Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 13 (1927)
- Issue
- 36 (9.9.1927)
- Date
- 1927-09-09
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 36 JÜDISCHE PRESSE Seite 221 Wir müssen das Lager räumen VOM TAGE Eine interessante Geschichtsfälschung. Der hervorragende jüdische Historiker Professor Simon D n b n 0 w machte einem Vertreter der ITA. über die Züricher Rechtsschutzkonferenz Aeußerungen, über dit man nicht achtlos Vorbeigehen darf. ״Die prinzipielle Bedeutung der Konferenz“, meint Prof. Dubnow, ״liegt darin, daß sie allein durch ihre Existenz dicwiationale Einheit des jüdischen Volkes proklamiert hat“. Nachdem Dubnow selbst konstatiert, daß die assimilierten Westjuden, die •Agudas J i s r 0 e 1 und die B u 11 d i s t e n sich der Teilnahme enthalten haben, ist festgestellt, daß die Konferenz ganz und gar keine, weder eine nationale, noch eine sonstige Einheit des Judentums darstellte. Die Konferenz war ausschließlich von N a t i 0 n a I j u d e n beschickt und stellte nur einen Versuch dar, für eine rein national-jüdische Vereinigung eine Legitimation zur Vertretung der Gesamtjudenheit zu konstruieren. Der Versuch wurde schon durch die Delegation juive in Paris, die Welthilfskonferenz und nun durch die Rechtsschutzkonferenz gemacht. Bei allen dreien haben sich die nicht-natiofnal'en Korporationen ostentativ ferngehalten, weil man die Absicht merkte und vorsichtig genug war, nicht mitzutmi. Welch ungeheure jüdische!Massen der Zionismus vertritt, ergaben die jüngst stattgefundenen Wahlen zum XV. Zionistenkongreß zur Genüge. Wien, die W!iege des Zionismus, hat mit Gesamtösterreich bei einer Seelenzahl von 300.000 Juden (׳was zumindest 120.000 Wähler bedeutet) 2751 Stimmen aufgebracht, also kaum 1,5 Prozent der Bevölkerung und dieses Verhältnis dürfte wohl auf die existierende Judenschaft, zirka ■17 Millionen Seelen, zutreffen. Wer da weiß, daß bewußte Zionisten bei keiner Wahl fehlen, kann feststellen, daß es auf dem Erdenrund 200.000 Zionisten gibt und deren Vertretung proklamiert durch ihre Existenz die nationale Einheit des jüdischen Volkes ■der ganzen Welt. Risum teneatis amici. Dubnow sagt ferner, ״die Abstinenten' bilden einen kleinen Teil assimilierter Juden! Die Agudas Israel sieht nicht das Volk außerhalb der Kirche“. Er vergißt aber, daß 80 Prozent ■der Weltjudenschaft noch immer täglich in Schul geht, also gesinnungsmäßig zum Anhang der Agudah gehört, also selbe sich sehr gut auf das Volk innerhalb der Kirche (Dubnowsche Terminologie) stützen kann. Er hofft, daß die besseren und jüngeren Kräfte nach der vollkommenen Diskreditierung der •Assimilationspolitik zu uns (den Zionisten) kommen werden. Die zionistische!Presse und die Kongreßreden betonen immer, daß die Jugend uns (den Zionisten) verloren ■ging und geht — und sozialistisch wird. Auch die B u n d i s t e n . verstehen nicht die!alleinseligmachende Kraft des nurnationalen Zionismus. Soweit Dubnows Recensierung der ablehnenden Judenschaft.!Die Agudas jisroel hat auch ohne Council 011 the reights of Jewish Minorities den Weg zum Völkerbund gefunden. . j^Aqhl,jMd,.dje.״ Agud^K!