Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 20 (24.5.1928)
- Date
- 1928-05-24
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 138 JÜDISCHE PRESSE Nr. 20 Das bestbekannte vor einem Jahre ׳unter dem Namen ״מחזה אברה□״ erschienen. Die übrigen Werke von Oberrabtbiner Steinberg warten noch auf Veröffentlichung. Oberrabbiner Ste!inbe׳rg begnügte sich aber nicht nur mit seiner rabbinischen und Geiehrtenarbeit. Mit wachsamem Auge verfolgte er die Vorgänge im jüdischen!Leben und gegen die wachsende Entfremdung von Thora und Tradition sah er in der Agudas Isroel einen guten und bewährten Helfdr entstehen. ׳Er war von Gründung an;Mitglied des Rabbinischen Rates, der Landesorganisation der Agudas Isroel in Galizien und später in Wien, wo er mit Rat .und Tat an den Arbeiten der Aguda teilnahm. Nun ist dieser Große in Israel nicht mehr! Nebst seiner Familie und Gemeinde trauert ganz Israel um ihn. ________ חנצב״ה Oberrabbiner R. Elieser David Grünwald זצ־ל Im Alter von 62 Jahren verschied der in den weitesten '׳Kreisen des Judentums hochgeachtete und a׳ls religiöse Autorität anerkannte Oberrabbiner von Szatmär (in Transsylvanien) Rabbi Elieser ׳David Grünwal׳d' זצ״ל Das Judentum verliert in ihm einen seiner .besten, wissensreichsten und frömmsten Vorkämpfer. Er genoß ein Ansehen, das weit über die Grenzen seiner ׳Heimat drang. Er lebte in der תרה״ ק und für die ת1ה״ק Seit seiner Kindheit kannte und wollte er kein anderes Lebensziel kennen, als G-ttes Wbrt zu erforschen und seinem ,Gesetze Geltung zu verschaffen. Als Sohn einer großen, berühmten Familie waren Thora und Mizwoth in!ihm verkörperte Tradition geworden. Des berühmten Rabbi lAmran Grünwalds (Csorna) Sohn und des Rabbi Mosche Grünwalds, des unvergeßlichen גאון (צדיק eben- ׳bärtiger Bruder, war sein Ideal immerfort nur Judentum in seinem!heiligsten Sinne. Er begann seine rabbinische Tätigkeit als iDajan in Szerdahcly, wo ihm auch jetzt noch uneingeschränkte Verehrung gezollt wird. So- ׳dann war er sechs Jahre Oberrabbiner in Deutsch- :k reut 1z. später in F e 1׳ s ö V i ׳s 0 und zuletzt in S z a t-!mar seit sieben Jahren. Eine nach Hunderten zählende Schülerschar sammelte sich um ihn, die seinen Worten lauschte und seiner Führung sich gern anvertraute. So ׳lebte und so wirkte er, bis er seine Seele aushauchte. /Einen Teil seiner geistigen Tätigkeit, legte er in seinen שו״ת nieder, deren .erste Druckbogen er noch selber korrigierte. Das gesamte Judentum trauert .heute um den ,Verlust eines solchen Mannes. Möge sein Andenken zum Segen fort wirken חנצב״ה Oberrabbiner Dr. Samuel Weszel. Von geschätzter Seite erhalten wir folgende Wiirdigung. des unlängst,,yerblich'en(en Sarajevoer Raws: Oberrabbiner Dr. Samuel W e s z e 1 ץ״ל ist im Jahre 1871 in Waitzen geboren. Er entstammt einer sehr frommen Rabbinersfamilie. Von der frühesten Kindheit an widmete er sich dem Talmudstudium. Im 13. Lebensjahr besuchte, er die Jeschivvoh zu Bonyhad. Als Zwanzigjähriger kam er nach Altona zu ,Rabbi Elia Munk. Sein Mor.enu! erwarb er sich in Gyömörö, ging dann nach Preßburg* two er mehrere Jahre hindurch seine Studien an der Jeschiba ,fortsetzte, wo er auch sein Rabbmerdiplom erhielt. Seine