Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 13 (1927)
- Issue
- 20 (20.5.1927)
- Date
- 1927-05-20
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 142 JÜDISCHE PRESSE Nr. 20 mhieI ln Inder Fasson 1 A. SACHSEL, Wien, II. 1 Zentrale Taborstrasse 39 I Versand nach allen Staaten I befunden werden, die Geula zu erleben, schloß der Vorsitzende unter rauschendem Beifall seine!Rede. Rabbiner de Lange, der' inzwischen eingetreten ist, wird begrüßt und herzlich beglückwünscht zu seinem Amt, das er kürzlich angetreten hat. Hiernach wurden die Begrüßungen verlesen, ׳worunter1 ein Begrüßungstelegramm der Agudas Jisroel Jerusalem und ein Antrag der Jugendgruppe Amsterdam, in bezug auf die Zwangsruhe am Sonntag ein Gesuch an den Hohen Rat zu richten, daß der Vorentwurf zu diesem Gesetz eingezogen werden soll, in welcher Sache der Landesvorstand von der Versammlung bevollmächtigt wird, zu handeln. Herr Dr. S t e i 11, Amsterdam, liest den Tätigkeitsbericht der holländischen Keren Hathauro-Kommission vor. Der Rechenschaftsbericht wird von einer hierfür benannten Kommission geprüft und richtig befunden. Hiernach entspann sich eine sehr reichhaltige Debatte. Abends fand eine überaus stark besuchte Propagandaversammlung statt, wobei Herr Jakob Rosenheim und Herr M. van Gelderen das Wort führten. Die Versammlung kann in allen Beziehungen als großer Erfolg fiir die Aguda verzeichnet werden. Der Sinn der Bejs-Jakob-Bewegung. Zum Anschluß an die österreichische Keren Hathora-Konfcrenz hielt Herr Jacobson aus Hamburg im 20. Bezirk in der Toynbee-Halle, wo sich auch die neuerrichtete Beis Jaakauw-Schule befindet, einen Vortrag über den Keren Hathora, dessen zweiten Teil, soweit er sich mit der Beis Jaakauw- Bewegung beschäftigte, wir auszugsweise wiedergeben wollen. ״Neben dieser Sorge um die Tauro, um ihre Lehren und ihre Schüler, um ihre Anstalten und Stätten, die höheren und die niederen, hat der Keren Hathora sich noch einer Aufgabe in besondrem Maße zugewandt: Der Fürsorge für die j ii d i s c h c T o c h t e r. ״Ihr sollt sie euren Söhnen lehren — euren Söhnen und nicht euren Töchtern״ ׳ —ist gewiß wahr — und dennoch, damit sich immer ein Geschlecht jüdischer Söhne zum ״Lernen“ bereit finde, bedarf es ■der jüdischen Mutter, die des Sohnes!Sinn, sein ganzes Erziehungswerk in den ersten Lebensjahren leitet. Und jüdische Mütter will die Bejs-Jakob-tBewegung schaffen, indem sie jüdische Töchter erzieht. Hier ist nicht der Ort und jetzt ist nicht die Stunde, auf die Entwicklungsgeschichte von Bejs Jakob einzugehen. In Wien, das sei nur bemerkt, .ist der אשת לפיתת die das Werk initiiert hat, das ׳Herz aufgeschlossen worden fiir die geistigen Nöte und seelischen Gefahren, unter denen so viele ihrer jungen jüdischen Schwestern im polnischen Heimatlande lebten und litten. Was war das für eine geistige Not, was war das für eine seelische Gefahr! Die jüdische Tochter wußte zu wenig von ihres Volkes heiliger Kultur, zuviel von des Wirtsvolks unheiliger Zivilisation: sie kannte Polens Dichter, aber nicht Israels Propheten, sie kannte die Geschichte hres Vaterlandes, während die ihres Vaterlandes ihr fremd blieb, sie atmete den Geist der Zeit ein und spürte nicht das Pliigelrauschen des ewigen, jüdischen. Die jüdische Tochter — und die גדולי ישראל erkannten das und gaben darum von ihrer Autorität den zur Durchführung des Werkes Berufenen, so deren Mut und Energie stählend — war in großer Gefahr — und so bedeutet Beis Jaakauw eine große Rettung. Daß ich an das Wort, das der große Boas zur Ahnin Davids gesprochen, zur edlen Ruth, kurz erinnern אל תלכי ללקט בשדה אחר וגם לא תעבורי מזה ופה חדבקין ״ .