Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 17 (4.5.1928)
- Date
- 1928-05-04
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 17 jmjische PRESSE Seife 117 Da« bestbekannte S EID EIN' H AUS S. große Unzufriedenheit hervorgerufen, •denn hinter den demonstrierenden Fascisten in Palästina vermutet man die neue aktive Tendenz Mussolinis im Orient. Das englische Mißtrauen war durch den Besuch des Prinzen in Trans- Jordanien noch gestiegen. Umberto durfte lricht einen einzigen Augenblick allein mit dorn Emir Abdullah bleiben.“ Das bittere Ende der ״Wr. Morgenzeitung“. Ihre Verlegerin, die Jüdische Zeitungs- und Verlagsgesellschalt, in Konkurs. Das Wiiener Handelsgericht hat das Konkursverfahren eröffnet gegen: Jüdische Zeitungs- und Verlagsgesellschaft m. b. H., M.. Taborstraße 1. Massevcrwalter Dr. Julius Baum a n n, I., Kohlmarkt 8. Anmekhiiftigsfrist bis 5. Mai, erste Gläubigerversammhmg am 13. April tim 10 Uhr, allgemeine Prüfungstagsatzung am 21. Mai u׳m 10 Uhr. Die Gesellschaft hat voriges Jahr einen gerichtlichen Ausgleich abgeschlossen, den sie mit Unterstützung der Anhänger ihrer Richtung glaubte erfüllen zu •können. Der Konknrsantrag wurde von der Vcrsiehcrntlgsikassc für Industrieangestellte, die für die Forderung von 700 Schilling keine Zahlung erhalten konnte, gestellt. Empfang des italienischen Königs im Jüdischen Viertel von Tripolis. (J. T. A.) Die 15.000 Seelen zählende indische Gcmemde der Stadt Tripolis hat dem italienischen König und seiner Familie bei •ihrem Besuch des jüdischen Viertels ״Hl Hara“ citten begeisterten Empfang bereitet. Beim Eingang zu ״El Hara" traten ihnen der Präsident der tr.ip'olitiaiiischen jüdischen Gemeinde, Simoene Hagiag, die Mitglieder des jüdischen Gemc'inderates. der Vorsitzende •der Zionistischen Organisation von Tripolis, Raffaele Habib, und der Erbauer der neuen großen tripolitauischen Synagoge, der Architekt Di Scgni, entgegen. Die Mitglieder des Sportklubs Makkabi stellten die Ehrenwache. Die jüdische Bevölkerung bildete auf dem ganzen Wege bis zur neuen Synagoge ein dichtes Spalier. Baikone und Dächer waren besetzt. Die Einwohnerschaft bereitete der königlichen Familie begeisterte Ovationen. Vor dem Eingang zur prächtigen neuen ■Synagoge war ein großer Siegesbogen mit der Aufschrift:;.Beruchim habaim“ auf gestellt. In der Synagoge wurde die königliehe Familie von den Mitgliedern des tripolitanischen rabbinischen Bctll-Din (Collogio Rabbinico Tripolino) mit Segensspriichcn empfangen. An der offenen Thoralade wurde das ״Mi sclicbcrach“־Gcbct gesprochen. Hierauf hieß der Gemeindevorsitzende Hagiag im Namen des gesamten jüdischen Volkes Tripolitaniens und der Cirenaica den König und seine Familie willkommen. Zum Schluß wunde, eine Gedenktafel, die den königlichen Besuch vorewigt, enthüllt. Der׳ König erkundigte •sieh im Gespräch mit den jüdischen. Vertretern nach der Läge der jüdischen Bevölkbrung Tripolitäniens und der Girenaica. Er sagte., er sei jsehr gerührt;.durch . den spontanen und herzlichen Empfang. .Beim .Abschied drückte der König allen jiidlsehen Vertretern die Hand, Die italienische ‘Königin und die Prinzessinnen