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Jüdische Presse · 1928-01-20 · 3 (20.1.1928) · page 7

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
3 (20.1.1928)
Date
1928-01-20
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Seite 22 JÜDISCHE PRESSE Nr. .3 ׳FASCHING! ‘liehen Fortschritt der Schule zu berichten, deren •günstige Entwicklung ׳der beste Beweis für •die Notwendigkeit einer derartigen Schule •in ,Wien ist. Die Schule steht unter der Leitung des 'Herrn Lehrers Jakob Eisenberg. ׳Das rührige (Komitee, welches für die Finanzen der Schule sorgt, steht unter der Leitung des Herrn Saiamo Tür kl. Es ist zu!hoffen, daß die bisherige günstige Entwicklung der Schule auch!weiterhin andauern wird, damit die weibliehe Jugend <i׳m XX. Wiener Bezirk zu wissenden und selbstbewußten thoratreuen Jüdinnen herangebildet werden könne. Mädchengruppe der A. J. B. Für den!kommenden gemütlichen Abend hat der Vorstand der (Mädchengruppe B, die ,Präsidentin der Neutraer Mädchengruppe eingeladen und dieselbe w!ar so lieb, uns einen Vortrag für den!kommenden D i enstag zu,Zusagen. — Mittwoch den 25׳. Jänner!beginnt ein französischer Kurs für Anfänger im Alter von 9 bis 13 Jahren.!Derselbe findet um ■2!Uhr nachmittags 11״ Leopolsgasse 26 statt. — Donnerstag den 26. Jänner beginnt ein französischer Kurs für Fortgeschrittene und für Anfänger. Beginn 7 U!hr abends II., Leopoldsgasse 26. Chanukafeier-Kinderbekleidung. Samstag den 24. Dezember fand im!Restaurant Barschak eine vom Sparverein . ״Leopoldstädter Blume“ und ,,Treue Brüder“ gemeinsam verunstaltete Chamikafeier mit anschließender Kinder.be־ kleidung statt,!Namens beider Vereine begrüßt Obmann Ficht.mann die •zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste, insbesondere •den Kultusrat März, Rabbiner Rubin stein und den städtischen Religionslehrer Markus Pick. Das Anzünden der!Lichter wurde vom Mittelschüler Walter D e g e n s •t *ü ck •vorgenommen׳. Rab- ,biner Ruibinstein hielt die Festrede, in welcher er den besonders wohltätigen Sinn! der Vereinsvorstände hervorhob. Lehrer •Pick dankte dem Vorstände namens der Kinder und zeigte!an Beispielen aus seiner reiohen ,Erfahrung, wie gerade durch solche Bekleidungsaktionen die!armen Kinder dm Lernen gefördert werden. Er forderte die Kinder zum fleißigen Studium auf.!Herr Restaurateur Barschak sorgte, wie immer, für eine gute Bewirtung ■der Kinder. Um!das Gelingen! dieser Aktion haben sich nebst den;beiden Obmännern Fichtmann und iBüchler •die Herren Sabel, Lapaijowker, Brunner und Wiener verdient gemacht. Kunstgesellscl1a.it zur Pflege synagogaler Musik. Unter diesem Titel hat sich aus den hervorragendsten Kantoren und Tempelsängern Wiens eine Vereinigung!gebildet, um die schlummernden Schätze •der so mannigfachen synagogalen Musik der breiten!Oelffentlichikeit!zu erschließen. Die Verelini'gung steht unter Führung des •Herrn Oberkantors I. Müller!und gehören derselben nachstehende!Herren an: Balaban, Bogiumolny, Einhorn, Fränikeil, Funke, Groß, Katz, Laniderer, Mattel, Margulies, Perczig, Postolo!w, Redlich, Reich, Reiohmann, Schächter, Stift, Träger, Wähnmann, Zeisl. Das erste Debüt der Vereinigung findet Sonntag, den 5. Februar 1928, im Paizmanitentempel im Rahimen eines Ghamischoosor-Tempelfestes statt ׳und gelangen Kompositionen klassischer jüdischer Liturgie zuim Vortrage. Nach den bisherigen Proben unter Leitung des ,Dirigenten Simerolfsky zu schließen, dürften diese einzig gearteten Darbietungen nicht nur für jüdische Kreise, sondern auch für alle Fachleute von größtem Interesse sein; Kartenanimeldungen niimmt •das Sekretariat des’ •Pa!z!ma׳nitentem:pels, Wien, 11״ Pazmanitengasse 6 (Telephon 47-8-63), entgegen. Die Regierungsbeihilfe für die gesetzestreuen Sy nagogengemeinden. •Einer Mitteilung des preußischen