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Jüdische Presse · 1928-01-27 · 4 (27.1.1928) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
4 (27.1.1928)
Date
1928-01-27
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 4 Seite 26 Sorgfältigste Lieferung in plombierten Säcken von 1 Sack SO kg angefangen franko Haus, ebenso in Fuhren und Waggons K JULIUS HABER Köhlen- und Koksgroßhandlung Nordbahnrutschen 3. Kohlenhof Nr. 372376־ Wien, II., TaborstraBe 9 Fernsprecher Nr. 4t>0-22 Sind die Voraussetzungen für eine gute Hoffnung vorhanden? Auf diese Fragen kann einstweilen keine absolut beruhigende Antwort gegeben werden. Die jüngsten Nachrichten aus Erez Israel bestätigen nur allzu kräftig, was der Vorsitzende des Geschäftsftihrenden Ausschusses der Agudas .Jisroel, Rabbiner Dr. P. Ko 11 •n, in den Spalten, dieses Blattes nach seiner Rückkehr aus Erez Israel vor einigen Wochen mitgeteilt hat. Weite Schichten der ■j ü d is c 11 e n Bevölkerung l n Erez Israel v e rlassen geradezu ,fluchtartig die von .dem neuen Gesetz statuierte H a u p t geineinde •und organisieren sich in Son־ d e r k 0 n g r e g a t i 0 n e n. Das Verlassen der Zwangsgemeiiide allein, geniigt aber nicht, denn es ist bloß die negative Seite dessen, was die thoratreue Judenheit in Erez Israel zur Zeit erstreben muß. nämlich, daß alle jene, die gleicher Gesinnung sind, all jene, deren Zielsetzung ein Leben im Geiste der Thora ist, sich in diesen kritischen Zeiten der Prüfung bewähren und sich zu einer einheitlichen, auf ihoratreuen Prinzipien aufgebauten jüdischen Geineinde zusammenfinden. Auf diesem positiven Gebiete waren die übermenschlichen Bemühungen von Rabb. 'Dr. K 0 h n nicht von jenem Erfolge gekrönt, den jeder thoratreue Jude erwünscht hätte. Es hat sich gezeigt, daß alle schriftlichen Kundgebungen der großen chassi-diischon Führer, •unter denen selbst der in agudistischen Belangen sehr zurückhaltende ׳Belzer Rebbe mit einem warmen Aufruf sich einfand; ' daß alle d i p!10 m a t i s c h e Förderung seitens der in thoratreuen Kreisen Erez Israels noch immer hohe Achtung genießenden F ii h r e r d e r K 01 e 1 i m mäht hinreichten, um in diesen von Leidenschaften■ aufgewühlten .Menschen des heutigen Erez Israel einen ei 11 he 111 ichean E n tsc•11l'uß reifen z u lassen. Es müssen daher die Anstrengungen vervielfacht werden, um vom thoratreueh Judentum die Gefahr abzuwenden, die durch eine Zer- Splitterung in dieser lebenswichtigen Frage, der gesamten Orthodoxie droht. Agudas Jisroel ist entschlossen, eine ihrer wertvollsten Kräfte, Rabb. Dr. Pinchas K 0 h n, wiederum nach Erez Jisroel zu entsenden, um dort den äußerst schwierigen und verwickelten Organisationsbestrebungen der verschiedenen orthodoxen Gruppen eine erfolgversprechende Bahn zu ebnen. Wir haben bereits bei •der ersten Reise •des Vorsitzenden des Geschäftsführenden Ausschusses der Agudas Jisroel betont, daß nebst ihm auch d i e F ü 11 re r d e r g r 0 ß׳e n und altbewährten K 0!1 e 1 i m aktiv eingreifen müßten, 01m das böse Schicksal, das durch eine Atomisierung der einzelnen thoratreuen