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Jüdische Presse · 1928-03-02 · 9 (2.3.1928) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
9 (2.3.1928)
Date
1928-03-02
Page
– (sequence 6)
Language
German
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S6ite 66 Nr. 9 JÜDISCHE PRESSE 1. Jeder sich in den! Dienst der Adar-Aktion stellende Sammler, der mindestens S 75!zugunsten unseres Schulwerkes sammelt, sei es durch Vertrieb unserer Kupons oder durch freie Sammlungen, kann sich an der am 2. Ijar 5688 (22. April 1928) stattfindenden Verlosung beteiligen. 2. Der Sammler hat folgende Bedingungen zu erfüllen: Bis zum 12.!Nissan (2. April) müssen mindestens S 75 als Sammelergebnis im Besitze der Palästina-Zentrale sein (durch Ueberweisung auf das Postscheckkonto der Palästina-Zentrale der Agudas Jiroel. Frankfurt a.!M. Nr. 53.900 oder durch Vermittlung der für ihn zuständigen Gruppe). Die Palästina-Zentrale stellt dem Sammler hiergegen eine numerierte Empfangsbestätigung aus. ־ die ihn berechtigt, sich an der unter Aufsicht eines Notars stattfindenden Verlosung zu beteiligen. PREISE Bei einem Sanimelergebnis von mindestens S 150t 1. Preis: Eine Reise!nach Erez Jisroel 1(Schiffskarte für Hin- und Rückfahrt inklusive!Bett ■und Verpflegung) Sobald für die Auslosung des 1. Preises mehr als 100 Sammler in Betracht kom- ■men. wird als 2. Preis: ebenfalls eine Reise nach Erez Jisroel zu den gleichen Bedingungen ausgesetzt. Mindestens S 100: 3. Preis: 1 Tallis aus der Weberei in der agudistisehen Kolonie ״Machaneh Jisroel“, 4. Preis: 1 Tallis aus der Weberei in der agudisti-!sehen Kolonie ״Machaneh Jisroel“, 5. Preis: Palästina ■und •das Ostjordanland. Album von Ludwig Preiß und Paul Rohrbach!(214 Tiefdruck-Auf nahmen und 21 farbige ׳Uvachromien). 6. Preis: Hebräischer Atlas .(48 Karten) von Jabotinsky und Perlmanu, 7. Preis: 500 Stück Palästina-Zigaretten, 8. Preis: 500 Stück Palästina-Zigaretten, 9. Preis: 500 Stück Palästina-Zigaretten, 10. Preis: 300 Stück Palästina-Zigaretten. Mindestens S 75: f 11. Preis: 1 Kiste (zirka 150Stück) Jaffa-Orangen,, 12. Preis: .: 1 Kiste (zirka 150 Stück) Jaffa-Orangen, T3. Preis: 1 Kiste (zirka 150 Stück) Jaffa-Orangen. 14. Preis: 6 Flaschen Palästina-Wein, 15. Preis: 6 Flaschen Palästina-Wein. 16. Preis: 6 Flaschen Palästina-Wein. 17. Preis: 4 Flaschen Palästina-Wein, 18 י. Preis: 4 Flaschen! Palästina-Wein, 19. Preis:. 2 Flaschen Palästina-Wein. , 20. Preis: 2 Flaschen Palästina-Wiein,; 21. ■Preis: 200 Stück!Palästina-Zigaretten, ' 22. Preis: 200 Stück Palästina-Zigaretten, 23. Preis: 200 Stück Palästina-Zigaretten, 24. Preis: Lehrbuch der hebräischen Sprache nebst U Grammatik. 25. Preis; . ״Das jüdische •Nationalhetm“ von Isaak Breuer. ■ Die Adresse der österreichischen Palästina-Zentrale' ist 111״ Leopoddsgasse 26, österreichisches Postspar- ' •kassenkonto 33.406. Antwerpen. Am ■zweiten Adar 'beging die hiesjge .Orthodoxie ein stimmungsvolles Fest. Es war ■die Einweiliung des neuen Agudalökaies, verbunden mit einem Sziürn auf B. Meziah. Der Vorsitzende der Ortsgruppe,!Herr Koppel Spira. eröffnete die'Feier und brachte in Erinnerung, daß es die erste Veranstaltung ■der Ortsgruppe!ist seit dem kürzlich erfolgten Hinscheiden ■des langjährigen, verdienstvollen Vorsitzenden der hiesigen Ortsgruppe, Herrn Abraham Ull׳ma1111^ צ ״!. Dann! entwickelte