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Jüdische Presse · 1928-06-08 · 22 (8.6.1928) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
22 (8.6.1928)
Date
1928-06-08
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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r־ Nr. 22 Seite J53 JÜDISCHE PRESSE ■— — ■— II » I ו ' i i I II -!! I i ■«■■■■ ■־ *ihkI auf ■die eminente Wichtigkeit der amerikanischen Jttdeniieit für die jüdische Gesamtheit binweisen. Im Schatten einer Pyramide von fünfhundert Millionen Dollar läßt sieh, so glauben wir zumindest, nimmermehr ruhig schlafen. * Um aus Ziffern Lehren zu ziehen, muß man nicht nach Amerika gehen. Es gibt Tatsachen, die näher liegen und doch sehr wenig Beachtung finden. Der zionistische Keren Hajessod hat z. B. in Den t s c h 1׳ a n d im Jahre 5687 s i e h e n h u n d e r t a c h t z i g t a u s e n d Reichsmark aufgebracht. Der jüdische Nationaffonds im selben Jahre z w e i h u n d c r t v׳i c r 1t nd s e c 11 z i gt a u s e n-d, also insgesamt mehr a 1 s c i n e Million Reichsmark. In derselben Periode haben fast alle Institutionen dbr Orthodoxie infolge der großen Wirtschaftskrise und Verarmung in. Deutschland ein kümmerliches Dasein führen müssen. Dabei muß man bedenken, daß der Zionismus in Deutschland der großen Majorität der deutschen Judenheit noch!immer etwas Fremdes, wenn nicht Feindliches bcdeutet. Aber der lebendigen zionistischen Propaganda •st es gelungen, diese Eiskruste zu durchbrechen und bcdeutende Summen selbst aus gegnerischen Kreisen zu holen. Die Richtung des Geldstromes ist eine ungeheuer lehrreiche Tatsache. Auch diese neuartige G c 0־ g r a p h i e, die S t r o m r i c 111 u n g des Geldes, muß in den Lehrplan orthodoxer Führer a 11 f g c 11 o m men w c 1׳ d c n. In einem Zeitalter, wo selbst ideelle Kräfte ohne finanzielle Auswirkung versagen müssen, muß bei aller Idealität, die der Orthodoxie anhaftet, eine aufmerksamere Umschau nach Geldquellen Platz greifen. Für unsere Verhältnisse ist schon eine Million Mark eine beunruhigend große Summe, besonders bcunruhigend, wenn diese Summe thoratreucn .Zwecken entzogen and zur Forderung arellgiöser Institutionen vierwendet wird. Schrecken unsere Führer die phantastische, aber ferne Summe von fünfhundert Millionen nicht, so möge ihr Gewissen durch die wohl winzigere, aber auch liäherliegende Summe von 1 Million Mark, die in einem Jahre der Wirtschaftskrise in Deutschland für Keren Haijessod, für Keren Kajcmcth aufgebracht würden, aufgerüttelt werden. ... Ministerpräsident Voldemaras über die Position der Juden in Litauen, Der!itauische. Ministerpräsident Professor Voldemaras, der in den fetzten Tagen in Staatsangelegenheiten in London geweilt hat, empfing den Vertreter der J. T. A. und sprach sich ihm gegenüber in folgender Weise über die Position der Jiuden in Litauen aus: Bei der Betrachtung der Forderungen der Juden in Litauen ergeben sich für uns Schwierigkeiten infolge der einander entgegengesetzten Wünsche der orthodoxen und der nichtorthodoxen Parteien. Würden die Juden in einer gemeinschaftlichen Konferenz einmal zu einem endgültigen Abkommen gelangen und uns Wünsche unterbreiten, die wir als den wirklichen Ausdruck der großen Masse der Juden betrachten könntet!, so würde es uns viel leichter sein, unparteiisch und gerecht zu haudein. Das Gesetz über die Zwangssonntagsruhe, fuhr