Gruppen dem orthodoxen Judentum, •und nicht zuletzt auch den Kolelim droht, noch im letzten Augenblick abzuwenden. Wir hoffen, daß es Herrn Dr. K 0 h n, . der vor seiner bevorstehenden Palästinareise mit den Führern der ungarischen und der siowakischen Kolelim in Budapest und in Bratislava noch im Laufe dieser Woche persönlich in Füh- I lung tritt, gelingen wird, •diese wertvollen Kreise der Ortho־ doxie zu einer größeren Aktivität zu •bewegen. M a n ist sich in Budapest and Bratislava der greifen moralischen Mitverantwortung an den Geschehmssen in Erez Jisroel sicherlich bewußt und so ist zu erwarten, daß die Führer der Kolelim mit ihrer ganzen moralischen und individuellen Kraft für eine gedeihliche Lösung der schwebenden Probleme eintreten werden und daß sie sich in diesem historischen Augenblick im besten Sinne als נשיאים als Fürsten und Führer zeigen werden. Die Verlautbarung des Gemeindegesetzes am 8. Tebeth dieses Jahres war ein Tag der Trauer und des Schmerzes, ob der schmählichen Zurücksetzung, die in dem neuen Gemeindegesetz de. Thora and ihren treuesten Bekennen1 widerfahren ist. Möge sich dieser Trauertag nicht in einen Verzicht, in eine Lethargie des orthodoxen Judentums verwandeln, denn dann •ist ׳es wirklich um uns geschehen. Vielmehr hoffen wir, daß diese Trauer, dieser Schmerz alle Kreise •des thoratreuen Judentums, noch im letzten Augenblicke aufrütteln wird, alles zu tun, damit ■nach •dem Prophetenworte diese Trauer des vierten Monates in einen Freudentag um gewandelt werde. P. Der Vorsitzende des Geschäftsaus־ Schusses der Aguda, Rabb. Dr. P. Kohn, in Budapest und in Bratislava.!Auf .Einladung der ungarischen orthodoxen ׳Landeskanzlei!begab sich der Vorsitzende ־ des Geschäftsaus- Schusses der Aguda in Wien,!Rabb.' Dr- Pinchas Kohn, nach Budapest, um dort vor seiner bevorstehenden Reise nach Erez •Israel über die durch das neue Gemeindegesetz geschaffene Situation in Palästina Aussprache zu pflegen. Rabb. ׳Dr.!Kohn traf ׳Dienstag, den. 2. Schewat in Budapest ein. Am Bahnhof wurde er von Direktor Dr. Adolf Deutsch und dem Sekretär der La.ndcskanzlei Doktor Reiner empfangen. Dr• 1Kohn.fu.hr in Begleitung der Herren zu.m Präsidenten der orthodoxen Landeskanzlei, ׳Herrn Adolf Frankl, der zu Ehren des .Gastes ein Festessen gab. Nachmittags begannen die Beratungen, an welchen Präsident der Landeskanzlei Adolf Frankl, Präsident der aut. orth. isr. Kultusgemeinde Abraham von Freudiger, sein Bruder Leopold von Freudiger, ׳Rabb• iFischl Süßmann, Budapest, Kultuspräses Bernf e 1 d, Debreczen, Direktor Adolf Deutsch, Dr. Reiner und Herr 1K a h au e ׳־F r a n k 1 teilnahmen. Die Beratungen fanden erst in den späten Nachtstunden ihr Ende. Mittwoch früh begalb sich Dr. Kohn nach Bratislava, wo er eine mehrstündige Aussprache mit dem Präses der tschechoslowakischen K 01 e1 s, Herrn Oberrabbincr Schreiber, hatte. Mittwoch abends kehrte •Dr. Kohn nach Wien zurück. ׳Ein offizielles Communique wurde •über die Verhandlungen nicht herausgegeben. Die Tagung des Zentralstes der Aguda in Berlin. (Schluß.) FRANZÖSISCHE LINIEN VON HAMBURG, HAVRE, BORDEAUX, GENUA, MARSEILLE NACH SÜD-AMERIKA חוווווווווווווווווווווווו!