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Jüdische Presse · 1928-08-17 · 32 (17.8.1928) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
32 (17.8.1928)
Date
1928-08-17
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seite 204 JÜDISCHE PRESSE Nr. 32 Sorgftltigste Lieferung in plombierten SScken von 1 Sack 50 kg angefangen franko Haus, ebenso in Fuhren und Waggons JULIUS HABER Kohlen• und Koksgrollhandlung Nordbahnrutschen 3. Kohlenhof Nr. 372376־ Wien, II., TaborstraBe 9 Fernsprecher Nr. 41-0-2£ Tagung der Landesorganisation der Agudas Jisroel In Erez Jisroel. Vom 13. bis 15. Aw 5686 in Jerusalem. Bei außergewöhnlich guter Beteiligung aus den Gruppen in Jerusalem, Tel-Awiw, Tiiberias, Saffed, Chebron׳, Pessach Tikwah und ■bei Anwesenheit von zahlreichen Gästen und Rabbinern, darunter Gberrabbiner Josef Chaim Sonnenfeld (Jerusalem), Elijahu Klatzkin (Lublin), ׳Rabbi Sohulim Da׳uch, Rabbi Josef Jedid, der Oberrabbiner der Chafabischen Gemeinden in Jerusalem, Rabbi Jakob Chai Srichon, Mitglied des scphardischen Rabbinats in Tiberias, ׳und Rabbi Aron Ihn Simeon (Saphed). Die Tagung begann am 13. Aw abends.!Der Vorsitzende begrüßt die Anwesenden, ׳Delegierten, Rabbiner, Gäste und die Mitglieder der Jugendgruppe der!Aguda, gibt einen kurzen Ueberblick über die gegenwärtige Situation der Aguda und beantragt, den scheidenden Oberkommissär ׳Lord Plurncr telegraphisch zu begrüßen. ,Begrüßungsansprachen hielten Oiberrabbiner Sonnenfeld (Jerusalem) und Oberrabbincr Klatzkin (Lublin). Hierauf konstituiert'' sich das ׳Büro. In das Präsidium werden gewählt: Rabbiner Horowitz (Jerusalem), Rabbiner Srichon (Liberias), Rabbi Aron lb,n Simeon und Rabbi Glückmann-Porusch (Jerusalem) als Schriftführer. Rabbi Mosche Bl am verliest die zahlreichen Glückwunschtelegramme, von denen das Telegramm des Wiener;Zentralbüros, der •Frankfurter, ,Hamburg, Züricher, Londoner und Goßwardeiner Agudazentralen,!ferner von Rabbi ׳Mosche Modcho!Epstein und Rabbi ilsser Salmati JVtelzer und dem Oberrabbiner Jakob Meir hervorzuheben sind. ׳Nachdem das Präsidium sein Amt ׳übernommen hat,!beginnen die!Debatten ׳auf Grund eines Referats von Rabbi Mosche Blau, das alle aktuellen Probleme der Aguda im allgemeinen ׳und der palästinensischen sowie ׳der Jerusalcmer lAgudaorganisation im besonderen umfaßt. Er erinnert ,an die großen •Kämpfe, die die Agudas Jisroel •in ’Erez Jisroel in den letzten Jahren mitzumachen gezwungen war, die hauptsächlich um die •Gestaltung des •neuen Gemeindegesetizes izu führen waren. In bewegten Worten gedenkt er des ermordeten Professors Dr. de •Han, der für d!ie Rechte der thoratreuen Juden, speziell was •das Ge־, melndegesetz betrifft, ׳einen ׳heroischen Kampf geführt hat. Dan.11 beschäftigt sich der Referent ausführlich mit kiiltu- •rellen 1u׳nd wirtschaftlichen Problemen. Rabbi Jakob Chaj S r ii c ■h 0 11 (Tiberias) beantragt, eine g e m e i n •s •a m e Front!von S:ep:h׳ardim und A s c h k e n a si m zu schaffen, die 'in der •heutigen Situation־ aufeinander angewiesen sind. Herr •L e i t e s sp'richt über die speziellen Verhä'ltnisse von Tel-Awiw. Rabbi Jonathan Horowitz beantragt, daß man noch einmal versuchen möge, auf Grund von Verhandlungen mit •dem Waad Leu.m.1 in bezug auf das Gemeindegesetz zu einem die Orthodoxie befriedigendem Resultat zu kommen.!Dieser Antrag ruft!leidenschaftliche Debatten ׳hervor, da es nach der An- Die großen Dezisoren (תולדות גדולי הפיסהיס) R. David Halevi (טורי זהב).