wege, schwankende Bretter über wilden ,Gehirgswassere, das war die Landschaft in Robow, Zwei Bretter auf vier Pflöcke gelegt, in einem großen Raum, der ׳kaum Schutz vor Wind und Wetter bot, das war dort der Speisesaal. Ein paaT Tische und Bänke!im Waide, das waren die Schulzimmer. In den umliegenden Bauernhäusern wohnten getrennt die 40 Teilnehmerinnen. Eine dreistöckige Villa mit geräumigen Zimmern, großem Speisesaal, geeigneten Schulstuben, neben einem Wäldchen, van dem eirt^Weg zum modern am gelegten Kurpark führt, wo zweimal täglich konzertiert wird, frische *Gebirgsluft, klares Ouellwasser — das ist der äußere Rahmen van Rabka. * Amtierende Lehrerinnen, Kandidatinnen am Krakauer Seminar, Schülerinnen des Ba)s Jakob-Kurses ־in Warschau, iBenoth Agudas-Jisroe|־Gruppen VPU Krakau — sind die Teilnehmermnen des diesjährigen Kurses. Dieser äußere Aufschwung geht Hund ir1 Hand mb der Ausbreitung der ganzen Bewegung. S(e umfaßt heute 06 bereits bestehende Schulen und 3p schulen, 4m Aufbau 5•iud. ein Seminar in Krakau, für das ein neues Hau׳ä ׳geöüüt wird und eine Bibliothek mit einer eigens füf Hajs Jakob zusammengestellten sphü'i- und HnterihaUungsiiterätur. Das u׳n>ver> rüokbare Ziel, das Bais Jakob siph gesetzt hat,‘*hat es eine Richtung einschlagen lassen, die ihm eine ausgeprägte Physiognomie gibt, deren ernste, hQüige Zji>ge allen Freunden Sympathie und allen Gegnern Interesse abgewinnen inftgM AafSühwung und dl-e Ausbreittung, den die Bewegimg trotz aller Schwierigkeiten and entgegen allen Strömungen genommen hat, läßt ans •mit vollem Recht auf eine große, schöne Zukunft hoffen. * Der. diesjährige Ferienkurs dauerte ungefähr drei Monate. Er hat anfangs Juni begonnen und wurde Ende * August beendet. Er war hauptsächlich für •die amtierenden 1 Lehrerinnen, die das Krakauer Seminar absolviert ׳haben, ■und für die Schülerinnen des Warschauer Bajs Jakob- Kurses bestimmt, die hier noch einen Fortbildungskurs nach dem Muster des Krakauer Seminars absolvieren müssen. Geführt ׳haben den Ferienkurs außer den ständigen Dozenten vom Krakauer Seminar ausländische Hilfskräfte. Ge- ׳leitet wird der Kurs vom Direktor der K• H.-Zentrale, Dr. Leo Deutschländer. Die Tageseinteilung ist folgendermaßen: Um 6 Uhr früh besinnt der Tag, ׳um 8 Uhr, nach dem Dawnen und ersten Frühstück beginnt der Unterricht. Die Lektionen dauern bis 2 Uhr mittags mit einer kleinen Unterbrechung um 13 Uhr, wo das zweite Frühstück eingenommen wird. Von 2 bis!halb 6 Uhr sind die Mädchen in ihren Ziminern, ■u׳m aitszur-uhen oder für sich zu lernen, um ׳daun zum gemeinsamen Unterricht zusammenzukommen. Um 8 Uhr wird das Nachtmahl eingenommen ׳und ab 10 Uhr ist ״offizielle“ Nachtruhe. Jetzt beginnt die strenge Revision der Dozentinnen durch die einzelnen Zimmer, um allzu ׳großen Lerneifer der Mädchen elruzudämmen. Vorigen Sonntag kam ich gerade zu einer eigen- ׳artigen Feier zurecht. Die Krakauer Seminaristinnen feierten ein Sijum auf Chamische Obutnsche Tauro. Eine sehr originelle Feier und ich glaube, daß nicht einer von uns, die wir das Problem der Mädcfi'enerziehung in Polen kernien, ungerührt ׳geblieben wäre. * Mart