Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 25 (29.6.1928)
- Date
- 1928-06-29
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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׳Nr. 25 JÜDISCHE PRESSE Seite 171 t-ionen ■und.anderen; öffentlichen: Körperschaften in der Türkei verboten seid soll, (mit auswärtigen Ihstitutionen Be׳zie- ׳hutilgen •zu ■unterhalten.!Dies ■würde sich sehr nachteilig auf die^üdisGhen!Institutionen der, Türkei, die ihre Existenz ausiändischer Unterstützung verdanken, auswirken, allein dies Gesetz״ sei nicht־ nur :gegen die Juden gerichtet. Weitere Erhebungen ■sollen gepflogen.werden. ■Es wurde ■beschlossen, ein (Komitee ,zur Vorbereitung einer Feier des joint Foreign Committee, ■welches im Jahre 1878 ■begründet worden ist und also auf eine 50jährige Arbeit zurüokbliükt, ■einizuset/zen. NACHRICHTEN Zur Beachtung! Auf vielfachen Wunsch, der aus dem Kreis unserer aus den Ostländer stammenden Wiener Leser geäußert wurde, werden wir fortab זמ1 הדלקת הנד עומצ״ש nach den מנהג ותיקי nach welchem unsere ostländischen Brüder sich richten, veröffentlichen. Die Zeitbestimmung wird uns allwöchentlich vom ״Hithachduth Jereim“ zur Verfügung gestellt. "חתאחדות יראים״ ווינה ״ .׳!Hitachdut Jereim“ Vereinigung Thoragesefzedreuer Juden in Wien II., Heinestraße 30 T. 15. ב״ה .פ׳ וזקת בלק.■ .! .׳ זמן הדלקת הנר עש״ק שעה 7 עם 47 מיגוט זמן שקיעת ־החמה עש״ק שעה 8 עם- מינוט זמן הדלקת הנר מוצש״ק שעה 8 ע□ 59 מיניט ■ Es wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß die Fleischverschleißstelle, XX., Webergasse 24 (bisheriger. Inhaber Desizö Weiß),!in־ anderen-!Besitz׳ übergegangen ist ׳ ׳und־'־ nicht mehr ■der /Aufsicht des Rabbin׳at-s ■der Adas Jisroel untersteht. Wien, ■am 6. Thamus 5688. . , 24. Juni. ־ ״ .. Der'Vorstand td,er Adas Jisroel. jüdische Arbeiter- und Angestellten-Orgartisation. An- . gesichts. der durch die Wirtschaftskrise der letzten Jahre hervorgerufenen schwierigen Lage der jüdischen Arbeiter und Angestellten wurde in den letzten Tagen ein provisorisches Komitee einer ״Jüdischen Arbeiter- und Angestellteh-Organisation“ in Wien geschaffen. Zweck der Organisation ist: 1. Vermittlung von Stellen mit שכדרת שבת 2. Fortbildungskurse, aut kaufmännischem und gewerblichem Gebiet;. 3. Jüdisch-wissenschaftliche Vorträge: 4. Unter(- stützüngskasse für jüdische. Arbeitslose; 5. Propaganda!für שבת haltende Kaufleute und Handwerker. Nähere Mitteilungen werden in Kürze folgen. Anmeldungen werden bereits־jetzt־ vom provisorischen Komitee (Sitz: Milchspeisehalle Deutsch; Herminengasse 10) angenommen. Bad-Ischl. Aus Bad-Ischl wird uns gemeldet, daß die. um das Kaschruthwesen des Betriebes Jupiter aufgetauchten Differenzen vom Hamburger Speiseverein geregelt, werden. Seit gestern überprüft im Aufträge des Hamburger Speisevereines eine rabbinische Kapazität das Käschruthwesen im Betriebe ״Jupiter“ und in den nächsten Tagen wird der Hamburger Speiseverein die Ergebnisse dieser Prüfung veröffentlichen. Antwerpen. Am. 20. Mai fand hier die Jahresver- Sammlung, der unterstützenden Mitglieder der jüdischen Knabenschule ן ד י התורה D י statt. Die Jessodeh Hathorah wurde vor 25 Jahren gegründet und feiert binnen! ' kurzem ihr 25jähriges Bestehen. Die Versammlung wurde vom־ Vorsitzenden Herrn H. Krengel, der seit der Gründung Mitglied׳ des Schulvorstandes ist, eröffnet und begrüßt. Wir entnehmen dem Bericht des Schriftführers: Die Realschule für Knaben wird von 270 Schülern besucht, die; ‘ sich •auf neun Klassen verteilen; die Realschule für Mäcp chen zählt 1200 Schülerinnen und der Kindergarten sechzig/ Kinder. Das Lehrerkollegium besteht aus 21 Kräften. Die Realschule, deren profanes Schulprogramm dem Lehrplan der offiziellen belgischen Staatsscnulen entspricht, ist vom