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Jüdische Presse · 1928-04-27 · 16 (27.4.1928) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
16 (27.4.1928)
Date
1928-04-27
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 112 ___ JÜDISCHE PRESSE Nr. 16 Das bestbekannte 1Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden!mit der Au!- fiihrung des Festspieles ״Der Geist der äcliule in alter und neuer Zeit“ ith Vollbesetzten Saalbaü ihren Höhepunkt un'd Abschluß. ■■׳׳•׳- Die Jubiläiiimsspendc hat 75.000 Mark erbracht. Neubesetzung des Direktorates der Unterrichtsanstalten der israelitischen Religionsgesellschaft. An, Stelle des im Herbst wegen vorgerückten Alters in den Ruhöstand tretenden gegenwärtigen Direktors der Unterricht^־ anstalten hat der Gemeindevorstand in einer am Montag! dieser Woche stattgehabten Sitzung auf Vorschlag des Schulrates einstimmig beschlossen, Herrn Dr. Elias, derzeit Direktor der israelitischen Bürgerschule in Fürth 1. B., zum; Direktor der Unterrichtsanstalten der Israelitischen Rein־ gionsgesellschaft zu berufen. Herrn Dr. Elias geht der Ruf eines hervorragenden, wissenschaftlich geschulten und modern gerichteten Pädagogen und Organisators voraus׳, der in seinem bisherigen Wirkungskreis vorzügliche prak,־ tische Erfolge erzielt hat. In Deutschösterreich geboren* hat Herr Dr. Elias seine akademischen Studien in Deutsch־ land betrieben und außerdem in den Jeschiwoth zu Frank»• turt a. M., Tapolcsany (Ungarn) und Telschi (Litauen)׳ seine jüdisch-wissenschaftliche Ausbildung nach mannig- Jacher Richtung vertieft. Mehrere Jahre war Herr Dr. Elias auch an der Schule der ״Freien Vereinigung“ in Petach Tikwah tätig. Verband preußischer jüdischer Gemeinden. "Sonntag den 25. März trat die Landesversammlung des Verbandes preußischer;Gemeinden •zu!ihrer vierten Tagung ׳zusammen. Nach Eröffnung der Versammlung ׳wurde der Geschäftsbericht erstattet, dem wir folgendes entnehmen: Der Landesverband ■zählt 702 Gemeinden zu seinen 1Mitgliedern. Dreizehn Gemeinden sind ausgetreten, 56 Gemeinden gehören sowohl dem allgemeinen Landesverband, w!ie dem ׳Hallberstädter (orthodoxen) Gemeandevenband an. Etwa 1200 Gemeinden haben sich ibislher noch keinem Verband angeschlossen. Von den ׳Gemeinden sind ׳für das laufende Jalhr 347.000׳!Mark an Beiträgen!für den Landesverband •eingegangen. Im iStaatsetat sind für die Gemein* den gegenwärtig!zwei!Positionen eingestellt: 1. für Raibbiner und deren Hinterbliebenen 200.000 Mark; 2. für Unterricht 400.000 Mark. Prüfung in den Talmud Thora-Schulen des Keren Hathorah. ׳(J. U.) Das!Landesdirektorium des iKeren Hathorah in Deutschland unterhält vier Talmud Thoras, und zwar in Magdeburg, Hannover, Dortmund lind Duisbürg, die von insgesamt 210 Schülern besucht!werden. Rabbiner Dr. Frankel, Ha'lberstadt, hat im Aufträge des Direktoriums die Schulen inspiziert und in seinem erstatteten Prüfungsberichte mit ׳Befriedigung die gute Ent- Wicklung der Schulen konstatiert. Der Kampf um den Sabbat. Frankfurt a. M. (J. U.) Zu wiederholten Malen ist es in den letzten Monaten vorgekommen, daß gesetzestreuen Arbeitnehmern, die arbe.itslos waren, ׳die Arbeitslosenunterstützung von seiten des 1Arbeitsamtes entzogen wunde, weil