besuchten in Tripolis die ’ jüdischen allgemeinen Schulen lind die TaImud-Thora-;Schulen ■und sprachen׳ sich über den Unterrichtserfojg. die •geistige Entwicklung und den Gesundheitszustand'der Kinder sehr befriedigt aus. Die Jizchak Elchanaii-Jeschiwa wird ails. Rabbiner- Hochschule von der New Yorker Universität anerkannt. (J. T. A.) Dr. Bernhard Revel. der Präsident des ״Jizchak.Elchauan,Jewschiwa“, teilte soeben mit, daß die Universität des Staates New York eine offizielle Urkunde über die Errichtung eines Hochschul-Kollegs bei der Jeschiwa unterzeichnet hat. Dieses Kollege wird den Rang einer Rabbiner-Hochschule besitzen. Die Studenten des Kollege werden außer in den rabblnischen WUsseuschuften auch in den weltlichen Studien unterwiesen werden. Das Jeschiwa-Koiiege. ist. auf einenvierjährigen Studiengang berechnet,, die Absolventen . erhalten den Grad I. Tuchlauben Nr. 8 bringt *ur Frühjahrssaison di© allerneuesten Seiden- Stoffe in größter Auswahl zu fabelhaft billigen Preisen / zum Verkauf Cröpe de Chine imprimö, neueste Dessins .... ..... . S 15.—9 ,—.12 ,־.— Cröpe Georgette imprime, neueste Dessins.. . S 18. , 15.—, 12.— Seidenfoulard, franzön. Muster . . S 9.80, 7.50, 8.— Mongol, alle Modefarben . . . . . S 16.— Mantelsftide, schwarz und farbig . S 19.—, 12.—, 9.— Seidenbrokate für Futter.S 5.60, 4.90, 3.80 Chinesische Rohseide ...... S 5.80, 4.90 Original Japan-Pongis .... . . S 2.90 Seidenreste zu halben Preisen! Keine Kunde kaufe, bevor sie sich nicht von unserem seriösen Angebot überzeugt hat Unser altes Prinzip: Verkau/* per Kassa zu billigsten Engrospreisen eines Bakkalaureus der freien Künste oder eines Bakkaläureus de'r Wissenschaft. Das Jcscliiwa-Kollegc wird in einem der drei Gcbäiidekomplexc des mit einem Kostenniifwandc von 2.5 Millionen Dollar errichteten Jeschiwa- Hauses untergebracht und im ׳September 192S eröffnet werden. Es wird dies die erste jüdische Hochschule in den Vereinigten Staaten sein. Nachrichten. |@| "התאחדות. יראים" ווינה ״Hitachduth Jereim“ Vereinigung ThoraneBetzestreuer Juden in Wien II., Heinostrasse 30, T. 15. ב?ז. י שבת אמיר זמי הדלקת הנר עש״ק שעה 7 עם - מינוט. זמן שמיעת החמה עש״ק שעה ל עם 13 מיניט, זמן הדלקת הנר מוצש״ק שעה 8 עם 12 מינוט Drucklegung der halachischen Werke von Oberrabblner jeruchem. Vor einigen Tagen ist in Wien ein Komitee gegründet worden, das sich die Herausgabe der bereits vor einiger Zeit’ begonnenen u:nd׳ infolge finamzieller Schwierigkeiten unterbrochenen Drucklegung ■der1 halachischen Werke des in Wien lebenden Gaon, Öbernibbiner J e r 11 c h e m (Alt- Städter Rnw), zur Aufgabe gemacht hat. Dem Komitee sind fast alle Rabbiner und Vorsteher der Orthodoxen Bcthaiisvereine •beiigctreten, die sich in einer Eingabe an den Vorstand der israelitischen ICultusgemcindc gewendet haben, um auch von dieser Seite eine Förderung der Drucklegung dieses großen Verkcs zu erwirken. Errichtung eines jüdischen Bethauses in Gmunden (Oberösterreich). Seit sechs ■Jahrzehnten ■besteht in Gmunden eine kleine jüdische Siedlung, die gegenwärtig 13 Familien mit 52 Seelen umfaßt. Die einzige jüdische Institution, welche diese Siedlung