(ohne״, auf Minqritätsreci1׳te •für konfessionelle Mihddrhbiten hi "v erzieht eh) ’derf'Grundsatz,‘ die •Interessen .der Judenschaft, speziell des schutzbedürftigen Teiles derselben, ihre Rechte, soweit es nur •irgend ■möglieh, ist, ■durch die maßgebenden Faktoren• der Staaten zu erkämpfen; im Kampfe •gegen den zionistischen Feind •in Erez Jisroel mußte •die Agudah den Völkerbund anrufen, weil es ganz unmöglidi war, die englischen und!palästi- •nensischen Regierungskreise aufzuklären, daß die orthodoxe Judenheit in Erez Jisroel nicht schutzlos einer •antireligiös orientierten Meute auszuliefern sei. Erst das herrliche Referat der Madame Wjcksell, dieser Sendbotin G-ttes, in dem es!heißt: ,Es ist •ganz •unmöglich, Männern, die ■keine Religion haben, •die Macht zu geben über einen Volksteil, dessen ganzes!Leben von Wegen Umbau verkaufen!aber za nodi nie dagewesenen tiefreduzierten Preisen Seidenstoffe: Seidenfoulards, herrliche Dessins . S 7*80, 5*80 Seidenkleider, Alpaca ge must. .... S 4.80, 3.80 Crepe de Chine, alle Farben ... S 8.90, 5.80 Seiden-Georgette, viele Farben .... S11»—, 7.80 Ia Shantung, 90 cm breit. S 4.90 Seiden-Wascb-Maiokain, glatt und desßiniert, 90 cm breit.S 4.50, 3.90 Japan Pongis, alle Farben ..S 2.90 Schotten-Seidenstoffe . .. . . S 2*80 Waschwarenlager wird zur Gänze wegen Auflassung total ausverkauf! Tief unter dem eigenen Kostenpreis! 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(JTA.) •Von den Beschlüssen, die die Züricher Konferenz zum Schutze der ■Rechte der jüdischen Minderbeiten gefaßt hat. :sind folgende für die Tendenz dieser Konferenz •überaus charakteristische Beschlüsse hervorztiheben: Die Konferenz erklärt, daß die volle Verwirklichung der Gleichberechtigung und •Gleichstellung der Juden in den osteuropäischen Ländern, in denen die Juden in!kompakten Massen wohnen und •ein nationales Leben führen, nur dann möglich sein wird, wenn ihr ■Recht auf nationale Autonomie in den .innerjüdischen Angelegenheiten anerkannt sein wird. ׳Darin erkennt die Konferenz den wahren• Sinn der in den Minderheitsverträgen verankerten Rechte der ethnischen, religiösen und sprachlichen Minder- •beiten: 0e1; jüdischen Bevölkerung jener •Länder muß das Recht '• veriieben 1 wdrden^ ' öffentliche׳' Körperschaften ins •Leben zu rufen,, die?׳ich mit allen inneren jüdischen Angelegenheiten zu befassen hätten und das Recht haben sollen, der jüdischen!Bevölkerung Steuern :aufzuerlegen. Diese Körperschaften!bestehen aus •Zentralorganen (Nationairäten, Oberräten oder Zentralräten) und aus lokalen Organen (Kehilloth). Diesen Körperschaften soll die •Befugriis erteilt werden, im Rahmen der allgemeinen Gesetzgebung das jüdische Schulwesen zu verwalten, die. Unterrichtssprache wie das Programm •der jüdischen Schulen, zu bestimmen. Ihnen soll ein entsprechender Teil des Budgets der Regierung und der Selbstverwaltungskörperschaften nach dem Zahlenverhältnis der jüdischen Bevölkerung zugeteilt werden. Solange in diesen Ländern die Institutionen der nationalen Autonomie noch nicht bestehen, soll den privaten jüdischen Schulen mit hebräischer und jiddischer Unterrichtssprache Oeffentliclikeitsrecht erteilt und ein entsprechender