Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 13-14 (2.4.1928)
- Date
- 1928-04-02
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 94 JÜDISCHE PRESSE Nr. 13/14 D^s bestbekannte s so viele Pfennige in die Tasche, wie er zählt. .Omer- Taschen sind erhältlich!bei dem 0. V. der!A. J. J. 0״ Frankfurt a. »M., Langestraße 18. Preisausschreiben der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel. Auf Wunsch zahlreicher Gruppen ist der Verlosungstermiu des!Preisausschreibens der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel um einen!Monat verlängert worden. Es werden demgemäß sämtliche Beträge, welche ׳bis zum 2. Mai 1(1'2. ijär) bei der Palästina-Zentrale der A. J. (Postscheckkonto Frankfurt a. M. 53.900) eingegangen sind, für das Preisausschreiben mitgercohnet. Die Verlosung selbst findet unter notarieller Aufsicht am Sonntag den 9. Mai (19. Ijar) statt. iDas Resultat wird den einzelnen Preisträgem mitgeteilt und 1in der agudistischen Presse be- .kahhtgegcben. Gesellschaftsreisen nach Erez Jisroel. Anläßlich der Adar-Alktion wurde der Palästina- Zentrale!dcr * Agudas Mfsroel nähegelegt, die Möglichkeit für deii einzelnen■'AgüdiSten zu schaffen, wenigstens einm^l in seinem ׳Loben nach Erez Jisroel ׳zu reisen. Trotz der großen materiellen Schwierigkeiten, welche noch ׳heute mit einer Palästinareise verknüpft sind, glaubt die Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel den Weg zur Erleichterung gefunden •zu halben, indem sie sie auf einen großen Zeitraum verteilt. :Es sind bereits die •einleitenden Schritte zur Gründüng einer Reisegesellschaft ׳0״le!Regel“ gemacht worden. iDer Satzungsentwurf dieser Gesellschaft •folgt nachstehend.!Interessenten wollen sich zwecks Anregungen und Beteiligung mit der!Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, Ha hau e r 1 and s t räß e 15, direkt in Vcrbirfdung setzen. Satzungsentwurf: 1Die Gesellschaft ״Oie Regel“ bezweckt: L Die Veranstaltung gemeinsamer ׳Erez Jisroel- Reisen für!alle •ihre Mitglieder. •2. 'An' •ßcn «jährlichen Reisen nach Erez Jisroel beteiligcn sich 16 Prozent der Mitglieder, ׳Welche durch das Los bestimmt werden. 3. 'Die' R-cisen finden in der Regel so statt, daß den Mitgliedern’die Möglichkeit gegeben 1ist, an einem!der •drei Regolim •in lErez jisroel' zu wellen. 4. Die 'Reisekosten ׳von Triest nach Jerusalem׳ und zurück, sowie'die Ausgaben für Verpflegung und Wohnung in Erez Jisroel während eines Aufenthaltes in «Erez Jisroel von insgesamt 20 Tagen werden von der Gesellschaft bebllUlWlL , ״ t-s 5 Jedes Mitglied der Gesellschaft hat für die ׳Dauer von zehn' Jahren 2 Schilling!(2!Mark) ׳wöchentlich in die Kasse einzuzahlen.!6: Jedes Mitglied hat einen Verpfhchtungsschem über ‘ die ganze'am Laufe *Von 10־. Jahren einzuzahlende Summe ari' die "Oese'Hschätft' .aus'zü׳stellen. ׳ _ .7,' Jedes Mitglied kann seine Rechte an einen Dritten * als •Geschenk׳'oder •gegen Entgelt'־ abtrejen. ' 8. Mitglieder, welche bereits auf Kosten der Gesellschaft'׳eine Reise gemacht halben,'׳haben erst nach Ablauf von* 110 Jahren nach ihrem1'Eintritt .in die Gesellschaft׳ wiederum das ׳Recht ׳zur Beteiligung an der ׳Verlösiiing. '''$JrengV^F'^?