Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 3 (20.1.1928)
- Date
- 1928-01-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2629891-2630244-2630247--2840-2634756- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 3 JÜDISCHE PRESSE Seite 19 Die Tagung des Zentralrates der Agudas Jisroel in Berlin. Ausführlicher Beriebt. Nachdem in den Abendstunden des Montags und während des Dienstags der Geschäftsausschuß unter Zu- Ziehung der Politischen Exekutive seine Beratungen beendet hatte, wurde die Zentralratssitzung Dienstag nachmittags um 5 Uhr durch den Präsidenten Sejmabgeordneten O.berrabbiner Lewin-Rzeszow mit einer ■längeren Ansprache eröffnet. Nachdem der Vorsitzende die Anwesenden ■Mitglieder und Gäste, besonders den Schwiegersohn des Lubawiczer •Rebbe. der die herzlichen Glückwünsche seines Schwiegervaters iiberbraohte, begrüßte, stellte er mit Genugtuung fest, daß diesmal fast sämtliche ׳Landesorganisationen der Einladung Folge gegeben und prominente Vertreter nach Berlin gesandt haben. Anknüpfend an die erhebende Feier der Grundsteinlegung des Bajs Jakob-Seminars, die vor drei Monaten einen ■großen Teil der Aguda-Führer in iKrakau vereinigt habe, gab der Vorsitzende der Hoffnung Ausdruck, daß auch die heutige Tagung unter dem Zeichen hoffnungsfroher Weiterentwicklung der Aguda als Organisation sowohl, wie ihrer ■einzelnen Institutionen! •auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiete stehen werde.!Die außerordentlieh reiche Tagesordnung zwinge zur Einschränkung, und wenln auch der Kritik an dem!Geleisteten oder nicht ,Geleisteten •keine Grenzen gezogen werden sollen, müßte jedoch bedacht werden, daß im Vordergründe die Erzielung positiver Beschlüsse stehen müsse. Die Bildung des •Bureaus ergab die Wahl der Herren Oberrabbiner Le w i n-Rseszow. Rabbiner Dr. Mu nk- Berlin, Oberrabbiner Dr. Spitzer- Hamburg, Oberrabbiner H i r s c •h - Z wolle ■und Dr. Nathan Birnbaum- Berlin •zu Vorsitzenden, der Herren Harry Goodman- London, Meier Lewenste in - Zürich und A. S. F r i e dmann- Warschau zu Schriftführern. Den Geschäftsbericht. Zentralrat durch spontane Beifallskundgebungen am Schlüsse des Berichtes lebhafte Anerkennung. Ueber die Erez-Jisroel-Tätljskeit der Aguda, der im einzelnen während der eineinhalbtägigen Palästinakonferenz bereits breiter Raum gewidmet war, erstatten im Zentralrat die Herren! Julius H 011 a nder und Dr. S. Ehrmann Bericht, ersterer über die Entwicklung, den Stand und die Zukunftsaussichten der wirtschaftlichen Arbeit, letzterer über das Schulwerk. Alsdann referierte Jakob R os c n h e i m - Frankfurt über die ״Politische Kommission“. Die •Kommission sei auf Antrag des Sejmabgeordneten ■Kirschbraun •durch Beschluß des G. A. ■vor drei ■Monaten gegründet worden und erwarte die Genehmigung des Zentralrates. Die Anregung zur Gründung der Kommission sei an und für sich ein •erfreuliches Zeichen der Erstarkung des agudistischen Einheitsgedankens. Ihre Aufgabe sei es, das schwierige Problem zu lösen, auf der einen! Seite die Autonomie der einzelnen!Landesorganisationen in der Gestaitung ihrer inneren Politik auch bei Wahlen zu politisehen Körperschaften unangetastet zu lassen, auf der anderen Seite aber dennoch eine gewisse durch die religiöse Eigenart der Aguda bedingte einheitliche politische Linie zu gewährleisten. •Die Lösung dieser Aufgabe setze Klarheit über die Grundprinzipien ebensowohl wie Verständnis für die oft harten Gegebenheiten des politischen Lebens und taktvolle Zurückhaltung bei allen Beteiligten voraus. Bei der in den östlichen Ländern mit agudistischer ׳Parlaments- Vertretung sehr häufig in Frage stehenden Blockbildung habe der Geschäiftsaussohuß beschlossen, die führenden agudistischen Politiker auf die Notwendigkeit aufmerksam soweit es sich um politische und organisatorische Arbeit handelte, erstattete der Vorsitzende des Wiener Geschäftsausschusses Dr. Pinohas Kohn. Er weist darauf