sie sich weigerten, Stellen .anzunebmen, bei denen sie gezwungen wären, den Sabbat!zu entweihen. Die Ste׳l'l׳en׳vermitt׳lungszentrale ׳der 1Agudas Jisroel Jugendorganisation hat nunmehr in Gemeinschaft mit gleichgesinnten Organisationen׳ bei den zuständigen Berliner Regierungsstellen interveniert. Ein und eine VlertelmilUon Pfund für Wohlfahrts- *wecke. (J. T. A.) Bei einem in Brighton zugunsten der Krankenhäuser der Stadt gegebenen Frühstück hielt Herr Bernhard Baron, der bekannte jüdische Philanthrop, eine Ansprache, ,in der er sagte: ׳Ich /habe ,bis heute ein und eine Viertelmillion Pfund für karitative Einrichtungen ausgegeben wenn ich noch zwei oder drei Jahre lebe, werde ich auf diesem Gebiet noch viel mehr tun, als ich ■schon bis jetzt getan־ habe. . Der Vertrag zwischen England und Trans Jordanien. gleäterscheinungen gegeben, bei der einem jüdischen Promoveanten von •seinem christlichen Professor und offiziellen Opponenten in solchen Superlativen und hyperbolischen Ausdrücken eine derartig schmeichelhafte ׳Einleitung zu seiner Dissertation geschrieben worden wäre? Die öffentlich abgehaltene Promotion Markus Moses’ galt nicht nur in ■Biitzow, sondern in der ganzen Umgegend als großes Ereignis. ■Bei derselben waren viele Verwandten seiner Braut und sehr viele Juden ■und , Jüdinnen Mecklenburgs anwesend. Tychsen, als sein Opponent, disputierte mit ihm vor dem gemischtgläubigen Publikum — ׳und dies muß sicherlich doch etwas ׳komisch gewirkt haben — ■ fast!durchwegs in rabbinischer Sprache. Nach. der Disputation richtete Prof. Tychsen an den jungen Doktor noch eine ■im jüdischen Jargon gehaltene versifizierte Abschiedsansprache, in welcher er, seinem Missionseifer treu bleibend, als stilvolle Apotheosis der von ihm inszenierten Promotionsfeier an ihn noch die Aufforderung richtete, daß er die vernünftigen Wahrheiten, die er an der Universität sammelte, seinem Volke bekannt mache, daß er seinen Glaubensgenossen die gesunden Begriffe des Christentums erzähle und ihnen die lächerlichen Vorurteile benehme, und daß der heutige Tag Zeuge zwischen Prof. Tychsen und Dr. Markus Moses sei usw. Tychsen, dessen Mitteilungen wir den ״Gelehrten Beiträgen zu den Mecklenburg-Schwerinischen Nachrichten 1766, 6. und 7. Stück“ entnehmen, erwähnt noch mit einer Art von Selbstgefälligkeit, daß nach Feierschluß Dr. Markus, dessen ganze Verwandtschaft und viele andere Juden mit großer Rührung zu ihm hintraten und für das ihrem Glaubensgenossen bekundete Wohlwollen dankten. Was für seltsame und ergreifende Szene mag das aber auch gewesen sein! In der Aula einer deutschen christlichen Universität wird um die Mitte des 18. Jahrhunderts ein ungarländischer Jude ׳in 1. Tuchlauben Nr. 8 bringt zur Frühjahrssaison die allerneuesten Seiden- Stoffe in größter Auswahl zu fabelhaft billigen Preisen zum Verkauf CrSpe de Chine imprim£, neueste Dessins,. ... ..... . S 15.—*, 12.—, 9.— Crepe Georgette imprime, neueste Dessins.S 18. —, 15.—, 12.— Seidenfoulard, französ. Muster . . S 9.80, 7.50, 6.— Mongol, alle Modefarben.S 16.— Mantelseide, schwarz und farbig . S 19.—, 12.—, 9.