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Jüdische Presse · 1928-04-02 · 13-14 (2.4.1928) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
13-14 (2.4.1928)
Date
1928-04-02
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 13/14 JÜDISCHE PRESSE Seite 95 00 An unsere Leserinnen! Diese Beilage gehört euch. Das Judentum ׳bedarf heute mehr denn je zuvor der jüdischen Frauen, •der ׳jüdischen .Mütter und der jüdischen'Töchter. Die jüdischen Frauen• und die jüdischen Töchter unserer Zeit müssen sich dessen ׳bewußt sein, was.das thoratreue Judentum von ihnen erwartet, was es von ihnen fordert — wenn sie des stolzen Namens ״Jüdinnen“ würdig sein wollen1, wie es ihre Mütter zu allen Zeiten waren. Di-ese Beilage, ׳eine von zahlreichen Lesern längst gewünschte Erweiterung und Ergänzung unseres Blattes, •soll ihnen -Behelf sein. Sie will i nf ormieren, ■b e 1׳ e h r e n, e rb a u e n, 11׳ n t e.r h a 1 t:e n, aber auch die Herzen wecken, die Seelen aufriitteijn und ׳die Gemüter, mit dem ganzen Ernst jüdischen Wollens erfüllen. Es• hängt von euch ab, ob und wie oft die ״Jüdische!Fr a u.e.n w e ׳l t“ erscheinen!soll, ob sie das S׳pi e g e-Jib i 1 d der' orthodoxen j ü d i s c h e n ׳F r a 11 i n .,d e r G e g e n w: a r t werden soll. Wir bedürfen eurer!Mitarbeit. Wir werden alles aufbieten, um die .,Jüdische Frauenwelt“ reichhaltig zu gestalten. Ihr ■aber, geehrte .Leserinnen, werbet uns Abonnenten! F■ ׳ü•nf 1h, 11 •nde r,t neu e. A 1b 0nn enten sichern das Erscheinen der Beilage. Eine jede •von •euch ׳kann.dazu, beitragen. Alle Zuschriften׳ sind 011 richten/ an. die, ״Jiftlischei Presse“, -Wien, II., Leop.oldsgasse.26, oder an die ״Jüdische Presse“, Bratislava, Postfach 140. Die Erlösung aus Mizrajim und die jüdische Krau. Aus einem von,Frau .׳Herminc Poll •a.!k im Verein ״Frauenhilfe •der Adas Jisroel“, Wien, gehaltenen Vorträge. /Rossach stellt vor der Für. Schon in der ersten •Hälfte■des!Monats ׳Nissan׳..nimmt das!jüdische .!Hauswesen geschäftige;!Formen ,au. £s.gibt.:doch kein zweites Fest, •wie das Pessachfes.t, da!s Fest. der. Erlösung, .autf. dessen Empfang Wir uns so; eifrig und so ‘hingghunigsyoli, vorhereiten •und!dessen :’Einzug in unserer 1M.ijte . allen fiihSl'tjar. ist. Wer in ein/1jii!di:schets ׳Haus am Abend.-nach dem. 14.,Nissan. tritt, der ׳merkt sofor,t.. daß ein. festlicher.. Hauch. .das'!ganze ,!Haus •durchzieht und ׳daß alles ׳־darin e׳iri ׳fröhliches. iAussehen ׳angenommen hat. Es ist das W/erk.׳der-.■jüdischen.!Frauen, die von Jahr zu- Jahr .das!Haus. des ׳Alltagslebens!für die Zeit des P.essachfestes im eine Wohnstätte •des Glanzes •und :der Freude an'.deFErllösung verwandeln. Was 'für■ einen ־Anteil hatten die jüdischen iFr-augn. an der Erlösung? Unsere ׳alten;Weisen; •behaupten an einer Stelle im Midrasch. da,ß es das Verdienst der jüdischen Frauen war, daß i Israel aus ׳ Aegypten: erlöst 'wurde. A11 anderer Steile wiederum .heißt es,'daß viererlei •Dinge!oder •Eigenschaften •wegen •die iBefirehipg!Israels aus ägyptischer ,Skiavenherrschaft ׳beschlossen׳ ward. •Diese vier Eigenschäften'!benennen unsere Weisen wie folgt:• 1.!Israel ׳hat seinen Namen nicht geändert. 