philosophischen Studien absolvierte er in der Schweiz und in Deutschland. Von Basel aus erhielt er den Ruf nach Rotterdam und dann an die aschkenasische Gemeinde in Sarajevo. Diesem Ruf leistete er Folge und wirkte dort vom 1. November 1898 bis zurri 19• April 1928, seinem Todestage. Für seine - schweren Berufsarbeiten in seiner Gemeinde, die ihm ihre gedeihliche Entwicklung verdankt, fand er bei seiner eigenen wie auch bei der sephardischen Brüdergemeinde vollstes Verständnis. Aus seiner seelischen Reinheit, seiner warmen Ueberzeugungskraft, seiner adeligen Seele, seinem angeborenen Taktgefühl entsprang sein edles VVirken als aufopferungsvoller Rabbiner, Lehrer, Mensch, Gatte, Vater und Bruder. Hilfe und Trost, Licht und Wärme in die armseligen Hütten seiner Glaubens,- briider zu tragen, das jüdische Herz der Jugend vor dem Verderben zu bewahren, diese in wahrem jüdischen Geist zu erziehen,. sie bekannt zu machen mit den geistigen I. Tuchlauben Nr. 8 bringt zur Frühjahrssaison die allerneuesten Seiden- Stoffe in größter Auswahl zu fabelhaft billigen Preisen zum Verkauf Crepe de Chine imprimä, neueste Dessins.S 15.—, 12.—, 9.— Cröpe Georgette imprime, neueste Dessins.S 18.- , 15.—, 12.— Seidenfoulard, französ. Muster . . S 9.80, 7.50, 6.— Mongol, alle Modefarben.S 16.— Mantelseide, schwarz Und farbig . 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Als Gelehrten kannte man ihn durch seine reichen Geistesgaben, unter welchen hauptsächlich das ״Targum zum Buche Ruth“, die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Bosnien in der ״Jewish Encyclopedie“ zu nennen sind; Seine pädagogischen Erfahrungen gipfeln in dem ״Allgemeinen Lehrplan für den jüdischen Religionsunterricht“,, den die Regierung in sämtlichen Schulen einführte. — Der Verblichene genoß nicht nur bei seinen GlaubensgAnossen, sondern auch bei allen Schichten der Bevölkerung, ohne Unterschied der Konfession höchste Verehrung und Liebe. Die׳ Anerkennung der höchsten Stellen fand ihren Ausdruck in der Verleihung des Sava-Ordens sowie durch die persönliche Gratulation des Königs Alexander anläßlich des 25jährigen Amtsjubiläums. — Am verflossenen Pessach(־ fest erschienen noch in der Privatwohnung des Verblichenen der Armeekommandant mit der Generalität, um ihm an־- läßlich des Feiertages ihre Aufwartung zu machen. Seine letzte Droschoh hielt er Acharon Schel Pessach', sieben Tage vor seinem Heimgang. Sein plötzlicher Tod riet nicht nur 111 Sarajevo, sondern weit über die Grenzen seines Wirkungskreises größte Bestürzung und Trauer hervor. An den imposanten Bestattungsfeierlichkeiten, die am ersten Tage Roschhodesch Ijar von der Vorhalle des( Tempels, den er vor nahezu dreißig Jahren erbauen halt, aus stattfanden, nahmen etwa 10.000 Personen teil, unter Anteilnahme der ersten Rabbiner des Königreiches, an der Spitze mit dem Landesoberrabbiner Dr. Alkalay aus Belgrad, aller militärischen, staatlichen und städtischen Be'J hörden, des diplomatischen• Korps, sämtlicher Schulen, und Vereine, der gesamten aschlvenasischen und sephardischen Gemeinden, sowie unter ungemein zahlreicher Beteiligung der gesamten Bevölkerung. ,;;!