gewinnt den Eindruck und #0 Uebfcrzetvgun«. daß ׳hier eine historische Arbeit geleistet wird, die ein wunderbares Blatt ׳in ׳dar Geschichte der Orthodokäö darstellt. Der o׳pferwilligen Mithilfe unserer Bruder ira Auslaude haben wir es zu danken, daß wir das *große Ziel, da׳s Wir u*ns gesteckt!haben, erreichen, A, Z. g, doch annehmen, daß 80 Prozent von dem, was der Keren Hajessod geschaffen hat, von größter Bedeutung auch für den Misrachi sei. Zu Präsidenten der Konferenz wurden gewählt Farbstein und Bublik und zu Vizepräsidenten Struck, Dr. Federbusch und Rabbi Ostrowski. Rabbi Berlin erstattete den Bericht des Merkas Olami. Von dem Ausgabenbudget in der Höhe von Pfd. St. 45.225 entfallen auf religiöse Zwecke Pfd. St. 7977, Erziehungswesen Pfd. St. 9363, Bau der Tachkemoni-Schule Pfd. St. 7326. Immigration Pfd. St. 1454 und Arbeit und Kolonisation Pfd. St. 5619. An Einnahmen stehen dem gegenüber: Keren Erez Israel sebel Hamisrachi Pfd. St. 25.368, Zionistische Exekutive Pfd. St. 13.606, verschiedene Spenden Pfd. St. 6071. In der mehrtägigen Debatte wurde 0!n dem Merkas Oilam׳!' des Misrachi auch vielfach Kritik geübt, der Leitung jedoch einstimmig das Vertrauen ausgedrückt. Eine besondere Sitzung war dem Andenken des verstorbenen Mitglieds des Merkas, Landau, gewidmet Auf der Schlußsitzung wurde das Budget angenommen. Die Einnahmen, die der Misrachi selbst aufzubringen hat, betragen für das kommende Jahr Pfd. St. 29.900. Das Ausgaben budget ist bei Einschluß der von der Zionistischen Exekütive zu leistenden Zuschüsse insgesamt Pfd. St. 65.000 hoch. Zum Präsidenten der Weltorganisation des Misrachi wurdp Rabbii Berlin wiedergewählt. In den Merikas Olami wurden ferner gewählt: Für Palästina Rabbi Fishmian und Daniel Sirkus und für Amerika Rabbi Teitelbaum. (Ziko.) Zur Rettung des religiösenjudentums in Böhuien, Mähren und Schlesien. Zum Vorschläge, der in Nr. 33 der?,Jüdischen Presse“ im Briefe aus Luhacovice zwecks Hebung des jüdischen Lebens in Böhmen. Mähren und Schlesien gemacht worden ist, indem nämlich jüdisch-konservative Kaufleute und Handwerker in •die Städte dieser Länder zu verpflanzen wären, möchte ich folgendes bemerken: Religion und Kultur durch Verpflanzung deren Träger z\\ verbreiten, war *ein altes, politisches Mitte! von Machthabern des Altertums und Mittelalters (z. B. Assyrien, Rom, böhrn. Könige;in bezug auf deutsche Industrie *u. v. a.). Dazu gehört auch •die Macht eines Herrschers oder aber •ein unbesiegbares G-ttvertrauen, welches dem derart Verpflanzten über alle Schwierigkeiten im neuen Milieu, wie z- B. die einheimische Konkurrenz, Gewohnheiten, Sprachverschiedenheiten und ähnliche hinüber helfen muß.' Doch wer bürgt dafür, daß die Verpflanzten oder vielleicht deren Nachkommen in Gemeinden, die dem Judentum ganz entfremdet sind, nach Jahren durch die Kraft des Beispieles, des wirtschaftlichen und gesell Schaftliehen Zwanges nicht hachlassen in ihrer Treue? Und •die Hauptschwierigkeit: Gibt es so viele opferwillige jüdische Menschen, welche ihre Existenz für den Versuch ׳hergeben, um durch ihre religiöse Führung andere zu •belehren, und worden sie auch