Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 31 (10.8.1928)
- Date
- 1928-08-10
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 198 JÜDISCHE PRESSE Nr. 31 f Sorgfältigste Lieferung in plombierten Säcken von 1 Sack — SO kg angefangen franko Haus, ebenso in Fuhren und Waggons iiiiümiJtmiiimimilniiH mm % JULIUS HABER Kohlen■ und Koksgroßhandiung Wien, 11., Taborstraße 9 Fernsprecher Nr. 4t•0*22 Nordbahnrutschen S. Kohlenhof Nr. 372-378 Diese Orthodoxie erklärt bei jeder Gelegenheit, sie muß fiir sich eine :Separatgemeinde erstreben, weil sic nicht abhängig sein könne von einer Gemeindeorganisation, die: in .religiösen!Dingen kein.!Prinzip hat und wo etwaige Linksreformer in der Lage wären, der Orthodoxie das Le- ׳ben recht sauer .zu machen. Dagegen tun wir alles, um diese Gemeinde in ihrer jetzigen Form, für die areligiöscn Juden, resp. diejenigen Juden, die nur mehr etwas •von den Vorschriften der 1jüdischen!Religionsgesetizc beobachten, zu erhalten und zu verhindern, daß die Kultus gemeinde zur V 0 1 k s gemeinde wird, d. i. eine Gemeinde, die alle!jüdischen Belange •׳pflegen wird mit Ausnahme der ,religiösen. Der Geist der Bibelkritik, der in allen!Kulturinstitutionen der Zionisten herrscht*), wird in der ,■kommenden Generation die Zahl der Taufen!bis!zur /Ausrottung der Juden treiben, wenn die Gründung der Volksgemeinde den Zionisten gestatten ,wird, den» Großteil der Gemeindeeinnahmen für ihre Zwecke zu vergeuden.!Daß die Zionisten nicht zugestehen wollen, daß der ‘Waad Leumi in Jerusalem einer anderen Religion angehört als die Orthodoxie und daß sic wütend darüber sind, daß die erträumte Absolutherrschaft über die Geister und Steuergelder der Orthodoxen infolge der zielbewußten Abwehr die Agudah in die Brüche ging •und ,nicht mehr die dem praktischen Judentum feindlich gegenüberstehenden Zionistenführe.r zu •bestimmen haben werden, wie religiöse Dinge zu behandeln sein sollen, ist begreiflich. Daß aber die ״Stimme“ bewußt die Unwahrheit sagt, wenn sie von den, verwerflichen heimlichen, tückischen Minierern spricht, ist so ihre zionistische!Kampfmethode, daß kein denkender ,Mensch ein Jota davon glaubt. Durch viele Jahre hat die ganze zionistische Preßmeute die Agudah als Verräter am Judentum zu stigmatisieren versucht, weil man den unheilvollen Einfluß der antireligiösen zionistischen Leitung als Verbrechen am Judentum bezeichnete' und G. n. D. mit Erfolg deren Ueberwuchern abzuwehren wußte. iUebrigens weiß sich die Ortodoxie in guter Gesellschaft. Der Kampf gegen die Jewish Agency und gegen das russische Hilfswerfe wird genau so roh geführt, wie der Kampf gegen die Agudah.!Wenn die Welt längst erkannt haben wird, daß der Palästina-Rummel der größte Bluff der Geschichte des Judentums ist, wird die Orthodoxie noch immer bestehen. Wenn ,alle überschüssigen Gelder der Judenheit in die zio- *) In einem hat der Skribent recht. Die Gründung der Agudah war durch die zionistische Organisation zur unbedingten ,Notwendigkeit ,geworden. Als die.!Liebe für Zion sich darin äußerte, daß die Zionisten, anstatt den armen Juden Palästinas Hilfe zu bringen, ihr