Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 13 (1927)
- Issue
- 23 (10.6.1927)
- Date
- 1927-06-10
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 162 füWSCHE PRESSE Nr. 23 Eine Erleichterung für die sabbathaltenden Kaufleute. Die sabbathaltcnde jüdische Bevölkerung Wiens, bcsonders aber jene des II. und XX. Bezirkes, konnte mit inniger Genugtuung feststellen, daß der neue Gem c i n d e r a t den berechtigten Ansprüchen der jüdischen Gewerbetreibenden und Kauflcute eher geneigt ist, Rechming zu tragen, als es früher der Fall war. Auf Einschreiten des P r ä s i d i li m s der i s r a eli tischen K u 11 u s g c in c i n d c wurde den sabbathaltenden Kauileuten mit Rücksicht auf das Schcbuothfest, das auf Montag und Dienstag fiel, gestattet, Sonntag ihre ,Betriebe bis 10 Uhr vormittags offen zu halten. Diese Tatsache ist auch aus prinzipiellen Gründen überaus wichtig. Es ist bekannt, daß in New- York, •London, Amsterdam, die am Sabbat aus religiösen Gründen geschlossenen jüdischen Hadels- und Gewerbebetriebe am Sonntag einige Stunden arbeiten dürfen. In diesen westeuropäischen Städten erblickt man in dieser Praxis eine rein soziale Maßregel, die besonders für die kleinen Handelsleute und Handwerker, die bei größter Anstrengung kaum das trockene Brot verdienen können, von großer Bedeutung ist. Da die absolute 25stündige Sabbatruhe, die das Judentum schon.vor vier Jahrtausenden der ganzen Welt lehrte, den sozialen Ansprüchen weitestgehend entspricht, da auch in katholischen Staaten die kirchliche Sonntagsruhe zahlreiche Lücken aufweist, läßt sich das absolute Verbot der Sonntagsarbeit für Juden, die den Samstag heilig halten und diesen Tag auch ihren Angcstellten freigeben, überhaupt nur durch weltfremden Doktrinarismus begründen. Die jüngsten Schebuothtage z. 1B. drohten speziell für die jüdischen kleinen Lebensmittelbetricbe •geradezu katastrophal zu werden. Samstag, Montag und Dienstag Geschäftssperre aus religiösen Gründen, Sonntag von Staats wegen. Was da an Waren zugrundegehen mußte, was da an Verdienst entgangen wäre, läßt sich lin Ziffern kaum schildern. Das Präsidium der Kultusgemeinde schritt nun bei dem Magistrat ein, um diesen schwerbedrohten jüdischen sabbathaltenden Kaufleuten behilflich zu sein. Das Bürgermeisteramt würdigte vollkommen die dargebrachten Argumente und gab dem Ansuchen statt, Sonntag bis 10 Uhr vormittags jene Geschäfte offen, zu halten, die Samstag und an jüdischen Feiertagen gesperrt sind. Es bedeutet dies für •eine beträchtliche Anzahl von Betrieben eine große Erleichterung, auch die prinzipielle Seite der Sache ist von großer Wichtigkeit. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, daß die Organe der Kiiltiisgmeinde ein großes Stück Arbeit hatten bei der Zusammenstellung der vorgclegten Liste, die selbstverständlich nicht vollständig sein konnte. Trotz aller bisherigen Bemühungen, an denen es bsonders die ״Jüdische Presse“ nicht fehlen ließ, existiert noch immer k e i n •1 ii c k e n 1 o ׳s e s Verzeichnis der sabbathaltenden Betriebe in Wie n.. Die ״J iidische Presse“ hat bisher schon einigemal sich erbötig gemacht, ganz kostenlos ein solches Verzeichnis zusammenzustellen. Es genügt, wenn man mittels Postkarte Name, Firma, Branche und Adresse des sab bat halten den Unternehmens der Adm i n ׳i s t r a t i 0 n m i 11 e i 11. Hoffentlich wird dieser erste bescheidene Erfolg bei den unmittelbar Betroffenen der Erkenntnis bahnbrechen, daß die Interessen der sabbathaltenden ׳Kaufleute nur durch systematische und zielbewußte Arbeit geschützt •werden können. m. Der Jeschiwabau in Lublin. Der grandiose Bau für die Weltjeschiwa ישיבת חכמי לובלין naht sich seiner Vollendung und damit geht der große Gedanke des Sanoker (Petrikower) Raw seiner!Verwirklichung entgegen. Auf dem Bauplatz erhebt sich!vor unseren Augen ein stattliches, dreistöckiges •Steinhaus mit 16!Fenstern an der breiteren Front und Toreingängen von drei Seiten. Durch