Landesveribandes gesetzestreuer Synagogengemeinden, Sitz Halberstadt, ist •zu entnehmen: Die ,Regierung hat die Staatsbeih'ilifeii an die Gemeinden zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen zur Sorge für den Religionsunterricht für das Rechnungsjahr 1927-2S in diesen! Jahre •früher an die jüdischen ,Landesverbände überiwiesen als im vorigen, so daß auch bei umsichtiger Prüfung der Verhältnisse ■die Auszahlung an die Gemeinden vor Ende 1927 erfolgen konnte.!Bei der Verteilung •des Gesamtbetrages von M, 45.000 sind 88 von den dem Haiiberstädter Verband angeschlossenen Gemeinden berücksichtigt worden, wobei die Höchstsubvention M. 1500, die niedrigste M. 100 betrug. In •diesem Jahre sind drei Bezirks]elirerstellen •begründet worden: im Regierungsbezirk Kassel, in Westfalen und im Rheinland, Die Verhandlungen wegen Schaffung eines vierten sind aussichtsvall. Die Verhandlungen wegen Begründung eine׳s Bezirksrabbinates i׳m Rheinland sind noch nicht abgeschlossen. Die Abänderung des Numerus clausus in Ungarn.;Der Unterrichtsausschuß des Abgeordnetenhauses hat am Dienstag, den 10. Jänner, abends, die Gesetzesvorlage über die Abänderung des Numerus clausus-Gesetzes in Verhandlung gezogen: und nach einer vierstündigen Debatte erledigt. Das Interesse für die Vorlage gab sich durch An- Wesenheit zahlreicher Abgeordneter,!die nicht Mitglieder des Ausschusses sind, kund. Die hervorragendsten Momente der Debatte waren die Reden des Ministerpräsidenten Grafen׳ Bethlen und ■des Kultusministers Grafen Klebeisberg. Der Berichterstatter Abgeordneter Farkas führte aus, das Gesetz vom Numerus clausus sei eine pädagogische und sozialpolitische Notwendigkeit, zugleich aber muß aus dem Gesetz!jegliches Moment ausgemerzt werden, durch ■das die nationale Einheit gefährdet wird. Die ungarische Nation umarmt alle ihre Söhne mit gleicher Liebe, •die in gleicher Anhänglichkeit dem Vaterland ergeben sind. Von diesem Gesichtspunkte aus ist das Gesetz in seiner gegenwärtigen Form ein schweres Gravamen für eine Konfession. Er empfahl die Novelle der Annahme. Der Schöpfer •des antisemitischen Numerus clausus- Gesetzes, Stephan Haller, meinte, die Abänderung sei überflüssig. Auch andere christlichsoziale Abgeordnete sprachen sich gegen den neuen Entwurf aus und brachten sogar verschärfende Anträge, die gegen die Juden gemünzt waren, ein. Der •demokratische Abgeordnete Rassay wies nach, •daß das Gesetz bisher sich nur gegen die jiidisehen!Mitbürger ausgewirkt •habe. Wenn auch in der Novelle zum Gesetz eine Abänderung des Textes erfolgt, sonach nicht mehr ersichtlich ist, daß sich seine ׳Bestimmungen direkt gegen die Juden richten, so ist •doch auch «ach dem neuen Entwurf die Beibehaltung der gegen¬ PURIM! FASCHING!! Tafte . . . . Georgette . . 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Nie noch im Laufe der Geschichte sind in ein Land so viel Intellektuelle zurückgeströmt wie •zu uns nach der feindlichen!Besetzung. Den׳ Text •des Numerus clausus-Gesetzes •hat die Judenheit immer ais eine Kränkung empfunden. Wlenn ׳wir das Gesetz jetzt abschaffen, müssen wir Kategorien aufstellen. Sodann sprach Ministerpräsident Graf Bethlen, •der sich mit den1 Bemerkungen der Vorredner befaßte. An •den Numerus clausus, fuhr er dann fort, knüpfe sich im Auslande eine Propaganda, die ihre Spitze andauernd gegen uns richtete und uns als ein reaktionäres Land hinstellte. Gewisse Kreise haben ein starkes •Interesse an der Anfeindung Ungarns. Es kann aber die Auffassung des Aus- •landes nicht ganz unbeachtet bleiben. Beim Völkerbund war eine Beschwerde eingelaufen, die den Numerus clausus beanstandete. Als •dieses Gesetz zustande kam, war der Trianon-Vertrag noch nicht ratifiziert. Denn wäre er es gewesen, so hätte der Minister des Aeußern einem solchen Gesetzestexte , nicht zustimmen können.!In unserer gegenwärtigen Lage dürfen wir uns aber einer ungünstigen Ent- Scheidung des Völkerbundes nicht aussetzen. Wenn der Völkerbundsrat entscheiden würde, daß der Numerus clausus nicht im Einklang mit den Bestimmungen des Trianon-Verträges steht, stehen uns bloß zwei Wege offen: entweder das Gesetz abzuändern, oder aus dem Völkerbund auszutreten. Das sind die außenpolitischen Gründe, auf die ich zum Teil hier und zum Teil schon an anderem Orte hingewiesen habe. Eine ganze Menge innerpolitischer Gründe spricht dagegen, daß der gesellschaftliehe Friede aufgewühlt werde. Unzutreffend ist die Bemerkung, daß wir hier ein Kastensystem schaffen. Es mußte ein Selektionssystem eingeführt werden. Die große Mehrheit des Ausschusses nahm!die Vorläge im allgemeinen und in den Details an. In. der Sitzung des Abgeordnetenhauses am 12. •d. unterbreitete־ Abg. Dr. Farkas den Bericht des Unterrichtsausschusses über •die Novelle zum Numerus clausus-Gesetz. Dem Entwurf wurde die Dringlichkeit zugesprochen. Der Hodaszer Raw gestorben. Freitag den 6. Tebeth ist in Mateszalka, gerade als er sich in der Mikwah befand, Rabbi Aron Fisch im Alter von 70 Jahren gestorben. Der Verblichene war ein berühmter Gaon und Zaddik. In chassidischen Kreisen genoß er als ein großer Kabbalist hohe Achtung.!Die Bestattung fand Sonntag in Nagykallo •unter imposanter Beteiligung der ganzen Umgebung statt. S. Sch. Wijnita (Rumänien). Unter Mitwirkung Sr. Ehrwürden, ,Herrn Rabbiner 011. Meier Hager •und R. Leiser •Hager (Söhne des ,WLjnitcr Robbe) gründete sich in Wiijnita eine Ortsgruppe der Agudas Jisroel, die •bereits 150 •Mitglieder zählt. (Die Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die Idee der •Agudas Jisroel unter der jüdischen ׳Bevölkerung der Bukowina •zu propagieren. Die Auswanderung von Polen nach Palästina. (JTA.) I!m Jahre 1927 wunderten 1179 Juden aus Polen nach Palästani aus. 1926 betrug die Zahl der Palästina-Auswanderer aus Polen 6809, 1925 war diese Zahl 17.731, 1924 7987, 1923 32081 1920 ,4636 1921 ,3052 1922 ,100־. D׳ie Gesamtzahl der in den Jahren 1920!bis 1927 aus Polen ausgewanderten Juden beträgt 46.576. Die Bostoner Tagung des amerikanischen Misracbi. (JTA.) Auf der gegenwärtig in Boston stattfinÜenden Jahres- Versammlung des amerikanischen Misrachi hielt der Präsi'dent des Wel'tmisrachi Rabbi Mayer Berlin eine große Programmrede, in der er d i e zionistische Leitung scharf lk־r i tii s i e r t e. Er sagte •u. a., die Zionistische Organisation beschränke sich heute darauf, ein Sammelorgan zu sein, statt die Judeniheit mit erneuter Kraft für die Arbeit im Interesse des Palästina-Aufbaues zu organisieren. Die Jahreskonferemz ging zu Ende, ohne daß' es: gelang, die F ü h r e r s c ,h a!f t s k r ׳i s e ibeizülegen. Es wurde weder ein Präsidium noch ein Verrwaltunigskomitee gewählt; Rahlb'i Mayer Berlin, der Präsident des Weltmisrachi, wurde gebeten, bis •zur (Beilegung der Differenzen in Amerika zu •verbleiben und die Organisation zu •leiten.!■flnaiBi Tschech o s lowakei INS Das schiedsgerichtliche Urteil im Szerdahelyer Gemeindezwist. 111 langer, schwerer Arbeit •hat '1as Schiedsgericht, das beauftragt war,!die •langersehnte Ordnung in der von Streit und Hader aufgewühlten altehrwürdlgen jüdischen Gemeinde ü u n a j s k a S t r e •d a (Dunaszerdahely) her- Ziustellen, letzten Donnerstag abends sein Urteil gefällt. Das Schiedsgericht bestand aus ,den!Herren: Oberrabbiner Josef T iige rm!a nin-Nove Zamky, Oberrabbiner Aaron K a t z-Nitra, Rabbiner David W e's s e 1 y-Bratiislava, Mar- •kus G r ii n ,f e 1 d-Visny Svidnik und Lazar P 0 r g e s z- Bratislava. Viele Tage und Nächte dauerte •die Vernehmung der Partoienvertreter und die Beratung des Richterkollegiums über alle Einzelheiten des Szerdahelyer Zwistes, bis