Staat, anerkannt und erhält die gesetzliche Subvention des Staates. Das jüdische Programm ist sehr ausgebreitet und seine Lehrtätigkeit, daß er ■sich' ׳die Einfälle seiner Schüler oft gesammelt in den Badeort nachsenden ließ aind jedem einzeln •antwortete. Die agadischen Auslegungen, die einen großen Teil seiner Sammlung כתב;סופד bilden, pflegte er an Freitagabenden nach . dein ׳Gebet und am שבת während der dritten Mahlzeit den!Schülern vorzutragen. Dabei sorgte er aber auch immer dafür, daß jeder seiner Schüler zu essen habe, und schließlich setzte er im Jahre 1859 die Anerkennung׳ der Preßburger Jeschiwah und damit eine Militärdienstbefreiung für ■alle mit!ihrem sechsjährigen und später sogar mit dem vierjährigen Frequentatiönszeugnis ׳betellten Jünglinge durch. Zu Beginn des Jahres 632 (1871-2) verschlimmerte. sich der Zustand des כתב סופר und er ׳konnte nicht mehr, wie man von ihm forderte, anläßlich ׳der Erteilung der Autonomie •an die orthodoxen Gemeinden Ungarns nach Wien fahren, mm dem Kaiser in einer Audienz, zu danken. Sein Sohn Simcha Bunim, der ׳bis dahin in Wien gewohnt hatte, begab sich nach Preßburg. ׳und der Vater nahm von ihm in besonderer Rührung Abschied. Sonntag, den 19* Tebeth desselben Jahres starb ' derכתב סופר ־ und mit Separatzügen eilten von allen Seiten nach Erhalt, der Trauerbotschaft seine Verehrer nach Preßburg, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Die Gemeinde־ wählte sofort den Sohn, R. Simcha Bunim, der als שבט סופי bekannt ist, zu seinem Nachfolger und mit diesem Manne war denn auch der dreifache Knoten vollendet, der eine der bedeutendsten Gemeinden der Judenheit mit einer wird den Schülern täglich 3 bis 4 Stunden jüdischer: Unterricht erteilt. Es kann als Erfolg gebucht werden,, daß die Schüler der oberen Klasse selbständig גמרא ותוספות, יורה דעה lernen können, und im allgemeinen! jüdischen Wissen gut bewandert sind. Was die finanzielle Lage betrifft, so läßt diese mehr zu wünschen übrig. Kaum 40 Prozent der die Schule besuchenden Kinder zahlen das Schulgeld, ,und es bestellt ein ständiges Defizit. Anschließend fand eine al(־ gemeine Aussprache über die finanzielle Lage und das Schulprogramm statt, woran sich unter anderen seitens' der Versammlung die Herren M. Haber, J. Friedmann, G. Schreiber usvv. beteiligten. Als traurige Tatsache ist zu konstatieren, daß die Mehrzahl der orthodox-jüdisehen Eltern, die finanziell gut situiert sind, ihre schulpflichtigen Kinder nicht die jüdische Schule besuchen, lassen. Es wurden verschiedene Anträge vorgelegt, um diesem Zustande abzuhelfen. Es wurde 1t. a. betont!, daß die Jessodeh Hathorah seinerzeit gegründet wurde, um die Synthese Rabbiner Hirschs תורה ע0 דרך ארץ זצ״ל als erzieherischen Faktor zu verwerten. Seit dem Kriege ist dem nicht mehr zur Genüge entsprochen worden• Es sei absolut nötig, die Schule in diesem Geiste, und das! Lehrprogramm, speziell in den jüdischen Fächern, systo matischer zu leiten. Es muß den Eltern etwas Richtiges' geboten werden, und cs sind dazu modern geschulte Lehrkräfte nötig. Ein Direktor muß berufen werden, der in diesem Sinne zu wirken hat. Es wurde auch angeregt eventuell Parallciklassen zu schaffen, die die obenerwähnten fernstehenden Kreise der jüdischen Schule näher bringen׳ sollen. Der allgemeine Eindruck der Versammlung ist ein erfreulicher, da sich für unsere jüdische Erziehung im Sinne Rabbiner Hirschs זצ״ל ein reges Interesse be1•;.merkbar macht, das ב״ה von Erfolg gekrönt sein wird. Schwere antijädische Ausschreitungen in Warschau. J. T. ,A. Jn der Warschauer Vorstadt Praga kam es zu sehr schweren Ausschreitungen ׳gegen die jüdische!Bevölkerumg. ׳Große Trupps Huligans ׳zogen durch die Gassen und ׳Panks und überfielen alle ihnen entgegenkoinmeniiieri jüdischen Passanten; •die nicht nur .schwer mißhandelt, sondern a׳uch ausgeraubt wurden. 