den Haupteingang gelangt iman .in einen langen Korridor, der durch die ganze Breite des Hauses geht und wie ein weiter Wandelgang ׳anmutet. Von hier führen die Türen in die verschiedenen Lehr- und Lcmsäle, die für 500 Schüler bestimmt sind, in die Kanzlei und andere Gemächer und Nebenräume. Im zweiten Stock •wird ein weiter, ׳schöner Saal als Bethaus •für die Jünger hergerichtet. Der dritte Stock dient dem Internate. Dort befinden sich *die Wohnzimmer für die Schüler und das Personal', die Speisesäle etc.'Durch die Fenster auf der entgegengesetzten Seite schaut man in einen großen Garten, der eigens für die Jeschiwa angelegt wird. Von hier bietet sich dem Blick ein prachtvolles Panorama der alten schönen Stadt Lublin. Baikone und Estraden mit Liege- Stühlen und allem Zubehör für Erholungbediirftige umgeben den Bau. Die Bauarbeit, die während des Pcssachfestes ruhte, ist bei dem schönen Frühlingswetter wieder anfgenommen worden, so daß spätestens bis zum Herbst das prächtige Haus in seinem Außenbilde fertig dastehen wird. Der äußere Schmuck wird!bald folgen. Es wird Wert darauf gelegt, daß die Jeschiwa zu den ,imposantesten Baudenkmälern der Stadt gehören soll. Der Zugang soll durch einen schöngepflegten Garten erfolgen und breite Marmorstufen sollen den Haupteingang zieren. Das Ganze ist mit allen Künsten der Technik nach modernstem Baustile gedacht und durchgeführt.!Es soll ein herrliches Denkmal der Thora in Polen darstellen. Das Baukomitee hat Fabelhaftes geleistet, nicht allein hinsichtlich der aufgebrachten Gelder, sondern auch durch die Energie und Tatkraft, mit deren es Kleinmut und Vertrauensmangel ׳entgegenarbeitete. Andere zweifelten, kritisierten, lachten und spotteten, •die Männer der Tat aber, an ihrer Spitze der geniale Initiator, •der seine ganze Kraft und das ihm von G-tt verliehene herzenaufriittelnde •Wort in den Dienst der Sache stellte, gingen frisch und unbeirrt an die Arbeit, die nun so weit gediehen ist, daß Spott und Zweifel verstummen. Den Anteil an diesem gewaltigen Unternehmen haben die Juden fast aller Länder. In Polen, in Deutschland, in der Tschechoslowakei, in Holland und in England כשי Fleisch u. (*eflügel unter Aufsicht der עדת ישראל (Schiffschul). Selchwaren aus der Fabrik Gabriel Fischer wie sämtliche Weine und Spezereiwaren כשר• ML Bck^rllugr, Wien, IX., Liechtensteinstrasse Nr. 117 Telephon 11-6-82. — Jede Bestellung wird telephonisch ent: gegengenommen und sofort ins Hau6 zugestellt. E | i Sorgfältigste Lieferung in plombierten Säcken von 1 Sack,= 50 kg angefangen franko Haus, ebenso in Fuhren und Waggons K JULIUS HABER Kohlen- und Koksgroßhandlung Nordbahnrutschen 3. Kohienhof Nr. 372-376 Wien, II., Taborstrade 9 Fernsprecher Nr. 41-0-22 wurden Gelder gesammelt. Zuletzt kam Amerika hinzu. Die Arbeit in Amerika, wo man Theorien und großen Idealen nicht sehr zugeneigt ist. war besonders schwer. Nun der Gedanke bereits in solchem Maße in lebendige Tat umgesetzt ist, ist auch in Amerika das Vertrauen zum Werke gewachsen und das Interesse wird dort fiir Lublin immer lebhafter. Im Momente ist die Vollendung des Baues, ebenso ein gut Teil seiner Inneneinrichtung, die ebenfalls große Summen erfordert, finanziell gesichert. Was das Weitere betrifft, so ist •das Komitee im Vertrauen zu G-tt und zur Judcuheit allenthalben, die in der Jeschiwa eine lnstitution des Weltjudentums erblicken wird, voll Zuversicht. Rabbiner Schapiro aus Petrikow kehrt nach dem Sclnvuausfeste von seiner Amerikareise zurück. Man hofft zu Roschhaschono die Jeschiwa feierlich eröffnen zu können. Diese zentrale Anstalt für die Pflege der Thora verdankt ihre Entstehung der ersten Kenessio der Aguda und sie wird stets im Geiste dieser Kenessio wirken. Der Landesdelegiertentag der holländischen Agudas Jisroel. Die Abendversammiung. Zu unserem ersten *Bericht über , den Delegiertentag der holländischen Aguda erhalten wir,folgende Ergänzung. D. R. War *bei der •Nachinittagsversammlung das Interesse und die Liebe der Mitglieder für die Agudas Jisroel deutlieh zutage getreten, so stieg merklich die Begeisterung mit dem Vorrücken des Zeigers, und als abends die *bekannten Agudafiihrer den Saal betraten, wurde ihnen von allen Seiten freudig-stürmisch zugeklatscht. Der überfüllte Saal — in überwiegendem Maße war die Jugend vortreten — bot einen schönen Anblick und stärkt die Ueberzeugung und Hoffnung in uns, noch besseren Zeiten entgegenzugehen. Herr Rabbiner S a r 1 0 u i s, der jetzt den Vorsitz führte, dankte Herrn Oberrabbiner Hirsch für dessen vorzügliche Leitung während des Tages und begrüßte die Anwesenden, namentlich Herrn Oberrabbiner O n d e rwyzer, Herrn Jakob Rosenheim und Herrn van G e 1 d e r e n und erteilte!hierauf das Wort an Herrn Rosenheim. Kurz, schlicht und sachlich waren seine Ausfiihrungen über Wesen, Ziel und Aufgabe der Agudas Jisroel und verfehlten um so weniger ihren *Eindruck auf die Zuhörerschaft. Als Redner vor zwei Jahren auf einer Durchreise nach England sioh in ׳Holland befand •und ebenfalls in einer öffentlichen Versammlung das Wort führte, war die Lage der Judenheit in der Diaspora und in Erez Adas Jisroel (Schiffschul), Wien, II., Große Schiffgasse 8. Kanzlei: II., Große Schiffgasse 1. Z. 380, ex 927. Einladung zur Generalversammlung am Donnerstag, den 16. Juni d. J., um 3 Uhr nachmittags, im Turnsaale der Talmud Thora, II., Malzgasse 16. Tagesordnung: 1. Mitteilungen der Vereinsleitung. 2. Bericht über die Tätigkeit und Gebarung im Jahre 1926. 3. Bericht der Revisoren. <4. Feststellung des Jahresbeitrages.*) ׳ 5. Ergänzungswahl. 6. Allfällige Anfragen und Anträge.**) Wien, am 3. Siwan (3. Juni) 5687. Moritz Leitner, Schriftführer. Siegmund Bondi, Obmann. *) § 4 a) der Statuten lautet: Ordentliches Mitglied der Adas Jisroel ist jeder Israelit, der das zwanzigste Lebensjahr vollendet hat, sobald er vom Vorstande in den Verein aufgenommen wurde und den Mitgliedsbeitrag und die Eintrittsgebühr in der von der Generalversammlung festgesetzten Höhe pünktlich bezahlt. Es ist also erforderlich, daß der Mitglie^sbeitrag bis Ende 1926 beglichen ist. **) Anfragen und Anträge müssen bis spätestens 12. Juni schriftlich in der Kanzlei während der Amtsstunden überreicht sein. in jeder Fasson A. SACHSEL, Wien, Zentrale Taborstrasse II. 39 11 Versand nach allen Staaten 11 Jisroel noch eine ganz andere als heute. Seitdem ist vieles verändert. Die ökonomischen Verhältnisse haben sich immer ungünstiger gestaltet. Die sogenannte ״vierte Alijah“ hat zuviel Menschen nach Erez Jisroel geführt. Die Massenemigration ist mißlungen, darüber bestellt kein Zweifel, auch die Arbeit der Agudas Jisroel hat darunter stark zu leiden. Dreierlei wichtige Probleme von großer Bedeutung sind die politische, ökonomische und k u 1- 111 r e 1 i e Aufgabe, welche Agudas Jisroel sich stellt, um der jüdischen Gesamtheit dienen zu können. Wenn auch die Resultate nicht immer der anfgewaudten Mühe entsprechen, darf man dadurch nicht entmutigt werden; schließlich wird mau doch den Wünschen der Agudas Jisroel Rechnung tragen. Ist es ja auch der Agudas Jisroel gelungen, den Völkerbund und die Mandatsmächtc von der Unmöglichkeit des palästinensischen Gemeindcgesetzentwurfes zu überzeugen und dadurch eine große Gefahr vom orthodoxen Judentum abzuwenden. Wenn auch nicht alles, was die Agudas Jisroel auf ihr Programm geschrieben hat, erreicht ist, so ist docli d e n in Erez Jisroel w o b 11 e n d e!1 o r 111 o d 0 x e n J 11 d e 11 d i e M ö g I i c hk e i t ge geben, sich in besonderen jüdischen G c m e i 11 d e 11 z u o r g a!1 i s i e 1־ e 11. So ist auch von England die Agudas jisroel als die Vertreterin des orthodoxen Judentums anerkannt worden. Daß die Agudas Jisroel keinen Streit sucht, ist deutlich zutage getreten bei den jüngsten Waiden in Erez Jisroel, wo die Aguda mit den Zionisten zusammen eine Einheitsliste aufstellte, uni den jüdischen Einfluß