*) "&oChs u.2ßaupbcfiAtjlk/w%nafien, (Fortsetzung.) R. David b. Samuel Halevi, naoh ,seinem Hauptwerk טורי זחב benannt, wurde gegen 1590 in Wladymir. in Wolhynien geboren, wo er seine Jugend verbrachte und •sein Vater Rabbiner war. Er zeichnete sich (bereits in den Jugendfjahren durch große!Gelehrsamkeit und Scharfsinn aus. •Der ältere Bruder, R. Isak Halevi, war sein Lehrer. Er heiratete ,die Tochter des R. Joel Sirkes (הב״ח) *) Irn ׳Lehrhaus des Schwiegervaters setzte R. Da׳vid Halevi sein Studium fort und ,begab sich später nach!Krakau. Von hier kam er nach Patlitz bei Rawa, wo er als Rabbiner wirkte. Von hier wurde er nach Posen berufen.!Nach ׳dem Tode des Schwiegervaters verlegte R.!David Halevi seinen Wohnsitz!nach Ostrog in Wolhynien. Daselbst errichtete er ein ׳Leibrhaus, das von vielen 'Schülern besucht war. Zu 1den bedeutendsten Schülern gehört R. Samuel b. David Halevi,־ nach seinem Werke נחלת שבעה genannt, Rabbiner in!Bamberg. ־) Während der Verfolgung unter Chmie'lnicki in den Jaihren 1648 und 1649 in ist be- הרמ״א Oie (Biographie des ,R. Mose Isserles (* Jüdischen Presse“ Nr. 17 vom '4.!Mai 1928 ab-״ ifcs!in der׳e׳r gedruckt. שו״ת מהי ״י חלוי סי׳ מ״ח (l שויח נחלת שבעה סי׳ מ״ב, מ״ו, ס״ט וע״ג ר° sicht der meisten Delegierten nach dem bisher Vorgefallenen gar keinen Sinn haben und gar keinen Erfolg versprechen kann, sich mit dem Waad Leumi in Verhandlungen einzulassen. Nachdem Rabbiner Horowitz seinen Antrag erklärt und verteidigt, wird er der!Permanenzkommission überwiesen, ebenso alle Anträge,!welche sich mit der Lage der orthodoxen Juden 1'n Tel-Awiw. beschattigen. Dife zweite und dritte Sitzung weiden mits De-'. •; batten über die Möglichkeit eines Zusammenschlusses aller Thoratreuen in Erez‘Jisroel ausgefüllt. . In der vierten Sitzung am Mittwoch wurde über die Resolutionen, über die wir noch berichten werden, ahgestimmt. Reformjudentum und christlich^ Missiörä in Palästina. Die Traditionslosigkeit weiter jüdischer Kreise, die heute im Heiligen Land tonangebend sind, macht den( Boden geradezu urbar für eine erfolgreiche Tätigkeit der christlichen Judenmission. Diese von uns stets verkündete Wahrheit erkennen nach und nach selbst solche Personlichkeiten, die der Orthodoxie, ja, dem überlieferten Olauben überhaupt, recht fernstehen. So äußert sich z. B. der bekannte Wochenplauderer des ״Jewish Chronicle‘1׳, der unter dem Namen ״Mentor“ schreibt, und der ein geschworener Gegner aller Orthodoxie ist, wie folgt: ״Geschieht etwas in Palästina, um der Mission entgegenzutreten? Ich höre von nichts Wesentlichem, während andererseits vieles, was in Palästina von den' Juden selbst geschieht, geeignet ist, die Abwendung vom jüdischen Glauben zu ermutigen und anzueifern, so daß die Juden eine leichte Beute des christlichen Einflusses werden. Es gibt eine große Zahl von Juden in Palästina, sogar solche, die aktiv an der zionistischen. Arbeit in Palästina beteiligt sind, manche sogar, deren Tätigkeit sich auf dem lebenswichtigen Gebiete der Er- Ziehung abspielt, die jüdische Lebensführung und jüdisehe Ueberlieferung mit der gleichen Energie verdammen, wie dies manche ihrer Landsleute in ihrem Heimatlande Rußland tun. Kein Wunder, daß unter diesen Umständen die Bekehrer reiche Ernte einheimsen können in dem Lande, das sie als heilig betrachten.