׳■ SYNAGOGENGEMEINDE K ATT O WITZ OOOOOOw (Polnlsch-Oberschlesien) OOOOOOOO In unserer Gemeinde ist die Stelle eines weiteren Rabbiners sofort zu besetzen, welchem die Erfüllung der Rabbinatsfunktionen und Erteilung des Religionsunterrichtes in Gemeinschaft mit dem hier bereits amtierenden Gemeinderabbiner obliegt. Absolventen eines anerkannten Rabbinerseminars, welche mögliehst die polnische und deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrsche!], werden gebeten, ihre Bewerbungen mit Zeugnisabschriften einzureichen bis zum 10. Juni d. J. an den Vorstand der Synagoge »gemeinde Bruno Altmann müßig■ gehen. Mache, daß wir ruhig auf das Achtung geben, was uns der Lehrer vorsagen wird; daß wir das Erlernte nachher auch behalten und willig befolgen. Stärke unseren Wollen, ׳das Gute anzuhören und ausztiüben. Amen! II. Gebet nach dem Unterricht für die Elementar- und erste Klasse.!Nun ■haben wir schon wieder etwas zugelernt. Gib auch dafür!lieber Gott!!Gesundheit und langes Leben dem Kaiser, weil er, uns hat . eine 'Schule machen lassen; unseren Eltern, weil sie uns׳ fleißig ,in •die Schule schicken; und unserem 1•Lehrer, weil er uns lauter gute und nützliche Lehren gibt, und viel Geduld mit uns hat. Amen! III. Gebet vor dein Unterricht. (Für die zweite und dritte Klasse.) Allmächtiger Schöpfer! Unser und aller ׳Menschen Gott! Wir rufen dich kindlich um Erleuchtung an! Wir möchten sonst wider deinen heiligen Willen etwas tun, oder unterlassen und deine Ungnade dadurch auf uns bringen. E-rwecke in uns den Treib zum ׳Forschen und zum Nachdenken über das, was wir lernen werden; denn ׳du keimst ja unsere ■Neigungen alle, daß wir uns sonst der Trägheit leicht überlassen möchten. Lenke unseren Willen 0 gütiger Vater aller Menschen! Allen unseren Nebenmenschen Gutes zu tun, damit sie ׳den Nutzen der heil- •sainen Lehren anerkennen mögen. Lehre uns, o Ewiger! die Wahrheit mit Eifer suchen; und wenn wir sie finden, so lehre uns, sie lieben und ihr folgen!!Bewahre unseren Geist vor Eigensinn und Rechthaberei; mache, daß er seine Irrtiimer!gern ablege, und jedem Recht gebe, dem es gc- •biilire; wenn er auch geringer ist als wir. Amen! IV. Gebete nach dem Unterricht. (Für die zweite und dritte Klasse.) Kindlich danken wir dir, 0 Urquelle der Wahrheit! Unser Geist hat schon wieder etwas, erlernt, was ihm vorhin unbekannt war. Dein heiliger Wille ,ist erhaben, und deine Weisheit unerforschlich. Viel werden wir noch . lernen müssen, ehe wir nur das geringste ,deiner Werke begreifen können. Wir unterlassen aber •nicht, durch jeden neuen Schritt, den w.ir tun, der Erkenntnis •deiner Größe näher zu kommen. Verleihe uns ferner •deinen väterlichen ,Beistand; denn ohne diesen würden wir straucheln, und von der Bahn der Tugend abkommen. Vor allem aber •lehre uns alle unsere Mitmenschen •brüderlich zu lieben; sie möge meinen heiligen Namen verehren, auf ׳daß sie weise sein wollen. Denn •sie sind ׳ja alle •deine Kinder; du blickst auf alle mit gleicher •Huld herab; du züchtigst sie mit gleicher Gerechtigkeit und segnest sie mit!gleicher Liebe. Schenke sodann allen dein Licht, damit alle glücklich hier, lind ewig dort werden. Amen. Die jüdischen konf. Schulen dauerten nicht lauge. Bald hören wir von Klagen