• ' : ' ״ י י י "Tel.'F 11-54/8. DiiTflög) Feiertage ist ]?der gern im; ' WR •Tir. ÜVTv Tt*■ ך־; TTi ■;,'. V.V '*yי_ר '׳; Antonsgasse Nr, 131.?"1? .׳?HS11®?1!?? ■r' Voraehn^c Scderabcndc * Beste Bedienung Bekannt er$Älasslge Küd\e » I^^ssig^ Preise Voranmeldung erwünscht. 1• Tuchlauben Nr. 8 bringt zur Frühjahrssaison die allerneuesten Seiden- Stoffe in größter Auswahl zu fabelhaft billigen Preisen zum Verkauf Cröpe de Chine imptimö, neueste Dessins.s 15.—, 12.—, 9. - Crepe Georgette imprime, neueste Dessins ............ S 18.-, 15.—, 12.- Seidenfoulard, französ. Muster . . S 9180, 7.50, 6.— Mongol, alle Modefarben.S 16,— Mantelseide, schwarz und farbig . S 19.—, 12.—, 9.— Seidenbrokate für Futler . . . . S 5.60, 4.90, 3.80 Chinesische Rohseide ..... .S 5.80, 4.90 Original Jäpan-Pongis.S 2190 TSjeidenreste zu halben (?reisen! Keine Kunde kaufe, 1• bevor sie sich nifeht ׳ von lÄserem köriösen Angebot: ' überzeugt hat Unser altes Prinzip: ^erkauf per Kassa zu billigsten Engrospreisen 9. Mitglieder, ׳welche durch das Los das Rec.ht zur Mitreise erhalten, können, wenn ihnen der (Zeitpunkt nicht zusagt, zugunsten eines anderen Mitgliedes auf die Reise verzichten ׳lind werden bei einer späteren Verlosung mit in!Betracht gezogen. ׳ ),0. Mitglieder, ׳die sich dauernd in Palästina niederlassen wollen, erhalten die ersparten Kosten für die Rückreise ׳von der Gesellschaft in ׳bar vergütet. 11. ׳Die Gesellschaft untersteht der Palästina-Zentrale der Agudas1 Jisroel in Frankfurt a.'lM. 12.!Die von den Mitgliedern zu ,wählende Leitung versendet jährlich einen Rechenschaftsbericht an die Mitglieder. ־!Stellungnahme ׳zu diesem Projekt in der ״Jüdischen!Presse“ ist erwünscht. Zwei jüdische Parlamentsfraktionen in Polen. Die auf der Regien! ngsliste ׳gewählten!jüdischen Abgeordneten K i rschbrau'n und!Wy s z 1 i c׳k 1' sowie zu lieg Mar!t im Spezi! Wien; I-, Mahlerstraße 5, Tel. 77-0-54 vlü Ui ׳w^ Bewußtsein gebfacht. — Damit ßatMoses' die erste Etappe^ seiner Bestimmung ,zurückgelegt. Ihm beibf np,ch die Aufgäbe, das׳ Volk'in das Land ׳zu bringen, in dem Israel, dem ,Gesetz ä-ttes eine Heimstätte schaffen soll. Es ist unmöglich! in dieser Besprechung auch nur andeutungsweise vviederzugeben, vvig wundervoll Bjrnbaüm ,Moses' ־als•‘ Lehrer upd Führer in der Wi1st,e ganz in seinen menschlichen Eigenschaften schildert. Wir hätten es vielleicht1 lieber gesehen, wenn der Verfasser mehr׳ noch hervorgehoben hätte, daß Moses stets davon durchdrungen war, ׳"daß er Seine ganze Eührertätigkeit niir zur höheren Ehre, seines Schöpfers ausüh.e. - ' Wie eine Symphonie klingt, Birnbaums Schilder1|ng־ vom Tpde des großen Führers. Mdsis Selbstlosigkeit soll dem Völke in seiner; ganzen Reinheit noch einmal ge-1 zeigt werden. Keines Menschen Hand ist vyürdig genug1) ihm den. letzten Liebesdienst zu ervyeisen. ״Und was nie vorher gescheheiy und ni£ wieder! geschieht, damals geschah es: G-tt ״׳begrub ihn im Tale im Lande Moab, gegenüber( Bet Peor ..' Also auch hier wieder״ jene merkwürdigen Verkörperlichuüg G:ttes,׳ deren die späteren jüÜiscKe.n. Weisen , schier; schaudern.d gedenken: ״Der 'Herr selber hat Gnade *an Moses geübt und ,ihn mit eigener Hand! bjegraben. Stünde das nicht geschrieben, ’ man; 'konnte es nichts aussprechen. Aber' es steht wirklich geschrieben: Und , er hegrub ihn im’Taje/f ״Das war' Moses, das sein Werk;, das sein Tod. Und er wurde hegraben von ben eigenen Händen G-ttes, den' er, der Einzige, bis dahin, der Emzige für immer, gesehen: von Angesicht zu Angesicht: . ü־ttes getreuester Knecht unef gewaltigster, Prophet — der größte Mensch, d'^r 'jo, gelebt.“ 1 . H. Felix v. Luschan: Völker, Rassen, Sprachen. Anthropo- 'logische! l36tra־chtuogbn. Deutsche 1B1׳ich-!Gfemeinschaft, G. m. b. H., Berlin. 384 Seiten. Die ' Anthropologie; ist ' eine vlelmmstrittene Wissenschaft, wie fäisf alle ZvVeige der' iNäturwis'sensohaft, •die Ihre Ergebnisse zum größten Teil äuf iHypdthesehi'atifbäut. Trotzdfe'm * erfreut sich ,■;geräde die Anthropologie allgemeinen Iriteresies, Weil ״die KeniituiS 'vom'Merisclien“ doch schließlieh zur S,blhs'tdrkeimt11i:s;des einzehieh' ׳M£nsc.he'ri mit dazugöliört.'Stöben Wir ׳auch grundsätzlich alleiF1Forschungen *ühier den ״Urb'eginn“. d; h, über ah;das, •was ׳״vor uns“ km Kosmos vorgegängeu sein soll, äbiehnepd gegenüber, so (besitzt doch'die Anthropologie ׳.scHori deswegen־ auf ׳jeden gebildeten׳ Menschen eine.' AhälehiinftsKraft,‘ •well sie uns'•die Gegenwart zu verstehen •lehrt. 'Bedingung ist äl'lerdings _ _ _____ •dabei, daß man sich dpr Führung von wirklichen'׳Gelehrten, erstrangigen Autoritäten des Faches an vertraut. Das uns vorliegende ausgezeichnet ausgestattete!Buch von 'Felix י vj Luschan' entspricht1 diqseni' Voraussetzungen in ׳vollstem Maße. ׳Da!s Buch ' behandelt die wichtigsten ׳Fragen; der ’ Anthropologie ■u׳nd 'beschäftigt •sich eingehend mit den Völkern und Sprachen von Australien, Amerika, Afrika, Asien, Vorderasien, 1Hinterasien, ׳Ozeanien und!Europa, Zusammenfassend kommt der ׳berühmte Gelehrte, zum •Schluß seines epochemachenden Werkes zu ,zehn Thesen •über ׳die ׳ Menschheits'kunde: 1. Die gesamte Menschheit!besteht nur aus einer einzigen Spezies. 2. Es gibt'keine'wilden Völker, ׳ sondern nur Völker mit verschiedenen Kulturen. 3. Die trennenden Eigenschaften• der sogenannten!Rassen sind •••durch die Umwelt entstanden. 4,' Es gibt ׳keine an •sich ׳ minderwertigen ׳Rassen. 5, In jeder ׳Rasse gibt׳ es einzelnie 1 minderwertige'Individuen. 6; •Die meisten!Rassen sind der Umwelt in vollendeter Weise angepaßt. 7.!Eine •Deckung von Rassen •und Sprachen ist heute nur noch in seftenen 1׳Fällen vorhanden. 8. ׳Die!moralischen und geistigen Unter- 1 schiede zwischen den Rassen sind viel geringer als zwischen 'einzelnen Individuen ׳derselben ׳Rasse. 9. Mischlinge sind nicht schon an sich minderwertig. 10. ׳Die menschliche Ge- ׳ sellsbhaft hätte es in der Hand,!die!minderwertigen! Eiemente ausz'iimerzeiC Sehr eingehend!behandelt der Verfasser auch ■speziell Fragen, •die lins •als Juden angehen, so z. B. ׳den Antisemitismus, das!Hakenkreuz usw. ׳Das vorliegende Werk, ist, bei der Deutschen 1Buch-Gemeinschaft.