er in ■einer ,längeren, von Beifall unterbrochenen Rede das Prograrnm der Agudas-Jisroel, brachte Daten und. Zahlerr von dem,.,was die Agudas-Jisroel schon geleistet hat und die tno'ch. größeien Zahlen von dem, was nocii zii!leisten ist', und scit'loli mit einem wannen Appell an alle, die den Weg zu Agudas-Jisroel noch nicht geiuuden ■haben, ihr beizutreten ■und ■die vielerlei Aktionen' und Aufgaben der Agudas...Jisroel materiell, aber auch geistig durch aktive iVutaroeit zu ׳unterstützen., Dami brachte er ein vorn Zeiuralrät der Agudas-Jisroel in Wien eingelaufenes begrümingsschreiben 'zur 'Veriesuilig. •das 'mit grobem ■beitall autgeuommen wurde. ■Herr Uuerrabbiner M. Kottenberg ergiitt dann das Wort zu einem geisivoileii, tieagiunüigeii hadran. Die btiniimiiig der ■daraut folgenden bzuauas iViitzwa wurde diucu gesangliche Vorträge des oiuenuiiuors baisivy aus üuessa, ■uer seit einigen vvociien an der Inesigeil 1y1acns1Ke-naa״)j wiuKt, wesemden ׳genoben. warnend der ivuuuzeit spraeu aucu rierr gemeiner aus '׳Wien, der tue Grübe und uuickwuascue ■der uomgeii A'g-uüas-jisioei übeiuracine. Als uachäier spraeu daun ■uer Voisiizeuue uer .lugeii'ugtuppe. 11־e1r josei rnetlmaiin, uer zuuaeiist den!L׳amv uer uiuppe ausspruch au tue veiüieusivuneii uozenten aes Dai-jaumi, nerrn Won Kouenueig und nenn Ln.!ץ. Laut», ueuea es zu veiuatiiveu m, Uab ■der naf-jauini seit Semem nestenen in Amwe!peil noen inclit umerbioci.en worden ist. Daun wies er auf den tieieu bum ues Zusanimeuiieueus um, dab u,1nmu1s.a-riaua]1s iiuü bziuui ziiäauiiueii ge1e!ert werden, br eionert die AiiiüaDeii uer Jitgeuu 111 uer /vgud״s-j1S1.0er, dufui •Lernen Situ Keniat zu eigenen,. wies tun atu um, vun wetener ueueuumg und Vvienuniveit es geiaue tur die /vgitaa-jugend m am wer peil ist, sieu zur aguUisasmen vv e1um6enmuu1g utucuzuriUgeii, d״b Uuz.il U!e beurtitung enlCS j'UUiaenen iviUieuS. Vvxe eS UaS 111111 eiUiIaCLe L01UU serll aUl'l, VUU SO Urillgeimer inUlweilüigiveu ist una Seiiiob am eurem AUiiUi au u!e juihseueil bnciit in Antwerpen, an d*e judiseae weuieume m Am- Wetpeil, das Kmgeii uer .jugeud za ameistiuzeu und Ul freimeuigsier Vv e!se uei uer nrruhuiig mrer ■Eingaben be- •hun.eu /.a sein, na an spiaciteu nueu netr mruoaum vom Voxstaiiu aer meoigeu nnsütuppe uua nerr b. nnremetd im x'.auien der Geiaeuiue iViaexiSuve n״Uau, Allt vv ex peil, üuefuraeme timen Uxiiue unu Vv uns^ne rur ein ueuvmeii .der ^vgaUuS-jicruei m Antwerpen, om em oiir irenme uian sich aaim uu noi.en oewubxsexii, em biticK uer Gesuucme j der Orthodoxie in Antwerpen miterlebt zu haben. E. K. T s chec hoslowakei g IDI IBI Beth Jakob-Schulen. V 0 r b e ni e r k u n g: Wir veröffentlichen im nachfolgenden einen Aufsatz des Herrn Oberrabbiners Reich in Verbovö. den er unter dem Eindruck des Berichtes geschrieben hat, der von der Leitung der ״Keren Hathora" bei der Berliner Zentralratssitzung der Agudas ׳Jisroel über den Stand der Beth-Jakob- Schulen in ■Polen erstattet wurde. Wir haben in der ״Jüdischen Presse" auf die große Bedeutung der Mädchenerziehung auch bei uns in der Slowakei unzähligcmal hingewiesen und veröffentlichen auch heute gern die Anregung. Es scheint uns aber notwendig, , zu bemerken, daß bei uns die Verhältnisse denn doch nicht den polnischen ganz gleich sind. In Polen handelt es sich ausschließlich um die