“ Es muß immer wieder darauf hingewiesen werden, daß nur ein wahrhaft religiöses Schulwesen dem jüdi1־ sehen Volkskörper in Erez Jisroel Immunität gegen die zerstörende Tätigkeit der־ Missionäre gewährleisten kann. Der Ausgang der Wilnaer Gemeindewählen. Eine scjiwjefcfe' ,Njedlerfatge de? Zionisten. (Die ״Jüdische Presse“ hat in den letzten Wochen erlf׳re־u 1 ic'herweise öfters über die!Siege und. Erfolge berichten können, welche •die, Orthodoxie bei den (Wahlen sowöhl •in die ״verschiedenen Gemeinderäte, w!ie in den Vorstand der jüdischen Kehillos erringen ,konnte. Wir haben öfters und nachdrücklichst •darauf 'hingew.iesen, daß diese Siege, abgesehen von ihrer lokalen!Bedeutung, ein Symiptom dafür sind, ׳daß die!Orthodoxie lebt und daß sie im •politischen Leben allmählich •jene Bedeutung erringt, die ihr gebührt. ,Auch der Ausgang der Wahl •in den Vorstand der jüdischen Kehillä!in Wilna ist als, ein glänzender Sieg für die!Orthodoxie zu!buchen. Wilna war bisher eine allgcmein״'äne-r1kännte Festung der Zionisten, wo sie sowohl •politisch •als wirtschaftlich eine überragende Rolle gespielt haben. Noch beiden Wahlen in den Gemclnderat, die vor einigen!Monaten stattfanden, ,hat die Orethodoxie nicht •den ׳Mut gehabt, selbständig auf zutreten,!in der Annahme, daß ein Sieg gegen die Zionisten in Wilna unmöglich ist. Bei den ,Verhandlungen zur Bildüng eines gemeinsamen bürgerlichen Blocks zu Wahlen jn den. Vorstand' •der kehilla waren ,noch die Zionisten ihrer Sache so sicher, daß sie für sich 75 Prozent der Sitze und •für die Orthodoxen 25 Prozent bestimmen wollten, wobei sie 'Misrachi.auf •das Konto!der Orthodoxie setzen und überdies noch sich ein Recht der!Bestimmung der Kandidaten Vorbehalten wollten. Die Orthodoxie hat diese demütigenden •Bedingungen nicht akzeptieren können u,nd *beschloß,!mit einer selbständigen orthodoxen Liste in den Wahlkampf einzutr&ten., Aguda, Achduth und Tiferes Bachurim bildeten nun einen gemeinsamen Wahlblodk und es gelang ihnen, sechs (Mandate zu erringen, hingegen ,konnten die Zionisten, IMisrachistcn, Revisionisten,!Poale- Zionisten, ׳Hifhachduth, Radikalzionisten und1 iMa'kkalbi insgesamt bloß fünl? Mandate erringen. Unter dem Eindruck dieser katastrophalen Niederlage der Zionisten hat ihr eigenes ■Organ in Wilna zur Beruhigung der zionistischen Wühler schreibet! müssen, das es scheint, daß die Zioi nisten bei •den IParlamentswahlen, hingegen...die.Agudisten l Polen und 1655 in Litauen verließ R. •David Halevi ■seine Heimat und ,kam nach mühevoller Wanderung in ,Holleschau an. ׳Hier und in Nikolsburg verweilte er nur kurze •Zeit. Als ,die Rabbinerstelle im Jahre 1654 in!Lemberg vakant wurde, folgte;R. David Halevi der Berufung nach dieser!Stadt. In Lemberg wirkte er als *Rabbiner;bis ans' ,Lebensende, den 