bisher besaß, war ein eigener Friedhof. Nun haben sich die Gmundrier Juden entschlossen, ein Be Miaus zu errichten. Der Bauplatz im Betrage von S 3300 wurde bereits erstanden. Die Baukosten in der Höhe von S 30.000 sollen erst beschafft werden. Die Gmundncr Judensc'haft wendet sich an alle Glaubensgenossen mit der Bitte, sie in diesem heiligen Bestreben zu fördern. Spenden über S 10 werden in. einer Festschrift veröffentlicht. Spenden sind an den Kassier Bcrthokl Korraan׳y, Großkaufmann, Gmunden, zu richten. Die Zahl der ■ jüdischen Gemeinden im Bundesstaat Oesterreich. (J. T. A.)• Oesterreich zählt im ganzen, 32 jüdisehe Kultusgemeinden. Die Wiener Kultusgemeinde zählt allein mindestens 210.000 jüdische Seelen, während die 31 Kultusgemciuden in den österreichischen Bundesländern insgesamt nicht mehr als 25.000 Seelen zählen. Niederösterreich hat 14, das Burigenland 10. Oberösterreich 2. Salzburg, Steiermark, Tirol, Kärnten und Vorarlberg je eine jüdische Gemeinde. Antisemitische Boykottpropagaiida in Wien. (J. T. A.) Aus Anlaß . des bevorstehenden Schubert-Sängerfestes in Wien, an welchem etwa 250.000 deutsche Sänger aus der ganzen Welt teilnehmen werden, haben die antisemitischen Zeitungen eine Propaganda für wirtschaftlichen Boykott der Wiener jüdischen Geschäftswelt ciugcleitet. Die antisemitischen Organisationen Oesterreichs werden eine Liste der Wiener christlich-arischen Firmen aulegen und sie den von auswärts eititreffenden Gästen einhändigen mit der Auffordßrung, ihre Einkäufe nur in christlichen Geschäften zu besorgen. Obberrabbiner Dr. Samuel Wessel ז״ל Dr. Samuel Wassel, Oberrabbincr der cschk. Gemeinde in Sarajevo, ist •den 29. Nissan im ■Alter vom 57 Jahren gestorben. Doktor Samuel Wessel, der einer berühmten Gelehrtenfamilie entstammte, wirkte •rrtöhr als drei Jahrzehnte hindurch mit Hingäbe und Aufopferung,!mit Selbstlosigkeit und Edelsinn als religiöser Führer der eschlc. Judenhcit in Sarajevo. Er war ein großer jüdischer Gelehrter, ein tiefrcligiöscr Führer des Judentums, ein' cdelherzigcr Mensch und entfaltete ifach vielen Richtungen segensreiche Tätigkeit. Der Hauptrabbiner von Manchester 81 jährig verstorben. Im Alter von 81 Jahren verstarb der Geistliche der Großen Synagoge von Manchester. Rabbiner Dr. Brendt Salomon. 1846 in Kopenhagen geboren, studierte er «unter Dr. Hildesheimer in Berlin •und in׳ Eisenstadt. Vor 45 Jahren kain er als Rabbiner nach Manchester. 1926 feierte er unter starker Antcilriiahmc der J׳udenscbaft*1tn׳d der dänischen Kolonie in Manchester seinen 80. Geburtstag. Bei dieser Gclegenheit überreichte ihm der dänische Konsul eine Vase. Rabbiiierkonfercuz in Wilna unter dem Vorsitz des ״Chofez Cliajlni. (J. T. A.) Am 24. April wurde 111 Wilna eine Kotifcreriiz der Rabbiner der Ostprovinzen Polens bei Anwesenheit von etwa 140 Rabbinern eröffnet. Der unter dem Namen seines Lübenswerkes ״Chofez Chajim“ unter den orthodoxen Juden der ganzen Welt berühmte greise Rabbi Chajim Oscr Grodzcnski. eröffnete die Konferenz mit einer Ansprache, in der er es als die Aufgabe der Konferenz bezoichnctc, die Position der Gemeinden in den Ostpravinzen zu stärken. Zwei britischen Untertanen die 'Ansiedlung in Paläslina verweigert. (J. T. A.) Die Regierung •hat zwei Juden, britischen Staatsangehörigen, die als Touristen nach Palästin׳a kamen und sich •hier ansässig ׳machen wollen, die Erlatibnis zum dauernden Aufenthalt verweigert, obwohl der eine; •über eine Barschaft von 1500 Pfund, der andere über . eine wqn 700 Pfund .verfügte.