^ .Berlin, . SW. 68, Alte Jakobstraße 156157־ ersehenen. Für ׳den vierteljährigen Mitgliedsbeitrag von tsch. K 35 erhält1 das Mitglied ehihn prächtigen '!Hailblederlband und' außerdem 1die llterarlsch-hochstehbiide ׳Halbmoriiatszeitschrift ״Die Lesestunde“ kostenfrei ins ׳Haus gesandt. Weit über 350.000 ständige׳ Mitglieder hüben sich in noch nicht vier Jahren dieser •Gemeinschaft angesch'lossen. Ausführliche Werbe- -schrift R. 28 wird durch 'die 'D. B.!G. kostenlos versandt. ,סהר יבאר מרדכי■" על ׳ש״ע *ו׳״ר הלכות נדה והלם טפילה ושרת והספות לס׳ קנץ-הרשואבידת־רמ׳וכ^מאת הרה״ג ר׳,מרדכי׳ ,פ,׳א ר׳ה א נ ד ממימרא.! נאלאנטא ־'ר-תרפיז'קפי״ד עם׳.2° Dem Verfasser dankt! die talmudische Wissenschaft . bereits mehrere, wertvolle WierHe. so die Herausgabe des .עח?ת• Rfn דברי יושר von seinem Großvater ארל und;sein ‘eigenes Werk ספר׳סני[׳חדש über die כת, ^א׳. mit einem' הספד auf Rabbi Elieser ׳Deutsch 111 ,זצ-״ל diesem neuen haiächi'Sehen• ספר ,beschäftigt er sich in der Haupt- Senator 'Dal erklärten gegenüber dem J. T. A.-Vertrcter, sie wollen e i ne e i g e 11 e j ii d i s c h e »Parlamentsf r a k t i o n, die die Politik der 1R c g i c r u n g P i 1׳ s 11 d s k i unterstützen w i r d,!bilden. Eine neue Sezession in der amerikanischen Zionisti* . sehen Organisation. Ein seltener Empfang Dr. Weizmanns. ׳(J. T. A.) ,Die bekannten ׳Zionisten!Samuel ׳Roscnson und Lawrence iBerenson sind aus ׳der -Zionistischen 'Organisation und aus dem Komitee für den United Palestiue Appeal ausgetreten. ׳In einem an die ׳Leitung der Zionistisehen!Organisation Amerikas gerichteten Schreiben erklären sie, sie ׳hätten sich!zu ׳diesem schwerwiegenden Schritt entschließen müssen, weil sie die!Ueberzeugtiug gewonnen'haben, ׳daß ‘ 1 ' der gegenwärtige Schwächezustand der zionistisehen Bewegung in Amerika in der schlechten Unschädliches Entfettungsmittel Man kaufe sich In der nächsten Apotheke 4 dkg F׳u c 3ד höhnen, davon nimmt man 2 Wochen hindurch zwei־! mal täglich ie eine Böhne nach der Mahlzeit hernach 3 Wochen dreimal täglich je 2׳ Bohnen na<5h der Mahl•{ zeit, sodann wiederum 2 Wochen dreimal täglich eins r Bohne.nach der Mahlzeit. Der Erfolg ist ein ׳überraschender Leitung seitens der jetzigen zionistischen Führer seine Ursache hat. Die ־Mitarbeit aus London, heißt es in dem Schreiben weiter, bedeutet für uns nicht das!Heilmittel; was nottut, ist eine ne!(e Führerschaft. Das Administratiivkomitee der amerikanischen Zionistischen Organisation' 'hielt im!Beisein Dr. Weizmanns eine ,Sitzung »ab. an der auch der Austritt von Rosenson und IBerenson ■erörtert ■worden ist; Nachdem ׳Dr. Weiimann sein Exposö erstattet :hatte, wurde!zu dieser Angelegenheit Stellung genommen, wobei in einer ׳Resolution einmütig die Meinung •zum Ausdruck gelbrächt wurde, .׳der Austritt der. beiden Herren sei •das )Signal zu einer Erneuerung ׳des Ka1p1pf.es ■der ^Brandeisisten ׳gegen Louis Lipsky und!Doktor We׳izmann.