elementarsten Kenntnisse der jüdischen Religion, wie sie bei uns überall, wo jüdische Volksschulen von den ,Genieinden erhalten werden, in diesen Schulen allen jüdischen Mädchen gelehrt werden, ■und außerdem um die Ausbildung von geeigneten orthodoxen weiblichen Lehrkräften. Bei uns in der Slowakei sind solche orthodoxe Schulen fast überall vorhanden, wo die genügende Schülerinnenzaltl aufzuweisen ist. Eine Ausnahme bilden einige größere Gemeinden der Ostslowakei. Das Problem liegt bei uns in der religiösen Beeinflussung der weiblichen Jugend außerhalb der Schule ■und nach Verlassen de r Schule in dem Alter, da die Jugend dem verderblichen Geist der Mode und der wahllosen Lektüre ■besonders ausgesetzt ׳ ist. Da kann eine Weltorganisation nicht helfen; denn da ist auch mit Geld nicht zu helfen. Einzig ׳und allein der entschlossene Wille der Eltern, der Väter und der Mütter, und die Tatbereitschaft unserer religii ö s e n ■ F ü h r■e r können Abhilfe schaffen. Dazu :bedarf es nicht einmal solch gewaltiger finanzieller Opfer, daß sie ,nicht im Lande selbst aufgebracht werden könnten. Die ,Agu d a s־J i s r 0 e 1-F rauen- und -M ä d ch e n gf u pp e n mit ■ihren Unter-!a b t e i 1 ■u n g e n f ii r sc' hulpflichtige Mädchen z e i g en den .Weg, den wir zu gehen haben, und die Erfolge, die bisher erzielt wurden, sind deutliehe Beweise ■dafür, daß:' wir auf dem richtigen Wege sind. Wo Schulen nach; der Art. wie sie von den Agudisten in Polen inT Einvernehmen mit den rab- •binischen Autoritäten'', errichtet werden, nötig sind, werden sie von unseren orthodoxen Gemeinden geschaffen wendetf;m ü s s en. wenn erst die Er- ' kenntnis von deren Notwendigkeit in allen orthodoxen , Kreisen sich Geltung verschafft hat. Was die Orthodoxie von der Gemeinde zu fordern berechtigt ist, braucht sie nicht und : soll sie auch nicht als Privatsache der einzelnen betrachten.. Dagegen ist es eine Lebensfrage für , a a s gesamte religiöse Judentum, die J u g,e n d na:ch dem Verlas׳ s en■ d eV' S c :h iila n;ts.t a 11 e n' nicht z־u ־ver- 1 j er en.;.Darum;sc(lliep.."״'sjch ,־.idfe weitesten Kreise ernst,! ich kümtnerri^ t':W:ir stellen diese Frage zur öffentlicher!' Diskitssioni1^;r‘ •’ : ' Die R e d a k t i 0 n. Vor einigen :Wochen .;ö.rscJden in der ״Jüdischen Presse“;ein kurzer Tätigkeitishericibt des Keren Hathera, in. weichem s i e!b e n u h d a׳ c h t z i.g Beth-Jakob-Mädchenschmiert mit &;e!h n t aü s ׳e n d Zöglingen ausgewiesen sind. Ich wolite meinen Augen, nic'h't ׳■trauen. Das ist doch eine epochale!Leistung. U׳n׳d die Agu!da sollte solche jede Erwartung übertreff ende Resultate so ׳bescheiden registrieren? Mit Sicherheit nahm ich an, daß ׳die ״Jüdische Presse“ , in der nächsten Nummer hierüber ausführlich schreiben wird. Aber seit damals war nichts mehr hierüber z׳u hören. Sie hätte aber dieses Thema ja erörtern sollen, nicht nur um diesen Erfolg der Aguda herattszustreichen, sondern um auch ■bei uns^'das Interesse zu wecken für solche Schulen. Ist es denn hei uns überall mit der Erziehung unserer Töchter besser!bestellt als in Polen? ■Gehen bei uns nicht in manchen Orten die Knaben!i׳n den Cheder und die ׳Mädchen in. die Klosterschule zu ׳den Nonnen oder in die •staatliche .M:it'tel׳schule?;:Jn •der ganzen Republik .haben wir, kein orthodoxes ,ErzieJtun'KS'invstitut für Mädchen und selbst die