von jüdischen orthodoxen Gemeiudeii an •den Hof, und Forderungen, ■daß diese Schulen aufgelöst werden, da die!Lehrer sich nicht ״genug religiös“ auffiihren. Der Wiener ׳Hof ließ sich ■dies nicht zweimal sagen. In dem ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wur5 den ■fast alle jüdischen Schulen aufgelöst und der jüdische Schultouds mit dem des christlichen vereinigt. Die Juden in Ostasien. (J. T. A.) Ueber ׳die Juden in Ostasien sprach am 27. Februar 'Landgerichtsrat Dr. Stern (Berlin) auf Grund seiner Reiseeindriicke an der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums. Nacii einer kurzen Uebersicht über die chinesische Kulturrevolution, der ׳durch sie bedingten großen Auseinandersetzung :zwischen Ost und West, führte der Vortragende aus, daß es seit den letzten fünfzig Jahren keine chinesischen Juden in dem Sinne wie früher gäbe, als sie noch nach Aussehen und Lebensweise den Chinesen glichen׳. Ihr Mittelpunkt war die Gemeinde in Kai-fong-fu am Gelben Fluß. Schon um Christi Geburt waren Juden, wahrscheinlich auf den großen Karawanen- Straßen über Persien und Indien, nach China gekommen; es gibt Berichte über sie von mittelalterlichen Reisenden In ergreifenden Worten schilderten Kollegen, Freunde und Schüler das edle Wirken des Verblichenen. Zum Schluß nahm sein einziges Kind, Dr. Josef Weszel, mit Dankesworten Abschied. m NACHRICHTEN. © Zur Beachtung! Auf vielfachen Wunsch, der aus dem Kreis unserer aus den Ostländer stammenden Wiener Leser geäußert wurde, werden wir fortab ומי הדלקת הנר עו״מצש nach den *מנהג וחיקי nach welchem unsere ostländischen Brüder sich richten, veröffentlichen. Die Zeitbestimmung wird uns allwöchentlich vom ״Hithachduth Jereim“ zur Verfügung gestellt. ״התאחדות יראים״ ווינה. },Hilachduih Jereim“ Vereinigung Thoragesetzestreuer Juden in Wien II., Heinestrasse 30, T. 15. ב״ה. ■ שבועות זמי הדלקתי הנר עש״ק שעה 7 ע□ 26 מעוט. זמן שמיעת החמה עש״ק שעה 7 ע□ 39 מעוט. זמן הדלקת הנר מוצש׳יק שעה 8 ע□ 38 מינוט . Oberrabbiner Schreiber übernimmt das Gorziaer Rabbinat. Dienstag den 3. Siwatt traf Obcrrabibincr Abraham Schreiiber aus Korfu in Gorzia ein, um seine neue Stelle, den altehrwürdigen Oberrabbinatssltz von Gorzia einzunehmen. Vor Jahrhunderten wirkte dort der durch seine Responsen berühmte iBecr Schewa, aber noch vor acht Jahrzehnten hat der dortige Oberrabbi Reggio einen geachteten Namen in der jüdischen Welt gehabt. Leider verblaßte im Laufe der Jahre durch die religiöse Indifferenz der Stern dieser berühmten Gemeinde, und erst in allerjüngster Zeit scheint es durch die Ansiedlung von ■religiösen Juden aus •Polen und aus Ungarn wieder besser zu werden. Die Stadt besitzt alle Institutionen, die eine jüdische Gemeinde nötig hat. Die uralte Synagoge, die •im Krieg zerschossen wurde, steht heute •dank der ׳großen Regierungssubvention in alter Herrlichkeit wieder da. Vor einiger Zeit wurde eine neue ■Mikwah geibaut und eine Talmud-Thora-Schule errichtet. Die Gemeindebi'bliothek birgt wertvolle Bücherschätze. Es ist überflüssig zu betonen, •daß zurzeit auch eine einwandfreie Schechita in der Gemeinde vorhanden ist. Dieser Umstand hat nicht nur für •die Gemeinde selbst, sondern auch für