*Dr. Weizmann stellte in der Sitzung!des •Ad- •ministra:tiv׳kpm׳itees ■fest, ׳die herrschende Atmosphäre erinnere an ׳die Lage im Jahre •1931, da iBrandeis und seine Anhänger die Sezession aus!der ׳Zionistischen Organisation durchführten. Die Sezession der Brandeisisten sei wo!J11 eine- T r ag öd!i e, aber ,nicht eine Katastrophe der!zionistisehen ,Bewegung. Zur Beachtung S Auf vielfachen Wunsch, der aus dem Kreis unserer aus den Ostlärider stammenden Wiener Leser g.eäußert wurde, werden wir fortabלמי הדלק®» הנר עו״מצש ׳ nach den מנהג ■ותיקין nach welchem unsere ostländischen Brüder sich richten, veröffentlichen. Die Zeitbestimmung wird uns allvyöchentlich vom ״Hithachduth Jer.eim“ zur Verfügung "gestellt. \ "חת^חדות יראים" ווינה ״Hi-ta c h d 1111 hier ein!“ j Vereinigung Thoragesetzestreuer .Juden in Wien .II ’Heinesträsse 30^ T;'15. 7 •" V ־ מה. שבת!קול המועד פסח זמי הדלקת הנר עש״ק שעה 6 ע□,21 מינוט. זמן שמיעת החמה עשעק שעח,6 ע□ ׳34 מינוט. זמן הדלקת הנרימוצש״ק שעה 7 עם.33 מינוט■ sache mit Materien, die ׳auch abgesehen von ינחיל תורה ויאדיר : stets aktuell bleiben und von jedem Kenner und Forscher unserer ׳חיה״ק unaufhörlich beachtet werden müssen. Hjer . ist sicher nicht; der Platz, auf Einzelheiten aus dem reichen Inhalt des ׳ .ספרhinzuweisen. Denn der Verfasser zeigt Seite auf Seite eine umfassende Belesenheit und ein selbständiges Eindringen in ׳die schwersten balachischen Fragen. Es gehört eine eigene G׳albe dazu, sich auf die •aufgeworfenen Fragen zu konzentrieren und aus dem immensen Schatze unserer talmudischen uiid balaöhischen Schrifttums immer wieder neue Funde •empor׳zuhoien, wie es der Verfasser tut. 1 Hat er in seinem früheren Werke dem Judentum einen großen Dienst erwiesen dadurch, daß er mit eindringlichen Worten (auch in einem •besonderen Aufrufe ׳Hebräisch und Deutsch) auf die ״Ematzkesubo“ כתיבה דאירכקא hingewiesen und zur Festsetzung eines korrekten Te.xtgs ,dieses :wichtigen ■Ehedokun^entes oft Entscheidendes beigetragen!hat, so wird map' ihm für diese neue Gabe um so mehr dankbar sein, als er in ׳dem Werke an zahlreichen Stellen auf ׳Quellen und ׳Werke hinweist, die ihm auf einer ' Reise nach!Rom in der vatikanischen Bibliothek handschrift- ' lieh zugänglich wurden. Diese Reise und ihre wertvollen Ergebnisse in wissenschaftlicher IB׳eziehung!beschreibt der v Verfasser in שו״ת.0י׳:י״ב ausführlich ׳und jedermann wird ־ daraus mit innigem Interesse ersehen, welche Lieibe und Hingabe• der Verfasser!bei ׳der!Herausgabe dies׳es!Werkes an den Tag legte.'׳Der Verfasser widmet den Ertrag seiner Werke ׳der ׳Herausgabe seiner anderen noch •handschriftliehen Arbeiten• und hofft, da,durch in die Lage versetzt zu werden, seine Forschungen in der Bihliotheka ׳Vaticana fortsetzep zu ׳können, ׳Sämtliche bisher vom Verfasser erschienenen Schriften sind von ihm (Adresse: Rabiu Markus Vorhand, ׳Nitra, Tschechoslowakei)>• ׳zu ,beziehen. (1B.) Emi| Ludwig; Am Mittelmeer. Verlag Ernst Rowohlt, Berlin 19’27!‘Mit''21 Äbtoildiiiigstafeln. Ein überaus amüsanter und lehrreicher Band,!in •dem ein• seltener■ Ge'i׳st ׳mit •starker Erf׳a׳s׳swngskraft den Sau!11 dreier Weltteile ■zeichnet. Von Genua aps führt uns Emil Ludwig durch berühmte Stätten Italiens nach Tunis, ,׳Aegypten, Stambul, Smyrna, Damaskus,' ׳Palästina und Griechenlandi immer den Geist ■der betreffenden ׳Kultur •in kurzen, geistreichen ׳Umrissen darstellend. Ein Atem ■der sehnsüchtigen Träume, das unermeßliche Asien zu erfassen, weht aus den! ,Bande.