Aufbauwerk damit!begannen, daß sie ,ausgerechnet in!Erez Jisroel durch׳ Herrn Mossinsohn ein Gymnasium errichteten, in dem ״mit elfjährigen Jungen •protestantische Bi'bilkrltik getrieben wird“ OBernfeld in Hazfirah), also dort, wo Jisroel •der Welt die Wahrheit verkündet hatte, diese Wahrheit!bekämpft werden sollte, da erkannten •unsere Großen, daß nur eine Organisation •der g׳la!ubenstreuen Elemente!diesem Treiben!Einhalt gebieten könne. —!Hätte die Organisation nichts getan, als das anti'jüdische Gemeindegesetz in Palästina von der gläubigen Judenheit abgewendet, sie!hätte gelebt für alle Z-eien. nistischen Kassen fließen würden, also auch die russischeu und Agency-Gelder, wirklich alle für jüdische Zwecke gewidmeten Gelder in zionistische Verwaltung kommen würden, wird man in Erez Jisroel im Verlaufe eines Jahrhunderts eine halbe /Million. Juden ansiedeln!können. Die draußen bleibenden 16 Millionen werden eben draußen bleiben müssen, und das heißt die Lösung der Judenfrage. Die Orthodoxie wird!weiter den Kampf für das alte, echte Judentum führen, wird weiter das!Ueberwuchern des Judentums abwehren, das Schon in die Kinderseele Bibel- •kritik einpflanzt und dadurch in einem Jahrhundert die Judenheit zum Verschwinden bringen müßte, hätten wir nicht von der Vorsehung die ,Zusage: Sic (die Worte des Thauroh) werden nicht weichen aus Deinem, Deiner Kinder und Enkel Munde i/1 aller Ewigkeit. /Ein Trennungsorthodoxe. VOM TAGE Aus der Budgetdebatte der Berliner Großgetneinde. Das Augustheft des ״Gemeindeblattes der jüdischen Gemeinde zu Berlin“ bringt einen ausführlichen Bericht über die am 28. Juni 1928 abgeführte Budgetdebatte der Repräsentantenversammlung der Berliner Gemeinde, aus dem wir einige interessante Details entnehmen. So vor allem, daß die Zahl der Steuerzensiten seit dem Jahre 1914 von 40.000 auf 110.000 stieg. Der Referent, der kein allzu großer Freund der Ausgaben für religiöse Zwecke, zu sein scheint, führt darüber Klage, daß bei der Kaschruth־ Verwaltung die personalen Ausgaben ״in einer Weise vergrößert wurden, die einfach nicht mehr ertragbar ist“. Während im Jahre 1925 nur 8 Angestellte dort beschäftigt waren, sind es jetzt 35. ״Für 2000 Kinder, die den Religionsunterricht besuchen, geben wir 145.000 Mark aus. Ich halte das entschieden für zu viel.“ Abgesehen von diesen Entgleisungen, •bot die Debatte manche •beachtenswerte •Höhepunkte. Wir müssen uns hier versagen, auf alles einzugehen; wir möchten bloß eine Erklärung des im politischen Leben äußerst linksstehenden Sozialisten Dr. Oskar Cohn bringen. ״Nun liegt es mir selbstverständlich fern, die religiösen Aufgaben, die jede jüdische Gemeinde hat, zu übersehen oder geringzuschätzen. Ich weiß mich frei von jeder Feindschaft, von jeder Gegnerschaft gegen religiöse Bedürfnisse und ihre Erfüllung. Es wird ja auch in diesen־! Saale bekannt sein, daß in den letzten zehn bis zwanzig( Jahren eine starke Bewegung des religiösen Sozialismus!entstanden ist, die ihre Berechtigung nicht nur in den Christliehen Kirchen, sondern nach der Ideologie und nach der Geschichte der jüdischen Volksgemeinde auch in