Budgetteil nach der Zahl ihrer Schüler zuerkannt werden. In allen jüdischen Schulen •muß — unabhängig von der Unterrichtssprache — das!Hebräische in einem genügenden Maße gelehrt werden. Die Konferenz sieht in dem Rechte, sich im öffentlichen Leben, in Ver- Sammlungen, bei Buchführungen und •Dokumenten sich der hebräischen und jiddischen Sprache frei zu bedienen, eine wichtige Erfüllung des allgemeinen Rechtes der Minderheiten. In Gegenden und Stadtteilen, wo die Juden nicht weniger als 20!Prozent der allgemeinen Bevölkerung ausmachen, muß dem •jüdischen!Bürger das ׳Recht zuerkannt werden, sich \m schriftlichen und mündlichen Verkehr mit den Staatsämtern seiner Sprache zu bedienen. Der 15. Zionistenkongreß. Dr. Chaim Weizmann über die Agency-Frage. ,In seiner Schlußrede nach der Generaldebatte äußerte sich Präsident Weizmann über die Agency-Frage. Diese Aeußerung ist ebenso ehrlich wie aufklärend. Hoffentlich wird sie nicht nur von der zionistischen Opposition, sondern auch von allen jenen zur Kenntnis genommen werden, die der Phrase von einem ״neutralen Keren Hajessod“ allzuleicht Glauben schenken. •Die Erklärung Dr. Weizmanns bringen wir nach dem offiziellen Preßibulletin des XV. Zionistenkongresses. Sie hat folgenden Wortlaut: Was die Agency selbst anbelangt, so ist es mög- •lieh, daß sie gewisse Gefahren in sich schließt, aber ich kann mich nicht ins!Bockshorn jagen lassen, auch wenn man den Teufel an die Wand malt und kann mich auch nicht der naiven Auffassung anschließen, daß wir mit den •Nichtzionisten zwar ■in allen ökonomischen Dingen Zusammenarbeiten sollen, aber nicht in den politischen. Wissen Sie denn nicht, daß ■die ökonomischen Dinge in 1Palästina aufs innigste mit den politischen zusammen- ■hängen? ,Hat nicht Jabotinsky selsbt seine Einstellung ganz auf ökonomisch-politischer Grundlage aufgebaut? Diese Meinung von der geteilten Arbeit ist eben nur eine!Höflichkeitsphrase, ln Wirklichkeit schaut die Sache so aus: Euer Geld wollen wir gerne haben, aber sonst mischt euch in nichts hinein. Es geht wirklich nicht, das eine von dem •anderen zu trennen. Wienn es gelingen wird, und •ich glaube;es. große Summen nach Palästina zu!bringen, ■dann werden die •Nichtzionisten die von ihnen investierten Summen mit noch größerer Energie auch politisch verteidigen, als manche andere es tun. Ich kenne viele solcher Beispiele. Weizmanns Finanzbericht. Dr. Wleizmann hat im Namen der Exekutive folgenden Finanzbericht erstattet:!Ich wende mich jetzt einem sehr unangenehmen Kapitel zu, unserer finanziellen Lage. Während der letzten• fünf Jahre überstiegen stets die Ausgaben die Einnahmen, da entweder die Abschätzung ■der Einnahmen zu optimistisch gewesen war oder die Ausgabep. unter dem, Druck der Verhältnisse höher waren als angenommen wurde. Irri Jahre 1922 hat der Kongreß ein Budget von Pfd. Sterl. 656.000 votiert, wahrend •die tatsächlichen Einnahmen der palästinensischen Zionistischen Exekutive nur Pfd. Sterl. 330.000 betrugen. Das Defizit betrug in diesem Jahre Pfd. Sterl. 90.000. Im Jahre 1923 betrug es Pfd. Sterl. 52.000, im Jahre 1924 Pfd. Sterl. 37.000 und reduzierte sich 1923 auf Pfd. Sterl. 