Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 9 (2.3.1928)
- Date
- 1928-03-02
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 9 JÜDISCHE PRESSE Seite 65. Wege zur Kraft und Schönheit im Sinne der Bibel. Motto: Alles Moderne heute regiert Das Religiöse wird negiert. t) 1 e m oderne Linie:!Bleibe schlank! Nach Braten Schlagsahne oder!Käse verboten. •Diätküche: ■Pflanzenkost erlaubt, Fleisch- Sorten, wie Schwein und Wildbret verboten. Ein- Schaltung von sporadischen Fast- und Milchtagen empfohlen. Weekend: Auch Sabbat genannt, Wettlauf jzur Synagoge, ׳Fußtouren,!Märsche in ׳Reih’ und Glied. R h y 111 m i s c 11 T 11 men: Lulovschütteln, Rumpfbeugen, Wippen auf den!Zehenspitzen, auch unbeschuht, ibei musikalischer Begleitung. Sport: iRingkämpfe Jakobs, Makkabi kontra Antiochus,!Stabübungen Aaron ׳und Moses, Golfspiele König!Davids. Bade n u 11׳ d T a u c h e 11: Wasserkuren aller Art. Im Tauchen werden Vereinsmitglieder ausgebildet. Bains mixed. Obligater Schwimmunterricht: Jeder ist verpflichtet, seine Kinder schwimmen lernen zu lassen. Sc h u t z h ü 11 e n: Bewirtschaftete Laubhütten oline Arierparagraphen, Gäste willkommen, ׳Markierting ״Mögen ׳David“. Vermännlichung der Frau: Mann und Männin schuf Er sie. F r a u e n e m a n z i p ■a t i 0 n: Die Töchter Zelafchads kämpfen um die Gleichberechtigung. A n t i a 1׳ :k 0 ׳h 0 1 i s m 11 s: Trinket keinen Nessuch-Wein! B u b iko p f: ׳Etonschnitt für orthodoxe Frauen besonders empfohlen. (Für Gesellschaft Frisuren und Perücken 'in allen Farben. P,uder: Wo •kein Mehl, da keine Thora (Spr. d. Väter, 111, 21). Jugend f!ü r •s 0 r g e: Chirurgische Therapie.!E n th׳a a r,u׳ng s!m i 11 e 1: Weg mit dem Rasienmesser! Verwendet Taky oder Aurum! S׳po r t v e r e i n e: Jeder zu seiner Farbe, nach seinem Stamm. Automassage: Bewährtes ׳Heilmittel für Fehltritte ׳und Ausschreitungen {Al Ohet).!Nikotin:!Entziehungskuren, am Schabbos nicht rauchen. Pn n k tro Mer:!Beschäftigt euch ׳so viel als möglich mit der Thora-Rolle, sie bleibt unser ewiger Jungbrunnen. . . ON Purim-Anekdoten. 111 ׳Kempen, wo Raibibi. Isroel!Landau •als )Rabbiner tätig־ war,־ leibte ein ׳Reformjmde, der nicht mir!selbst alle religiösen Bindungen von sich geworfen hatte, sondern dem auch Rabbi Isroel ׳ein• Dorn im Auge war, und er suchte Rabbi Isroel izu schikanieren, ׳wo er nur konnte. /An Piunim bot sich ,ihm!die!Gelegenheit ׳da)zu. Er sandte Rabibi I-sro'el als משלך־־מנות eine aus ׳Zuckerw׳aren verfertigte. ^TD־F׳ig1uf. Rabbi Jsroe'l, wohlverstehend1, bedankte!sich schön und sandte!ihm ׳seinerseits •als משלח מנות Süßigkeiten mit •dem Bilde eines ׳Rabbiners. Er bemerkte •ihm hin!zn: ״■Deshalb ׳heißt 1e׳s ■ja: ׳) מנות איש לרעי-דund■ nicht einfacher: משלח מנוח לרעהו) •.um an׳züdeute11: Bin jeder -sende ■das Bild seiner ׳selbst als Geschenk seinem Nächsten!