der jitdisehen Gemeinde hat. Es versteht sich für mich auch von selbst, daß ich hinsichtlich der Ausübung religiöser Bedürfnisse für völlige Gleichberechtigung aller religiösen Richtungen im Judentum bin. Man könnte nur verlangen, daß sich bei. allen religiösen Richtungen und namentlich auch bei denen, die das wahre Judentum für sich m Erb־/ pacht genommen zu haben glauben, bei den Orthodoxen; diejenige Identität von Lehre und Wandel durchsetze, die die Pflicht jedes religiösen Menschen ist. Bei meiner Stellung zu den religiösen Dingen m der Gemeinde leitet mich ein Satz, der nicht für die jüdische Religion geprägt, son־< dern in den Religionskämpfen des 16. Jahrhunderts unter: den christlichen Konfessionen von einem Beteiligten aufgestellt worden ist: ״In necessariis unitas, m dubiis libertas, in omnibus׳ zaritas“: ״Einheit in notwendigen Dingen, Freiheit in allem! was dem Zweifel Raum läßt, und in allem ein Gefühl der solidarischen Verbundenheit.“ Mts -u.2ßauph<ÄufkfiirJwalefL iind fHäddun, mitOfentücfij&dsrafit //. Matzgasse *6 ־נר- שומר Gänzlicher Saison- שוטר שבת Räumungsverkauf שבת Wegen ־ bevorstehender Uebersledliing nach ארץ ישראל verkaufe um jeden Preis alle Arten Relsekoffer, neu patentierte Auto■ und Cotip6«$chrankkofler Relserequlsilen u. Lederwaren neuester Modelte L. STORCH Erfinder und Erzeuger der patentlerten Luftschiff-, Touristen-, Auto- und Goupö-SchrankKoffer viii. Der Freispruch Oskar Slaters. Oskar Slater, ein aus Deutschland .stammender Jude, wurde ׳im Jahre 1908!in Glasgow wegen ,Ermordung eines 83jäl1rigen ,Fräuleins, Miß Gilchris, •zum Tode verurteilt und darauf zu, lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt worden. Conan Doyle fiir Slater. In der üÖffentlichkeit wurde schon damals der Verdacht laut, /daß ein /Fehlurteil vorliege, da die Untersuchung wie ■auch der ganze Prozeß äußerst nachlässig geführt worden waren. Conan Doyle faßte sogleich Interesse für die Sache, und nach achtzehn Jahren gelang es Ihm, rnit ,Unterstützung einiger englischer /Zeitungen durchzusetzen, daß Siater auf freien /Fuß gesetzt wurde, während der Prozeß gegen ihn wieder ausgenommen werden sollte. Das Berufungsgericht!in Edinburgh beschloß, •neue Zeugen!zu verhören, lehnte aber Slaters Verlangen, selber als Zeuge verhört zu werden, ab; •der Mann, der achtzehn Jahre lang unschuldig irn Gefängnis 'geschmachtet!hatte, war über diese Ablehnung sehr niedergeschlagen, da er den Eindruck hatte, daß ,man ihm nicht Gerechtigkeit widerfahren lassen wolle. Conan Doyle •besuchte ihn und äußerte eiligen Freunden gegenüber, •daß der ,Schwergeprütfe wirklich in Gefahr schwebe, den!Verstand •zu verlieren. Man könne ihn nur schwer!davon überzeugen, daß /keine Verschwörung ,gegen ihn!bestehe, ■nach dem neuen Prozeß rehabilitiert zu werden. /Da jedoch •die 1Ungewißheit zu sehr ■an •den Nerven des durch die langen iGefängnisjahre Geschwächten!zehrt, winkt Conan •Doyle dafür, die /Wiederaufnahme des Verfahrens zu beschleunigen, •um dem unschuldig Verurteilten •möglichst bald endgültig seine Freiheit wieder- •zugeben. Endlich wurde Oskar Slater vor einigen Wochen