Töchter orthodoxer .Raibibunim müssen Schabbos d׳ie Bürgerschule besuchen.;Für Knaben ist .gesorgt; wir haben großartige Talmudthpras und JescMwotlh. Wohin aber mit ■den Mädchen? Wct diese im jüdischen Geiste ausbilden? Viele fromme, brave■ Eltern sind verzweifelt, wenn sie vor ׳diese Frage ge st eil t:\yerden, ׳denn jeder kann doch nicht ■sein Kind nach Frankfurt schicken. ■Da erscheint e׳in begeisterter Retter in der• •■Not; die Aguda greift zlelbew.ußt •ein. Aber, leider nur in Polen und nicht bei uns. Zehntausend jüdische Mädchen genießen fromme Erziehung und Unterricht tim Geiste ■der Thora. Trotzdem der Ausweis des Keren Hatliora vor mir liegt, kann ,ich das gar nicht ■glauben. Das leistet die mit schweren finanziellen Nöten kämpfende Aguda, •die so viele hilfsbedürftige und so wenige hilfsbereite Gesinnungsgenossen hat! Für •zehntausend Mädchen konnte die Aguda in Polen, ׳bei den hier- ■zulande von uns so geringgeschätzten Galizianern Betli- J׳ak01b-Schulen einrichten ■und wir zeigen nicht das g ׳e r i 11 g s t e Interesse f ii r diese einzigartige, großartige I n •s ti t u t i 0 n. Zum Glück sind es nur die leitenden Kreise der Orthodoxie, deren Aufirverksamkeit derzeit gegen ihren Willen ■durch andere Angelegenheiten absorbiert wird. Die breitesten Schichten der jüdischen Bevölkerung jedoch Die Agudas Jisroel-Jugendgruppe Presov spricht hiermit Herrn Rabbiner Moses Fischer נ״י dem Gönner und Förderer ihres Vereines, anläßlich seiner Wahl zum Oberrabbitier in Sipisskä Starä Ves' ihren wärmsten מזל טיב aus ■und .gibt der berechtigten Hoffnung Ausdruck, daß Herr Oberrabbiner Fischer sc'11 tiefgehendes Glmiidisches Wissen und seine eloquente Rednergabe auch weiterhin, nunmehr zum Wohle seiner neuen Gemeinde, wie auch zur Verbreitung der Aguda4׳dee verwerten wird. (3. .. 7. sich an Ihrem Geld, G/Z6 VCrSUTlCllgCn xuenn Sie Pelze einkaufen, ohne sich von unseren billigen Preisen zu über zeugen! Riesiqe Auswahl in allen Pelzgattungen Uerkaufs en gros, en detail! Reparaturen werden schnell und billigst durchgeführt! Parisienne Pelzwarenhaus Bratialawa, Kristinengasse Nr. I Kolben-Palais Samstag gesperrt! würden •vielleicht ׳mi!t Begeisterung und Opferwilligkeit an der;Schaffung solcher Mädchenschulen, mitarbeiten. Die Aguda!müßte nur die Initiative ergreifen und der Erfolg ist ihr gesichert. Auf diesem Gebiete kann sie doch hemmungslos ihre ■Energie entfalten. Denn in der Frage der jüdisch-frommen Erziehung der Mädchen obwalfet ׳doch keine Meinungsverschiedenheit zwischen Ghass/idim!und Aschkenesim. Wie die Kaufleutc während des Krieges und in der ersten Nachkriegszeit das Außengeschäft foreierten und jetzt wieder das alte, sichere Hausgeschäft abwirten, so werden auch ׳die jüdischen Organisationen zu der jüdischen Aufbauarbeit ■in ihren Heiimatsländern zurückkehren. In jedem Lande bieten sich der Aguda weite Arbeitsgebiete ׳für die Stärkung der orthodoxen Prinzipien und besonders für die Entwicklung!des Enziehungswesens. Der glänzende Erfolg ׳der Beth-Jakob-Schulen in Polen zeigt ׳der Aguda und ׳der großen Welt, welche Kraft dieser Organisation innewohnt, wenn sie frei und uneiugezwängt zwischen Bedenken und Rücksichten ziellbewußt arbeiten kann. Diese ׳günstige Möglichkeit bietet sich Ihr auch hier in der Slowakei. Auch wir brauchen jüdische Erziehungs- Institute für unsere