überall Erfolg 'haben? Deshalb meine ich, daß eine Besserung eher durch das altbewährte Mittel 1herbeizuführen sei; welöhes bis nun immer und überall •das Judentum vor dem Verfall!bewahrt hat, nämlich das לימוד תורק das Lernen und Lehren van Thora, Talmud, Diu •und Mussar, von jüdischem Recht und Sitte. W׳ie in einer Gemeinde ׳das Bejs Hamidrosch seine Pforten schließt, wie ■dort der letzte Schiur für jung und alt anftiört. •kann keine Kultusgemeinde, keine Zedoko und kein Tempel den Verfall mehr aufhalten. Diese Wahrheit ist klar!in der Thora, im Talmud und in der jüdischen Geschichte unzähiigernal bewiesen. Demgemäß müßte' auch die' Abhilfe darin bestehen, daß vor allem für *die genannten Länder eine Bildungsanstalt errichtet werde, worin Lehrer für Thora und Ta׳lmud, Rabbiner ׳und andere jüdische Religipnsbeamte für *die besonderen Bedürfnisse dieser Länder herangebildet werden. - Die Besonderheit besteht nicht etwa in einer größeren Nachgiebigkeit gegenüber der religiösen Nachlässigkeit, spiideru in ׳der Notwendigkeit einer festeren Ausrüstung gegenüber *dem Skeptizismus, in ׳diesen Ländern, ferner in der sprachlichen und sonst!nötigen wissenschaftlichen Aus-.' ibildung. Es iist ׳ein ,in der Welt einzig dastehendes Kuriosum, •daß *diese drei Länder mit vielen Zehn tausenden jüdischer Seelen keinerlei auch nur ähnlich .geartete Anstalt besitzen. Erst jetzt, da alle jüdischen Kreise die Folge •davon ä>m ahsoluten Mangel an solchen Beamten und im gänzlichen •Niedergang *des Judentums erkennen, geht ihnen die Er- ,kenntnis auf, daß *nur *die gebildeten, ihrer Pflicht bewußten jüdischen Beamten, die unabhängig, *ehrlich, geduldig •und ■beharrlich □לשם שמי wirkenden jüdischen Lehrer wenigstens die kommende Generation wieder allmählich für das Judentum erhalten könnten. Wohl wird es die schwerste Aufgabe dieseT Anstalt sein, •geeignete Persönlichkeiten zu diesem Berufe nicht nur 1heranzubilden, sondern vor. allem für diesen Beruf au׳sfindig zu machen ■und zu gewönnen, Zwei Pensionäre, ev. Studenten, welche auf streng orthodox koscher Verpflegung und schön im Zentrum .gelegene, peinlich reine Wohnung (Klavierbeniitzung) reflektieren, wenden sich an Frau Ida Müller, IL, Olb. Donaustraße 75, Eingang IL, Gr. Schiffgasse 2-18. ab 15. Augustzwischen 10 und 12 ׳und 2 bis 4 Uhr. Gründliche Heranbildung von der riTl entwachsenen Schülern aus guten Häusern zur ישיבה Gewissenlmfte Erziehung, vorzügliche Verpflegung, zeitgemäße Wohnung, schöne Gegend. Auf Wunsch Fortbildung im Deutschen möglich. Chiffre: ״Bei arth. Rabbiner“ an die Bratisl. Adm. d. B׳L Durch die bekannt große Mißernte in allen Südfruchten (Zitronen, Orangen etc.) ist die Gesamtproduktion auch in אתהגים m ארץ ישראל und Griechenland kaum die Hälfte wie in verflossenen Jahren, wodurch die Preise der אתרוגים gleichfalls sehr gestiegen sind. Nachdem ich mich aber beim Produzenten reebtzeitig mit אתרוגים eindeckte, bin fph in der angenehmen Lage, אתרוגים לול3יפ והדבדם weit unter den THestjner Marktpreisen abgeben zu können. Safomon Liehtenfeld Bratislava, Kapuzmergasse 3 L Vf

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