2.׳E!s hat seine Sprache ״beibehalten. 3׳. Es hat.: sejne; *K!1 e i d u n g; u n 1d . T 1־ a c.111 nicht :!den,. anderen Völkern,■ angeipaßt. 4,!Es hat. seinjG eheimnis' nicht k|t׳ndgemacht; Bei genauerer Erklärung dieser vier Israel nachgerühmten Eigenschaften -kann an-!genommen werden, daß selbe bloß eine 'Ergänzung der erst- angeführten IMidraschste-Ue, daß :nämlich das . Verdienst •der Erlösung, den!jüdischen.; Frauen zuzuschreiben war, be- .deutet.!Wie ׳lautet nun der •erste Punkt? ״Israel hat seinen Namen nicht ׳geändert.“ Als Söhne'Jakobs — so erzählt es uns■!di׳e-Bibel׳sind!unsere׳. Väter nach!Aegypten■ gezogen ׳und;hab.en./idiqses: Land׳ trotz; jahrelanger Not, u,nd..Mühsal ׳,ails- Söhne; Jakobs, ■verlassen., Wie' war das möglich?־ Wir Wissen, daß der.'jüdische 'Mann, in Aegypten der schwersten Fronarbeit unterworfen war, daß sein 1'!Körper!infolge..!der schrecklichen- Arbeit .müde, sein׳' :־Gejs:t; schlaff .־ und. seine Seele .wund geworden waren,.Konnte •er,•da etwa für etwas anderes als .für• die mühselige. Fron Sinn und!Zeit auf- ,!bringen;?.׳Aber in.:den.kleinen ägyptischen ,Häusern;׳da׳heim, da ■waren die jüdischen Frauen, die haben das'Wenige; was sie von der!jüdischen ׳Ueberilieferiing. wußten, treu ■bewahrt und ihren ׳Kindern weitererzählt, ׳und. diese jüdischen Frauen,, sie haben -noch .eines, ׳getan, .sie ״haben; ihren kleinen Kindern nicht ägyptische, sondiefih-jüdische Namen m!it auf . den schweren Lebensweg gegeben, und nachdem-bekannt־ lieh ׳jeder jüdische Name eng mit seiner ׳jüdischen Geschichte ׳verknüpft ist, ׳so war. auch ein ׳Gut.teil,d4esen!׳Namen zuguschreiben/daß Israel in!Aegypten! Israel!blieb. ,Und. wenn . wir ׳nun, .׳was .die. Nameügdri׳ung •anbelangt, die!heutige Zeit in Viergleich!ziehen, so muß ׳man׳ ibald erkennen, daß in unseren Tagen die Benennung des!jüdischen :Kindes von einem ganz änderen.!Gesichtspunkte aus .vorgen.Qmmen wird. Vor allem, sei:'fostgestellt, daß es seit jeher eia. Vorrecht der Frauen war, ihren!Kindern jdpn Namen! zu geben, ■und sucht man .Beweise',für ■diese Annahme, so ׳erzählt uns schon ׳die'. (Bibel, daß!Rachel ׳und' Lea ihren Kindern die-Na!men gaben;•1 Wie stellt, sich: nun! die jüdische Frau unserer Zeit zu. dieser ■il1,rerf,Aufgabe? ■Wohl :!gibt sie ihrem...Kinde einen ׳jüdischen Numeri,'׳der, an. einen teuren , Verstorbenen, erinnert, dieser Name ist. aber nur für die , . Synagoge bestimmt, in freier Luft aber niemals hörbar. : Was •jedoch den täglichen ׳Rutfnamen anbelängt, da ist kein ■ Name! fremdkUngend, modern und unsinnig genug,, als! daß die Jüdische, Mutter von selbem nicht