— Seidenbrokate für Futter.S 5.60, 4.90, 3.80 Chinesische Rohseide.S 5.80, 4.90 Original Japan-Pongis.S 2.90 Seidenreste zu halben Preisen I Keine Kunde kaufe, bevor sie sich nicht von unserem seriösen Angebot überzeugt hat Unser altes Prinzip: Verkauf per Kassa zu billigsten Engrospreisen in!Beantwortung einer Anfrage von Colonel Wedgwood, daß ,das Abkommen zwischen׳ England und Transjordanien demnächst veröffentlicht werden wird. ■Das Abkommen verpflichte!das ,britische Schatzamt, der Verwaltung ׳in Trans- Jordanien solange Zuschüsse in Form von Darlehen oder Subventionen zu gewähren, als die Einkünfte Transjordaniens nicht ausreicben, •die Verwaltungskosten zu decken. Die bisherigen Zuschüsse an Transjordianien sind nicht rückzahlbar, da sie 111 Form von Subventionen gegeben worden sind. Im Zusammenhang damit meldet die New Yorker sowjetfreundliche jiddische Tageszeitung ״Freiheit“, daß die Regierung der Sowjetunion sich verpflichtet hat, zp diesen 10 Millionen ihrerseits weitere 10 Millionen Dollar zuzuschießen, um auf diese Weise einen ständigen Fonds von 20 Millionen Dollar (40 Millionen Goldrubel) zwecks ununterbrochener Fortführung; des jüdischen Kolonisations-■ werks in der Krim, in der Ukraine und in Weißrußland' zu schaffen. Mit der Kolonisationsarbeit in Biro-Bidschan im Fernen Osten wird dieser Fonds nichts zu tun haben. ״Freiheit“ weiß ferner zu melden, daß die von den amerikanischen Juden aufzubringenden 10 Millionen Dollar nicht als Beisteuer für den Kolonisationsfonds, sondern als eine von der Sowjetregierung zu garantierende Anleihe gedacht sind. Prinzipielle Zusagen sollen bereits von beiden Seiten gegeben worden sein. ,Die ersten Juden in der Höhle Machpelah. (JTA.) Nachdem die Höhle Machpelah in Hebron gegen Entrichtung einer Gebühr allgemein zugänglich gemacht worden ׳ist, haben in dieser Woche zwei jüdische Touristen die Höhle besucht. Es ist dies der erste Fall seit Jahrhunderten, daß Juden der Besuch der Höhle gestattet worden ist. Palästinareise des Rabbi von Radzimin. (JTA.) Der in der chassidischen Welt sehr verehrte Rabbi von Radzimin Abraham Guterman, begibt ®ich in diesen Tagen nach Palästina, um zu versuchen, die innerhalb des polnischen ״Kolel“ mit bezug auf die Handhabung des Chalukkahwesens ausgebrochenen Streitigkeiten zu schlichten. Or Thora. Der Vorstand des Schulvereines Or Thora, II., Czerningasse 4, teilt mitt, daß der Sommersman bereits begonnen hat. Die Lehrkurse stehen ■unter der Leitung von Herrn ■Rabbiner Benedikt ,und Josef Morgenstcrn. Für unbemittelte Kinder, welche die Straßenbahn in Anspruch nehmen müssen, werden event. die Fahrt- Spesen vergütet. lateinischer, in rabbinisch-hebräischer und in jüdisehen Sprache ■mit einem rührend familiären Nachspiel zum!Doctor medicipae promoviert. (Fortsetzung folgt.) Zum Feuilleton ,Dreihundert Jahre einer Wiener Judenfamilie“, das w:ir in unserer nächsten ■Nummer fortsefeen, erhalten wir folgende!Zuschrift: Löbliche Redaktion! Gestatten Sie mir, zu der in Ihrem gesch. Blatte Nr. 13—14 von L. M. 300״ Jahre einer Wiener Judenfamilie Schlesinger“ veröffentlichten Biographie folgende Richtig- Stellung mit ■der höflichen Bitte einzusenden, dieselbe gütigst in ׳Ihrem werten Blatte aufnehmen zu wollen: Herr L. M.. respektive ׳Herr Dr. B. Wachstein, hegt Zweifel, ob ■die ״Wiener Familie Schlesinger“ ein!Nachkomme des לבוש זי״ע ist, so muß ich vor allem auf das von אאמ1׳׳ר הה " ג נ " י Oberrabbiner zu Zlate IMoravce, vor einigen Jahren herausgegebene Werk שרת מילי דאבות auf dessen Anhang תולחת האבות) verweisen, woselbst die ganze Geschichte ■und Genealogie der ״Schlesinger מרגליות יפה“ mit Quellennachweisen aufgearbeitet ■ist. Es befindet sich ein כתב יד) סדר היחוס) von meinem Urgroßvater ההגה״צ מיה ישראל דוד יפה זצ״ל oberrabbiner zu Bösing, in den!Händen meines t. Vaters נ״י — woselbst es ausdrücklich heißt: אאמו״ר הרבני המופלא מרה׳ מרדכי מרגליות יפה׳ בן מו״ה מרדכי יפה הגדול מווינה מגזע הלבוש; סדר היחום שלי מצר א?י לא ידעתי כסדר עד הגאוו וקני בעל המחבר ס, לביש הנקרא מרה מרדכי יפה זציל. אבל ואת ידעתי אשר לזאת נקראת משפחתיגו מרגליות יפה, להכיר איזו היא יסה בלבד איננה מנזע לבוש (דהיינו מאחיו וקרוביו) אמנם בני הלבוש הוסיפו להם שם הזה "מרגליות", על שם המרגליות שהוא הגאון מרה מרדכי יפה הנ״ל. Eingedenk der Worte unserer אבית דר״נ ס׳ ט״ו: מה):חז״ל שהוא בכתב אני מאמין לך!) muß obige Verzeichnung für jeden wahrheitsliebenden Menschen ■maßgebend sein. Auch!ist es ■nicht anzunehmen■, daß ההגה״צ מרה נחום' ט ר יביט ש ו צ״ל Landesrabbiner in ׳Nikolsburg, vor 87 Jahren, in seiner הסכמה zum ספר חזון למועד ■auf meinen obigen Urgroßvater ן״ל, nur auf das!Hören und Sagen hin, geschrieben hätte:ישראל דוד יפה נקרא ג״כ מרגליות, היותו אבן חן מאבני נזר מתנוססת ומרגליות טובה מנכדי הנאון בעל ,; " Erklärung; ■ Die orthodox-israelitische Ktiitusgemeiirde Oradea (GroBwardelti) teilt unserer Redaktion ntit, daß sie niefnahd mit Sammlungen von Spenden beauftragt habe. Rabbiner Ezekiet Lipschltz zum Oberrabbiner von Grödno gewählt. (JTA.) Der Rabbiner von!Kalisch Ezekiel Lips'chitz, Präsident des polnischen Räbbinerver׳bamdcs, ist ■zum Oberrabbiner von ,Grodno gewählt worden. ■Der Rabbinatssitz in Grodno gehört zu den ■angesehensten Polens. Besuch in den Agudah-Schulen in Jerusalem. (J. U.) Der Großindustrielle Naftali Feuerstein, Vorsitzender der Agudas Jisroel in Boston, ist dieser Tage hier eingetröffen und hat zunächst die Schulen der Agudas Jisroel in Jerusalern besucht und tatkräftige!Unterstützung zugesagt. Amtliche Verlautbarungen der israei. Kultusgemeinde Wien. Erneuerung des Mietverhältnisses der Tempelsitze in den Gemeindebethäusern Stadt und Leopoldstadt. Die Inhaber von Sitzplätzen in den Gemeindebethäusern Stadt •und Leopoldstadt werden ersucht, die Er- Neuerung der Sitze ׳bis 15. Mai d. J. ׳bei der Hauptkasse der Kultusgemeinde während der täglichen Amtsstunden von 9 Uhr bis 1 Uhr vorzunehmen oder sich zu ■diesem Behufe der!ihnen übermittelten Posterlagscheine zu bedienen. — Die bis längstens 31. Ma׳i ,d. J. nicht ׳bezahlten Sitzplätze ,gelangen ohne weitere Verständigung ■zur Weitervermietung und kann eine weitere Reklamation ' nicht berücksichtigt werden. Dem Inhaber eines Tempelsitzes' steht, im Falle er den Bezug des Sitzes aufläßt, keine Ingerenz bezüglich der Weitervergebung desselben zu. — Betsitzkarten sind bei der Hamptkassa der Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse 4, 1. Stock, während der Amtsstunden erhältlich. Bibliothek der israelitischen Kultusgemeinde. Die Bibliothek wurde ■im Monate Februar von 1114 Lesern besucht, die 2260 Werke, beziehungsweise 