“ * . An ■einem Purimnachrni'ttäige •saßen die Schüler des נודע ביהודה gesellig •zusammen und man wählte auch, — wie am Purim üblich — einen ״Purim-Raw“. Dieser, oben gewählt, gab ,seine ׳Purim-Witze zum!Besten, es fehlte auch nicht •an einem Trünke, und ׳schließlich vergaß er sich in seinem stark angeheiterten Zustande so weit, und ergoß ■die Laune ׳seines Witzes auf den * *Lehrer und machte auf den נ״ב spöttische Bemerkungen. Am!nächsten Morgen ׳bereute der ■Schüler die Ihm gestern ■als ״Burim־Ra׳w“ entschlüpften Worte!gegen seinen großen Meister und ׳so •suchte er ׳den ,נוב״ auf- «in ihn n׳m!-מחול׳ ,zu ׳bitten. ■Gerne verzieh ihm der ניב״י•!Der Sohn des ניב״י der die ganze Sache mitaugehört hatte, konnte sich aber nicht enthalten, seinen Vater zu fragen, wie er denn einem solchen Schüler so bald verzeihen lcönn. .,,Er ,war doch angetrunken, als er seine Aeußerangen über •mich machte, und wußte nicht recht, was er sprach,“ sagte der .נודע בידודה ״Du kennst ■doch, Vater, ׳das liier!im Volksmunde gebräuchliche Sprichwort: ״Was der Nüchterne auf der Lung’, hat der שכור auf ■der Zung', und ׳w׳i׳e konntest du ihm verzeihen?“ frag!der Sohn weiter. Lächelnd erwiderte ihm der נודר ביהודה: ,Das Sprichwort ist freilich richtig, ׳doch nur ׳bei einem Menschen, nicht bei einer בהמה wie er ist; denn wenn das Sprichwort!sich auch auf;eine בהמה bezöge, so brauchten wir ׳die Lunge der בהמה nach der שחיטה nicht סדק zu sein,!man würde ■vielmehr die בהמה vor der שחיטה besäufen und nur die Zunge ans eben, um •die Beschaffenheit der Lunge zu erfahren.“ * ■Ein armer, doch kluger und witziger Mann ׳kam am Purim zum Raw seiner Stadt. Wie ■er ׳den Räw so behaglieh in seinem Lehnstuhle ׳sitzen sah, — auf ׳dem Tisch nebenan standen viele Purimg'eschenke — da sprach er zu ihm: ״Rabbi! Wohl keiner kann so vollkommen ׳den Aussprach unserer Weisen: l Frag’ mich was! Unter dieser Rubrik veröffentlichen wir 10 Serien von Je 1 ö Fragen ans dem Gebiete jüdischen Lebens und jüdischer Wissenschaft. Für jeden Leser, der uns die richtige Beantwortung aller 100 Fragen einäendet» haben wir eliten wertvollen Biicberpreig ausgesetzt. Nach Abschluß der ganzen Serie werden wir die riehtigöi! Antworten und die Na men der Preisträger veröffentlichen. Die Antworten sind unter der Chiffre »,Frag* mich was!“ an die Wiener oder Preßburger Redaktion zn senden. Ptirlmserie. 1. In weichem Jahre trug sich das Piirimereig- 11IS zu? 2. Warum wollte Königin Wascht! nicht vor dem König Achaschwer erscheinen? 3. Wiewiel Namen hat Königin Esther gehabt? 4. Unter welchem Namen ist König Achaschwer in der Weltgeschichte bekannt? 5. Was für eine Bewandtnis besteht zwischen dem König Achaschwer und dem itr der christlichen Legende häufig wiederkehrenden Ewigen Juden Ahasver? 6. Warum ist der ״Puiimraw“ so beliebt? 7. Wie kommt Noah in die Rolle Esther? 8. Seit wann ist es Brauch, am Purim sich zu verkleiden? 