entzückt wäre. ,So .mußte es. kommen, daß unsere jüdischen־ Kinder!mit; . •Namen, herümlarifen,. deren Ahnen ein ■ Theaterheld; eine ‘ < Z!irk1ispr׳inzess׳in oder ein!Kinostar sind. Der zweite Punkt; er lautet ״Israel : hat : seine Sprache beibehalten“. ־ Was!diesen!Punkt anbelaugt, kann - Grand Hotel. ,Lieber KöjdhencheL Ich habe Sie rufen lassen, damit Sie mir das Geheimnis Ihrer ' vorzüglicher) Küche verraten I״ — *Ceres I Euer Gnaden I״ (De! ,Küchenmct, de!.-Grand,Hotel verrät somit au<b aUen tjausfruuen »et״ Gehelmnts: Cer/ss madit das “infa/rifrp < GeHcri* *0!׳ Delikatesse I) ,יז״י^!^^. anmsmac.waTan> gn■ kurz das vorher Gesagte ׳wiederholt werden. ׳Nicht ׳der ■׳jüdische M׳a:nn in Aegyp.ten hat ■die Sprache ibeibehalten ■ und gepflegt, er, der •müde Sklave, ,konnte •dafür keinen ■ Sinn aufbringen. Aber; in iden: engen, ärmlichen Stuben .־wiederum,!die!jüdischen;Frauen, die,!ganz ungleich ihren -kleinen.. Kindern ,in der süßen eigenen Sprache, in ׳dem ׳Mam me loschen gesprochen und ■hiedurch den jüdi- , sehen Geist gepflegt haben, und so •ist es ein ,Verdienst ׳der ,:jüdischen Frauen zu nennen, daß die Sprache •unserer Väter in Aegypten lebendig blieb •und daß ■die Botschaft G-ttes an sein Volk verstanden werden ׳konnte. Lautet nun,;der ׳d r i t't e.Punkt: ׳״Israel; jiat ׳die Tracht nicht den anderen angepaßt“, so waren es sicherlich: wiederum •die jüdischen.Frauen, •die, ganz gleich ihren! Schwestern unserer Zeit,!die alte ׳jüdische ׳Sitte ׳auch' in: ihrer Kileidung ■bewahrten, denn in •der Traciht läßt; sich z u a 1 Le.n Z eFLe.n^d i e. Si t t׳l׳i c h!k e.!i t u n■d! Moral e i 11 e s VO'l k Os u ri t riigili c h erkennen. .K,om׳mtr;man> iiun.eridlich zum.,v i e r tie.n׳ Punkt: ״Sie ,haben ihr Geheimnis, nicht .׳Lrindgetan“, so ergibt!sich vor; ‘׳allein!die ,Frage, w׳äs Mir',ein :'Geheimnis■ 4as•’ wohl'• 'war?׳ ׳' Die Antwort, die^löb geben-imöcfftö, lautet: ׳Das; Geheimnis; .׳ war:,!d.i e. K r a f t. d;e,s;j ü׳diLs;ch e.n ׳ V;o,lk e s,!diie;.׳Kraft,. die :sich ׳aus dem;,jüdischen N.,a־׳m.e,n,— ׳da׳s ist ,die, Jüdische;; Geschichte —, aus. der jüdischen :S.p r a c h e —‘ das. ist; '׳der jüdische!Geist' —, und'׳aus v׳der T r a c ׳h't —• das ist; - die jüdische Sitte®und!Moral — zusaimmensetzte. :Und-׳nun; , wird leicht 90 manches;•klar.• Mochte der Aegypter in.seine.m; . Mannes!§tolze das jüdjscho. Volk..noch, so .sehr Ufltex1dr!ücken ן und hatte, er, .׳als" scjiongar 'nichts .anderes half,׳ זdas .Töten; '!der männlichen Jüdenkmdef befohlen, 'es •half doch ׳alles' ־ nichts. M׳än;■verriet i!hm' •das Geheimnis nicht: ,Er ahnteVja; : nicht, ׳welche große .׳Macht von. den ■unscheinbaren jüdischen . •Frauen ausgjng. -die .,׳daheim ihre!Kinder •zu bewußten glaubensstarken ,Jiiden. erlogen,!die trotz aller ׳Not ,‘ ,upd ׳ . Peiii ■dem Judentum •treu blieben.;■בזכות.