84 ■jüdische ■Einwohner erlitten Verletzungen, 30 Huligans wurden von der Polizei in Haft genommen. Erst spät abends, als ein größeres Polizeiaufgebot ■heranrückte, ■trat Ruhe ein. uns nicht blindlings Ihr Vertrauen, sondern überzeugen Sie sich durch einen unverbindlichen Besuch von der reellen und ungewöhnlichen Kleiderstoffs, cioppelibreit S ISO Kosftümstoffffe, 140 b: eit S 2*90 Rips• Fagonö, alle ־׳arben S 3.90 Kleider-Rips, doppeltbreit . S 4.90 Wipcord für Henenanziige , S 14.90 Kas*a für Kleider . S §U90 Schotten und Pepita, dpplbrt. S 2.50 Mantel-Covercoats IH0 breit S ß.90 Kasha, für Mäntel, 140 bi eit S 9 80 Herren-Anzugstotfe, 140 breit S 12.50 Bissigkeit unserer Angebote in Herrenhemden, weiß und tärbig . S 2.90 Herrenhemden mit Seideiidamastbrust. S 3.90 Damenwäschegarnitiiren, ajouriert u. gestickt, Hemd oder Ho->e . . . . S 1,90 Hemdhose, ajouriert und gestickt. . S 2.90 Batist-TaschemUcher, gestickt . nur 20 g Oesterreichische Spezialbettwäsche bekannte Schutemarke mit herrl. 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Er war ein Mitglied ■der berühmten Rab'binerfamilie Schneursohn. Die Warschauer jüdische Gemeinde setzt einen Preis für das beste hebräische oder jiddische Werk aus. J. T. A.!Der Vorstand ■der Warschauer ■jiitd'ischen Ge- .meifide ׳beschloß in seiner letzten Sitzung, ׳dem Beispiel d1!:׳ Locker Gemeinde folgend, eilten Preis von 3000 Zloty für ׳da׳s beste ■literarische Werk, das itn Laufe des Jatires in hebräischer oder jiddischer Sprache erscheint, ausziiscczeu.' ln ■der gleichen Sitzung wunde die ׳.Erbauung ■eines jüdischen V0 lies 11a 11 s es b e sc h׳los׳se 11. Die rumänischen Staatsznschüsse für die israelitischen Kultusgemeinden. J. T. A. Wie der ״Curient ■Israeliti*’ mitteilt, wuridie clis Summe von 10!Millionen Lei, welche im ■Staatsbudget;für den mosaischen ׳Kult vorgesehen ist, auf die einzelnen Provinzen laut ׳Beschluß ׳der Februar-Tagung idicr Vertreter ■der •jüdischen Organisationen ganz Rumäniens wie folgt verteilt: Altrumäiiien: 2,720.000 Lei; Siebenbürgen: 2,960.000 Lei; ibuikowiua: 1,320.000 ׳Lei; ■Bc.ssara.bien: 3,000.000 Lei.!Das ׳Kultusministerium wurde ersucht, ■diese Summen a׳u;szuzahlen. Es verständigte jedoch •die Union ■rumänischer Juden, daß gemäß dem Kultusigcsetz die ׳eiinzelnen Summen nur direkt den betreffenden ICultusgcmeinden zugewiesen werden können. Zum Ableben der Frau Sarah Lustgarten. Am 28. Mai starb plötzlich Frau Sarah Lustgarten, die Gattin des Kaufmannes Leon Lustgarten, im 57. Lebensjahr in Wien. Die Verblichene ist die älteste Tochter der vor drei Jahren verstorbenen bekannten Philanthropin Frau Blume Weber. Getreu den Traditionen, die sie in so schöner Weise in ihrem Elternhaus pflegen sah, übte sie dieselben weiter in höchstem Maß aus. Die in ihr wohnende Frömmigkeit gab ihr die Kraft, ihr schweres Leiden jahrelang in Geduld zu tragen, ■ohne zu klagen. Sie ist Anfang April 1871 in Tarnow geboren als Urenkelin des Rabbi Jehuda von Biala, welcher ein Alter von zirka hundert Jahren erreichte und entstammt dem Hause des weltbekannten Gelehrten Lewusch, dessen Werke in der ganzen Welt noch heute in ritueller Hinsicht vorbildlich sind. Bei Ausbruch des Krieges hat sie ihre ganze Persönlichkeit zur Linderung der Not der Flüchtlinge jeder Art in selbstlosester Weise eingesetzt, ohne an sielt zu denken. Nachdem sie ihren Zweitältesten Bruder zu Anfang durch den Krieg verloren hatte, wirkte sie zusammen mit ihrer Mutter, um die Not in größtem Maß zu lindert^ Die Verstorbene war Mutter von, zwei Söhnen und einer Tochter. Frau Sarah Lustgarten liebte mit jeder Faser ihres Herzens die heilige Thora und hielt streng ihre Gesetze und nicht weniger