die Entscheidung fiel, die ,unter dem •Gesichtspunkt der dortigen Gemelndeverhältnisse gelesen und mit ׳Rücksichtnähme auf die Gesamtheit des slowakisch-orthodoxen Judentums betrachtet werden, muß, um eine Ahnung davon zu erhalten, welche Schwierigkeiten von den Sohiedsrichtern überwunden werden ,mußten, um der Gerechtigk ei t und Wa,h r h e■i t zum Siege zu verhelfen׳. Jahrelange Bemühungen der besten Köpfe der!Orthodoxie, ihrer rabibinischen Autoritäten und Laienführer und ebenso •die Anstrengungen der staatlichen Behörden, den Frieden •und die Ordnung in der Gemeinde auf dem Wege eines freiwill i g e n friedlichen Ausgleiches herzustellen, sind an dem zähen Widerstand der Parteien und ■ihrer Sachwalter gescheitert. Fo mußte denn durch die Entscheidung des konfessioneilen Schiedsgerichtes ein Urteil gefällt werden, das unbedingte G e 11!1 n g e r h eise h t. Das Urteil bedeutet — das sieht man auf den ersten Blick — für beide hadernde Parteien das Höchstmaß des Erreichbaren. Das umfangreiche Aktenbündel der Szerdahelyer Streitigkeiten ,ist mit diesem Urteil endgültig abgeschlossen. Die jüdische öffentliche Meinung fordert n u n m eh r, •daß!die orthodoxen jüdische n 111stanzen über diese Angelegenheiten zur Tagesordnung, zu den wichtigeren Interessen der jüdischen glaubens treuen ■Gem e i n s c h a f t, ii b e r g e h e n. Wir sind in der Lage, das schiedsgerichtliche Urteil in seinem Wortlaut ungekürzt zu veröffentlichen. Es lautet־• בעזה״י Beschlüsse des Schiedsgerichtes in Angelegenheit der Gemeindestreitigkeiten in Dunajska Streda. verkündet am 12. Jänner 1928. 1. Der •aut. orth. isr. Kultusgemeinde Dunajska Streda wird die Trennung untersagt, und sie bleibt auch weiter eine einheitliche Gemeinde mit einheitlicher Verwaltung. 2. Das;B e 111 a u s ״Adas J i sroe 1“ — בית הכנסת עדת ישראל"" — ist erlaubt und wird auf Kosten des Josef Blischitz und Genossen erhalten und autonom verwaltet. Die Verwalter des Bethauses sind verpflichtet, zum Zeichen der Einheitlichkeit der Gemeinde alljährlich an diese 5 Dukaten oder deren Gegenwert abzuliefern. 3. Sämtliche steuerpflichtige Gemeindemitglieder ausnahmslos sind verpflichtet, die K u 11 •u s s t e u e r und s׳o׳nst!ige Gebühren wie המחא דפסחא und dergleichen, •die sämtlichen ,Mitgliedern auf erlegt werden, sowohl für die Vergangenheit wie für die Zukunft zu bezahlen. 4. Die Gemeindemitglieder, die dem Bethaus ״Adas Jisroel“ angehören, haben gleich den •anderen •Mitgliedern •der Gemeinde ■Kultu-ssteuer und Beiträge zu leisten •und alle Verpflichtungen der Gemeindemitglieder Unterschiedslos •zu erfüllen. 5. Rabbiner Hilel W einberger ist O b e r r a brbiner des Rabbinatsbezirkes Dimajska Streda mit den üblichen Rechten und Pflichten. 6. Rabbiner Anschel Katz fungiert als-Rosch- Besdin mit allen Rechten und Pflichten. Auf seinen Wunsch wird ihm ׳das Beth Hamidrasch der Chewrah Kadischa zu Vorträgen (דרשות) zur Verfügung gestellt. 7. Im Bethaus ״Adas Jisroel“ wird!der Rosch-Besdin^Rabbiner Anschel Katz mit ״More Morenu“ מורה מורינו tituliert. In •den anderen Tempeln und Bethäusern des Rabbinatsbezirkes hingegen wird er •mit dem Titel ״Horaw Morenu Raw“ הרב מורני רב genannt. J1׳n Bethaus ״Adas Jisroel“ steht •dem jeweiligen Rosch-Besdin das Recht zu, דרשות zu halten mit Ausnahme der Vormittage des שבת הנחל und des ש״ש. 8. Sowohl dem Oberrabbiner wie den! Rosch-Besdin steht das Recht zu, eine Jeschiwoh selbständig zu halten und zu leiten. 9. Jede Entscheidung ritueller Natur, die für die Gesamtheit der Gemeinde Geltung haben soll, benötigt der einvernehmlichen Zustimmung!beider Rabbiner, sowohl des Oberrabbiners wie des Rosch-Besdins. Ebenso •ist die Zustimmung beider erforderlich, bei der Aufnahme von Gemeindebeam-ten (Schocbrim,

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