עם נערותיMeine Tochter, gehe nicht, auf fremdem Felde zu sammeln, geh’ nicht fort von hier, hier schließe dich meinen Mädchen an.“ Dieses Wort, in der Deutung, die heilige Ueberlieferung ihm gibt, ist das Motto für das Streben der Erbauer dieses Jakobshauses, der Gründer unserer בית עקב*-Bewegung אל תלכי ללקט בש־ה אחר על שם לאיהיה לך אלקים אחרים. Sammle nicht auf fremdem Felde: habe keine fremden Götter, Idole und Ideale, Ideen und Anschaumigen, diene nicht der fremden Kultur, verkaufe dich nicht fremden Einflüssen und Einflüsterungen, lasse dich nicht narren von Irrlichtern, gib Gold nicht her für Talmi, Heiliges für Gemeines, Ewigkeitswerte für Tageslosungen. וגם לא תעבורי מזה על שם זה אלי ואניהו halte dein Judentum hoch, wahre ihm die Treue, beweise und bewähre sie, indem du G-tt und so auch dich schön machst durch die Mizwaus, gehe nie fort von ״Diese m“, von deinem jüdischen Schöpfer und suche ihn in seinem Gesetz und in deinem Leben.— Wie du das kannst? וכה תרבקיי עם נערותי אלו הצדיקים שנקראים נערות indem du festen Anschluß suchst und findest an die Großen deines Volkes, die in der Bildersprache der Bibel als נערות bezeichnet werden. Anschluß an die Größen der V c rgangenheit: wisse, von deinem Judentum, an die Großen der Gegenwart: lebe dein Judentum. — Das ist das Motto für alle Bejs-Jakob-Arbcit! Keine weiblichen תלמ־דיחבמים: das will das Judentum nicht und will auch der Gaon des Ostens nicht, aber jüdische Töchter, das will das Judentum, das will auch da Führer m Osten und muß es wolle n, weil ihm das Wohl seiner Tochter, das Wohl des von ihr geborenen Enkels am Herzen liegt. Nur wenn die Tochter eine Ruth ist, kann der Enkel, gleich David, Gott durch sein Lehren und Leben preisen in Gesängen und Hymnen. — Und auch für diese Seite unserer קרן התורה Aufgabe gilt das Wort, mit dem wir begonnen haben. מה - אמור ואמרת להזהיר נדולים על ההטי die Großen, die Weitblickenden, die Führer müssen für die Allgemeinheit sorgen und so diese zur Höhe heran erziehen, zum Berge Sinai hin, von dem einst G-ttes Worte ertönten, von dem auch heute noch ins Ohr jedes ernsten Jehudi und jeder ernsten Jüdin die Lehren klingen, auf denen sic das Leben aufbauen. Dr. Seipel als Redner. Unser Bundeskanzler, Herr Dr. Seipel, ist nicht nur der leitende Kopf seines Kabinettes, er könnte mit Fug und Recht behaupten, daß er dank seinem außerordentliehen oratorischen Talent auch die Stelle eines Sprechministers einnimmt, ein Ressort, das in den Zeiten der Monarchie nun von den hervorragendsten, redegewaltigsten Männern besetzt wurde. Aber Herr Dr. Seipel ist vermöge des hohen kirchlichen Ranges, den er in der katholischen Hierarchie einnimmt, oft in der Lage, auch als Priester das Wort zu ergreifen und nlan wird ihm nicht das Zeugnis versagen dürfen, daß er auch in diesen Fällen sich als Meister des