‘ Felix M; Wärburg spendet eine Million Dollar für den Julius-Rosenwald-Fonds für Rußland. (J. T. A.) Herr Felix M. War •bürg, Präsident des American Joint Distribution Committee, hat für den Zehn-Millionen-Dollar-Fonds, den der Chikagoer Philanthrop Julius Rosenwald zu Zwecken einer neuen, jüdischen Aufbauarbeit, in Rußland .inauguriert hat, den Betrag von einer Million Dollar gezeichnet. Herr Rosenwald hat bekanntlich seinerseits fünf Millionen Dollar gezeichnet unter der Voraussetzung, daß weitere fünf Millionen Dollar, von einzelnen jüdischen Persönlichkeiten gespendet werden. Der neue Zehn-Millionen-Dollar-Fonds für jüdische Auifbauzwecke in Rußland soll ebenfalls vom Joint verwaltet wenden, fällt aber nicht in den Rahmen ׳des 25HMiIlionen־DoHar׳־Fands, der durch den United Jewish > Campaign d׳es Joint gegenwärtig für allgemeine jüdische ׳ Aulhauzwecke ׳in. Osteuropa aufgebracht wird, Lord Plumer auch High Commissioner für Transjordanicu. (J. A. T.) ״London׳. Gazette“ teilt mit, •daß ׳der Oberkommissär für Palästina, Feldmarsch all Lord Plumer, jetzt auch zum Obcrkam׳missä1־ für Transjordanien ermannt worden ist. ' . . •So er meine sciMichte Punktation vor gut wird erkennen. (ת) Tomid (mutier) gedenke er ■an dies Schreiben, So wird manches Unheil fern von ihm bleiben. Tochen ׳hadawor (Hauptsache) ist ׳dieses: keinen andern m verachten, So wercl jeder ׳mit ihm •fröhlich lachen. Teschiiwe (Antwort) bitt ich mir aus, alle Woch ׳und Zeit, Soll mir sein ׳eine groß ׳Freud. Tychsen. Nach der Promotion, heiratete Dr. Markus Moses seine Braut Blümche, die Tochter ׳des reichen und angesehenen Fabius ׳und ließ sich in Altstrelitz als praktischer Arzt nieder, wo,er in den Ruf eines großen Heilkünstlers kam ׳und zu ausgedehnter Praxis gelangte. Schon im ersten Jahr seiner Promotion suchte er einen Teil seiner Dankesschuld an den regierenden Herzog, dessen Gnade er sein Doktordiplom verdankte, in der Weise abzutragen, daß' er anläßlich seines Geburtstages folgende HuldlgiMigsschrift erscheinen ließ: ״Epistola grafcul. in diem nata-l&m Frederici IX. Ducis Megapol. Streliz.“ (Neubrandenburg, 1766). Auch gegen Tychsen war Dr. Markus nicht undankbar. Oft schrieb er ihm •und dieser antwortete zumeist in jüdisch-deutscher Schrift und Sprache. Doch als ob der junge Doktor ■hinsichtlich seiner Ehe unter einem Unglücksstern geboren worden wäre, brachte hum auch seine zweite Ehe nicht das׳ von ihm ersehnte Familienglück. Bald •nach •der Hochzeit entstanden um ihn herum Familienzwistigkeiten, denen sein abgespannter Geist nicht standhaften konnte, .