Professor Voldemaras fort, ist sehr elastisch und gibt Raum für weitherzige Auslegung, ohne daß,dabei der Sinn des Gesetzes umgebogen werden müßte. Natürlich sind bei allzu genauer Befolgung der Buchstaben des Gesetzes Härten ־ nicht ausgeschlossen. Was die jüdische Schulfrage betrifft, so gäbe es viele Schulen, die den elementarsten Fordern»- gen nicht entsprechen und nicht einmal über die notwendig gen Schulbücher verfügen. Er gebe aber iu, daß es absurd sei, Nicht.juden zu Direktoren jüdischer Schulen zu bestellen; einige solcher Fälle seien zu seiner Kenntnis gokornmen, lind er habe Vorkehrungen getroffen. An der Universität bestehen keinerlei Einschränkungen gegen jüdische Hörer; es sei Tatsache, daß 70 Prozent der Studenten der medizinischen Fakultät der litauischen Staatsuniversität Juden sind. Es wäre für die Juden von Vorteil, wenn sie selbst überfüllte Berufe meiden und sich aussichtsreicheren Berufen, wie zum Beispiel der Maschmenbaufcunst, zu wenden würden. In Litauen existiert kein Gesetz, das Juden daran hindert, irgend einen Rang ■in der Armee zu bekleiden. Das gleiche gilt für den Zivildienst. Wenn wir nicht viele Juden-imB־Zivildte1fötJ1a^ Unschädliches Entfettungsmittel Man kaufe sich in der nächsten Apotheke 4 dkg Fucabohnen, davon nimmt man 2 Wochen hindurch zweimal täglich je eine Bohne nach der Mahlzeit, hernach 3 Wochen dreimal täglich je 2 Bohnen nach״ der Mahlzeit, sodann wiederum 2 Wochen dreimaj täglich eine Bohne nach der Mahlzeit. Der Erfolg ist ein überraschender äIH Festschrift zum 75jährigen Bestehen der Realschule der israel. Religionsgesellschaft Frankfurt a. M. 1853—1928. Hermon-Verlag, Frankfurt a. M. Die Festschrift, die in schöner Ausstattung und ge,- diegenem Inhalt im Hermon-Verlag, Frankfurt a. M. erschienen ist, gibt auch jenen, die nicht aus unmittelbarer Anschauung diese Musterschule kennen, ein anschauliches Bild über diese Lehranstalt, der es mehr als allen anderen1 thoratreueil Erziehungsstätten beschieden war, mustergültig und bahnbrechend zu wirken. Der Geist des Begründers, Rabb. Samson Rafael Hirsch, hat sich tief eingeprägt, und man kann heute nach 75jährigem segensreichen Bestehen behaupten, daß ohne die Hirsch’sche Schule Samson Rafael Hirsen keine Schule hätte machen können. Die Festschrift enthält nebst den Bildnissen der bisherigen Direktoren der Anstalt eine Schulchronik, ferner Beiträge von Studiendirektor Di*. Elias Fink, Prof. Dr. Josef Karo/, Prof. Dr. Maier Schüler, Studienrat Max Munk, Dr. Salomo Adler und als hebräische Beigabe von Studienrat Dr. Alarkus Lange den Kommentar des Meire zum Traktat Chagiga. Diese letztere Veröffentlichung will der Welt zeigen, daß diese Schule, die den Geist ihres Gründers, den Geist von Thora im Derech Erez fortpflanzen will, nicht nur fromme und in profaner Kultur versierte Männer, sondern auch mit jüdischem Wissen ausgestattete Kämpfer für Thora und Tradition erziehen will. Das ״Zelt“, Zeitschrift für die jüdische Jugend. Das soeben erschienene 5. Heft der Zeitschrift für die jüdische Jugend ״Das Zelt“ bringt auch diesmal eine reichhaltige Auswahl guten jüdischen Lesestoffs. Die SefiralmZeit und das Schewuot-Fest werden in eifern Ulustrierten Aufsatz über ״Omer und Otnerzählen“ sowie in einer Erzählung von S. Dingfelder ״Das höchste Gut“ behandelt. Es folgen: Ein Abschnitt aus der Bibel in den Perücken n. Scheitel vom Laset za