Wortes erwejst. Er hat, mag er als Politiker oder als Theologe — oder als Theologe, der nebenbei der Politik dient — sprechen, immer auch etwas zu sagen. Seine Ausführungen sind inhaltlich wie formell immer geeignet, auch wenn man ihnen gar nicht oder nur zum Teile zustimmt, allgemeines Interesse zu erregen. Die große Festrede, die Herr Dr. Seipel vor einigen Tagen anläßlich des Katholikentages in Wien hielt, war naturgemäß hauptsächlich für die Gläubigen seiner Kirche berechnet. Aber sie enthält manchen Passus, der auch besondere Beachtung in einem Blatte verdient, das den Interessen des Judentums gewidmet ist. Der hohe Rabbi Löw und sein Golem. Von Dr. Josef Löwy. Einer der sehnsüchtigsten Wünsche, welcher durch alle Zeiten die Menschen erfüllte, war derjenige, ein menschliches Wesen künstlich zu erschaffen. Besonders am Ausgang des Mittelalters und während der ganzen Periode der Renaissance häuften sich Versuche jeglicher Art des Herumexperimentierens mit den verschiedenen Elementen; so wie die Entdecker und Forscher mit Hilfe der Mathematik und Astronomie die unendlichen Meere durchquerten und neue Länder mit unerschöpflichen Reichtümeru entdeckten, so sollten die Alchimisten den Weg zeigen, durch Zusammensetzung von Elementen Gold herzustellen. Aber noch ein kühnerer Gedanke schwebte den Wissenschaftliehen Experimenten dieser neuen Zeit vor: Wenn menschlicher Geist die Geheimnisse der Natur und ihre Gesetze ergründet und die Elemente selbst bildet, wenn menschlichem Können keine Grenzen gesetzt sind, warum sollte es nicht auch gelingen, eines Tages eien neuen Menschen zu erschaffen? Die Juden des Mittelalters, welche trotz des fiirchterlichsten politischen Druckes •und der blutigsten Verfolgungen in allen Zweigen der Wissenschaft bahnbrechend wirkten, konnten sich dem Einfluß dieser falschen wissenschaftlichen Bestrebungen nicht entziehen. Deutlich kommt dieser Einfluß in der jüdischen Literatur der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts zum Ausdruck, welche mit Recht als Periode des Mystizismus bezeichnet werden kann. Der hervorragendste Vertreter der Kabbala Isak Luria (1534—1572), spiegelt in seinen Werken deutlich die inystisehe Stimmung seiner Zeit wider. Aber das mystische System Lurias erstreckt sich lediglich auf Seelentheorien und Geisterbeschwörungen. Seelenwanderung, Seelen- Vereinigung, Beziehungen zu den Geistern der anderen Welt, magische Formeln und dergleichen, entfernen sich weit von dem Ziele der geheimnisvollen Wünsche jenes Zeitalters. Neues Leben zu schaffen, war der Sage gemäß einem Zeitgenossen der großen Mystiker und Träger der Kabbalah, Isak Luria und Joseph Caro, Vorbehalten — dem hohen Rabbi Löw zu Prag. Rabbi Löw oder mit seinem richtigen Namen Juda ben Bezalel genannt, erblickte im Jahre 1525 zu Worms das Licht der Welt und erreichte ein Alter von 84־ Jahren. Rabbi Judah, von welchem feststeht, daß er nebst griitidlicher Kenntnis des Talmud auch solche in der Mathematik und Philosophie aufwies, war Schuloberhaupt einer talmudischen Lehranstalt, welche von dem Vorsteher der Prager Gemeinde, Mordechai Meisel, 1528—1601, begründet und erhalten wurde; ob Rabbi Judah das Amt des Prager Gemeinderabbiners bekleidete, läßt sich nicht mit