26. Schewat 1677. Die!Bedeutung des R. David Halevi liegt in seinem Kommentar ׳z-u ׳den ,vier Teilen •des 'Schulchan Aruch, im טורי זהב. Die größte Anerkennung!fand der Kommentar zum zweiten Teil Joreh Deah. R. David Halevi bringt die verschiedenen!Ansichten der פוסקים אחרונים der späteren' Dezisoren, wie die des R. Salomon Lurja (מהרש״ל) R.;Mordechai Jaffe (הלבוש) •R. Joel Sirkes (הב״ח) und Jehoschua Fa/lk (-הסמ״ע) vergleicht ,diese Ansichten mit dem Sdhulchan Aruch des R. Joseph Karo und kommt dann ■zu konkreten Ausführungen. Dem טורי זהב ist der Schulchan Aruch Karos eine unantastbare Autorität, •während er dem ׳R. Mose!Isserles manchmal widerspricht. 3) Durch seine Methode hat R. David Halevi dem Schulchan Ansehen ׳verschafft und den Weg geebnet, die Halacha endgültig zu kodifizieren. R. David Halevi ,und seinem jüngeren Zeitgenossen ,R. Sabbatai Häkchen gebührt der Ruhm, dem Schulchan Aruch als!Gesetzbuch für die gesamte Judenheit Geltung verschafft zu haben. שוטו Gänzlicher Saison- שוטו שגת Räumungsverkauf שבת liegen bevorstehender Uebersledlung " , #* ישראל p# י-;: ■ verlÄtrte um Jeden Preis alle Arten RelsekOffeiy neu patentierte Auto- und bei 'Kehillawahlen siegen. In!Bialystok und Kowel, Städte, die sowohl geistig wie geographisch Wilna so tia'he liegen, war der Sieg der Aguda noch größer. Iln Bialystolk *haben die ,Orthodoxen 14 Mandate (,Zionisten;und Misrachi 4) und in Kowel gar die absolute Majorität gegenüber allen anderen Parteien errungen!. Brief aus Polen. 1. Von der Lubliner Jeschiwa. — 2. Zur Besetzung des Lemberger Rabbinats. — 3. Konfessionslos und Gemeinde- Vorsteher. Der Petrikower Raw in Lodz. In einer!Massenversammlung referierte der ״!Petrikower;Raw“, Rabbi •Schapiro,!über ■die Entwicklung der Lubliner Jeschiwa. Mit der ihm eigenen flammenden •Rhetorik schilderte er die!Bedeutung der WeltjesChiwa und all seine damit!verbundenen IZukunftspläne. Sehr lobend sprach er sich über die!Mithilfe der ,polnischen und speziell der Lozder Judenheit aus. '״!Fragt!man!mich“, so rief der Redner unter ungeheurer!Begeisterung ■der Menge, ״ob ich •in der Aguda ,bin, so sage ich: (Nein! )Nicht ,ich ׳bin in der Aguda, sondern die *Aguda ist ׳in mir, tief eingewachsen;in meiner Seele, unlösbar •für alle 1Zeiten.“ Er besprach dann auch •dias allgemeine!Arbeitsprogramm •der Aguda. Mehrere Redner ergriffen noch das Wort. Rabbi Schapiro wurden rauschende Ovationen dargebracht. Die!Nachfolge vom Lemberger Raw זצ״ל. Die 'Neubesetzung des Rahbinates wird *jetzt schon lebhaft diskutiert. Als!Kandidaten kommen in •Betracht Rabbi Lewhi aus Rzeszow (•früher Sambor), der!Pietrkower iRaw, Rabbi Schapiro und Oberrabbiner Zirelsohti in Kiscibinew. iBemerst sei, •daß es sich bei diesen Namen vorerst ,nur!um Kombinationen, auch ׳Wünsche innerhalb der Gemeinde handelt. •Die ,gemannten Rabbiner selbst haben sich weder beworben noch irgendwie Stellung zu ihrer iWaihl genommen. ,Der Wahl des in Galizien ׳und ,im ganzen :Osten, ungemein verehrten!Rabbi Lewin steht der Umstand;im 'Wege, daß dessen!Bruder seit einigen •Jahren in!Lemberg als Dajan wirkt und es 'jeder Gepflogenheit widersprechen würde, wenn zwei Brüder in einer un derselben Stadt ein