hin, daß über den Anhalt •der Arbeit durch die Presse und die •Mitteilungen des Geschäftsausschusses der Zentralrat sowohl, wie die weitere 0Öffentlichkeit so genau unterrichtet sei, daß längere ׳Erörterungen unnötig seien. ■Es handle sich vielmehr lediglich um die Erwähnung ■der einzelnen Sparten der Tätigkeit als Grundlage für die allgemeine Ausspräche. Ausgeschaltet aus dem Bericht bleibe die politisehe Arbeit 'in Palästina, die als gesonderter Punkt auf der Tagesordnung steht. Der Bericht unterstreicht, daß der (Mangel an Geldmitteln •und insbesondere das völlige Versagen eines sehr großen Teiles der Landesorganisationen in finanzieller Hinsicht die organisatorische Arbeit zu Zeiten völlig lahmlegte und auch in •politischer Hinsicht oft große Schwierigkeiten bereitete. Bedauerlicherweise war es nicht möglich. Sitzungen der!Exekutive des Rabbinischen Rates zu veranstalten, weil die Geldmittel hierfür fehlten. Herr Oberrabbiner Fürst in Wien habe sich in außerordentlieh dankenswerter Weise bemüht, dieses Manko dadurch auszugleichen, daß er als eine Art Verbindungsoffizier zwischen den Mitgliedern des Rabbimischen Rates und dem geschäftsführenden Ausschuß /fungierte. Allein dieser schriftliche Verkehr konnte natürlich keinen Ersatz bieten für die notwendigen mündlichen Aussprachen, die allein eine gründliche Behandlung der zur Erwägung stehenden Fragen und einen wirklichen Ausgleich der Meinungen verbürge. Der Mangel an Mitteln sei es auch, der die wie- •dcrholt in Betracht gezogene Anstellung eines hauptamtliehen Vorstehers!der Organisations- und!Propagandaabteilung zum Scheitern bra.chte, weil wirklich tüchtige •und;brauchbare Kräfte sich natürlich ■nur dann gewinnen lassen, wenn man in der Lage , ist, ausreichend zu hanorieren und langfristige Verträge abzuschließen. Mit GenugtuiHig ■konstatierte der Redner, daß nichtsdestoweniger die Geltung der Aguda als Repräsentantin der gesamten Orthocloxie nach außen wie nach innen gewaltig gestiegen sei, so daß man in der Welt draußen jede orthodoxe Lebensregung, auch wenn sie •gar nicht mit •der Aguda;in 11 nmittelbarem Zusammenhang steht, dieser zum Guten wie zum Bösen ■aufs Konto schriebe.!Namens der Keren-Hathora-Zentrale ergriff Herr Dr. Leo D e u t s c h 1 ä 11 de r das Wort, indem •e-n auf den'!in den Händen der Delegierten bereits befindliehen gedruckten Bericht ■Bezug •nahm. Der erfolgreichen systematischen Arbeit Dr. Deutschländers •zollte der |lllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll| 1 DIE 1 I SCHÖNSTEN j IperockenI 1 AUS BESTEH HAAR ZU | i BÜRGERLICHEN PREISEN i!S.PESSL; 1 WIEN I. | I KA'RNTN ERSTRASSE 28 | | BUDAPEST ( | VACZI UTCA 19 g zu machen, ihre Maßnahmen nicht nur im Hinblick auf die augenblicklichen Erfolge zu treffen, sondern die Rück- Wirkungen nach innen, insbesondere auf das religiöse Bewußtsein der Jugend, niemals aus dem Auge zu lassen. Es ist anzunehmen, daß dieser Gesichtspunkt gegenwärtig auch bei den Vorbereitungen der Wahlen in Polen nicht aus ■dem Auge gelassen werden wird. Andererseits müsse jedoch die Leitung der Aguda von allen agudistischen Körperschaften in einem Lande absolute Disziplin verlangen. Der Geschäftsausschiiß ersucht daher den Zentralrat, dem in Krakau bereits gefaßten Beschluß seine Genehmigung zu erteilen. Der Beschluß lautet: ״Unter allen Umständen ist dafür Sorge zu tragen, dalfbei politischen Wahlen nur eine einheitliche agudistische Liste ■für das Land aufgestellt wird.