וווווווווווווווווווווווווווווווווווו!וווו1ווווווו1 BRASILIEN, URUGUAY, ARGENTINIEN KUBA, MEXIKO llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllf COLUMBIEN VORZÜGLICHE EINRICHTUNGEN DER 3. KLASSE RITUELLE KÜCHE WIEN, IV., WIED NE R GÜRTEL 24 (GEGENÜBER SÜDBAHNHOF) Die Debatte über., die Kenessio. A. W. Rosenzweig־Zürich spricht sich namens der schweizerischen!Landesorganisation für die Einbe־ rufung der Kenessio Gedaulo aus und erörtert Finanzfragen. Koppel S p i r a ־ Antwerpen äußert sich!in ähniiehem Sinne. Nahum R 0s e nf e l d- Warschau entwickelt in längerer Rede auf Grund privater Nachrichten ׳die Aufgaben, die Agudas Jisroel in Sowjetrußlund. ־!insbesondere 1in den neu gegründeten jüdischen Kolonien zu lösen habe. Es sei unwahr, daß die Sowjctregierung in diesen Kolo- •nien der Entwicklung religiösen Lebens irgend welche Hindernisse bereiten wolle. , Nach Schluß der allgemeinen Aussprache •ergriff Dr. Pinchas Kohn- Wien das Wort ׳zu seinem Bericht über Erez Jisroel. Redner widmet den größten Teil seiner Ausführungen einer Darstellung der außenpolitischen Situation. Es wird darauf in anderem Zusammenhang zurückzukommen sein. Die freundlichere Stimmung der Araber •stehe im ' Zusammenhang mit der leider eingetretenen Pause ׳in den jüdischen Bodenkäufen. Was die Gemeindegesetzgebung betreffe, so werde sie steuerpolitisch zweifellos ein Schlag ins , WillÄr sein, zumal von den 130.000 Juden etwa 12Q.OOO sich .nicht vollkommen selber erhielten,' sondern mehr oder minder von Subventionen lebten. Redner erörtert dann seine Bemühungen um Schaffung einer einheitlichen orthodoxen Gemeinde in Jerusalem ׳unter gleichzeitigem Austritt ■aus •dem Waad Leum-i. Der geschäftsführende Ausschuß habe die hiermit in Zusammenhang stehenden delikaten Fragen in vielständigen Erörterungen behandelt.' und es sei gelungen, ׳sich auf eine Resolution zu einigen, deren debattelose Annahme •der Redner empfiehlt. Es erhebt sich ׳kein Wider- Spruch. Die Resolution wird einstimmig ,angenommen. Das Wort ergreift Dr. Nathan Birnbaum zu seinem ׳Referat über die Aulimbewegung. Das Referat wird in Kürze im Wortlaut veröffentlicht werden. Herr Jakob Rosenheim gibt dem Dank der Versammlung für das gedankenreiche Referat Ausdruck, das den Höhepunkt der Tagung!bilde. Er behalte sich vor. in der morgigen Sitzung eine Resolution zu beantragen, ׳die ■im!Prinzip die Bereitwilligkeit des Zentralstes erkläre, dem von Doktor Birnbaum vorgetragenen Gedanken eine organisatorische Stätte irn Rahmen der Agudas Jisroel zu bereiten, wobei es auf ׳Einzelheiten nicht ■ankommc. ׳Oberrabbiner 1L e w e n s t e i nnZürich tritt •den Ausführungen des Vorredners entgegen. Er hege lebhafte!Bedenken gegen eine Aufnahme der Aulimbewegung in den Schoß der Agudas Jisroel;!bei aller Anerkennung der Schönheit und Tiefe der Birnbaumschen Ideen halte er sie doch für geeignet, innerhalb der Agudas Jisroel Gegensätze wachzuiufen und in gewissem Sinne zersetzend zu wirken. Oberrabbiner ■H i r s c h-Zwolle spricht sich in