9. Wann wurde die Megiilah am 11. des Monats Adar gelesen? 10. In welchen europäischen Städten wird noch heute Purim am 15. Adar gehalten? Jene Leser, welche die richtige Lösung der Fragen der Puriinserie noch vor Purim der Redaktion einschicken, erhalten prompt ein wertvolles Schlachmones von der Redaktion. Jene, die erst später mit der Lösung fertig werden, müssen mit dem Schlaciunon.es big nächsten Purim warten. ״חייב אדם... עד שלא ידע בין ארור המי לברוך מרדכי" 01 füllen, wie Ihr, Rabbi! •Denn wir armen Leute, ■die wir am Purim überall offene Türen und Hände finden, — voll Dank an Mordechai, der doch wesentlich zur Einsetzung des Purim •beitrug, sprechen wir:בדיך מרדכי! Die Reichen ׳andererseits, die.Pairim kaum a!us dem Austeiilen von Spenden 'herauskommen■,!sie ׳sprechen: ארור 1המ, Hannan ׳ist doch eigentlich Schuld daran, ihr aber, Rabbi, Jihr ■werdet Purim :mit ■all den schönen Geschenken, •die da liegen, beehrt.!Ihr ׳gebet auch ■andererseits mit beiden ■Händen den!vielen ׳zu Euch (kommenden Armen, Ihr wißt *wahrlich nich't,.׳wa׳s zti, 1s:prech!en, ob אמך ך1מז oder י 1י־ . ׳ ’ י “!כרוך מרדכי Beim Ghlefralbbi von London, Rabbi!Nathan Adler ״ ל ü ז , sprach »ein Mann ׳vor, ׳der *den Olberrabbiner an׳f־ •h׳ieilt, andauernd ׳auf •i/hn cinrediete und׳ ׳ihn schon ׳gar nicht z!u Worte kommen ließ. ״Nun,“ ■sprudelte die ,Redef'liit des Besuchers, ״will!ich dem Rabibi noch ein schönes Wort sagen, ■das ׳ich ׳von Rabbi jizehok Elchonon!in Kowmo gehört ׳habe“. ״Kann inicbt .!stimmen,“ ,warf der Ghiefrabibi ein. ״Wiieiso!nicht? Habe ja noch gar nichts gesagit.“ ״Sie können ׳von Rabbi Jizehok Elchonon nichts gehört haben, nachdem Sie •andere!Leute ■gar •nich't ■reden lassen.“ * Rabbi Elle Meisel. der bekannte tatvolle Oberrabbiner von Lodz, mußte in einem furchtbar strengen Winter ׳die Magnaten seiner Gemeinde ,aufsuchen, um!die Unterst'ützunigsige'lder zur Beschaffung von Holz und Kohilen für die vielen Armen belzubringen.. Bei ׳dem reichen Fabrikanten ׳Posnausiky •wurde der Rabbi mit großer ׳Ehrfurcht empfangen. •Der Chef ׳selbst ging, als er von dem hohen Besuch hörte, ins Vorzimmer hinaus, mm ih׳n in ׳den Salon zu ׳bitten. Posnansky hatte ein leichtes Hausröckchen an und!das Vorzimmer war nicht,!geheizt. ׳Aber Rabibi Meisel rührte ®ich nicht vom ׳Orte, leitete ein umständliches Gespräch ein, ohne die Zeichen der Unruhe des Hausherrn zu beachten. Dieser wagte ׳nicht 1!zu unterbrechen und hörte ׳zähneklappernd zu. Da ׳sieh min!die Sache lange hinauszog, der Rabbi!in aller ׳Gemütsruhe von einem Thema!zum anderen überging, ■wagte!doch der Fabrikant leise zu unterbrechen: ״•Aber *wollen nichit!der Rabbi ׳in den geheizten Salon eintreten? Mich friert es ׳fürchterlich.“ ״So?“ erwiderte der Rabbi, ״auf diesen Moment habe ich gewartet, nun kann ich den Zweck meines Herkommens •mitteilen. Ich ׳komme nämlich wegen der vielen Armen, die Tag und Nacht mit ihren Kindern frieren . . .