zu verstärken. Es ist zu hoffen, daß auch im Gemeindcgesetz eine Acndcnmg herbeigefiihrt werden wird. Dies wäre sehr leicht möglich, wenn neben den neutralen Einrichtungen auch die der Orthodoxie anerkannt werde. Gegenüber der Regierung und den Arabern könnte man sich dann durch eine aus beiden Parteien gewählte Körperschaft vertreten lassen. Auch in Warschau haben die jüdischen Wähler eine Einheitsfront gebildet. Im Osten hat die Agudas Jisroel durch die Beis J a a k a u w - S c 11111 e 11 einen großen Erfolg zu verzeichnen. Die Zahl der Schülerinnen ist bis. auf 10.000 gestiegen. Die Erziehung der jüdischen Töchter in diesem Sinne wird sich erst in einigen Jahren bemerkbar machen und wird von großem Einfluß für die ganze Orthodoxie sein. In absehbarer Zeit dürfen wir dem Bau eines Lehrerinnenseminars in Krakau entgegensehen, welches eine Musteranstalt für die Erziehung der jüdischen Lehrerinnen bilden soll. Das Ziel der Agudas Jisroel ist die Organisation des jüdischen Volkes. In der Aguda ist Organisation kein Mittel, sie ist Selbstzweck. Und scheint es auch, daß andere Organisationen mehr Erfolg haben, so sind wir doch dessen sicher, daß nur das Ziel, das Agudas Jisroel sich stellt, am Ende verwirklicht wird, ist doch der ganze Zweck des agudistischen Strebens Anerkennung der Souveränität der Thora unter allen Umständen. Nach minutenlangem rauschenden Beifall ergriff als zweiter Redner der Herr van Gelderen das Wort: ״Die erste Alijah“ war als Titel der Rede angegeben; dieser erste Zug nach dem Heiligen Lande gibt so oft den Stoff, um die Agudas Jisroel anzugreifen. Als unter Cyrus’ Herrschaft den Juden die Erlaubnis erteilt wurde, nach Erez Jisroel zuriiekzukehren, da nahmen die Führer jeden auf, alle Schichten des Volkes zogen mit hinauf, und es wurde nicht gefragt, inwiefern jemand noch orthodox oder liberal war. Esra und Nechemjah waren tolerater als heute die Aguda, damals sind alle zusammen gegangen und •heute will die Aguda nichts von einem Zusammengehen wissen. Man vergißt jedoch hiebei einen großen Faktor. Damals waren die Führer Männer wie Esra und Serubabel, sie waren die maßgebende Autorität, ihnen hatte sich das Volk zu fügen. Was sie anordneten, wurde zum Gesetz für das jüdische Volk erhoben. Diese erste Zurückkehr ins Heilige Land war keine ׳künstlich hervorgerufene Bewegung. Auch die Agudas Jisroel ist im jüdischen Volk entstanden, wäre sie heute noch nicht begründet, unsere Kinder würden sie errichten. Was für die •Misrachisten Erez Jisroel ist, ist für uns die Thora, was fiir sie die Thora bedeutet, ist für uns Erez Jisroel: ein Gegenstand unserer innigen Liebe und Verehrung. Erez Jisroel ist uns Teuer, aber wir mache« keine Aweu-do soroh davon. Ohne das Land können wir leben, ohne die Thora nicht. Das wird zuletzt der Misrachi auch einsehen müssen. Redner weist auf die sehr kritische Lage der Juden in Erez Jisroel. Fiir das Werk der Chaluzim *müßte man eigentlich viel Bewunderung haben, wenn sie nicht viel mehr abbreclien als aufbauen würden und durch den Chillitl Schabbos und ihre ganze Lebensweise eine heidnische Atmosphäre in Erez Jisroel schaffen. Aufgabe der Agudas Jisroel ist es, die Thora in ihrer ganzen Ehre wieder herzasteilen. Indem der Redner alle Anwesenden־ zu praktischer Agudaarbeit aufrief, schloß er unter vielen Beifallsbezeigungen seine Rede. So verlief nach einem bedeutungsvollen Tag eine wohlgelungene Abendversammiung. Bezeichnend fiir diesen Agudatag war der große Einheitsgedanke, der alle beherrschte, um die verschiedenen Probleme im Geiste der Thora zu lösen. Ein ׳herzliches Dankwort sei der ganzen Leitung gewidmet, insbesondere •dem Führer der holländischen Aguda, der mit unermüdlichem Fleiße für das Wohl der Agudas Jisroel wirkt. ©00 Vom Tag®. .-n--- Achtung, Mütter! Anhaltende Appetitlosigkeit, Blutarmut, Altersschwäche erfordern rechtzeitiges Eingreifen. Nicht zögern! 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