ähnlichem Sinne aus; die Aulimbewegung könnte zur Soktenbildnng führen. Schluß der Sitzung 9 Uhr. Donnerstag vormittags. Der Vorsitzende Rabbiner Dr.!Munk-Berlin gibt *einem Bedauern daritbe! Ausdruck, daß der Präsident des Zentralrates, Oiberrabbiner Lewin-Rzeszow, mit Rücksicht auf die schlechten Ztigsverbindungen gezwungen gewesen sei, heute vormittags abzui eisen, hi glaubt, im Sinne aller Versammelten zu sprechen, wenn $r Herrn Oberrabbiner Lewiu den herzlichsten Dank für die mustergültige Art seiner Präsidialführung votiert. (Lebhafter!Beifall.) Der Vorsitzende bittet, da es gelte, die Sitzung ■bis 1 Uhr mittags ■unter allen Umständen zu Ende zu führen, um äußerste Beschränkung der!Redner. Es wird beschlossen, •die Redezeit auf fünf Minuten zu beschränken. Rabbiner D i am an t- Janov (Litai!'׳.׳ gibt ein Bild von der Lage in Litauen, wünscht ein Eingreifen der Aguda •zwecks Schaffung eines täglichen Presseorgans sowie zur Gründung eines קין הספרות SAadtrat Hebe r-Kalisch erneuert seine Beschwerde iff!e mangelnde Aktivität der Geschäftsausschusses, worum Dr. Pinchas Ko 1111 eingehend erwidert. Auf Antrag des Herrn Oberrabbiner Lewe us t e i ri - Zürich wird der Verwaltung des Keren Hathora satzungsgemäß Entlastung erteilt. iNamei.s der Finanzkommission stellt deren Vorsitzender, Julius Holländer-Frankfurt a. M., eine Reihe von Anträgen, die sich mit der Finanzierung der Kenessio Gedaulo befassen. Auf Antrag von Koppel S •p i r a-Antwerpen werden die Anträge nochmals an die Kommission zurückverwiesen, um besonders durch Erweiterung des Kreises der Kommissionsmitglieder eine /Ausführung ■der zu ,fassenden ׳Beschlüsse auf breitester Basis zu ermöglichen. ׳Für die Organisationskommission!berichtet •Meier 1L e w e •n s t e i n-Zürich. Die Organisatiomskornmission habe •die ihr vorgelegten!Anträge Dr. Ehrmanns, •die eine .Fülle von Einzelheiten enthalten, nur in den Grundzügen beraten •und sich :mit ihnen dem Prinzip nach einverstanden •erklärt. Die!Hauptfrage ist •natürlich, ob die Kräfte vorhanden sind, die die!Initiative zur Ausführung •üb er nehmen können.!Das sei.eine Frage, die nicht der Zentralrat lösen könne, sondern •nur der geschäftsführende Ausschuß. )Es wird demgemäß beschlossen, den Organisation^- plan dem gescliäftsfülirenden Ausschuß zu überweisen. Rose 11־ h e i m-Frankfurt •a. M. referiert nunmehr •über die Organisation •der Jugend. Er verliest und erläutert die an ■anderer Stelle abgedruckten ״Leitsätze“ •und teilt ׳im einzelnen die von der westeuropäischen Jugendorganisation auf ihrer!Frankfurter Tagung gefaßten!Beschlüsse mit. Der größte Teil dieser!Beschlüsse :könne ohne weiteres als genehmigt gelten. So sei es. zum Beispiel selibstverständ- •lieh, daß als Jugendorganisationen nur solche anerkannt werden können, die im Rahmen •der Organisation •stehen ׳und den!Namen der Agudas Jisroel führen. Das schließe •jedoch!nicht ■aus, •daß •man Maßnahmen1 treffen׳ könne, um jugendliehe Elemente, die organisatorisch noch!außerhalb der Aguda!stehen, aber zu ihr hinstreben, in geeigneter Form zu erfassen und zu Agudisten zu •machen. Außerordentlich erfreulich •sei der Beschluß der westeuropäischen Jugend- Organisation, einen eigenen ׳Generalsekretär anzustellen, der ׳die!Hälfte ׳des Jahres in Deutschland, die andere ׳Hälfte in westlichen!Ländern arbeiten soll. Die •Ortsgruppen und Landesorganisationen der großen Aguda sollten• •sich ■ein Beispiel •an der üpferfreudigkeit der Jugend nehmen. Was ׳die von ihm vorgelegten!Leitsätze!betrifft, so!beantrage •er selbst eine Ueberweisung an den geschäftsführenden Ansschuß, weil verschiedene Punkte noch der Klärung und •der Verhandlung sowohl mit ■den Landesorganisationen als ״mit den Jugendorganisationen •selbst!bedürfen. Er bitte, etwaige Abänderungswünsche ■in •der Debatte zu äußern. J. iM. •L e w i a-Warschau weist •darauf hin, daß •nach ’ der Anschauung •des Ostens eine strikte Trennung .zwischen •den Organisationen der männlichen! und weiblichen: Jugend aufrecht erhalten werden müsse. Harry G 0 od!m an-London bringt unter starker Betonung des Vertrauens •der Jugend •zur gAgudaleitung den Wiunsoli zum Ausdruck, entgegen •den •Leitsätzen •die Jugend- Organisation!jedes Landes nicht der Landesorganisation zu 1 unterstellen, sondern unmittelbar dem rabibinischen Landesrat und •dem geschäftsf,ährenden Ausschuß. •Choiagow- Riga weist darauf ,hin, daß es eine wichtige Aufgabe sei, •die Zeire Jisroel in Litauen!und Lettland der Agudas Jisroe!l einzufügen, was keine großen Schwierigkeiten bereiten würde. •Es wird ׳gemäß •dem Antrag des Referenten ibeschlossen, die Leitsätze dem gesohäftsftihrenden ׳Ausschuß ׳zu überweisen. (!Siehe Resolution.) J. M. Lew in berichtet, daß ■der Zentralrat sich hinsichtlich einer Beschlußfassung über •die Regelung des or- •ganisatorischen Verhältnisses zwische i'Poale Agudas Jis- •roel und den zuständigen Landesorganisationen noch etwas gedulden׳ müsse. Die Materie •sei!schwierig!und der geschäftsführende Ausschuß bedürfe noch einiger Zeit, um zur Ausarbeitung von! Leitsätzen zu gelangen, die!beide Teile befriedigen. Es erfolgt nunmehr die Abstimmung über die von!der Permaneenzkommission formulierten Resolutionen. Vorsitzender Rabbiner Dr. Munk wirft in warmherzigen Ausführungen einen Rückblick •auf die Tagung und ermahnt in Anknüpfung an die kommende Wochensidra vor allen Dingen zu gegenseitigem Verstehen und der Bannung alles dessen, was :an שנאת חנם erinnere. Die Tagung des Zentralrates ,habe gezeigt, weiche Fülle von ׳Aufgaben der orthodoxen Judenheit nicht ,nur in •Erez ־Jisroel, sondern vor •allem auch ׳in ׳allen Ländern der Diaspora gestellt sei, und •daß es der Anspannung aller Kräfte bedürfe, um diesen Aufgaben gerecht zu werden. Dank gebühre bei aller objektiven Unzulänglichkeit des Erreichten den Mitgliedern der Geschäftleitung, die mit spärlichen Mitteln •und geringer Mitarbeiterschaft ihre Kräfte doch voll eingesetzt hätten. (Lebhafter Beifall.) Nach weiteren Dankesworten des Delegierten Birnbaum-Antwerpen, der •au ein schönes Wort von Rabbiner •Israel Hildesheimer זצ״ל anknüpfte, wird die Versammlung um 1 Uhr geschlossen.

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