“ 1Der Betrag •für den Holz- und Kohlenfonds fiel ganz zur ׳Befriedigung des Rabbi aus. Agudas Jisroei Jugendgruppe, Wien. II., Floßgasse 1 Einladung zu der am Montag, den 5. März 1928 um 8 Uhr abends im Festsaale des .,Bayrischer Hof", II., Obere Augartenstraße 5, stattfindenden Purimveransialiung mit erstklassigem Programm. Karten (Damen und Herren) sind allabendlich von 6 bis 10 Uhr im Lokale der Jugendgruppe zu haben. Telephon 45-747־. Restliche Karten an der Abendkase! Ein Abend ununterbrochenen Lachens! Bitte Karten sichern! 11—1 יי" 1■■״" V1■■! •—"י״יי״^״י^ IWohlbehagen imd za den Feiertagen verschafft eine 1 aase güten Kaffees. Aber gleichviel, ob teure oder billige Sorten — man vergesse nie eine kleine Beigäbe von Pessach- Fr anck-Kaffee Verläßliche koschere Kaffeewürze F ab ri k m a r ke: ״ Kaffeemühle“ Die erste separate orthodoxe Gemeinde in Palästina. (J. T. A.) Die Bemühungen, ein Einverständnis zwischen den extrem orthodoxen Kreisen und dem Wlaad Leumi herbeizuführen, um ■die Einheit der jüdischen Gemeinde in Palästina im (Zusammenhang mit der vor kurzem in Kraft. getretenen Gemeindeverordnung herbeizuführen, sind!nun endgültig!gescheitert.. Verschiedene orthodoxe Gemeinden haben bei der Regierung um ihre Anerkennung •als separate, der Kompetenz des Waad iLeumi nicht ׳unterliegende Gemeinden nachgesucht. Nunmehr bat die Regierung die Anerkennung der ersten dieser separaten orthodoxen Gemeinden in Jerusalem ausgesprochen. Die neue Gemeinde setzt sich hauptsächlich •aus Anhängern des Rabbi von Gura Kalwarja (״Gerer Rebbe“)!zusammen. Die Wirkung des letzten Erdbebens in Palästina. (!J. T. ,A.) •Der am Mittwoch, •den 22. ׳Februar. 7 Uhr 50 Minuten abends, erfolgte ׳zweite Erdstoß hat außer in Jerusalem, Jericho ׳und Tel-Aviv ׳auch in •den Städten Hebron, Haifa, Afuieh, Acco, ■Ludd, Tiberias,!Nazareth, Nablus. Ramleh •und in anderen Orten!großen Schaden verursacht; überall wurden mehrere Wohnhäuser sowie Regierangs- ׳und 'Magistratsgebäude mehr oder weniger ׳schwer beschädigt und unbewohnbar gemacht. In zahlreichen Orten verbrachten Araber wie Juden die Nacht vom 22. zum 23. Februar im Freien, da sie eine WHeder־ holung •der Erdstöße und einen Einsturz der Häuser befürchteten. Die Tefephonverbindungen sind;an vielen Stellen des Landes gestört.!Menschenleben sind nirgends!zu beklagen. Nur in •der Jerusalemer Altstadt batte eine Frau, die durch den Erdstoß einen Nervenchok erlitt, eine Frühgeburt. Das in ■der Renovierung befindliche, seit •dem Erdbeben im Juni unbenützte Regierungsgebäude auf ׳dem Oelberg wurde abermals beschädigt. Diebstähle an der Grabstätte Josephs. (J. T. A.) Unerkannt entkommene Einbrecher haben die ׳in der Nähe von Nablus, idem biblischen Schecbem, gelegene!Grab- Stätte Josephs, ׳diie von den Moslemiten als ein ׳heiliger Ort verehrt wird, foeimgesuefot und verschiedene