נשיםצרקניוח נגאלה ״ ^: נשךאל מקצרים ׳ ’ ... Der Midrasch ■ behauptet, es war das Verdienst ׳der '.jüdischeil ׳Frauen, ■daß־ Israel erlöst ward. " . Jüdische. Frauen, wisset ihr noch von diesem Geheimnts? JüdischeMädchenerziefiungdinüBeth Zur* Diskussion. 111 der Vorbemerkung zu meinem Artikel in Nr. 9. ■der ״Jüdischen:!Presse“ stellt ׳die geehrte ׳Redaktion diese Frage zur öffentlichen!Diskussion,!bemerkt jedoch, daß ,wir *in•der Slowakei •beinahe in ■jeder ׳Gemeinde eine ׳Schule ׳für Mädchen ■halben, in denen ,sich die Schülerinnen die elemen- ׳ tarsten!Kenntnisse der jüdischen Religion• aneignen. ׳Die Die Agu;das־Jisroel־!Frauen- und Mädchengruppen mit ihren ^Unterabteilungenfür schulpflichtige Mädchen ,zeigen uns ,den Weg, den wir ׳zu gehen ׳haben. So schreibt ׳die!Redak- 'tlon. Nun bedarf es doch■ keiner-besonderen ׳Erläuterurig, daß in ,jedem!Lande andere ׳KulturVerhältnisse obwalten,;'׳denen ,sich-auch die ׳jüdische!Erziehungsarbeit ׳anpassen ׳muß. ■In P 0 1 e 11 braucht!man.Elementarschulen und.lbei. ׳uns ־-'sind-höhere.Schulen-erforderlich. Und!hier soll;uns ,die ־Aguda a'ls Wegweiser •dienen. Wir wissen ja gar: ■nicht, wie •die!Errichtung -solcher Schulen in ■Angriff, genommen; wird.!Die Keren-lHathora-iZentrale veröffentlicht eine Chronik der Beth-Jakob-Bewegung, ■welche genau sechs ׳Seiten!umfaßt und über Erjolge.,referiert,,..'vye׳lc;hc, ein ganzes ׳Buch füljeii könnten. Die überwältigenden Zahlen der Schulen, Lehrerinnen und Zöglinge w;e.r4pN ־ SQ angeführt, wie in .irgende,iue,m: statistischen (Ausweise, ■in unserem Zeitalter, wo ,selbst ׳Wt!ißer(fc)lge. iiberjihlfiht als, ,Errnn-gp.n-. schäften in die 1Weit ׳hinausposaunt werden, ist diese Bescheidenheit!der!Aguda eine umso größere Tugend, a;ber eine!Organisation, ׳welche ׳die. großen -Massen ,zur-iM!itarib,eit ׳zusammenifassen will, muß. eine . intensive Au!|klärung.s-;arbeit ׳!betreiben. •Elftausend .'Schülerinnen halben sch,on ׳die ׳Betih-JakCb-fSchulen ׳in. Polen. Dabei.!ist.dies, nur der, aller- •erste Anfang, denn, ,wie aus :dem pr.eiscou1;antartigen *' Zahlenrcgister ersichtlich ist, •die grafte,. ‘weitausgreifende •Arbeit ׳kommt erst jetzt, ׳da eine iLehrerinnen-Präparatidie ׳mit ׳dem ׳Kostenaufwamde ,von 750.000 Tschechokronen erbaut wird. Erst vor vier Jahren wurde!mit .׳der;Errichtung ■dieser!Mädchenschulen-begonnen! — und geraume Zeit, ver¬ •ging, Che Lehrkräfte und Lehrbücher beschafft würden. — ,'und trotz aller ׳Schwierigkeiten ■des .׳Anfanges schon ein ■solcher •Aufschwung! Was •läßt sich. erst. für.. •die .Zukunft erwarten!!Da hätten wir doch gerne erfahren, .wie ejuc ,solche Aktion eingeleitet wird ■ ■und wie man •dabei zu Werke geht. Aber •aus ■dem, ׳Zahlenhcftchen.-. ist ..׳dies nicht m ersehen. Daher wäre vor allem erforderlich, daß .!die ״Jüdische!Presse“ klar und. übersichtlich sowohl ,über Entstehung ■als auch. Organisation dieser Schulen ׳die ׳große Oeffentlichkeit infor]niere. :Sicher ist, daß wir jüdische Schulen :.!für .unsere Pächter, ׳dringend; beuotigjin, an vielen 'Ppten; ^lementür- 11nd(,überall, höhere. Schulen. ־. . . D.ie;,F.r.a11׳ etnu.n!d,-,iM;ä.