Töchter, und zwar sehr dringend. Die Weltorganisation der Aguda säume nicht und schreite auch bei uns zur Errichtung dieser bewühnten. Schulen. Ich sage ״die Weltorganisation“, denn wenn der Hausarzt nicht helfen kann, so ruft man einen Pr׳ofpssor. Oberrabbiner S. Reich, Vnbovö. Sljumfest der Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Presov (SIov.). Am Sonntag, den 28. Schebat, veranstaltete die Agudas Jisroel-Jugendgruppe einen Siium auf ׳. נדריםDÖ Nach dem Sijum fand ein Festbankett statt, an. dem auch das Rabbinat, mit unserem neugewählten Oberrabbirier M. Ch. Lau an der ■Spitze, teilgenommen ■hat. Herr Salamon R e i 11 i t z, Präses der Jugendgruppe, begrüßte die erschienenen Bale Batim. die Vertreter der Gemeinde wie auch die in Vertretung der Kosicer ״Bne-Emunim“ erschienenen Herren aufs herzlichste ׳und richtete an den Oberrabbiner das Ersuchen, seine erprobte Tätigkeit auf dem Gebiete der Jugenderziehung hier im gesteigerten Maße fortzusetzen und versicherte ihn, daß •die Jugend seinen Weisungen stets treu Folgschaft leisten werde. Sodann erhob sich unser Öberrabbiher und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß es sich ihm hier sofort am Beginne seiner verantwortungsvollen Tätigkeit, .׳Gelegemheit biete, mit der Jugend enge Fühlung zu nehmen und führte unter stürmischem Beifall der zahlreich erschienenen Gemeindemitglieder aus, daß er seine ganze Energie!in den Dienst der Jugenderziehung stellen w;erde. ■Die Rede unseres Oberrabbiners übte auf alle Anwesende!! einen tiefen Eindruck. Herr Wi Maier hielt eine feurig^ Ansprache an die Jugend, in welcher er sie zum weiteren eifrigen Lernen .anspornte. Es sprachen noch Rabbinatsassessor Jungre I s, der Altendorfer Rabbiner F i s c her, Herr Lazar F 0 n f e d e r, Samuel Reiner und Nandor Herz von den Mitgliedern L. Lauer, L. Licht, von ■den auswärtigen Mitgliedern Herr Glück aus Säros •und der Vertreter der Kosicer Bne .Emunim ,Herr B e r kov!its. Die festliche Stimmung dauerte bis lange nach Mitternacht. Bachurim-Vorträge in Galanta. Man berichtet uns aus Galant a: Am שבח של[לים ׳ ■sch׳10׳ssen hier die Vorträge ab, welche allwöchentlich von den tüchtigsten Bachurim unserer ישיבה während des Winter “|Df gehalten wurden. Die Vorträge erfreuten sich sowohl unter den Schülern der Jeschiwoh wie!unter den hiesigen כני תירה großen Beifalls. Es wurden Vo־־1׳ träge gehalten von den Herren H. Stern (Pesinok), H. Berkovits (Väc), A. Müller (Stupava), E. Friedmann (Budapest). M. Adler (Vesekeny), ׳N. Ziinmet (Senec), S. Großmann (Ujliely) und G11. Haas (Väc). ■Den Schlußvortrag hielt Herr A. Jungreisz (V. Nikola). Bei diesem Vortrag waren außer den Bachurim auch zahlreiche Gäste zugegen, die aus Anlaß ■des שבת של׳ל'ם bei ■dem Herrn Oberrabbiner sich einfanden. Nach dem Vortrag wurde den Anwesenden eine Jause gegeben. M. L. Festbankett in Presov. Aus Anlaß der Rabbinerinstallation veranstaltete der Gemeindepräses Herr Dr. N e u w i r t h zu Ehren des neuen Oberrabbiners für die Mitglieder der Repräsentanz ein Festbankett, das sehr animiert verlief. Es waren 50 Mitglieder anwesend. Der neue Oberrabbiner sowie sein Schwiegervater ■und andere Teilnehmer sprachen ernste ־ר״ת Worte in denen der Wunsch zum Ausdruck kam. das ligiöse Niveau der Gemeinde zu heben.

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