15.000, stieg aber 1926 wieder auf Pfd. Sterl. 71.000. Für das Jahr 1927 muß ich ein Defizit auf Pfd. Sterl. 151.000 ankündigen, zusammen mit dem vorjährigen Defizit. Das kann die Palästina-Exekutive unter keinen Umständen mehr tragen. Für das nächstjährige Budget wird eine Abschreibung zur Deckung des Defizits in Höhe von Pfd. Sterl. 70.000 vorgeschlagen werden. Die Einnahmen des Keren Hajessod, Rabbi Jecheskel Landau. (1713 bis 1793.) VII. Es unterliegt keinem Zweifel, daß Rabbi Jecheskel Landau in der gläubigen Verehrung der Kabbalah, des Sohars und der von den gefeierten Autoritäten stammenden kabbalistischen Schriften sich von keinem der großen Rabbiner seiner Zeit unterschied. Aber es ist auch gewiß, daß er auch gleich anderen zeitgenössischen Größen, wie z. B. Rabbi Hirsch Askenasi, kein Hehl aus seiner tiefbegründeten Besorgnis machte, daß das Studium der Kabbalah auf unreife, noch nicht durch Jahrzehnte gepflegtes Talmudstudium gekräftigte Köpfe verwirrend und irreführend wirken könnte. Rabbi Jecheskel, der den tückischen Mißbrauch durchschaut hatte, den zweideutige und abtrünnige Elemente mit dem Namen des Rabbi Jonathan Eybenschütz getrieben, dem sie angeblich Gefolgschaft leisteten, wußte, daß es ein heiliges Gebot der Stunde sei, alle Vorwände zu diesen Ausartungen auf das schärfste zu bekämpfen. Bezeichnend für diese Denkweise Rabbi Jecheskels ist u. a. der von authentischer Seite übermittelte Aus- Spruch, den der Prager Oberrabbiner einmal bei einer •Prüfung von Baehurim, die sich zur Aufnahme in die Jeschibah gemeldet hatten, öffentlich in Gegenwart •von den Mitgliedern des Rabbinatskollegiums!und noch anderer Talmüdgel'ehrter machte. Einem der begabten Jünglinge, der sich durch •besondere Tüchtigkeit bei der ■Beantwortung schwieriger Fragen ausgezeichnet hatte, war als eine' außerordentliche Anerkennung der ״Chaber“ verliehen yvorden. Bei diesem Anlaß richtete Rabbi Jecheskel innige Worte an den Bachur, in welchen er ihn zum rastlosen Fqrtschreiten auf dem Wege der Frömmigkeit und des Lernens ermunterte. Nach ihm hielt auch Rabbi Michael Bächaräch, .der damals der erste Räbbinatsassessor war* eine kleine Anrede, ■welcher u. a. ergänzend die Worte des, Oberrabbiners ausführte, wie wichtig und förderlich es für den nunmehr mit dem Chaber-Titel Ausgezeichneten sein werde, wenn er, um in Frömmigkeit, Fleiß und Ausdauer zu erstarken, neben dem Studium des Talmuds täglich ein Kapitel aus zwei von ihm genannten Andachts%- büchern lesen werde. Es waren dies Werke, die nebst trefflicher Sittenlehren auch mancher mystischer Anklänge nicht entbehrten. Da unterbrach ihn der Oberrabbiner ״Glaubt mir, Rabbi Michael, es wird das Beste sein, wenn er vorläufig nur fleißig Gemoroh lernt, und nebenbei im Ran und im Rosch lesen wird.