nabbinisches!Amt ausiiben sollten. ,!Was Rabbi Schapiro betrifft, so werden große Zweifel gehegt, ob •dieser sich entschließen würde, aus der!Nähe der Stadt, die seine Lebensarbeit •beherbrgt, (die JesChiwa •in■Lublin) nach!Lemberg zu kommen.!Vom Senator!und Oberrabbiner Zirelsohn wird wohl viel gesprochen; die!hier zu überwindende Schwierigkeit läge darin, daß Zirelsohn als •rumänischer Staatsbürger nicht so ohneweiteres von der polnischen Regierung als otberester Führer •der Gemeinde genehmigt werden würde. Man!hofft, ,über alle Schwierigkeiten hinwegzukommen und bald •den rietbigen Mann für das Lemberger;Rabbinat zu .finden. Konfessionsloser Kultusvarsteher.!Herr Ehrlich, ׳Mitglied des Warschauer ׳Vorstandes, erklärte sich!vor kurzem vor Gericht aus •Anlaß eines Straf- Prozesses, bei dem er als Zeuge auftreten sollte, für konfessionslos, worauf er vom ׳Zeugeneid׳ •befreit wurde. Als dieses 1bekannt ,wurde, ׳traten mehrere!Ratmänner an den Vorstand mit der!Forderung heran, *Ehrlich ׳als Vorstandsmitglied •der religiösen Kehilla sofort 1a׳us!zusc:hließen. Unter genauer Darstellung •des Sachverhaltes und ׳unter Wiedergäbe •der Erklärung Ehrlichs, ans der ׳klar hervorgeht, •daß er sich •nicht als Angehöriger der •religiösen ,jüdischen Gemeinschaft fühlt, wiesen die ׳•Interpellanten auf die Unhaltbarkeit des Zustandes hin, wenn solche Männer es wagen, an der Spitze einer religiösen jüdischen (Kehilla zu stehen. Es wird ׳bemerkt, ■daß sogar die •polnische Presse sich mit dem!Fall beschäftigte ׳und ■die Inkonsequenz der ׳jüdischen Instangen.,festnagelte. Es entspräche dieser Zustand auch ■R. David Halevi verfaßte noch einen Superkommentar zu Raschis Pentateuch-Erklärung unter dem Namen דברי דוד Einige Werke R. Davids sind noch handschriftlich vorhanden. Als Ergänzungen zum טורי זהב schrieb R. David das ם׳ זהב מזוקק die den ersten Teil des Schulchan Aruch אורה חיים umfassen. R. Sabbatai Hakohen (הש״ך). 1R. Sablbatai b.!Meir Hakohen, nach seinem Hauptwerk שפתי כחן in der Abkürzung ש״ך ,die zugleich eine Anspielung auf seinen Namen ist,!genannt, wurde im Jahre 1621 in Amstibawa (Wilna?) in Litauen geboren. In der frühesten Jugend lernte er bei seinem Vater,4) der dort das Rabbineramt versah. Hierauf (1633) studierte er im Lehrhaus des R. Jehoschua (פני יהושע) in Tiktin un׳d setzte •das Studium 1bei 'R. Hesohl und R. Naphtali Hakohen in Lublin fort. Von!hier kam er nach Wilna, wo er im ,Ra'bbinate des R. ׳Mose Lima, ■des Verfassers vom חלקת מחוקק als Dajjan täiig war. Im Jahre 1646 über- , siedelte er nach Krakau, kehrte aber dann nach’; Wilna zurück. •A!ls die Ghmielnicki-Verfolgung auch} über Litauen kam, verließ R.!Saibbatai Hakohen Wil.'a (1655) und nach vielen Wanderungen langte er in Mähren an. Seinen Wonhsitz nahm er in Desnitz, von wo die *Gemeinde Holleschau ihn ■berief. Hier wirkte er als Rabbiner, bis ihn ■der Tod am 1. Adar 5422 (1662) ereilte. coupe-scnranKKOtfei‘ Reiserequisiten ü. Le Älbärtaassö 19 erwären neuester Modelle Erfinder und Erzeuger der pa* tentierten Luftschiff-, Töuris'en-, Auto* und Coupd-SctirankKoffer יו״ד סי׳ כ״ג, ל״ז ועוד (3 ש״ך חףם סי׳ ע״ט וק״ז ד

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