׳dich•e,.ng:r 1L׳p,p‘e.n,, •׳d.ej •Ag.ud a. *kö n n.e.11 ■d׳i׳.c. S chu l.e rii ch't e.rset'׳zen. ,׳Im!Gegenteil, die •Betih-Jakob-Schulen würden!für diese ״gesehsch^ftjiche Vereinigung geschulte •)Mitglieder ׳erziehen , $un׳d <|iese11,!D/upp?ri auch ' ein dauerndes positives; Be- - tätigungsgebiet. sichern, ׳indem..;■die ’ Örganisatioh der. jQgtfi- ‘ Jakob-iSctolen Aufgabe der .׳Aguidasr’JlsroeLFraüen- .und ylVJftdchepgruppe. wäre. Der kürzeste- :Weg,Vum ׳die. (Meinung;jüdischer Frauen und. Mädchen ,in ׳dieser Frage ■zu ‘erfahren, t1ist..1die -Auffordcrüns , an. ׳diese. verläßlichen; Grupp.en .!zur «Aeußerungin der ״Jüdischen!Pr.es.se“' und . est';w1rd •sich jzeigen, •daß sie •einmütig für die•. Errichtung dieser. Scbnibn eintfeten und ,begeistert ihre. Mjtar'beit •anbieten werden. - י Die geehr.te־jRe׳da׳ktiQn schreibt, ■es sei eine, Lebensjfrage 'für ■das gesamte ■religiöse Judentum, die Jugend nach .1d,eni VerJassen der.Sch'Ulanstalten ■nicht zu verlieren. Aber, igeehrte .!R׳eda׳kt׳ion! Wi r v e r 11׳ e r e 11 sie, ja s chö n i n •d e n S c hu 1 a n st-a«l te n, ■wenn 1Mä40hen.undjKu.ärie11 ־in ,den Bürger- und iHandelsschulen•.:in. einer; 'Klasse '•sitzen und Sdhabos nicht im Schiil, sondern in der. Schule sindj dabei keinen ausgiebigen •Religionsunterricht genießen. Wenn wir die jüdischer Jugend n,icht verlieren wollen, so;jnussen. wir, sie be i ■uns!b.eh a:l t cji •ttnd für unsere ׳:Töchter 1Beth-Jakob-Schftlen errichten., ׳Ob wir •dies rinn .von ,den Cle.meind.:en fqrdern können, oder ob es ein^ .!Privat- *schüfe sei,-, läßt .,sich; ,nicht, generalisieren; mancljen, :Ortes 'wird die!Gemeinde gerne!ihre!Pflicht, erfüllen,.'׳in vielen wird die -!Gesellscihaf t eingreifen, •aber . überall wird , ■die ־Aguda als.!Beraterin unentbehrlich sein. Fine Organisation, yyelclie׳ ׳derartige ,Resultate, erzielt und •solche, Institutionen -scftaffL wie Polen, ist nicht ,unbescheiden. un!d itoerhebt ,sich. n'ioht, wenn sie über ihre ׳•Tätigkeit in der Oeffentliqhkeit ausführlich refeNerf» nnd;^if ׳Werden ׳ihr mir ׳zu Dankverplflichtet sein, wenn sie ׳zu den j,.üfee'r.^iroohenen.''Zahlen auchbelehrende und :aufKläxende Wprte,.׳humu׳fftgen;wird. .׳Denn auch ׳wir wollen und werden auch;mit des. A{jrriächtige1t!Hi{fc Be.(׳imJa׳kpb- Schulen haben. i. .. ש.ו0י מגס : * Pessachg^cblrreD 1? Oberra'bibiner S. Reich, : Vhbovö. * '; Was ׳ich in •Nr. 10 dieser Zeitung aus Anlaß ■der Nou* gründung des. MachsilkeT!HadasjV.ereins über die allge- ].meine Agüiri^TM^ke^!14.■״er '^lowäkei ׳(und, natürlich‘in!;gleicher ׳W.eise ׳in Ungarn, Transsylvanien, Jugoslawien; dem;'Burgenlande) zu schreiben mir erlaubt habe, gilt auch, und

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