“ •Die Wirren, die als Nachwehen des sabbatianischen Schwindels noch lange viel Unheil in den Gemeinden anstifteten, hatten Rabbi Jecheskel mißtrauisch gemacht und er wies darum geflissentlich bei jeder Gelegenheit auf die alles ■überwiegende Wichtigkeit des Studiums des Talmuds und der halachischen Literatur hin. Dieses Studium war auch, wie seine Werke beweisen, die •Hauptaufgabe seines Lebens, wenngleich es, gegen seinen Willen, nicht geheim blieb, daß er im geheimen auch bemüht gewesen, bei seiner asketischen •Lebensweise in das Studium der Kabbalah einzudringen. Er selbst hat dies nie öffentlich zugegeben. Aber es blieb nicht verschwiegen, daß man nach seinem Ableben in seinem Studierzimmer in einer verschlossenen Kiste, zu der er nie den Schlüssel aus der Hand gegeben, nicht nur die Hauptwerke, sondern auch viele Manuskripte kabbalistischen Inhaltes fand. In zahlreichen noch heute •kursierenden Anekdoten werden auch andere Züge aus dem •Leben Rabbi Jecüeskels festgehalten, die selbst ohne legendarische Ausschmückung es begreiflich machen, daß man sich von der Weisheit des Prager Raws Wunder erzählte. . •An das berühmte salämönische Urteil erinnert die Entscheidung, •mit der Rabbi Jecheskel einst einem von tückischem Betrug bedrohten Manne zu seinem Rechte verhalf. Da‘ kamen eines Tages zwei nach Kleidung und Sprache sofort als polnische Juden erkennbare Leute zu Rabbi Jecheskel Landau, lim sein Urteil in einem seitsamen Streit anzurufen. Nachdem es dem Rabbi gelungen war, beide zu bewegen, auf gleichzeitiges Sprechen zu verzichten, entnahm er zunächst der langen Rede des , Aelteren eine Darstellung des Falles, die, in Kürze wiedergegeben, beiläufig folgendes enthielt: ״Ich bin der Weinhändler Josef N. aus ... — er nannte den Namen eines Nestes in der ■Nähe von Krakau — und der andere hier ist Chajim, der seit Jahren mich auf meinen Geschäftsreisen als mein Kutscher begleitet. Gestern hat er mir meine all mein Geld enthaltende Brieftasche gestohlen, und nun behauptet er, er sei Josef N. und ich der Kutscher Chajim.“ Der zweite, kaum zum Worte gelangt, gab ganz genau denselben Sachverhalt an, mit dem einzigen Unterschiede, daß er versicherte, er sei der Herr und der andere sei der Kutscher Chajim. Rabbi Jecheskel ׳Landau hörte ruhig beide an. Weder nach dem Aussehen noch nach dem Sprechen war ein halbwegs sicherer Schluß darauf zu ziehen, wer der Herr und wer der Kutscher sein mochte. Auch der Versuch des Rabbi, durch einen Appell an das Gewissen den Betrüger zu einem Geständnis zu bewegen, mißlang. Rabbi Jecheskel verweilte einige Minuten in tiefem Nachsinnen. Dann erklärte er beiden, sie mögen sich ruhig entfernen und genau in einer Stunde wiederkehren. Bis dahin werde er mit seinem Urteilsspruch fertig sein. Die beiden waren natürlich pünktlich zur Stelle. Der Diener des Rabbi hatte inzwischen den Auftrag erhalten, die beiden zum Warten aufzufordern. Der Rabbi könne sie noch nicht empfangen. Sie mögen sich •ruhig niedersetzen, und zwar auf die Sessel, die nicht nebeneinander, sondern jeder in• einem äußersten Winkel des Vorzimmers stehen. Und1 keiner soll es wagen, während sie draußen warten, auch nur eine Silbe mit dem anderenzu wechseln. Die Anordnungen des Oberrabbiners waren getreulieh befolgt worden. Feierliche Stille herrschte, als plötzlich Rabbi Jecheskel •die Türe, die von seinem Zimmer in das Vorgemach führte; aufriß und mit seiner hohen, majestätischen! Gestalt im Türrahmen erscheinend, laut rief: ״Der Kutscher soll hereinkommen!“ (Fortsetzung, folgt.)