freigesproohen. Jn der!Freisp ruchsbegründung wird betont, daß ׳bei der entscheidenden Sitzung der Jury, die das Urteil gegen Slater •aussprach, weniger das vorhandene Material als das während -der Gerichtsverhandlung von!!Slater sich •ergebende sehr ungünstige /Lebensbild entscheidend war Die damalige Instruktion td/er Jury seitens, des Gerichts- Vorsitzenden wird in!der!Begründung!als eine ״Irreführung des!Rechtes“!bezeichnet. Nach Verkünden •des freisprechenden Urteils ׳erklärte der Anwalt Slater, ■daß auf /Grund •dieser Entscheidung Slater entschädigt werden müsse. Tatsächlich wurde seitens der /Regierung, wie ,Daily Telegraph“!meldet, für seine zu /Unrecht erfolgte /Verurteilung eine Entschädigung von 8000׳ Pfund!Sterling angeboten. Slater habe dieses Anerbieten angenommen. Moses der größte Hygieniker aller Zeiten Prof. Dr. Moses Sourasky hielt an dem jüngst• in London stattgefundenen internationalen Kongreß für Krebsforschung ein Referat über Krebserkrank.ungen bei Juden. Der Referent bewies nach Anführung statistischer Angaben, daß die Juden als Rasse weder für Krebs prädestiniert noch gegen Krebs immun sind. Wenn auch in einzelnen Fällen bei den Juden besondere Erscheinungen in Bezug auf Krebserkrankung auftreten, wie z. B. die sehr geringe Erkrankung des. männlichen Geschlechtsorganes, der Gebärmutter der Frau und zum Teil auch der Zungfe, anderseits die hohe, fast rekordmäßigen Krebsfälle von Magen, Darm und Ein־ geweiden, so ist dies eher auf die Lebensweise der Juden, die auf sehr hohem Niveau stehende sexuelle Hygiene bei den jüdischen Volksmassen zurückzuführen. Die hohen Ziffern der Krebsfälle in Magen und Eingeweiden der Juden und deren Ursache sind bis heute noch nicht ge-, klärt. In Zusammenhang mit diesem Referat veröffentlicht Dr. C. W. Saleeby in der ״Daily News“ einen Aufsatz, in welchem er zu dem Schluß kommt, daß Moses der größte Hygieniker aller Zeiten war, indem die von ihm erlassenen Speise- und Reinlichkeitsgesetzd in der Vergangenheit und in der Gegenwart unzählige jüdische Männer und noch viel mehr jüdische Frauen vor Formen der Krebserkrankungen schützen, die die Körper ihrer nichtjüdischen Nachbarn zerstören. Der Jude aber, Die großen Dezisoren (תולדות גדול• תסוסהים) Von A. H. Teller. Um dieT Festsetzung der Halacha, den Gebrauch des Gesetzes!in :allen Fragen des religiösen Lebens, ,haben sich viele namhafte Talmiidgelehrte verdient gemacht. Die Autoren!der für den praktischen Gebrauch geschaffenen halaohischen Werke nennt man פושקים und mit dem Fremdausdruck Dezisoren. Das neueste, die Biographien sämtlicher Dezisoren seit •der Entstehung des Schuiohan Aruoh •und der Hau/ptvertreter der Halacha noch vor dessen Entstehung behandelnde wissenschaftliche Buch ist das von $. M. Chon es, ס׳ תולדות הפוסקים •betitelt, Warschau, 1922. Weniger /Beachtung finden die Dezisoren bei den deutsohschre/ibenden Historikern. Die werden größtenteils nur dem Namen mach erwähnt. I!m folgernden werden nun die Biographien der größten Vertreter der ״praktischen“ Halacha, die bei den Juden!der ganzen Diaspora Anerkennunig fanden,!behandelt. Die Fixierung