3643 Bände benützten. Entlehnt wurden an 163 Personen 236 Werke in 327 Bänden, zuriickgestellt 200 Werke, beziehungsweise 280 Bände. Im Berichtsmonat hat die Bibliothek 114 Werke ■neu erworben. Im Monate März wurde die Bibliothek von 919 Lesern besucht, die 1759 Werke, ׳beziehungsweise 2912 Bände benützten. Entlehnt wurden an 157 Personen 237 Werke in 308 Bänden, zurückgestellt 169 Werke, beziehungsweise 257 Bände. Im Monat März hat die Bibliotnek 84 Werke neu erworben. Matrik&nbericht für den Monat März 1928. Beim Matrikenämte ■der israelitischen Kultusgemeinde gelangten im Monate!März Zur Eintragung 128 Geburten 296 Sterbefälle, 85 Austritte aus der israelitischen Religionsgesellschaft und 17 Eintritte ins Judentum. Konfirmation der Mädchen im Jahre 1928. Die Konfirmation der ■Mädchen findet ,im Jahre 1928 im Stadttempel, I., Se.itenstettengasse 4, am Donnerstag den 7. Juni um 10 Uhr vormittags, ■und im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 5, am Sonntag den 3. Juni statt. Die Konfirmation der Mädchen ■in den übrigen Gemeindesyuagogen wird später beikanntgegeben werden. rau הלבוש ז״ל, wenn dieses Faktum seinerzeit nicht .all'bekanint ׳gewesen wäre. Bitte auch die Unterschrift des אא״ז הח״ג דור י׳ *m תולדות האבות zu ■beachten, der im Jahre 1753 seinen!Namen folgenderweise unterschreibt: מרדכי. מרגליות ״איש יפה״׳ woraus ersiehtlieh ist. daß ■der Stammname •bei meinen Ahnen ז״ל, nur יפה war (איש יפה), während מרגליות nur als Beiname gebraucht wurde. Auch heißt es auf ■seiner ":(1755) מצבה לבש עשרת לבושים"" was gewiß eine Andeutung auf seine ׳Nachkommenschaft vom לבוש ז״ל ist. Daß die-, selben einmal יפה״" das anderemal nur מרגליות allein zeichneten, ist am. treffendsten bei dem דור הי (Großvater ■des obigen א/מרה מרדכי ה, י׳ ד׳ הקדוש zu ersehen, welcher 1670 in seinem ׳Schreiben nach Venedig nur מרגליות zeichnet, in ■dem ״חיתשי׳ נפלאים״ vom türkischen Rumor“, bei der Erzählung seiner Ermordung aber nur מרדכי יפה n gemannt wird. Daß die Nachkommen des לבוש sich oft nur מרגליות allein ■unterschrieben״ ersehen wir aus den Werken des ה ה ג ה״צ מרה י ו ר א . ל י ב מ ר ג ל י 1 ת ז״ל oberrabbiner zu Frankfurt a. O. ׳(zirka תסל״ח), Verfasser des שרת קרבן ראשית על מס' ר׳ה, der sich immer als ׳Enkelkind des לביש bezeichnet und nie den Namen יפה gebraucht. (In Paranthese bemerke, daß ■sämtliche Biographienschreiber daran vergessen haben, daß der לסש auch einen Sohn namens: המאוה״ג החסיד יורא ארי׳ זצ״ל יפה hatte, dieser ■hatte wieder eine Tochter^ יו ט Siehe: שער שלים של שלמה מס׳ גיטין Druck Berlin 1761 — von diesem ר׳ י ו ד א ארי' ז ״ל stammen die ״Wiener Schlesinger“ מרגליות יפה ab und diese beiden Namen 'ר׳ יודא ארי und Jutl“, kommen fortwährend bei der Familie des ״Moses Schlesinger“ etc. (vom Jahre 1632) vor. siehe תולדות האבית)•!Zugleich will ich auch ׳bemerken, daß laut dem erwähnten Verfasset des שו״ת קרב[ ראשית, der Vater des לבוש, Rabbi א ביר ה ס יפ ה aus Krakau und dieser wieder ein Sohn des Rabbi פרט «יוסף יפה aus Prag war. Ihrer geschätzten Veröffentlichung, entgegensehend zeichne mit vorzüglichster Hochachtung : הה׳ מרדכי מרגליות יפה שלעזיגגעי־ בנו של הח״ג רפה יע״א Zlate Moravce, 9. April 1928.

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