“ ׳Das Referat wurde ohne Debatte zustimmend •zur Kenntnis genommen. Mittwoch vormittag. Der Vorsitzende, Oberrabbiner L e w i!1 - Rzeszow machte darauf aufmerksam, daß einige Delegierte gezwungen sind, •bereits am Donnerstag früh die Rückreise anzutreten, weshalb er vorschlägt, •keine Mittagspause eintreten zu lassen׳, um die'Verhandlungen womöglich Mittwoch nacht zu Ende zu führen. Der Vorschlag wird angenommen•. ln der allgemeinen Aussprache übt Stadtrat •Heber- Kalisch scharfe Kritik an den Leistungen der Agudaleitung. Der Klage über das Versagen der Landesorgani- . sationen müsse entgegengehalten werden, daß an dieser . Inaktivität der Geschäftsausschuß selber schuld sei, der es nicht verstehe, durch persönliche Propaganda in־ den einzelnen Ländern die Geister in genügendem Maße zu wecken. Die Geschäftsleitung der Aguda dürfe es nicht dulden, daß beispielsweise in einem großen Lande wie Polen die Landesorganisation so schlecht funktioniere und[ es so wenig verstehe, die ungeheuren in der orthodoxen Masse schlummernden Kräfte zu verlebendigen, wie es tatsächlich der Fall sein sollte. ׳Die!Mitglieder des Geschäftsausschusses müßten sich!intensiver ihren Aufgaben hingeben und die Länder bereisen. Der Vorsitzende teilt mit. daß im Rahmen der allgemeinen Aussprache auch die Frage der Kenesslo Gedaulo erörtert werden könne. Wie aus dem Bericht des Vorsitzenden, des Wiener Geschäftsaussohusses hervorgehe, habe der G. A. mit großer Mehrheit ׳beschlossen, dem Zentralrat die Einberufung der Kenessio Gedaulö vorzuschlagen. Als Or.t •kommen Warschau. Krakau oder eine andere polnische Stadt in Betracht. Er stelle anheim, über die Frage der Kenessio Gedaulo im Laufe der Diskussion sich gleich mitzuäußern. Dr. J. Breuer-Frankfurt a. M. •erklärt, daß Agudas Jisroel sich in einer durchaus unbefriedigenden Verfassung befinde, und daß es ein schwerer, sich an Staaten •und Organisationen oft schwer rächender Fehler sei, sich über die eigenen Mängel hinwegzutäuschen•. ■Die Leitung •habe es an jeder •systematischen Organisationsarbeit fehlen lassen, und es seien •in dieser Hinsicht lediglich ׳Rückschritte zu verzeichnen. Die Geschäfte •einer Weltorganisation könnten nicht im Nebenamt durch beruflich anderweitig in Anspruch genommene Persönlichkeiten •geführt werden, sondern verlangten unbedingt hauptamtliche Kräfte. Wenn mm die Verhältnisse dazu geführt;hätten, daß hervorragende Kräfte dieser Art, statt •daß immer neue!hinzukämen, ׳noch entlassen werden mußten, so sei dies ein überaus betrübendes Symptom. Die mangelnde Lei- ■stungsfähigkeit der Leitung sei aber auch au׳f •innere Gegensätze ■zurückzuführen, die Geschlossenheit und Einbeit. unmöglich machten..Das gelte besonders für Deutschland, das zwar numerisch vielleicht nicht stark ins Gewicht falle, nach Lage der Dinge aber •dennoch für den ganzen Geist der Aguda voneiner wesentlichen •Bedeutung sei. Wenn •man in Deutschland sogar versuche, an dem § 4 des Agudastatuts ׳zu rütteln, ■so sei dies ׳mir ein Zeichen der inneren •Schwäche .lind Krankheit der deutschen!Orth07 doxie und für die hochgradige Unklarheit, die .hinsichtlich der grundlegenden Prinzipien •der Aguda herrsche. Jakob Rosenheim-Frankfurt ä. M. pflichtet dem Vorredner hinsichtlich der von ihm festgestellten!Mängel objektiv bei. Es sei aber durchaus .falsch, ■daraus irgend welche persönliche Verschuldung der Leitung oder einzelner!Mitglieder der Leitung herzu!eitern. Es war und ist einerseits die ungeheure Wirtschaftskrise, andererseits der Mangel an Verständnis für organisatorische ׳Dinge überhaupt, mit dem man •bei der östlichen Masse rechnen muß, manns, wie merkte man ihm an, daß er viel lieber seine glänzende talmndische Begabung in den Dienst einer קחולה als des Landes gestellt hätte, der schöne und herzliche!1־ חנוכהVortrag Schachnowitzs, wie wirkte sie aufmunternd und den Mut zu ׳jüdischer Tat weckend, die Mussarworte Dr. Aschers, wie spürten wir in jedem Worte den תלמיד חכם שתוכו ככת, den treuen Schüler Mordechai Amram Hirschs .— und das große Referat Jacob ׳Rosenheims: ״Die Politik •der Agudas Jisroel“, wie war das für uns alle ein Erlebnis von Dauer, von seelenweckender Wlirkung. "קרשת ברכת אותו מכל ימים" Diese Jugendtagung ■nannte einer der-Schlußredner eine Reihe von Tagen der Heiligung und Segnung — und wir glauben, er hat nicht übertrieben, wenn er so sprach. 