Sicherheit feststellen. Für den Sagenkreis, in dessen Mittelpunkt die Gestalt des hohen Rabbi Löw steht — so wurde Judah ben Bezalel später immer genannt — ist es ganz gleichgültig, ob der hohe Rabbi Löw in seiner Gemeinde rabbinische Funktionen ausiibte oder nicht, ihm wird durch die Legende die Tatsache zugeschrieben, daß ihm die Er- Schaffung eines künstlichen Menschen auch wirklich gelungen ist. Diese Schöpfung trägt alle Spuren und Merkmale des mittelalterlichen Prager Ghettos an sich und hat bis auf den heutigen Tag die Phantasie der Juden mächtig angeregt. Nicht selbstsüchtige Beweggründe waren es, welche Rabbi Judah zur Erschaffung eines Lebewesens bewegten, sondern hier sollte Gelehrsamkeit, Wissen und geheime Kunst in den Dienst einer heiligen Sache gestellt werden: der Errettung des jüdischen Volkes vor bösen Anschlägen und Nachstellungen. Es wird erzählt, daß unbündiger Judenhaß einen fanatischen Priester in Prag zu einem vernichtenden Schlag gegen die Prager Juden antrieb, und der gelehrte Rabbi, in Angst und Besorgnis um seine Gemeinde, mit Hilfe der mystischen Formeln, in welchen er Meister war, und mit Zustimmung unsichtbarer Mächte eine menschliche Gestalt aus Lehm erschuf, welche Herr Dr. Seipel beklagt es mit vollem Recht, daß die Völker Europas, wie der große Weltkrieg und dessen furchtbare, noch immer fühlbare Folgen beweisen, in das heidnische Denken zurückgefallen waren. Aber er konstatiert, daß die Völker endlich beginnen, sich wieder darauf zu besinnen, daß sie untereinander eine Gemeinschaft sind. Die Menschen der letzten Jahrzehnte, meint Herr Dr. Seipel, sind sehr stolz darauf geworden, daß sie die Ideen einer Völkergemeinschaft, von der die größten Geister der Vergangenheit träumten, zu verwirklichen aufangen, aber sie vergessen, daß es eine wirkliche Völkergcmeinschaft nicht geben könne, wenn ein Volk das andere haßt, verachtet und beschimpft. Das sind goldene Worte, die Herr Dr. Seipel da gesprochen, Gedanken die in dem Herzen jedes Juden freudigen Widerhall finden müssen. Die Juden wissen es längst, daß unsere Thora — wie ein Lehrer des Talmud es sinnig erklärte — darum so besonders und nachdrücklich die Abstammung der Menschheit von einem Menschenpaar betont, weil sic verhüten wollte, daß sich ein Volk im Hinblick auf seine Abstammung hochmütigö über di,e anderen Völker erhebe. Die ersten unter den großen Männern, die von einem dereinstigen friedlichen Zusammenleben aller Völker sprachen, das kein grausamer, mit blutigen Waffen ausgetragener Kampf je mehr stören werde, waren die Propheten Israels, die, von göttlichem Geist erfüllt, das Kommen dieser Zeit verkündigten. Sie sprachen von dieser Zeit nicht als Träumer, sondern als gottgesandte Propheten. Das Judentum und seine Religion, sie vertraten von jeher den Grundsatz, daß es unmenschlich und sündhaft sei, den Haß gegen Menschen wegen ihrer Religion und Abstammung zu predigen. Gleiches Recht und gleiches Gesetz müsse für alle gelten, das ist ein heiliges Gebot des Alten Testamentes, das seine Voraussetzung in dem Gebote der Nächstenliebe hat, das zuerst vom flammenden-Berg Sinai aus der Menschheit verkündet wurde. Herr Dr. Seipel hat also als katholischer Priester, dem das Alte Testament als