die!Auswärtige*eine große Bedeutung. Die berühmten Kurorte Grado und׳Portorose gehören zu der Gemeinde Gorzia und die rituellen Restaurants, unter der Aufsicht von Oberrabbiner Schreiber werden selbst für den Juden strengster Observanz einen Aufenthalt in diesen Orten׳ ermöglichen. Diesd\11euc Blüte der ׳Gemeinde in Gorzia wurde durch das einträchtige Wirken der alteingesessenen jüdischen Familien mit den neuangesiedelten ermöglicht. Dr. D 0 n a t i, der Präsident des Vorstandes, in Italien Consultä genannt, Dr. Oskar Marpu'rgo, der große Förderer der Ta'lmud-Thora und Herr Eugenio iPinchele und Herr Ottelio Marpurgo sind ■heute ebensosehr bestreibt für ■die Regeneration der Gemeinde im religiösen Sinne zu wirken, wie die chassidisch angehauchte ostjüdische Familie Salomo K 0schitz'ky und sein Schwager Leopold Mayer. Nicht unerwähnt ׳darf bleiben, daß Herr Abraham K 0 s c 11 i t zk y in Triest sowohl ■materiell wie moralisch an dem Wiederaii'fbau der Gemeinde mit vollem Eifer tätig ist. Das Schewuoth-Fest wird in!Gorzia in diesem Jahre besonders festlich begangen werden. Nach langer Zeit hat die Stadt we׳ider einen ׳Rabbiner, der dank seiner Frömmigkeit und seiner an ■der ■berühmten ungarischen Jeschiwoth erworbenen Talmiidgelehrsamkeit allgemeines Vertrauen in-der jüdischen Welt genießt. Möge ׳mit dem heurigen Fest der Thora in Gorzia in dieser alten jüdischen Gemeinde wiederum eine ׳Veste der Thora errichtet werden! ■und von Jesuitenmissionären. Nach diesen glichen die Juden .in Kai-fong-fu Aussehen ■lind7׳Kleidung nach völlig ׳den Chinesen. Japanische Juden hat es wohl niemals gegeben. Die Juden, die jetzt in diesen Ländern leben, müssen wie die übrigen fremden Ansiedler betrachtet werden. ■Ihre Zahl beläuft sich gegenwärtig auf ■höchstens ■2000 •bis 3000. ihr Wohnsitz sind die Städte Nagasaki, Tokio, Yokohama. In China gibt es erheblich mehr, in Gharbin allein leben wohl 10.000, sie sind dorthin meist infolge der ,politischen Umwälzungen in Rußland verschlagen worden. In Shanghai und Hongkong haben es namentlich die aus England und aus Indien-stammenden׳ Juden zu hohen ־ Staatsstellungen gebracht,, wie es,״beim ,,Gouverneur Nathan der Fall war. Die übrigen sind ׳zum großen Teil Kaufleute, auch Handwerker; sie leben häufig, besonders in Japan, in dürftigen Verhältnissen. Beide Länder kennen ursprünglich keinen Antisemitismus; wenn neuerdings Strömungen dieser Art vorhanden sind, so sind sie auf über Sibirien eingeführte!Hetzschriften ■zuriickztifiihren, die •den Bolschewismus als jüdisches Geistesprodukt hinsteüen. ®®®I Bflchar I6®Q ומ ד ר ש ר י ב״ש ט ו ב". והיא ליקט נח:־ ד ונפלא מכל תורותיו "מאמריו וכר של רב י נו ישראל בעל שם/טוב זי״ע. ע״י הר׳ יהודה מכונה ל י ב אבראהאם. מעטקעמעט תרס״ז ב׳ קונט׳ ק״ב ומי״ב עם. Der Verfasser, respektive Sammler dieses •interessanten Werkes hat sich tun •die Kenntnis des Lebens, des Wirkens und der Lehren des -Begründers des oslunropäischeu Chassidismus ein großes Verdienst erworben. Da finden wir ■ aus der g e s a 1111 e 11 c 11 a s s i d i s c 11 e 11 Literatur wohl alles gesammelt, was sich auf Rabbi Israel Baal Scheinזי״ע ־ •bezieht. Eine Unmenge von Lehren, Berichten, Notizen־ und Reminiszenzen aller Art