der Normen ,wurde zwar bereits von Alfaßi und nachher vom Rambam vorgenommen, aber für die heutige ׳Halachaentscheidung der von 1R. Josef Karo •angelegte Schuloh׳a׳n Ar/uch, der ■hin/wiederum auf der Anlage der Tmrim des ,R. Jakob b. Ascher basiert. Die biographischen Darstellungen der einzelnen großen Dezisoren־ mögen nun von R. Jakob iBaalnHaturim angefangen bis auf unsere Zeit, folgen. R. Jakob b. Ascher, Bal-Hatunm (בעל הטורים)♦ Der!bedeutende Dezisor R. Jakob, auc/h Bai Haturim genannt, wurde als Sohn des R. Ascher b. Jechiel (Rösch) ■;׳m Jahre 1269 in Westdeutsch- ־!and geboren. ,Mit seinem Vater kam er über Savoyen und die Provence im Jahre 1303!nach /Barcelona. Zwei Jahre später begab sich der Rösch zum dauernden Aufenthalt nach Toledo. ,R. Jakob verblieb jedoch :bei seinem älteren Bruder 1R. Jechiel, der in!Barcelona das Rabbineramt bekleidete. Nach dem Tode!des /Bruders (1314) begab sich R. Jakob nach Toledo. Er gehörte zwar dem Rabbinatskollegium an, nahm aber keinen /Gehalt an,1) •wiewohl er sich nur dürftig nähren konnte. Er hatte um sich auch viele Schüler gesammelt und entwickelte in Toledo eine!r$ge literarische •Tätigkeit. In seinen letzten Lebensjahren begab er sich von Toledo in eine andere Stadt Spaniens, wo er im Jahre 1343 starb. R. Jakob b. Ascher verfaßte außer mehreren Werken einen Pentateuchkommentar. Seine vier Turiim טורים ein!Kompendium der halachischen Gesetze, bilden das Hauptwerk. Der Rambam hatte wohl die Kodifizierung •der Halacha in seinem Mischne Thora vo/rgenammen und den Stoff in vierzehn Teile geteilt, jedoch erwies sich die Vierteiluna des Kodex, wie R. Jakob es getan hat, zweckmäßiger. Außerdem wuchs •das׳ Halachamaterial seit jener Zeit, in fast zwei Jahrhunderten, noch an, •das R. Jakob in den Turim aufgenommen ׳hat. Die Einteilung der Turim: 1. אורח חיים (Qrach Ghajim) be- J) zaikuto ,יוחסין handelt die Vorschriften im täglichen!Leben, am Sabbat und an den ,Festun!d Fasttagen, 2. יורה דעה (Jore >Dea) ,enthält unter anderem die ׳Speisegesetze und •das Verbot des Götzendienstes, 3. אבן העזר (EbemHoeser) behandelt die Ehegesetze, 4. השן המשפט (Choschen ,Hamischpet) hat das Zivilrecht zum Gegenstand. Aber nicht nusr in der Einteilung des!Gesetzes- Stoffes •weichen die Turim.von dem Mischne Thora des Rambam ab, sondern auch •dem System nach. Während beim /Mischne Thora die /Gesetze ohne Quellenangabe, Gewährsmann und Belege hmgestellt werden, gibt!R. Jakob in den Turim stets die ,Quelle an, aus der er!geschöpft hat. Die Turim sind in Aufbau und äußerer Anlage für die Abfassung des שלחן ערוך •von R. Josef Karo vorbildlich. Auch werden seit dem 16. Jahrhundert alle שו״ת Responsen, nach Art •dea* Turim!geordnet. R. Josef Karo (בית יוסף) R. Josef b. Ephraim Karo, nach seinem Werke בית יוסף (Beth Josef) genannt, wurde 1488 in!Spanien geboren. Nach der Vertreibung der Juden (1492) verließ er ,mit seinen Eltern Spanien und kam ,nach Lissabon. Als am 4. Dezember 1496 der!Befehl an die Juden ,Portugals ergangen ist, das •Land binnen zehn Monaten zu verlassen, verließ R. Josef Karo mit seiner! Eltern noch im selben ׳Jahre Portugal und