3.!lu Samson Raphael. •Hirschs Schule, auf heiligem, historischem •Boden, fand die Tagung statt, das vergaß man keinen Augenblick. Und so zogen! wir die Schuhe von unseren Füßen, streiften den Hochmut und die Selbstsicher- 1 neit ab und waren bescheidene, demütig um die große Idee j der Agudas Jisroel ringende Menschen. Und dennoch als j man am achten חנוכה-Abend im Hause entzündete und j mehr denn 1200 Kerzen von allen Fenstern der Schule auf ן die Straßen ihren Lichtschein .warfen, da überkam uns! mächtig die ■Hoffnung: daß das ein.סמ1 טוב sein möge,; daß das Licht der אגרתי] ישראל weiter uni weiter strahlen, ,in die Herzen auch derer, die noch draußen auf der Straße stehen, hineinleuchtei: möge'. ' — Und wieder, wie in allen gehobenen dornenccn. 3!ieg aus dein Stiahl der Lichter Gerson Langes Bild vor uns auf: er grüßte uns und sprach uns;Mut zu und wir huldigten״ seinem gesegnet Andenken.-Gerson Lange dankt'die A. J. J. 0. ihr Sein und Werden; daß sie aber diese schöne, jüdische Tagung veranstalten konnte unseren Frankfurter Freunden im gegenwärtigen 0. V., die alles so trefflich organisiert batten: vom vorzüglich klappenden •Bahnhofsdienst, der uns •bei unserer Ankunft schon unter die Kontrolle der dortigen Freunde stellte, an bis zum Augenblick ■der Abfahrt klappte alles vorzüglich: denn ■jeder wirkte an seiner Stelle in •ganzer Hingebung und Freudigkeit. Und wenn wir den Vorsitzenden des Frankfurter 0. V., Willy Hofmann, besonders erwähnen, — und auch hier •unserer innigen Genugtuung über die Widerwahl dieses frommen, ehrlichen, von besonderem Verantwortungsgefühl getragenen Mannes Ausdruck verleihen — so gebührt der gleiche innige Dank seinen Kollegen und auch den jugendlichen ״Hilfsarbeitern“, die unermüdlich, mit wahrer שמחה של מצוה am Werke waren. Und er gebührt vor allem auch Siegmund Stein, der die Tagung so schneidig und מלא חן leitete, wie er seit zehn Jahren eben׳ jede Agudatagung leitet. •Und auch der Frankfurter Polizei gebührt Dank, daß sie, wenn auch nach langen diplomatischen Verhandlungen, die unser Außenminister Fritz Strauß führte,-Jacob Rosenheim in den Vortragssaal ließ. So verlief diese כנסיה קטנה in jeder 'Beziehung schön und harmonisch, inzwischen beschloß die Zentralrats- Sitzung •in Berlin die כנסיה גדולה. Diese möge im Zeichen jener stehen: im Zeichen der שמחה של מצ1ה die die שכיגה auf die Menschen zaubert und sie zu hing£bungsvolIen Dienern Gottes und Seiner תורה erhebt. W. S .J. Jüdische Gedanken und Gedanken über Judentum. Unter obigem Titel erschien von Oberrabiner Dr. J. ■H. 1H e r ■z, im Verla׳g Gustav Engel,;Leipzig, eine überaus ׳glücklich und geschickt zusammengestellte Auswahl von Gedanken berühmter jüdischer Denker. Die Uebersetaung aus dem Englischen besorgte Rosalie Pc ries. Wir werden öfter Proben aus diesem ausgezeichneten, die •größte Ver- ׳ breitung verdienenden Werke bringen. D. R. Was macht einen zum Juden? Judentum ist etwas •mehr als ein Anzeichen, etwas mehr als ein •Geburtsschein; es ■ist ein!Leben.!Als Jude geboren!zu seih, heißt nicht, daß ׳man zu den Auserwähl־■ ten ־ ■gehört, es bestimmt ׳uns vielmehr dazu, uns einzureihen xinter die Auserwäblteiv G-t:t unterzeichnet den Vertrag, wir aber müssen ihn siegeln — ihn!besiegeln durch ein Leben des G-ttesdienstes. ״Was macht einen!zum Juden?" ist eine oft •gestellte Frage. Die Antwort ist: Zweierlei: Zugehörigkeit zur jüdischen Brüderschaft und treues Erfüllen der Pflichten, welche diese Zugehörigkeit auferlegt. Zur ׳jüdischen Rasse zu!gehören, aber dabei die jüdischen Pflichten mit Füßen zu ,treten, heißt treulos sein gegen Israel. Die Mission Israels. Denke an den Sinn dieser einfachen Zeremonie' in unserem G־ttesdienst, wenn der Vorbeter'• sich vor der heiligen Lage aufstellt und, die heilige Thorarolle im Arm, das Schema verkündet, ■den Glauben an die Einheit des einzig-ewigen, allmächtigen׳ G־ttes. Dieser Brauch versinnbildlicht die Mission Israels in der ׳Welt. Mit ׳der Thora