liebte sie Zion. Mit Stolz wies sie darauf hin, daß ihr Großvater in den Achtzigerjahren seinen Lebensabend in Jerusalem verbringen und dort beschließen konnte. Das Hauptmotiv bei alledemmußte aber unbedingt die strengste Heilighaltung des Sabbaths bleiben, und so erzog sie auch ihre Kinder in gut jüdischem Glauben. Schmerzlos verschied sie in voller geistiger Frische, tief betrauert nicht nur von den Ihrigen, sondern auch ,von all denen, welchen sic eine Wohltäterin war. I Die Beisetzung fand in Wien auf dem Zentralfriedhof ׳ statt, 3. T׳or? neben der Ruhestätte ihrer verstorbenen Mutter, Abteilung Schomre Scliabbos. ihrer hervorragendsten Familien verknüpfen sollte und'in ׳der Person-ihres gegenwärtigen geistigen Oberhauptes שיל״ט des Sohnes ■des שבט סופר noch immer zum Heile Israels verknüpft. 3. Rabbi Simon Schreiber. Der jüngste Sohn des התם. סופר war der ׳im Jahre 1821 ■in Preßburg geborene R. Simon Schreiber. Auch er verbrachte seine Jugendjahre mit Lernen, heiratete mit 18 Jahren und konnte sich auch in den ersten Jahren seiner ■Ehe dank seinem Schwiegervater ׳ganz ■dem Studium widmen. Im Alter von 22 Jahren wurde er auf den durch den Weggang des R. Mayer Almas-Popper verwaisten Ra'bbinatssitz von Mattersdorf ■berufen und sollte!in dieser Weise die Traditionen seines großen Hauses fortsetzen. Denn nicht nur sein Vater war, wie wir oben sahen, acht Jahre hindurch Rabbiner von Mattersdorf gewesen, sondern auch Verwandte seiner Großmutter, Rabbi Jehuda ׳Löb Schotten-Frankfurter ׳und ■dessen Sohn ■Rabbi Nathan Nate Schotten, hatten schon zu den hervorragendsten Rabbinern dieser alten Gemeinde gehört. Auch R. Simon Schreibet־ trug ■das Seinige ׳dazu 'bei, den Ruhm dieser Gemeinde zu sichern lind mehrte in den achtzehn Jahren seiner dortigen Wirksamkeit durch seine Schüler den Glanz ihrer alten Schule.' Im Jahre 5616 (1856) wurde R. Simon Schreiber nach Papa berufen, er wollte aber aus verschiedenen Gründen ׳diese Stelle nicht antreten und verließ Mattersdorf erst, als er im Jahre 1860 eine Berufung als Oberrabbiner nach Krakau erhielt. Diese Berufung in eine so große Gemeinde, in der allerdings auch schon einer seiner Vorfahren gewirkt hatte, ist einer der stärksteil Beweise für ■den Ruhm, den R. Simons Gelehrsamkeit besaß. Durch diese Berufung wurde ihm aber auch ein Wirkungskreis ■eröffnet, wie er nur ganz großen Männern zuteil zu werden pflegt. Er hatte mit Einsatz aller Kräfte ■und unter Aufopferung seiner Nachtruhe neben seinem privaten Studium und den Gemeindeangelegenheiten auch itn Kampfe ׳der Gesetzestreuen Galiziens bald die Führerrolle inne und war Vorsitzender einer im Jahre 1878 von ihm nach Lemberg eiriberufenen Konferenz, in der die Vereinigung מחזיקי הדת gegründet wurde. Er begründete auch eine hebräische Wochenschrift ׳desselben Namens für die Interessen der Thoratreuen in Galizien und wurde im Jahre 1879 in den österreichisehen Reichsrat gewählt. In dieser Körperschaft waren zwar schon vor R. Simon Schreiber ׳angesehene Juden gesessen, ■dieser erste Fall (und auch letzte Fall) der Wahl eines orthodoxen Rabbiners erregte aber naturgemäß großes Aufsehen. Im Reichsrat genoß R. ■Simon wegen seiner glänzenden persönlichen Eigenschaften großes Ansehen und hatte oft Gelegenheit, für jüdische Interessen einzutreten. ■Die freie Zeit, die ihm in Wien blieb, verwendete er zur Abfassung seiner Schriften. Er konnte sein Mandat aber kaum vier Jahre lang ausüben, da er •schon am 16. Adar II. 5643 (1883) in Krakau starb. Söhne, Neffen und Schwiegersöhnedes R. Simon Schreiber haben sein Werk unter den Juden Galiziens fortgesetzt und damit auch unter den Juden des Ostens ■der Saat ihrer großen Ahnen zu Blühen und Gedeihen verholten, die den Lebensbäum des jüdischen Volkes ׳darstellt.