(Fortsetzung folgt.). R. Mose Isserles (הרמ״א) Zu seiner Jahrzelt am ל״ג בעומר R. Mose b. Israel Isserles, ein Dezisor פיסק und Philosoph, wurde im Jahre 1520 in Krakau geboren. Er verbrachte seine Jugendzeit in Lublin, wo er ein Schüler des R. Schalom Schachna, des dortigen Rabbiners, war. Im Jahre 1550 kehrte er nach Krakau zurück und bagründete •daselbst ein Lehrhaus, aus dem sein bedeutender! Schüler R. Mordechai Jafte (למש) hervorgegangen ist. Als Leiter des Lehrhauses übernahm R. Mose Isserles den Vorsitz im Rabbinat, ohne dabei den Titel א״בך zu führen. Dies letztere hatte seinen Grund in einer seit früheren Zeiten bestandenen Satzung der Krakauer Gemeinde. Bei Ausbruch einer Pest in Krakau verließ der רמ״א die Stadt, kehrte bald wieder zurück und blieb in Krakau bis an1 sein Lebensende, am 18. ljjar (ל״ג בעומר) Als Dezisor gilt R. Mose Isserles ausschlaggebend. Da R. Josef Karo seine Entscheidungen in dem von ihm Mitte des fco. Jahrhunderts abgefaßten Schulchan Aruch größtenteils auf die sephardischen פיססים stützte, die deutschen und französischen Dezisoren unberücksichtigt ließ( unterzog sich der רמ״א der Aufgabe, auch die aschkeinasischen פוסקים zu Worte kommen zu lassen.*) Zu diesem Zwecke verfaßte er seinen ,מפד, das sind הגהות Glossen, zum Schulchan Aruch. ln dem Werke ״Darke Mosche“, dem Kommentar zu dem Turim םיריס׳) trägt der ״K׳mo‘• noch Entscheidungen nach, die Karo im ״Bet Josef“ nicht erwähnt. Außer mehreren halachischen Werken stammen vom R'mo 132 {שו״ך Rechtsgutachten. Der R'mo befaßte sich mit der Philosophie des Rambam und der des Aristoteles, wobei er auch philosophisch** Gedanken in seinem Werk הורת העילה entwickelt. Die י״ג עפריס die dreizehn Glaubensartikel des Rambam, reduziert er, wie schon vorher Albo, jedoch inhaltlich, verschieden auf drei, und zwar: 1. die Existenz G-ttes״• 2, die Göttlichkeit der Thora irnd 3, die Vergeltung. **) Diese drei Prinzipien umfassen neun Spezies. ***) Als erster Grundsatz gilt die Schöpfung der Welt. Diese bedarf keines Beweises, sondern ist eine הלכה למשה מסיני ein sinaitischcs Gebot.1) Während der Gesetzgebung auf .dem Berge Sinai wurde die Schöpfung sowohl traditionell als auch durch das Denken offenbar.2) Die Opfer versinnbildlichen auch die Schöpfung. Wie die Tieropfer vernichtet wurden, so ist die Welt auch für den einstigen Untergang bestimmt. Die Beobachtung vieler Gebote sind nach der R'mo durch; חרוש העולם durch die Weltschöpfung begründet. A. H. Teller. Dreihundert Jahre einer Wiener Judenfamilie. Von L. Moses. (Fortsetzung.) . In Breslau . lebte Akiba als Söhüler seines Onkels umcl im Verkehr, mit den geistigen Führern dieser großen Gemeinde, R. Jizchak Josef Teornim• Frankel ׳und R. Jesaia Pic׳k־Berlin, •mehrere Jahre trotz seiner schwächlichen Konstitution ganz dem Studium und heiratete im Jahre 1780 im Alter von 18 Jahren Gilückel, ׳die Tochter des Itzig lyiargolies! eines Urenkels des Lissaer Rabbiners R. Jizchak ber Mose Gerson. Sein reicher Schwiegervater gab 11111! ein Haus mit Bibliothek ׳und Garten und bestritl seinen Haushalt, so daß er ungestört seinen Studien und der Leitung seines Lehrhauses leben konnte Der Brand, der im Jahre 1790 fast die ganze Stad! Lissa zerstörte, riß ihn aus ׳dieser Ruhe und, da sein *)עם ח״ג(*** י,תוה״ע ח״א פט״ז ד* ׳ד״מ או״ח סי׳ קמ״ז פע׳ייב (ד,שם פי״ה 0 פס״א