Sen Senk&ai billiosten Preisen AusverKauf im Spezialns ffir HaaiaMen Wien» I., Wasserstraße 5, Tel. 7754־0־ klären, daß der Staatsdienst für Juden, die auf anderen Gebieten eine erträglichere Beschäftigung finden, nicht lohnend erscheint. Die Möglichkeit sei zugegeben, ■daß Unterbeamte eine Politik der bewußten Verfolgung der jüdischen Bevölkerung betreiben, was durchaus nicht im Sinne der be~ stehenden litauischen Regierung ist. Er, der Mimstcrpräsident, werde bei der vor sich ■gehenden Reorganisierung des Regicrungsapparates cs nicht u!ntierlassen, gegen ■solche Vorkommnisse scharfe Maßnahmen zu ergreifen. Professor Voldemaras schloß mit der Bemerkung, er glaube fest daran, daß die Juden Litauens fortfahren werden, am Aufbau des litauischen Staates mitzuarbeiten. Extremradikäte gibt cs unter den Nichtjuden wie unter den Juden; cs komme nur darauf an, daß alle vernünftig denkenden Elemente mit der Regierung an dem Ziele Zusammenarbeiten, fiir alle Bürger eine bessere Zukunft zu schaffen. Nachrichten. Auf vielfachen Wunsch, der. aus dem Kreis unserer aus den Ostländer stammenden Wiener Leser geäußert wurde, werden wir fortab זמן הדלקה הנר עומצ״ש. nach den מנהנ ותיקין nach welchem unsere ostländischen Brüder sich richten, veröffentlichen. Die Zeitbestimmung wird uns allwöchentlich vom ״Hithachduth Jereim“ zur Verfitgung gestellt.; . ־ "התאחדות• יראים" ווינה ״Hiiachdui lereim" Vereinigung Thoragesetzestreuer Juden ln Wien II., Heinestraße 30 T. 15. ב״ה ■ . פ׳ בהעלותך זמן הדלקת הנר עש״ק שעה 7 ע□ 40 מעוט זמן שקיעת החמה עש״ק שעה 7 ע□ 53 מעוט זמן הדלקת הנר מוצש״ק שעה 8 ע□ 52 מיניט Der Auftakt zu den Kultuswahlen in Wien. Für dea 3. Juni, hatte Herr Börscrat G lii ck eine Versammlung der Tempelvereine und Bethäuser cingeladen, um zu den Wahllen Stellung zu nehmen. Der Einberufer legte mit zwiiigender Logik dar, daß die Erhaltung der Kultusgenieinde in ihrer jetzigen Gestalt eine Notwendigkeit sei und daß es darum Pflicht eines jeden Wiener Juden sei, Elemente,> die eine religionslose Kultusgemeinde wünschen, aufs schärfste zu bekämpfen. Herr Kommerzialrat Buchwald nnd eine ganze Anzahl von Rednern sprachen im gleichen Sinne. Ein misrachistischcr Redner, Herr M. D. Groß, richtete verschiedene Anfragen an den Kultusvorstand, wendete sich dann sehr heftig gegen die S c h i f f s c 11 u 1, von der sich die große Mehrzahl der orthodoxen Juden Wiens nicht will vertreten lassen. Herr Pappen heim erwi׳- Uebcrsetzung von Buber und Rosenzweig, mit Bildern aus der Geismar-Bilder-Bibel, eine Erzählung aus der Zeit der Kreuzzüge von Karl Hollerbaum. In ״Bar Kappara und. der Römer“ wird die Tiefe und Macht der jüdischen* Ethik an einem schönen Beispiel gezeigt, ein illustrierten Aufsatz über den ״Judenfleck“ wird zur Bereicherung der Kenntnisse der jüdischen Geschichte des Mittelalters bei!־ tragen. Das Heft enthält ferner eine Fortsetzung der histori'־ sehen Erzählung ״Marianne, die letzte Hasmonäerin“, eina lustige Fahrtgeschichte aus dem Leben jüdischer Jugend, eine heitere Ecke, ein Preisrätsel, Korrespondenzen usvv. Das inhaltsreiche und gut ausgestattete Heft wird unzweifelhaft bei den jüdischen Eltern und Erziehern, vor. allem aber bei der Jugend, Anklang finden. Jesclmrun. Monatsschrift für Lehre und Leben im Judentum. Herausgeber Dr. •J. Wohlgemuth. Verlag ׳des Jeschurun, Berlin N 24. Heft 3-4. A׳us dem Inhalt: Ibsen — Was hat‘er