historische Urkunden sowie eine antike goldene Lampe •entwendet• Vor einiger Zeit haben amerikanische Touristen ׳dem mosilemitischen Obersten Gerichtshof 6000 Pfund fitf ׳das Grundstück mit• dem Grabe Josephs geboten, der Oberste 'Gerichtshof lehnte das Angebot ,ab. Adar-Aktion der Palästinazentrale. Frankfurt a. M. (J. U.) Innerhalb des Rahmens der Adar-Aktion findet kommenden Sonntag ein Damenbasar ׳in Kopenhagen unter Leitung von Frau Rabbiner Dr. Winkler statt, •dessen Reinerlös für •das Schul werk in ׳Erez Jisroei bestimmt ist; Am 4.!März spricht!Herr Dr. Ehrmann •!in ׳Fulda. Am 18. März hält Herr Jakob Rosenheim in Breslau einen Vortrag. In Holland •hat Herr iLissauer-Amsterdam, Mitglied des holländischen Landesvorstaudes, •die Leitung ■der Adar- Aktion übernommen. Die Vorbereitungen für die Sejmwählen, welche •am 6. März stattfinden, veranlaßten die polnische Landesorganisation ■der Agudas-Jisroel. die Adar- Aktion erst nach Purim ׳aufzunehmen. Die slowakische Jugendorganisation׳ beschloß, ein Terrain in Jerusalem zwecks Errichtung eines ׳eigenen Gebäudes für eine Mädchenschule zu erwerben. ׳Frankfurt a. M. (J. U.) Das Wintersemester der Frankfurter Jeschiwa schließt ■offiziell am 22. ׳März mit ■dem großen Verhör. Der Beginn •des Sommersemesiers ist •am 1. ׳Ijar. Anmeldungen für das kommende Semester sind •an Herrn Rabbiner Dr. Josef Breuer, Frankfurt a. ׳M., Rückertstraße 50, zu richten. Während ׳des Wintersemesters wurde die Jeschiwa von 70 Hörern besucht. Jubiläumsstiftung fiir die Hirschsche Schule. Frankfurt a. M. (J. ׳U.) Der Jubiläiimsausschuß der Schulen der israelitischen •Religionsgesellschaft erläßt soeben einen Aufruf für eine Jubiläumsstiftung. •deren Auf-!gäbe sein soll, mit Kapital und Zinsen •der Ausgestaltung der inneren und äußeren Weiterentwicklung und dauernden Sicherung der von S. R. Hirsch geschaffenen Lehranstalten zu dienen. Vor allem soll der äußere Rahmen •der Schulen, •das seit Jahren vernachlässigte Gebäude, in würdiger Weise wieder־ hergesteilt und alsdann dafür gesorgt werden, ׳daß unsere Schule in ihrem ׳Lehrmittelapparat, ihren bibliothekarischen ■und sonstigen ׳Hilfsmitteln•, aber auch in dem Ausbau ihrer gesamten Bildungs- und Fortbildungseinriehtungen wie ׳in •der •dauernden Sicherstellung ihrer Lehrpersonen den Wettbewerb mit keiner ׳modernen ,staatlichen Anstalt zu scheuen braucht. Der Aufruf ,ist von zahlreichen ehemaligen Schülern im In- und Auslande unterzeichnet. Der Lubawitscher Rebbe in Warschau. W׳arsch a u. (J. U.) Der Lubawitscher Rebbe :ist letzten Montag van Riga kommend in Warschau gewesen. Auf der Fahrt war der Raw auf ׳allen Stationen, an denen •der Zug hielt, Gegenstand begeisterter Kundgebungen seiner Chassidim. In Warschau selbst wurde er von einer vieltausendköpfigen ׳Menge empfangen. Ein großes Polizeiaufgebot war nötig» um die Ordnung aufrecht zu erhalten.