die unerschütterliche Grundlage seiner Religion gelten muß, mit gutem Grund von der Gleichartigkeit der Völker gesprochen, die natürlich ״den Unterschied zwischen den Großen und den Kleinen, den in der Kultur weit Vorgeschrittenen und denen, die weniger vorgeschritten sind“, nicht ausschließt. Herr Dr. Seipel hat in seiner Festrede aber auch mit einer wahrhaft verehrungswürdigen Offenheit und Rückhaltlosigkeit es ausgesprochen: ״Niemand, der ein anderes Volk haßt, verfolgt oder beschimpft, kann ein Christ sein, und kein Volk, das andere Völker haßt, verfolgt oder beschimpft, kann ein wertvoller Baustein für den Ausbau der Völkergemeinschaft sein.“ Herr Dr. Seipel ist ein Staatsmann von hoher Autorität, dessen Wort weithin über die Grenzen unseres Staates Beachtung findet. Es wäre herrlich, wenn seine Rede in einer Zeit, in der man wieder mit Entsetzen so viel von den kriegerischen Vorbereitungen der Völker hört, die Macht besäße, die leitenden Staatsmänner Europas zu begeisterten Pazifisten zu machen. Aber wer wäre so vermessen, sich der Illusion hinzugeben, daß die Rede des österreichischen Bundessein Volk vor jedem bösen Geschick bewahren sollte. Eines Nachts, so wird berichtet, begaben sich der Rabbi, sein Schwiegersohn, ein Cohen, und einer seiner Lieblingsschiiler, ein Levite, nachdem sie sich durch Waschungen, Fasten, Gebete und durch das Sprechen mystischer Formein vorbereitet hatten, zu dem Ufer der Moldau, und hier formten sie in tiefer Finsternis eine menschliche Gestalt aus Lehm. Der Rabbi selbst riet den allerheiligsten Namen Gottes aus, sprach laut den biblischen Satz: ״Er blies in seine Nase den Odem des Lebens und so wurde der Mensch zu einem Lebewesen“, und plötzlich erhob sich die Figur aus Lehm und der Golem stand vor ihnen. Sie bekleideten sodann den Golem und der‘ Rabbi führte ihn in sein Haus, wo er der Familie als stummer Wanderer vorgcstellt wurde, der jetzt in den Dienst des Rabbi aufgenommen werden sollte und auch alle häuslichen Arbeiten zu verrichten hatte. So lebte der Golem im Hause des Ra('bi in steter Bereits'h.ift, jeden Wink seines Herrn aufs getreueste auszuführen. Die Gelegenheit, tatkräftig einzugreifen, bot sich für den Golem recht häufig. Immer wieder, wenn die Blutbeschuldigung gegen die Juden Prags erhoben wurde, war es dem Golem Vorbehalten, die Haltlosigkeit dieser Verleumdungen zu beweisen, alle falschen Beschuldigungen gegen die Juden aufzudecken und das Lügengewebe ruchloser Schurken zu zerstören. Wurden jüdische Knaben und Mädchen geraubt, um gewaltsam zur Taufe geschleppt zu werden, da war der Golem hinter den frommen Räubern her und machte alle Anstrengungen der Feinde Israels zunichte. Um diese Aufgaben erfüllen zu können, war er mit außerordentlicher Stärke und Kraft begabt und im Falle der Notwendigkeit konnte er sich auch unsichtbar machen. Aber auch in Angelegenheiten, welche nicht die gesamte Prager Judenschaft betreffen, erscheint der Golem als der Held, der den fast unentwirrbaren Knoten der Ereignisse löst, so daß alles gut ausgeht. Da ist die Geschichte von Rachel, der Tochter des Michael Burger, eines reichen und angesehenen Prager Kaufmannes, die aus Liebe zu einem vornehmen Christen bereit war, den Glauben der Väter