uns Juden zu sagen? J. W. Der Gottesdienst in den Synagogen der Gegenwart: J. Carlebach. Die Ver-: treiibung!der Juden ans der: Bukowina: J. Schulsohn. Die Bewehjwiirdigung im jüdischen Recht: S. Kaatz. Die jiidisehe Qeschiehtsschreibuing im Mittelalter: M. Auerbach. Eine neue Geschichte des Judentums im tannaitischen und amoräisphen Zeitalter: A. Blau. Eine Leuchte der Bibelexegesve'um di.e Wende des Mittelalter: S.'Grünberg. Beiträge zue talniudi'sohen Methodologie: S. Schlesinger. Wunderbares im Alltäglichen: M. Ascher. BiicherbesiprecJningen. , Die Gesellschaft für jüdische Famllienforschiing versendet soeben das erste Vierteljahrsheft des laufenden Jahrganges ihrer Zeitschrift. Aus dem Inhalt ist unter anderem hervorzuheben der Aufsatz des Warschauer Irrenarztes Raphael Becker über die Bedeutung der Rassenhygiene für die jüdische Familie. Dr. L. S i k (Zagreb) schildert die Genealogie seiner eigenen Familie, die his 1 1574 urkundlich nachweislich in Prag und Wien eine große I 'Rolle gespäelt hat. Max Markreich (Bremen) bringt | ans einer bereits vor 20 Jahren erschienenen historischen widerte darauf, daß die Vertreter der Schiffschitl, denen! aber auch viele andere orthodoxe Wähler ihre Stimme gaben^i. in der Kultusgenieinde, für die orthodoxen Bethäüser und- Talmud-Thoras ganz nennenswerte Beträge als Subvention erwirkt haben, obwohl unter den betreffenden Korpora’- tionen ein großer Teil der Ablehnung der Schiffscltuö mit Herrn G. an einem Strange ziehen• Es ist auch kein. Fall bekannt, daß selbst Vereine, die sich durch Antagonismus gegen die Schiffschitl auszeichnen, ermangelt hatteil, beim Redner für die ausgiebige Förderung ihrer׳ Verieinszwecke vorzusprechen. Herr Dr, Tip ho, Obmann der Schulkommission des Vorstandes der Kultusgemeinde, führte den Nachweis, daß das Schulwesen erheblich religiöser gestaltet wurde und. gab der Ansicht Ausdruck, daß im; Rahmen der Kultusgemeinde den Orthodoxen vollkommen genügende Betätigung und Förderung gewährleistet sei. Erklärung. Um Irrtiimcrn vorzubeugen, gebe!ich!bekannt, dah ich für ■das Kaschruth des in!Baden!bei Wien von S. Kau fm a 11 n erzeugten Z wiebacks usw. keine V c r a n twor tu 11g übernehme ■und nicht in der Lage bin, über den Erzeuger Referenzen zu erteilen. Rabbiner S. Friedmann, Baden!bei Wien. Palästinareisc des Österreichischen Bundeskanzlers. (J. T. A.) Der Bundeskanzler Dr. Seipel beabsichtigt, am 4. August d. J. mit einer Anzahl katholischer Geistlicher eine Reise nach Aegypten und Palästina zu unternehmen. Die Rückkehr wurde auf den 22. August fixiert. Tarnow. Anläßlich der Anwesenheit des Herrn Kamm. Mitglied׳ des Vorstandes der Wiener Aguda, hat der Präsident der hiesigen Aguda s Jisroel. Herr Rosenzweig, eine Versammlung ciuberufen. ■die außerordentlich gut besucht war. Die Herren Naehinen Rcnncrt. Schlojrnc Mehr, Chairn Jakob W.ilk hielten mit großem Beifall aufgenommene Reden über Ziel lind Zweck der Aguda und forderten zur Mitarbeit auf. Die Nationalen beider Schattieruugen versuchten wiederholt die Versammlung zu stören und mußten schließlich von der Wache hinausbefördert werden. Nachdem zur allgemeinen Befriedigung festgestcllt wurde, daß die Aguda schon derzeit 500 Mitgliiedcr in Tarnow zählt, wurde beschlossen, jeden Sonntag Mitgliederversammlungen zu veranstalten, um die Propaganda auszudeliiien. Es!ist dies ein starkes Glied in der Kette der in Polen reorganisierten Aguda. Krise in der Antwerpner Diamantenindustrie. (A. P. A.) Infolge starker Ueberproduktion macht die Diamantenindustrie in Antwerpen zurzeit eine ernste Krise mit'. Die infolge dieser Krise .eingetretene Arbeitslosigkeit veranlaßte den Arbciterverbaiid zu fordern, daß fortab ,keine! Lehrlinge in das Diamaiitenfach aufgenommen und daß eine dreitägige Arbeitswoche eingeführt werde. Die Gemeindewahlen in Antwerpen — ein glänzender Sieg der Orthodoxie. (A. P. A.) Sonntag,, den 3. Juni fand die Vorstandswahl in der Gemeinde Machsike- Hadas statt. Sie endete mit einem glänzenden Sieg .der• Orthodoxie, die alle Mandate errungen hat. Die zioni׳- stisch-misrachistische Opposition konnte kein einziges Mandat erreichen. Die Erleichterungs-Bill für Einwanderer vom Repräsentantenhaus angenommen. (J. T. A.) Die Bill!betreffend die Erleichterung der Einwanderung für Familienangehörige amerikanischer Einwohner wurde von dem Repräsentantenhaus des Kongresses der Vereinigten Staaten mit ••einer großen .Mehrheit angenommen. Der Senat wird!in ■den nächsten ׳lagen ebenfalls über die Bill abs'timmcn. Laut Bestimmungen •der Bill dürfen Ehegatten amerikanischer Bürger, sowie deren Kinder ■unter 21 Jahren außer der Quote in ■das Land kommen. Ehegatten amerikanischer Einwanderer, ■ die Bürgersdiaftsanwärter sind, sowie deren Kinder ■unter 21. Jahren werden bis zu 50 Prozent auf der. Quotcnliste berücksichtigt, zu den anderen 50 Prozent werden die ׳Eltern amerikanischer Bürger ■lind ausgebildcte Landwirte bevorzugt. Insoweit diese ׳letzten 50 Prozent nicht erschöpft sind, wird den Frauen ■und Kindern fremder Einwanderer der Vorzug .auf der Quotenliste gegeben. Hotel Max Moses, Seestr. 34־ Tcl. 292. Erstes rit. Haus am Platze Voru. Nachsaison ermäßigte Preise Berlin, Rosenthaler Str. 14 Tel. Norden 8' 03. Mittagu. Abendtisch. Ausrichtung v. Festlichkeiten Beide Betriebe unterstehen dt rKaschr.-Kommisslon der ^£■^]3 jüdischen Gemeinde Berlin. ADOLF VEIT —•—׳־—■ Studie die sämtlichen von 1300 bis 1500 in niedersächsischen Städten nachweislichen Juden. Semniy Sachs aus Hambürg beginnt eine größere Studie über die ersten Oberlandesrabbincr der Mark ■Brandenburg und ihre sämtlichen Verwandten. (Man abonniert die ״Mitteilungen“, indem man׳ Mitglied der Gesellschaft fiir jüdische Familienforscliung wird. Der jährliche Mindestbeitrag beträgt M. 10. Postscheckkonto Nr. 18.336 Berlin: Vors. Dr. A. Czellitzer, Berlin W 9, Potsdamerstraße 5.) "דגלנו" קובץ למפיות ולעניני היהדות החרדות מופיע בפורמט זשורנלי גדול מרי חודש בחרשו שנה שמעית :עריכת הר׳ אלכסנדר זושא פרידמן. - מחיר הגליוו בחוץ לארץ סנט, לשנה רק דולר וחצי, - משלוח כספים במכתב־־סגור *1 ע״י בנק. — הכחובת: [DYGLEJNU“ WARSZAWA, Graniczna 9 m. 3 (Polen״ ־V E IR, L-A. G- 33J־-A״IJaE5;TJT:c G-_ L>_ X־I- Berlin-Charlottenburg, Dahlmannstraße 5_ בשורה על ספר חדש! אנחנו מבשרים בזה לקהל הרבנים והמשכילים דבכל אתר אחר שיצא לאור על ידנו ספר חדש רב הכמות ורב האיכות; מדרש משה פרקי עיון ומדרש ביסודות היהדות על פי מסכת ברבות מאת משה נאכט עם תמונתו וכתב ירו בצירוף מבוא על תולדות המחבר המנוח ז״ל מאח הר״ר י. נאכט■ ספר זה ליכ לשמש מעין בלתי פוסק לרבנום, למטיפים ולכל אדם מישראל. אנחנו מקוים שקהל המשכילים והרבנים יכניסו ספר זה לביתם. מחיר הספר בכריכת בד יפה 12.00 מרק. בהזמנות נא לפנות אל: Buchitandlung R. Maß, BerlinGharlottenburg, Kantstr. 46

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